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Kapitel 79

    Kapitel 79


    Nachdem Alina bei dem alle zehn Jahre stattfindenden Wettbewerb unter den ersten drei Pl?tzen


    gndet war, gab es zahlreiche Angebote, sie unter Vertrag zu nehmen.


    Aber nach Andres Anweisung hatte Brandon diese alle für Alina abgewiesen.


    Und dazu sollte man an ihrer Marke arbeiten und diese in kürzester Zeit auf den Markt bringen.


    Bald!


    Emma erhielt die Nachricht, dass Jay es so eilig gehabt hatte, aus ihrem Vertrag herauszukommen,


    weil


    er Alina unter Vertrag nehmen wollte.


    Im Herrenhaus Mulherd.


    Alina sah zu Emma hinüber, die mit ihrer Kaffeetasse in der linken Hand dasa? und sagte: ?Er ist an


    diesem Tag nach Schirling gefahren, um Brooklyn zu treffen!“


    ?Warum sagst du nicht einfach, dass er für dich das getan hat?“ Alina kicherte, da sie Emmas Rhetorik


    schonnge kannte.


    Ging es nicht einfach um Caleb?


    Aber…


    Als sie darüber nachdachte, schaute Alina Emma an und sagte sarkastisch: ?Du hast nun doch nichts


    anderes als ihn, oder?“


    Emmas Gesicht wurde bei ihren Worten augenblicklich ss.


    Sie…


    ?Du bist also zufrieden?“ Genau wie Alina gesagt hatte, hatte sie jetzt nichts mehr anderes.


    Gar nichts mehr.


    Sie hatten songe gegeneinander gek?mpft, und jetzt hatte Alina gewonnen. Sie war schlie?lich die


    Siegerin.


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    Ob sie es ubte oder nicht, das Ergebnis…g direkt vor ihr.


    Konnte sie es einfach akzeptieren?


    Emma konnte es nicht.


    Aber auch wenn sie dumm war, wusste sie, was sie jetzt zu tun hatte. Es blieb ihr nichts anderes übrig,


    als sich an Caleb festzuhalten.


    Alina l?chelt sanft: ?Es spielt keine Rolle, ob ich zufrieden bin. Was ist mit dir? Ist es das, was du


    willst?“


    ?Was ich will?“ Emmas Ton war voller Hass.


    Alina fragte: ?Hast du nicht dazu beigetragen, dass wir so weit gekommen sind?“


    In ihren Augen war es total Emmas Schuld!


    Aber um es ganz offen zu sagen, Emma hatte es zu eilig gehabt.


    Sie hatte Alina unbedingt schnell unterdrücken wollen, und sie war so verzweifelt gewesen… um Alina


    zu ihrem Sprungbrett zu machen.


    ?Du h?ttest nicht zurückkommen sollen. Die Tatsache, dass er dich vor drei Jahren benutzt hat, um


    mich


    zu retten, erkl?rt schon alles!“ Emma sah Alina verzweifelt an.


    Alina sagte: ?Es ist meine eigene Entscheidung, wo ich sein m?chte. Deine Meinung ist ja ekelhaft.“


    Sie h?tte nicht zurückkommen sollen?


    Wenn sie sich auf diese Weise gegen sie gestellt hatte, war sie nicht mehr in der Lage, ihr noch zu


    sagen, was sie tun sollte oder nicht.


    Emma stürzte ihre dünnen Lippen, als sie Alina ansah. Tr?nen glitzerten in ihren Augen.


    Ekelhaft?


    ?Schaust du Fernseher?“ Ohne auf Emmas Antwort zu warten, sagte Alina: ?Fast h?tte ich es


    vergessen,


    wir haben damals oft nach den Hausaufgaben zusammen Fernsehserien gesehen.“


    ?…“


    ?Erinnerst du dich noch, wen wir damals am meisten gehasst haben?“ Erinnerte sie sich noch?


    Als sie damals gesehen hatten, wie die Antagonistin der Heldin alles verdarb, hatten sie gedacht, dass


    diese Frau viel zu b?se war.


    Alina sagte: ?Du wirkst jetzt genauso wie diese b?se Frau aus der Fernsehserie damals!“


    Emma war sprachlos. Wie denn, diese b?se Frau?


    Es ging um eine echte und eine falsche edle Dame!


    Das M?dchen in diesem Drama war als Kind mit einer reichen Familie vertauscht worden. Als die echte


    adlige Dame zurückkehrte, tat sie ihr alles M?gliche an, um sie zu verletzen.


    Als Alina und Emma damals das Drama gesehen hatten, hatten sie gedacht, diese Frau war extrem


    b?se.


    Wie konnte sie sich nur so verhalten?


    ?Alina, du!“


    ?Du denkst, du bist nicht so b?se wie sie? Aber meiner Meinung nach bist du noch schlimmer als sie!“


    Jene Frau war nur unzufrieden mit der ?nderung ihrer Lebenssituation.


    Emma hingegen wirkte so wie eine R?uberin.


    Es gab einen grundlegenden Unterschied zwischen den beiden, und Emma schien das noch nicht


    zugeben zu wollen.


    Emma sagte: ?Wie darfst du denn so etwas über mich sagen? Nur weil du die Tochter der Familie


    Hughes bist, dann siehst du auf mich herab!“


    ?Emma, du verstehst wahrscheinlich eine Sache nicht, oder? Niemand schaut auf dich herab, du


    schaust


    aber selbst auf dich herab.“


    Sie wusste es selbst nicht, sich zu sch?tzen.


    Und: ?Nur weil ich die Tochter der Familie Hughes bin, verdiene ich diese unerkl?rliche Rache von dir,


    meinst du es so?“


    Herabschauen?


    Die ganze Familie Hughes war damals so vorsichtig gewesen, weil sie sie hatte nicht verletzen wollen,


    aber dann…!


    Alina dachte, da sollte man ja doch niemandem so sehr helfen, dass man am Ende alles verlor.


    Emma sah Alina an. Als sie Alinas Worte h?rte, wurde der Hass in ihren Augen noch st?rker.


    Am Ende sagte sie: ?Ich habe nichts mehr. Vesse Ingford und kontaktiere Caleb nicht mehr.“


    ?Und du kannst immer noch so etwas sagen?“


    Alina sah Emma sarkastisch an!


    Emma stand auf, dabei war der Hass und die K?lte in ihren Augen unübersehbar: ?Alina, ich habe jetzt


    nichts mehr. Ich habe auch keine Angst, etwas anderes zu verlieren. Ich will nur Caleb!“


    ?Er ist kein Ding, er ist eine Person! Selbst wenn ich nichts mit ihm zu tun h?tte, würdest du ihn nicht


    unbedingt kriegen k?nnen.“


    ?…“


    ?Wenn du ihn wirklich bekommen k?nntest, h?ttest du nach drei Jahren, wo ich weg war, schon l?ngst


    in die Familie Collins eingeheiratet!“


    Diese letzte Aussage stie? Emma einfach in die Wunde.


    Gut drei Jahre.


    Alina war drei Jahreng spurlos verschwunden gewesen, und trotzdem… hatte es immer noch keine


    Fortschritte zwischen ihr und Caleb gegeben. Das hatte ihr das Herz gebrochen!


    Aber sie dachte: ?Vorher war Gro?vater Max noch da, jetzt ist es anders!“


    ?Jetzt? Und jetzt ist seine Mutter noch da.“


    Emma war sprachlos.


    Ihr Gesicht war eh schon ss, nun wurde es bei der Erw?hnung von Frau Collins noch sser.


    Und es gab noch Frau Collins.


    Als sie Alina vor sich sah, wuchs ihr Hass nur noch. Sie fragte sich, was für Strategien Alina benutzt


    hatte.


    Es war allen r, dass Frau Collins Alina nicht besonders mochte, aber sie bestand darauf, niemand


    anderen au?er ihr zu akzeptieren.


    Es waren drei Jahre her.


    Nicht nur Emma, sondern auch andere Frauen hatten schon mal einen Heiratsantrag gemacht, als sie


    gewusst hatten, dass Alina nicht mehr da gewesen war. Aber Frau Collins hatte nie zugestimmt.


    ?Ich will ihn unbedingt haben!“ Emma sah Alina an und sagte mit Entschlossenheit.


    Sie… wollte nur Caleb.


    Sie konnte Caleb nicht lossen, auf gar keinen Fall.


    Sie hatte nichts mehr! Würde sie ohne Caleb denn noch in die Tiefen der Berge zurückkehren


    müssen?


    Alina machte sich nicht die Mühe, noch weiter mit ihr zu sprechen.


    Das Thema über Caleb interessierte sie nicht im Geringsten.


    ?Nimm es doch, wenn du willst, es geht mich nichts an!“


    Immer noch die gleichen Worte. Es ging sie nichts an.


    Emma hob ihre Tasche und warf ihr einen hasserfüllten Blick zu. Aber als Emma sich umdrehte, sagt


    Alina: ?Warte.“


    ?Was willst du noch?“


    ?Wem von euch geh?rt jetzt die Wohnung, die auf Zoes Namen l?uft?“


    ?Was willst du denn?“


    ?Ich m?chte diese so schnell wie m?glich auf meinen Namen übertragen.“ Alina sagte ruhig.


    Emma sah Alina mit einem flüchtigen Blick in die Augen an.


    Alina sagte: ?Wenn du so undankbar bist, dann nehme ich an, dir ist alles auch egal, was meine Mutter


    deiner Familie gegeben hat, oder?“


    Alinas Mutter hatte ihnen damals diese Wohnung gegeben, weil sie gesehen hatte, wie brav Emma


    und


    Hope sich benommen hatten. Dazu hatte es ihr leid für Zoe getan!


    Aber jetzt war es anders!


    Nachdem Zoe gegangen war, war Emma so b?se geworden, also wollte sie es zurücknehmen.
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