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Kapitel 115

    Kapitel 115


    Im Hintergarten des Lawson Herrenhauses.


    Megan schaute Andre voller Zweifel an, ?Du kannst dich an nichts erinnern?“


    So eine gro?e Sache!


    Doch bis jetzt konnten weder Andre noch Megan verstehen, wie Penny das alles alleine hinbekommen


    hatte.


    Wie konnten sie sich denn beruhigen?


    Es war r, dass das unm?glich war.


    ?Oma, du musst mir uben, ich war wirklich sehr betrunken!“ Andre war unschuldig, bis zu dem


    Moment konnte er sich nicht erkl?ren, wie die Kleine es geschafft hatte.


    Er wollte am liebsten im ren Zustand die Situation beobachten, doch es war eine Sache, wie das


    passieren konnte.


    Er dachte sich, dass er in Zukunft den Zugang der Kleinen zu seinem Handy verbieten musste.


    Egal was passierte, er durfte nicht zssen, dass sie wieder mit seinem Handy spielte.


    ?Ich ube dir, doch Zane…“ Megan war sehr hilflos, als sie ihn erw?hnte.


    Doch dann sprach sie, ?Du wei?t doch, dass die Beziehung zwischen uns beiden nicht gew?hnlich ist,


    auch wenn wir in den letzten Jahren friedliche Tage gehabt haben.“


    ?…“


    ?Aber Erica, er will immer noch nicht diese alte Wunde aufmachen, du musst dir mehr Mühe für Alina


    und Penny machen.“


    Megan sprach etwas hilflos.


    Andres Augen waren betrübt, als er das h?rte.


    Megan und Zane waren eine Patchworkfamilie, sie hatten ihre eigenen Kinder und Enkel.


    Categories  Search…


    Doch es war nicht einfach, eine so ruhige Patchworkfamilie zu haben, das bedeutete viel Geduld und


    Mühe.


    ?Oma, bist du glücklich?“ Andre fragte sie pl?tzlich.


    Doch diese Frage lie? Megan stocken.


    War sie glücklich?


    ?Ja!“


    Ja, sie war immer glücklich.


    ?Es ist schon l?ngst zu einer Gewohnheit geworden, dass ich bei ihm bin, das verstehst du nicht, Kind.“


    Es war schon eine Gewohnheit für sie, bei Zane zu sein, es ging nicht mehr darum, ob sie glücklich


    war.


    Viele Ehepaare hatten H?hen und Tiefen in den ersten Jahren, doch am Ende hatten sie nicht


    zueinander gefunden, weil sie nicht wussten, was die Gewohnheit bedeutete.


    Gefühle würden früher oder sp?ter von der Verwandtschaft ersetzt werden, doch zwischen Zane und


    Erica konnte es nicht soweit kommen, wegen diesem Grund.


    ?Bei uns ist es noch recht unkompliziert, schlie?lich spielen Kinder keine gro?e Rolle.


    ?…“


    ?Wenn in Ingford nicht so etwas passiert w?re, dann h?tte Alina wohl nie zu Zane gefunden, verstehst


    du?“


    Also hatten sie recht friedliche Tage gehabt.


    Eigentlich hatte Megan noch Sorge um ihre Ruhe gehabt, als Alina auftauchte, sie hatte Angst, dass


    diese zerst?rt werden k?nnte, doch sie hatte es untersch?tzt.


    Alina war nicht zerst?rerisch wie sie dachte, sie hatte eine gute Erziehung, Erica und ihre Eltern hatten


    sie gut erzogen.


    ?Ja.“


    ?Und, ich habe bemerkt, was du Alina gegenüber fühlst, doch, Andre, wenn du nicht versprechen


    kannst, dass ihr bis zum Ende zusammensein k?nnt, dann fange gar nicht erst etwas an.“


    Megan sprach bedrückt.


    Sie war nicht dagegen, sie wollte ihn nur warnen.


    Schlie?lich war Alina besonders, sie war anders als die M?dchen da drau?en, und sie hatte auch noch


    Penny und eine vergangene Beziehung.


    Das alles k?nnte eine Falle für ihre neue Beziehung sein. Das war kein Vorurteil, Megan wollte nicht,


    dass sie wieder verletzt wurde.


    Sie hatte einfach kein Vertrauen in ihren Enkel.


    In Ingford.


    Alina machte benommen ihre Augen auf, sie wachte vom Durst auf! Sie wusste nicht, wie es war, einen


    Kater zu haben.


    Doch jetzt empfand sie nur, dass ihr Magen brannte, und dass ihr Mund sehr trocken war.


    Sie bewegte sich etwas, alles tat ihr weh, sie sog vor Schmerz die kalte Luft ein, dann bewegte sie sich


    und bemerkte, dass etwas nicht stimmte.


    Sie war gerade noch etwas benommen, doch pl?tzlich war sie hellwach.


    Sie schob die Decke leicht zur Seite, in dem Moment… wurde ihr Gesicht ss!


    Sie bemerkte eine Kraft an ihrer Hüfte.


    Alina war überrascht.


    Ihre Pupillen zogen sich zusammen.


    Sie zitterte am ganzen K?rper, sie sa? nochnge dort, sie traute sich nicht, an etwas zu denken, und


    auch nicht, sich den Mann neben sich anzusehen.


    Sie stockte so eine ganze Weile, im Kopf… es war, als w?re sie vom Sturm erfasst, sie konnte nichts


    denken.


    Dann schaute sie zur Seite.


    Der Mann hatte ein perfektes Profil, er war noch tief im Scf, er sah sehr gut im Scf aus, doch


    Alina…


    Sie war noch erschrocken, doch jetzt war es die Wut, die ihr hochstieg.


    ?Caleb!“ Sie schrieut auf und der Mann wachte auf.


    Er schaute Alina benommen an.


    Dann sah er die wütenden Augen, die auf ihn gerichtet waren, sie sah aus, als h?tte sie ihn gerne


    aufgefressen.


    ?Du…“


    Dannndete eine Ohrfeige auf seiner Wange.


    Die Luft blieb stehen.


    Noch bevor Caleb reagieren konnte, schlug sie ihn wieder, ein zweites, drittes, viertes Mal…


    Alina war wie verrückt geworden, ihre Fingern?gel schliffen an seiner Wange enng, es schmerzte so


    sehr, dass er einatmete.


    ?Caleb, du Arsch, wie konntest du das mir antun, ich bringe dich um!“ Alina schlug wie verrückt auf ihn


    ein.


    Sie fühlte sich, als explodierte sie am ganzen K?rper.


    Doch Caleb war nun endlich wach geworden, ?H?r endlich auf, verdammt!“


    ?Du bist ein Arschloch, du bist ein Idiot, wie kannst du mir so etwas antun, wie kannst du nur!“ Der


    Mann hatte ihr Handgelenk im Griff, doch Alina wehrte sich weiter.


    Caleb fand nur, dass sie ihn am frühen Morgen schon schlug, und lie? sie im Durcheinander los.


    Alina sprang vom Bett und zog sich ihre Kleidung an, dann suchte sie das Zimmer ab und fand endlich


    ihre Tasche.


    Sie wusste nicht, was sie daraus gezogen hatte, doch sie schrieb etwas auf ein tt, riss es raus und


    schmiss ein Scheck von Millionen in Calebs Gesicht.


    ?Gestern wollte ich in der Bar bezahlen, doch du bist selbst zu mir gekommen, ich kann das nicht


    umsonst zssen.“


    Nach dem Sturm.


    Alina knallte die Tür zu, sie war weg.


    Caleb war sprachlos.


    Die Luft war wie gefroren.


    Er sa? noch eine Weile auf dem Bett und konnte sich nicht fangen. Der Scheck rutschte auf der


    Bettdecke runter.


    Sein Gesicht…


    Diese verdammte Frau, sie versuchte ihn mit Geld zu ?rgern.


    Alina ging aus dem Hotel und lief wie vessen auf der Stra?e, sie zitterte noch immer.


    Sie hatte gerade im Zimmer alle Kraft gegen Caleb eingesetzt, doch jetzt war sie total schwach, was


    war


    gestern Abend tats?chlich passiert?


    Sie wusste es selbst nicht, doch es tat ihr alles weh. Doch sie konnte sich an jenen Abend erinnern,


    der


    ihr fast das Leben genommen hatte.N?vel/Dr(a)ma.Org - Content owner.
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