Kapitel 58
In dieser Nacht schlief niemand gut.
Alina wurde morgens schon um fünf Uhr von Julia und Ste aus dem Bett gerissen, auch der CEO
des
Hotels, Finley Fox, kam.
Er hatte ein gro?es Geschenk in der Hand, sodass Julia und Ste sofort interessiert waren.
?Frau Hughes, das hat Herr Francis Ihnen geschickt.“
?Ach, okay!“
…
?Danke!“ Alina nahm das Paket entgegen.
Finley ging wieder.
Alina machte das Paket auf, und Julia und Ste dr?ngten sich um sie, Alina nahm ein Abendkleid aus
dem P?ckchen.
?Wow, das sieht so sch?n aus.“ Julia schaute neidisch auf Alina.
Sie fing an, sich um ihren Bruder Sorgen zu machen. Auch wenn es Emma nicht g?be, so würde er
wahrscheinlich verlieren.
Doch jetzt hatte er auch noch eine Emma bei ihm, Alina würde sicherlich fest entschlossen sein, sich
von
ihm scheiden zussen, oder?
Schlie?lich hatte sie einen so tollen Herrn Francis. Selbst Julia würde sich für Andre entscheiden, der
zwar kalt nach au?en hin, jedoch ein sehr vertrauter Mensch war.
Was wollten Frauen schon? Doch nur einen Mann, der sich voll auf sie konzentrierte!
?Herr Francis ist so rücksichtsvoll, sogar ein Kleid hat er für dich vorbereitet.“ Ste sprach neidisch.
Alina sagte: ?Er hat mir immer bei solchen Ausstellungen ein Kleid vorbeibringenssen, ich verstehe
sowas leider nicht.“
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Das musste sie zugeben.
Alles, was Andre für sie vorbereitet hatte, war immer sehr passend, und es zog immer die
Aufmerksamkeit auf sie.
Andre hatte ein sehr gutes Auge für Fashion.
?Ich schminke dich.“ Ste zog Alina zur Seite, doch in diesem Moment klingelte das Handy in der
Tasche.
Ste zog es heraus und schaute auf das Disy, ihre Augen zuckten ungewollt.
Doch nur wenige Sekunden sp?ter hatte sie sich wieder im Griff und packte das Handy wieder in die
Tasche.
Julia war gerade dabei, das Kleid für Alina zu inspizieren.
Sie sagte nebenher, ?Sagt mal, wird eigentlich Emma heute noch etwas anstellen? Alina, du musst
vorsichtig sein.“
Stes Hand, die gerade einen Schwamm hielt, zuckte zusammen.
Alinachte, ?Das wird heute sicherlich nicht fehlen.“
Wenn Emma nichts anstellen würde, würde sie es sicher nicht uben k?nnen, und es w?re sehr
ungewohnt für sie.
Sollte w?hrend des Wettbewerbs nichts passieren, dann… dann würde sicherlich danach etwas noch
Schlimmeres kommen.
Das Handy klingelte, Alina nahm den Anruf an, ?Hallo?“
?Hast du die Sachen bekommen?“
?Ja, danke.“
?Alles ist vorbereitet für den Wettbewerb, du musst dich nur darauf konzentrieren.“ Der Mann sprach in
einem sanften Ton.
Und er ng etwas müde.
Jedes M?dchen würde dahinschmelzen, eine solche Stimme zu h?ren.
?Ja, ich wei? Bescheid.“ Alina fühlte sich innerlich warm. Content ? copyrighted by N?velDrama.Org.
Sie legte auf, da rief Juliaug.
?Ah, Alina, wenn du nicht Herrn Francis geheiratet h?ttest, würde ich sicherlich nach Shirling fliegen
und
um ihn werben!“
Er war so warm, wie konnte es einen solchen Mann auf dieser Welt geben.
Alina sagte: ?Ich bin schon geschieden, wenn du nichts dagegen hast, dass es seine zweite Ehe ist,
dann
gehe ruhig hin!“
?Wirklich? Wurdest du wirklich von Caleb überredet?“ Julia schaute Alina ungl?ubig an.
Sie waren zwar geschieden, aber er war immer noch so um sie besorgt, es war sicherlich nicht gut,
wenn
sie sich nun auf ihn stürzte.
Alina sagte: ?Du liegst falsch, ich m?chte Andre schützen, Caleb ist ein Verrückter!“
?Ja, das ist er!“ Julia fand ebenfalls, dass Caleb durchgeknallt war, warum sonst würde er sich in
jemanden wie Emma vergucken.
?Alina, du schaust so sch?n aus.“ Nachdem Ste Alina geschminkt hatte, zog sie das ue Tüllkleid
von
Andre an.
Es unterstrich die helle Haut von ihr, vor allem aber ihren Schwanennacken, sie sah wundersch?n aus.
Julia schaute sich das Kleid von Andre an, ?Dieser Herr Francis ist wirklich ein toller Mann.“
Die beiden schauten sich an undchten, Ste jedoch sah besorgt aus.
Als sie rausgingen, hatte Andre Finley schon alles organisierenssen. In der Hotellobby stand Emma
und wartete auf Caleb.
?Mama hat gesagt, dass sie kommen werde, wenn sie wach ist, wir sollten schonmal vorgehen.“ Julia
hakte sich bei Alina ein.
?Alina!“ Von hinten h?rte sie eine strenge Stimme.
Julia und Alina drehten sich um, Ste war schon gegangen. Sie war zwar die begleitende Reporterin
von Alina, aber sie musste noch Formre ausfüllen.
Sie sahen, dass Caleb nicht weit von ihnen stand, Julia sprach: ?Caleb!“ Ihre Stimme war noch recht
h?flich, aber nicht sehr zufrieden.
Vor allem, als sie Emma sah. Er gab das Gefühl, dass er bei manchen Situationen keine Grenzen
kannte.
Caleb tat, als h?tte er Julia nicht geh?rt, er ging zu Alina und stellte sich vor sie. Seine gro?e Figur
schien sie überschatten zu wollen.
?Wir k?nnen über alles reden, snge du heute dich an alle Regeln h?ltst.“ Seine Stimme ng nicht
wie eine Frage, sondern wie eine Warnung.
Er wollte ihr wegen Emma drohen? Alina konnte das aus seiner Stimme heraush?ren.
?Caleb, du gehst diesmal zu weit, auch wenn Alina deine Exfrau ist…“
?Julia!“ Noch bevor Julia zu Ende sprechen konnte, unterbrach Caleb sie wütend.
Das erschrak Julia so sehr, dass sie zusammenzuckte, dann sprach Caleb mit einem dunklen Ton, ?Sie
und ich sind noch nicht geschieden!“ Er betonte die Worte ?noch nicht geschieden“ schwer.
Julia stockte, als sie das h?rte, ?Was willst du dann tun? Wenn du noch nicht von ihr geschieden bist,
dann begleitest du deine Geliebte auf dem Wettbewerb?“ Er sprach in einem so selbstbewussten Ton,
als w?ren sie schon geschieden.
Julia hatte zwar Angst vor Caleb, aber sie konnte nicht unterdrücken, dass sie ihn verachtete.
Der Mann warf ihr einen schneidenden Blick zu, Julia schaute zur Seite, sie hatte Angst, sie hatte ihm
nur
widersprochen, war es unn?tig, sie in aller ?ffentlichkeit zu scgen, oder?
?Vergiss das nicht!“ Caleb schaute Alina an.
Alina sagte: ?Und wenn sie anf?ngt, mich zu provozieren?“ Wenn sie schon dabei waren, dann sollten
sie
alles kl?ren.
Caleb schoss jedoch heraus, ?Sie wird das nicht tun!“
?Aha.“ Das ng sehr sarkastisch.
Würde sie das nicht tun? Sie hatte es sogar geschafft, dass Ayden verprügelt wurde, er wusste das
doch? Doch jetzt sagte er so selbstbewusst.
Emma hatte ihn noch nicht erwischt!
Alina sagte: ?Wenn sie nichts macht, werde ich ebenfalls ruhig halten. Aber sobald sie anf?ngt, werde
ich mich wehren, ich will sehen, wer am Ende noch geradestehen kann. Du brauchst dir dann gar keine
Ausreden auszudenken!“
Alina und Julia gingen weg, sie lie?en den wütenden Caleb alleine zurück.