《Heleg en Eryn [ GERMAN / SINDARIN ]》 Die Gabe des Eises Wir schreiben das Jahr 2936 des dritten Zeitalters. F¨¹nf Jahre vor den Ereignissen am Erebor und der Schlacht der f¨¹nf Heere. Saurons Macht erstarkt im Verborgenen und Orks streifen durch die Lande. -------------------------------------------------------------- Trotz der Winterk?lte bl¨¹te der Wald Lothl¨®riens wie an jedem Tag den Elsa bereits dort verbracht hatte. Sie lebte mit ihren Eltern an der Grenze des Waldes, weit entfernt von Caras Galadhon der Hauptstadt Loriens. Elsas Vater war Grenzw?chter und bewachte die von Mallornb?umen markierte Grenze des Waldes im Umkreis von einem Tagesmarsch. Wirklich n?tig war dies allerdings nicht, da Galadriel die Herrin des Waldes durch ihre magischen Kr?fte sofort registrierte wenn jemand Fremdes den Wald betrat. Abgesehen davon lag dieser Teil des Waldes nicht an den Routen die Reisende nahmen und so begegnete ihr kaum jemals eine Person, wenn sie durch die W?lder streifte. Im Winter wanderte sie jedoch meist in die kleinen W?ldchen au?erhalb Loriens. Die raue ungeb?ndigte Natur dort faszinierte sie. Elsa wanderte barfu? und nur mit einem einfachen braunen Kleid bekleidet, wie es die meisten Elbinnen trugen. Zweige knackten und Nadeln kitzelten ihre Fu?sohle als sie sich langsam und anmutig den Weg durch den Wald bahnte. Sie war auf der Suche nach etwas was sie nur au?erhalb des Reiches finden konnte. Eisige K?lte. Sie schob einige ?ste zur Seite und fand endlich was sie gesucht hatte. Der ¨¹bergang ging flie?end und man sah wo die Magie der Elben nachlie? und sich Schnee sammelte, welcher immer mehr wurde je mehr die Zauberkraft nachlie?. Langsam ging sie weiter und sp¨¹rte wie der Boden unter ihr immer k?lter wurde. Als sie den Schnee ber¨¹hrte und sie endg¨¹ltig aus der Reichweite des Zeitzaubers der Herrin des Waldes trat war es mit einem Schlag bitterkalt. Ein leichter Wind lie? ihr eisige Schauer ¨¹ber den R¨¹cken laufen und sie seufzte wegen der belebenden erfrischenden Wirkung die sie jedes Mal sp¨¹rte wenn sie den Wald verlie?. Elsa ¨¹berquerte die Lichtung und betrat das W?ldchen welches ihr Ziel beherbergte. Sie streifte zwischen den B?umen umher bis diese den Blick auf einen kleinen Weiher freigaben. ?Darauf habe ich die letzten Tage gewartet, in denen mich meine Eltern nicht aus den Augen gelassen haben.? Sie setzte ihren Fu? auf die Oberfl?che des zugefrorenen kleinen Teiches. ?Soll ich es wagen?? , fragte sie sich so wie jedes Mal wenn sie hierher kam. Sie k?mpfte die Angst nieder die ihr sagte, dass es dumm war das Eis zu betreten, da es ein verh?ltnism??ig warmer Winter war und sie nicht wissen konnte wie dick das Eis sein w¨¹rde. ?Wer nicht wagt...? Sie tat den ersten Schritt und stand nun vollst?ndig auf dem Eis. Elsa hielt den Atem an. Kein Knacken brechenden Eises drang an ihre spitzen Ohren. Sie atmete langsam aus. ?Puh, Gl¨¹ck gehabt.? Sie machte den n?chsten Schritt. Erneut kam kein Ger?usch. Das Eis war f¨¹r Elsa angenehm k¨¹hl. ?Eis. Die wundersch?nste Sache auf der Welt.? Sie setzte ihre Schritte bed?chtig als sie weiterging und in die Mitte des Weihers trat. Nun hatte Elsa ihr Gl¨¹ck zu sehr herausgefordert. Der glitzernde Boden unter ihren F¨¹?en knackte und es bildeten sich Risse im Eis. ?Keine Panik. Langsam zur¨¹ckgehen.? Sie trat mit dem linken Fu? zur¨¹ck und das Ger?usch des brechenden Eises wurde noch lauter. Elsa fluchte laut. ?Verdammte sch..? Weiter kam sie nicht mehr denn der Boden unter ihren F¨¹?en brach ein und sie sackte noch unten. Unbeschreibliche K?lte drang in jede Faser ihres K?rpers als sie in das eisige Wasser eintauchte. Elsa ruderte mit den Armen um an die Oberfl?che zu gelangen doch sie kam keinen Schritt vorw?rts. Sie sank immer weiter nach unten bevor sie festen Boden unter ihren F¨¹?en sp¨¹rte. ?ICH MUSS HIER RAUS SONST BIN ICH TOT.? , war das einzige was ihr durch den Kopf ging. Es war als w?re Elsas Verstand von der K?lte blockiert, als h?tte der Schmerz jeden anderen Gedanken aus ihrem Gehirn verbannt. Sie stie? sich mit den F¨¹?en vom Boden ab und gelangte an die Oberfl?che. Jedoch nicht dort wo sie vorher eingetaucht war. Sie h?mmerte gegen das Eis doch es gab nicht nach, nicht einmal ein Sprung zeigte sich in der Oberfl?che. Elsas Wille die Wand zwischen Tod und Leben zu durchschlagen f¨¹llte ihren gesamten Geist, alles was sie ausmachte war darauf fixiert. Pl?tzlich l?ste sich etwas tief in ihr und drang wie ein pulsierender Blitz durch ihre Hand nach drau?en. Dann explodierte das Eis ¨¹ber ihrem Kopf und sie wurde nach oben geschleudert. Sie flog nach oben als w?re sie ein Stein in einem Katapult. Und genau so schlug sie auch auf dem Waldboden auf. Der Aufprall presste die Luft aus ihrer Lunge und ein gl¨¹hender Schmerz fuhr ihr durch das rechte Bein. Sie rollte sich auf den R¨¹cken und sah, dass sie mit dem Bein direkt auf einer Wurzel neben dem Weiher gelandet war. ?Verdammt wie komme ich jetzt zur¨¹ck ?? Ihre von Angst beherrschten Gedanken waren sofort verdr?ngt als ihre Augen in Richtung des Teiches wanderten. ?Was zum?? Im Eis klaffte ein Loch mit zwei Metern Durchmesser und sie erkannte eine Art von Eiss?ule die vom Grund bis ¨¹ber die Oberfl?che nach drau?en reichte. The narrative has been taken without permission. Report any sightings. ?War ich das etwa?? Die Tatsache, dass sie Magie beherrschte verwunderte sie, denn nur wenige Elben konnten m?chtige Magie wirken. ?Dar¨¹ber kann ich mir ein andermal Gedanken machen, jetzt sollte ich erst mal nach Hause kommen.? Elsa versuchte sich aufzurichten, doch als sie den rechten Fu? belastete fuhr erneut ein gl¨¹hender Schmerz durch ihre Glieder und sie sackte zur¨¹ck auf den Boden. ?Aaaarh. Verdammt wie soll ich den ganzen Weg in diesem Zustand schaffen?? , st?hnte sie laut auf. Mit zusammengebissenen Z?hnen robbte sie zum erstbesten Baum und packte den d¨¹nnen Stamm mit beiden H?nden. Darauf bedacht ihr verletztes Bein nicht zu belasten zog sie sich hoch. ?So viel w?re mal geschafft. Jetzt muss ich nur noch auf einem Bein nach Hause h¨¹pfen.? Elsa sah sich genau nach einem Stock den sie als Kr¨¹cke benutzen k?nnte um, allerdings waren alle die sie fand entweder zu klein oder morsch. Mit kleinen Spr¨¹ngen h¨¹pfte sie durch den Schnee und musste bald feststellen, dass der Weg den sie vorhin genommen hatte nun eine gewaltige Herausforderung war. Anfangs kam Elsa gut voran und schaffte es bald die Grenze Loriens zu ¨¹berschreiten. Danach wurde der Heimweg zur Tortur, denn sie stolperte mehrmals ¨¹ber die gro?en Wurzeln der jahrhundertealten B?ume. Nach der H?lfte des Weges legte sie eine Rast ein und sank ersch?pft an einen Baumstamm gelehnt zu Boden. Kurz darauf fielen ihr die Augen zu und sie sank in einen tiefen Schlaf. Elsa erwachte mit einem lauten Schrei als etwas ihr verletztes Bein ber¨¹hrte. Erschrocken sah sie sich um und erkannte ihren Vater der besorgt und ver?rgert vor ihr stand. ?Darf ich dich fragen was du dir verdammt noch mal denkst im Winter im Freien umherzuwandern und ein Nickerchen unter einem Baum zu halten?? , fuhr er sie an. ??hhm ich-ich h-habe einen Spaziergang gemacht und bin gestolpert und habe mich am rechten B-BBein verletzt.? , stotterte sie. Ihr Vater runzelte die Stirn und antwortete: ?Hmmm. Das sieht dir ja eigentlich gar nicht ?hnlich. Naja egal, sehen wir zu, dass wir nach Hause kommen.? Er half ihr hoch und Elsa st¨¹tzte sich auf seine Schulter. ?Ist dir gar nicht kalt?? , fragte er sie. ?Eigentlich nicht wirklich, ich finde es ist angenehm k¨¹hl.? , antwortete Elsa auf die Frage. Erst in diesem Augenblick wurde ihr bewusst, dass sie seit des Vorfalls am Weiher Schnee, Eis und Wind nicht mehr als kalt sondern nur noch als angenehm und erfrischend empfunden hatte. ?Bin ich jetzt komplett immun gegen die K?lte?? , fragte sie sich. Elsa war fasziniert von ihren neuen Kr?ften, allerdings w¨¹rde sie in den n?chsten Tagen wohl kaum dazu kommen das Baumhaus zu verlassen, wenn man den Zustand ihres rechten Beines in Betracht zog. Die beiden gingen noch einige Zeit weiter, bis sie schlie?lich auf den schmalen Pfad einbogen der zu ihrem Baumhaus f¨¹hrte. Das Haus hing in der Krone eines gro?en Mallornbaumes von welchem aus ihr Vater das umliegende Land gut ¨¹berblicken und etwaige Feinde schnell erkennen konnte. Am Fu?e des Baumes gab es einen kleinen Unterstand unter dem die Pferde ihres Vaters untergestellt waren. Das Haus selbst erreichte man ¨¹ber eine ¨¹berdachte Treppe aus geschnitztem Holz, welche den Treppen der H?user von Caras Galadhon nachempfunden war. Elsas Vater half ihr bis zur Treppe bevor er sie loslie?. ?Auf den steilen Stufen bin ich dir keine Hilfe, das musst du selbst schaffen.? , sagte er und begann geschwind den Aufstieg ohne auf sie zu warten. Elsa zeigte ihrem Vater der ihr den R¨¹cken zukehrte eine vulg?re Geste mit der Hand bevor er aus ihrem Blickfeld verschwand. ?Na dann wollen wir mal.? Mit einem Seufzen h¨¹pfte sie langsam die Stufen hinauf. -------------------------------------------------------------- -------------------------------------------------------------- Nachwort: Ich habe diese Geschichte bereits auf einer deutschen Website f¨¹r Fanfiction gepostet und bekam bisher gute Kritiken. Ich w¨¹rde mich nat¨¹rlich auch hier ¨¹ber Feedback freuen. Dunkle N?chte Drittes Zeitalter - Winter des Jahres 2936 - Lothl¨®rien -------------------------------------------------------------- Als Elsa die Augen aufschlug lag sie auf Eis. K¨¹hl schmiegte es sich an ihre Wange und lie? sie leicht erschaudern. Sie unterdr¨¹ckte den Wunsch die K¨¹hle des Eises unter ihr noch l?nger zu genie?en und drehte sich auf den R¨¹cken. Elsa blickte auf einen dunklen wolkenverhangenen Himmel. ?Ich muss auf einem gro?en See liegen wenn ich so viel Himmel sehen kann.? Bei diesem Gedanken musste sie stutzen und richtete sich auf. ?Wo im Namen der Valar bin ich?? Elsa klappte die Kinnlade herunter als sie sich umsah. Der Boden war eine einzige Eisfl?che, welche sich bis zum Horizont fortsetzte. Elsa drehte sich um und ihr Erstaunen verwandelte sich in Entsetzen. In alle Richtungen zeigte sich ihr dasselbe Bild. Vorsichtig trat sie einen Schritt vorw?rts. Das Eis knackte laut als sie das Gewicht auf den Fu? verlagerte. ?Also doch ein Gew?sser hmm.? , murmelte sie. Dann ging alles zu schnell. Mit einem Ohrenbet?ubenden Krachen brach die kristalline Oberfl?che unter ihren F¨¹?en ein. Sie schrie als ihr K?rper in das Wasser unter dem Eis eintauchte. Elsa wurde von der K?lte ¨¹berw?ltigt und ihre Muskeln verkrampften sich. Langsam sank sie zum Grund des Gew?ssers hinab. Sie ruderte mit den Armen und versuchte nach oben zu schwimmen und dem Tod zu entkommen, doch es war umsonst. Als h?tte sie eine starke Hand gepackt wurde sie unaufhaltsam nach unten gezogen. Erst als ihre Zehen den Grund ber¨¹hrten war der Bann gebrochen und sie konnte nach zur¨¹ck an die Oberfl?che schwimmen. Elsas Luft war bereits fast aufgebraucht als sie beim Eis ankam. ?Das Loch m¨¹sste genau hier sein.? Sie suchte mit den Augen nach dem Punkt an dem sie kurz zuvor eingebrochen war, aber sie konnte ihn nicht entdecken. Elsa wurde nun panisch und begann mit der Hand gegen das Eis ¨¹ber ihr zu h?mmern. Die Barriere hielt ihren Versuchen sie zu durchbrechen stand und ihre Luft war nun endg¨¹ltig aufgebraucht. Als sie die Kontrolle ¨¹ber ihren K?rper verlor und leblos nach unten sank, wachte Elsa mit einem Schrei auf. Die T¨¹r wurde aufgerissen und Elsas Eltern st¨¹rmten zur T¨¹r herein. Auf ihrem Bett sa? Elsa, das Gesicht schwei?gebadet. ?Geht es dir gut Liebling?? , fragte ihr Vater Elsa. Sie seufzte. ?Ja. Ich hatte nur einen Albtraum.? Ihr Vater brummte zustimmend und strich ihr eine Str?hne ihres langen blonden Haares aus dem Gesicht. ?Versuch weiterzuschlafen Elsa.? , sagte er. Elsas Mutter war im T¨¹rrahmen stehen geblieben und beobachtete die Szene verwirrt. Ihre Tochter hatte noch nie Albtr?ume gehabt, au?erdem war es bei Elben im Gegensatz zu den Menschen ein seltenes Ph?nomen. Die beiden warfen sich einen besorgten Blick zu und verlie?en dann das Zimmer. Erst als beide den Raum verlassen und die T¨¹r geschlossen hatten erlaubte sich Elsa ihr wahres Entsetzen zu zeigen und laut aufzust?hnen. In den beiden Wochen nach dem Vorfall am See hatte sie jeden Tag denselben Traum gehabt, doch heute war es schlimmer gewesen als die letzten Male. Mit jedem Tag wurde er langsam realer und schmerzhafter. Inzwischen ging sie mit der Angst zu Bett, in einer jeden Nacht in immer echter erscheinenden Visionen zu sterben und danach aufzuwachen. Die Erkenntnis traf sie wie ein Schlag. ?Es sind eindeutig keine nat¨¹rlichen oder normalen Albtr?ume. Doch wie kommen sie in meinen Kopf?? Elsa schlug die Decke zur¨¹ck und schwang die Beine aus dem Bett. Sie belastete das k¨¹rzlich gebrochene Bein vorsichtig und war wie jeden Tag abermalig erstaunt ¨¹ber die Heilkunst und Selbstheilungskr?fte ihres Volkes. Seit eine Heilerin ihr Bein gerichtet hatte waren erst zwei Wochen vergangen, doch sie konnte bereits das Bein wieder belasten, musst allerdings noch aufpassen und zu schnelle Bewegungen vermeiden. ?Wenn ich das Problem mit den Tr?umen l?sen will muss ich zur¨¹ck zum Weiher und mich der dort herrschenden Magie stellen. Meine Eltern d¨¹rfen aber nicht wissen, dass ich allein umherwandere sonst halten sie mich auf.? Elsa tapste vorsichtig zum Fenster, bedacht keine Ger?usche zu verursachen und ?ffnete den Fensterladen. Sie zog sich anmutig auf die Fensterbank und lie? ihre nackten F¨¹?e nach drau?en gleiten. Sogleich fand sie an der rauhen Rinde des gro?en Baumes Halt und begann den Abstieg zur Treppe die sich um den Baum wand. Vorsichtig setzte Elsa den Fu? nach unten und st¨¹tzte sich darauf. Pl?tzlich brach die Rinde unter ihrem Fu? weg und sie hing in der Luft. Schnell fand sie wieder Halt, jedoch hatte sie das Missgeschick viel Kraft gekostet. Als sie sich schlie?lich auf die Treppe fallen lie? brannten ihre Arme vor Anstrengung. Langsam schlenderte sie die Treppe hinab und trat auf den Weg. Der k¨¹hle Wind fuhr ihr durchs Haar und lie? der nur mit ihrem wei?en Nachthemd bekleideten Elsa einen Schauer ¨¹ber den R¨¹cken wandern. Wie immer ging sie barfu? und genoss den k¨¹hlen Waldboden unter ihren F¨¹?en. Ohne Probleme fand sie den Weg zu ihrem Weiher und ¨¹bertrat die Grenze des Waldes. Dort wurde es merklich k¨¹hler, allerdings war der Schnee in den letzten Wochen geschmolzen. Elsa betrat das kleine W?ldchen und trat ans Ufer des Weihers. Die Spuren des Vorfalls waren schon beinahe geschmolzen und die Eisdecke auf dem Wasser war nicht ann?hernd so dick wie zwei Wochen zuvor. ?In diesem Zustand kann ich das Eis nicht betreten, es w¨¹rde mich nie tragen.? If you come across this story on Amazon, it''s taken without permission from the author. Report it. Nachdenklich richtete sie ihren Blick auf die Reste der Eiss?ule die ihr Leben gerettet hatten. ?Was ist wenn ich versuche erneut Magie zu wirken? Wird sie tun was ich will? Wird es stark genug sein den T¨¹mpel einzufrieren?? Sie rieb sich die H?nde und streckte sie in Richtung des Weihers. ?Es gibt nur eine M?glichkeit herauszufinden ob es funktionieren wird.? Nachdem sie beschlossen hatte, dass sie versuchen w¨¹rde ihre Zauberkraft zu benutzen, konzentrierte sie sich darauf was sie vor beim ersten Mal getan hatte als sie im Teich war. Elsa schloss die Augen und verlangsamte ihre Atmung, danach lie? sie sich von dem gesamten Wunsch ausf¨¹llen, dass es schneite und der T¨¹mpel zufror. Als sie komplett entspannt war str?mte die Kraft aus ihren Fingerspitzen und ein kleiner Eisstrahl wand sich um ihre Hand, bevor er sich von ihr entfernte und pl?tzlich senkrecht in den Himmel schoss. Elsa verfolgte das immer schneller fliegende magische Geschoss bis sie es nicht mehr sehen konnte. In dem Moment als es aus ihrem Blickfeld verschwand explodierte es schillernd und pl?tzlich senkte sich unbeschreibliche K?lte auf die Lichtung herab und es begann zu schneien. ?Es hat funktioniert! ? , staunte Elsa und streckte ihre Hand nach einer Schneeflocke aus. Sie landete auf ihrer Hand, im Gegensatz zu allen anderen Schneeflocken die sie bisher gesehen hatte, schmolz diese jedoch nicht und so konnte sie die schillernden Eiskristalle in aller Ruhe betrachten. ?Wenn das so einfach war sollte ich es doch eigentlich auch schaffen den Teich gefrieren zu lassen.? , stellte sie fest und begann aufs Neue mit ihren Atem¨¹bungen. Dieses Mal waren all ihre W¨¹nsche, ihre gesamte Existenz, sogar die tiefsten Teile ihres Geistes darauf fixiert den Teich gefrieren zu lassen. Der Gedanke war stark, wesentlich st?rker als der, den sie einen Moment zuvor mit ihrer Magie verkn¨¹pft hatte. Bereits als eine gewaltige Menge an Macht aus ihr hinausstr?mte wusste sie, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Im Gegensatz zum ersten Versuch schoss der Eisblitz diesmal pfeilschnell auf den Weiher zu und tauchte in das Wasser ein. Innerhalb eines Augenblicks war der gesamte Inhalt des T¨¹mpels gefroren. Elsa wurde von Schwindelgef¨¹hl erfasst und musste sich auf den Waldboden setzen um nicht umzufallen. ?Anscheinend habe ich mich verausgabt, aber ich habe es geschafft.? Als sie sich gesetzt und den Blick abermals auf den Weiher richtete fiel ihr die Kinnlade hinunter. ?Ich glaube ich habe etwas ¨¹bertrieben...? Die Magie stoppte entgegen ihres Wunsches keinesfalls beim Ufer des Weihers, sondern kroch zu allen Seiten in den Wald hinein und fror alles was ihr in den Weg kam. Als es sie selbst erreichte froren alle Dinge die den Boden ber¨¹hrten augenblicklich. Elsa selbst war die einzige Ausnahme, denn au?er, dass die gefrorenen Planzen auf denen sie sa? unter ihrem Gewicht knisternd brachen passierte nichts. Sie beobachtete das Schauspiel, bis der gesamte Wald, inklusive den B?umen von einer glitzernden Eisschicht ¨¹berzogen war. Elsa erhob sich vom Boden und trat auf den Weiher zu. Mit schnellen Schritten betrat sie das Eis und stellte sich in die Mitte der Eisfl?che. Triumph durchstr?mte sie als ihr klar wurde, dass sie das Eis ihrer Albtr?ume betreten hatte ohne einzubrechen. -------------------------------------------------------------- W?hrenddessen weit entfernt im Herzen des Reiches Lothl¨®rien lie? Galadriel Wasser in ihren ?Spiegel? laufen und mit einem Streich ihrer Hand gl?ttete sich die Oberfl?che des Wassers. Sie hatte schon lange nicht mehr den Spiegel zur Rate gezogen, doch ihr Instinkt sagte ihr, dass sie ihn in naher Zukunft ?fter gebrauchen w¨¹rde. Wie immer wusste sie nicht was sie sehen w¨¹rde, denn der Spiegel zeigte viele Dinge. ?Dinge die waren, Dinge die sind und Dinge, die vielleicht noch sein m?gen.? , wie sie Auserw?hlten, denen sie erlaubte in den Spiegel zu schauen immer erkl?rte. Sie richtete den Blick auf die glasklare Oberfl?che, welche ihr sogleich ein Bild des einen Rings zeigte. ?Das ist ja ungew?hnlich.? , dachte sie im Stillen und lie? den Spiegel keinen Moment aus den Augen. Pl?tzlich wurde das Wasser unruhig und das Bild verschwand. Galadriel war entsetzt. ?Das, das ist unm?glich, selbst ein Erbeben w¨¹rde die Oberfl?che des Spiegels nicht in Unruhe versetzen. Es sei denn...? Der Gedanke der ihr nun kam war so erschreckend, dass sie sich am Becken festhalten musste um nicht vor Schreck umzufallen. ?Jemand muss ein magisches Ereignis gewaltiger Gr??e verursacht haben. Aber seit dem zweiten Zeitalter hat niemand au?er mir in diesem Wald so starke Magie gewirkt, oder besser gesagt wirken k?nnen.? , murmelte sie kopfsch¨¹ttelnd. Als ein erneutes magisches Ereignis das Wasser im Becken zum ¨¹berschwappen brachte, wurde Galadriel von der Macht die sie einige Kilometer entfernt registrierte beinahe umgeworfen, als alle ihre magischen Sinne ¨¹berlastet waren. ?Zu so etwas sind nur die Valar selbst f?hig.? , war ihr einziger Gedanke als sie auch schon in Richtung des Zaubers lief. Am Tatort Drittes Zeitalter - Winter des Jahres 2936 - Lothl¨®rien -------------------------------------------------------------- Die K?lte um sie herum war extrem, f¨¹r Elsa selbst jedoch kaum mehr als eine k¨¹hle Brise. Die Magie gehorchte ihrem Willen und ¨¹berzog sie nicht mit einer dicken Schicht Eis, wie alles in f¨¹nfzig Metern Umkreis. ?Ich denke es wird Zeit nach Hause zu gehen.? , beschloss sie und verlie? die Eisfl?che. Als sie durch den Wald wanderte, bewunderte sie welch eisiges Paradies sie geschaffen hatte. Alles glitzerte im Mondlicht und es lie? die Umgebung seltsam beleuchtet erscheinen. ?Es ist wundersch?n.? , war das einzige was ihr einfiel um ihr unbeabsichtigtes Werk zu beschreiben. Elsa trat zwischen den Baumst?mmen hervor und passierte die Grenze in ihre Heimat. Nun war es erheblich w?rmer und ihr fiel erst auf wie kalt es im W?ldchen gewesen war. ?Komisch, ich habe gar nichts gesp¨¹rt.? , wunderte sie sich. Elsa folgte dem schmalen Pfad bis zu ihrem Haus und schlich die Treppe nach oben. ?Hoffentlich schlafen meine Eltern noch, immerhin geht bald die Sonne auf.? Sachte dr¨¹ckte sie die T¨¹r auf und schlug auf leisen Sohlen den Weg zu ihrem Zimmer ein. Langsam dr¨¹ckte sie die T¨¹rklinke zu ihrem Zimmer nach unten. ?Darf ich fragen wo du gewesen bist junges Fr?ulein?? , durchbrach die Stimme ihres Vaters hinter ihr die Stille. Elsa zuckte vor Schreck zusammen und drehte sich langsam um. Ihr Vater sa? im Schatten auf einem Stuhl, von wo aus er die Haust¨¹r genau beobachten konnte. ?Ich war frische Luft schnappen. ? , stammelte sie. ?Frische Luft? Die halbe Nacht lang? Wohl kaum.? , antwortete er inzwischen leicht ver?rgert. ?Ich musste noch etwas erledigen.? , log sie ihn an. Er schmunzelte, als w¨¹rde er ihr kein Wort glauben. ?Aha, und welche Erledigungen treiben dich mitten in der Nacht aus dem Bett.? Elsa ?ffnete die T¨¹r zu ihrem Zimmer und drehte sich noch einmal um. ?Ich musste einen Albtraum erschlagen.? Das letzte was sie sah bevor sie die T¨¹r schloss war das fassungslose Gesicht ihres Vaters, dessen Kinnlade nach unten gefallen war. Elsa schloss das noch immer ge?ffnete Fenster in ihrem Zimmer und schl¨¹pfte unter die Decke. ?Albtraum erschlagen. Diese Antwort wird ihm noch lange zu denken geben.? , dachte sie und grinste beim Gedanken an ihres Vaters Gesicht, als sie es gesagt hatte. Danach ¨¹bermannte sie die Ersch?pfung und sie fiel in einen tiefen Schlaf. Zum ersten Mal seit Wochen hatte sie keine Albtr?ume. -------------------------------------------------------------- Galadriel eilte so schnell ihr langes wei?es Kleid es zulie?, dennoch hatte sie die Vermutung, dass sie zu sp?t kommen w¨¹rde. Sie war bereits seit einer Stunde unterwegs und dank ihrer genauen Kenntnis ¨¹ber den Wald, die sie in den letzten tausend Jahren gesammelt hatte, war sie auch bereits nah am Ziel. Einige Minuten sp?ter ¨¹bertrat sie die Grenze des Waldreiches und sah sich einem gewaltigen Ding aus Eis gegen¨¹ber. ?Was im Namen L¨®riens ist das?? Erst nach einem Moment wurde ihr klar, dass hier jemand ein ganzes W?ldchen inklusive Boden, B?umen und anderen Pflanzen eingefroren hatte. Vorsichtig trat sie n?her an das Eis heran und hielt inne als eine alles Leben vernichtende K?lte ¨¹ber ihre Haut strich. ?Der Zauberer muss m?chtig sein um eine solche Temperatur zu ¨¹berleben.? Sorgf?ltig h¨¹llte sie sich in einen Kokon aus reinster Elbenmagie, der sie warmhalten und vor etwaigen Feinden sch¨¹tzen sollte. Auf diese Weise gesch¨¹tzt betrat sie den Wald und folgte der K?lte ins Zentrum. Weiter als bis zum Rande der Lichtung, dessen Anblick von einem kleinen Weiher welcher v?llig zugefroren war dominiert wurde, kam sie nicht. Selbst ihr Schutzschild, so m?chtig er auch war, half nichts gegen die Magie die hier herrschte. ?Warum sollte jemand gerade dieses unbedeutende W?ldchen in eine Eislandschaft verwandeln? Ja ich muss zugeben es ist ein wundersch?ner Anblick, aber sonst erschlie?t sich mir der Sinn dieser Tat nicht wirklich.? , gr¨¹belte Galadriel. Reading on Amazon or a pirate site? This novel is from Royal Road. Support the author by reading it there. Misstrauisch erkundete sie mit ihren magischen Sinnen die Umgebung und musste ¨¹berrascht feststellen, dass es im Umkreis von hundert Metern kein Leben gab. ?Was auch immer das hier war, ich habe es verpasst.? In diesem Moment ging die Sonne auf und ihre ersten Strahlen beleuchteten die Lichtung. Geblendet hob Galadriel die Hand um ihre Augen vor dem grellen Licht des reflektierenden Eises zu sch¨¹tzen. Als der erste Strahl das Eis des Weihers ber¨¹hrte schmolz das gesamte Eis, welches den Wald bedeckte innerhalb eines Augenblicks und versickerte schnell. ?Ich werde aufmerksam sein und vielleicht erwische ich diesen Magier ja bei seinem n?chsten Auftritt.? Nachdem die Temperatur zur¨¹ck auf ein ertr?gliches Ma? gestiegen war umrundete sie den unscheinbaren Weiher und trat ans Ufer. Nachdem sie alles mit den Augen abgesucht hatte und nicht f¨¹ndig geworden war verlie? sie den Wald auf dem selben Weg auf dem sie gekommen war. Auf dem Heimweg schwor sie sich, dass sie das Geheimnis des unbekannten Magiers l¨¹ften w¨¹rde. -------------------------------------------------------------- Elsa erwachte am sp?ten Vormittag als die Sonne bereits hoch am Himmel stand. G?hnend streckte sie sich und schlug die Bettdecke zur¨¹ck. Verschlafen torkelte sie zu ihrer Waschsch¨¹ssel, welche vor einem gro?en Spiegel stand. Elsa wusch sich gr¨¹ndlich mit dem klaren kalten Wasser, doch bei ihren F¨¹?en hielt sie inne. ?Hmmm, komisch...? An ihrem Kn?chel hatte sie eine leichte Sch¨¹rfwunde. Angestrengt ¨¹berlegte sie wie sie zu dieser Verletzung gekommen war, als ihr die Erlebnisse der letzten Nacht einfielen. Elsa keuchte auf und musste sich an der Wand festhalten um nicht vor Schreck umzufallen. ?Vermutlich bekomme ich jetzt gewaltigen ?rger von meinen Eltern.? , murmelte sie als sie sich wieder beruhigt hatte. Geschickt flocht sie ihre langes gl?nzendes Blondes Haar zu einem Zopf und legte ein einfaches gr¨¹nes Elbenkleid an. Als Elsa ihr Zimmer verlie? sa?en ihre Eltern bereits am Fr¨¹hst¨¹ckstisch. Mit einem gemurmelten ?Guten morgen.? setzte sie sich neben ihrer Mutter an den Tisch. Ihre Eltern begr¨¹?ten sie freundlich und reichten ihr etwas frisch gebackenes Lembasbrot. Keiner von beiden lie? sich etwas von den Ereignissen der letzten Nacht anmerken und sie erw?hnten das Thema mit keinem Wort. Als ihr Vater das Wort an sie richtete verschluckte sich Elsa fast an ihrem Brot. ?Ich muss nach Caras Galadhon einige Dinge besorgen und m?chte, dass du mich begleitest.? Elsa runzelte nachdenklich die Stirn. ?Wozu denn?? , fragte sie ihren Vater. ?Ich denke nur es w¨¹rde dir guttun ?fter in die Gesellschaft anderer Elben zu kommen und nicht nur alleine herumzustreifen.? , war seine Antwort. ?Einverstanden. Wann gehts los?? , entgegnete sie. ?Sobald wir gepackt haben. Es w?re sch?n wenn du nach dem Essen deinen Reisebeutel packen w¨¹rdest.? , sagte er. Sobald Elsa ihr Brot verspeist hatte ging sie zur¨¹ck in ihr Zimmer und stopfte alle Gegenst?nde die sie auf der Reise brauchen w¨¹rde in einen Lederbeutel. Sie freute sich darauf die Hauptstadt zu besuchen, obwohl ihr Vater sie sicherlich keine Minute aus den Augen lassen w¨¹rde. Nach ein paar Minuten betrat ihr Vater den Raum und fragte sie ob sie fertig sei. Elsa nickte und schulterte ihren Beutel. ?Gut, wir brechen sofort auf. Und glaub auf der Reise ja nicht ich h?tte die Geschichte von gestern Nacht vergessen.? , sprach er bevor er durch die T¨¹r nach drau?en ging. Elsa seufzte und folgte ihm zu den Pferden. -------------------------------------------------------------- Nachwort: Heute gibts noch mal ein Update, das n?chste dann erst in ein paar Tagen wieder. Na l? e-govaned v?n Misstrauische Blicke Drittes Zeitalter - Winter des Jahres 2936 - Lothl¨®rien -------------------------------------------------------------- Galadriels Hand ergriff den k¨¹hlen silbernen Kelch und sch?pfte einmal mehr Wasser, mit welchem sie ihren Spiegel bef¨¹llte. Diesmal st?rte nichts den Zauber und vor ihr erschien ein klares Bild. ?L¨®rien sei Dank, dass mich dieses Mal niemand st?rt.? Zwar wollte sie unbedingt erfahren wer der m?chtige Magier gewesen war, der den bereits Jahrtausende existierenden Zauber der Schale gest?rt hatte, aber eine abermalige St?rung w¨¹rde sie ohne Zweifel erz¨¹rnen. Galadriel richtete ihre Gedanken zur¨¹ck auf den Spiegel, in dem nun die Lichtung, auf der sie gerade stand, zu sehen war. Der Wald war tot und verlassen, die B?ume kahl und verbrannt, ¨¹berall lagen tote Elben. Das Bild verschwamm und zeigte nun Mordor. Wie im Zeitraffer sah sie die Ebene von Gorgoroth, die zu Saurons Heerlager wurde, bevor Isildur ihn einen Moment darauf erschlug. Die n?chsten Szenen zeigten Menschen und Elben die gemeinsam Barad-d?r belagerten und bis auf die Grundmauern niederrissen. Danach wurden die Bilder immer schneller und Tag und Nacht wechselten innerhalb eines Wimpernschlages. Als die Vision schlie?lich langsamer wurde, erkannte Galadriel was der Spiegel ihr zeigen wollte und sie erschauderte. ?Die Valar stehen uns bei.? Zehntausende Orks bauten die Festung Stein f¨¹r Stein auf den Grundfesten der alten Ruine neu auf, noch m?chtiger als zuvor und mit einem Turm im Zentrum. Obwohl sie v?llig gebannt vom Anblick der Orks war, die das gewaltige, in die Wolken ragende Bauwerk errichteten, versetzten sie die Ausma?e des Turm allm?hlich in Angst. Als die Arbeiter letztendlich die Spitze vollendeten, bremste der Zeitraffer auf normale Zeit und lie? ihr die Chance, das Geschehen in aller Ruhe zu verfolgen. Unter Jubel, platzierte einer der Orks, den letzten Stein der Festung und die Fugen der einzelnen Steine, gl¨¹hten in einem d?monischen Orange auf. ?Das ist unm?glich.? Danach ging die Spitze in einem gewaltigen Feuersturm unter und die ¨¹berraschten Orks fielen brennend ¨¹ber tausend Meter in die Tiefe. Dann formte sich das Feuer zu einem lidlosen Auge welches Galadriel sofort fixierte. ?izg krimp shara golug-ishi ghash lazernaga vaca nash? , sprach eine Stimme in ihren Kopf, deren Klang sich wie gl¨¹hende Messer in ihren Geist bohrte. Pl?tzlich wellte sich die Oberfl?che des Spiegels, das Bild verschwand und der Druck auf ihren Geist lie? nach. ?Sauron ist am Leben und eines Tages wird er erneut versuchen Mittelerde in die Dunkelheit zu h¨¹llen.? Galadriel st?hnte auf und hielt sich entkr?ftet am Beckenrand fest um nicht umzukippen. -------------------------------------------------------------- Als Galadriel sich einige Zeit sp?ter in ihr Bett legte, waren ihre Gedanken von Sauron und der Bedrohung, die jeden Menschen und jeden Elben bedrohte, erf¨¹llt. Unruhig w?lzte sie sich hin und her, bevor sie schlie?lich einen Zauber murmelte, der sie schl?frig machte. Kurz bevor sie in den Schlaf gleiten konnte, brandete Magie ¨¹ber sie hinweg wie eine Flutwelle. Sofort war sie hellwach. ?Der Magier ist wieder aktiv.? Einen Moment sp?ter sp¨¹rte sie abermals Magie, diesmal war sie jedoch wesentlich schw?cher, als beim Zauber, der das W?ldchen gefroren hatte. Nun konnte sie den Wirker lokalisieren, welcher sich auf halber Strecke zwischen ihr und dem ersten Standort, den sie aufgesucht hatte, befand. ?Dann muss der Wirker ein Elb von hier sein, sonst h?tte ich sein Eindringen in den Wald bemerkt.? Mit dieser Erkenntnis lie? sich Galadriel entspannt in das Reich der Tr?ume gleiten. Unauthorized content usage: if you discover this narrative on Amazon, report the violation. -------------------------------------------------------------- Elsa ritt seit Stunden hinter ihrem Vater her, doch die Landschaft hatte sich seit dem Aufbruch nicht ver?ndert und so langweilte sie sich zu Tode. Im Gegensatz zur Herrin des Waldes die jeden Punkt ihres Reiches in wenigen Stunden erreichen konnte, dauerte es f¨¹r Elben zwei Tage den Wald zu durchqueren. Selbst wenn sie eine Pause machten lie? ihr Vater sie keinen Moment aus den Augen. ?Das ist wohl seine Rache f¨¹r mein Davonschleichen gestern Nacht.? Elsa wollte unbedingt ihre Kr?fte weiter erforschen und herausfinden, wozu sie alles f?hig war. ?Ich muss mich heute Nacht davonstehlen, weil sobald wir in Caras Galadhon eintreffen, werde ich wohl kaum ein einsames Pl?tzchen finden.? -------------------------------------------------------------- Auch in den sp?teren Stunden und am Abend gelang es Elsa nicht den wachsamen Blicken ihres Vaters zu entwischen. Als die beiden sich nach Sonnenuntergang zur Ruhe legten witterte Elsa ihre Chance. Sie erhob sich von ihrem Nachtlager und entfernte sich von ihrer Schlafstelle. ?Wo willst du denn jetzt noch hin?? , fragte ihr Vater sie. ?Ich muss mal, ich komme gleich zur¨¹ck.? , antwortete Elsa. Er zog nur misstrauisch die Augenbrauen hoch und nickte dann. ?Aber beeil dich, wir m¨¹ssen morgen fr¨¹h los.? Elsa wanderte ein St¨¹ck au?er Sichtweite, bevor sie in die Hocke ging und versuchte Magie zu wirken. ?Es muss etwas kleines unauff?lliges sein. Aber was nur hmm?? , fragte sie sich. Schlie?lich hatte Elsa eine Idee und lie? ein kleines Rinnsal magischer Kraft aus ihren H?nden gleiten. Sie drehte ihre H?nde, als wolle sie einen Ball formen und als sie fertig war, lag ein wunderbarer Schneeball in ihrer Hand. Im selben Moment in dem der Ball sich von der Magie l?ste und in ihre H?nde fiel breitete sich ein strahlendes L?cheln auf ihrem Gesicht aus. ?Er ist wundersch?n.? Sie legte ihr Werk sanft neben ihr auf den Boden und ¨¹berlegte, was sie sonst noch tun k?nnte. Inspiriert vom Schneeball, erschuf sie einen winzig kleinen Schneemann, der in ihre Hand passte und dennoch sehr detailliert war. Begeistert von ihrem Werk stellte sie ihn neben den Schneeball und schlich gl¨¹cklich zur ihrem Nachtlager zur¨¹ck. Als sie dort ankam war ihr Vater bereits eingeschlafen und sie lie? sich lautlos auf ihre Schlafstelle sinken. ?Der Abend war ein voller Erfolg.? , dachte sie und schlief mit einem L?cheln auf dem Gesicht ein. -------------------------------------------------------------- Erkl?rung der Botschaft Saurons im Spiegel: Aufgrund der Tatsache, dass kaum etwas zur schwarzen Sprache bekannt ist, war ich auf so circa 30 W?rter beschr?nkt und hatte auch kaum Anhaltspunkte auf Grammatik. Dementsprechend habe ich mit dem gearbeitet was ich gefunden habe und glaube, dass das Ergebnis dennoch nicht so schlecht ist... ?izg krimp shara golug-ishi ghash lazernaga vaca nash? - bedeutet in etwa ?Ich werde die Menschen und Elben ins Feuer verbannen(sto?en, binden, etc.) und ihr Fleisch wird brennen.? Die Herrin des Waldes Drittes Zeitalter - Winter des Jahres 2936 - Lothl¨®rien -------------------------------------------------------------- Elsas wurde abrupt von der Stimme ihres Vaters aus dem Schlaf gerissen. ?Wach auf Elsa, wir m¨¹ssen los.? Verschlafen richtete sie sich auf und g?hnte laut. Elsa streckte sich, bevor sie sich erhob und begann ihre Sachen zusammenzupacken. Als alles verstaut war, stiegen sie auf die Pferde und setzten ihren Weg nach Caras Galadhon fort. Elsa war bereits sechzehn Jahre alt, dennoch hatte sie die Hauptstadt des Reiches noch nie besucht. Sie freute sich darauf andere Elben zu treffen, denn an der Grenze kamen nur selten Besucher vorbei und man begegnete kaum jemandem. In den B¨¹chern ihres Vaters, hatte Elsa von den Wundern der Stadt gelesen und war schon gespannt darauf, das gro?e Baumhaus, in dem die Herrin des Waldes residierte, zu sehen. Und nat¨¹rlich Galadriel selbst. Die Zauberin, die seit Anbeginn der Zeit lebte, war die m?chtigste Elbin, von der Elsa je geh?rt hatte. ?Vermutlich k?nnte sie mir einiges ¨¹ber Magie und was man damit zun kann erz?hlen und mir ein paar Tricks beibringen.? Einige Stunden sp?ter erreichten sie die Hauptstadt und Elsa war sprachlos. Der Anblick der gewaltigen Baumh?user, die auf noch gr??eren B?umen platziert waren und durch h?lzerne Br¨¹cken verbunden waren, nahm ihr den Atem. Das grazile Strebewerk, welches die D?cher und ¨¹berdachten Treppen ¨¹berspannte und st¨¹tzte, zog besonders ihren Blick auf sich. ?Beinahe als w?re es in dieser Form gewachsen. Vermutlich ist es das auch.? , schlussfolgerte Elsa, stieg vom Pferd und trat neben ihren Vater. Gemeinsam erklommen sie eine der Treppen nach oben und bald fand sich Elsa hoch ¨¹ber dem Boden, in den Baumkronen wieder. Es gab kein Gel?nder auf den Wegen, dennoch spazierten die Bewohner der Stadt, ohne einen Blick nach unten zu werfen, von Haus zu Haus. Als Elsa einen Blick nach unten warf, sahen die wenigen Elben am Waldboden klein und unbedeutend aus. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie sich gerade auf doppelter H?he des Baumhauses ihrer Familie befand. ?Das. Ist. Wirklich. Sehr. Hoch.? Schnell richtete sie ihren Blick zur¨¹ck auf den Weg vor ihr und achtete darauf, dem Abgrund nicht n?her als n?tig zu kommen. Ein Elb, der l?ssig an einem Baumstamm lehnte, kommentierte ihr Verhalten mit einem L?cheln. ?Zum ersten mal in Caras Galadhon?? , fragte er sie. Elsa nickte und beschleunigte ihren Gang, um mit ihrem Vater Schritt halten zu k?nnen. Vor einer T¨¹r zu einem gro?en Baumhaus, blieb er stehen und wartete auf sie. ?Ich muss meine Ausr¨¹stung, die ich als Grenzw?chter ben?tige, instandsetzen lassen. Normalerweise dauert das ganze in etwa eine Stunde. Wenn ich mich darauf verlassen kann, dass du p¨¹nktlich zur¨¹ck bist, darfst du in der Zwischenzeit die Umgebung erkunden und dich in der Stadt umsehen.? Elsa grinste und nickte eifrig. ?Ich bin auf jeden Fall p¨¹nktlich zur¨¹ck.? , versprach sie feierlich. Er ?ffnete die T¨¹r und drehte sich noch einmal um. ?Na dann viel Spa?.? Elsa wertete dies als Erlaubnis zu gehen und schlug den Weg ins Herz der Stadt ein. Ohne zu wissen wohin sie gehen musste trugen ihre F¨¹?e sie auf schnellstem Wege zu ihrem Ziel. Galadriels Palast war das sch?nste Bauwerk, dass Elsa je gesehen hatte. Unglaublich fragil wirkendes Strebewerk st¨¹tzte ein gro?es Dach, welches mit h?lzernen Schindeln bedeckt war. Ehrf¨¹rchtig trat Elsa auf den Eingang zu. Pl?tzlich sp¨¹rte sie einen Luftzug und eine k¨¹hle Klinge lag an ihrer Kehle. Sie drehte den Kopf und blickte in das Gesicht eines Kriegers dessen Kopf mit einer Kapuze bedeckt war. ?Daro!? , sprach er mit ruhiger Stimme. Elsa schluckte. ?Der Eintritt zum Palast der Herrin ist nur auserw?hlten G?sten gestattet.? , sagte er. Elsa seufzte. ?Aber ich h?tte doch so gerne gesehen wie das Geb?ude von Innen aussieht.? , antwortete sie. Der Wachmann l?chelte nun und steckte die Waffe zur¨¹ck in die Scheide. ?Das wird wohl nichts.? Entt?uscht trat Elsa zur¨¹ck, betrachtete nun allerdings wieder das Strebewerk des Hauses vor ihr. ?K?nnte ich eigentlich etwas derart feines mit meiner Magie aus Eis herstellen?? , fragte sie sich. Elsa brauchte nur einen Moment, um sich dazu zu entscheiden, es zu versuchen. Ohne auf den Wachmann vor ihr zu achten, konzentrierte sie sich auf ihre H?nde und lie? die Magie flie?en. Unglaubliche Freude durchstr?mte sie, als Eis sich vor ihren Augen zu einer kleinen Miniatur des Palastes formte. Ihr blieb der Mund offen stehen, als sie sah, dass ihre Miniatur dem Geb?ude vor ihr bis ins kleinste Detail glich. Unterdessen sa? Galadriel im Inneren des Palastes und las ein Buch. Ihre Augen glitten ¨¹ber die Zeilen, ohne den Sinn wirklich zu erfassen. Zu viele Dinge gingen ihr zurzeit im Kopf herum und beherrschten ihre Gedanken zu jeder Tageszeit. Mit einem Seufzen klappte sie das Buch zu. ?Das macht Help support creative writers by finding and reading their stories on the original site.ja sowieso keinen Sinn wenn ich mich nicht konzentrieren kann.? Galadriel l?chelte beim Gedanken daran, dass sie als eines der ?ltesten Gesch?pfe Mittelerdes so leicht abzulenken war wie ein Mensch. Kaum hatte sie denGedanken fertig gedacht, sp¨¹rte sie die Nutzung von Magie in ihrer unmittelbaren N?he. ?Der Magier. Er ist hier.? Beinahe panisch erschuf sie einen magischen Schild um sich herum und wartete auf einen Angriff. Als sich nichts r¨¹hrte erforschte sie mit ihren Sinnen ihre Umgebung. Innerhalb des Hauses, sp¨¹rte sie nur ihre Dienerschaft und die Palastwache, doch au?erhalb befand sich eine unbekannte Pr?senz. Langsam tastete sie sich mit ihren Sinnen an den Geist der Person heran, welcher zur¨¹ckwich als sie sich n?herte. Als sie es abermals versuchte, konnte sie kurz den Kontakt herstellen und wurde mit den Gedanken und Erinnerungen einer jungen Elbin ¨¹berflutet. Die Intensit?t dessen was sie sah, lie? sie aufst?hnen. Der Weiher. Brechendes Eis. K?lte. Schmerz. Triumph. Ein Wald mit Eis ¨¹berzogen. Galadriel brach den Kontakt ab und keuchte auf. Als sie wieder zu Atem gekommen war, rief sie den Wachmann an der T¨¹r zu sich. ?Bring mir das M?dchen vor der T¨¹r.? , befahl sie ihm. ?Aber Herrin wie...? , versuchte er zu fragen. ?Keine Fragen. Los.? , fuhr sie ihn an und sandte den Befehl auch in seine Gedanken, was ihn ¨¹berrascht das Weite suchen und durch die T¨¹r hinausst¨¹rmen lie?, um ihrem Befehl nachzukommen. Unterdessen betrachtete Elsa noch immer ihr kleines magisches Meisterwerk, als es geschah. Es war als w¨¹rde sie von jemandem ber¨¹hrt und sie sp¨¹rte eine Pr?senz in ihrem Geist. Die Erscheinung entfernte sich kurz, bevor sie rasch n?herkam. Wie ein Blitz zuckte das Bild von zwei atemberaubend blauen Augen durch ihre Gedanken, als w¨¹rden sie bis auf den Grund ihrer Seele blicken k?nnen. Dann war es vorbei und Elsa blickte sich misstrauisch um. Aus dem Palast kam nun der Wachmann, der sie weggeschickt hatte geeilt und hielt direkt auf sie zu. ?Meine Herrin Galadriel w¨¹nscht euch zu sehen meine Dame.? , wandte er sich an sie und machte eine einladende Geste in Richtung des Baumhauses. Elsa schluckte und nickte. ?Was geht hier bitte vor?? , fragte sie sich. Elsa folgte dem Krieger ins Innere des Palastes und er f¨¹hrte sie in einen hellen Raum, wo eine Elbin mit langen silbrig blonden Haaren in einem wei?en Kleid, auf einem kleinen Sofa sa?. Die Frau vor ihr deutete mit der Hand auf den gepolsterten Sessel, der ihr gegen¨¹ber stand und Elsa setzte sich. Galadriel fixierte sie mit ihren blauen Augen und Elsa, die den Anblick sofort wiedererkannte, erschauderte. ?Deine Magie ist m?chtig. ? , sprach die Herrin von Lothl¨®rien mit einer melodischen wohlklingenden Stimme und sandte die Worte gleichzeitig in Elsas Gedanken. Die junge Frau zuckte zusammen und Galadriel lachte. ?Ich wei? noch nicht recht wie genau ich sie einsetzen soll und wof¨¹r sie n¨¹tzlich sein kann.? , antwortete sie sch¨¹chtern. ?Keine Sorge, ich bringe es dir bei. Aber nicht heute. Dein Vater wartet sicher schon auf dich und du hast doch versprochen nicht zu sp?t zu kommen.? Elsa unterdr¨¹ckte ein Fluchen, als sie daran erinnert wurde, dass ihr Vater sicher schon auf sie wartete. Galadriel l?chelte und zeigte auf die T¨¹r. ?Tu dir keinen Zwang an. Ich besuche dich in den n?chsten Tagen wenn ich Zeit habe.? Elsa nickte. ?Das w?re sch?n.? , bedankte sie sich und eilte zur¨¹ck zu ihrem Vater. Ihr Vater wartete an einen Baum gelehnt, als Elsa ihn einige Minuten sp?ter erreichte. ?Le abdollen.? , begr¨¹?te er sie mit einem Grinsen. Schuldbewusst schlug sie die Augen nieder und antwortete leise. ?Goheno nin.? Ihr Vater lachte. ?So sp?t bist du auch wieder nicht, immerhin gibt es hier viel zu sehen und die Zeit t?uscht dich im Herzen des Waldes oft und man hat das Gef¨¹hl, sie w¨¹rde langsamer vergehen.? Elsa warf einen Blick auf den neuen Bogen und die Pfeile die er in den H?nden hielt. ?Hast du alles bekommen, was du brauchst?? , fragte sie interessiert. Er quittierte die Frage mit einem Kopfnicken und wies auf die Treppe nach unten. ?Gwaem milbar.? , sprach ihr Vater und sie verlie?en gemeinsam die Stadt. -------------------------------------------------------------- Elbisches: Daro - bedeutet "halt" Le abdollen - hei?t soviel wie: "du kommst sp?t"(Ist auch zu h?ren im zweiten Teil der Trilogie als Aragorn in Helms Klamm ankommt.) Goheno nin - eine einfache Redewendung f¨¹r "Tut mir leid" Gwaem milbar - steht f¨¹r "lass uns nach Hause gehen" Unerwarteter Besuch Drittes Zeitalter - Winter des Jahres 2936 - Lothl¨®rien -------------------------------------------------------------- Nachdem Elsa den Raum verlassen hatte, war Galadriel gleichzeitig erleichtert und schockiert. Einerseits war sie froh, dass es kein b?ser Zauberer gewesen war, welcher den Weiher gefroren hatte, andererseits entsetzte sie der Gedanke an eine Elbin welche bereits in so jungen Jahren derartige Macht besa?. Als sie in Elsas Innerstes geblickt hatte, war ihr eine gewaltige Kraftquelle aufgefallen welche noch nicht einmal aktiviert war. ?Falls sie Zugang zu dieser Magie bekommt wird nichts und niemand sie aufhalten k?nnen. Nicht einmal Sauron selbst.? Der Gedanke daran, den dunklen Herrscher f¨¹r immer zu vernichten, klang f¨¹r Galadriel verlockend, aber sie war sich nicht sicher ob es klug war, dem M?dchen solche Macht in die H?nde zu legen. ?Ich brauche Rat. Nur von wem?? , fragte sie sich. Kein Elb den sie kannte, wusste etwas ¨¹ber solch kraftvolle Magie wie sie sonst nur die Valar und die Istari besa?en. ?Die Istari. Nat¨¹rlich. Nur welchen von ihnen soll ich um Rat bitten? Saruman? Nein sicher nicht, er ist immer so m¨¹rrisch und vermutlich macht er sich wegen so etwas nicht einmal auf den Weg. Dann muss ich wohl Gandalf eine Botschaft schicken.? Galadriel trat aus dem Haus und stieg die Stufen nach unten. Am Waldboden angekommen erkundete sie mit ihren Sinnen die Umgebung und brachte mithilfe ihrer Gabe nach kurzer Zeit einen Vogel dazu auf ihrem Arm zu landen. Schnell fl¨¹sterte sie dem Tier die Botschaft f¨¹r Gandalf ins Ohr und nannte den Empf?nger der Nachricht. Ohne zu z?gern flog der Vogel ¨¹ber die Baumwipfel und verschwand. Galadriel l?chelte und schlug den Weg zum Spiegel ein. Der Waldboden war angenehm k¨¹hl unter ihren nackten Fu?sohlen und der Tag neigte sich bereits dem Ende zu. Routiniert sch?pfte sie Wasser und goss es in das jahrtausendealte Becken. Als das Bild klar wurde, sah sich Galadriel abermals Saurons Auge gegen¨¹ber. Der Blickwinkel verschob sich und erlaubte den Blick auf die Ebene von Gorgoroth, wo vor dem schwarzen Tor eine kleine Schar Menschen einer gewaltigen Orkstreitmacht gegen¨¹berstand. An der Spitze der winzigen Truppe stand ein Mann mit der Krone Gondors auf dem Haupt. In seiner Hand hielt er Narsil, neu geschmiedet und prunkvoller als je zuvor. An seiner Seite standen ein Zwerg und ein Elb der ihr bekannt war. Legolas Gr¨¹nblatt, der Sohn von Thranduil. Dann verschwamm das Bild und l?ste sich auf. Galadriel wusste nicht was sie von dem Gesehenen halten sollte. ?Dar¨¹ber sollte ich auch mit Gandalf sprechen sobald er hier ist.? , beschloss sie. Dann stieg sie die Treppe zu ihrem Baumhaus hinauf und ging zu Bett. Morgen w¨¹rde sie der blonden jungen Zauberin einen Besuch abstatten. Sie war v?llig ersch?pft als ihr Vater Elsa vom Pferd half und sie nach der Heimreise die Stufen nach oben stieg. Als sie die T¨¹r ?ffnete wurde sie sofort von ihrer Mutter umarmt, welche sich sofort nach der Reise erkundigte. ?Na wie hat dir die Hauptstadt gefallen mein Schatz?? Elsa l?chelte. ?Caras Galadhon ist wundersch?n, leider hatte ich nicht genug Zeit alles zu erkunden.? Ihre Mutter lachte. ?Ich glaube nicht dass es einen Elb gibt der wirklich alle Wunder der Stadt gesehen hat.? Nun schob sich Elsas Vater hinter den beiden durch die T¨¹r. ?Elsa sollte schlafen gehen, es war eine anstrengende Reise und es ist schon sp?t.? Elsa nickte und betrat g?hnend ihr Zimmer. Sie h?rte noch ein ?Losto vae.? von ihren Eltern bevor sie die T¨¹r schloss. Elsa lie? ihren Reisebeutel auf den Boden fallen und kroch unter die Bettdecke. Einige Sekunden sp?ter war sie eingeschlafen. Als Elsa am Morgen erwachte wurde sie sogleich von ihren Eltern mit einem Stolen novel; please report.freudigen ?mae aur.? begr¨¹?t. Sie nahm sich etwas Lembas und lie? sich mit einem Buch in ihren Lieblingssessel am Fenster fallen. Sie knabberte das k?stliche, jedoch sehr s?ttigende Brot und las w?hrenddessen in ihrem Buch weiter. Die Geschichte ¨¹ber die F¨¹nf Istari, die nach Mittelerde gekommen waren, fesselte sie seit einiger Zeit, da sie kaum zum Lesen gekommen war. ?Nicht dass ich es bereut h?tte eine Magierin geworden zu sein.? , dachte sie und grinste beim Gedanken an ihre F?higkeiten die in den letzten Tagen Elsas gesamte Zeit in Anspruch genommen hatten. Kurze Zeit sp?ter klopfte jemand an die T¨¹r. Elsas Vater ?ffnete die T¨¹r und sah sich pl?tzlich der Herrin der Waldes gegen¨¹ber. ?Mae govannen.? , begr¨¹?te Galadriel ihn mit einem L?cheln. ?Aldol, minna adab.? , antwortete er daraufhin und lie? sie eintreten. Galadriel l?chelte und deutete auf einen der St¨¹hle am Tisch. ?Darf ich mich setzen?? , fragte sie. ?Aber nat¨¹rlich.? , antwortete Elsas Mutter und die Herrin setzte sich. ?Es ist mir nat¨¹rlich eine Ehre dass ihr uns besucht, dennoch w¨¹rde ich doch gerne den Grund daf¨¹r erfahren.? , sagte Elsas Vater. ?Nun ja eigentlich w¨¹rde ich gerne ein paar Worte mit eurer Tochter wechseln, wenn es euch nichts ausmacht.? Elsa, die mit dem R¨¹cken zu den anderen sa? und der ganzen Unterhaltung gelauscht hatte, erhob sich nun und trat an den Tisch. ?Hiril vuin.? , begr¨¹?te sie die Herrscherin. Galadriel lachte und entgegnete. ?Peditham hi sui vellyn?? Elsa nickte. ?Iston i n?f g?n, ach al eneth.? , stellte Galadriel fest. ?Goheno nin, im Elsa.? Die Herrin lachte. ?Es gibt nichts zu verzeihen. K?nnten wir uns unter vier Augen unterhalten.? Elsa nickte z?gerlich. ?Gehen wir nach drau?en.? , schlug sie vor und die beiden verlie?en das Haus. Unten angekommen lehnte sich Galadriel an einen Baum und musterte Elsa von Kopf bis Fu?. ?Ich habe noch nie so viel Magie in einer Person gesp¨¹rt wie in dir. Die Valar nat¨¹rlich ausgenommen.? Elsa schluckte. ?Ist das gut oder schlecht?? Die n?chsten Worte sprach die Zauberin direkt in ihre Gedanken. ?Wenn du sie meisterst ja. Wenn der gewaltige, noch nicht aktivierte Teil deiner Kraft freigesetzt wird und du nicht bereit bist, nein. Es liegt wohl an dir ob du eine m?chtige Zauberin wirst, die unaufhaltsam sein wird, oder ob deine Eismagie ganz Mittelerde gefrieren l?sst, weil du keine Kontrolle dar¨¹ber hast.? Elsa erbleichte. ?Kannst du es mir beibringen?? Galadriel nickte. ?Nat¨¹rlich. Gemeinsam schaffen wir das schon. Ich wollte dir nur klarmachen was jedem Magier bewusst sein sollte, n?mlich dass Magie kein Spielzeug ist und innerhalb eines Herzschlags t?ten kann. Ich schaue vorbei wann immer ich Zeit habe und wir trainieren gemeinsam.? Elsa l?chelte und nahm etwas Magie, welche sie zu einem Anh?nger in Form einer Schneeflocke formte. Grinsend warf sie Galadriel ihr Werk zu. ?Fang. Mach eine Halskette daraus wenn du m?chtest.? Die Herrin fing Elsas Werk geschickt auf und betrachtete es eingehend. ?Dankesch?n, aber wird es denn nicht schmelzen?? , fragte sie das M?dchen. ?Nein, ich habe sie so erschaffen, dass sie bis in alle Ewigkeit bestehen bleibt.? , entgegnete sie. ?Die Pflicht ruft. Boe annin gwad. Es war sch?n mit dir zu sprechen.? , sagte die Herrin des Waldes und wandte sich zum Gehen. ?Ni l? t?l? , verabschiedete sich Elsa und stieg die Stufen hinauf. -------------------------------------------------------------- Elbisches: Losto vae - schlaf gut mae aur - guten morgen Mae govannen - willkommen, eine allgemeine Begr¨¹?ung Aldol, minna adab - willkommen, tritt ein (bzw wortw?rtlich: tritt ins Haus.) Hiril vuin - my lady Peditham hi sui vellyn? - K?nnen wir uns als Freunde unterhalten? Iston i n?f g?n, ach al eneth. - Ich kenne dein Gesicht aber nicht deinen Namen. Goheno nin, im Elsa. - verzeih/vergib mir, ich bin Elsa. Boe annin gwad - ich muss gehen