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Kapitel 78

    Kapitel 78


    Nun die andere Seite der Geschichte!


    Emma rief Caleb an, sobald er ins Auto gestiegen war. Er antwortete: ?Hallo.“


    ?Caleb, Herrn Dixons Firma will meinen Vertrag kündigen!“


    Caleb war sprachlos.


    Den Vertrag kündigen?


    Na r. Dieser Wettbewerb war die gr??te Chance, die Jay Dixon Emma je gegeben hatte, und es gab


    auch nur diese eine Chance in der Firma.


    Sie hatte diese Chance gehabt, jedoch…!


    Was für ein entt?uschendes Ergebnis!


    ?Das ist deine Verantwortung.“ Caleb sagte gleichgültig, w?hrend er sich eine Zigarette anzündete.


    Ihre Verantwortung! Was hatte sie getan? Jay hatte ihr um sewillen diese Chance gegeben.


    Wenn sie es richtig ausgenutzt h?tte, war es selbstverst?ndlich, was sie h?tte bekommen k?nnen.


    Aber leider…!


    Was hatte sie vor dieser Wettkampfveranstaltung getan? B?swillige Konkurrenz? Oder war es ein


    Vergleich zwischen ihr und Alina?


    Emma auf der anderen Seite befand sich gerade in ihrer Wohnung. Ihr Gesicht wurde ziemlich düster,


    als sie Calebs kalte Haltung h?rte.


    ?Caleb, ich kann doch die Unterstützung von Herrn Dixon nicht verlieren, wirklich, ich…“ Jetzt ng sie


    sehr verzweifelt.


    Sie hatte es nicht mehr.


    Sie hatte wirklich nichts mehr.


    Categories  Search…


    Nachdem sie von Oklens zurückgekommen war, erhielt sie nur diese Kündigung von der Firma.


    Au?erdem war sie an b?sartigeren Dingen beteiligt und das hatte die Zusammenarbeit zwischen ihr


    und


    der Firma gebrochen, so dass sie keinen einzigen Cent für den Vertragsbruch bekommen konnte.


    ?Ich habe hier noch etwas zu tun, ich lege erstmal auf!“


    ?Warte mal.“


    Emma rief schnell Caleb, bevor er auflegen konnte.


    Und dann fragte sie ?ngstlich: ?Was soll ich jetzt tun?“


    Jetzt?


    Ja.


    Was sollte sie jetzt tun?


    Niemand wusste, wie panisch Emma im Moment war. Denn was immer sie in all den Jahren


    durchgemacht hatte, sie hatte sehr hart gearbeitet.


    ?Du?“ Auch wenn Emma ihn nicht sehen konnte, spürte sie die Ironie auf der anderen Seite.


    Caleb war früher nie so gewesen.


    Aber jetzt…!


    Er hatte ihr gegenüber aber eine solche Einstellung.


    ?Ob du es ubst oder nicht, diese Aufnahme hat wirklich nichts mit mir zu tun.“ Die Aufnahme.


    Diese Aufnahme aus jener Nacht. Angesichts des Inhalts konnte man feststellen, dass diese Leute die


    Absicht hatten, Alina etwas ziemlich Schlimmes anzutun.


    Doch als Kara es getan hatte, hatte Emma keine Ahnung gehabt.


    Aber es war Kara, die es getan hatte!


    Sie hatte zwar auch viel getan, aber das war nichts im Vergleich zu dem, was Kara getan hatte.


    Und doch blieb Kara immer noch bei der Firma! Sie wurde zwar herabgestuft, aber zumindest konnte


    sie


    ihren Job behalten, aber was war mit Emma? Wegen Karas Aufnahme wurde ihre Karriere ruiniert.


    So war es ja…!


    Die Firma wollte ihren Vertrag kündigen, wie sollte sie dann weitergehen?


    ?Das spielt keine Rolle mehr.“ Caleb reagierte unbekümmert auf ihre Erkl?rung.


    Emma konnte nichts sagen.


    Als sie Calebs Worte h?rte, schlug ihr das Herz bis zum Hals.


    Keine Rolle?


    Was meinte er denn…?


    Was hie? denn keine Rolle!


    ?Caleb!“


    ?Tutet, tutet, tutet!“ Sie h?rte aber nur, dass Caleb schon aufgelegt hatte.


    Emma stand wie erstarrt auf der Stelle: Spielt es keine Rolle mehr? Wie k?nnte das nur keine Rolle


    spielen? Diese Aufnahme war nicht von ihr.


    Sie hatte es gar nicht gemacht.


    Die Entscheidung der Firma war ihr wie ein kalter Schauer über den Rücken!


    Und was sie jetzt noch mehr entt?uschte, war Calebs Reaktion.


    ?Wie kannst du mir das antun?“ In diesem Moment war Emma von Schmerz erfüllt.


    Wie konnte er nur so reagieren!


    Tat es weh?


    Ja r!


    Emma spürte nur starke Schmerzen.


    Sie hatte nur das Gefühl, dass durch Alinas Rückkehr nun alles zerbrochen war. Als sie sah, wie Caleb


    sie


    behandelte, geriet sie in Panik.


    Nachdem er aufgelegt hatte, erhielt Caleb einen Anruf von Jay, der sagte: ?Ich bin dewegen schon


    ziemlicht zu ihr gewesen. überleg doch mal, ist das dein Geschmack?“


    Der Mann am anderen Ende h?rte sich nicht besonders freundlich an. Jay und Caleb hatten eigentlich


    ein gutes Verh?ltnis zueinander, aber jetzt war es wegen Emma etwas problematisch.


    ?Es ist deine Entscheidung und ich werde mich nicht einmischen!“ Caleb kniff sich in die schmerzende


    Stirn, er fühlte sich ziemlich genervt.


    Der andere Mann ng sofort wütend: ?Wie kannst du dich denn noch einmischen?“


    Was hatte er sich dabei denn gedacht?


    Tja…!


    Zweifellos waren alle Freunde von Caleb, die von den Ereignissen vor drei Jahren wussten, der


    Meinung,


    dass er das Falsche getan hatte.


    Was hatte er sich dabei gedacht, als er seine Frau ausgenutzt hatte, um eine andere Frau zu retten?


    ?Komm schon,ss das so!“ Caleb wollte im Moment überhaupt nicht über Emma sprechen. Vorher…


    es


    war nun aber ganz anders!


    Es war nicht mehr so wie früher!


    ?Lass das so? Wei?t du, wie viel ich im Laufe der Jahre investiert habe? Wie viel wurde dieses Mal


    verloren?“


    Trotz all der Unterstützung für sie war er nicht einmal in der Lage gewesen, sie weiterzuentwickeln. Es


    war also r, dass Emma einfach nicht so begabt war.


    ?Ich werde es wieder gutmachen!“ Caleb wollte sich nicht mehr mit der Sache aufhalten und war bereit,


    die Verantwortung zu übernehmen.


    Jay war aber nicht zufrieden. Er sagte: ?Das brauche ich nicht, ich will was anderes.“


    ?Was denn?“


    ?Ich will Jon Hughes!“


    Caleb war sprachlos.


    Caleb hatte eh schon schlechte Stimmung, und jetzt verdüsterte er sich noch mehr, als Jay Alina


    erw?hnte.


    ?Wenn du sie mir gibst, bekomme ich den Verlust zehnfach zurück.“ Sie hatte es bei einem gro?en


    Weltssewettbewerb unter die ersten drei geschafft.


    So berühmt wurde Alina jetzt in der Branche. Sie war nun auch in Ingford, also musste Jay diese


    Chance


    ausnutzen.


    Calebs Blick war scharf: ?Hast du deshalb so schnell den Vertrag mit Emma gebrochen?“


    Er hatte davor nicht einmal mit ihm darüber gesprochen.


    Jetzt, wo er diese Aufforderung h?rte, wurde Caleb r, dass er… vielleicht gar nicht so wütend war,


    sondern er wollte nur Alina.


    Durch die ganze Aufregung um diesen Vorfall wussten viele von dem Verh?ltnis zwischen Alina und


    Emma.


    Er musste zugeben, dass dieser Jay ziemlich scu war, wenn es um diese Entscheidung ging.


    ?Wenn nicht dewegen gewesen w?re, wie h?tte sie dann bei meiner Firma arbeiten k?nnen? Sie


    hat


    viele Ressourcen vergeudet. Ohne Jon Hughes werde ich dir kein Gesicht mehr geben!“


    Jay sagte arrogant.


    Er hatte Recht. Der einzige Grund, warum er all die Jahre so viel Geld für Emma ausgegeben hatte,


    war


    es wegen Caleb…!


    Aber er hatte sie nicht nur vorher nicht in Schwung bringen k?nnen, sie hatte auch noch bei der gro?en


    Veranstaltung solch eine Szene gemacht. Wenn er Caleb weiterhin ein Gesicht geben musste und mit


    ihr


    zusammenarbeiten würde, dann würde die Firma ruiniert werden.


    ?Ich will Jon Hughes!“ Jay sagte eindringlich, als Caleb nicht auf ihn reagierte.


    Caleb sagte: ?Ich kann doch keine Entscheidung für sie treffen.“


    ?Sie ist doch noch deine Frau, oder? Ich habe geh?rt, dass ihr noch nicht geschieden seid.“


    Jay war nicht glücklich mit dieser Antwort.


    Caleb hatte noch mehr Kopfschmerzen.


    ?Egal, ob sie noch meine Frau ist. Es liegt nicht einmal an mir zu entscheiden, wo sie arbeitet. Also


    mach


    dich nicht l?cherlich. Wenn du sie wirklich willst, dann bemüh dich doch darum.“ Têxt ? N?velDrama.Org.


    Caleb legte genervt auf.


    Die Luft wurde dann still! Und seine Welt war nun im Chaos versunken
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