Der Kardinal der Erde
Nach dem Treffen der Kardin?le kehrte der Kardinal der Erde in die m?chtigen Hallen der Erdkirche zurück. Die Architektur der Kirche unterschied sich deutlich von den anderen Tempeln: Sie war massiv, kraftvoll und bodenst?ndig. Die hohen S?ulen bestanden aus uraltem Stein, der direkt aus den Tiefen der Erde gebrochen worden war, und das Innere der Kirche wirkte wie eine m?chtige H?hle – ein Symbol für Stabilit?t und Best?ndigkeit. Es war ein Ort, der Sicherheit und St?rke ausstrahlte, wie ein Bollwerk gegen die Unsicherheiten der Welt.
Die G?nge waren geschmückt mit Fresken, die die Geschichten des Helden der Erde erz?hlten. Eine seiner bekanntesten Taten war der Schutz einer ganzen Stadt vor einem herabstürzenden Gebirge – er hatte das Land mit blo?en H?nden geformt, um eine Mauer zwischen der Zerst?rung und den Menschen zu errichten. überall in der Kirche war das Emblem der Erdkirche zu sehen: eine stilisierte Faust, die aus dem Boden emporragt und Kraft und Widerstand symbolisiert.
Der Kardinal betrat seinen Arbeitsraum, einen weitl?ufigen Saal, der von grob behauenen Steinen eingefasst war. In der Mitte stand ein massiver Holztisch, auf dem Karten, Berichte und Pl?ne ausgebreitet waren. An den W?nden hingen Waffen, alte Banner und Relikte, die die Siege der Erdkirche zeigten. Ein Kamin aus dunklem Stein brannte leise und erfüllte den Raum mit einer angenehmen W?rme.
Er setzte sich, griff nach einem Bericht und begann zu lesen. Doch seine Gedanken schweiften ab.
---
Pov – Innere Gedanken des Kardinals der Erde
?Die Schwarze Kompanie…"
Die Worte des Papstes klangen immer noch in seinen Ohren. Fremde, die nicht aus dieser Welt stammten. Eindringlinge, die die natürliche Ordnung st?rten. Er war kein Mann, der sich leicht beeindrucken lie?, doch etwas an dieser Gruppe lie? ihn innehalten.
Stolen content warning: this content belongs on Royal Road. Report any occurrences.
?Fremde oder nicht, sie sind effektiv. Ihre Siege gegen die Monster sprechen für sich."
Er legte den Bericht zur Seite und rieb sich die Schl?fen. Die Erde war ein Element der Best?ndigkeit, der Logik. Er war es gewohnt, auf Fakten zu bauen, nicht auf Spekulationen. Doch die Schwarze Kompanie brachte eine Unsicherheit mit sich, die selbst ihn beunruhigte.
?Der Papst sagt, sie seien eine Bedrohung. Aber wie k?nnen sie eine Bedrohung sein, wenn sie das tun, was wir alle tun sollten – die Menschheit schützen?"
Er dachte an die Berichte über ihre K?mpfe. Monster, die ganze St?dte bedrohten, wurden von ihnen vernichtet. Sie hatten Karawanen gerettet, D?rfer geschützt und Ordnung in chaotischen Regionen gebracht. War das wirklich die Tat von Feinden?
?Oder ist es nur der Anfang von etwas Schlimmerem?"
Der Kardinal der Erde war kein Mann, der schnell urteilte. Er wusste, dass die st?rksten Fundamente Zeit und Geduld brauchten, um gelegt zu werden. Doch er konnte nicht ignorieren, dass etwas an der Schwarzen Kompanie ihn beunruhigte.
---
Die Truppen der Erdkirche
Die Erdkirche war bekannt für ihre m?chtigen Krieger und Verteidiger. Ihre Truppen, oft als ?Steinf?uste" bezeichnet, waren Meister in der Kunst des Krieges. Sie waren dafür ausgebildet, Festungen zu errichten, Schlachtfelder zu dominieren und die Positionen der Feinde zu zerst?ren. Ihre St?rke lag in ihrer Unerschütterlichkeit – wie die Erde selbst.
Der Kardinal griff nach einem Bericht über die neuesten Rekruten. Die letzten Monate waren intensiv gewesen: Neue Soldaten wurden ausgebildet, und die erfahrenen Krieger verfeinerten ihre F?higkeiten. Besonders beeindruckend waren die Erd-Magier, die in der Lage waren, Barrieren zu errichten, den Boden zu spalten und Feinde mit massiven Felsen zu zerquetschen.
?Unsere St?rke liegt in unserer Best?ndigkeit", dachte der Kardinal. ?Aber St?rke allein wird nicht ausreichen. Wir müssen klug handeln."
---
Ein Plan entsteht
Die Berichte der Schwarzen Kompanie lagen auf dem Tisch vor ihm. Jede Seite erz?hlte von Erfolgen, von Disziplin, von Effizienz. Doch sie erz?hlten auch von ihrer Andersartigkeit, ihrer Fremdheit.
?Vielleicht sollten wir mit ihnen sprechen", dachte der Kardinal. ?Nicht als Verbündete, nicht als Feinde. Aber als Beobachter. Wenn sie eine Gefahr darstellen, müssen wir vorbereitet sein. Doch wenn sie uns helfen k?nnen…"
Er stand auf und ging zu einer Karte der Monstersteppe, die an der Wand hing. Mit einem Finger fuhr er die Grenzen der verschiedenen Clans nach, die in den letzten Berichten erw?hnt wurden. Die Welt war im Wandel, und die Erde selbst schien sich zu bewegen – ein Zeichen, dass etwas Gro?es bevorstand.
?Die Schwarze Kompanie ist wie ein Erdbeben", dachte er. ?Sie k?nnen zerst?ren, aber auch Neues schaffen. Es liegt an uns, herauszufinden, welches von beidem sie wirklich sind."
Er wandte sich zurück zu seinem Schreibtisch und griff nach einer Feder. Die Kirche der Erde würde sich nicht voreilig bewegen, doch sie würde auch nicht stillstehen. Der Kardinal wusste, dass sie bereit sein mussten – für alles, was kommen mochte. Egal, ob die Schwarze Kompanie ein Verbündeter oder ein Feind war, die Erdkirche würde stehen wie ein Fels in der Brandung.