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Kapitel 81

    Kapitel 81


    Vanessa nahm einen Schluck von der Tasse Tee: ?Es ist sp?t, fahr nach Hause.“


    Vanessa hatte nicht auf Alinas Zweifel reagiert, was Alina noch mehr verwirrte.


    Als sie vom Herrenhaus Collins herauskam, rief Alina Andre an, der sagte: ?Wenn ich so einen Sohn


    h?tte, wünschte ich auch, er w?re nicht mein Sohn!“


    ?Ist das so?“


    ?Na r!“


    Es stimmte!


    Wenn ihr Sohn so ein Bastard gewesen w?re, h?tte sie sich auch gewünscht, er w?re nicht ihr Sohn


    gewesen. Er war echt so ein Arschloch.


    Aber als Mutter stand Vanessa nicht auf der Seite ihres Sohnes. Es war r, dass sie doch sehr


    zuverl?ssig war, wenn es darum ging, was richtig und falsch war.


    Allein dafür musste man schon Respekt vor ihr zeigen.


    ?Das, was mir Gro?vater Max übessen hat, wollte ich eh schon nicht. Und jetzt gibt es noch diese


    Aktie.“ Alina machte sich nur Sorgen.


    Und Vanessa hatte es so getan, als w?re sie nur dafür verantwortlich, diese an sie weiterzugeben.


    ?Dann sei doch eine gute Vorstandsvorsitzende.“


    Vorstandsvorsitzende!?


    Alina erinnerte sich daran, dass Gro?vater Max der Vorsitzende von AIG gewesen war, und nun hatte


    sie


    seine Anteile…


    Hm!


    ?Ich will nichts mit ihm zu tun haben.“


    ?Betrachte es einfach als eine Gelegenheit, Emma das Leben schwer zu machen!“


    Categories  Search…


    ?…“ Alina war sprachlos. Wenn Emma wusste, dass sie die Vorsitzende von AIG werden würde, w?re


    sie


    vielleicht so wütend, dass sie sogar Blut kotzen würde.


    Das bedeutete auch, dass Caleb nicht mehr viel Verm?gen besa?. Das war früher nicht offensichtlich


    gewesen, als Gro?vater Max noch da gewesen war.


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    Aber wenn sie nun seine Anteile hatte, w?re der Unterschied ziemlich r für Emma.


    Und dann würde sie…!


    Allein der Gedanke an ihren Gesichtsausdruck machte Alina froh.


    ?Aber ich habe auch noch viel zu tun.“ Es war im Moment auch viel los, da hatte sie keine Zeit.


    Andre sagte: ?Geh nur zum Meeting und mach es ihnen schwer. Warum musst du es ernst nehmen?“


    Das erleichterte Alina sofort.


    ?Okay. Dann mache ich es so.“


    Jetzt fühlte sie sich wirklich wohl.


    Was sie nicht wusste, war, dass Andres Idee total eine dumme war.


    Caleb war nun noch unfreundlicher zu ihm, als er herausfand, dass die Scheidungsurkunde gef?lscht


    war. Wenn er dann wusste, dass Alina den Vorsitz von AIG übernehmen würde, hatte er keine Zeit


    mehr,


    sich mit ihm anzulegen.


    Denn er w?re dann nicht in der Lage, sich um seine eigene Sache zu kümmern.


    Alina kehrte gut gunt ins Herrenhaus Mulherd zurück.


    Da parkte das Auto des Mannes auff?llig im Halbdunkel. Da war er wieder! Alina war über Calebs


    Besuch einfach nur ver?rgert.


    Als sie hineinging, sah sie den Mann wieder kalt auf dem Sofa sitzen: ?Was machst du hier?“


    Hatte er das mit den Aktien herausgefunden?


    Als sie gerade die Aktien bekommen hatte, war Alina noch sehr nerv?s gewesen. Aber nachdem sie


    von


    Andre überredet wurde, ?nderte sie ihre Meinung.


    Nach dem, was Caleb und Emma getan hatten, musste sie ihnen etwas zurückgeben.


    ?Na los, wie willst du denn?“ Der Mann fragte kalt.


    Alina hob eine Augenbraue!


    ?Nichts, es geht einfach nicht!“ Niemand konnte ihr nun diesen Anteil nehmen.


    Caleb sah sie mit scharfem Blick an.


    Alina fragte: ?Wie viel verdient die Firma jetzt im Jahr?“


    ?Warum fragst du das?“


    Es war r, dass sie nicht über das gleiche Thema redeten. Caleb verstand es nicht, warum Alina


    pl?tzlich nach der Firma fragte.


    Alina: ?Sollte ich als die gr??te Aktion?rin nicht den Jahresgewinn des Konzerns wissen?“


    Caleb war sprachlos.


    Sogar die Luft wurde still.


    In diesem Moment war es so, als w?re es deutlich zu h?ren, selbst wenn eine Stecknadel auf den


    Boden


    fallen würde.


    Caleb fragte: ?Was meinst du mit Aktion?rin?“


    Alina fragte: ?Du wei?t es noch nicht?“


    Was hatte er dann gerade gemeint? Wollte er denn nicht ihre Anteile zurücknehmen, damit er der


    alleinige Kontrolleur von AIG sein k?nnte?


    Alina nahm das Dokument der Aktienübertragung heraus und reichte es Caleb, damit er es sich ansah.


    Es wurde von Gro?vater Max und seinem Anwalt unterzeic und abgestempelt. Es hatte also die


    absolute Rechtskraft!


    Caleb hatte vorher nicht viel darüber nachgedacht, denn sein Gro?vater hatte die Anteile gehabt. Auch


    nach seinem Tod hatte er nicht einmal daran gedacht.


    Es reichte nicht aus, dass sein Gro?vater Alina sein pers?nliches Eigentum geschenkt hatte. Jetzt gab


    er


    ihr auch noch all seine Aktien.


    Caleb sah Alina mit einem finsteren Blick an.


    Alina zog das Dokument weg: ?Zweifle nicht daran. Deine Mutter hat es mir gegeben. Es ist absolut


    wahr!“


    Caleb war sprachlos.


    ?Von jetzt an bin ich deine Oberchefin, verstanden?“ Als Alina in das düstere Gesicht des Mannes


    blickte, fühlte sie sich ziemlich glücklich.


    Wie sagte man es denn nochmal?


    Es war wie ein ssenwechsel! Es gab zwar keinen ssenunterschied zwischen ihr und Caleb, aber


    jetzt


    war sie wirklich aufgedreht.


    ?Hm!“ Im n?chsten Moment wurde ihr Handgelenk angefasst. Ohne ihre Reaktion abzuwarten, n?herte


    sich der scharfe Atem des Mannes. Und dann küsste er sie.


    Alina wehrt sich!


    Aber der Kuss des Mannes war noch fester.


    Caleb bestrafte so die kleine Frau in seinen Armen. Sie hatte es wirklich ernst genommen, oder?


    Caleb konnte es kaum noch warten, sie für ihre Arroganz zu bestrafen!


    Alina war so benommen, dass sie das Gefühl hatte, ihr Gehirn würde gleich explodieren.


    Es dauerte eine Weile, bis Caleb sie gehen lie?.


    Alina sagte: ?Caleb, du bist ein Arschloch. Ich bin jetzt deine Chefin, und du benimmst dich so.“


    ?Okay, Chefin, denk daran, morgen zur Vorstandssitzung zu kommen.“ Er l?chelte noch.


    Das L?cheln vermittelte Alina doch den Eindruck, dass es eine Falle gab.


    Aber ihre Sorge war auch verst?ndlich. Immerhin war Caleb in ihren Augen nie ein besonderster


    Mensch gewesen, oder?


    ?Ich werde hingehen!“ Auch Alina hatte keine Angst vor ihm.


    Der Mann l?chelte noch mehr, als er sie ver?rgert sein sah.


    Als Alina dieses L?cheln sah, wurde sie noch wütender.


    Ein gutaussehender Mann hatte doch eine so schelmische Pers?nlichkeit!


    Und er küsste sie noch!


    Bei diesem Gedanken war Alina so wütend, dass sie ins Badezimmer im Erdgeschoss eilte und sich


    den


    Mund gründlich ausspülte.


    Als sie wieder herauskam, sah sie, dass Caleb immer noch mit kalter Miene dastand.


    Seine Emotionen ver?nderten sich so schnell. Sie fragte sich, woher er diese Pers?nlichkeit hatte.


    ?Warum gehst du nicht?“ Sie dachte sich, hoffentlich wohnte dieser Mann nicht mehr hier.


    Es war, als h?tte der Mann ihre Gedanken gelesen. Dann sagte er: ?Muss ich dich an unsere aktuelle


    Beziehung erinnern?“


    Ihre Beziehung?


    Die Erw?hnung der Beziehung machte Alina wieder wütend. Sie vertraute auf Isabels Kompetenz. Sie


    würde dabei helfen, diese Beziehung in kürzester Zeit zu kl?ren.
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