Kapitel 84
Und Alina wusste es nicht, dass Isabel zwar ihre Anw?ltin war, doch auch Caleb gut kannte! Sie hatte
nicht nur ernste Augen, sondern auch ein tschsüchtiges Herz.
Sie hatte schnell Caleb von ihren Aufforderungen erz?hlt.
Als Emma heute Caleb besuchen wollte, behauptete er immer, besch?ftigt zu sein. Also hatte sie ihn
nicht richtig gesehen, sondern nur kurz getroffen.
Daher war Emma nicht glücklich darüber und wollte nicht einfach gehen.
In diesem Moment stand sie vor der Tür seines Büros und h?rte dem Gespr?ch zu. Sie h?rte, wie Otto
sagte: ?Sie scheint wirklich eine Abrechnung mit euch im Nachhinein zu wollen.“
?Ja!“ Caleb schnaubte kalt.
Bisher hatte er immer geubt, sie würde eine Scheidung vort?uschen, und jetzt…!
?Isabel sagte, sie hat es besonders ernst gemeint mit der Forderung, dass Emma ihr Eigentum
zurückgeben sollte.“
Ernst gemeint, das hie? also, sie hatte nicht nur einen Wutanfall?
Caleb war sprachlos.
Wie konnte diese Frau es nur wagen, so etwas zu tun?
Und Emma, die vor der Tür stand, war sprachlos.
Als sie das Gespr?ch drinnen mitbekam, wurde sie verwirrt. Sie hatte nicht erwartet, dass das, was
Alina
in der Tiefgarage zu ihr gesagt hatte, doch ernst gemeint war.
Wie konnte sie nur das machen? Wie denn?
Nur weil sie eine Heiratsurkunde mit Caleb hatte? Vor Wut konnte sie nicht ganz richtig atmen.
Offenbar
war diese Heiratsurkunde zu nützlich.
Im Laufe der Jahre hatten sich viele Frauen eine Heiratsurkunde mit Caleb gewünscht, aber sie hatten
keine bekommen, und das galt auch für sie.
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Sie hatte gedacht, dass sie zumindest einen Vorteil haben würde.
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Was sie aber nicht erwartet hatte, war, dass Caleb einen sehr ren Kopf hatte, wenn es um
Beziehungen ging.
Im Laufe der Jahre… hatte er ihr alles gegeben, was sie wollte. Er hatte sie sogar auf einige
Veranstaltungen mitgenommen.
Die ?ffentlichkeit war schon der Meinung, dass sie Calebs zweite Frau sein würde, dass sie diejenige
sein würde, die Alina ersetzte.
Doch trotz all des Drucks reagierte Caleb nicht darauf.
Er tat so, als h?tte er mit dem, was diskutiert wurde, nichts zu tun!
Und sie…
Was hatte sie sich damals dabei gedacht? Sie hatte gedacht, dass Alina sowieso weg war. Sie wollte
einfach warten und dann geh?rte ihr das alles.
Sie hatte gedacht, dass niemand in der Lage sein würde, ihren tz wegzunehmen.
Aber sie h?tte nicht damit gerec, dass Alina zurückkommen würde.
Nach all den Jahren war Emma r geworden, dass Caleb von niemandem bedroht werden konnte,
wenn er es nicht wollte. Warum also hatte er damals zugestimmt, Alina zu heiraten? Oder hatte er sie
tats?chlich…?
Emmas Gesicht wurde noch sser, als sie darüber nachdachte.
?Du wei?t ja, was für ein Mensch Isabel ist. Sie hat kein Problem damit, dir Informationen zu geben.
Aber sie nimmt ihre Kunden auch besonders ernst.“ Das Gespr?ch wurde noch fortgesetzt.
Otto erz?hlte im Ernst.
Er deutete damit an, dass Isabel nicht wegen Caleb und Otto schwach werden würde.
?Verstanden.“ Caleb war verdammt genervt.
Alina hatte es doch ernst gemeint!
Nach dieser Erkenntnis war er ziemlich genervt.
Otto ging.
Emma kam hinein. Als Caleb sie sah, war er noch ver?rgerter: ?Warum bist du noch hier?“
Emma fragte: ?Willst du mich jetzt nicht mehr sehen?“
Ihr Ton war sanft, mit einer unbeschreiblichen Traurigkeit.
Seit ihrer Rückkehr aus Oklens war Caleb ihr gegenüber so distanziert, dass sie in Panik geriet.
Sie hatte wirklich viel Angst. Sie hatte Angst, dass sie ihn dann ganz verlieren würde, und das wollte
sie
nicht.
Caleb sah sie an und sagte: ?Beruhig dich doch mal!“
?Ich…“
?Ich habe dich gewarnt, was ich dir gebe, nimm doch! Aber was ich dir nicht gebe, das solltest du dir
nicht wünschen.“ Die Worte des Mannes waren sehr bedrohlich.
Solche Worte hatte Caleb schon einmal gesagt, wann genau?
Das war, als sie ihm zum ersten Mal einen Heiratsantrag gemacht hatte.
Damals war Alina schon weg gewesen.
Sie hatte gedacht, es würde funktionieren. Aber sie hatte nicht damit gerec, eine solche Antwort zu
erhalten. Sie hatte damals schon den Hass, sie hatte Alina gehasst. Obwohl sie schon tot gewesen
war,
hatte sie immer noch einen tz im Herzen dieses Mannes gehabt.
?Ich nehme es, was du mir gegeben hast, aber ich werde es auch bald… verlieren!“ Emma sah Caleb
mit
Tr?nen in den Augen an.
Sie sah unglücklich aus.
Sie würde es verlieren?
Caleb runzelte die Stirn: ?Es ist deine Schuld. Du wei?t es nicht zu sch?tzen.“
?Stimmt. Ich sch?tze das nicht, weil es mir nichts bedeutet!“ Emma wurde emotional.
Tr?nen liefen ihr über das Gesicht.
?Du wei?t doch genau, was ich will!“
?Weil du es willst, und ich sollte es dir geben?“ Calebs Tonfall wurde kalt.
Emma geriet in Panik.
Sie sah in Calebs v?llig kaltes Gesicht und war tats?chlich ein wenig erschrocken.
Im n?chsten Moment sah Emma zu Boden, sie zitterte und sah so erb?rmlich aus.
Zweifellos wurde Caleb nicht mehr so kalt, als sie solche Schw?che zeigte.
Immerhin hatte Alina viel L?rm gemacht. Er k?nnte sich nicht um alles kümmern, wenn Emma auch
eine
Szene machen würde.
Caleb sagte: ?Geh doch zurück!“
?Was ist, wenn ich es wertsch?tze? Geht es denn noch?“ Emma sah Caleb weinend an.
Caleb sagte aber nichts.
Emma hob ihre rechte Hand.
?Der wichtigste Finger ist gebrochen. Ich wei? nicht, ob ich mich dann noch anstrengen kann!“
Ihre rechte Hand war immer noch gewickelt und wurde konservativ behandelt.
Die rechte Hand, die für ihre Karriere so wichtig war, war jetzt v?llig ruiniert.
Ganz zu schweigen davon, dass Brooklyn sie nicht operieren würde. Selbst wenn Brooklyn bereit w?re,
ihr zu helfen, würde ihre Hand auch nicht unbedingt heilen.
?…“ Calebs Augen verdunkelten sich!
Emma fuhr fort: ?Caleb, ich habe jetzt wirklich nichts mehr, au?er dir.“
Diese Worte ngen so traurig. Wer diese Worte geh?rt h?tte, w?re gerührt gewesen.
Und dennoch lie? diese Traurigkeit Caleb nicht richtig atmen.
Denn sie war wie Fesseln, die ihn festhalten würden. Er fühlte sich sehr unwohl.
Aber er wurde dieses Gefühl nicht los!
?Du sagst, ich sch?tze nichts! Aber ich habe die Gelegenheit wirklich zu sch?tzen gewusst. Es war
nur…
du wei?t doch, was mit dieser Show los war!“
Emma fuhr nicht mehr fort. Trotzdem wusste er, was sie meinte.
Wenn sie bei dieser Show Erfolg gehabt h?tte, w?re sie auch berühmt geworden.