Kapitel 47
Alina wachte erst am Nachmittag auf.
Sie wusste selbst nicht, seit wann sie so wachsam geworden war, aber sie konnte spüren, dass sich
die
Aura in ihrem Zimmer ver?nderte, und wachte sofort davon auf!
Als sie Caleb auf dem uen Sofa sitzend sa?, zog sie ihre Brauen zusammen. Ers gerade
konzentriert
einige Untegen.
?Warum bist du hier?“ Ihre Stimme war nerv?s.
Schlie?lich hatte sie trotz ihrer Ehe mit ihm wenig Zeit mit ihm zusammen in einem Raum verbracht.
Er war ein sehr verantwortungsbewusster Mann. Er ging pünktlich zur Arbeit, machte zeitig
Feierabend,
dann übernachtete er fast nur in der Vi Wend, aber er schlief immer im G?stezimmer, und ihr
Kind…!
Sie wollte nicht über die Vergangenheit nachdenken.
Niemand wusste, was für Leid sie in jener Nacht erlitten hatte.
Der Mann sah von seinen Untegen hoch und sah sie an, ?Dir scheint es viel besser zu gehen!“
Alina war nicht mehr so ss wie zuvor.
Alina drehte sich zur Seite und stand dann auf, sie schaute sich die motten am Leib an, sie wurden
von Lucy umgezogen, dann schaute sie auf den Wecker auf dem Nachttisch, es war schon nach vier
Uhr
Nachmittag.
Die Zeit verging echt schnell.
Der Mann lie? die Untegen beiseite und schaute sie an. Seine Augen waren nicht mehr so streng
wie
vorher, stattdessen waren sie nun sanft.
So wie vor drei Jahren, nachdem sie schwanger wurde, da wurde er ebenfalls pl?tzlich sanft.
Alina sah den Mann mit solcher Haltung an, und ihr standen alle Haare auf, ?Mir geht′s gut, du kannst
gehen!“
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Sie wollte ihn nicht sehen.
Caleb, ?Vergiss das!“
?Was?“
?Die Geschehnisse, die dir vor drei Jahren und im Alter von 18 Jahren passierten…!“
Alina war sprachlos.
Vor drei Jahren, im Alter von 18 Jahren!
Es fühlte sich an, als würden zwei scharfe Messer in ihr Herz gestochen werden.
Sie starrte Caleb an.
Er wollte, dass sie es verga??
Damals… sie dachte, dass sie sicherlich vor ihrem 18. Lebensjahr zu glücklich gewesen sein musste,
dass
der liebe Gott sie so behandeln musste, damit sie diese Schmerzen erleiden musste.
Aber Caleb konnte sie nicht allein wegen des Schicksals so verletzen.
?Ich will dich nicht sehen!“
?Alina!“
?Geh raus!“
?Du hast noch einenngen Weg vor dir, die Zeit… es ist schon songe her, du solltest es vergessen!“
Der Mann tat, als h?tte er sie nicht geh?rt, er sprach ruhig zu ihr.
Ich sollte es vergessen?
?H?r auf, daran festzuhalten, es bewirkt nur, dass es allen, die involviert sind, schlecht geht!“
?Wem geht es schlecht? Emma?“ Alinachte sarkastisch auf.
Wenn es jemandem nicht gut ging, dann wohl Emma.
Alle im Netz schimpften auf sie ein.
Wenn sie nicht Caleb als Stütze gehabt h?tte, wie h?tte sie zu Oklens fahren k?nnen?
Der Mann schwieg eine Weile, ?Bitte mach es ihr nicht weiter schwer, vor drei Jahren war ich…“
?Ja, du warst es, ich werde es noch mit dir abrechnen!“ Der Mann wurde von Alinas kalter Stimme
unterbrochen.
Eigentlich hatte sie gar keine Zeit, sich mit ihm zu streiten.
Aber dieser Mann wollte unbedingt jetzt alles ansprechen, deshalb konnte sie nicht anders, als ihn
unh?flich zurückzuweisen.
Sie schaute Caleb nicht mehr an, sie nahm ihre Jacke und ging raus.
?Ach, leite etwas an Emma für mich weiter, sag ihr… das Haus von ihrer Mutter, ich hoffe, sie wird es
mir
weitererben!“
Es war kein gro?es Haus, ihr war es auch gar nicht wichtig. Aber ihre Mutter hatte ihr damals aus
Mitleid
ein Haus mit drei Zimmern geschenkt, sodass Zoe und ihre zwei T?chter darin wohnen konnte.
Sie wollte es nun wiederhaben!
Calebs Ausdruck verdunkelte sich, ?Fehlt dir denn ein Haus?“
?Nein, aber es ist nicht für dreckige Menschen wie sie gedacht.“ Ihre Eltern waren zut, bekamen es
aber nicht zurück.
Calebs Ausdruck wurde noch dunkler.
Er wusste das aber nicht.
Er hatte nicht gedacht, dass Emma so viel mit der Familie Hughes zu tun hatte.
Die Familie Hughes hatte ihre Familie wie ihre eigene behandelt, schlie?lich waren Immobilien in
Ingford
teuer, aber sie hatten ihnen das Haus ohne ein weiteres Wort übergeben.
Aber so wie Caleb es selbst gesagt hatte, manche Sachen w?ren nicht mehr so schlimm, wenn genug
Zeit vergangen w?ren, auch wenn sie trotzdem noch wie ein Alptraum waren, wenn man an sie dachte.
Alina konnte innerhalb einer Stunde ihre Wut unterdrücken.
?Ste, ist alles bereit?“
?Ja, alles ist vorbereitet!“ Ste sprach am Telefon, sie war sehr l?ssig.
Alina, ?Das warst du wieder, oder?“
Man konnte sagen, dass nun überall über Emma gesprochen wurde.
Emma konnte zu Oklens, aber der Verdacht auf sie konnte trotz dem Besuch auf der
Wohlt?tigkeitsveranstaltung mit Caleb nicht ausgel?scht werden.
Schlie?lich wurde alles dadurch angefechtet, dass Frau Collins mit Alina ging!
Es wurde das Gerücht verbreitet, dass Frau Collins Alina beschützen wollte, deshalb konnte sie ihre
Position wiederengen!
Aber darauf wurden noch schlimmere Gerüchte gemacht.
?Ja, schau sie dir doch mal an…!“ Ste sprach.
Alinachte leicht.
?Du, du solltest alles für den Wettbewerb in Oklens vorbereiten,ss sie nun erst mal in Ruhe.“ Sie
sollten keine Zeit für Emma verschwenden.
Ste sagte: ?Ja, meine liebe Alina!“
Alina sagte: ?Seit wann bist du so sü??“
Gerade hatte Ste aufgelegt, da bekam Alina einen Anruf von ihren Opa, auf der anderen Seite
sprach
er: ?Ich habe schon deinen Jet organisiert, morgen fliegst du nach Oklens.“
?Nicht n?tig, Opa.“ Sie hatte schon ihre Tickets gekauft, ein Jet war nicht n?tig.
?Verschwende keine Zeit, flieg einfach zurück nach dem Wettbewerb. Penny vermisst dich.“
Eigentlich wollte Alina nicht mit dem Jet fahren, aber als sie Penny geh?rt hatte, stimmte sie doch zu.
?Ich wei? Bescheid.“
Alina hatte alles wiederholt kontrolliert, immer, wenn etwas Wichtiges anstand, hatte Brandon und sein
Büro die übersicht für sie vorbereitet, aber um alles Details kümmerte sie sich selbst.
Es waren nun schon viele Jahre so vergangen, sie war es schon gewohnt.
Am n?chsten Morgen gingen Alina, Ste und Julia in das Privatjet der Lawson Familie von Shirling.
Ste riss die Augen auf, als sie die pr?chtige Inneneinrichtung sah.
?Alina, nachdem du Caleb vessen hast, geht es dir viel besser!“ Ste sprach aufgeregt.
Viele M?nner dachten, dass ihre Frauen nach einer Scheidung wieder um eine Vers?hnung bitten
würden.
Aber eigentlich ging es vielen Frauen nach der Scheidung nicht gut, weshalb sie ihre M?nner immer
vermissten.
Aber Alina ging es nicht schlecht, im Gegenteil, ihre Karriere hatte einen guten Lauf, sie hatte sogar
einen Privatjet, wenn sie ins Aund flog.
Caleb war im VIP Zimmer am Flughafen, als die Flugnummer aufgerufen wurde, schaute er auf seine
Armbanduhr, er zog die Brauen zusammen.
Emma, die neben ihm sa?, sah ernst drein, als wollte sie was sagen, aber sie schluckte die Worte
wieder
runter.
Der Aufruf war für das Boarding von Caleb, Emma und Alina, der Ausdruck des Mannes wurde dunkel!N?velDrama.Org (C) content.