Kapitel 36
Emma wurde aus dem Krankenhaus enssen und kam nach Hause.
Die sch?ne Doppelhauswohnung war sehr sch?n eingerichtet, aber sie hatte alles zertrümmert. Das
Dienstm?dchen hatte alle H?nde voll zu tun, um aufzur?umen.
Emma nahm ein Rotweins in die Hand und schmiss es auf den Boden, den das Dienstm?dchen
gerade saubergemacht hatte.
Das Dienstm?dchen war so nerv?s, dass sie nicht einmal wagte,ut zu atmen, sondern sammelte
schweigsam die sscherben auf.
Als Kara ankam, sah sie sofort das Chaos.
?Geh erstmal weg“, sagte Kara zu dem Dienstm?dchen. Die Worte waren wie eine Rettung für das
Dienstm?dchen.
Nachdem das Dienstm?dchen gesehen hatte, dass Emma keine Einw?nde hatte, lief sie davon.
Kara ging durch das chaotische Wohnzimmer, dann setzte sie sich Emma gegenüber auf das Sofa und
sah, dass der Verband auf Emmas Gesicht vom Blut durchn?sst war.
?Wie hast du dich im Gesicht verletzt?“, fragte sie. Dann dachte sie sich: ?Hat Alina das getan?“
Sie hatte nicht gewusst, dass Alina und Caleb sich noch nicht geschieden hatten. Sie war der Meinung,
dass Emma als seine Verlobte viel h?rter agieren müsste.
Doch sie hatte nicht damit gerec, dass Caleb sich überhaupt nicht von Alina scheidenssen hatte.
Nun war die ?verstorbene Frau“ zurückgekehrt, es würde also noch einige Zeit dauern, bis die
Scheidung vollzogen werden konnte.
Bei diesen Gedanken warf Kara einen besorgten Blick zu Emma.
Niemand würde jetzt Mitleid mit Emma haben, auch wenn Alina sie umbringen würde, ganz zu
schweigen von der Tatsache, dass Alina sie nur gescgen hatte.
Emma war schon ohnehin sehr sauer gewesen, jetzt, wo Kara wieder die Verletzung in ihrem Gesicht
ansprach, wurde ihre Stimmung noch schlechter.
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Als Kara sah, dass Emma nicht antwortete, sagte sie weiter: ?Es ist besser, wenn du mir erz?hlst, was
jetzt
wirklich zwischen dir und Alina los ist.“
Emma war sprachlos.
?Und deine Verletzung … es passieren so viele unerwartete Sachen bei dir, ich habe es wirklich
schwer,
die Meinung der ?ffentlichkeit über dich geradezubiegen!“, sagte Kara in einem ver?rgerten Ton.
Und sie brauchte gar nicht zu erw?hnen, wie viele Verluste die Ausstellung wegen Emma in der
Zwischenzeit erleiden musste.
Zwar hatten sie glücklicherweise Caleb als Unterstützer, aber trotzdem hatten sie einige Verluste
erleiden müssen.
Vor allem in der ?ffentlichkeitsarbeit. Zwar waren sie nicht in dem Showbusiness, aber als eine
Designerin, die die Leute liebte, waren ihre Produkte durchaus gefragt.
Doch Emmas derzeitige Situation war so schlecht, dass sie, wenn sie so weitermachen würde,
wahrscheinlich ihren ganzen guten Ruf verspielen würde.
?Ich m?chte dich daran erinnern, dass du jetzt noch am Anfang deiner Karriere stehst!“
Emma konnte nichts sagen.
?Du bist zurzeit immer noch das Gespr?chsthema in Ingford, wenn du jetzt einfach so rausgehst …“
Kara
sagte die letzten Worte absichtlich nicht heraus.
Doch sie machte Emma bereits r, wie ernst die Lage jetzt war.
Sie hatte nicht erwartet, dass Alina so gnadenlos sein würde!
Jetzt sprach ganz Ingford darüber, dass sie ein undankbarer Mensch war. Sie sprachen davon, dass
die
Familie Hughes eine undankbare und b?sartige Person gro?gezogen hatte. Warum mussten sich diese
Leute darum kümmern, was für ein Mensch sie war?
Emma schnappte sich eine sche Rotwein und nahm einen gro?en Schluck!
?Frau Collins hat mich gescgen.“
Als Kara das h?rte, versteifte sich ihr Gesicht!
?Was war passiert?“ Als Kara h?rte, dass Frau Collins Emma gescgen hatte, war ihr auf einmal
bewusst, dass diese Sache eindeutig ernster war, als sie sich das vorgestellt hatte.
Anschlie?end erz?hlte Emma, was ungef?hr passiert war.
Je l?nger Kara sich die Geschichte anh?rte, desto gr??eres Kopfzerbrechen bereitete es ihr.
Sie hatte offensichtlich nie gedacht, dass die Feindschaft zwischen Emma und die Familie Collins
bereits
vor einigen Jahren entstanden war. Wenn es wirklich so w?re, war es also logisch, dass Emma nicht
von
der Familie Collins akzeptiert werden würde.
Das konnte man vor allem von der Haltung von Frau Collins sehen!
?So wie es aussieht, mag die Familie Collins dich wirklich nicht!“, sagte Kara mit einem tiefen Ton.
Sie hatte immer verstanden, warum Emma immer noch so hart daran arbeitete, um mehr Ruhm und
Ansehen zu egen, obwohl sie bereits Caleb an ihrer Seite hatte. Der Grund war, weil sie einen
Status
engen wollte, der Caleb ebenbürtig war.
Doch wer h?tte gedacht, dass sie die Verantwortliche für den Autounfall von Alina war!
Selbst wenn Emma jetzt die beste Künstlerin in der Branche w?re, würde sie nicht von der Familie
Collins
akzeptiert werden.
?Du solltest lieber keine direkten Konflikte mit der Familie Collins austragen!“, sagte Kara, nachdem sie
kurz nachgedacht hatte.
Schlie?lich war das Ansehen der Familie Collins in Ingford sehr hoch.
Niemand wusste, warum der alte Herr Collins damals nichts gegen sie unternommen hatte.
Aber jetzt hassten die Familie Collins sie wirklich. Auch wenn Caleb sie beschützte, müsste sie
fürchten,
dass die Familie Collins Rache an sie ausüben k?nnte.
Emma war ebenfalls sehr ver?rgert darüber: ?Ich habe mich doch gar nicht mit ihnen anlegt!“
Die Familie Collins hatte sie aus heiterem Himmel zu sich gerufen und dann wurde sie von Frau Collins
gedemütigt!
Karas n?chste Worte brachten Emma dazu, Alina noch mehr zu hassen, sie sagte: ?Ich nehme an, sie
habe dich in den letzten Jahren in Ruhe gssen, weil sie dachten, dass Jon Hughes tot ist, oder?“
Jon Hughes!
Als Emma diesen Namen h?rte, wurde sie noch emp?rter.
Denn sie hatte nie gedacht, dass Jon Hughes, die als eine geniale Designerin galt, Alina war.
Kara hatte Recht. Die Collins hatten Emma in den letzten drei Jahren deswegen keine Steine in den
Weg
gelegt, weil sie gedacht hatten, dass Alina tot sei.
Doch jetzt wussten sie, dass Alina noch am Leben war und sich immer noch in Ingford aufhielt.
Die Familie Hughes und die Familie Collins hatten schon immer ein gutes Verh?ltnis zueinander,
insbesondere das Verh?ltnis zwischen Frau Erica und dem alten Herrn Collins.
Dies führte dazu, dass Calebs Haltung gegenüber Alina ihre Stellung in der Familie Collins nicht
beeintr?chtigen konnte.
Alinas Position in der Familie Collins war etwas, das von niemandem übertroffen werden konnte!
?Wie auch immer, du solltest Herrn Caleb jetzt besser nicht mehr bitten, irgendwelche Ausstellung für
dich zu veranstalten!“ Denn das würde nur nach hinten losgehen!
Kara war etwas reifer. Da sie früher gedacht hatte, dass Alina und Caleb bereits geschieden waren,
war
sie der Meinung, dass es nicht übertrieben w?re, wenn Emma als Calebs Verlobte Caleb um eine
Ausstellung bat.
Doch es gab gar keine Scheidung zwischen Caleb und Alina. Wenn also diese Ausstellung stattfinden
und die Beziehung zwischen Alina und Caleb auch noch von jemandem herausfinden würde, w?re das N?velDrama.Org ? content.
doch der Beweis dafür, dass Emma Calebs Geliebte war!
Emma war v?llig überfordert, als sie h?rte, dass sie Caleb nicht um Hilfe bitten sollte: ?Und was soll ich
jetzt deiner Meinung nach tun?“
Alina hatte Emma schon damals auf ihrer Ausstellung gescgen und den Ruf gewonnen, den Emma
wollte!
Und wenn Emma jetzt keine Fortschritte zeigen würde, dann würde sie allm?hlich von Alina aus dieser
Branche verdr?ngt werden.
Kara dachte kurz nach und sagte dann: ?In Oklens gibt es eine Ausstellung, bei der ein Wettbewerb
stattfindet. Du gehst da hin und machst mit!“
?Wann ist das?“
?In dreizehn Tage! Ich werde die passenden Ausstellungsstücke für dich vorbereiten und du bereitest
dich auch ein wenig darauf vor. Wenn du einen Preis in diesem Wettbewerb in Oklens bekommen
kannst, wirst du zukünftig auf internationale Ebene t?tig sein.“
Internationale Ebene? Genauso wie Alina?
Obwohl Emma Alina immer verachtet hatte, war sie wirklich neidisch auf Alinas beruflichen Erfolg in
den
letzten drei Jahren.
Warum konnte Alina denn so viel Glück haben?
Sie hatte gute Eltern, eine gute Gro?mutter, einen guten Ehemann und eine gute Schwiegermutter.
Und sie hatte sogar noch Andre, der ihr bei ihrer Karriere half. Das hatte Emma zuf?lligerweise von
Caleb mitbekommen.
Alina konnte in den letzten drei Jahren nur so einen gro?artigen Erfolg feiern, weil Andre sie sehr viel
geholfen hatte.