AliNovel

Font: Big Medium Small
Dark Eye-protection
AliNovel > Heleg en Eryn [ GERMAN / SINDARIN ] > Unerwarteter Besuch

Unerwarteter Besuch

    Drittes Zeitalter - Winter des Jahres 2936 - Lothlórien


    --------------------------------------------------------------


    Nachdem Elsa den Raum verlassen hatte, war Galadriel gleichzeitig erleichtert


    und schockiert. Einerseits war sie froh, dass es kein b?ser Zauberer gewesen


    war, welcher den Weiher gefroren hatte, andererseits entsetzte sie der


    Gedanke an eine Elbin welche bereits in so jungen Jahren derartige Macht


    besa?. Als sie in Elsas Innerstes geblickt hatte, war ihr eine gewaltige Kraftquelle


    aufgefallen welche noch nicht einmal aktiviert war. ?Falls sie Zugang


    zu dieser Magie bekommt wird nichts und niemand sie aufhalten k?nnen.


    Nicht einmal Sauron selbst.? Der Gedanke daran, den dunklen Herrscher für


    immer zu vernichten, klang für Galadriel verlockend, aber sie war sich nicht


    sicher ob es klug war, dem M?dchen solche Macht in die H?nde zu legen.


    ?Ich brauche Rat. Nur von wem?? , fragte sie sich. Kein Elb den sie kannte,


    wusste etwas über solch kraftvolle Magie wie sie sonst nur die Valar und die


    Istari besa?en. ?Die Istari. Natürlich. Nur welchen von ihnen soll ich um Rat


    bitten? Saruman? Nein sicher nicht, er ist immer so mürrisch und vermutlich


    macht er sich wegen so etwas nicht einmal auf den Weg. Dann muss ich wohl


    Gandalf eine Botschaft schicken.? Galadriel trat aus dem Haus und stieg


    die Stufen nach unten. Am Waldboden angekommen erkundete sie mit ihren


    Sinnen die Umgebung und brachte mithilfe ihrer Gabe nach kurzer Zeit einen


    Vogel dazu auf ihrem Arm zu landen. Schnell flüsterte sie dem Tier die Botschaft


    für Gandalf ins Ohr und nannte den Empf?nger der Nachricht. Ohne


    zu z?gern flog der Vogel über die Baumwipfel und verschwand. Galadriel l?chelte


    und schlug den Weg zum Spiegel ein. Der Waldboden war angenehm


    kühl unter ihren nackten Fu?sohlen und der Tag neigte sich bereits dem Ende


    zu. Routiniert sch?pfte sie Wasser und goss es in das jahrtausendealte


    Becken.


    Als das Bild klar wurde, sah sich Galadriel abermals Saurons Auge gegenüber.


    Der Blickwinkel verschob sich und erlaubte den Blick auf die Ebene


    von Gorgoroth, wo vor dem schwarzen Tor eine kleine Schar Menschen einer


    gewaltigen Orkstreitmacht gegenüberstand. An der Spitze der winzigen


    Truppe stand ein Mann mit der Krone Gondors auf dem Haupt. In seiner


    Hand hielt er Narsil, neu geschmiedet und prunkvoller als je zuvor. An seiner


    Seite standen ein Zwerg und ein Elb der ihr bekannt war. Legolas Grünblatt,


    der Sohn von Thranduil. Dann verschwamm das Bild und l?ste sich auf. Galadriel


    wusste nicht was sie von dem Gesehenen halten sollte. ?Darüber sollte


    ich auch mit Gandalf sprechen sobald er hier ist.? , beschloss sie. Dann stieg


    sie die Treppe zu ihrem Baumhaus hinauf und ging zu Bett. Morgen würde


    sie der blonden jungen Zauberin einen Besuch abstatten.


    Sie war v?llig ersch?pft als ihr Vater Elsa vom Pferd half und sie nach der


    Heimreise die Stufen nach oben stieg. Als sie die Tür ?ffnete wurde sie sofort


    von ihrer Mutter umarmt, welche sich sofort nach der Reise erkundigte. ?Na


    wie hat dir die Hauptstadt gefallen mein Schatz?? Elsa l?chelte. ?Caras Galadhon


    ist wundersch?n, leider hatte ich nicht genug Zeit alles zu erkunden.?


    Ihre Mutter lachte. ?Ich glaube nicht dass es einen Elb gibt der wirklich alle


    Wunder der Stadt gesehen hat.? Nun schob sich Elsas Vater hinter den


    beiden durch die Tür. ?Elsa sollte schlafen gehen, es war eine anstrengende


    Reise und es ist schon sp?t.? Elsa nickte und betrat g?hnend ihr Zimmer. Sie


    h?rte noch ein ?Losto vae.? von ihren Eltern bevor sie die Tür schloss. Elsa


    lie? ihren Reisebeutel auf den Boden fallen und kroch unter die Bettdecke.


    Einige Sekunden sp?ter war sie eingeschlafen.


    Als Elsa am Morgen erwachte wurde sie sogleich von ihren Eltern mit einem


    Stolen novel; please report.freudigen ?mae aur.? begrü?t. Sie nahm sich etwas Lembas und lie? sich


    mit einem Buch in ihren Lieblingssessel am Fenster fallen. Sie knabberte das


    k?stliche, jedoch sehr s?ttigende Brot und las w?hrenddessen in ihrem Buch


    weiter. Die Geschichte über die Fünf Istari, die nach Mittelerde gekommen


    waren, fesselte sie seit einiger Zeit, da sie kaum zum Lesen gekommen war.


    ?Nicht dass ich es bereut h?tte eine Magierin geworden zu sein.? , dachte


    sie und grinste beim Gedanken an ihre F?higkeiten die in den letzten Tagen


    Elsas gesamte Zeit in Anspruch genommen hatten.


    Kurze Zeit sp?ter klopfte jemand an die Tür. Elsas Vater ?ffnete die Tür und


    sah sich pl?tzlich der Herrin der Waldes gegenüber. ?Mae govannen.? , begrü?te


    Galadriel ihn mit einem L?cheln. ?Aldol, minna adab.? , antwortete


    er daraufhin und lie? sie eintreten. Galadriel l?chelte und deutete auf einen


    der Stühle am Tisch. ?Darf ich mich setzen?? , fragte sie. ?Aber natürlich.? ,


    antwortete Elsas Mutter und die Herrin setzte sich. ?Es ist mir natürlich eine


    Ehre dass ihr uns besucht, dennoch würde ich doch gerne den Grund dafür


    erfahren.? , sagte Elsas Vater. ?Nun ja eigentlich würde ich gerne ein paar


    Worte mit eurer Tochter wechseln, wenn es euch nichts ausmacht.? Elsa, die


    mit dem Rücken zu den anderen sa? und der ganzen Unterhaltung gelauscht


    hatte, erhob sich nun und trat an den Tisch. ?Hiril vuin.? , begrü?te sie


    die Herrscherin. Galadriel lachte und entgegnete. ?Peditham hi sui vellyn??


    Elsa nickte. ?Iston i n?f g?n, ach al eneth.? , stellte Galadriel fest. ?Goheno


    nin, im Elsa.? Die Herrin lachte. ?Es gibt nichts zu verzeihen. K?nnten wir


    uns unter vier Augen unterhalten.? Elsa nickte z?gerlich. ?Gehen wir nach


    drau?en.? , schlug sie vor und die beiden verlie?en das Haus. Unten angekommen


    lehnte sich Galadriel an einen Baum und musterte Elsa von Kopf bis


    Fu?. ?Ich habe noch nie so viel Magie in einer Person gespürt wie in dir. Die


    Valar natürlich ausgenommen.? Elsa schluckte. ?Ist das gut oder schlecht??


    Die n?chsten Worte sprach die Zauberin direkt in ihre Gedanken. ?Wenn du


    sie meisterst ja. Wenn der gewaltige, noch nicht aktivierte Teil deiner Kraft


    freigesetzt wird und du nicht bereit bist, nein. Es liegt wohl an dir ob du eine


    m?chtige Zauberin wirst, die unaufhaltsam sein wird, oder ob deine Eismagie


    ganz Mittelerde gefrieren l?sst, weil du keine Kontrolle darüber hast.? Elsa


    erbleichte. ?Kannst du es mir beibringen?? Galadriel nickte. ?Natürlich. Gemeinsam


    schaffen wir das schon. Ich wollte dir nur klarmachen was jedem


    Magier bewusst sein sollte, n?mlich dass Magie kein Spielzeug ist und innerhalb


    eines Herzschlags t?ten kann. Ich schaue vorbei wann immer ich Zeit


    habe und wir trainieren gemeinsam.? Elsa l?chelte und nahm etwas Magie,


    welche sie zu einem Anh?nger in Form einer Schneeflocke formte. Grinsend


    warf sie Galadriel ihr Werk zu. ?Fang. Mach eine Halskette daraus wenn


    du m?chtest.? Die Herrin fing Elsas Werk geschickt auf und betrachtete es


    eingehend. ?Dankesch?n, aber wird es denn nicht schmelzen?? , fragte sie


    das M?dchen. ?Nein, ich habe sie so erschaffen, dass sie bis in alle Ewigkeit


    bestehen bleibt.? , entgegnete sie. ?Die Pflicht ruft. Boe annin gwad. Es war


    sch?n mit dir zu sprechen.? , sagte die Herrin des Waldes und wandte sich


    zum Gehen. ?Ni l? t?l? , verabschiedete sich Elsa und stieg die Stufen hinauf.


    --------------------------------------------------------------


    Elbisches:


    Losto vae - schlaf gut


    mae aur - guten morgen


    Mae govannen - willkommen, eine allgemeine Begrü?ung


    Aldol, minna adab - willkommen, tritt ein (bzw wortw?rtlich: tritt ins Haus.)


    Hiril vuin - my lady


    Peditham hi sui vellyn? - K?nnen wir uns als Freunde unterhalten?


    Iston i n?f g?n, ach al eneth. - Ich kenne dein Gesicht aber nicht deinen Namen.


    Goheno nin, im Elsa. - verzeih/vergib mir, ich bin Elsa.


    Boe annin gwad - ich muss gehen
『Add To Library for easy reading』
Popular recommendations
Shadow Slave Beyond the Divorce My Substitute CEO Bride Disregard Fantasy, Acquire Currency The Untouchable Ex-Wife Mirrored Soul