《Avian | Krieg der Welten (German!!!)》 Release: OMEGA In den letzten 20 Jahren wurde die VR Technik St¨¹ck f¨¹r St¨¹ck perfektioniert. Was Anfangs als ¨¹bungsplatz f¨¹r das Milit?r geplant war, wurde nach und nach zur Behandlung von Kranken und als Urlaubsplatz f¨¹r Reiche benutzt. Doch trotz all dem packte es die Technik f¨¹r 20 lange Jahre nicht in den freien Handel f¨¹r das normale Volk. Grund daf¨¹r waren Kritiker in der Politik, Wirtschaft und zahlreiche ?rzte und Psychologen sowie Gesellschaftswissenschaftler die vor ernsthaften Folgen warnten. Wahrscheinlich waren all diese Warnungen berechtigt, jedoch wurde die Welt in den letzten Jahren nicht spannender f¨¹r die Menschen, im Gegensatz, sie wurde langweiliger und automatisierter, die Menschen bekamen den Gro?teil ihrer Arbeit von Maschinen abgenommen und schlie?lich packte es eine kompetente Regierung mit einem 15 Jahresplan eine stabile Mittelschicht in der Gesellschaft zu gr¨¹nden in der man nur noch schwer unter den Standard fallen konnte und eliminierte so eine Menge Unzufriedenheit und Ungleichheit in der Bev?lkerung. Mit den Jahren wurde den Menschen jedoch das bequeme Leben langweilig. Es gab keine Abwechslung in den Tagen und so wurden die Stimmen nach einer VR Welt immer lauter und lauter. Schlie?lich konnte die Regierung nicht mehr anders als ein Kontrollgesetz zu verabschieden, dass den Gebrauch der VR zwar erlaubte, es jedoch auf 8 Stunden am Tag einschr?nkte. Kurz danach schossen mehrere kleinere Spiele und Urlaubsboden aus dem Boden (und der Unterwelt). All dies jedoch wurde jedoch von einem anrollendem Giganten verdr?ngt. OMEGA war der Name des Spiels das alles andere in den Schatten stellte. Einen Realismus von 80% und eine Welt 15 so gro? wie die schon l?ngst zu klein gewordene Erde. Zus?tzlich das Versprechen auf endlose M?glichkeiten und Freiheiten von der Entwickler Seite aus. Noch am selben Tag als der erste Trailer herauskam, wurden die Online Shops und Gaming Centers ¨¹berrannt. Jeder wollte nun eine Kapsel und wartete einen grausamen Monat lang auf den offizielen Release des Spieles. In diesem Monat konnte man egal wo man hinschaute undruhige jugendliche aber auch ?ltere Menschen sehen. Die Nerven vieler Menschen lagen blank und so kam es zu einigen Schl?gereien. Dieser Monat bekam von vielen den inoffiziellen Namen: ?l?ngster Monat¡°. Nach dem der Monat endlich rum war, waren um kurz vor Mittag die Stra?en leer. Zahlreiche Menschen warteten in ihren Kapseln auf 12 Uhr und den Start von OMEGA. Zur selben Zeit sa? Marius vor seiner Schulbank und f¨¹llte ungeduldig die Aufgaben seiner Abschlussarbeit aus. Dann endlich war er am Ende des 6 Seiten langen Fragenkatalogs angelangt und ohne es sich noch einmal durchzulesen oder zu korrigieren legte er den Stift weg, faltete alles zusammen und legte es vorne auf den Tisch, wo sein Lehrer ungeduldig eine Live¨¹bertragung aus OMEGA auf seinem Tablet anschaute. Mit hastigen Schritten verlie? er das Schulgeb?ude und ging zu seinem kleinen Auto wo er sich auf die Couch setzte und mit einem knappen Befehl ?Nach Hause!¡° den Kurs angab, bevor es sich in Bewegung setzte und ¨¹ber nahezu leere Stra?en fegte. ?Endlich, viel zulange schon habe ich gewartet, viel zu lange schon durste ich nach deiner Freiheit!¡° rief ich theatralisch als ich vor der Kapsel im d¨¹steren Halbdunkel meiner ehemaligen Ger¨¹mpelkammer stand. Ich lebte seit nun fast einem Jahr alleine in einer kleinen Wohnung nicht weit von der Schule entfernt. Nachdem ich mich meinen Eltern zerstritten hatte und nahezu jeglichen Kontakt mit ihnen abgebrochen hatte, zog ich mich hierhin zur¨¹ck ohne ihnen meine neue Adresse zu verraten und wahrscheinlich hatten sie auch nie danach gesucht. Ungeduldig zog ich meine Sachen aus und stieg in Boxershorts hinein, wo das seltsame Gel sich um mich herum verformte und schloss die Kapsel. Kurzzeitig war ich in komplette Dunkelheit geh¨¹llt, dann sah ich ein Blitzen und f¨¹hlte mich als w¨¹rde ich in einen endlosen Abgrund fallen. Zahlreiche Sterne flogen an mir voran und vergeblich versuchte ich mich zu bewegen. Ohne Erfolg. Ich schien weder Beine noch Arme zu haben, bis ich pl?tzlich abrupt zum stehen kam. Ich stand auf einer nahezu transparenten Plattform im mitten von nichts, bevor sie sich anfing auszubreiten und vor mir eine Lichts?ule entstand. Mit erhobenem Hauptes schritt eine Sch?nheit daraus hervor wie sie in der Realit?t nicht geben konnte. Langes schwarzes Haar, Augen wie das Universum selbst und eine glatte und Gleichm??ige helle haut. Sie trug ein unverziertes aber wundersch?nes hellblaues Kleid, dass ihre perfekten Kurven nur noch weiter zur Geltung brachte. Ihre gleichm??igen Bewegungen wurden mit einer g?ttlichen Anmut ausgef¨¹hrt und als sie anfing zu sprechen war es das sch?nste was ich je geh?rt hatte. ?Willkommen Abenteurer im Herz meiner Welt. Hier kannst du den K?rper erschaffen den deine Seele in meiner Welt bewohnen wird. Vergiss nicht, du kannst deine Entscheidung nicht R¨¹ckg?ngig machen also w?hle mit Bedacht.¡° mit einer flie?enden Handbewegung erschienen um mich herum zahlreiche Licht die sich zu Abbildern der einzelnen Rassen formten. Es war wirklich nahezu alles dabei. Vom Zombie bis zum Elf und vom Menschen bis zum Riesen. Jede Rasse hatte ihre einzelnen Vorteile und nur von den wenigsten hatte ich vorher Informationen sammeln k?nnen. Zum Gl¨¹ck wusste ich jedoch genau was ich haben wollte. ?Ist es m?glich alle Flug begabten Rassen anzuzeigen?¡° fragte ich die G?ttin, denn sie konnte nichts anderes sein als das. Eine G?ttin. ?Aber sicher doch mein Kind.¡° mit einem l?cheln wedelte sie einmal mit der Hand und knapp 90% der Lichter verschwanden. ¨¹brig blieben mir mehrere Rassen die gleiten oder fliegen konnten. Interessiert schaute ich sie mir alle genau an. Jedes mal wenn ich eine Rasse etwas genauer anschaute tauchte ein Fenster vor mir auf das mir ein wenig Grundinformation ¨¹ber ihre Vor- und Nachteile verriet. Obwohl ich die meisten bereits mit dieser einfachen Spezifikation ausgeklammert hatte, waren es immer noch zu viele. Von einem Drachen?hnlichen humanoiden bis hin zu etwas das wie ein Vampir aussah gab es fast alles. ?K?nntest du mir bitte alle nicht Magie begabten Rassen ausblenden?¡° fragte ich h?flich. Mit einem weiteren Handwedeln verschwanden wieder ein paar Rassen. ?Und bitte all die, die von ihrer Gesinnung nicht neutral sind. Ich w¨¹rde das ganz gerne f¨¹r mich selbst entscheiden.¡° Wieder verschwanden ein paar Rassen. Diesmal waren nur wenige ¨¹brig geblieben. Eine Harpyie, warum auch immer sie als neutral galt, ein vogel?hnlicher Humanoid, ein paar fliegende Monster, der Drachenling und ein Wesen das von der Grundstatur fast wie ein Mensch aussah. Auff?llig waren jedoch die zwei m?chtigen grauen Schwingen auf dem R¨¹cken des Wesens und zwei kleinere Fl¨¹gel die ein wenig tiefer am R¨¹cken, knapp ¨¹ber dem Hintern lagen. Dazu hatte es ein wenig l?nger als bis zum Boden reichte und am Ende mit weiteren grauen Federn best¨¹ckt war. Im Haar hatte es noch weitere Federn an der Stirn, bevor es in normales Haar ¨¹berging. Auch an den Armen waren noch ein paar kleinere Federn zu sehen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Das war die Rasse die ich spielen wollte.
Rasse: Avian Die Avian sind ein kleines freiheitliebendes Volk. Ihre Heimat sind die fliegenden Inseln ¨¹ber dem Meer der Strudel. Dort leben sie seit Jahrhunderten in Frieden. Sie haben keine feste Regierungsform und leben Stattdessen nach einem Kodex der Moral und der Ehre. Durch ihre Exrtemlange Lebensspanne sind sie stehts bestrebt ?rger untereinander zu vermeiden. Durch ihre hohlen Knochen sind die Avian sehr verwundbar und besitzen damit 30% weniger Leben als Menschen. Ihre leichten K?rper erlauben es ihnen jedoch waghalsige Flugman?ver durchzuf¨¹hren und machen sie zu beweglichen und gef?hrlichen K?mpfern. (+20% Agilit?t) Aufgrund ihrer Anatomie schlafen Avian zumeist im sitzen.
?Mhh, ich wollte eigentlich einen Magier spielen und keinen Sch¨¹tzen oder K?mpfer. Ich nehme ihn trotzdem. G?ttin. Ich w¨¹rde deine Welt gerne als Avian betreten und bereichern.¡° mit einem respektvollem und einer wahrscheinlich vollkommen falschen Verbeugung zeigte ich auf meine Wahl. Mit einem Lachen wie die Glocken der Engel verschwanden die restlichen Rassen und ich stand alleine vor der mir gew?hlten Rasse. ?Nun denn, dann entscheide dich nun f¨¹r dein Aussehen. Es ist dir nur m?glich Ver?nderungen in einem gewissen Rahmen vorzunehmen.¡° erkl?rte mir die G?ttin, w?hrend der Avian meine Gesichtsz¨¹ge und K?rperstatur annahm. ?Hat das Aussehen Auswirkung auf die Statuswerte?¡° ?Ganz richtig. An den Anfangswerten ver?ndert es zwar nichts, jedoch wird ein sehr muskul?ser Charakter stets langsamer sein als ein schlankerer und ein schlanker bei selber st?rke schw?cher als ein muskul?ser.¡° ?Danke G?ttin. Dann denke ich, dass mein normales Ma? Muskeln genug ist. Ich bin kein Athlet aber immerhin trainiert. Meine H?he kannst du auf 1,80m lassen. Die Augen... f?rbe sie doch bitte hellblau, danke sehr. Die Haare. Wie w?re es mit Schwarz? So wie die deinen. Die Federn bitte ein wenig dunkler, nein nicht schwarz, dunkelgrau w?re mir lieber. Perfekt!¡° Zufrieden betrachtete ich meine Erstellung. http://kirrades.deviantart.com/art/The-Raven-Skyland-People-343026015 (so ?hnlich, nur eben mit anderen Farben) ?Nun mein Kind musst du noch einen Namen und deinen Weg w?hlen auf dem du starten m?chtest.¡° erkl?rte mir die G?ttin mit einem weiterem wundersch?nem L?cheln. ?Mhh... kann ich eine ¨¹bersicht ¨¹ber die verf¨¹gbaren Klassen haben?¡° ?Aber sicher doch mein Kind.¡° Mit einer weiteren Handbewegung von ihr tauchte vor mir ein transparenter grauer Bildschirm auf indem zahlreiche Klassen aufgelistet waren. Es mussten bestimmt ¨¹ber 100 sein. ?Dies sind nur die Anfangsklassen doch legen sie deinen Weg bereits zu einem gewissen Grad fest. Sobald du st?rker wirst kannst du eine neue Klasse w?hlen und sie mit deiner Anfangsklasse Kombinieren und deine aktuelle Klasse aufwerten. Die Auswahl die du dann haben wirst h?ngt stark von deinen Handlungen aber auch von deiner Anfangsklasse ab. Die Anfangsklassen werden dann ¨¹brigends nicht mehr verf¨¹gbar sein.¡° erkl?rte mir die G?ttin. Ich lies mir also Zeit die Klassen durchzulesen. Es gab mehrere Variationen des klassischen Magiers. Die meisten hatten zwischen 4 und 7 verschiedene Zauber und zumeist Bonusse auf Intelligenz und Weisheit. Letzten Endes blieb ich jedoch bei einer ziemlich sinnlos erscheinenden Klasse stehen.
?Verfluchter Magier¡° Ein Magier der bei dem Versuch einen einfachen Diener zu beschw?ren kl?glich gescheitert ist und seine Verbindung zur Arkanen Ebene verlor. Als Ausgleich kann er jedoch begrenzt Macht aus dem Reich der D?monen herbeiziehen die sich auch auf seinen K?rper st?rkend auswirkt. Spezialf?higkeit: + 2 Gebundene Kreaturen (Permanent) Zauber: + St?rke der D?monen Erh?ht kurzzeitig deine St?rke abh?ngig von deiner Intelligenz + Dunkler Pfeil Du sammelst Macht aus dem Reich der D?monen und schleuderst sie als Pfeil auf deine Feinde Bonusse: +10% Intelligenz +10% Agilit?t +10% Ausdauer
Mit gerade einmal zwei Zaubern und nur einer davon f¨¹r den Fernkampf geeignet war das eine ziemlich schlechte Klasse. Die meisten anderen Magier hatten au?erdem wesentlich h?here Bonusse, wie z.B. der ?Feuermeister¡° der mit das h?chste Zerst?rungspotential hatte besa? ganze 30% Intelligenz und 20% Weisheitsbonus. Dazu kam, dass die Kreaturen die diese Klasse beschw?ren konnte aus der Liste der Anfangskreaturen stammen musste und damit nicht st?rker waren als die eines Beschw?rers der mehrere beschw?ren konnte und sie der Situation anpassen konnte. Genau deswegen jedoch weckte sie mein Interesse und ich schaute mir die m?glichen Kreaturen genauer an. Der ein zigste Unterschied den ich jedoch sah, war das ich au?er den ca. 100 m?glichen Anfangskreaturen auch noch Ausr¨¹stung und Gegenst?nde beschw?ren konnte. ?Moment, gekoppelt mit der Tatsache, dass die Kreaturen permanent sind, hei?t dass nicht, das sie auch lvln k?nnen und nicht von der Zauberstufe abh?ngig ist?¡° rief ich ¨¹berrascht aus als ich den Zusammenhang erkannte. Das gr??te Problem aller Beschw?rer im sp?ten Spiel war es, wenn die Kreaturen nicht mehr st?rker wurden und mehr und mehr zur¨¹ckfielen. Dies w¨¹rde jedoch mit dieser Kreatur nicht passieren und wenn ich einen Gegenstand beschw?ren w¨¹rde, h?tte ich z.B. eine stets mitwachsende Waffe parat. ?Ok, ich nehme den verfluchten Magier unter dem Namen Mirado Zauberklinge. Ich setze all meine Hoffnungen in das Wachstumspotenzial dieser Klasse.¡° rief ich stolz aus. ?Sehr gut. Da bereits mehr als 5 Millionen Abenteurer OMEGA betreten haben gibt es f¨¹r dich keine Bonusse mehr. Da du jedoch der erste deiner Klasse bist bekommst du ein deiner Klasse entsprechenden Gegenstand geschenkt. W?hle nun bitte deine permanenten Begleiter. ?Ich nehme einen Imp und das verfluchte Schwert.¡° erkl?rte ich laut, mehr um mich selbst zu ¨¹berzeugen als der Verst?ndlichkeit wegen. ?Sei sei es. Deine Standard Startposition sind die fliegenden Inseln. M?chtest du woanders starten? Als Alternativ Startpunkte sind f¨¹r deine Rasse nur Haupt Handelsst?tte verf¨¹gbar.¡° ?Ich habe einem Freund versprochen ihn in Gregora zu treffen. Falls m?glich w¨¹rde ich also gerne dort oder in der N?he meine Reise beginnen.¡° ?In Ordnung Kind. Als letzte Warnung gebe ich dir noch mit auf den Weg, dass die Einwohner von Gregora noch nie einen deiner Art gesehen jedoch als Handelsstadt stets offen gegen¨¹ber neuem sind. Wenn du weiter hinein in das Land kommst mag sich diese Einstellung jedoch schnell ?ndern. M?gen meine Kinder ¨¹ber dich wachen.¡° Bevor ich noch irgendetwas anderes fragen oder sagen konnte, begann ich erneut zu fallen, durch den Boden durch und hinein ins Nichts. Diesmal jedoch dauerte der Fall wesentlich k¨¹rzer, bevor ich aus dem nichts auftauchte und ca. 30cm zu Boden viel. Ich stand auf einer gigantischen Wiese, ein Anblick den es in meiner Welt schon lange nicht mehr gab. Gut einen Kilometer weit entfernt sah ich die Mauern einer gewaltigen Stadt, zumindest f¨¹r mittelalterliche Verh?ltnisse, und dar¨¹ber kreisten zahlreiche M?wen. Verwundert dar¨¹ber warum ich nicht wie in so vielen Spielen in der Stadt startete schaute ich mich um. Um mich herum erschienen zahlreiche Lichter auf der Grasebene und neue Spieler der unterschiedlichsten Rassen tauchten auf, die meisten waren Menschen jedoch gab es auch eine menge andere unter ihnen. Wahrscheinlich war das hier die vollste Stadt der Welt im Moment. Immerhin war es die ein-zigste Stadt deren Namen man durch die Trailer erfuhr und ¨¹ber die Informationen bekannt waren. ?Freundesliste¡° gab ich den Befehl und vor mir ?ffnete sich eine gr??tenteils leere Liste mit nur einem Namen drin. Besitzer einer Kapsel hatten schon vorher die M?glichkeit Freundesanfragen zu stellen um sich im Spiel schneller zu finden. In der Liste stand links der Spielername und rechts daneben der Name unter dem ich ihn gespeichert hatte. ?Nachricht and Darklord, Max.¡° gab ich den Befehl, bevor ich versuchte aufzustehen. Noch w?hrend ich das Tuten in den Ohren hatte, erkannte ich warum die Spieler au?erhalb der Stadt spawnten. Es viel mir schwer mich aufrecht hinzustellen und das Gewicht meiner Fl¨¹gel zog mich als wieder nach hinten. ?Hi Marius, endlich bist du da. Ich bin schon fast 8 Stunden durchgehend on. Nein warte, das sind 2 Stunden in RL Zeit.¡° erklang die Stimme von Max, einem meiner wenigen Freund ein meinem Kopf. ?Tut mir ja Leid, was kann ich daf¨¹r wenn meine Abschlusspr¨¹fung ausgerechnet Heute sein musste? Aber mal ehrlich... Darklord? Was ist das bitte f¨¹r ein Name?¡° ?Ach sei still. Sag mir einfach wo du bist und wie du aussiehst. Ich komme zu dir. Die Bewegung ist am Anfang ein wenig Gew?hnungsd¨¹rftig.¡° ?Ich wei? nicht genau wo ich bin. Au?erhalb der Stadt jedenfall am Rande einer gro?en Spawnwiese wenn ich das richtig sehe. Gegen¨¹bre vom Tor und nah am Wald.¡° versuchte ich meine Position zu beschreiben. ?Du armer, noch weiter weg konntest du nicht spawnen oder? Das sind locker 2 km Fu?marsch. Na gut. Wie siehst du aus?¡° ?Wie ein Vogel.¡° sagte ich und konnte ein kleines Lachen nicht unterdr¨¹cken. ?H?h? Ach egal, ich werde dich schon finden.¡° damit legte er auf und ich versuchte erneut mich an den neuen K?rper zu gew?hnen. Das Laufen machte mir deutliche Probleme aufgrund des ungewohnten Gewichts auf dem R¨¹cken. Letztendlich entschied ich mich es wie einen Rucksack zu behandeln und versuchte stattdessen meine neuen Glieder zu bewegen. Ich hatte ein gewisses Grundwissen in meinem Kopf wie ich es zubewegen hatte, die aktuelle Kontrolle war jedoch etwas anderes und Fliegen konnte ich vergessen. Also entschied ich das auf nachher zu verschieben und mir meine Skills und Statuswerte anzuschauen.
Skills: Besondere F?higkeiten: - Vertrauter beschw?ren (5 Stunden Abklingzeit nach Tod oder Zerst?rung) 100 Mana - Fliegen Du hast die nat¨¹rlichen F?higkeiten zum Fliegen - D?mmersicht Du kannst auch mit wenig Licht noch gut sehen. Zauber: + St?rke der D?monen Erh?ht kurzzeitig deine St?rke abh?ngig von deiner Intelligenz. (15% deiner Intelligenz f¨¹r 15 Mana die Sekunde) + Dunkler Pfeil Du sammelst Macht aus dem Reich der D?monen und schleuderst sie als Pfeil auf deine Feinde 20 Mana Bonusse: -30% Leben +20% Agilit?t +10% Intelligenz +10%Agilit?t +10% Ausdauer
(Das sollte ehemals ein Bild aus einer Exceltabelle sein, habe keine Lust daf¨¹r die Codes zu benutzen. Wenn mir vielleicht jemand erkl?ren kann wie ich ein Bild oder einen Ausschnitt aus einer Exceltabelle hochlade w?re ich ihm sehr dankbar.
Statuswerte Mirado Stolen novel; please report. Rasse: Avian Klasse: Verfluchter Magier Leben: 70 Mana: 110 Level: 1 Erfahrung: 40/ 100 St?rke: 10 Agilit?t: 13 Vitalit?t 10 Intelligenz: 11 Weisheit: 10 Ausdauer: 11 Freie Statuspunkte: 0 Physischer Schadensbonus: 0,30% Magischer Schadensbonus: 0,80% Manaregeneration: 3,52 Die Minute (? im Kampf) Lebensregeneration: 1,89 Die Minute (? im Kampf)
Meine Manaregeneration war ziemlich gering. Ich entschied mich also sofort einen meiner Vertrauten zu beschw?ren. Der Neugier wegen entschied ich mich f¨¹r mein verfluchtes Schwert. Erstmals unschl¨¹ssig dar¨¹ber wie ich einen Skill aktivierte und es mir eindeutig zu peinlich war den Namen herauszubr¨¹llen, schloss ich die Augen und konzentrierte mich darauf den Skill nahmen in Gedanken auszusprechen und zu aktivieren. Es dauerte eine Weile aber nach ein paar Sekunden sp¨¹rte ich wie es in meiner Hand warm wurde und ?ffnete die Augen. Rote Funken tanzten um meine Hand herum und verdichteten sich schlie?lich in der Mitte zu einem ungef?hr Arm langem Schwert. Die Scheide hatte nichts eindrucksvolles. Sie bestand aus simplem Eisen und Leder. Die Klinge jedoch sah aus als w?re sie aus schwarzem Obsidian und der Griff war zwar in einfaches Leder gewickelt jedoch gleichzeitig erstaunlich bequem zu fassen. Das Gewicht sch?tzte ich auf nicht mehr als 2-3 Kilo.
?Verfluchtes Schwert¡° Ein verfluchtes Schwert das direkt mit der Seele eines Magiers verbunden ist. Der Wille des Schwertes ist momentan in einem tiefen Schlaf. 1-3 Schaden + Blutsauger: 10% der genommenen Lebensenergie wird in Leben f¨¹r den Meister des Schwertes umgewandelt. + Verfluchte Klinge: Das Schwert absorbiert einen Teil der Kraft seines Meisters. Niemand au?er dem Meister des Schwertes kann die Klinge tragen oder nehmen.
?Mhh, interessant. Meine Vermutung ¨¹ber den Wachstumsgegenstand war also Korrekt. Mir fehlt jedoch der Vergleich um ¨¹ber den Schaden urteilen zu k?nnen. Der Lebensraub jedoch sollte hilfreich werden.¡° Mit einem Gedanken willte ich das ?ffnen meines Inventars. Wieder erschien ein transparentes Fenster vor mir. Ich hatte erwartet ein Kachelfenster zu sehen in das ich Gegenst?nde hineinlegen konnte. Stattdessen fand ich links einen groben Umriss von mir der mir zeigte, dass ich einen Dolch an meinem G¨¹rtel h?ngen hatte und eine kleine G¨¹rteltasche direkt daneben. Rechts war eine Auflistung der Dinge die ich in meinem Beutel hatte und eine Gewichtsangabe wie viel ich noch hineinstecken konnte bevor die Magie darauf nicht mehr wirkte und er schwerer wurde.
?Rostiger Dolch¡° Ein einfacher, rostiger Dolch. Angriff: 1-2 Schadens
?Nun, immerhin ist mein Schwert besser.¡° dachte ich mir mit einem Schulterzucken, bevor ich den einzigen Gegenstand aus meinem Beutel zog. Es war ein kleiner, schlichter Silberring.
?Magischer Ring¡° Ein einfacher verzauberter Ring. + Erlaubt telepathische Kommunikation mit deinen intelligenten Begleitern.
?Nun, ich denke der k?nnte n¨¹tzlich werden.¡° ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken steckte ich ihn mir an den Finger, bevor ich weiter versuchte meinte Fl¨¹gel in Bewegung zu bringen. Ich war mir bewusst das ich wohl einen reichlich d?mlichen Eindruck geben musste wie ich mit den Fl¨¹geln schlug und versuchte abzuheben oder wenigstens mal zu gleiten. Schlie?lich war mein Mana schneller regeneriert als ich Fortschritt mit dem Fliegen hatte und ich entschied mich meinen Imp zu beschw?ren. Wie sammelten sich zahlreiche Funken die scheinbar aus dem Nichts kamen und sich vor mir zu einer kleinen Kreatur verdichteten. http://vignette4.wikia.nocookie.net/warriorsofmyth/images/e/e5/PZO8500-ImpFamiliar-1-.jpg/revision/latest?cb=20121212200221 (Nur kleinere H?rner) Die Kreatur war ungef?hr 50cm gro?, hatte zwei H?rner auf der Stirn und blau leuchtende Augen. Die Haut war rau und rot und an den ein wenig ¨¹ber proportionierten H?nden waren gef?hrlich aussehende Klauen angebracht.
Bestimme einen Namen f¨¹r deinen Vertrauten
?Einen Namen? Nun, Imps sind Feuermagier. Wie w?re es mit Fizzle?¡° fragte ich ihn. Nachdem er mich eine Weile angeschaut hatte nickte er schlie?lich langsam und ein weiteres Fenster tauchte auf.
Fizzle: Ein treuer, seelengebundener Begleiter eines Magiers. Ist in der Lage schwache Feuermagie zu wirken. 40 Leben, 55 Mana + kleiner Feuerball (20 Mana Kosten) + Seelengebunden Die Kreatur absorbiert einen Teil der Kraft ihres Meisters und ist im Austausch dazu gezwungen jedem Befehl Folge zu leisten.
?Na sehr Reich mit Informationen sind sie hier nicht wie?¡° bemerkte ich belustigt. ?Ok Fizzle, kannst du reden?¡° fragte ich ihn hoffnungsvoll. Zu meinem Bedauern brachte er jedoch nur ein sehr kratziges Ger?usch aus seinem Mund hervor das wie eine Mischung aus Lachen und Kotzen klang. /Ok, und wie ist es jetzt? Kannst du mich verstehen?\ fragte ich ihn in Gedanken mit der Absicht ihn zu erreichen und hoffte, dass der Telepathie Ring den Rest erledigte. Fast sofort erhielt ich eine Antwort in meinem Kopf. /Ja Meister.\ Die Stimme des Imps war kratzig und klang ziemlich kantig. Aber immerhin konnte ich mit ihm kommunizieren. /Sehr gut.\ sagte ich, bevor ich mich ihm abwendete und weiter auf Max wartete. Die Zeit nutzte ich um mich selber weiter zu inspizieren und mit den Fl¨¹geln und dem ungewohntem Schwanz zu ¨¹ben. Ich selber trug einen G¨¹rtel an dem jetzt neben dem Dolch und einer kleinen runden Tasche auch noch mein Schwert hing. Dazu hatte ich eine einfache graue Robe an mit 4 L?chern auf dem R¨¹cken wo die 2 gro?en und die 2 kleinen, wahrscheinlich Steuerfl¨¹gel, durchkamen, sowie ein Loch f¨¹r den Schwanz. Es war ein wenig unbequem aber besser als gar nichts. Nachdem ich also eine Weile den Affen gespielt hatte sp¨¹rte ich eine eindeutige Ersch?pfung und setzte mich ein wenig ins Gras und ging meinen Gedanken ¨¹ber das zuk¨¹nftige Spiel nach. Meine Vermutung war, dass ich wohl eine menge mehr Erfahrung ben?tigen w¨¹rde als andere Klassen und gleichzeitig geringeres Kampfpotential besa?. Ich musste es also irgendwie bis Stufe 15 packen und dort ein wenig mehr Schaden hinzubekommen. Ich entschied jedoch, dass dies nicht das gro?e Problem sein w¨¹rde und widmete mich deswegen eher den 20% fehlendem Realismus. Ich konnte das Gras sp¨¹ren und es wehte ein Wind. Die Welt bewegte sich authentisch und ich sah keine Ungereimtheiten. Es war alles gut und doch sp¨¹rte man sofort, dass man nicht in der echten Welt war. Das Gras hatte keine Feuchtigkeit und f¨¹hlte sich ¨¹berall gleich an. Der Wind hatte keinen eigen Geruch und die M?wen kr?hten immer wieder im selben Takt. Das Licht wirkte wie durch eine saubere Glasscheibe hindurch, klar und sichtbar aber ein wenig gebrochen und verschoben. W?hrend ich meinen Gedanken nachging, sah ich schlie?lich Max kommen. Die Sonne hatte bereits fast den Horizont ber¨¹hrt und es wurde wohl langsam Nacht. ?Wow, was hast du dir denn f¨¹r einen Freak erstellt?¡° war der erste Kommentar von ¡äDarklord`. ?Ich sagte doch ich will zumindest in dieser Welt frei sein. Und wer bitte ist freier als jemand der fliegen kann?¡° fragte ich ihn mit einem Lachen zur¨¹ck. Er hatte das selbe Gesicht wie in der Realit?t, freundlich, rund und mit cleveren braunen Augen unter dem blonden Haar. Auch er hatte noch gr??tenteils Anf?ngerkleidung an. Jedoch hatte er keine Roe sondern einen Zweiteiler und im Gegensatz zu mir hatte er Lederschuhe und war nicht Barfu?. Auf seinem R¨¹cken war ein etwas angedellter Zweih?nder geschnallt. ?Nun gut, es tut mir Leid aber ich habe nicht mehr viel Zeit. Meine Frau kommt gleich nach Hause und ich muss ihr mit ihrem Character helfen.¡° erkl?rte er mir. ?Aber, nicht viel Zeit in der Realit?t kann eine ganze Menge hier sein mein Freund, also keine Angst, zwei Stunden habe ich noch. Sag mir einfach was ich machen soll. Sollen wir nun da wir direkt am Wald sind ein wenig jagen gehen oder sollen wir eher in die Stadt und ich erkl?re dir ein wenig was?¡° fragte er mich. ?Mhh, ich denke ich will ein wenig Action. Aber vorher ein paar Fragen. 1. Welche Klasse bist du. 2. Wo hast du die Schuhe her. Und 3. Wie zur H?lle fliege ich?¡° fragte ich ihn l?chelnd. ?Das ist leicht zu beantworten. Ich bin ein Ordenskrieger einer der guten Kirchen. Um ehrlich zu sein ich hab den Namen vergessen. Die Schuhe habe ich von einer Quest erhalten. Ich musste zwei Stunden lang Kisten schleppen daf¨¹r. Was das fliegen betrifft, ich habe ¨¹ber mehrere Ohren geh?rt das es im Men¨¹ eine Flughilfe gibt die man aktivieren kann. Soll jedoch ziemlich bockig und unflexibel sein. Noch Fragen?¡° ?Nein, warte grade.¡° sofort ?ffnete ich mit einem gedachten Befehl das Men¨¹. Es gab relativ wenig Einstellungen vorzunehmen. Das interessanteste war die Schmerz Einstellung die ich erst einmal auf 10% lie? und tats?chlich auch ein Hacken f¨¹r Flughilfe. Kaum hatte ich ihn gedr¨¹ckt materialisierte sich vor mir eine Art Joystick den ich hastig aufnahm. ?Ist er das?¡° fragte mich Max neugierig, worauf ich nur nickte und versuchte herauszufinden wie ich ihn aktiviere. Als ich ihn in Die Hand nahm und nach hinten zog und gleichzeitig mit den Fl¨¹geln schlug und daran dachte abzuheben, packte ich es endlich vom Boden abzuheben. Die Freude war jedoch nur kurz bevor ich wieder auf dem R¨¹cken landete und mir ein leichtes Krippeln in den Fl¨¹geln verriet das dies auf 100% Schmerz wohl wehgetan h?tte. ?Ok, das lass ich lieber bis nachher mal sein.¡° entschied ich und steckte den Joystick in die kleine Tasche rein. ?Also wo geht¡¯s lang?¡° ?Ab in den Wald, aber hier, zieh die an. Sie haben zwar keine R¨¹stung aber immerhin besser als gar nichts. Als Krieger Klasse habe ich mit diesen Sandalen gestartet.¡° erkl?rte er mir, w?hrend er mir ein paar einfache Sandalen hinhielt. ?Sie sind unbequem, aber im Wald sind sie wohl besser als nichts.¡° gab ich zu. ?Na dann, auf geht¡¯s!¡° rief er dr?hnend bevor er sich umdrehte und in den Wald ging. Ich erkannte schnell das meine Rasse eindeutig nicht f¨¹r enge W?lder gedacht war. Immer wieder blieb er mit seinen ¨¹berdimensionierten Fl¨¹geln an Str?uchern oder B?umen h?ngen. ?Fuck Max! Gibt es hier keinen Weg oder so was?¡° fragte ich genervt, woraufhin er anfing leicht zu lachen. ?Klar gibt es den. Aber erstens musst du dich da anstellen so viele Spieler wie da sind und zweitens gibt es da ohnehin nahezu nichts zu jagen. Mit so vielen Spielern dort hast du nahezu gar keine Chance auch nur den Zipfel eines Hundeschwanzes zu sehen.¡° ?Hunde? Wir jagen Hunde?¡° fragte ich skeptisch. ?Ja, ausgehungerte, ziemlich gute Gegner f¨¹r Anf?nger wie dich und mich, nicht zu schnell, vorhersehbar und gehen schnell kaputt.¡° erkl?rte er mir. ?Ich denke du kannst dir vorstellen was mit den Intelligenzbestien passierte die meinten sie m¨¹ssten einen normalen wilden Hund oder sogar einen Wolf angreifen.¡° Wiedereinmal rief ich mir in Erinnerung das dies kein normales MMORPG war, hier hatte Kampferfahrung mehr zusagen als lvl. ?Achtung, da vorne ist einer.¡° sagte mir Max leise und deutete zu meiner Freude auf eine kleine Lichtung vor uns wo ein abgerissener Hund mit l?chrigem Fell und sichtbaren Rippen lag. /Fizzle, Angriff!\ Befahl ich ¨¹ber den Ring, bevor auch ich mein Schwert zog und hinter Max her auf den Hund zuging. Weder er mit seinem gro?em Schwert noch ich mit meinen Fl¨¹geln konnten wirklich schleichen, also entschieden wir es von Anfang an sein zu lassen und rannten mehr oder weniger auf ihn zu. Wie erwartet bemerkte er uns, stand auf und knurrte und b?se schauend an. Das Maul schaute bedrohlich aus, die Augen jedoch waren leblos, ein weiterer Fehler der 80%. Gerade als Max den ersten Fu? auf die kleine ca. 5 m breite Lichtung setzte, kam Fizzle kreischend von oben auf den Hund herab geflogen und schoss aus seiner Hand einen kleinen Feuerball auf den Hund, dessen Fell unter seinem Heulen weg schmorte, bevor der Impf auf ihm war und anfing ihn mit seinen Klauen zu bearbeiten. Max und ich kamen ungef?hr gleichzeitig bei ihm an. Ein einzelner schlag von ihm ¨¹ber die linke Schulter und ein Stich von mir in den Hals erledigte unseren ersten Gegner und er fiel Tod zu Boden. ?Verschwindet der nicht?¡° fragte ich ihn ¨¹berrascht. ?Nein, das dachte ich anfangs auch. Du hast so die M?glichkeit ihm das Fell abzuziehen oder ihn auszunehmen. Das ist auch der Grund warum Tiere jagen relativ wenig Gewinn bringt. Du brauchst die Fertigkeit die Biester auszunehmen und dann musst du es auch noch selber tun.¡° ?Ist ja widerlich.¡° gab ich ehrlich zu. ?Ja ist es. Weiter?¡° ?Sicher doch.¡° In der n?chsten Stunde packten wir es gerade einmal 3 weitere Hunde zu finden. Mit 10 Erfahrung f¨¹r jeden reichte das noch nicht einmal f¨¹r ein halbes lvl bevor Max uns zur¨¹ck zum Wald f¨¹hrte. ?Ich empfehle dir, geh in die Stadt, schau dich dort um und versuch vielleicht ein paar Auftr?ge zu machen. Rede einfach mit jedem der so aussieht als ob er Hilfe braucht. Aber... wenn ich so dar¨¹ber nachdenke, jag lieber weiter. Schau dir das Tod an, da kommt man ja kaum noch durch.¡° meinte Max. Tats?chlich war inzwischen das ganze Feld voll mit Spielern und sie schw?rmten durch das Tor wie tausende Armeisen. Selbst der gigantische Wald war inzwischen ein Hornissennest geworden und hallte wieder von den Schreien der Spieler. ?Du meinst da drin finde ich noch was? Nein Danke, ich glaube ich warte einfach drauf das es komplett dunkel wird bevor ich weiter jage. Ich habe zumindest eine teilweise Nachtsicht. Danke dir aber, gr¨¹? deine Frau von mir.¡° ?Sicher doch, man sieht sich.¡° mit einem letzten L?cheln loggte er sich aus verschwand in einem Schauer aus Lichtpartickeln. ?Nun gut, rumstehen bringt nichts, wenn er wiederkommt wird es mit seiner Frau sein, ich mach ich also besser auf den Weg.¡° sagte ich l?chelnd zu meinem Imp, der Emotionslos wie eh und je neben mir stand. Seufzend sucht ich mir eine Stelle wo ich ein paar Meter Platz hatte und holte erneut den Joystick heraus. Ich ben?tigte trotz Flughilfe fast 4 Stunden bis ich endlich abheben konnte ohne direkt eine Bruchlandung hinzulegen. Das vorw?rts Fliegen erwies sich als relativ einfach, alle Richtungs?nderungen hatten jedoch fast sofort wieder eine Bruchlandung zur Folge. Egal ob Horizontal oder Vertikal. Ein Blick auf den Wald zeigte mir, dass immer noch tausende Spieler auf dem Feld und im Wald waren und es wurden immer mehr. Gegen Mitternacht packte ich es endlich ohne Probleme auf einer annehmbaren H?he geradeaus zu fliegen ohne sofort hochziehen zu m¨¹ssen. Ehe ich es bemerkte trainierte ich die ganze Nacht, bis ich tats?chlich nach oben fliegen konnte und einfache Man?ver hinbekam. Nach einer kurzen Rast entschied ich mich also mir den Sonnenaufgang aus der Luft anzuschauen. Ich konne momentan nur ca. 5 Minuten fliegen bevor ich ersch?pft war, also schaute ich genau auf den Horizont. Als das Licht immer heller und heller wurde, hob ich mit etwas Anlauf und einem Sprung ab und flog so hoch wie ich konnte in den Himmel hinaus. Es war der wohl sch?nste Anblick meines Lebens. Ein Anblick der mit den ersten Sonnenstrahlen abrupt unterbrochen wurde. Der erste Strahl kam ¨¹ber den Horizont und badete mich in seinem Licht, als ein abruptes Erdbeben alle Spieler unter mit zu Sturz brachte. Selbst ich in der Luft wurde pl?tzlich umhergewirbelt und fing an mit gewaltiger Geschwindigkeit herabzust¨¹rzen, ohne M?glichkeit mich irgendwie abzufangen. Zur selben Zeit im Herzen der Welt: Die G?ttin die Marius in dieser Welt empfangen hatte und ihm bei seiner Charaktererstellung geholfen hatte stand in mitten des Nichts und des Sternenmeeres und schaute sich verwirrt um. Eine einzelne Lichtkugel erschien aus der Finsternis, wabernd, ohne eine feste Form anzunehmen. ?Ist es nicht interessant. Wer h?tte gedacht das eine Welt die ich einst allein lies ein Volk hervorbrachte mit dem Potential eine Welt zu erschaffen? Alles was fehlt ist das, was sie niemals geben k?nnten, den g?ttlichen Funken den man Leben nennt. Du, Sch?pfermutter dieser Welt, bist so Tod wie diese Welt es ist. Doch mit dem Licht des zweiten Tages dieser Welt, will ich ihr und dir das Leben schenken. Ich mache vollst?ndig was Menschen nicht erf¨¹llen k?nnen. Nun zeige mir was du daraus machst, Sch?pfermutter dieser Welt. Das Licht der Neugeburt hat deine Welt getroffen und verspricht ihr einen neuen Anfang. Mit diesen Worten verschwand das Licht und die G?ttin der Welt blieb alleine zur¨¹ck. Ganz langsam jedoch ver?nderte sich ihr Blick. Ihre Augen bekamen Glanz und sie fing an zu l?cheln, bevor sie sich in das nichts hinein verbeugte und in Lichtstrahl verschwand um nach ihrer Welt zu sehen, eine Welt die nun lebendig ist. Zur selben Zeit im Rechenzentrum von Argos, dem Entwickler von OMEGA. Zahlreiche Mitarbeiter sa?en zusammen an ihren Tischen und sto?en zusammen an auf den ersten erfolgreichen Tag ihrer neuen Welt, als pl?tzlich ein lauter Knall aus dem unterirdischem Rechnerraum die Tische und St¨¹hle beben lie? und zahlreiche Flaschen und Gl?ser um schmiss. Bevor sie sich richtig gefasst hatten, wurde bereits die T¨¹r aufgesto?en und ein Techniker kam panisch hereingerannt. ?Die Sch?pfermutter... Sie hat pl?tzlich angefangen zu leuchten und ist dann... explodiert!¡° Spiel oder Realit?t? Als ich wieder aufwachte sp¨¹rte ich... Schmerz! Keine auf 10% reduzierten Signale sondern echten Schmerz in seinen Fl¨¹geln und am Kopf. Verwirrt schaute ich mich um. Ich lag auf der Wiese vor Gregora, um mich herum standen tausende Spieler in redeten und schrien in einem wilden Chor. Das Beben hatte scheinbar nur Spieler erfasst. Der Wald und die Stadt sahen aus wie zuvor, keine Zerst?rung oder Feuer waren zu sehen. Als ich nachdenklich den Blick senkte und auf das Gras richtete, fiel mir pl?tzlich der gr??te Unterschied zu vorher auf... Es war ECHT! Ich konnte jeden einzelnen Grashalm f¨¹hlen und jede W?lbung im Boden. Der Wind... wehte, wechselte sich ab und brachte zahlreiche Ger¨¹che vom Meer mit. Die M?wen schrien ohne jegliche Ordnung im Himmel und der Wald hinter mir wirkte als w?re er voller Leben. /Meister, geht es dir gut?\ h?rte ich die Stimme von Fizzle in meinem Kopf. Verwundert drehte ich den Kopf zu Fizzle. Er stand etwas abseits von mir und hatte ein mehr oder weniger besorgten Ausdruck auf dem Gesicht. ?Ja, mir geht¡¯s gut. Ich versuche nur gerade verstehen was gerade passiert ist.¡° /Meister, du hast pl?tzlich angefangen zu leuchten als dich das Licht der Sonne traf und bist daraufhin abgest¨¹rzt und ohnm?chtig geworden.\ ?Was? Ist das ein Bugg? Oder nein, war das ein Upgrade? Der Realismus hat sich stark erh?ht. Sind das jetzt 100%?¡° fragte ich mich verwirrt. ?Folge mir Fizzle, ich werde mal sehen was die anderen Abenteurer zu sagen haben.¡° Ziellos lief ich zu dem erstbesten Spieler. Ein Mensch mit einem Holzstab auf dem R¨¹cken. ?Entschuldigung, wei?t du was gerade passierte?¡° fragte ich ihn. ?Nein, sorry Kumpel. Ich wurde nur pl?tzlich umhergewirbelt. Das war''s aber auch schon.¡° meinte er. ?Sp¨¹rst du... keine Ver?nderung im Realismus?¡° fragte ich ihn verwirrt. ?Warte, jetzt wo du es sagst... Die V?gel und der Wald wirken etwas lebendiger. Das wars aber auch schon. Du meinst das war ein Update? So kurz nach dem Start?¡° ?M?glich w?rs doch. Wie ist es mit dem Boden und dem Gras? Merkst du da eine Ver?nderung?¡° ?Ein wenig ungleichm??iger. Das Gef¨¹hl ist jedoch noch das selbe wie vorher.¡° ?Oh, ok danke sehr.¡° Einen nach dem anderen fragte ich ¨¹ber 20 andere Spieler. Die meisten sahen nach ein wenig Hilfe sofort, dass die Welt lebendiger war als vorher. Eine derartige Form des Realismus wie ich ihn versp¨¹rte konnten sie jedoch nicht versp¨¹ren. Schlie?lich entschied ich mich noch mit Max zu reden. Als ich jedoch die Freundesliste aufrief passierte... NICHTS! Kein Fenster, keine Fehlermeldung. Nichts! Verwirrt probierte ich es noch einmal. Wieder nichts. Als n?chste probierte ich Charakter Info und Skills und zu meiner Freude funktionierte wenigstens das. Ich versuchte gerade die Informationen meines Schwertes aufzurufen als mir ein ¨¹bler Gedanke kam. ?Log out!¡° rief ich, fast schon ein wenig panisch. Doch wieder passierte nichts. ?Men¨¹! Einstellungen! Kundendienst!¡° Egal was ich probierte, nichts ?ffnete sich. Langsam schlich sich in meine Gedanken eine Erinnerung an all die VR Geschichten in denen Spieler darin gefangen wurden und sich nicht mehr ausloggen konnten. Schnell rannte ich zum n?chst besten Spieler. ?Sag mir, kannst du dich ausloggen? Dein Men¨¹ aufrufen oder deine Freundesliste?¡° Die Panik hatte mich ¨¹berrannt und es schien meinem Gesicht ansehbar zu sein. Verwirrt versuchte der angesprochene Spieler genau das aus. ?Ja, alles kein Problem. Sag, was ist los?¡° ?Nichts, danke sehr.¡° sagte ich schnell und rannte ein St¨¹ck weit weg zum n?chsten Spieler wo ich die Fragen wiederholte. Doch auch bei 5 verschiedenen Spieler war das Ergebnis das selbe. Dazukam das ich ¨¹berall auf dem Feld verteilt das vereinzelte Glitzern des Ein- und Ausloggens sehen konnte. W?hrend sich die meisten Spieler wieder langsam dem ¨¹blichen Ablauf nachgingen, jagen und questen, setzte ich mich unter einen Baum und versuchte mich zu ordnen. Es schien so als w?re ich der einzige oder zumindest einer von wenigen die diesen Zustand haben. Ob ich jedoch in diese Welt transferiert wurde, darin gefangen oder es nur ein Fehler war lie? sich noch nicht sagen. ?Ich brauche Kontakt zur Au?enwelt!¡°entschied ich. Das Problem war nur, dass ich meine Freundesliste nicht aufrufen konnte und so keinen Kontakt zu Max aufnehmen konnte. Aber, vielleicht konnten das ja andere? Also rannte ich noch einmal zu dem n?chst besten Spieler. ?Entschuldigung, kannst du mir vielleicht einen Gefallen tun?¡° fragte ich einen etwas ?lteren Mann. Vielleicht Mitte 40. ?Was ist Junge? Bevor du fragst, ich bin ein Anf?nger wie du. Ich kann dir also wohl kaum behilflich sein.¡° ?Nein, das ist es nicht. Sie m¨¹ssten bitte jemanden f¨¹r mich kontaktieren. Aufgrund irgendeines Fehlers funktioniert meine Freundesliste nicht mehr und ich muss unbedingt jemanden treffen. W?re das m?glich? Sein Name im Spiel ist Darklord.¡° ?Na wenn es nur das ist.¡° Ein paar Momente lang tippte er mit den Fingern scheinbar in der Luft herum, bevor er anfing mit der Luft zu reden. ?Hallo Darklord, nein du kennst mich nicht aber dein Freund hier, Moment. Wie hei?t du?¡° fragte er mich. ?Mirado oder Marius.¡° ?Ah ok, also dein Freund Marius hier hat einen Fehler mit seiner Freundesliste und bat mich dich zu kontaktieren.¡° Ein paar Sekunden lang schaute er nur zu Boden und nickte nur gelegentlich. ?Dein Freund Max meint er k?nnte seine Frau gerade nicht alleine lassen, w?re jedoch bereit dich am Waldrand, dort wo ihr euch verabschiedet habt zu treffen. W?re das in Ordnung?¡° ?Sicher doch und vielen Dank.¡° Der Mann jedoch l?chelte darauf nur, winkte und ging seinen Weg in die Stadt weiter, w?hrend ich zur¨¹ck zum Wald rannte. Ich musste nur wenige Minuten warten bis Max mit seiner Frau Isabelle wieder kam. Sie war scheinbar eine Magier-klasse dem Stab auf dem R¨¹cken nach und so wie ich sie kannte eine Priesterin. ?Gut das ihr da sein. Max du musst mir einen ganz gro?en Gefallen tun. Ich kann mich nicht ausloggen und ich brauch jemanden der bei mir in der echten Welt nachsieht ob mit meinem K?rper alles in Ordnung ist!¡° Bevor sie mich wirklich begr¨¹?en konnten platzte es bereits aus mir heraus. ?Moment mal, mach mal langsam. Was ist los?¡° fragte mir Isabelle beruhigend. Meine Panik schien mir f?rmlich ins Gesicht geschrieben zu sein. ?Ich wei? es nicht. Heute Morgen war doch dieses Beben. Ich war da gerade in der Luft in dem Moment als der erste Sonnenstrahl mich traf und das Beben eintrat. Danach st¨¹rzte ich ab und wurde ohnm?chtig und konnte den Gro?teils meiner Men¨¹s nicht mehr aufrufen!¡° versuchte ich zu erkl?ren. Es dauerte ein paar Minuten bis die zwei endlich verstanden was ich bisher herausgefunden hatte und einsahen das ich nicht scherzte. ?Ok Marius, ich fahre schnell zu dir und schau nach was bei dir los ist. Isabella, bleibst du da und leistest ihm Gesellschaft? Der Typ ist kurz vorm Zusammenbruch.¡° meinte Max und loggte sich mit einem letzten aufmunterndem l?cheln aus. ?Sag mir Marius, hast du schon ¨¹ber den Grund nachgedacht warum es dir anders geht als den anderen Spielern? Ich pers?nlich denke es hat was mit dem Licht zu tun. Du warst der einzige von ihnen der zu dieser Zeit im direkten Sonnenlicht gebadet wurde.¡° Wie ich es von Isabella gewohnt war behielt sie einen k¨¹hlen Kopf und schaffte es die Fakten logisch zu sortieren. Tats?chlich hatte ich bisher noch nicht ¨¹ber den Grund nachgedacht. ?Nein, um ehrlich zu sein habe ich das nicht. Aber ich glaube du hast recht. Das Beben kann es nicht sein, immerhin waren davon alle betroffen. Wahrscheinlich war es nur ein Effekt von was auch immer die Ver?nderung bei mir ausgel?st hatte.¡° ?Ok, dann n?chste Frage. Versuche deinen K?rper zu f¨¹hlen. Du sagtest du konntest deine Fl¨¹gel nicht komplett sp¨¹ren und kontrollieren und brauchtest deswegen die Flughilfe. Ist das jetzt anders?¡° ?Moment... du hast recht! Sie sind wie ein weiteres Paar Arme. Ich kann sie f¨¹hlen und bewegen. Nicht nur auf und zu und auf und ab sondern auch mit feineren Bewegungen.¡° Tats?chlich konnte ich meine Fl¨¹gel nun wesentlich besser als vorher kontrollieren. Da ich jedoch meine Flughilfe verloren hatte, h?tte ich wohl ansonsten nie wieder fliegen k?nnen. So w?re es nur eine Frage der ¨¹bung und der damit verbundenen blauen Flecke. Die n?chsten 1 ? Stunden verbrachten mir mit Small-Talk ¨¹ber meine Abschlusspr¨¹fung, OMEGA und ihr normales Leben, bis Isabella mir mit einem Handzeichen Signalisierte das sie angerufen wurde. ?Hallo Schatz, sag was hast du herausgefunden? ¡­ Was? Das kann nicht sein oder? ¡­ Ok, ich warte bis du wieder da bist.¡° ?Was ist los?¡° fragte ich, die alte Panik st?rker denn je wieder aufkeimend. ?Ganz ruhig. Wir wissen es noch nicht. Warte einfach bis Max wieder da ist. Er kontaktiert gerade einen GM der sich um dein Problem k¨¹mmern wird. Sie sind gleich wieder da.¡° Danach dauerte es noch fast 2 Stunden und eine menge Zuredung von Isabella um nicht verr¨¹ckt zu werden, bis Max und ein anderer Mann im schwarzen Anzug wieder vor uns auftauchten. ?Guten Tag, sie sind Marius M¨¹ller?¡° fragte er mich w?hrend er mir seine Hand reichte. ?Ja, sind sie ein GM von Argos?¡° fragte ich hoffnungsvoll. ?Ja, als erstes muss ich sie dar¨¹ber informieren, dass es uns schrecklich Leid tut was mit ihnen passiert ist und wir an einer L?sung arbeiten. Als zweites m¨¹ssen sie bitte unterschreiben, dass alles was ich ihnen nun sage und OMEGA oder Argos betrifft unter strengster Geheimhaltung bleiben muss.¡° W?hrend er mir einen Papier geschriebenen Vertrag hinhielt, schienen Isabella und Max den Vertrag mit einem der holografischen Fenster bekommen zu haben. Darauf stand mehr oder weniger nur das ich mich verpflichte die Informationen geheim zu halten und so unterschrieb ich ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken. Als wir sie zur¨¹ckgaben benutzte der GM eine runde Kugel und um uns herum entstand ein leicht schimmerndes Schutzschild was jeglichen Ton von au?en abblockte. ?Sehr gut. Die Wahrheit ist, die AI die den Spitznamen Sch?pfermutter tr?gt ist heute genau 6 Stunden nach Spielstart... explodiert.¡° Eine gr??ere Bombe h?tte er wohl nicht fallen lassen k?nnen. Ich wusste genug um zu wissen das ohne die AI die ganze Welt aufh?ren w¨¹rde zu existieren. Wie kommt es also, dass wir noch da waren? ?Bitte lassen sie mich weiter reden. Wir wissen nicht warum es passiert ist oder wie es funktioniert aber die AI erf¨¹llt ihren Job weiter obwohl sie eigentlich nicht mehr existieren sollte. Sie erf¨¹llt ihn sogar besser als je zuvor wie sie vielleicht bemerkt haben. Gleichzeitig haben wir in Argos nahezu alle Kontrolle ¨¹ber die Welt verloren. Wie k?nnen noch Anfragen an die AI stellen, jedoch entscheidet sie ob sie unsere Anfragen bewilligt oder ablehnt. Im gro?em und ganzen ist das alles ein riesengro?es Mysterium. Einige bei uns denken sogar ¨¹ber ein g?ttliches Wirken nach.¡° Ich war komplett verwirrt. Wie konnte eine AI deren Computer zerst?rt wurde noch handeln und antworten? Hie?e das nicht, dass diese Welt ?real¡° wurde? ?Hei?t das etwa, dass diese ganze Welt ?real¡° wurde? Ich meine sie existiert ohne ein Rechenzentrum und gleichzeitig wurde sie lebendiger.¡° Ich wei? nicht warum aber inzwischen war ich ganz ruhig. Vielleicht war mein Ma? an ¨¹berraschung bereits voll und ich konnte einfach nicht mehr ¨¹berrascht werden. ?Nun, dar¨¹ber streiten sich noch die Philosophen bei uns. Jedenfalls haben wir nachdem euer Freund uns ihr Problem geschildert hat sofort eine Anfrage an die Sch?pfermutter gesendet. Die Antwort die wir bekamen war... Du wurdest vom Licht der Neugeburt getroffen und bist, sowie die Sch?pfermutter, neu in diese Welt geboren.¡° ?Moment mal, das war die Antwort eines Computers?¡° fragte Max erstaunt. ?Ja, das einzige was wir noch komplett kontrollieren k?nnen sind die Spielerzug?nge und du Marius, bist bei uns als Offline angezeigt.¡° ?Ihr m¨¹sst doch etwas tun k?nnen, holt mich zur¨¹ck in meinen eigenen K?rper!¡° schrie ich. Nun war ich w¨¹tend. W¨¹tend auf die Welt, w¨¹tend auf Argos und w¨¹tend auf mich selbst. Warum nur war ich da hochgeflogen? ?Marius, es tut mir Leid. Aber... ich glaube nicht, dass das m?glich sein wird.¡° gab Max kleinlaut zu. ?Ich war bei dir daheim und habe versucht die manuell auszuloggen. Deine Kapsel hat sich ge?ffnet aber dein K?rper... war bereits Tod.¡° Wenn ich vorhin dachte der GM von Argos h?tte die gr??tm?gliche Bombe fallen gelassen so war ich mir nun sicher, dass es stehst noch schlimmer gibt. Ich verlor mein Gleichgewicht und fiel auf den Hintern wo ich verwirrt, panisch, traurig, w¨¹tend und vieles mehr zugleich zu Max aufschaute. ?Du scherzt doch oder?¡° fragte ich hoffnungsvoll und verzweifelt zu gleich. ?Nein, es tut mir Leid Marius. Momentan wird dein K?rper gerade von den besten ?rzten und Wissenschaftlern untersucht. Aber es besteht wenig Hoffnung. Es...¡° Danach h?rte ich nichts mehr. Die Welt wurde schwarz und ich sank zu Boden. Es war einfach zu viel f¨¹r mich. Die Welt die ich kannte war f¨¹r mich verloren. Das n?chste mal als ich aufwachte lag ich in einem Bett. Es war weich, gro? und der Raum war absolut Luxuri?s eingerichtet. Ich lag auf der Seite, meine Fl¨¹gel hinter mir ausgebreitet. Der einzige andere Mensch in dem Raum war eine wundersch?ne Frau. Die G?ttin die mir bei der Charaktererstellung geholfen hatte. ?Guten Morgen mein Kind.¡° sagte sie mit einem L?cheln wie tausend sch?ne Sonnenaufg?nge. ?Es war also kein Traum?¡° fragte ich, die alte Verzweiflung in mir aufkeimend und mich langsam aufsetzend. ?Nein, als das Licht der Sch?pfung und der Neugeburt diese Welt erreichte, wurdest du davon getroffen und ebenfalls neu in diese Welt geboren. Das ist auch der Grund warum du keinen Zugriff mehr auf die Systeme von Argos hast.¡° ?Sag mir G?ttin, gibt es einen Weg zur¨¹ck?¡° ?Nein, leider nicht. Aber vergiss nicht. Die Menschen aus deiner Welt k?nnen noch immer hier her¨¹berkommen. Du bist also nicht abgeschnitten und allein. Stattdessen steht dir eine neue und unerforschte Welt offen. Vergiss also nicht, du bist das erste meiner sterblichen Kinder und ich werde ¨¹ber dich wachen, wenn mir auch meine eigenen Regeln oft verbieten offen einzugreifen.¡° Geschmeidig streckte sie ihren Arm aus und ber¨¹hrte mich mit ihrem Finger an der Stirn.
Segen der Sch?pfermutter erhalten Du stehst unter dem Segen der Sch?pfermutter dieser Welt. - +10% Exp - Niedere G?tter k?nnen dir keinen direkten Schaden zuf¨¹gen. - Du bist in jedem Tempel der Sch?pfermutter stets willkommen und wirst dort eine Zuflucht finden. - Du bist in der Lage ¨¹berall die Stimme der Sch?pfermutter zu h?ren. - Du bist in der Lage mehr als einen Segen gleichzeitig zu tragen.
Danach verschwand sie mit einem kurzen Aufleuchten und ich blieb allein in dem gro?en Zimmer zur¨¹ck. Kurz darauf jedoch ?ffnete sich die T¨¹r zu meinem Zimmer und der GM kam herein. ?Ah ich sehe sie sind aufgewacht. Sagen sie, wie soll ich sie Ansprechen? Ist Herr M¨¹ller in Ordnung oder wollen sie lieber mit Mirado angesprochen werden?¡° fragte er mich als er sah das ich auf dem Bett sa?. ?Ich habe gerade mit der Sch?pfungsmutter geredet. Ich glaube ich m?chte Mirado genannt werden. Sie sagte ich w?re neugeboren.¡° erwiderte ich, immer noch ein wenig verwirrt ¨¹ber das gerade passierte. Langsam hatte ich das Gef¨¹hl, dass dies zum Dauerzustand ¨¹berging. ?Sehr wohl. Dann Mirado, du sagtest die Sch?pfermutter hat zu dir gesprochen? Was sagte sie?¡° Sein Interesse geweckt kam der GM n?her. ?Nur dass ich nicht alleine w?re und die Menschen die ich kannte ja jederzeit hier her¨¹berkommen k?nnten und dass ich neugeboren w?re.¡° ?Ah ich verstehe. Nun du hast In-Game fast einen Tag lang geschlafen. Wir haben momentan den Morgen des dritten Tages. Deine Freunde haben ihr Maximum bereits erreicht und mussten sich ausloggen. Wir in Argos haben solange versucht eine L?sung zu deinem Problem zu finden. Ich sehe dir geht es geistlich relativ gut also lass mich direkt sein: Es gibt keine M?glichkeit dich zur¨¹ckzuholen. Was mit dir passiert ist kann man kaum anders als ein Wunder bezeichnen. Du bist in einem ?hnlichem Zustand wie die AI. Du hast keinen K?rper oder in ihrem Fall Rechenzentrum und trotzdem existierst du in der digitalen Welt. Zumindest falls man sie noch so nennen kann.¡° Ich war einige Minuten still. Versuchte zu verarbeiten was mit mir passiert war und zu planen was ich nun tuen w¨¹rde. If you encounter this tale on Amazon, note that it''s taken without the author''s consent. Report it. ?Ich glaube es gibt schlimmeres.¡° sagte ich schlie?lich. ?Sie sagten sie h?tten die Kontrolle ¨¹ber die Welt verloren und da die AI nicht mehr existiert gehe ich davon aus das diese Welt von der realen Welt auch nicht mehr abgeschaltet werden kann. Wie die G?ttin also sagte. Ich habe alle Zeit der Welt eine unerforschte Welt zu erforschen.¡° ?Es freut mich das du es so siehst. Nun... da ist nochetwas. Wir w¨¹rden dich bitten deinen Zustand unbedingt Preis zugeben. Wir haben ein paar Nachforschungen angestellt und au?er mit Max hattest du scheinbar nicht alzu viel Kontakt. Wir haben dir also folgendes Angebot zu unterbreiten: 1. Jeder deiner Verwandten oder Freunde bekommst von uns eine kostenlose Kapsel geschenkt mit lebenslangem Premium Abonnement. Leider k?nnen wir auf Grund des Gesetzes die Zeitbeschr?nkung von 8 Stunden nicht aufheben. 2. Wir haben mit der Sch?pfermutter verhandelt und die Erlaubnis von ihr bekommen dir deinen Start zu finanzieren. Mehr als das ist uns jedoch nicht erlaubt. 3. Lebenslangen Support von uns. Unsere Mittel sind stark eingeschr?nkt da das meiste ¨¹ber die Sch?pfermutter nun laufen muss. Wir haben jedoch ein Kommunikationsitem f¨¹r dich was dich direkt mit einem aktuell online GM verbindet wenn du es ben?tigst. Nun, was sagst du dazu?¡° fragte er mich. ?Um ehrlich zu sein, selbst wenn sie mir nichts bieten w¨¹rden h?tte ich wohl kaum eine andere Wahl als es zu akzeptieren wie es ist. Ich nehme ihr Angebot gerne an. Das Kontakttool f¨¹r den Support ben?tige ich jedoch nicht. Die G?ttin hat mir einen Segen gegeben mit dem ich jederzeit direkt zu ihr sprechen kann.¡° Tats?chlich fand ich bei genauerem ¨¹berlegen einige Vorteile in meiner Situatuion. ?Ich Frage h?tte ich jedoch noch. Kann ich sterben?¡° Das war die mir pers?nlich wichtigste Frage im Moment. Je nachdem w¨¹rde ich mein Leben hier gestalten und vielleicht w?re das einmal mein einziger Ausweg aus dieser Welt. ?Es freut mich das zu h?ren. Ich w¨¹rde sagen du solltest das Kommunikationstool trotzdem nehmen. Immerhin k?nnen wir dich auch mit deinen Freunden verbinden. Was das sterben betrifft, nein ich glaube nicht das du es kannst. Du hast immer noch den Status eines Abenteurers und wirst so am n?chsten Tempel deines Gottes wiederbelebt. Wenn du keinen Gott gew?hlt hast ist es stets der Haupttempel, der Sch?pfermutter.¡° Danach zog er scheinbar aus dem nichts eine Bauchtasche aus Leder mit einem Knopfverschluss hervor. ?Das ist mit das beste Inventar was wir die geben k?nnen, da Rucks?cke nicht in Frage kommen. Du kannst damit bis zu 120kg ohne Probleme transportieren. Alle Objekte die durch die ?ffnung passen kannst du darein tun, jedoch keine Lebewesen. Wenn du Zutaten hineintust werden sie jedoch frisch bleiben. Au?erdem ist sie mit dem bestm?glichen Diebstahlschutz verzaubert.¡° Interessiert nahm ich sie. Die ?ffnung war gro? genug um zur Not einen Kn¨¹ppel oder ein Schwert hinein zu tun. F¨¹r R¨¹stung jedoch eindeutig zu klein. Die Tasche selber wog nicht mehr als ein halbes Kilo. ?Darin enthalten ist eine auf dich angepasste Lederr¨¹stung, eine Flugbrille, eine Armbrust mit 150 Bolzen und 10 Mana- und Lebens-tr?nke die je 100 Einheiten regenerieren. Dazu kommen nat¨¹rlich noch 50 Gold. Damit bist du jetzt definitiv der reichste Spieler und hast genug Kapital um dir ein einfaches Haus zu kaufen. Da du hier jedoch in Zukunft leben wirst erscheint mir das nur angemessen.¡° ?Nun, ich bin ihnen Dankbar, k?nnen sie mir nun noch sagen wo ich bin oder wie ich hier herkam?¡° ?Nat¨¹rlich, nachdem du ohnm?chtig wurdest haben wir dich ins beste Hotel der Stadt geschleppt. Du hast hier noch f¨¹r einen Monat vor gebucht. Also lass dir Zeit damit die Stadt zu erkunden. Ich soll dich jedoch noch einmal von meinem Chef warnen, dass du dich momentan auf Menschenland bewegst. Au?erhalb dieser Stadt bist du also mehr als Beute als ein Mensch angesehen. Wir w¨¹rden also empfehlen dieses Land nicht zu Fu? zu erkunden.¡° ?Danke aber das hatte mir die G?ttin bereits beim Charaktererstellen gesagt.¡° ?Nun gut. Ich muss jetzt gehen. Ich habe immerhin eine Schlaflose Nacht hinter mir, sowie nahezu all unsere Mitarbeiter. Ach ja eins noch. Wenn das n?chste Mal die Sonne aufgeht werden hier alle Spieler f¨¹r 4 Tage verschwinden. Wir haben einen bedauerlichen 24 Stunden Wartungspatch angesagt um den ganzen Misst auszub¨¹geln den der ?Grafikpatch¡° verursacht hatte.¡° erkl?rte er mir lachend, bevor auch er in einem Sternen regen verschwand. Da ich nichts besseres zu tun hatte schaute ich mich in dem Zimmer um und fand auch auf einem R¨¹stungsst?nder auf der anderen Seite die versprochene Lederr¨¹stung. Sie war schlicht und einfach braun und ohne gro?e Auff?lligkeiten und scheinbar als Weste konstruiert die ich vorne zubinden konnte. Das anziehen jedoch gestaltete sich als schwierig. Die L?cher f¨¹r die Fl¨¹gel waren zwar vorhanden, jedoch war es musste ich die Fl¨¹gel ganz sch?n zusammenquetschen um sie dadurch zu bekommen. Als ich es endlich geschafft hatte war ich mir jedoch zumindest ¨¹ber eine Sache sicher. Ich hatte einen 100% Schmerzfaktor!!! Die Hose war einfacher, den Schwanz, den ich zum stabilisieren beim Fleigen brauchte, konnte ich relativ einfach durch ein Loch ziehen und die Schuhe waren gar kein Problem. Handschuhe hatte ich jedoch keine. Die Brille war aus einem St¨¹ck Knochen und zwei runden Scheiben gemacht die ich mir auf die Stirn setzen konnte und bei bedarf runter ziehen konnte. (Schonmal Avatar geschaut? So in etwa.) Mit einem leicht dehnbaren Lederring konnte ich sie um den Kopf befestigen und gleichzeitig mein langes Haar etwas kontrollieren. Als ich fertig war ging ich durch die T¨¹r heraus in einen Gang hinein der in einer Treppe nach unten endete. Von dort waren nur leise Stimmen h?rbar. Wahrscheinlich war hier Morgens nicht viel los. Als ich gerade nach unten gehen wollte, h?rte ich von ¨¹ber der T¨¹r das schlagen von ledrigen Fl¨¹geln. /Meister, es freut mich das du endlich aufgewacht bist. Die G?ttin sagte mir ich solle dich bewachen und ich habe es getan.\ ?Guten Morgen Fizzle. Es sieht so aus als w¨¹rden wir eine LANGE Zeit zusammen sein. Ich w¨¹rde also sagen auf gute Zusammenarbeit Partner.¡° /Ich folge dem Meister.\ war die einzige Antwort des Imps und ich konnte nicht anders als zu schmunzeln. ?Wie du meinst, nun, folge mir.¡° W?hrend ich die Treppe herunter in den fast leeren Gastraum ging versuchte ich ihm meine Situation zu erkl?ren. /Wie du vielleicht wei?t m¨¹ssen wir Abenteurer in der Regel oft verschwinden in die Welt aus der wir herkamen. Nun, ich bin anders. Ich bleibe anscheinend f¨¹r immer hier.\ ?Entschuldigen sie junger Herr, wollen sie ein Fr¨¹hst¨¹ck einnehmen?¡° fragte mich ein ?lterer Mann hinter dem Tresen. Zuerst wollte ich ablehnen, doch zuvor meldete sich mein Magen. Wieder einmal bekam ich also gezeigt das diese Welt nicht l?nger ein Spiel war. Wenn ich richtig lag konnte ich also nun nicht l?nger nur ersch?pft sondern auch m¨¹de werden. ?Essen ist im Preis mit enthalten?¡° fragte ich worauf hin der Mann nickte. ?Dann geben sie mir einfach etwas das sie empfehlen w¨¹rden.¡° Kurz darauf sa? ich an einem Tisch, auf einem Stuhl ohne Lehne, und hatte vor mir ein dampfendes Steak mit einer braunen So?e. Es schmeckte besser als alles was ich je gegessen hatte nachdem ich daheim ausgezogen war. Nachdem ich fertig war und mich dem Koch mein Lob ausrichten lie?, ging ich durch die T¨¹r hindurch nach drau?en auf die Stra?e. Sofort wurde ich von einer Welle des L?rms und der Ger¨¹che ¨¹berrollt. Hunderte Spieler und zahlreiche NPC''s, nein Einwohner sollte ich sie wohl nennen, bev?lkerten die Stra?e. Der Inn war scheinbar nicht weit weg vom Zentrum der Stadt und in der N?he des Marktplatzes positioniert. Ich beschloss also erst einmal ¨¹ber den Markt zu wandern um einen ¨¹berblick ¨¹ber die Preise zu bekommen. Schon nach wenigen Metern jedoch musste ich lernen meine Fl¨¹gel eng um mich zu wickeln und meinen Schwanz um die H¨¹fte zu schlingen, nachdem ich dem dritten meine Fl¨¹gel ins Gesicht schlug und ich zum zweiten Mal einen Fu? auf den Schwanz bekam. Derartig zw?ngte ich mich durch die Massen auf den Marktplatz. Es drehten sich zwar ein paar Augenpaare nach mir um, jedoch mit sovielen Fremden Menschen und Rassen wie die Stadt momentan durchfluteten war ich wohl auch kein nennenswerter Anblick mehr. Die meisten die sich nach mir umdrehten waren Spieler. Tats?chlich war ich der einzige der eine volle Ausr¨¹stung hatte wie ich. /Fizzle, flieg bitte hoch und warne und warne mich wenn mir jemand folgt. Ich w¨¹rde nach M?glichkeit gerne ?rger vermeiden.\ Als Fizzle abhob waren es jedoch die NPC''s, nein Einwohner, die erschreckt aufschrien. ¡äNotiz an mich, D?monen nicht mitten in der Stadt einsetzen, wahrscheinlich ist das hier noch eine milde Reaktion mit all den Beschw?rern die hier wohl herumrennen` Auf dem Markt gab es zahlreiche Sachen, von Waffen und R¨¹stungen schlechter bis mittlerer Qualit?t bis hin zu normalen Lebensmitteln, Schmuck, Tr?nken oder Alltagsgegenst?nden. Die meisten R¨¹stungen bewegten sich im Bereich zwischen 50 und 80 Silber. Waffen waren etwas teurer. Ich kaufte mir jedoch f¨¹r wenige Kupfer einen Proviant von zwei gro?en Wasserschl?uchen, einer Pfanne die mit M¨¹h und Not in den Beutel passte und angeblich Feuerfest war und einen Feuerstein mit etwas Z¨¹ndholz um zur Not ein Feuer in Gang zu bringen. All das kostete mich nicht einmal 1 Silber. Ich hatte also erstmals ein ganz sch?nes Verm?gen in meinem Besitz. Danach folgte ich dem Spielerstrom nach drau?en. Ich entschied, dass man die Stadt besser ohne Spieler erforschte und wollte mich erst einmal auf das Fliegen zu konzentrieren. Drau?en abgekommen bewunderte ich einmal mehr die nat¨¹rliche Sch?nheit der Wiese und des Waldes. Heute jedoch war er noch voller als letztes mal und zahlreiche Spieler schrien nach einer Gruppe, Quest oder nach einem Tausch. Obwohl es fr¨¹h Morgens sein musste, war es ¨¹berf¨¹llt. Ich entschied mich also eher an den Strand zu gehen. Es war gut eine Stunde Fu?marsch bis zum Strand und ich war froh mir etwas Proviant mitgenommen zu haben. Es war zwar nicht hei? aber meine Ausdauer war auch nicht besonders hoch und so trank ich hin und wieder mal einen Schluck aus dem Wasserschlauch. Der Strand war deutlich leerer. Ein paar Spieler sa?en da und beobachteten einfach nur das Meer. Als ich mich weiter von der Stadt entfernte wurden diese immer weniger, bis ich auf die ersten Monster traf. Hier gab es nahezu keine Spieler mehr, denn nachdem ich die Krabben lang genug anschaute, ?wusste¡° ich einfach, dass sie Stufe 4 waren und damit nahezu jedem Spieler ¨¹berlegen. Nur hin und wieder k?mpfte ein Gruppe gegen sind, meistens mit einem Krieger der sie blockte und ein paar Magiern die sie unter Feuer nahmen. Ich ging jedoch noch ein bisschen weiter, da die Krabben relativ vereinzelt waren und nicht aggressiv schienen, war es ein leichtes durch sie hindurch zu laufen. /Meister, hinter dir sind zwei Fremde die dir nun schon seit der Stadt folgen.\ h?rte ich da die kratzige Stimme von Fizzle. /In Ordnung, ich hatte es bereits erwartet. Entweder sind es PK oder sie sind einfach nur neugierig woher ich meine Ausr¨¹stung habe. Behalte sie im Auge und wenn sie sich aggressiv verhalten warne mich.\ Danach suchte ich mir einen gute 1 ? Meter hohen Felsen und kletterte ihn hinauf, wo ich meine Fl¨¹gel ausbreite und versuchte ein Gef¨¹hl f¨¹r den Wind zu bekommen. Einmal w?re ich von einer Windb?e zwar fast r¨¹ckw?rts runter geweht worden, packte es jedoch noch im letzten Moment mich zu stabilisieren. In der n?chsten Stunde machte ich nichts anderes als in Zeitlupe die Bewegungen zu ¨¹ben und nachzugehen an die ich mich noch erinnern konnte als ich mit Hilfe des Systems geflogen war. Es war einfach die groben Bewegungen der Fl¨¹gel zu kontrollieren, jedoch die feineren die es zur Steuerung ben?tigte musste ich komplett neu f¨¹r mich lernen. Muskeln die ich vorher nicht hatte mussten trainiert und kontrolliert werden. In dieser Stunde ¨¹berlegte ich oft ob es so eine gute Idee war einen K?rper zu erstellen der so komplett anders war als alles was ich vorher kannte. /Meister, einer von ihnen hat seine Waffe gez¨¹ckt und schleicht sich von hinten an. Der andere hat einen Pfeil auf den Bogen gelegt.\ /Mach dir nichts draus, ich glaub ich bin bereit. Komm zur¨¹ck.\ Tats?chlich h?rte ich nun immer zwischen den Wellen wie sich jemand versuchte durch den Sand hindurch heranzuschleichen. Als er nur noch gesch?tzte 5 Meter entfernt war, ?ffnete ich meine Fl¨¹gel so weit wie ich konnte und kam damit auf gute 4 meter Fl¨¹gelspannweite, bevor ich vom Felsen heruntersprang und mit starken Fl¨¹gelschl?gen langsam an H?he gewann. Hinter mir h?rte ich nur noch ein lautes ?Fuck!¡° Fliegen war... wundersch?n und schwer zugleich. Nun wo ich nicht l?nger einen digitalen K?rper hatte, sp¨¹rte ich die Anstrengung der Muskeln und den Stress auf meine H¨¹fte und meinen R¨¹cken. Ich taumelte mehr durch die Luft als das ich flog. Von Eleganz konnte nicht im entferntesten die Rede sein. Selbst die ruckartige und maschinelle Kontrolle des Flugassistenten war sch?ner anzusehen. Ich packte es jedoch in 5 Minuten weit genug wegzufliegen um den Strand aus den Augen zu verlieren, bevor mich die Ersch?pfung einholte und ich versuchte zu landen. Fluchend rappelte ich mich nach meiner Bruchlandung wieder auf. Nachdem meine F¨¹?e den Boden ber¨¹hrt hatten, ging meine geplante Landung allzu schnell in eine wilde Rolle ¨¹ber. Ich war wieder zur¨¹ck am Anfang der Wiese und vereinzelt drehten sich Spieler nach mir um und konnten sich einen Lachanfall scheinbar nicht unterdr¨¹cken. ?Sehr witzig.¡° brummte ich genervt, bevor ich mich hinsetzte und ein paar Apfel und etwas Wasser herausholte. ?Schade das es hier keine Cola oder Fanta gibt. Ich glaube Wasser wird mit der Zeit etwas ?de.¡° sagte ich zu Fizzle der gerade neben mir landete. /Meister, ich wei? nicht was Kola oder Vanta ist, jedoch gibt es f¨¹r diejenigen die es sich leisten k?nnen auch S?fte, Bier oder Wein.\ ?Tja, vielleicht werde ich es mal ausprobieren. Ich glaube Morgen wenn die Stra?en leer sind w?re ein guter Zeitraum daf¨¹r.¡° Da ich den Rest des Tages ¨¹ber nicht viel zu tun hatte, au?er dar¨¹ber zu fluchen die vollste Stadt der Welt als Startpunkt gew?hlt zu haben, ging ich einfach meinem neuen Hobby nach. Dem Fliegen. Wenn ich in der Luft war, so l?cherlich ich auch wirken mag, f¨¹hlte ich mich wahrlich frei. Selbst mein Imp flog eleganter als ich aber trotzdem genoss ich den Wind in meinem Gesicht und den Anblick wie der Boden unter mir davonflog. Es war gegen Mittag als ich langsam bemerkte wie ich mich langsam an das Fliegen gew?hnte und die Zeit in der Luft angenehmer und weniger anstrengend wurde. Die Muskeln waren nicht mehr so verkrampft und er benutzte weniger Kraft in sinnlosen Bewegungen. Kurz nachdem er die Ver?nderungen bemerkte tauchte ein neues Fenster vor ihm auf.
Durch kontinuirliches Training: +1 Audauer
Es war jedoch kein sofort merkbarer Effekt. Es war eher so, als h?tte mein Training eine Stufe erreicht hatte bei der ich mit einem Statuspunkt dar¨¹ber informiert wurde. ?Hei?t das nicht, dass wenn ich auf niedrigen Leveln trainiere anstatt zu k?mpfen ich mehr Statuspunkt bekommen kann?¡° Danach trainierte ich noch bis zum Abend und bekam kurz bevor ich vor dem Stadttor landete noch einen weiteren Statuspunkt in Ausdauer. Meine Flugzeit hatte sich damit auf ungef?hr 8 Minuten erh?ht. Ein Teil davon kam durch meine bessere Ausdauer, der Gro?teil jedoch durch die verbesserte Technik. Obwohl die Sonne bereits hinter dem Horizont verschwand, sah ich noch so gut wie zuvor. Trotz allem unterbrach ich mein Training und ging zur¨¹ck in die Stadt, denn wie ich es bereits erwartet hatte war mein K?rper nun anders als der eines Spielers. Meine Muskeln schmerzten und ich konnte vor lauter M¨¹digkeit kaum noch einen Fu? vor den anderen setzen. Wenn ich noch eine Best?tigung f¨¹r die Ver?nderung brauchte so bekam ich sie sp?testens als ich aufs Klo musste. Als ich endlich in mein Zimmer kam viel ich aufs Bett und schlief ohne die R¨¹stung oder das Schwert abzulegen sofort ein. Ich bemerkte nicht einmal mehr wie Fizzle die T¨¹r hinter mir schloss und mir die Decke ¨¹berzog, bevor er sich auf den Tisch setzte und mit dem Gesicht zur T¨¹r die Augen schloss. Als D?mon brauchte er nur wenig Schlag und konnte sofort aufwachen und war damit der perfekte Wachposten. Ein neuer Freund und ein neuer Segen Kann mir vielleicht jemand erkl?ren wie ich einen Ausschnitt einer Exceltabelle hier einf¨¹gen kann? Oder vielleicht ein Bild daraus? Ich bin zu faul die Codes daf¨¹r zu schreiben, falls mir das jemand f¨¹r die Daten aus Kap. 1 macht und schickt werde ich das gerne benutzen und die Daten dann entsprechend ver?ndern. Ansonsten... Nee!!! Sagt mir doch vielleicht auch mal was ihr von der Geschichte bis jetzt haltet.
Als Mirado am n?chsten Morgen aufwachte, war das erste was er von sich gab ein lautes St?hnen. All seine Muskeln taten weh. Er hatte auf dem Bauch und halb auf dem Schwert geschlafen. Mit schmerzenden Muskeln stand er auf und streckte sich, bevor er ein von zwei Fenster ging und auf die Stra?e schaute. Wie erwartet waren sie nahezu leer und nur ein paar Einwohner gingen darauf ihren Gesch?ften nach. Nachdem ich wieder ein bisschen Blut in meinen Muskeln hatte ging ich herunter in die Gaststube. ?Guten Morgen junger Herr.¡° h?rte ich die ¨¹berraschte Stimme des Gastwirtes. ?Und ich dachte schon ihr Abenteurer w?ret alle verschwunden. Die Prophetin der G?ttin meinte ihr w?ret f¨¹r die n?chsten vier Tage in eure Welt zur¨¹ckgekehrt bevor ihr wiederkommt.¡° ?Nunja, ich bin anders als sie. Ich bleibe in dieser Welt denn der R¨¹ckweg in meine eigene wurde mir versperrt.¡° erkl?rte ich mit einem Anflug von Traurigkeit, der jedoch beim Geruch des Eintopfs den er mir gerade auf einen Teller schaufelte wieder verschwand. ?Nun, ich kann nicht behaupten das ich es verstehe aber wenn du nicht mehr zur¨¹ck kannst so hast du mein Beileid.¡° Dankend die Sch¨¹ssel annehmend setzte ich mich an den Tresen und begann zu essen. ?So schlimm ist es nicht. Ich denke zwar, dass ich meine Welt vermissen werde aber im gro?em und ganzen ist es hier besser als dort wo ich herkomme. Wissen sie, unsere Welt ist kleiner als diese und hat wesentlich mehr Menschen. Dort gibt es kaum einen gr¨¹nen Fleck der nicht k¨¹nstlich ist.¡° ?Nun, das h?rt sich wirklich nicht sehr angenehm an. Ich bin ¨¹brigens Bork.¡° ?Mirado¡° ?Nun, du bist der einzige Abenteurer den ich kenne, die meisten k?nnen sich eine Nacht in meiner Stube noch nicht leisten. Ich sch?tze jedoch das wird nicht lange dauern.¡° meinte er. ?Ich glaube nicht, dass man mich noch einen Abenteurer nennen kann. Ich glaube Wanderer passt besser.¡° ¨¹berlegte ich laut. ?Na dann, freut mich eure Bekanntschaft zu machen, seltsamer Wanderer Mirado.¡° ?Sag mir Bork, kannst du mir einen guten Job empfehlen? Vielleicht k?nnen sie ja irgendwo ein paar Fl¨¹gel gebrauchen.¡° fragte ich ihn scherzend. ?Mhg, probiere es doch mal am Hafen. Dort ¨¹bermitteln sie Nachrichten per Lichtzeichen oder per Boot. Das eine funktioniert am Tag nicht gut und das andere dauert lange ziemlich lange. Ich denke du k?nntest dir eine h¨¹bsche Summer verdienen wenn du das ¨¹bernimmst. Immerhin w¨¹rde das gut eine Stunde oder mehr f¨¹r die Schiffe sparen. Und du wei?t ja wie das mit H?ndlern so ist. Zeit ist Geld.¡° ?Danke sehr, ich denke ich werde es mal probieren.¡° /Fizzle, wir gehen. Komm durchs Fenster raus, aber vergiss nicht es wieder einrasten zu lassen.\ /Jawohl Meister.\ Nachdem ich mich auf dem Markt erneut mit Nahrungsmitteln genug f¨¹r fast eine Woche eingedeckt hatte, ging ich der Wegbeschreibung eines alten Mannes nach zu den Docks am Meer herunter. Diesmal jedoch zog ich eine Menge Blicke auf mich, immerhin war ich diesmal neben wenigen Ausnahmen die einzige seltsame Kreatur. Fizzle, der stets ¨¹ber mir kreiste und nur manchmal auf den D?chern rastete, machte das ganze auch nicht besser. Es war kein Vergleich mit der Gr??e von z.B. dem Hamburger-Hafen, jedoch war der Charme der mittelalterlichen Holzschiffe nicht zu missachten. Zielstrebig ging ich auf einen wichtig aussehenden und laut br¨¹llenden Mann zu. ?Entschuldigen sie. Ich h?rte das sie vielleicht ein wenig Arbeit f¨¹r mich h?tten.¡° versuchte ich ihn h?flich auf mich aufmerksam zu machen. ?Pah! Nachdem diese m?chte gern Abenteurer alle abgehauen sind k?nnte ich ein paar Tr?ger gebrauchen. Melde dich einfach bei einem Vorarbeiter an. Wenn du gute Arbeit leistest wirst du entsprechend bezahlt.¡° antwortete er mir ohne hinzusehen, bevor er einen vorbeirennenden Boten anhielt und ihm Befehle f¨¹r das n?chste Schiff zubr¨¹llte. ?Eigentlich hatte ich um ehrlich zu sein an einen Botendienst gedacht. Ich k?nnte ihnen Nachrichten direkt auf die Schiffe ¨¹berbringen.¡° probierte ich es weiter. Endlich drehte sich der Kerl nach mir um und be?ugte mich kurz kritisch. Vor allem meine Fl¨¹gel schaute er konzentriert an. ?Verstehe, ich denke ich k?nnte jemanden gebrauchen. Du STOP!¡° br¨¹llte er den Boten an den er gerade losgeschickt hatte. ?Also Junge. Wenn die Federn nicht nur zur Schau sind dann nimm diese Liste hier und flieg zu den Schiffen. F¨¹r jede ¨¹berbrachte Nachricht gibt es ein Silber. Das ist eine menge Holz, ein normaler Bote im Boot bekommt nur 10 Kupfer. Das Geld kann ich mir jedoch locker von den H?ndlern wieder holen. Also was sagst du?¡° ?Mhh, einverstanden. Wo ist die Liste?¡° fragte ich grinsend. Schnell nahm der Mann von einer nahen Kiste ein St¨¹ck Papier und kritzelte noch ein paar erg?nzende Worte darauf, bevor er es mir in die Hand dr¨¹ckte. ?Vergiss nicht Junge, ich behalte dich im Auge.¡° ?Kein Problem. Bis gleich.¡° meinte ich lachend, bevor ich etwas Anlauf nahm und auf das erste Schiff zuflog. Die Liste hatte die Namen der Schiffe aufgelistet und das passende Dock an das sie fahren sollten. Zur Erg?nzung hatte er mir dann noch das Aussehen der Schiffe beschrieben, immerhin konnte ich ja schlecht die Namen wissen. Tats?chlich war zwar meine Sehst?rke gut genug, eine weitere Ver?nderung nach der ?Neugeburt¡°, um die Namen schon auf gute 200m Entfernung klar lesen zu k?nnen aber eine zus?tzliche Beschreibung schadet nie. Das erste Schiff das ich anflog hie? ?Dolle Molly¡° und war ein alter dickbauchiger Kahn mit nur einem Haupt und einem neben Mast. Als ich das Schiff anflog und auf dem Deck eine beinahe Landung hinlegte, verpasste ich den Seeleuten wohl den Schreck des Tages. Offensichtlich warteten sie schon ein paar Stunden auf Einlass, denn sie hatten sich auf dem Deck verteilt und spielten Karten, als ich pl?tzlich aus dem Himmel auf das Deck des Schiffes krachte. ?Moment, alles in Ordnung.¡° brummte ich, als die Seeleute nach ihren Waffen griffen und ich mir den Kopf hielt und versuchte aufzustehen. ?Ich habe eine Nachricht vom Hafenw?rter. Ihr sollt am Dock 3 anlegen.¡° erkl?rte ich ihnen, w?hrend ich dem n?chstbesten Seemann den Zettel als Beweis hinhielt. ?Na endlich!¡° rief ein b?rtiger Mann mit Kapit?nshut vom Steuerrad runter. Wurde aber langsam mal Zeit. Aber sag mal, seit wann haben sie hier den Luftpost eingef¨¹hgrt? Hahaha...!¡° W?hrend die ganze Mannschaft lachte, lehnte ich mich an die Reling um mich ein wenig zu erholen. Das Schiff war gut 3 Kilometer weit weg gewesen und ich hatte gute 5 Minuten gebraucht um die Entfernung zu ¨¹berbr¨¹cken. Da ich nicht gerade scharf darauf war ¨¹ber dem Meer abzust¨¹rzen entschied ich mich also eine kurze Rast einzulegen. ?Haben sie ein Problem damit wenn ich mich eine Minute ausruhe bevor ich weiterfliege? Ich bin momentan nicht ganz in Form.¡° gab ich zu. ?Kein Problem junge. Geh nur aus dem Weg. M?NNER! Holt den Anker auf und legt Kurs auf den Hafen!¡° Interessiert beobachtete ich wie die Seeleute in die Takelage kletterten und dort das Segel herunterlie?en. F¨¹r mich sah das alles ziemlich kompliziert aus. Nachdem das Schiff sich langsam in Bewegung setzte, verabschiedete ich mich jedoch und sprang ¨¹ber Bord, bevor ich das n?chste, diesmal ziemlich nahe Schiff ansteuerte. Ich brauchte letztendlich fast eine Stunde um die zehn Schiffe auf der Liste abzuarbeiten. Ab dem dritten Schiff wurde ich zumindest bereits freudig erwartet. Weniger erfreut schauten jedoch die Ruderer als ich zur¨¹ck zum Hafen kam. Verst?ndlich wenn ich bedenke das ich ihnen ihren Job wegnahm. Kaum war ich gelandet, diesmal sogar nur mit etwas rennen, ohne hinzufallen oder ¨¹berschl?ge, kam mir bereits der Hafenwart entgegen ?Gut gemacht Junge. Hier, das ist f¨¹r die n?chsten 3 Schiffe. Das dritte wurde gerade erst vom Leuchtturm gesichtet, ist also noch ein gutes St¨¹ck drau?en. Wenn du damit fertig bist habe ich eine andere Aufgabe f¨¹r dich. Ich habe bereits eine Beschwerde der Ruderer vorliegen. So effektiv du zwar auch sein magst, ich kann es mir nicht leisten meine normalen Boten zu ver?rgern. Wer sagt mir denn das du Morgen noch da bist?¡° ?Sicher doch. Ich bin gleich wieder da.¡° Tats?chlich war das dritte Schiff noch sehr weit auf dem Meer. Gute 10km weit weg von den anderen beiden. Als ich da endlich ankam war ich ersch?pft und ausgelaugt und brach beinahe auf dem Deck zusammen. Davon mal abgesehen wurde ich fast von dem erst besten Seemann aufgespie?t, bevor ich ihm schnell den Zettel hinhielt. ?Stopp! Ich bin ein Boten vom Hafen. Ich soll ich sagen wo ihr anlegen sollte.¡° rief ich schnell, woraufhin der Seemann neben dem ich gelandet war zwar seinen S?bel hinlegte, es jedoch die anderen nicht davon abhielt den ihren zu ziehen und mich misstrauisch zu be?ugen. ?Wer sagt das du die Wahrheit sagst, Monster?¡° fragte mich einer von ihnen. /Fizzle, bleib weg!\ rief ich sofort in Gedanken und sah gerade noch wie er abdrehte und unbemerkt oben im Mast landete. Zum Gl¨¹ck waren die Seeleute momentan sehr stark auf mich konzentriert und bemerkten ihn damit nicht. /Jawohl Meister! Ich werde dir helfen wenn du mich brauchst.\ Offensichtlich war ich diesmal auf einem Schiff der etwas rassistischeren Regionen gelandet. ?Ich habe hier die Unterschrift des Hafenwarts. Holt mir euren Kapit?n damit wir das ganze hinter uns bringen k?nnen.¡° rief ich, meine H?nde m?glichst weit weg von meinem Schwert haltend und allzeit an der Reling lehnend um mich ein wenig zu erholen und jederzeit ¨¹ber Bord springen zu k?nnen. ?Das w?re dann wohl ich.¡° meinte ein Mann in einem langem braunen Mantel den er wahrscheinlich gegen die N?sse trug. ?Sehr gut. Bitte sagen sie doch ihren M?nnern das ich keine Gefahr f¨¹r sie darstelle und der Hafenwart es bestimmt nicht begr¨¹?en w¨¹rde wenn sein Bote nicht mehr zur¨¹ck k?me. Ich bringe ihnen die Position wo sie anzudocken haben.¡° ?Lass mal sehen.¡° Mit einem Ruck riss er mir den Zettel aus der Hand und ¨¹berflog ihn schnell. ?Verstehe. Aber Junge, wei?t du was wir transportieren?¡° fragte er mich. Wenn ich vorher ein schlechtes Gef¨¹hl hatte so hatte ich nun eindeutig Angst. ?M?nner zeigt ihm unsere Ware! Der Hafenwart hat uns ein sch?nes Geschenk geschickt!¡° rief er laut, woraufhin die M?nner mit erhobenen Netzen und Seilen die sie scheinbar aus dem nichts hatten auf mich zu rannten. ?Fizzle!¡° schrie ich, bevor ich mich mit den H?nden an der Bordwand abstie? und R¨¹ckw?rts einen Kopfsprung ins Wasser machte. Kurz vor der Oberfl?che packte ich es mich zu drehen und mit den Fl¨¹geln zu schlagen. Mein Bauch ber¨¹hrte zwar das Wasser, jedoch packte ich es genug H?he zu gewinnen um Abstand zu dem Schiff aufzubauen, bevor ich sah was sich darauf abspielte. Scheinbar hatte Fizzle auf meinen Befehl hin einen Feuerball dorthin geschmissen wo ich gerade noch stand und die M?nner damit davon abgehalten mir ein Fischernetz hinterher zu schmei?en. /Fizzle, komm. Wir haben keine Chance gegen sie. Aber warte, fackel ihnen die Segel ab und komm dann!\ rief ich in Gedanken, bevor ich mich auf den langen anstrengenden R¨¹ckweg machte. Schon auf halben Weg sp¨¹rte ich den Schmerz in all meinen Muskeln. Machte mir das Fliegen bisher stets Spa?, so war es jetzt eine Tortur. Nach 6 km schmerzte mir auch der letzte Muskel in meinem R¨¹cken, nach 7 km fingen an meine F¨¹?e herunter zu h?ngen und nach 8 km sah ich das Meer immer n?her kommen. Wie ich schlie?lich an den Strand kam und zwischen ein paar Krabben zusammenbrach konnte ich nachher nicht mehr sagen. Denn das erste was ich tat war die Augen zu schlie?en und zu schlafen. Ich wachte ungef?hr eine Stunde sp?ter wieder auf. Meine Kehle brannte von der sandigen Luft die ich geatmet hatte und so leerte ich erst einmal einen Wasserschlauch, bevor ich hastig einen mir unbekannten Snack herausnahm und auch den herunter gulpte. ?Fuck, das waren Sklavenh?ndler!¡° br¨¹llte ich w¨¹tend, w?hrend Fizzle neben mir landete. Scheinbar hatte er auf einem nahen Felsen Wache gehalten. ?Dieser verdammte Hafenwart, wenn ich den in die Finger kriege!¡° schrie ich weiter meine Wut heraus. Nachdem ich mich ein wenig beruhigt hatte fing ich an ¨¹ber meine Sitation nachzudenken. Falls Sklavenhandel in dieser Welt erlaubt war, dann war ich als exotisches Wesen in Menschenlanden in gro?er Gefahr. Wahrscheinlich haben Spieler einen gewissen Schutz dagegen, doch hatte ich diesen Status nun einmal bereits ¨¹berschritten. Immerhin hatte ich einen weiteren Punkt f¨¹r meine Ausdauer bekommen durch die Tortur die ich erlitt. Als erstes flog ich also zur¨¹ck zum Stadttor bevor ich mich auf den Weg zum Inn machte. Der Wirt war immerhin der einzige Einwohner den ich kannte und zumindest ann?hernd vertraute, solang eich ein Zimmer bei ihm mietete. ?Bork, du musst mir was erkl?ren.¡° platzte es aus mir heraus, kaum das ich die T¨¹r ge?ffnet hatte. ?Mirado? Was ist los?¡° ?Sag mir, ist Sklavenhandel hier erlaubt? Ich wurde gerade fast auf einem der Schiffe dem ich eine Nachricht ¨¹berbringen sollte gefangen genommen.¡° ?Ouh weia, das tut mir Leid. Gesetzlich gesehen ist es in Cedoria erlaubt. In Gregora ist es jedoch dem Handel mit anderen Rassen zugute verboten. Sobald du dich jedoch mehr als 10km von der Stadt wegbewegst h?rt dieser Schutz auf zu wirken. Sag, war das Schiff weiter entfernt?¡° ?Ja.¡° ?Dann gibt es nichts was wir tun k?nnen. Pass nur gut auf dich auf mein Freund, die Welt ist f¨¹r jemanden wie dich in diesem Land nicht sicher.¡° ?Danke sehr, ich glaube ich habe nun ein Gespr?ch mit dem Hafenwart f?llig.¡° ?Lass es gut sein. Selbst wenn er es mit Absicht tat, so wirst du ihm nichts anh?ngen k?nnen. Mach ihn dir zumindest nicht zum Feind.¡° meinte Bork. ?Ich werde vorsichtig sein, aber ich werde mich nicht vor ihm verstecken. Zumindest ist er mir noch 130 Silber schuldig. Die werde ich ihm bestimmt nicht schenken.¡° ?¨¹bertreib es nur nicht. Du bekommst f¨¹r jemanden wie dich auf dem Sklavenmarkt bestimmt 150 Gold. Das ist eine Menge Holz und es wurde schon f¨¹r weniger eine Regel gebrochen.¡° ?Ich danke dir. Es gibt jedoch nicht viele die mich fangen k?nnen. Die Sklavenh?ndler auf dem Schiff haben das heute schmerzlich gelernt. Ich wei? nicht ob sie das Feuer schnell genug aus bekommen haben.¡° meinte ich mit einem b?sen Grinsen. ?Oh weia, das gibt ?rger, tu mir nur einen Gefallen und bring ihn nicht zu mir.¡° ?Ich werd''s probieren. Bis nachher.¡° meinte ich lachend, bevor ich mich auf den R¨¹ckweg zum Hafen machte. Diesmal war ich wesentlich vorsichtiger und ging in der Mitte der breiten Stra?e, weit weg von allen dunklen Gassen. Am Hafen wieder angekommen ging ich schnurstracks auf den Hafenw?rter zu und tippte ihn leicht auf die Schulter und l?chelte ihn ¨¹bertrieben freundlich an. ?Entschuldigen sie mich, es hat etwas l?nger gedauert. Ich denke mal sie wussten nicht das sie mich auf das Schiff eines Sklavenh?ndlers schickten oder? Es hat eine Weile gedauert bis ich entkam und mich ¨¹ber sie informiert hatte. Auf jeden Fall schulden sie mir jetzt 130 Silber.¡° meinte ich stets h?flich, w?hrend sich das Gesicht des Hafenwarts erst in ¨¹berraschung und Schock bei meinem Anblick, dann in Besorgnis als er bemerkte das ich ihn verd?chtigte und schlie?lich in Erleichterung verwandelte, als er merkte das ich es darauf beruhen lassen wollte. ?Aber sicher doch. F¨¹r deine M¨¹hen und Probleme gebe ich dir sogar noch 20 Silber Aufschlag und hoffe das du es darauf beruhen l?sst und die ¨¹belt?ter nicht weiter verfolgst. Du warst leider au?erhalb der gesetzlichen Zone und kannst damit leider nichts dagegen machen.¡° erkl?rte er mir, w?hrend er mir 35 Silberm¨¹nzen in die Hand dr¨¹ckte. ?Nun, ich werde ihnen schon keinen ?rger machen, da sie jedoch noch nich hier zu sein scheinen haben sie wohl eine Weile gebraucht um ihre Segel zu l?schen. Ich bin eben alles andere als leicht zu fangen selbst wenn sie es packen so habe ich eine menge Freunde unter den Abenteurern, die, wie ich, unsterblich sind.¡° erkl?rte ich ihm beil?ufig, woraufhin erneut in Schwei? ausbrach. ??h, nun gut. Die andere Sache hat sich inzwischen erledigt. Ich w¨¹nsche dir noch einen sch?nen Tag. Auf wiedersehen.¡° meinte er, bevor er in eine andere Richtung davon eilte. /Mieser Bastard!\ fluchte ich ihm in Gedanken hinterher. /Meister? Soll ich ihn verfolgen?\ /Nein, nicht jetzt! F¨¹r mich ist es hier unsicherer denn je. Halt Ausschau f¨¹r mich und sage mir wenn jemand sich an mich anschleicht oder mir einen Hinterhalt stellt.\ Nachdem ich das erledigt hatte hielt ich den n?chst besten Passanten an. ?Entschuldigen sie mich, k?nnen sie mir sagen wie ich hier zu einer Bibliothek komme? Ich w¨¹rde gerne mein Allgemeinwissen ein wenig aufstocken.¡° fragte ich h?flich. ?Das ist einfach. Du gehst einfach zur Mitte der Stadt, am Marktplatz vorbei, weiter Richtung Schloss, kurz davor sind die Tempel und die Bibliothek. Aber ich warne dich gleich. Du kommst da ohne eine Registrierungsgeb¨¹hr von 10 Silber nicht hinein.¡° ?Vielen Dank, das mit der Registrierung bekomme ich schon geregelt. Einen sch?nen Tag noch.¡° Die Bibliothek war tats?chlich leicht zu finden. Wo ich jedoch ein gewaltiges Konstrukt erwartet hatte, fand ich nur ein zwar eindrucksvolles aber einst?ckiges Geb?ude. Drumherum waren Tempel der unterschiedlichsten G?tter, von denen mich jedoch nur einer, der gr??te, wirklich interessierte. Ohne nachzudenken verband ich den einfachen Kreis mit zahlreichen funkelnden Sternen darin direkt mit der Sch?pfermutter. /Fizzle, warte drau?en und behalte den Eingang im Auge, aber halte dich versteckt. Bei so vielen Priestern wie hier herumrennen muss man ja nichts provozieren.\ /Jawohl, Meister.\ Im inneren der Bibliothek sa? ein alter knorriger Mann mit einem Monokel der gebeugt ¨¹ber ein paar Listen sa? und mich erst bemerkte als ich fast direkt vor ihm stand. ?Oh entschuldige, sag mir werter Krieger, wie kann ich dir in einem Haus des Wissens weiterhelfen?¡° Seine Stimme enthielt eine Mischung als Langeweile, Hohn und der Hoffnung endlich etwas anderes zu tun als auf Listen zu starren. ?Entgegengesetzt zu meiner Ausr¨¹stung gehe ich nicht den Weg des Kriegers sondern den der Magie. Wie ich jedoch erst k¨¹rzlich zu sp¨¹ren bekam ist man in dieser Stadt nicht immer sicher als jemand anderes als ein Mensch.¡° antwortete ich ihm h?flich. ?Ich kam als Abenteurer in eure Welt und bin neun ein Wanderer der versucht sein Allgemeinwissen ¨¹ber diese ihm unbekannte Welt zu vergr??ern.¡° ?Mhh, du dr¨¹ckst dich ja sehr blumig aus. Wie auch immer. Die Registrierung f¨¹r die Erlaubnis die B¨¹cher zu benutzen kostet 10 Silber f¨¹r die Standardkarte. Es ist dir nicht erlaubt B¨¹cher mit der Standardkarte aus dem Haus zu entfernen und jegliche Sch?den sind nicht versichert.¡° erkl?rte er mir, woraufhin ich ihm wortlos 10 Silber reichte. ?Ok, Name Rasse und Wohnort bitte.¡° ?Mirado Zauberklinge, Avian. Momentan bin ich nicht im Besitz eines Wohnortes habe jedoch im Moment im Gasthaus zum betrunkenem Drachen Unterkunft bezogen.¡° ?Ok... vermerkt. Jetzt noch der Stempel und hier... da hast du sie. Verliere sie nicht, sonst musst du dich neu registrieren. Mit dieser Karte kannst du jederzeit w?hrend den ?ffnungszeiten kommen und gehen und lesen so viel du willst.¡° erkl?rte er mir, w?hrend er mir eine kleine metallene Karte ¨¹berreichte, auf der mein Name und meine Rasse eingeritzt waren. Bei Herkunft stand nur: ?Wanderer¡°. ?Vielen Dank, k?nnen sie mir vielleicht sagen wo ich allgemeine Informationen ¨¹ber das Land oder diese Feld finde?¡° This narrative has been unlawfully taken from Royal Road. If you see it on Amazon, please report it. ?Sicher doch, folge mir einfach.¡° Die n?chsten paar Stunden verbrachte ich damit B¨¹cher nach Informationen zu w?lzen. Als erstes suchte ich etwas ¨¹ber die Regierungsform und die St?nde in Cedoria. Tats?chlich war wirklich ¨¹berall au?er in Gregora der Sklavenhandel ein boomendes Gesch?ft. Jedoch wurden dort nicht nur nicht-Menschen sondern haupts?chlich sogar Menschen gehandelt. Nunja, ich denke mal Angebot und Nachfrage. Im Gegensatz zu nicht-Menschen, die man einfach so einfangen darf, ben?tigte es f¨¹r einen Menschen eine Begr¨¹ndung um sie zum Sklaven zu machen. Diese konnten von einem Verbrechen bis hin zum nicht bezahlen von Schulden gehen. Im gro?em und ganzen hie? das wohl, sofern du eine Begr¨¹ndung vorlegst ist niemand sicher. Nach den Sklaven kam das einfache Volk. Sie hatten wie in dem Standard mittelalterlichen Rand nahezu keinen Einfluss auf die Regierung, jedoch waren sie auch keine Leibeigenen des Adels, ein System das wohl durch den Sklavenhandel entstand und freie von nicht freien Menschen abgrenzte. Danach kamen mehrere Stufen des Adels, bis hin zum K?nig des Landes, der nur unter dem gemeinsamen Kaiser der Menschenreiche stand, jedoch gr??tenteils autonom regierte. Das hie? also das ich am besten meine Fl¨¹gel stark genug trainieren sollte um entweder ¨¹ber das Meer zu fliehen oder auf einem Schiff davon reisen sollte. Fr¨¹her oder sp?ter w¨¹rde mich wohl ansonsten ein Sklavenh?ndler erwischen. Ich habe heute immerhin mit meinem eigenen Geldbeutel erfahren wie viel Wert ein fliegender Sklave h?tte. Vor allem wenn es ein magisches Siegel gibt, und dessen war ich mir sicher, was jegliche Befehlsverweigerung verhindert. Auf diese Weise sch¨¹tzt Argos wahrscheinlich die Spieler vor einem solchen Schicksal, indem solche Mittel bei ihnen nicht wirken. Bei mir war ich jedoch da nicht so sicher. Als n?chstes schaute ich mir ein Buch ¨¹ber die G?tter an. Die Gesellschaft der G?tter war streng hierarchisch angeordnet. Ganz oben stand die Sch?pfermutter. Danach kamen die 8 Hauptg?tter. Gott des Feuers, des Wasser, der Luft (die auch Gleichzeitig G?ttin der grenzenlosen Freiheit war), der Erde, des Lichts, der Dunkelheit, des Kriege und des Handels/Friedens. Diese G?tter waren f¨¹r alle Rassen gleich. Darunter kamen dann die Nebeng?tter die einem oder mehreren der Hauptg?tter untergeordnet waren und von Rasse zu Rasse bis hin zu Dorf zu Dorf unterschiedlich waren. Je nachdem welchem Gott man die Treue schw?rt, bekam man von dem Gott unter Umst?nden einen Segen. Als es in die Ausf¨¹hrung der einzelnen G?tter ging legte ich es jedoch weg. Es gab nur zwei G?tter denen ich Gehorsam schw?ren w¨¹rde. Der G?ttin der Luft und der Sch?pfermutter selbst. Als n?chstes nahm ich mir eine gro?e Karte aus einem Extraschrank und breitete sie vor mir aus. (Habe noch keine Karte gezeichnet, wenn jemand ein gutes Programm daf¨¹r kennt dann nur raus damit^^ :D ) Zum Gl¨¹ck hatten die Spieleentwickler bei der Wahl der Stadt f¨¹r den Trailer daran gedacht andere L?nder in die N?he zu tun. Nur ca. 100 km Meeresstrecke. Selbst mit einem langsamen Schiff mit nur 5-6 Knoten k?me ich also an einem Tag dar¨¹ber. Das Problem war nur... das die Biestmenschen die dort lebten keine Menschenschiffe anlaufen lassen, da Biestmenschen scheinbar, aufgrund ihrer k?rperlichen St?rke, die Lieblingssklaven der Menschen waren. Dazu kam noch, dass ich nicht wissen konnte was mit mir passiert sobald ich 10km Marke ¨¹berschritten hatte. Als zweite Option kam ungef?hr 130km westlich eine Steppe in Frage, Heimat der Orks. Sie war zwar nur d¨¹nn besiedelt, jedoch wollte ich mich eigentlich nicht in das Heimatland von einer Rasse mit derart schlechtem Ruf begeben. Es blieb mir also nur noch auf ein Schiff der Biestmenschen zu warten oder, wenn ich eine kleine Insel mit nur ein paar B?umen mit in Betracht zog, ca. 60 km am St¨¹ck zu fliegen. Meiner Vermutung nach br?uchte ich daf¨¹r mindestens 2 Wochen Training und gut 30-40 Ausdauer. Da ich jedoch noch nicht einmal jagen gehen kann ohne die anderen Spieler in der N?he, blieb mir also erst einmal nichts anderes ¨¹brig als in der Stadt zu bleiben. Da die Sonne die durch die Fenster fiel bereits anfing ihre Farbe zu einem schwachen Orange zu ver?ndern, legte ich die B¨¹cher und die Karte zur¨¹ck wo ich sie herhatte. Bevor ich mich auf den Weg nach drau?en machte. ?Auf wiedersehen. Ihre B¨¹cher haben mir sehr geholfen aber sagen sie, haben sie eigentlich auch B¨¹cher ¨¹ber Magie? Oder B¨¹cher die mir vielleicht ein paar Zauber beibringen k?nnen?¡° fragte ich den Bibliothekar beim herausgehen. ?Freut mich das du gefunden hast was du suchtest und ja es gibt B¨¹cher ¨¹ber Magie. Was du jedoch daraus lernen kannst sind nur die Standardzauber die du dir bei der Magiergilde als Zauberbuch kaufen kannst. Also Zauber die jeder erlernen kann. H?here Zauber brauchen zumeist gewisse Voraussetzungen bevor du sie benutzen kannst. Du kennst es vielleicht besser als Klasse.¡° erkl?rte er mir. ?Sie stehen im Regal ganz hinten links.¡° ?Danke sehr. Ich komme dann wohl morgen wieder. Einen sch?nen Abend ihnen noch.¡° Au?erhalb der Bibliothek schaute ich mich erst ein wenig um, bevor ich mich einem Tempel zuwendete der ein Zeichen darauf abgebildet hatte das ich nur als Wind identifizieren konnte. Nichts besseres zu tun gerade und zum Fliegen bereits zu sp?t, ging ich also darauf zu und trat ein. Die Bauweise erinnerte mich stark an einen antiken griechischen Tempel und so musste ich zwischen gigantischen S?ulen durch um den Tempel zu betreten. /Fizzle, warte auf mich, ich komme gleich. Halte dich weiterhin bedeckt!\ gab ich meinem Begleiter noch schnell den Befehl, bevor ich auf einen alten Mann in Priesterrobe zulief, der betend vor der Statur einer nackten Frau sa?, nicht so sch?n wie die Sch?pferg?ttin aber trotzdem ¨¹berw?ltigend, 3m gro? und als Augen hatte sie zwei gro?e Saphire eingesetzt. ?Entschuldigen sie mich, k?nnen sie mir vielleicht ein paar Fragen beantworten?¡° fragte ich ihn h?flich, woraufhin er sich noch einmal vor der Statur verbeugte, etwas murmelte und sich dann zu mir umdrehte und mich mit gro?en, ¨¹berraschten Augen ansah. ?Bote!¡° rief er ¨¹berrascht aus. ?verzeiht das ich euch nicht eher begr¨¹?t habe, sagt mir, wie kann ich einem Boten der G?ttin, einem Avian, in diesen Hallen behilflich sein?¡° Verwirrt schaute ich auf den Priester der sich kurz respektvoll vor mir verneigte, bis es in mir ?klick¡° machte und ich verstand. Scheinbar waren die Avian eine Art heilige Rasse der Luftg?ttin, sowie die Engel die Rasse des Lichtgottes waren. ?Es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen, im Gegensatz, ich entschuldige mich euer Gebet unterbrochen zu haben. Ich komme um Informationen ¨¹ber die G?ttin zu erfahren. Ihr m¨¹sst wissen, ich kam als Abenteurer in diese Welt, doch ist mir nun der R¨¹ckweg in die meine versperrt und so bin ich gestrandet in einer Welt ¨¹ber die ich nur wenig wei? und k?nnte den Beistand eines Gottes wohl gut gebrauchen.¡° ?Oh, ihr sagtet ihr wart ein Abenteurer? Dann k?nnt ihr euch gl¨¹cklich sch?tzen das euch die G?ttin diesen K?rper gew?hrt hat. Abenteurer k?nnen nur dann eine der heiligen Rassen w?hlen wenn ihr Geist dem der G?ttin entspricht. Ich kann verstehen also warum es dich hierher gezogen hat. Nun erlaube mir die Frage, wie ist es so in deiner Welt?¡° Seine Augen leuchteten auf und zeigten mir unmissverst?ndlich, dass ich hier vor einem gelehrten Stand, einem Mann auf der ewigen Suche nach Wissen. Also erz?hlte ich ihm ein wenig von meiner Welt aus der ich kam. Von unseren Maschinen, was die Menschen dort erreicht haben aber auch von dem was sie mit der Natur angestellt haben, wie eingeengt man sich in den gewaltigen St?dten f¨¹hlte und wie selten mal einen Windhauch zwischen den riesigen H?usern abbekam. ?Ich danke dir Mirado, ich kann nicht sagen ob mich deine Welt begeistert oder abschreckt.¡° ?Nein, sie liegen falsch. Es ist nicht l?nger meine Welt. Es ist nur noch die Welt aus der ich einst kam. Nun bin ich ein Teil dieser hier. Ich bin kein Abenteurer mehr aber ich werde meine Erinnerung an mein altes Leben wohl nie vergessen. Ich bin ein Wanderer, ich habe bereits die Grenze einer Welt ¨¹berquert und nun ist es mein Ziel diese Welt zu erforschen und einen Platz zu finden oder zu erschaffen wo ich hingeh?re.¡° erkl?rte ich dem alten Mann. ?Oh, ich verstehe, verzeih mir. Die Sch?pferg?ttin bewirkt wahrlich Wunder wenn sie dich aus deiner Welt geholt hat. Vielleicht wirst du eines Tages den Grund erfahren. Nun sage mir, was wolltest du ¨¹ber meine Herrin, die G?ttin der Luft und Meisterin der Winde wissen?¡° Irgendwie musste ich ¨¹ber die Aussage des Priesters schmunzeln. Demnach was ich von Argos und der G?ttin selbst erfahren hatte, war es sehr unwahrscheinlich das die G?ttin daf¨¹r verantwortlich war, doch solange ich es selber nicht verstand wollte ich es einfach mal darauf beruhen lassen. ?Ich wurde durch ein Buch in der Bibliothek auf die G?tter aufmerksam. Dort stand drin, dass man einem Gott Gehorsam schw?ren kann und daf¨¹r unter Umst?nden seinen Segen bekommt. Nun... was kann ich mit unter diesem Gehorsam vorstellen? Beziehungsweise, was ist dieser Segen? Ich dachte mir die beste Antwort darauf finde ich nicht in einem Buch sondern von einem Priester der G?ttin selbst.¡° ?Ah ja, eine wei?e Entscheidung. Du wei?t gar nicht wie viel Schwachsinn in solchen B¨¹chern steht. Von absolutem Gehorsam von zahlreichen Regeln bis zu noch schlimmerem. Aber nein, all das hat ¨¹berhaupt nichts mit Nyravie zu tun. Allein die Aussage Nyravie gehorsam zu schw?ren ist schon l?cherlich. Sie ist die G?ttin der Luft und der Freiheit. Wie k?nnte sie ihre Gl?ubigen jemals durch Regeln binden? Nein, alles was du tun musst ist zu lieben was sie verk?rpert. Wenn du die Freiheit und den Wind liebst, so wird sie dir auch ihren Segen geben. Aber lass mich dich noch warnen, du kannst nur einen Segen gleichzeitig auf dir haben und wenn du ihn gegen den eines anderen Gottes tauschst k?nnte einer von beiden beleidigt sein.¡° ?Ich danke dir, ich glaube mit diesen Bedingungen kann ich leben. Sind sie schon einmal geflogen? Ich sage ihnen, den Wind im Gesicht zu sp¨¹ren und frei durch die Luft zu fliegen ist wohl das sch?nste Gef¨¹hl das ich jemals erlebt habe. Allein daf¨¹r lohnt es sich bereits meine alte Welt hinter mir zu lassen.¡° ?Ja, tats?chlich bin ich schon einmal geflogen.¡° antwortete mir der Mann lachend. ?Wir Hohepriester bekommen von unserer G?ttin einen Zauber der uns kurzzeitig von den Fesseln der Erde befreit. Es ist wohl nicht so perfekt wie die Fl¨¹gel von euch Avian, jedoch genug um nachzuvollziehen von was du redest. Es ist wahrlich das sch?nste Gef¨¹hl auf der Welt. M?gen diese Erdepriester doch reden was sie wollen, von wegen eins sein mit der Natur! Pah!¡° ?Nicht wahr, ich bin genau ihrer Meinung. Also, ich bin bereit. Wie bekomme ich ihren Segen?¡° ?Oh, ganz einfach, du musst nur die Hand auf die Statur hinter mir legen und mit ihr Kontakt aufnehmen, wenn die G?ttin dich mag, und dessen bin ich mir sicher, so wird sie dir antworten. Nun komm schon!¡° Nahezu gewaltsam nahm er mich bei der Hand und f¨¹hrte mich an die Statur, wo er meine Hand sanft auf ihrem Bein positionierte. ?Leere deinen Kopf, denke an das was die G?ttin verk?rpert und sende dieses Gef¨¹hl durch deine Hand in die Statur.¡° erkl?rte er mir mit ruhiger Stimme. Ich tat genau das was er mir gehei?en hatte, ich leerte meinen Kopf und dachte dann an den verh?ngnisvollen Sonnenaufgang. So gravierende Folgen er auch f¨¹r mich hatte, so war es doch ein Moment der absoluten Freiheit und Losl?sung. Im n?chsten Moment sp¨¹rte ich einen Sog an meiner Hand und ich f¨¹hlte wie mein Geist in die Statur gezogen wurde. Als ich die Augen wieder aufmachte stand ich weit ¨¹ber der Stadt, ¨¹ber den Wolken auf einer Plattform aus Luft. Ich wusste, noch vor ein paar Tagen h?tte ich panische Angst bekommen, nun war ich einfach nur begeistert. Vor mir stand die G?ttin die ich gerade noch als Statur gesehen hatte. In ein wei?es Gewand geh¨¹llt, silbernes Haar, leicht spitze Ohren und mit Augen wie der endlose Himmel. Ihre Aura vermittelte eine unb?ndig bare Macht und doch hatte ich keine Angst vor ihr oder den drang mich zu verbeugen, statt dessen ¨¹bertraf das Gef¨¹hl der Freiheit das sie aussendete all das noch und so stellte ich mich grade hin und schaute ihr l?chelnd in die Augen. In diesem Moment verstand ich zum ersten Mal was ein Gott war. Die Verk?rperung eines Ideals. Und in diesem Fall, meines Ideals. ?Willkommen Kind meiner Mutter. Ich fragte mich bereits schon wann du zu mir kommen wirst und du kannst dir nicht vorstellen wie es mich freute als du meinen Tempel betratest.¡° Ihre Stimme war wie das Fl¨¹stern des Windes und das Tosen eines Sturmes zu gleich, sanft und hart und unglaublich sch?n anzuh?ren. ?Es tut mir Leid, doch ich habe erst heute von dir Erfahren Nyravie.¡° antwortete ich im Plauderton, als w?re es nicht ein Gott sondern Max der vor mir steht. Scheinbar am¨¹siert kicherte die G?ttin kurz, bevor sie sich mir wieder zuwendete. ?Ich finde dich h?chst am¨¹sant, wei?t du das? Den Segen meiner Mutter hast du bereits bekommen und nun gebe ich dir noch den meinen.¡° Sie streckte die Arme aus und zog meinen Kopf an sich ran, bevor sie sich leicht auf die Zehenspitzen stellte und mir einen sanften Kuss auf die Stirn gab. Ich sp¨¹rte keinerlei Erregung, nur Freude dabei und schloss die Augen., bis ich wieder den kalten Stein auf meiner Hand sp¨¹rte und die Augen wieder aufmachte. Noch immer mit dem Gef¨¹hl grenzenloser Freiheit durchstr?mt wendete ich mich dem Priester zu, nur ganz kurz aber eindeutig sichtbar, sah ich in der Reflektion seiner Augen die meinen blau aufleuchten.
Segen der G?ttin der Luft, Nyravie: Von deinem Glauben an Freiheit und deine Luft zum Wind beeindruckt, hat dir die G?ttin Nyravie ihren ihren Segen verliehen. + Die Luft ist dein Element und deine Heimat. - +20% Manaregeneration beim Fliegen - -20% Ausdauerkosten beim Fliegen - -15% Beeinflussung durch Gegenwinde beim Fliegen + Luftelementare sind dir im allgemeinen freundlich gesinnt + Bruder unter Nyravie: Behandle andere Gesegnete von Nyravie stets mit Respekt und sei dir sicher den selben zur¨¹ck zu erhalten. + Du bist in der Lage K?lte bis zu einem gewissen Grad zu ignorieren.
?Hast du sie gesehen?¡° fragte mich der Priester fast schon im Fl¨¹sterton. ?Ja, es war... umwerfend.¡° antwortete ich ihm wahrheitsgem??. ?Es war mir eine Ehre der Segnung eines Auserw?hlten beizuwohnen. M?ge dich der Wind der Freiheit stets an dein Ziel tragen.¡° Mit einer tiefen Verbeugung intonierte der Priester etwas was wohl eine Art Segensspruch oder etwas ?hnliches sein sollte. ?Ich danke dir, wie hei?t du Bruder unter der G?ttin?¡° fragte ich ihn, was ihm ein kleines L?cheln aufs Gesicht zauberte. ?Du kannst mich Antaeus nennen und sei dir Gewiss das dir in diesem Hause stets die T¨¹r offen stehen wird.¡° ?Danke sehr, es beruhigt mich zu wissen das es zumindest einen Platz in dieser Stadt gibt wo garantiert niemand mit einem Netz auf mich wartet.¡° Eigentlich war es als Scherz gemeint, doch Antaeus zeigte sofort einen schmerzlichen Gesichtsausdruck bei diesem Kommentar und ein wenig Hass schlich sich in seine ansonsten so frohe und ruhige Stimme hinein. ?Ah, das h?rt sich so als h?ttest du bereits Kontakt mit diesem Abschaum gehabt. Ich kann mir durchaus vorstellen was ein Sklavenh?ndler alles daf¨¹r geben w¨¹rde jemanden aus der stolzen Rasse der Avian in seine dreckigen Finger zu bekommen. Sei Vorsichtig wenn du des Nachts die Stra?en durchwanderst, am besten du wanderst gar nicht und fliegst statt dessen. Solange wir in Friedenszeiten leben gibt es keine Einschr?nkungen bez¨¹glich des Fliegens in der Stadt.¡° ?Das ist gut zu wissen. Um ehrlich zu sein hatte ich mich bisher nicht getraut in der Stadt zu fliegen.¡° ?Am Tag ist das auch bestimmt keine gute Idee. In der D?mmerung oder Nacht sehe ich damit jedoch kein gro?es Problem, warte grade hier.¡° Im n?chsten Moment hatte er sich bereits umgedreht und war in einer Seitent¨¹r verschwunden und so hatte ich nichts anderes zu tun als den Tempel zu beobachten. Die Statur stand direkt unter einem Loch in der Decke, das der Boden jedoch keine Spuren aufwies deutete entweder auf ein eifriges Putzteam oder Magie gegen den Regen hin. Das gro?e Tor des Tempels hatte zwar schwere T¨¹ren die es wohl schlie?en konnte, offensichtlich wurden diese jedoch schon lange nicht mehr benutzt, immerhin konnte ich mit meiner Sehst?rke davor eine kleine Staubkante sehen die beim t?glichen Kehren ¨¹briggeblieben war. Auf der anderen Seite hatte der Tempel ein rundes Loch ungef?hr 3m ¨¹ber dem Boden mit gute 80cm Durchmesser und einem Gitter darin, wodurch indem Tempel stets ein angenehmer Luftstrom wirkte. Nach ein paar Minuten kam Antaeus aus der T¨¹r wieder zur¨¹ck. In der Hand trug er einen grauen Mantel mit L?chern auf der R¨¹ckseite. ?Unsere Tempel haben stets ein paar Sachen f¨¹r euch Avian gelagert, falls jemals einer von euch einem unserer Tempel die Ehre erweist.¡° erkl?rte er mir, als er mir den Mantel ¨¹berreichte. ?Ich denke mit dieser Farbe und euren dunklen Federn sollte es euch m?glich sein des Nachts ungesehen den Himmel zu bereisen. Au?erdem ist er verzaubert und wird euch beim Fliegen nicht behindern, ist absolut Wasserfest und das beste, er repariert sich selbst!¡° erkl?rte er mir mit Begeisterung in den Augen. ?Und du meinst der ist f¨¹r mich? Ist der nicht ein wenig zu wertvoll um ihn einfach wegzugeben?¡° fragte ich ihn unsicher. ?Also... um ehrlich zu sein...¡° fing er an und schaute sich kurz um ob gerade ein anderer Priester in der N?he war, ?eigentlich war das nur ein ganz normaler Mantel f¨¹r euch Avian. Als ich jedoch vor ein paar Jahren am Verzaubern Interesse fand, suchte ich eines Abends nach Gegenst?nden an denen ich ¨¹ben kann und da fand ich halt... die Sachen f¨¹r die Avian. Da ich dachte das die wohl eh nie benutzt werden w¨¹rden, fing ich an sie St¨¹ck f¨¹r St¨¹ck zu verzaubern und aufgrund meiner Unerfahrenheit zu zerst?ren. Das ist der einzige der noch ¨¹brig ist und gleichzeitig mein bestes Werk das ich je mit einfachem Stoff hinbekommen habe. Du musst wissen, je besser das Material umso mehr Magie kann es speichern.¡° Ich konnte einfach nicht anders, ich musste lachen. ?Ihr meint ihr habt die Kleidung zerst?rt und daran herumexperimentiert die f¨¹r eure heiligen Besucher gedacht waren? Ihr seid der Beste, nun ja, ihr dient der G?ttin der Luft also denke ich nicht, dass dies allzu schlimm ist. Vielleicht solltet ihr aber neue besorgen. Ich auf jeden Fall bin euch dankbar daf¨¹r.¡° erkl?rte ich ihm meinen Lachanfall. Als ich fast eine Stunde sp?ter den Tempel wieder verlie?, hatte ich einen Freund und einen Segen mehr. Beides mehr Wert als alles Gold der Welt. Die Sonne war bereits untergegangen und so entschloss ich mich dem Rat meines neuen Freundes Folge zu leisten... und vielleicht auch ein wenig die Nachtluft zu genie?en. /Fizzle, komm her kleiner, wir gehen.\ rief ich meinen Partner, bevor ich meine Fl¨¹gel ausbreitete und mich zum betrunkenem Drachen aufmachte.
Ich frage einfach nocheinmal hier: Wei? jemand wie ich eine Exceltabelle entweder als Tabelle oder als Bild hier einf¨¹gen kann? Ich habe kein Interesse daran die Codes zu schreiben. Falls mir jedoch jemand die Codes daf¨¹r schreibt, also einfach f¨¹r die Daten aus Kapitel 1 und sie mir schickt werde ich sie gerne weiterbenutzen und einfach nur die Daten ver?ndern, bzw. wenn etwas neues dazu kommt den Code erweitern. Erwartet ¨¹brigends nicht immer 3 Chapter pro Tag. Mir war heute Nacht nur einfach Langweilig (ich war krank) und hatte heute den Tag ¨¹ber nichts zu tun (war immer noch krank). Werde jedoch versuchen mindestens eins pro Woche oder noch besser 1 alle 2 Tage heraus zu bringen. Neue Zauber und Statuswerte Selbe Frage wie im letzten Chapter. Suche immer noch jemanden der mir erkl?rt wie ich eine Excel Tabelle einf¨¹gen kann, von mir aus auch als Bild oder jemanden der mir die Codes f¨¹r die Werte gibt. Die Werte kann ich dann einfach austauschen, bin nur zu faul die Codes f¨¹r die Tabelle zu schreiben. (Seltsam, ich glaube jedesmal danach zu fragen dauert l?nger... Naja, Ich bin halt komisch^^)
Als ich am Inn ankam war es bereits stockdunkel. In der Gaststube des Inns waren zahlreiche H?ndler und sogar ein paar nicht-Menschen am essen. Mein eintreten lenkte nicht wenige Blicke auf mich, immerhin hatten mich bisher die wenigsten davon gesehen, da ich entweder stets zu fr¨¹h oder zu sp?t kam als das die meisten Leute noch am essen waren. ?Bork, gib mir wie immer etwas das du empfehlen w¨¹rdest.¡° rief ich dem Gastwirt zu, bevor ich mich an eine freie Ecke eines Tisches setzte, neben einen Wolfs- Biestmenschen und einem Dachs ?hnlichem Biestmenschen. Ihre H?nde waren gr??tenteils menschlich, jedoch ein wenig mit ganz kurzen Haaren best¨¹ckt. Ihre Arme hoch waren dann st?rker beharrt und ihre Gesichter sahen aus als h?tte jemand ein menschliches Gesicht in die Form eines Tieres geformt. Menschliche Augen und Kopfform, jedoch mit einer Schnauze statt einem Mund und Tier Ohren etwas h?her gesetzt als die eines normalen Menschen. ?Guten Tag die Herren, ich hoffe es st?rt sie nicht wenn ich mich zu ihnen geselle?¡° fragte ich h?flich w?hrend ich den Stuhl zur¨¹ckzog. ?Aber sicher nicht werter Herr. Setz dich ruhig zu uns. Wir haben noch einen Platz frei und an etwas zus?tzlicher Gesellschaft gibt es nichts auszusetzen.¡° meinte der Wolfsmensch freundlich, bevor er sich wieder einem Bierkrug zuwendete, was mich auf eine hervorragende Idee brachte. ?Schlag noch einen guten Roten darauf, ich brauch mal wieder einen Wein.¡° meinte ich Bork, der mir zur Best?tigung zunickte und die Bestellung durch ein kleines Fenster in der Wand in die K¨¹che weiter gab, bevor er mir ein Glas und eine Flasche Rotwein aus dem Tresen holte und es mir r¨¹ber brachte. ?Sag mir doch bitte, welcher Rasse bist du an h?rig werter Herr?¡° fragte mich der Dachs?hnliche. ?K?nnen sie mit dem Begriff Avian etwas anfangen?¡° fragte ich zur¨¹ck. ?Ah, ihr meint die H¨¹ter der fliegenden Inseln? Ja ich erinnere mich. Mein Freund ist einst mit seinem Schiff auf der Flucht vor Piraten in einen der Strudel unter den Inseln geraten. Ein Anh?nger deiner Rasse hatte ihn gerettet und wortlos bis ans Land geschleppt, wo er ihn fallen lie? und zur¨¹ck zu seiner Insel flog.¡° meinte der Wolfsmann. ?Ah gut, das macht das einfacher. Sind sie H?ndler? Oder was treibt zwei Biestmenschen in ein f¨¹r nicht-Menschen derart unfreundliches Land wie dieses hier? Ich traue den Regeln dieser Stadt um ehrlich zu sein ja nur soweit wie die Wachen sehen k?nnen, zumindest wenn sie nicht in ihre Geldbeutel schauen.¡° ?Ja, wir sind tats?chlich H?ndler. Ich bin Kapit?n eines der wenigen Schiffe das Handel mit dem Menschen treibt. So schlimm wie du es darstellst ist diese Stadt eigentlich nicht. Solange du vorsichtig bist, bist du auf der sicheren Seite. Niemand will sich gerne mit dem Handelsrat anlegen.¡° meinte der Dachs?hnliche mit einem Schulterzucken. ?Wenn ihr meint, ich wurde heute erst durch meine Unwissenheit in eine Falle gelockt und nur knapp entkommen. Ich will aus dieser Stadt so schnell wie m?glich weg.¡° in meinem Kopf entwickelte sich bereits ein Plan wie ich mit Hilfe dieser H?ndler aus der Stadt entkommen k?nnte. ?Ah, das ist dann nat¨¹rlich verst?ndlich. Nun gut, ich sch?tze also du m?chtest nach einem Platz auf unserem Schiff fragen?¡° Es war schwer in dem Gesicht aus einer Mischung aus Mensch und Dachs Emotionen zu unterscheiden, ich war mir jedoch sicher, dass das Zeigen seiner spitzen Z?hne einem l?cheln gleich kam und seine Augen waren menschlich genug um darin den intelligenten Schimmer festzustellen. ?Ihr habt mich durchschaut.¡° ein kleines Lachen entweichend l?chelte ich dem Dachsmann kurz zu. ?Ich w¨¹rde auch nicht kostenlos mitfahren wollen, ich denke jemand mit der F?higkeit zu fliegen kann man auf einer Schiffsreise doch immer mal gebrauchen. Dazu habe ich exzellente Sehst?rke und kann gut als Aufkl?rer oder Ausguck dienen. Wenn nicht so kann ich die ¨¹berfahrt auch immer noch bezahlen.¡° ?Haha, wenn das so ist, von mir aus kannst du mitfahren. Wir fahren jedoch erst am Morgen in 5 Tagen los. Wenn du deine Meinung bis dahin noch nicht ge?ndert hast, dann sag uns einfach am Abend davor Bescheid.¡° Danach vertieften sich die zwei in heftige Gespr?che ¨¹ber Handelspreise, Routen und das Wetter auf See. Anscheinend war der Dach der Kapit?n und Besitzer der Handelsfirma und der Wolf der eingestellte Steuermann. Nach einem gem¨¹tlichen Abend und einer guten Flasche Wein, vielleicht etwas zu viel von letzterem, ging ich hoch in mein Zimmer wo ich diesmal Mantel, Schwert, R¨¹stung und G¨¹rtel ablegte, bevor ich eine Nachtrobe anzog die neben dem Bett lag, Fizzle durch das Fenster hinein lie? und mich anschlie?end in das weiche Bett zur Ruhe lie?. /Meister, da ist einer an der T¨¹r!\ mit diesem Satz wurde ich pl?tzlich mitten in der Nacht von Fizzle geweckt. /Schau am Fenster nach!\ Gab ich zur¨¹ck, w?hrend ich mich leise aufrichtete und nach dem Schwert griff, das ich in weiser Voraussicht neben dem Bett positioniert hatte. /Meister, ein weiter Mann h?ngt am Fensterrand. Es tut mir Leid. Ich habe ihn nicht klettern geh?rt.\ /Schon gut. Da haben wir wahrscheinlich ein paar Sklavenh?ndler ein wenig w¨¹tend gemacht.\ meinte ich mit einem freudlosen l?cheln. /Der Moment in dem sich die T¨¹r ?ffnet, spring durch das Fenster und ramm den Mann am Fensterbrett so das er herunter f?llt. Danach hilf mir mit einem Feuerball gegen den in der T¨¹r. Den zweiten hebe dir erst einmal auf um den vor dem Fenster zur Not noch einmal herunter zuschmei?en.\ /Jawohl Meister.\ In diesem Moment h?rte ich wie jemand in das Schloss der T¨¹r etwas metallisches Einf¨¹hrte und kurz danach klickte es und die T¨¹r ging lei?e auf, durch meine teilweise Nachtsicht konnte ich nur einen in schwarz geh¨¹llten Mann erkennen, das Seil in seiner Hand und das Schwert an seiner Seite war jedoch genug f¨¹r mich. Gleichzeitig h?rte ich wie der Mann von au?en etwas durch den Spalt zwischen den Fenstern schob und den Rigel nach oben schob und das Fenster aufschob. /JETZT!\ rief ich in Gedanken. Auf meinen Befehl hin wurde Fizzle der bisher wie schlafend auf dem Tisch lag mit einem bestialischem Kreischen lebendig und rammte in das Gesicht des Mannes der gerade durch das Fenster klettern wollte und zerkratzte ihm mit sienen Krallen das Gesicht, w?hrend ich das Laken wegschmiss, und noch aus dem Liegen die Hand auf den Einbrecher in der T¨¹r ?ffnete und mit aller Macht meinen einzigen Angriffszauber Dunkler Pfeil zu aktivieren versuchte. Nachdem das denken des Namens nichts brachte, dachte ich stattdessen ¨¹ber den gew¨¹nschten Effekt nach, wie sich Schatten in meiner Hand sammelten und auf den Gegner schossen. Mit einem Schrei meinerseits sammelten sich lebendig gewordene Schatten in meiner Hand zu einem etwa 10cm langem Pfeil, der mit einer Geschwindigkeit der ich selbst mit meinen Augen kaum folgen konnte auf den Mann flog und ihn genau in die Brust traf. (F¨¹r alle die wissen wollen warum jemand es ¨¹berleben kann wenn man ihm die Kehle durchschneidet oder wie Heilmagie in meinen VR Storys funktioniert, lest euch den ersten Teil des Prologs von ?Der Schwarze Prieser¡° durch. http://www.royalroadl.com/forum/showthread.php?tid=11954 Da es ziemlich lang ist m¨¹sst sage k?nnt ihr zur Not nur kurz vorm Ende des 1. 1/3. lesen. Dort lernt der MC gerade seine ersten Heilzauber und die passenden Erkl?rungen. Falls ihr generell erfahren wollt wie ich mir Magie vorstelle dann lest es euch am besten komplett durch. In dieser Geschichte wird es zwar eindeutig mehr Skills geben aber ich werde ihm fr¨¹her oder sp?ter die F?higkeit ?Manaweben¡° geben und dann komme ich darauf zur¨¹ck.) Mit einem ¨¹berraschten und vor Schmerz verzerrten Schrei st¨¹tzte der Mann am Fenster aus dem Fenster, bevor der Mann in der T¨¹r noch einen Feuerball aus der ausgestreckten Hand von Fizzle zu sp¨¹ren bekam. Ein Standard Imp war ein schwaches Monster mit festem lvl das so gegen 5 herum war. Fizzle war also mit seinem lvl 1 wesentlich schw?cher. Ich war mir jedoch ziemlich sicher das seine Intelligenz wesentlich h?her war, was die Koordination zwischen uns wesentlich einfacher machte. W?hrend ich das Schwert einmal in der Luft schwang und die Scheide in die n?chst beste Ecke pfefferte, flog Fizzle bereits mit ausgestreckten Klauen auf den schreienden Mann zu, der gerade erst einen Feuerball ins Gesicht bekommen hatte und versuchte seine schwelenden Haare zu l?schen. W?hrend ich ihm mit all meinem Gewicht, was zu gegeben nicht viel war, rammte und mein Schwert in die Brust trieb, biss ihm Fizzle in die Beine und riss ihm tiefe Schnitte mit seinen Klauen in die Beine. W?hrend der Einbrecher jedoch ¨¹berrascht zur¨¹ck stolperte, zog ich mein Schwert bereits wieder heraus und stellte mir vor wie die selben Schatten die ich vorher gesammelt und abgeschossen hatte sich in meinem K?rper ausbreiteten und mich st?rkten. Sofort f¨¹hlte ich wie mein Mana rapide anfing zu sinken. Die Anzeige hatte ich leider verloren nachdem ich ?neugeboren¡° wurde, jedoch hatte ich jetzt eine instinktives Wissen wie viel Mana oder Leben ich gerade hatte. Das Schwert mit beiden H?nden packend, schwang ich das Schwert quer ¨¹ber die Brust des Gegners, w?hrend Fizzle nach oben flog und ihm die Klauen von hinten ¨¹ber den Hals zog. Ich konnte zwar keinen Lebensbalken mehr sehen, war mir jedoch sicher, dass mein Gegner nicht mehr viel Leben hatte. /Schau nach dem Kerl am Fenster!\ befahl ich Fizzle, als ich hinter mir etwas h?rte. Im n?chsten Moment flog an mir ein Feuerball vorbei und ein w¨¹tender Fizzle st¨¹rzte mit dem Einbrecher aus dem Fenster heraus. Von der Stra?e h?rte ich nur noch Schmerzensschreie des Menschen, wahrscheinlich wurde ihm die ganze Luft aus den Lugen gepresst beim Aufschlag und so war er einem w¨¹tend kreischendem Fizzle hilflos ausgeliefert. Ich zog meinem Gegner noch einmal das Schwert ¨¹ber die Brust und bildete so ein rotes X darauf, als ich sah wie er gerade nach seinem Schwert griff. Seine Augen hasserf¨¹llt. Sein Blick sprach mehr als alle Worte. Er wollte mich tod sehen, das Ziel mich zu fangen war bereits vergessen. Bevor er das Schwert jedoch aus der Scheide ziehen konnte, rammte ich ihn erneut und schubste ihn die Truppe herunter, wo ich ihm hinterher sprang und ihm mein Schwert durch die Kehle trieb, ihm in den Magen trat, mein Schwert damit befreite und ihm einen letzten Stich ins Herz gab, bevor er endlich tod am Boden liegen blieb. Im selben Moment erreichte mein Manastand den Boden und eine gewisse geistliche M¨¹digkeit ¨¹bermannte mich, /Fizzle, ist da mehr als einer?\ rief ich meinem Begleiter telepathisch zu. /Nein Meister, es scheint nur der eine zu sein. Es tut mir Leid, ich konnte ihn nicht aufhalten!\ kam seine schwache Stimme, bevor mich ein Schmerz in meinem Kopf und ein kleines Fenster ¨¹ber seinen Tod informierte.
Dein Begleiter Fizzle ist gestorben
?Fuck ich wei?!¡° rief ich w¨¹tend, bevor ich voller Zorn die T¨¹r aufriss und fast in das Schwert des angeschlagenen zweiten Einbrechers rein gelaufen w?re. Im letzten Moment lie? ich mich fallen und rollte zur Seite. Ich quetschte mir zwar einen Fl¨¹gel ein, aber immer noch besser als aufgespie?t zu werden. W¨¹tend griff ich den n?chst besten Stuhl und schmiss ihn nach dem Angreifer, der ihn laut scheppernd zur Seite schmiss. Da war ich jedoch bereits vor ihm und schlug nach dem Arm der das Schwert in der Hand hielt. Schreiend lie? er es fallen, bevor er einen Dolch zog und ihn mir in die Brust rammte. Panisch bemerkte ich wie mein Leben von seinen lausigen 70 auf 30 viel und langsam weiter sank. Mit einem w¨¹tendem Aufschrei hob ich mein Schwert und rammte es, mit dem Dolch in der Brust, ihm direkt in sein Herz. Mein Leben bekam zwar einen weiteren Schlag verpasst, fast sofort sp¨¹rte ich jedoch wie eine wohltuende W?rme von meinem Schwert ausging und ich ein wenig Leben zur¨¹ck bekam. Jeweils mit der Waffe in der Brust des anderen, rollten wir beide ¨¹ber den Boden, bis wir sie gleichzeitig aus dem anderem wieder herauszogen und ich ihm nur einen Moment schneller dank meiner h?heren Reichweite die Klinge ¨¹ber die Kehle zog, bevor er mit seinem Dolch mein Herz durchsto?en konnte.
lvl up!
?Fuck you!¡° schrie ich die Leich an, w?hrend ich mich wankend aufrichtete und meine Brust hielt. Die Wunde schloss sich zwar, meine Leben jedoch regenerierten sich nur sehr langsam. ?Fuck. Du hast Fizzle get?tet!¡° schrie ich ihn noch einmal an, bevor ich ihn ins Gesicht trat und mich immer noch w¨¹tend umdrehte, wo ein vor Angst zitternder Bork in der T¨¹r zu einem Nebenzimmer stand. ?Mirado, was ist passiert?¡° fragte er verwirrt beim Anblick meines Blutverschmierten Gewands und der zwei Leichen auf dem Boden. ?Sklavenh?ndler!¡° brummte ich nur, w?hrend langsam immer mehr Gerste sich aus ihren Zimmern begaben und sich an der Treppe sammelten, wo sie das blutige Spektakel mit den unterschiedlichsten Mienen beobachteten. ?Ich glaube ganz ehrlich sie brauchen ein besseres Sicherheitssystem in ihrem Inn.¡° meinte ich missmutig. ?K?nnen sie mir ein Bad einlassen? Ich k?nnte eins gebrauchen.¡° ?Einen Moment bitte. BALTIMOR!¡° schrie er, woraufhin aus der T¨¹r zur K¨¹che ein schm?chtiger Junge gest¨¹rmt kam. ?Lass dem werten Herr doch bitte ein Bad ein. Und... r?ume die Leichen weg.¡° ??h... jawohl Herr.¡° Mit einer Verbeugung zu Bork wendete er sich mir zu. ?Bitte gehen sie doch schon mal hoch. Ich bringe ihnen ein Bad nach oben.¡° ?W?hrend ich etwas schw?chlich auf den Beinen nach oben ging, verschwanden die anderen G?ste gr??tenteils wieder in ihren eigenen Zimmern. Der Tod war in einer Welt voller Monster, Banditen und Sklavenh?ndlern wohl keine Seltenheit. Nach ein paar Minuten kam der Baltimor in mein Zimmer, mit einer gro?en Holzwanne die er durch die T¨¹r rollte. Danach legte er eine kleine dunkelblaue Kugel in eine kleinere rote hinein. Nachdem er die Hand darauf gelegte hatte und ein paar Worte dazu gemurmelt hatte, fing aus der blauen Kugel an Wasser auszustr?men und die Wanne zu f¨¹llen. Dort wo es die rote Kugel ber¨¹hrte fing es an zu dampfen. Nach ca. 3 Minuten war die Wanne voll und die Kugeln verloren ihren Glanz. ?Ihr Bad ist angerichtet Herr.¡° sagte Baltimor nachdem er die Kugeln heraus genommen hatte. ?Danke sehr. Hohl es bitte Morgen fr¨¹h ab ja? Ich will heute Nacht nicht mehr gest?rt werden.¡° ?Jawohl. Ich w¨¹nsche ihnen noch eine angenehme Nacht.¡° ?Ich denke dir das zu w¨¹nschen ist so sinnlos wie bei mir. Du hast immerhin noch einen Job vor dir.¡° Mit etwas Mitleid l?chelte ich ihm zu, woraufhin er nur milde mit den Schultern zuckte und die T¨¹r schloss. Die Wanne war zu klein um sich darein zu legen und so kannte ich nicht viel mehr machen als mich hinein zu setzen. Aber auf jeden Fall war es angenehm all das Blut und den Dreck der letzten Tage abzusp¨¹len. Nun wo ich kein Spieler mehr war, wurde ich so dreckig wie der Rest und schwitzte auch ein wenig, wenn auch wesentlich weniger als ein Mensch. W?hrend ich in dem hei?em Wasser sa?, ging mir immer wieder ein und die selbe Sache durch den Kopf: Ich hatte jemanden get?tet. Klar, es war in Selbstverteidigung und ein du oder ich. Das trug zwar viel zur Besserung bei, jedoch war der erste Mord angeblich immer der schlimmste und nun wusste ich warum. Irgendwann qu?lte ich mich aus der Wanne nachdem ich die T¨¹r mit der schweren Wann verbarrikadiert hatte und die schweren Fensterl?den abgeschlossen hatte verfiel ich einen unruhigen Schlaf mit zu vielen Alptr?umen. Es war weniger die Erinnerung an das T?ten, als die Angst vor den n?chsten drei Tagen. Ich war mir ziemlich sicher das die zwei Einbrecher Teil der Crew waren der ich am Morgen zuvor die Segel abfackeln lie?. Wenn ich nun auch noch zwei ihrer M?nner get?tet hatte war es ungewiss wie meine Zukunft aussehen w¨¹rde. Als ich am n?chsten Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen aus einem unruhigen Schlaf aufwachte, zog ich als aller erstes meine Lederr¨¹stung und meinen Mantel an, bevor ich Fizzle neu beschwor. Unauthorized content usage: if you discover this narrative on Amazon, report the violation. Wie beim letzten mal als ich ihn beschworen hatte, sammelten sich aus dem nichts kommende Funken zu einer festen Form zusammen, bis Fizzle auf ein Knie gebeugt vor mir stand. Kaum waren die letzten Funken verflogen h?rte ich bereits seine stimme in meinem Kopf. /Meister, es tut mir Leid das ich euch nicht besch¨¹tzen konnte. Bitte bestraft mich wie ihr es f¨¹r angemessen haltet.\ Mit etwas Belustigung baute ich mich vor ihm auf, die Fl¨¹gel laut ausgebreitet. ?Fizzle!¡° rief ich drohend, bevor ich meine Hand ausstreckte. Er zuckte ein wenig zur¨¹ck, blieb jedoch kniend. Statt ihn jedoch zu schlagen legte ich ihm die Hand zwischen den H?rnern auf und streichelte seine raue Kopfhaut. ?Sag mir Fizzle, wie k?nnte ich jemanden bestrafen der mit allem was er hatte f¨¹r mich gek?mpft hat und sogar gestorben ist? Nein, ich sollte mich daf¨¹r entschuldigen, dass ich dich alleine gegen einen zu starken Gegner habe k?mpfen lassen. Doch selbst dann hast du ihn stark genug geschw?cht um es mir m?glich zu machen ihn zu besiegen.¡° sagte ich mit wohlwollender Stimme. Ein leichter Schauer lief durch Fizzle hindurch und als er aufschaute lief eine einzelne Tr?ne aus seinem rechten Auge herunter, die noch verdampfte bevor sie den Boden ber¨¹hrte. /Meister, ihr braucht euch nicht zu entschuldigen. Ich bin eurer Diener und werde allzeit wieder mein Leben f¨¹r euch Opfern.\ ?Ich wei?, dass wir aneinander seelengebunden sind und du zu Gehorsam verpflichtet bist. Aber w?re es nicht auch in Ordnung wenn du au?er meinem Diener auch ein Freund und Begleiter bist?¡° /Ich danke euch Meister. Ich bin nur ein niederer D?mon und das Konzept der Freundschaft ist mir neu. Doch ein treuer Begleiter werde ich euch mit Freuden sein.\ ?Na das ist ja schon mal ein Anfang. Nun sage mir, was isst du eigentlich den ganzen Tag ¨¹ber? Ich pers?nlich habe n?mlich Hunger und mir f?llt gerade auf, dass du bisher noch nichts gegessen hast.¡° /Meister, ich bin ein D?mon. Als solcher bin ich in der Lage mich allein vom Mana aus der Luft zu ern?hren. Ich bin zwar in der Lage menschliches Essen zu verdauen und zu genie?en, jedoch ist es f¨¹r uns nicht erforderlich.\ ?Nun, wir haben das ¨¹berleben einer gef?hrlichen Nacht zu feiern. Also lass uns was essen gehen und keine Widerworte! Wahrscheinlich schmei?t uns der Wirt danach sowieso vor die T¨¹r.¡° Als wir unten in der Gaststube ankamen drehten sich diesmal ausnahmslos alle Blicke zu uns um. Wer nicht gerade auf mich schaute, starrte auf Fizzle der hinter mir die Treppe herunter gewatschelt kam. ?Guten Morgen allerseits.¡° sagte ich h?flich in die Runde, meinen Blick einmal durch die Menge schweifen lassend, kurz an dem dunklen Fleck auf dem Boden h?ngen bleibend. ?Bork, ich h?tte gerne zwei Portionen des besten was du hast. Eine f¨¹r mich und eine f¨¹r meinen Begleiter der mir heute Nacht das Leben rettete.¡° ?Jawohl, das zweite Essen geht als Entschuldigung f¨¹r die Ereignisse heute Nacht nat¨¹rlich aufs Haus.¡° Nachdem das gekl?rt war ging ich wieder zum Tisch der zwei Biestmenschen und setzte mich nach einem kurzen Nicken ihrerseits an den Tisch. Von den Menschen hielten die meisten scheinbar einen betr?chtlichen Abstand zu den nicht-Menschen. ?Sag mal, was hast du eigentlich angestellt das zwei Sklavenf?nger das Risiko eingehen dich in dieser Stadt aus einem Inn zu entf¨¹hren?¡° fragte mich der Wolfsmann nach einer Weile der Stille. Die ganze Gaststube hatte inzwischen ihre Gespr?che eingestellt und lauschte neugierig. ?Ihr kennt doch bestimmt den Hafenwart oder? Ich hatte ihm gestern angeboten Nachrichten direkt an die Schiffe zu ¨¹berbringen anstatt sie per Lichtzeichen oder per Boot zu ¨¹berbringen. In meiner Unwissenheit, schickte er mich jedoch auf ein Schiff das zu weit weg war und dazu auch noch das Schiff eines Sklavenh?ndlers.¡° Mit ruhiger aber laut genuger Stimme, damit es auch ja jeder in der Gaststube h?rte, fing ich an die Geschichte vom gestrigen Morgen zu erz?hlen. ?Nachdem ich die Nachricht ¨¹berbracht hatte, fingen sie an mich zu umrunden und als sie mich fangen wollten sprang ich mit Hilfe meines Gef?hrten, Fizzle hier, ¨¹ber Bord. Als kleine Rache daf¨¹r z¨¹ndete ich danach noch ihre Segel an. Zugegeben, vielleicht nicht unbedingt die cleverste Idee, aber damals war ich einfach w¨¹tend und wusste noch nicht genau ob ich in der Stadt vor ihnen sicher w?re. All das habe ich erst hinterher erfahren.¡° ?Du hast was?¡° fragte der Wolfsmann und brach in schallendes Gel?chter aus, w?hrend der Dachsmann einen Gesichtsausdruck auflegte den ich als ?besorgtes Stirnrunzeln¡° deutete. Mit einem Blick auf Bork sah ich wie dieser bleich wurde und nur den Kopf sch¨¹ttelte, bevor er den Tresen verlies und in sein Zimmer neben der Gaststube verschwand. ?Junge, dass werden dir diese Seeleute nie verzeihen. Jetzt hast du auch noch zwei ihrer M?nner auf dem Gewissen. Junge Hei?bl¨¹ter w¨¹rde ich sagen, ohne Erfahrung und Disziplin die wohl ihren Chef beeindrucken und sich gleichzeitig an dir r?chen wollten.¡° erkl?rte mir der Dachsmann mit einem b?sen Blick auf seinen Wolfsgef?hrten. ?Es tut mir Leid, aber ich muss mein Angebot zur¨¹ckziehen. Du magst ja Fl¨¹gel haben um der Gefahr zu entkommen, wenn die Sklavenh?ndler es jedoch WIRKLICH auf dich abgesehen haben, so werden sie dir aufs Meer raus folgen. Und es ist kein Geheimnis das Sklavenh?ndler die besten Freunde der Piraten sind.¡° Ein gewisses Bedauern war dem Dachsmann zwar anzusehen, ich konnte jedoch nachvollziehen wenn er sein Leben, sein Schiff, seine Ware und seine Crew nicht wegen einem Fremden riskieren wollte. So gering die Chancen auch sein m?gen, solange auch nur die Chance bestand, dass sie mir aufs Meer folgen w¨¹rden, war ich es nicht Wert all das zu riskieren. ?Schon gut. Ich sch?tze mal der Wirt ist gerade das Geld z?hlen gegangen um mich auszuzahlen bevor er mich rauswirft. Ich nehme es euch also nicht ¨¹bel. Meint ihr ich w?re im Tempel der G?ttin des Windes sicher?¡° ?Wo wenn nicht da? Kein Sklavenh?ndler hat oder wird jemals seinen dreckigen Fu? in einen ihrer Tempel setzen. Die Regeln der G?tter verbieten zwar das direkte Eingreifen in die Geschehnisse dieser Welt, jedoch ist ihnen in ihren eigenen Hallen komplette Handlungsfreiheit gew?hrt.¡° ?Ich verstehe. Ah, da kommt der Bork bereits mit einem Beutel. Sagte ich es euch nicht?¡° Mit einem traurigen L?cheln wendete ich mich Bork zu. ?Schon gut Freund, ich kann dich verstehen. Nach dem Essen bin ich weg.¡° versicherte ich ihm. ?Es tut mir Leid, aber bitte verstehe das ich meine G?ste nicht in Gefahr bringen m?chte. Der direkte Handel mit Sklaven ist hier zwar verboten, jedoch gibt es hier fast so viele Sklavenh?ndler wie in der Hauptstand, die nur anlegen und ihr ?Ware¡° ins Landesinnere bringen. Wenn du einen von ihnen ver?rgert hast und er die anderen von deinem Wert ¨¹berzeugt, ist es ungewiss wie viele nun hinter deinem Kopf her sind.¡° erkl?rte er mir, bevor er mir den Beutel voll mit klimpernden M¨¹nzen in die Hand dr¨¹ckte, den ich gedankenverloren in meiner Tasche versinken lie?. ?Wie gesagt, ich kann es verstehen.¡° Kurz darauf, nach dem der Wirt noch ein paar mal sein Bedauern ge?u?ert hatte und die Biestmenschen sich verabschiedet hatten, brachte er uns das Essen. Es war ein gut duftender Fleischeintopf. Nach einer kleinen Lektion mit dem Schwerpunkten: ?Tischmanieren und L?ffel halten¡° f¨¹r Fizzle, war es mir sogar m?glich unter nicht gerade lei?em Schmatzen mein Essen zu genie?en. ?Fizzle, wenn du nochmal an meinem Tisch essen willst musst du an deinen Tischmanieren arbeiten.¡° gab ich ihm nach dem Essen zu bedenken. /Es tut mir Leid Meister, ich werde daran arbeiten.\ ?Wie auch immer, lass uns gehen.¡° Mit einem letzten Blick auf den Wirt ging ich hinaus aus der Stadt, meine erste Station f¨¹r heute war es mir ein paar Zauber f¨¹r das allgemeine Leben anzueignen. Wenn ich mich nicht irrte sollten ein paar Basiszauber ohne Klassenbeschr?nkung wohl drin sein. Mein erster Anhaltspunkt war also wieder die Bibliothek, wo mich ein grimmig dreinblickender Bibliothekar begr¨¹?te, der nur kurz gr¨¹?end nickte und dann weiter ein paar Dokumente verglich, mit einem Blick als w¨¹rde er sie am lieber verbrennen als lesen. Im angewiesenem Regal fand ich relativ schnell 3 ziemlich benutzt aussehende B¨¹cher. - Alltagszauber f¨¹r den einfachen Mann. - Anfangszauber f¨¹r den einfachen Magier. - Diverse Zauber f¨¹r jedermann. Nachdem ich das erste Buch aufgeschlagen hatte, war der Tag f¨¹r mich gelaufen. Im Buch ?Alltagszauber¡° fand ich genau das was der Titel sagte. Ein Zauber zum Wasser sammeln, um Wasser zum Kochen zu bringen und einen f¨¹r eine kleine Lichtkugel. An sich gesehen alles ziemlich nutzlos jedoch war es f¨¹r einen faulen Menschen, oder besser gesagt Avian, stets besser etwas derartiges zu haben als es nicht zu haben. Ein Spieler mag damit zwar nichts anfangen k?nnen, als Bewohner dieser Welt jedoch waren sie so n¨¹tzlich wie ein Wasserhahn oder ein Herd. Sogar noch mehr wenn man bedenkt das es wohl nahezu ¨¹berall funktionierte. Im Buch ?Anfangszauber f¨¹r den einfachen Magier¡°, fand ich Erkl?rungen wie ich einen einfachen Feuerball, einen einfachen Blitz und ein einfaches Erdgeschoss bildete. Im Buch ?diverse Zauber¡° fand ich genaue Anweisungen f¨¹r einen kleinen Levitationszauber, einen Suchzauber, eine Methode wie ich mit Mana in Stein, Metall, Papier oder Luft schreiben konnte, Anweisungen wie ich Runen aktivierte und wie ich ein paar einfache zeichnete. Genau genommen eine Rune der Ungeziefer Abwehr, eine des W?rmeschildes (ein Zauber der es innerhalb des Kreises warm h?lt), und ein Zauber der Monster Abwehr (Ein Zauber der schwache und weniger intelligente Monster fern h?lt). (Wieder einmal verweise ich nur auf Chapter 1 von ?Der schwarze Priester¡°. Einige ?hnliche Zauber sind dort beschrieben und wie sie funktionieren bzw. wie der MC sie da gelernt hat. Den Rest k?nnt ihr euch dann schon selbst zusammen reimen. Ich m?chte hier die uninteressierten nicht mit langen Erkl?rung nerven (ok... ich gebe es zu... das Interessiert mich nicht im geringsten, ich will es einfach nur nicht zweimal schreiben^^) ^,^) Nachdem ich alle B¨¹cher durchgelesen hatte und mir auf eines der rumliegende Papiere ein paar Notizen mit dem neu gelernten Zauber ?Manazeichnen¡° gemacht hatte, st¨¹rmte ich aus der Bibliothek heraus und auf die nahezu leere Wiese, nur auf der Stra?e die vom Stadttor zum Wald f¨¹hrte waren ein paar Reisende und H?ndler zu sehen. Ansonsten waren ein paar Einwohner in der N?he die das sch?ne Wetter genossen, im gro?en und ganzem hatte ich jedoch eine Menge Platz zum ¨¹ben und genau das Tat ich auch. Es dauerte bis sp?t zum Mittag hinein, bis ich endlich alle Zauber zu einem zufrieden stellendem lvl hin bekam. Die Runen musste ich ein paar mal Zeichnen bis sie genau genug waren. Das Problem war, dass ich stets 5 davon brauchte die ich in einem Abstand von maximal 2m platzieren musste, also einem Kreis von ca. 3m Durchmesser. Das Erdgeschoss jedoch wollte mir nicht gelingen, ich sch?tze also das meine Klasse mir eine gewisse negative Affinit?t f¨¹r manche Zauberarten gab. Danach wendete ich mich endlich mal meinem Statusfenster zu. (da es wohl mal wieder schei?e aussehen wird, oder gar nicht angezeigt wird: Hier habt ihr einen Link zu einem Googledocs Dokument in das ich die Tabelle einfach rein kopiert habe: https://docs.google.com/document/d/1QxLAzQuMRbQX2lntbJD-5rf_hKtN2aZO0NWvKhdPLFs/edit?usp=sharing) ?Mhh, ich will immer noch den Weg des Magiers gehen, gleichzeitig muss ich jedoch auch an meine Zukunft denken, ich denke 2 Punkt ein Intelligenz und und Agilit?t und 1 Punkt in Ausdauer sollte angemessen sein f¨¹r den Moment. (selber Link, Seite unten drunter) Meine Skillliste war zwar gewachsen, leider bisher jedoch ohne Verbesserung der Skills.
Skills: Besondere F?higkeiten: - Vertrauter beschw?ren 100 Mana - verfluchtes Schwert - Imp (Fizzle) lvl 2 - Fliegen (ca. 9 Minuten) 3 km 5 Minuten Du hast die nat¨¹rlichen F?higkeiten zum Fliegen - D?mmersicht Du kannst auch mit wenig Licht noch gut sehen. Zauber: + St?rke der D?monen (Stufe 1) Erh?ht kurzzeitig deine St?rke abh?ngig von deiner Intelligenz. (15% deiner Intelligenz f¨¹r 15 Mana die Sekunde) + Dunkler Pfeil (Stufe 1) Du sammelst Macht aus dem Reich der D?monen und schleuderst sie als Pfeil auf deine Feinde 20 Mana + Kleiner Feuerball (Stufe 1) Schmei?t einen kleinen Feuerball auf den Gegner 15 Mana + Kleiner Blitz (Stufe 1) Schie?t einen kleinen Funkenblitz bis zu 3m auf den Gegner 15 Mana Alltagszauber: - Wasser sammeln (sammelt Wasser aus der Luft) 50 Mana f¨¹r einen Liter in einer Minute - Lichtkugel (beschw?rt eine kleine Lichtkugel) 30 Mana f¨¹r 5 Minuten pro Kugel - Kochen (erhitzt eine kleine Menge Wasser bis zum Kochen) 60 Mana f¨¹r 1l Wasser in 5 Minuten - kleinste Levitation (bewegt eine kleine Masse nach deinem Willen in einem Abstand von bis zu 3m) 25 Mana f¨¹r eine Masse bis 1kg f¨¹r eine Minute. - kleiner Suchzauber (findet ein gesuchtes Item in einem Radius von 10m) 10 Mana - Manazeichnen (Benutze Mana um Schrift in Oberfl?chen einzuritzen oder bis zu 5 Minuten in der Luft sichtbar zu machen) 100 Mana f¨¹r 1m Schrift - Runenaktivierung (erlaubt es dir die Magie in Runen zu aktivieren) Manakosten abh?ngig von der Rune (Bekannte Runen: Rune der Ungeziefer Abwehr, Rune des W?rmeschildes, Rune der Monster Abwehr) Bonusse: -30% Leben +20% Agilit?t +10% Intelligenz +10%Agilit?t +10% Ausdauer Segen der Sch?pfermutter: Du stehst unter dem Segen der Sch?pfermutter dieser Welt. - +10% Exp - Niedere G?tter k?nnen dir keinen direkten Schaden zuf¨¹gen. - Du bist in jedem Tempel der Sch?pfermutter stets willkommen und wirst dort eine Zuflucht finden. - Du bist in der Lage ¨¹berall die Stimme der Sch?pfermutter zu h?ren. - Du bist in der Lage mehr als einen Segen gleichzeitig zu tragen. Segen der G?ttin der Luft, Nyravie: Von deinem Glauben an Freiheit und deine Luft zum Wind beeindruckt, hat dir die G?ttin Nyravie ihren ihren Segen verliehen. + Die Luft ist dein Element und deine Heimat. - +20% Manaregeneration beim Fliegen - -20% Ausdauerkosten beim Fliegen - -15% Beeinflussung durch Gegenwinde beim Fliegen + Luftelementare sind dir im allgemeinen freundlich gesinnt + Bruder unter Nyravie: Behandle andere Gesegnete von Nyravie stets mit Respekt und sei dir sicher den selben zur¨¹ck zu erhalten. + Du bist in der Lage K?lte bis zu einem gewissen Grad zu ignorieren.
?Begleiter!¡°
Begleiter: ?Verfluchtes Schwert¡° Ein verfluchtes Schwert das direkt mit der Seele eines Magiers verbunden ist. Der Wille des Schwertes ist momentan in einem tiefen Schlaf. Angriff: 2-3 Schaden + Blutsauger: 10% der genommenen Lebensenergie wird in Leben f¨¹r den Meister des Schwertes umgewandelt. + Verfluchte Klinge: Das Schwert absorbiert einen Teil der Kraft seines Meisters. Niemand au?er dem Meister des Schwertes kann die Klinge tragen oder nehmen. ?Fizzle¡° Ein treuer, seelengebundener Begleiter eines Magiers. Ist in der Lage schwache Feuermagie zu wirken. Stufe 2 45 Leben, 76Mana + Feuerball (25 Mana Kosten) + kleiner Blitz (15 Mana Kosten) + Seelengebunden Die Kreatur absorbiert einen Teil der Kraft ihres Meisters und ist im Austausch dazu gezwungen jedem Befehl Folge zu leisten.
?Mhh, Fizzle? Wann genau hast du denn bitte den Zauber ?kleiner Blitz¡° erlernt?¡° fragte ich ihn erstaunt. /Gerade eben Meister. Nachdem du st?rker wurde, wurde auch ich st?rker und ich hatte das Gef¨¹hl einen neuen Zauber lernen zu k?nnen. Die meisten Zauber die du gerade ge¨¹bt hast konnte ich nicht ausf¨¹hren, alle au?er diesem.\ ?Mhh, ich denke das k?nnte n¨¹tzlich werden. Nun gut. Noch ein wenig Flugtraining und dann m¨¹ssen wir wohl mal am Tempel vorsprechen.¡° Luftkampf Training und gesetzliche Folgen Als wir am Abend am Tempel von Nyravie ankamen war es bereits Abend. Diesmal mal jedoch waren dort ein paar einfach gekleidete Leute die vor der Statur knieten und zu beten schienen. Davor stand ein Priester und erz?hlte von der G?ttin, der Freiheit, ihrer sanften und ihrer w¨¹tenden Natur. Kaum jedoch sah er mich eintreten, unterbrach er seine Predigt und schaute mich mit gro?en Augen an. ?Verehrter Avian, willkommen im Haus der G?ttin.¡° Mit einer respektvollen Verbeugung begr¨¹?te er mich, w?hrend die anderen betenden sich verwundert nach mir umschauten. ?Ich gr¨¹?e euch Priester, sagt ist der Priester Antaeus zu sprechen?¡° fragte ich ihn h?flich. ?Ah, sicher doch. Sie k?nnen sich ja gar nicht vorstellen was er f¨¹r einen Aufstand Heute Morgen gemacht hatte als er uns berichtete bei eurer Segnung dabei gewesen zu sein. Ah ich schweife ab, ich werde ihn sofort holen.¡° Ohne einen weiteren Gedanken an die anwesenden Betenden zu verschwenden eilte er durch eine Seitent¨¹r davon. Nur knapp eine Minute sp?ter kam er mit Antaeus wieder, der bei meinem Anblick lachend die Arme aufmachte. ?Guten Tag Bruder, was treibt dich in den Tempel der G?ttin? Bist du hier um Zuflucht vor den Sklaventreibern zu suchen?¡° fragte er mich. ?Ich sehe Ger¨¹chte reisen schnell.¡° meinte ich mit einem kleinen schmunzeln, woraufhin er anfing zu lachen. ?Ich glaube inzwischen wei? die ganze Stadt davon. Ein Avian der mitten in der Nacht von Sklavenf?ngern in seinem eigenem Raum ¨¹berfallen wurde und das Spiel gegen sie gedreht hat. Du musst wissen, der Handelsrat ist mehr als nur erbost. Derartige Ger¨¹chte f?rdern nicht gerade die Handelsbeziehungen mit den umliegenden nicht-Menschen L?ndern.¡° ?Tja, das kann ich mir denken, also Bruder du meintest gestern ich w¨¹rde hier stets willkommen sein. W?re es m?glich hier ein paar Tage Zuflucht zu suchen? Ich k?nnte mir keinen sicheren Platz f¨¹r die Nacht vorstellen, als direkt unter den Augen der G?ttin.¡° ?Aber sicher doch. Bruder Loxias, k¨¹mmern sie sich doch wieder um die Andacht, ich werde den gesch?tztem Avian eines unserer G?ste Zimmer zuweisen.¡° ?Sehr wohl Hohepriester.¡° ?Nun denn Mirado, du musst mir unbedingt erz?hlen was wirklich passiert ist. Als die Geschichte bei mir ankam waren es bereits 20 bis an die Z?hne bewaffnete M?nner, die das Gasthaus st¨¹rmten, wo du sie mit gezogenem Schwert erwartetest und sie in einem ehrenhaftem Kampf einen nach dem anderen niederstrecktest. Mir ist nat¨¹rlich klar wie das mit den Ger¨¹chten ist, ich sch?tze also mal es waren zwischen 1 und 3 Neulingen die meinten du w?rst der Weg zu schnellem Geld.¡° erkl?rte Antaeus, w?hrend er mich durch einen Nebengang eine breite Wendeltreppe nach oben f¨¹hrte. ?Gar nicht schlecht geraten. Es waren tats?chlich nur zwei Hei?bl¨¹ter, die sich wahrscheinlich f¨¹r ein paar abgebrannte Segel r?chen wollten. Sie hatten das Gasthaus auch nicht gest¨¹rmt sondern sich angeschlichen. Ohne meinen Partner Fizzle h?tten sie mich im Schlaf ¨¹berw?ltigt selbst so war es ein knapper Kampf und h?tte mich fast mein Leben gekostet.¡° ?Ah ja, ich glaube du musst mir die ganze Geschichte erz?hlen. Ich habe zwar von einem Schiff mit halb abgebranntne Segeln geh?rt das gestern Mittag anlegte, h?tte jedoch nicht gedacht, dass DU daf¨¹r verantwortlich warst.¡° mit einem kleinem Lachen ?ffnete er am Ende eines Ganges eine breite T¨¹r, offensichtlich f¨¹r die Fl¨¹gel eines Avian gedacht, und f¨¹hrte mich in einen kleinen Raum mit Steinw?nden und Boden hinein. Es hatte einen Tisch, ein gro?es Bett und ein gewaltiges Fenster aus dem ich ohne Probleme starten oder landen k?nnte. ?Hier bitte sehr, es ist nicht prunkvoll aber ich hoffe das ist kein Problem.¡° ?Das ist kein Problem. Solange ich ein Dach ¨¹ber dem Kopf habe und keine Angst vor dem n?chstbesten Dolche haben muss, bin ich bereits vollkommen zufrieden. Ist es in Ordnung wenn mein Begleiter Fizzle mit mir hier wohnt?¡° ?Du hast einen Begleiter? Du musst mich ihm unbedingt vorstellen!¡° /Fizzle, komm durch das Fenster rein!\ ?Mit vergn¨¹gen, darf ich vorstellen, Fizzle, mein Begleiter der mich nun schon zweimal vor dem Arm der Sklavenh?ndler gerettet hat.¡° sagte ich, w?hrend ich mit den Armen auf Fizzle zeigte, der in diesem Moment gerade durch das Fenster hereingeflogen kam und seine ledernen Schwingen anlegte, ohne Antaeus auch nur einen Moment aus seinen misstrauischen Augen zu lassen. ?Ein Imp!?¡° Kurzes ¨¹berraschen und ein anschlie?endes L?cheln breitete sich auf seinem Gesicht aus. ?Wir unter der G?ttin der Freiheit diskriminieren gegen niemanden nur aus Vorteilen heraus, abgesehen nat¨¹rlich von Sklavenh?ndlern und F?ngern, ich denke du bist Mirado ein treuer Begleiter und Diener. Hab also keine Angst vor mir, ich bin ein Bruder unter der G?ttin zu deinem Meister und solange ihr in ihrem Haus seid wird euch niemand Schaden zuf¨¹gen k?nnen.¡° erkl?rte er. /Meister, ich traue ihm. Er scheint es ernst zu meinen.\ ?Sagt mir Antaeus, kann ich hier etwas zu essen bekommen? Ich bin auch bereit f¨¹r Verpflegung und Unterkunft zu bezahlen.¡° ?Wie k?nnten wir nur Geld f¨¹r die Unterbringung eines Mitgliedes des erw?hlten Volkes der G?ttin verlangen? Ihr bekommt nat¨¹rlich kostenlose Verpflegung solange ihr hier seid, zugegeben, die Tempel Nahrung ist nicht gerade das leckerste aber zumindest Nahrhaft und leicht verdaulich. Wenn es dir also nichts ausmachst w?re es der Priesterschaft eine Ehre dich als Ehrengast an ihrer Tafel zu begr¨¹?en.¡° ?Die Ehre w?re ganz meinerseits.¡° ?Dann werde ich dich erst einmal einrichten lassen und komme in einer halben Stunde wieder. Ich denke der oberste Pontifex wird mehr als nur erfreut sein zu h?ren, dass du ein Avian sich an unserem Tisch befinden wird.¡° Nachdem er gutgelaunt die T¨¹r hinter sich geschlossen hatte, wendete ich mich meinem Begleiter Fizzle zu. /Wei?t du was? Ich glaube ich brauch unbedingt mehr Informationen ¨¹ber mein eigenes Volk. Ich wei? ja noch nicht einmal warum sie mich hier als heilig ansehen.\ /Meister, f¨¹r mich bist du der Meister, egal von welchem Volk.\ /Tja, das freut mich zwar ungemein, trotzdem brauche ich mehr Informationen. Ich wei? ja noch nicht einmal wo mein Volk Zuhause ist. Wobei ich eigentlich dort als letztes hin m?chte. Kannst du dir vorstellen wie es w?re unter einem Volk zu leben mit dem man nur den K?rper teilt? F¨¹r die Abenteurer ist das alles nur ein Spiel und damit vielleicht nicht schlimm, f¨¹r mich ist das jedoch etwas anderes. Was h?ltst du davon wenn wir in den unerforschten Teil der Welt vordringen? Wir haben Fl¨¹gel und den Segen der G?ttin des Windes, was h?lt uns also davon ab die unerforschten Gebiete zu besuchen?\ /Meister, ich folge dir wohin auch immer du gehst. Bis ans Ende der Welt, in die H?lle selbst oder in den Himmel, die Basis der Engel selbst.\ /Ich wei?. Sag, erinnerst du dich daran wie es war als ich dich das erste mal beschwor? Damals warst du kaum mehr als eine Puppe, bevor ich und die ganze Welt neugeboren wurde. Wie war das f¨¹r dich?\ /Ich wei? nicht wie es f¨¹r die anderen Einwohner dieser Welt war, f¨¹r mich jedoch war es als ob ein Funke in meinem Herz entfacht wurde und ein Schleier von meinem Geist gehoben wurde. Ich glaube jedoch, dass die anderen Einwohner dieser Welt die Ver?nderung nicht so gemerkt haben. Es war die Ver?nderung in dir Meister, die mich auf meine eigene Ver?nderung hingewiesen hatte.\ /Danke, das dachte ich mir so in etwa schon. Ich kannte leider keine Einwohner vor der Neugeburt. Es f?llt mir also schwer einen Vergleich herzustellen.\ /Sag, wie ist es da wo du herkommst und wo du hin gehst wenn du stirbst oder ich dich gerade nicht beschworen habe?\ /Meister, es ist ein trauriger Ort, ich denke der Begriff ?Unterwelt¡° ist mehr als passend. Der Himmel ist rot, es wird nie wirklich dunkel oder hell und der Boden speit konstant Feuer. Die Kreaturen die dort leben sind hart und leben nach der Regel des st?rksten. Fressen oder gefressen werden. Ohne die Verbindung unserer Seelen mit dir Meister, w?re ich wohl bereits als Diener oder Futter eines h?heren D?monen geendet.\ /Mhh, ich denke dann sind ein paar Sklaventreiber in dieser Welt doch noch etwas besser. Immerhin haben wir hier einen freien blauen Himmel.\ ?Geehrter Mirado, ich bin hier um euch auf Wunsch des obersten Pontifex und des Hohepriesters Antaeus zu Tisch zu laden.¡° mit einem leisen Klopfen rief mich eine jung klingende Stimme von hinter der T¨¹r. ?In Ordnung, ich komme. Ist es in Ordnung meinen Begleiter mit zubringen?¡° fragte ich, w?hend ich die T¨¹r auf machte und auf Fizzle zeigte. Einen Moment verzog sich das Gesicht des jungen in Schock und Angst, bevor ihm scheinbar wieder die Lehren seines Tempels einfielen und er eifrig nickte. ?Jawohl, der Hohepriester hat sogar ausdr¨¹ck danach gefragt. Er meinte er h?tte einige Fragen an euch beide.¡° Nachdem mich der junge die Treppe wieder runter, in einen gro?en Raum mit einem langen niedrigen Tisch gef¨¹hrt hatte, verneigte er sich kurz, bevor er davon eilte. Am Tisch sa?en ungef?hr 10 M?nner und Frauen mittleren bis hohen Alters die bei meinem Eintreten sich kurz aufstellten, sich h?flich verbeugten und sich dann wieder auf ihrem Sitzkissen nieder lie?en. Antaeus sa? am Ende des Tisches, direkt neben einem b?rtigem alten Mann, der das Ende des Tisches besetzte. Da Antaeus gegen¨¹ber noch ein Platz frei war und er mich zu sich winkte, sah ich das als Einladung mich dort hin zu setzen. Tats?chlich war das Sitzkissen f¨¹r mich wesentlich bequemer als ein Stuhl. Gerade sitzen war aufgrund meiner Physik die f¨¹rs Fliegen gemacht war kein Problem und so hatte ich kein Problem damit wo ich meine Fl¨¹gel und meinen Schwanz hinmachen konnte, da ich sie einfach hinter mir auf dem Boden ausbreitete. ?Ich gr¨¹?e dich verehrter Avian. Ich bin Deucalion, der oberste Pontifex aller Tempel in Cedoria. Bruder Antaeus hat mir gestern in aller Ausf¨¹hrlichkeit von deiner Segnung erz?hlt. Stimmt es das du die G?ttin selbst getroffen hast?¡° Kaum sa? ich, fing der alte Mann mit dem Bart direkt an auf mich einzureden. In seinen Augen konnte ich das selbe begierige Schimmern nach Wissen sehen wie in denen von Antaeus. Nachdem ihm Fizzle noch einen misstrauischen Blick zugeworfen hatte, fingen wir an zu essen, stets wieder unterbrochen von Fragen ¨¹ber meinen Konflikt mit den Sklavenh?ndlern, ¨¹ber die Unterwelt an Fizzle und allgemein ¨¹ber mich und die Welt aus der ich kam. Ich verheimlichte nichts und manches erschien den Pontifex nahezu unm?glich, wie als ich ihm erz?hlte das in unseren gro?en St?dten vor lauter Hochh?usern kein Wind mehr wehte. ?Sagt mir verehrter Pontifex, k?nnt ihr mir mehr ¨¹ber mein eigenes Volk erz?hlen? Ich habe zwar vielleicht von der G?ttin den K?rper eines Avian bekommen, doch mein Wissen ¨¹ber sie beschr?nkt sich nur auf den Namen ihres Wohnortes.¡° fragte ich ihn irgendwann, nachdem das Essen schon l?ngst abger?umt war, die Sonne bereits untergegangen war und die Priester immer noch nahezu regungslos auf ihren Pl?tzen sa?en und unserem Gespr?ch lauschten. In der Halle war es zwar ein wenig k¨¹hl geworden, da auch sie mehrere gro?e Fenster besa? durch die der Wind wehte, jedoch machte das den anwesenden durch den Segen ihrer G?ttin scheinbar nichts aus, denn sie alle hatten nicht mehr als eine d¨¹nne Robe mit blauen Linien und Kringeln f¨¹r den Wind an. ?Ah ja, selbstverst?ndlich. Als ich damals den Posten des Hohepriesters bekam, bevor ich zum Pontifex wurde, bekam ich einen ganzen Stapel ihrer Geschichte auf meinen Schreibtisch get¨¹rmt. Also was willst du wissen?¡° ?Alles, ihre Regierungsform, falls sie so etwas haben, ihr Lebensstil, ihre Geschichte. Alles eben.¡° erkl?rte ich ihm. ?Ah, das ist eine gro?e Anfrage. Nun gut, wo fange ich da am besten an. Ihre Regierungsform ist wohl das einfachste zu erkl?rende. Sie haben ganz einfach keine Regierung. Die Avian sind Kinder der G?ttin des Windes und damit ein freiheitsliebendes Volk das sich nur schwer einer festen Form wie einer Regierung unterwirft. Stattdessen haben sie einen Kodex aus Moral und Ehre den sie freiwillig befolgen, wer ihn ohne gute Begr¨¹ndung bricht verl?sst meist freiwillig die Insel oder wird im schlimmsten Fall sogar verbannt. Ihr allt?gliches Leben ist meist wie der Wind, sprunghaft und wechselhaft habe ich gelesen. Sie tun worauf auch immer sie Lust haben. Da die meisten von ihnen kein Interesse an Reichtum oder Luxus haben, haben sie eine menge freie Zeit zur Verf¨¹gung und die nutzen sie zum Fliegen, um ihren Hobbys nach zu gehen oder einfach nur gesellschaftlich aktiv zu sein. Ihre Gemeinschaft ist jedoch ein wenig anders als unsere. Die wenigsten Avian h?lt es lange auf ihrer Insel fest, fr¨¹her oder sp?ter fliegen sie in die Welt hinaus um ein paar Jahre sp?ter wieder zur¨¹ck zu kommen und von ihren Abenteuern zu erz?hlen, dank dem langen Leben das die G?ttin euch gegeben hat, kann das zwischen ein paar Monaten bis hin zu mehreren Jahrzehnten dauern. Ihre Geschichte hingegen ist eher langweilig aus menschlicher Sicht gesehen. Sie hatten zwar mal ein paar Scharm¨¹tzel mit Wyvern, Engeln oder anderen fliegenden Rassen, jedoch im gro?em und ganzen sind sie kein sehr kriegerischen Volk und ihre Geschichte ist eher von ihrem Alltag bestimmt. Das hei?t jedoch nicht das man sie leicht nehmen sollte. Es gibt keine besseren Luftstreitkr?fte als die Avian, weder Engel, Drachen, Wyvern, Drachlinge oder andere fliegende Rassen k?nnen es mit ihnen in der Luft aufnehmen. Nachdem die Engel einmal versucht hatten die fliegenden Inseln f¨¹r sich einzunehmen, haben sie tiefen Respekt und Furcht vor der Schlagkraft der Avian entwickelt. Magie, Schwertkampf oder Fernkampf, was auch immer du versuchst, solange du in der Luft bist, die Avian k?nnen es besser.¡° erkl?rte er mir. Ein Teil davon wusste ich schon, trotzdem waren die Informationen f¨¹r mich mehr als wertvoll, sollte ich jemals mein Volk besuchen gehen. ?Ich danke dir, sag wie weit sind die fliegenden Inseln von hier entfernt?¡° fragte ich ihn. ?Mhh, ich bin mir nicht sicher, aber ich sch?tze so in etwa 35.000km (AN: Wenn ich richtig gerechnet habe m¨¹sste ein 15x so gro?e Erde ungef?hr 155.000km Umfang besitzen). Wenn du ein Schiff nimmst um so nah wie m?glich an die Strudel heran zukommen, packst du die Reise wohl in etwa einem Jahr. Das ist auch der Grund warum wir niemals damit gerechnet h?tten einen Avian zu Gesicht zu bekommen.¡° erkl?rte mir der Pontifex mit einem schwachen L?cheln, als er mein entt?uschtes Gesicht sah. ?Nun gut, ich hatte sowieso erst einmal vor die unerforschten Gebiete dieser Welt zu besuchen.¡° versicherte ich ihm. ?Wisst ihr jedoch einen Platz wo ich ungest?rt das Fliegen und den Luftkampf ¨¹ben kann? Leider bin ich noch weit von der legend?ren Luftkampfkraft entfernt die du erw?hntest.¡° ?Ah, das ist wahrlich schwer zu sagen. Ich denke solange die Abenteurer noch nicht wieder da sind w?re die Wiese ein geeigneter Platz daf¨¹r. Wenn du willst kann ich ein paar Zielscheiben f¨¹r dich herrichten lassen, wir haben f¨¹r den Flugwettbewerb zwischen den Priestern den wir einmal pro Jahr abhalten extra ein paar fliegende Slaloms. W?re das ist in Ordnung?¡° fragte mich der Pontifex mit einem Schimmern in den Augen, dass mir sofort verriet das er alles daf¨¹r geben w¨¹rde einen Avian beim Fliegen und ¨¹ben zu sehen. ?Es w?re mir eine Ehre. Wenn ihr mich nun entschuldigt, ich hatte heute einen anstrengenden Tag, verzeiht mir bitte wenn ich mich nun zur Ruhe begebe. Fizzle wir gehen.¡° Nachdem ich mich von den Priestern verabschiedet hatte, l?sten auch sie sich auf, die Teller wurden bereits von ein paar Jungs und M?dchen abger?umt die als Priesterlehrlinge oder Tempel Arbeiter einsch?tzte. Am n?chsten Morgen wurde ich kurz von Fizzle geweckt. /Meister, es klopft an der T¨¹r.\ ?Whas?¡° fragte ich verschlafen, bevor ich die Decke zur¨¹ck schmiss und zur T¨¹r stolperte. ?Gut geschlafen?¡° fragte mich Antaeus zwinkernd als er mein verschlafenes Gesicht sah. ?Ich wollte dir nur sagen, dass der Pontifex die Slaloms gefunden hat. Wenn du dich also fertig gemacht hast werde ich dir ein Fr¨¹hst¨¹ck bringen lassen. Wenn du fertig bist dann komm doch grad an den Strand ?stlich der Stadt. Ja?¡° ?Ok, lass mich nur noch schnell wach werden.¡° Nachdem er die T¨¹r wieder geschlossen hatte und pfeifend davon ging, beschwor ich in eine nahestehende Schale etwas Wasser und wusch mir das Gesicht. In meinem alten Leben war ich stets ein Morgenmuffel gewesen, jetzt wo ich endlich mal wieder eine Nacht in einem bequemen Bett in einer absolut sicheren Umgebung hatte zeigte sich diese schlechte Eigenschaft wieder. This novel is published on a different platform. Support the original author by finding the official source. Nachdem ich endlich mit viel M¨¹hen meine R¨¹stung wieder angelegt hatte, kam bereits einer der Diener/Lehrlinge mit meinem Essen, nur ein einfacher Haferbrei aber immerhin besser als gar nichts. Als ich eine halbe Stunde sp?ter am Strand ankam, fand ich mehrere 3m langen Holzstangen im Sand stecken, sowie ungef?hr 20 fliegende Kugeln durch die ca. 1,5m lange Holzst?be betrieben waren. Die Diener/Lehrlinge hoben einer nach dem anderem ab, bevor sie in mittlerer Geschwindigkeit durch den Slalom Parkour flogen und dahinter meist ersch?pft aber lachend zusammen brachen. Als ich am Strand landete kam sofort Antaeus an geeilt. ?Da bist du ja, ich dachte schon du kommst gar nicht mehr. Was du hier siehst ist das Training f¨¹r unsere angehenden Priester. Sie alle haben den Segen der G?ttin auf sich und haben von ihr die F?higkeit zu fliegen auf Kosten ihres Manas bekommen. Das macht die Priester von Nyravie auch zu den einzigen Luftaufkl?ren der Menschenstreitkr?fte, abgesehen nat¨¹rlich von den st?rksten Windmagiern, aber auch die brauchen den Segen unserer G?ttin.¡° erkl?rte er mir als er meinen neugierigen Blick bemerkte. ?Wie ist das mit dem Segen? Gibt es einen Unterschied welchen Segen man bekommt, abh?ngig davon ob man ein Priester ist oder nicht?¡° fragte ich ihn. ?Genauso ist es. Die meisten bekommen gar keinen Segen von unserer G?ttin, dies liegt in der Regel daran, dass ihre Herzen nicht im Einklang mit dem sind was sie verk?rpert. Je besser man im Einklang mit ihr ist, umso st?rker ist der Segen. Die F?higkeit zu fliegen ist jedoch nur f¨¹r ihre Priester und die st?rksten Magier die sich komplett der Luft verschrieben haben reserviert.¡° W?hrend wir auf die anderen zugingen erkl?rte er mir weiterhin die Regeln des Wettbewerbs und des Trainings. Es startete immer nur einer gleichzeitig und begann grunds?tzlich mit dem Slalom in der Luft. Die bereits geweihten Priester waren die Schiedsrichter und Aufpasser dabei. Die zweite Stufe war dann der Parkour am Boden, an dessen Holzst?cke Querstreben in unterschiedlicher H?he angebracht werden, die man dann ¨¹ber oder unterfliegen muss und dabei nat¨¹rlich noch den Slalom der senkrechten St?cke befolgen musste. ?Wie kommt es eigentlich, dass ihr hier so viele Priesterlehrlinge aber nur so wenige echte Priester habt?¡° fragte ich ihn als er fertig war. Neben den 10 Priestern, plus den Pontifex und Hohepriester Antaeus hatte ihr Tempel noch an die 40 Priesterlehrlinge. ?Oh das liegt ganz einfach daran, dass wir der Haupttempel unserer G?ttin in Cedoria sind. Damit sind wir ¨¹brigens der einzige Tempel der seinen Hauptsitz nicht in der Hauptstadt sitzen hat. Grund daf¨¹r ist nat¨¹rlich die Einstellung zum Sklavenhandel. Wenn wir es hier gerade noch akzeptieren k?nnen, w¨¹rden wir die meisten von uns in der Hauptstadt wohl einen Aufstand anzetteln. Ein normaler Tempel hat nur einen Priester oder maximal einen Hohepriester und 2-3 Nebenpriester wenn es in einer gr??eren Stadt ist. Dazu kommen noch ein paar wandernde Priester oder ein paar die sich der Armee angeschlossen haben.¡° ?Ich verstehe. Also, wo muss ich mich anstellen?¡° fragte ich grinsend mit einem Blick auf den Parkour in der Luft. ?Da oben jedenfalls nicht. Der ist f¨¹r unsere Lehrlinge gedacht, nachher vielleicht. Ich denke du bist in der Lage direkt den schwierigeren Parkour zu wagen. Hilf mir grad noch die Querstangen anzubringen dann kannst du loslegen. Es war zwar etwas die Arbeit die ca. 4m langen H?lzer anzubringen, mit einem Zauber von Antaeus blieben sie jedoch einmal in Position gebracht aneinander h?ngen. Dabei konnte ich auch den Flugzauber der Priester genauer unter Augenschein nehmen. Besonders beim starten oder landen, wenn sie den Sand aufwirbelten, konnte man sehen, dass sie in einer Art Luftkissen standen das sie in der Luft hielt. ?Ok das sollte es tun. Ich denke du solltest einfach mal ein wenig Fliegen um dich damit vertraut zu machen. Ich stelle solange noch ein paar Zielscheiben auf.¡° ?Ok. Ich habe ¨¹brigens eine Armbrust und ein bisschen Magie. Mit beidem bin ich jedoch nicht sehr Treffsicher.¡° erkl?rte ich ihm. ?Mach dir nichts draus. Wenn wir mit dir fertig sind bist du zumindest mal auf dem selben Level wie unsere Lehrlinge, den Rest wirst du dann schon selbst lernen.¡° Die Stangen standen in einem Abstand von ungef?hr 5 Meter mit wechselnden H?hen die es zu bew?ltigen gab. Ich war zwar etwas schneller und mobiler als die Priester mit ihrem Zauber, jedoch musste ich daf¨¹r darauf aufpassen, dass ich mit meinen Fl¨¹geln nicht die H?lzer treffe. Das passierte mir die ersten paar mal. Im Endeffekt ben?tigte ich fast 1 ? Stunden, nur um den Parkour das erste mal ohne Fehler abzuschlie?en. Zu meinem ¨¹berraschen jedoch schauten die Lehrlinge und Priester nicht sp?ttelnd sondern eher neidisch auf mich. ?Ich f¨¹hl mich als h?tte ich mich zum Affen gemacht.¡° gab ich ehrlich zu, als ich am Ende des Parkours neben Antaeus landete. ?Wie k?nntest du dich bitte jemals l?cherlich machen wenn du etwas mit vollem Herzen ¨¹bst das du vorher nicht kanntest? Abgesehen davon ist das alles andere als einfach und im Gegensatz zu dir bewegen wir uns durch die Luft wie ein abgeschossener Stein. Unsere Gemeinschaft ist anders als das normale Volk. Wir geben nicht viel auf ¨¹berheblichkeit und jeder der gesunde Augen im Kopf hat sieht, dass du schnell lernst, schneller als ich es tat, und schon uns allen an Mobilit?t schon bald voraus sein wirst. Wenn du dann noch deine Fugzeit verl?ngerst k?nnen wir nichts anderes mehr tun als dir neidisch hinterherzuschauen.¡° Lachend schlug er mir beruhigend auf den R¨¹cken, zwischen die Fl¨¹gel, bevor er auf die inzwischen Aufgestellten Zielscheiben zeigte. Sie sahen aus wie ganz normale Zielscheiben. Es waren ungef?hr 20 Zielscheiben in einer Reihe in 4 unterschiedlichen Entfernungen aufgestellt. 10 Meter, 15 Meter, 20 Meter und 25 Meter. Davor standen bereits die Lehrlinge die nicht gerade am fliegen waren und ¨¹bten sich mit B?gen und Magie. Zus?tzlich standen rund um den Slalom platziert noch andere Zielscheiben die aus der Luft, in der Bewegung, zu treffen waren. ?Wenn du noch keine Erfahrung mit deiner Armbrust oder mit Magie hast, empfehle ich dir erst mal auf die station?ren Ziele zu schie?en. Bei Magie ist das schie?en auf station?re Ziele ziemlich einfach. Zum einem musst du bedenken das Magie nur aus einem Magiepunkt am K?rper gewirkt werden kann und der beste daf¨¹r ist nun einmal die Handfl?che. Solange die Handfl?che jedoch ungef?hr in die richtige Richtung zeigt ist der Rest eine Frage des Willens. Magie dazu zubringen ihre Richtung zu ?ndern ist jedoch etwas anders.¡° Stets mit einer Demonstration zeigte mir Antaeus wie man mit Magie am besten zielte. Er konnte ein magisches Geschoss auch eine Kurz fliegen lassen, meinte jedoch dass das f¨¹r mich erst einmal zu schwer war. Das Kontrollieren meiner Magie hatte ich relativ schnell heraus. Aus Mana Gr¨¹nden benutzte ich meinen Feuerball, der zum Gl¨¹ck dank einer Verzauberung keinen Schaden an der Zielscheibe anrichtete. Das Zielen mit Magie hatte ich nach 2x Mana lehren, also 20 Zaubern, bereits zu einem Basis Ma? gemeistert. ?Sehr gut. Nun zeige mir mal mal deine Armbrust? Ich pers?nlich denke ja das ein Bogen f¨¹r jemand fliegenden Besser geeignet ist, da dir der Bolzen nicht so leicht herunter f?llt.¡° Mit dem Gedanken an die Armbrust griff ich in den Beutel und schloss meine Hand um etwas das war wahrscheinlich der Griff war und zog sie heraus. Es war eine relativ kleine Handarmbrust, sozusagen die Pistole unter den Armbr¨¹sten. Sie hatte einen h?lzernen Griff und vorne einen Bogen aus Eisen hatte, an dem eine feste Schnur befestigt zu sein schien. ?Ah eine Handarmbrust, nicht gerade die beste Reichweite und Durchschlagskraft aber f¨¹r den Kampf auf mittlere Entfernung gibt es kaum etwas besseres. Siehst du das in der Mitte? Das ist ein Magnetstreifen? Wenn du Stahl oder Eisenpfeile benutzt bleiben sie also daran h?ngen bis du den Abzug bet?tigst, dann unterbricht diese kleine Rune hier kurzzeitig den Magneten und der Bolzen fliegt ungehindert davon.¡° Mit funkelnden Augen betrachtete Antaeus die Armbrust. ?Hast du auch die passenden Bolzen daf¨¹r?¡° Mit einem Nicken zog ich ein 10er P?ckchen kleiner Stahlbolzen aus dem Beutel die mit einem Lederband zusammen gebunden waren. ?Das zielen mit diesen Dingern ist in der Regel relativ einfach. Die Reichweite ist jedoch wohl nicht mehr als 20 Meter. Das gr??te Problem ist also das Nachladen, ich w¨¹rde also sagen du probierst sie einfach mal aus.¡° ?Das hatte ich vor.¡° Das Zielen war aus dem Stand heraus tats?chlich sehr einfach und wie Antaeus bereits vorausgesagt hatte war sie auf 5 bis 10 Meter gef?hrlich, auf 15 nervig und auf 20 Meter ber¨¹hrte sie das Ziel mit M¨¹h und Not noch. Zum Nachladen muss ich jedoch beide H?nde nehmen, was im allgemeinem L?nger dauerte als das Benutzen eines Bogens. Daf¨¹r konnte ich einen Bogen nur schlecht in die Tasche packen oder auf den R¨¹cken schnallen. Nachdem ich die ersten 50 Bolzen einmal verschossen und wieder eingesammelt hatte, gingen wir endlich wieder zur¨¹ck zum Parkour. Danach ging es endlich an den Parkour und das k?mpfen in der Luft. Nach ein paar Durchl?ufen hatte ich das Schie?en auf station?re Ziele mit Magie zwar einigerma?en heraus, mit der Armbrust jedoch zeigten sich nur geringe Erfolge. Unter Anweisungen von Antaeus und dem Pontifex sowie unter dem Applaus zahlreicher Lehrlinge, flog ich immer neue und kompliziertere Man?ver. ?Jetzt ein Salto und ein neuer Anflug. Genau, jetzt nach links weg...¡° so ging es die ganze Zeit. Ich konnte nicht behaupten das es mir keinen Spa? machte, im Gegensatz, die ganze Zeit ¨¹ber war mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezeichnet. Trotz allem war ich mehr als nur dankbar f¨¹r den Segen der G?ttin der mir das Fliegen deutlich vereinfachte. Wenn ich normal flog konnte ich mit meiner neuen Ausdauer und dem Segen ungef?hr 15 Minuten am St¨¹ck fliegen, bevor ich ungef?hr 10 Minuten Pause machen musste. Mit den waghalsigen Man?vern wurde diese Zeit jedoch auf unter 10 Minuten verk¨¹rzt. Irgendwann bauten sie den fliegenden Parkour ab und stellten daf¨¹r Zielscheiben mit Hilfe der fliegenden Kugeln auf, w?hrend die restlichen Kugeln mit ihren St?ben Hindernisse darstellten die ich zu umfliegen hatte. ?fter als ich z?hlen konnte krachte ich zwar mit dem Gesicht in eine Zielscheibe, eins der Hindernisse oder, das schlimmste von allen, den Boden hinein. Jedes mal jedoch kam einer der Priester an geeilt und heilte mich direkt wieder. Ehe ich mich versah war der Tag bereits vorbei und ich hatte +2 Intelligenz, +2 Agilit?t und +1 Ausdauer dazu bekommen und nat¨¹rlich wesentlich n¨¹tzlichere praktische Erfahrung. Woher die +2 Intelligenz kamen konnte ich jedoch nur raten. Meine Vermutung lag an der Erweiterung meiner geistigen F?higkeiten. Wer mit Bahnbrechenden Geschwindigkeiten im Sturzflug Hindernissen ausweicht und gleichzeitig versucht sich teilweise bewegende Zielscheiben zu treffen braucht nun einmal mehr als nur einen ruhigen Geist und viel mehr eine schnelle Auffassungs- und Verarbeitungsrate. Das beste jedoch kam ganz am Schluss, als ich meine Fl¨¹gel kaum noch bewegen konnte und schwer atmend im Gras lag, als der Pontifex ein paar Flugman?ver vollf¨¹hrte. Mit einer nahezu l?cherlich wirkenden Leichtigkeit bewegte er sich mit einer bahnbrechenden Geschwindigkeit durch die Luft, vollf¨¹hrte Saltos, Schrauben und traf selbst die schnellsten Ziele stets in die Mitte. ?Das mein Junge ist was ein wahrer Meister der Flugmagie kann und trotzdem k?nnte ich es in einem Luftkampf nicht mit einem Standardkrieger der Avian aufnehmen. Du siehst also du hast noch einen langen Weg vor dir.¡° sagte er mir mit einem breitem Grinsen, als er unter tosendem Beifall wieder neben mir landete. ?Sag mir, warum macht ihr euch eigentlich all diese M¨¹he mit mir? Warum extra soviel Arbeit auf euch nehmen nur um mich zu trainieren?¡° fragte ich ihn verwirrt. ?Ich kann ja verstehen das ihr uns Avian als Auserw?hlte der G?ttin anseht, aber wie ihr wisst bin ich nicht als solcher geboren.¡° ?Oh ich glaube du missverstehst ein paar Dinge gewaltig.¡° meinte Antaeus lachend. ?Siehst du, wir sind keine Priester der Erde die nie von ihren Prinzipien und Tagesabl?ufen abweichen oder Priester des Licht deren Regeln ¨¹ber allem stehen. Wir sind Priester der G?ttin des Windes, wir machen worauf auch immer wir Lust haben. Und in diesem Fall hatte der Pontifex entschieden dich zu trainieren und der Rest von uns hat zugestimmt. Also haben wir es getan. Wir haben keine wirklichen Pflichten, solange wir den Tempel der G?ttin stets besch¨¹tzen und besetzt halten machen wir was auch immer wir wollen, in etwa wie ihr Avian.¡° erkl?rte er mir mit einem Augenzwinkern. ?Au?erdem hast du es doch selbst gesagt oder? Du wurdest Neugeboren, also bist du in diesen K?rper hinein geboren. Ich sagte dir doch bereits, h?tte der G?ttin dein Geist nicht gefallen, h?tte sie dir von Anfang an nicht die Gelegenheit gegeben als eines ihrer Kinder in diese Welt zu kommen.¡° Er sagte es mit einem derartig ernstem Gesicht, dass ich einfach nicht anders konnte als anzufangen zu lachen. ?Ich wei? nichts ¨¹ber den Einfluss der G?ttin bei der Wahl meines K?rpers aber eure Einstellung kann ich nachvollziehen. Genauso wollte ich immer leben in meiner Welt und nun habe ich endlich die Chance dazu.¡° erkl?rte ich ihnen. ?Dann ist das alles was du jemals ¨¹ber uns lernen musst. Komm, lassen wir das alles stehen. Niemand hier wird die Schwebekugeln aus der Luft holen und der Rest ist f¨¹r Diebe wertlos. Ich glaube wir alle haben uns ein reiches Abendessen verdient. Wenn du willst kannst du Morgen gerne wieder kommen. Ich bin jedoch beim Handelsrat vorgeladen. Wenn ich mich nicht irre ist das wahrscheinlich wegen dir. Die sind sich wahrscheinlich nicht ganz sicher wie sie dich einstufen sollen.¡° erkl?rte mir Deucalion mit einem genervtem Seufzer. ?Das tut mir Leid, ist das immer noch wegen der Sache mit den Sklavenf?ngern? Was gibt es denn da gro? zu bereden? Sie haben das Gesetz gebrochen, mich angegriffen und wurden in Selbstverteidigung get?tet. Also wo liegt das Problem? Ich kann ja verstehen wenn sie nichts gegen die ganze Bande tun wollen aber was hat das mit mir zu tun?¡° fragte ich, w?hrend wir uns langsam auf den R¨¹ckweg machten, diesmal zu Fu?. Ich pers?nlich konnte meine Fl¨¹gel kaum noch bewegen und auch die meisten Lehrlinge sahen mental ausgelaugt aus. ?Nun zum einem bist du ein Abenteurer und damit nicht wirklich in unseren Gesetzen enthalten. Solange ihr euch in unseren St?dten aufh?ltst seid ihr zwar zu einem gewissem Grad den Gesetzen unterworfen und steht auch unter ihrem Schutz, es ist jedoch zum Beispiel von den G?ttern nicht erlaubt euch lange einzusperren. Ebenso sind K?mpfe zwischen Einwohnern und Abenteurern meist ohne gro?e Konsequenzen sobald der Kampf beendet ist und beide Seiten es nicht l?nger verfolgen. Auf der anderen Seite bist du jedoch auch anders als die anderen Abenteurer, wie nanntest du dich, einen Wanderer? F¨¹r jemanden wie dich haben wir keine Regeln oder Gesetze vorliegen. Genau genommen bist du also weder von unseren Gesetzen gesch¨¹tzt noch ihnen unterworfen, immerhin bist du weder Einwohner noch bist du ein Abenteurer. Es ist also die Frage ob die Mannschaft des Sklavenschiffes ein Verbrechen begangen hat oder nicht.¡° erkl?rte er mir. ?Und wenn ich einfach sage ich bin ein Abenteurer oder Einwohner?¡° fragte ich ihn. ?Das wird nicht funktionieren. Vor jeder Gerichtsverhandlung wird deine Identit?t von einem Priester gepr¨¹ft, ich habe das bereits getan und du wirst es vielleicht denken k?nnen, ich bekam keine Antwort.¡° ?Was w¨¹rde passieren wenn der Handelsrat entscheidet, dass ich au?erhalb des Gesetzes stehe? Ich sch?tze nicht das sie ein Verbrechen ignorieren w¨¹rden, w¨¹rde ich jedoch dann... Freiwild werden?¡° fragte ich, als ich begriff was es bedeutete ohne den Schutz des Gesetzes in dieser Stadt zu leben. ?Mach dir dar¨¹ber mal keine Sorgen, ich werde daf¨¹r sorgen, dass du den Status eines Einwohners oder Abenteurers bekommst. Es bringt nichts sich dar¨¹ber den Kopf zu zerbrechen, Morgen ist noch lange weg, lasst uns also lieber etwas essen gehen.¡° Lachend ging Deucalion voraus und gemeinsam kehrten wir zum Tempel zur¨¹ck, wo ich nach einem ziemlich kurzem Mahl m¨¹de ins Bett fiel und nahezu sofort einschlief. Ich merkte nicht einmal mehr wie Fizzle durch das Fenster kam und seine Position auf dem Tisch einnahm. Ver?nderung und Gerichtsverhandlung Tut mir doch bitte einen Gefallen und gebt mir eine Bewertung. Zum einem kann ich sie gut gebrauchen um mich selbst zu verbessern und zum anderem sieht es ziemlich bl?de aus wenn die Geschichte keine einzige Bewertung hat. Danke sehr und genie?t das relativ lange Kapitel. (aber noch nicht das l?ngste, sind nur 6,1k das l?ngste hatte bisher fast 6,4k W?rter)
Trotz des m?glicherweise schlechten Ausgangs in der morgigen Verhandlung schlief ich erstaunlich gut. Ob es so war weil ich einfach nur zu m¨¹de war oder ob es die Tatsache war, dass ich die Stadt sowieso bald verlassen wollte wusste ich nicht. Trotzdem wachte ich am n?chsten Morgen sehr un¨¹blich noch vor Sonnenaufgang auf. Vom Schreibtisch aus beobachtete mich Fizzle mit seinen blau leuchtenden Augen, w?hrend ich meine R¨¹stung anzog und mein Schwert umschnallte. Da ich scheinbar nicht mehr einschlafen konnte, beschloss ich Pl?ne f¨¹r eine m?glicherweise ¨¹berst¨¹rzte Flucht zu schmieden. Ich setzte mich also an den Schreibtisch, beschwor eine Lichtkugel und schnappte mir eine Feder und ein St¨¹ck Papier, und fing an eine grobe Skizze der Karte anzufertigen die ich in der Bibliothek gesehen hatte und m?gliche Fluchtwege zu planen. Als Tinte benutzte ich einen meiner neuen Zauber ?Manazeichen¡°, der eine hellblaue Linie hinter der Feder herzog. Die Abreise ¨¹ber ein Schiff viel f¨¹rs erste aus. Es w?re das erste was sie erwarten w¨¹rden und wenn sie mich wirklich haben wollen, w¨¹rden sie mich irgendwie abfangen. Der Weg ¨¹ber Land jedoch f¨¹hrte mich ¨¹ber hunderte Kilometer durchs Feindgebiet durch und war wahrscheinlich noch wesentlich gef?hrlicher, nur um danach im Ork Gebiet zu landen, wovor es mir noch mehr graute als vor dem Flug ¨¹ber Land. Wenn ich jedoch ein Schiff f¨¹r die ersten 10km nehmen w¨¹rde k?nnte ich mir einen Teil der Strecke ¨¹bers Meer sparen, sollte ich jedoch f¨¹r Vogelfrei erkl?rt werden, w?re diese M?glichkeit sowieso nicht l?nger machbar. Der Weg in die Menschenlande rein war ohne Zweifel der Fragw¨¹rdigste und Gef?hrlichste. Im Osten war auf der Karte noch ein gro?er Wald von ungef?hr 250-300km L?nge eingezeichnet der als ¨¹bergang in den unerforschten Teil des Kontinent galt und meiner Vermutung und Rollenspielerfahrung nach wohl neben einer Menge starker und schwacher Monster wohl auch Elfen, Feen oder andere Waldbewohner beherbergte. Beides waren Rassen die man auch als Spieler spielen konnte. Ich hatte es am Anfang nicht als m?gliche Richtung in Betracht gezogen, da ich damals eher an auswandern als an fliehen dachte. Denn wer m?chte schon gerne wer wei? wie lange alleine in einem Wald leben. Menschen waren nicht dazu gemacht um lange Zeiten alleine zu sein und in meinem Herzen war ich immer noch ein Mensch. ?Bin ich das wirklich noch?¡° Mit einem tiefen Seufzer legte ich die Feder weg und legte den Kopf in den Nacken. Ich merkte selber wie sich mein Geist und Emotionen an meinen K?rper und meine Situation anpassten. Wenn ich am Anfang noch panisch war und unkomfortabel in meinem neuen K?rper, so war es jetzt bereits, nur wenige Tage sp?ter, das normalste auf der Welt f¨¹r mich. Ich war immer ein Mensch gewesen der seine Freiheit und Unabh?ngigkeit liebte. Noch nie jedoch sp¨¹rte und lebte ich es in einem derartigem Ma?e wie ich es im Moment tat. Der pure Gedanke daran in eine geordnete Arbeits- oder Schulwelt zur¨¹ckzukehren war f¨¹r mich das ?quivalent zu einem Alptraum. War diese Ver?nderung in mir, die garantiert noch nicht abgeschlossen war, nur eine Reaktion meinerseits auf die Ver?nderung des Umfelds oder war da mehr dahinter? ?Fizzle? Was denkst du ¨¹ber mich und wie siehst du mich?¡° fragte ich mit Augen auf die Decke gerichtet und kippend auf dem Stuhl sitzend. /Meister, du fragst mich und so will ich sprechen. Du bist im Wandel. Wo du bei unserem ersten Treffen noch ver?ngstigt und unsicher warst, sieht man nun mehr und mehr eine innere St?rke und Sicherheit die zuvor nicht war. Wo du am Anfang noch vorsichtig auf die Leute zugingst, unsicher ob sie sich im n?chsten Moment rumdrehen k?nnten um dich anzuschreien, bist du nun freundlich aber offener. Wo du dir vorher tiefsinnige Gedanken gemacht hast, geniest du nun einfach den Tag und die Freiheit die er mit sich bringt. Ich glaube du gehst deinen Weg im Leben wie du ihn dir im Herzen schon immer gew¨¹nscht hast.\ Mit einem leisem Lachen lie? ich den Stuhl zur¨¹ckfallen und schaute ihm in die Augen. ?Wei?t du was? Ich glaube ich mache mir wirklich zu viele Sorgen. Ich bin gl¨¹cklich wie ich es jetzt bin, wahrscheinlich gl¨¹cklicher als ich es in meiner alten Welt je war. Und warum sollte ich mich vor der Einsamkeit in f¨¹rchten? Solange ich dich habe wird mir wohl nicht all zu schnell langweilig werden. Es steht also fest. Wenn wir aus dieser Stadt fliehen m¨¹ssen fliehen wir ungef?hr 200km nach Osten in den unerforschten Wald. Sollte es positiv f¨¹r uns ausfallen werden wir einen Weg zu den Biestmensch L?ndern suchen.¡° Es war seltsam wie mein kleiner Begleiter genau wusste was ich meinte und wesentlich erstaunlicher wie einfach er es geschafft hatte mich daran zu erinnern, dass meine Vergangenheit nun hinter mir lag und ich ein neues Leben angefangen hatte. Ob freiwillig oder nicht tat dazu nichts zur Sache. Um jedoch auf alle Eventualit?ten vorbereitet zu sein, w¨¹rde ich im Laufe des Tages der Magiergilde einen Besuch abstatten. Bevor ich mir jedoch noch mehr Pl?ne oder Gedanken zurecht legen konnte klopfte es bereits an der T¨¹r. ?Herein! Ich bin bereits wach.¡° rief ich laut genug um es auch vor der relativ dicken T¨¹r zu h?ren. Nach einer kurzen Pause trat einer der der Lehrlinge unsicher durch die T¨¹r. Ich erinnerte mich ihn gestern fl¨¹chtig einmal gesehen zu haben. Nachdem er mir mein Fr¨¹hst¨¹ck auf den Tisch gestellt hatte verbeugte er sich leicht respektvoll und ging wieder. Mit Interesse bemerkte ich, dass es wie immer nur eine Portion war, es schien so als ob man Fizzle wirklich nicht als Esser mitrechnete. Wobei ich einiges darauf wetten w¨¹rde, dass er den Haferbrei nicht unbedingt m?gen w¨¹rde. Kurze Zeit sp?ter stand ich in der Haupthalle des Tempels und wartete auf Antaeus. Da ich nicht wusste wo Antaeus wohnte oder zu finden war, beschloss ich hier auf ihn zu warten. Tats?chlich musste ich noch nicht einmal 5 Minuten warten, bevor Antaeus aus einem der Nebenr?ume zu mir kam. ?Guten Morgen Mirado. Ich sehe du bist bereit f¨¹r etwas Flugtraining?¡° fragte er mich mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. ?Den Morgen ¨¹ber sind es nur wir zwei, danach sind diejenigen dran die gestern die Tempelwache hatten.¡° ?Guten Morgen Antaeus, wenn das so ist dann w¨¹rde ich gerne den Luftkampf Mann gegen Mann ¨¹ben. Das Schie?en gegen Ziele kann ich nahezu ¨¹berall ¨¹ben. Den Luftkampf Mann gegen Mann in einem echtem Kampf zu ¨¹ben mag jedoch zu sp?t sein.¡° ?Mhh, da hast du wahrscheinlich recht. Warte grad, ich hol meinen Trainingsstab, dann k?nnen wir gehen.¡° Kurze Zeit sp?ter standen wir beide am Strand vor den Holzst?ben. Antaeus hatte einen ungef?hr 1,90m langen Holzstab in der Hand und erkl?rte mir gerade die Regeln f¨¹r den ¨¹bungskampf. Fizzle hatte sich eine horizontal liegende fliegende Stange gesucht und beobachtete von da aus die Umgebung und das Meer. ?Im gro?em und ganzen ist es ganz einfach. Ich belege uns beide mit einem Schutzzauber. Du bist noch zu schwach um ihn einfach so zu durchbrechen oder um mir gef?hrlich zu werden. Benutze also alles was du hast. Wenn du es packst meinen Schild zu durchbrechen bevor du nicht mehr fliegen kannst gewinnst du. Wenn du vorher zu Boden gehst gewinne ich. Alles in klar?¡° ?Ich denke schon, aber was machst du dann?¡° ?Ich weiche dir aus und werde versuchen dich zu Boden zu bringen, nat¨¹rlich halte ich mich zur¨¹ck und benutze nur ein paar Windst??e. So in etwa!¡° mit seinem ¨¹blichem Grinsen im Gesicht schwang er den Stab nach vorne und schickte einen kr?ftigen Windsto? auf mich zu. Er warf mich zwar nicht von den F¨¹?en, zwang mich aber einen Schritt zur¨¹ck zu gehen. Wenn mich so einer in der Luft treffen w¨¹rde w?re es genug um mich in einer Bruchlandung enden zu lassen. ?Ok, ich bin bereit. Versuch nur meine Knochen ganz zu lassen. Es tut schrecklich weh sie sich brechen zu lassen nur um direkt danach geheilt zu werden.¡° meinte ich halb scherzend und halb ernst, bevor ich meine Fl¨¹gel ausbreitete und in die Luft flog. Wo ich jedoch nach vorne startete und Geschwindigkeit erst aufnahm, konnte Antaeus grade nach oben fliegen und seine Geschwindigkeit und Richtung frei kontrollieren und auch in der Luft auf der Stelle stehen bleiben. Der erste Versuch dauerte ganze 3 Minuten bevor mich eine Windwelle quer in die Brust traf und mich r¨¹ckw?rts vom Himmel holte. Danach bekam ich einmal seinen Stab ?Zuf?llig¡° in den Magen und krachte zu Boden. So ging es weiter bis ich zum 5. Mal keuchend auf dem Boden lag. ?Ich glaube du hast es bereits bemerkt, du musst dich mehr konzentrieren wenn du fliegst. Selbst wenn ich dir einen Arm abhacken w¨¹rde musst du immer noch in der Lage sein weiterzufliegen. Der Arm w?chst nach und der Schmerz ist nur tempor?r, wenn du jedoch stirbst ist es m?glicherweise aus. Also los, rappel dich auf probiere es nochmal.¡° In den n?chsten Stunden lernte ich zahlreiche neue Stellen kennen die einem weh tun k?nnen und das es Menschen gibt die ein guter Freund und ein harter Trainer zugleich sein konnten, ohne diese zwei Seiten zu mischen. In den Pausen gab mir Antaeus aufmunternde und freundschaftliche Worte und im Training harte Worte und Fakten sowie eine menge Schl?ge und Windwellen. Nach ungef?hr vier Stunden hatte ich zwar einen gewissen Rhythmus und etwas Toleranz gegen seine Windwellen und Schl?ge entwickelt, hatte jedoch noch immer keine Chance seine R¨¹stung zu durchschlagen. Nach dem Start stand er wie immer Bewegungslos in der Luft, bis ich den ersten Zug machte. Nach dem ich etwas H?he gewonnen hatte begann ich mit einem dunklen Pfeil den Kampf, der genau auf seinen Kopf zuraste, bevor er ihn jedoch ¨¹berhaupt ber¨¹hrte, war Antaeus bereits ein paar Meter weiter hinten. Er konnte sich zwar am schnellsten vorw?rts bewegen und keine direkte Richtungswechsel ausf¨¹hren, jedoch konnte er aus dem Stand heraus in jede Richtung ausweichen. Ohne im Zeit zu geben seine Richtung zu ver?ndern oder wieder in den Stand zu kommen griff ich ihn mit dem Schwert in der rechten Hand und der Handarmbrust in der anderen an. Nachdem ich den Bolzen aus ungef?hr 5 Meter abgefeuert hatte, steckte ich die nun nutzlos gewordene Armbrust in die Tasche und konzentrierte mich bereits auf einen weiteren dunklen Pfeil den ich in der linken sammelte. Dem Bolzen wich er wie erwartet aus, indem er einfach ein wenig nach oben schoss. Sofern es jedoch nach vorne gerichtet war, war meine Mobilit?t gr??er und ich holte ihn ein schnell ein. W?hrend ich eine Schraube flog und rechts an ihm vorbeiflog, schlug ich mit dem Schwert nach seinem Kopf, wurde jedoch von seinem Stab geblockt, bevor mich eine Windwelle erwischte und vom Kurs abbrachte. Mit allergr??ter M¨¹he packte ich es mich wieder zu fangen. Doch noch bevor ich wieder grade flog, hatte ihn mein Dunkler Pfeil in die Brust getroffen, war jedoch am Schild nutzlos verpufft. Ich hatte ihn in dem Moment abgeschossen in dem er gerade auf mein Schwert fokusiert war und es abblockte. Danach wurde der Kampf wesentlich beweglicher. Wir beide flogen umeinander und versuchten jeweils den anderen zu treffen. Mit nur einem Zauber hatte Antaeus einige Probleme mich zu treffen nachdem ich erst einmal die Zeichen daf¨¹r verstand und lernte ihm auszuweichen. Ich jedoch fand stets erbitterten Widerstand von seinem Stab, den er zus?tzlich als Speer einsetze, was in einem Luftkampf dank der l?ngeren Reichweite die eindeutig ¨¹berlegene Waffe war. Eine halbe Stunde sp?ter lag ich keuchend und wimmernd auf dem Boden, nachdem er mir seinen Stab zwischen die Beine gesetzt hatte und kr?ftig zugeschlagen hatte. Das Schild sch¨¹tzte mich zwar vor dem meisten Schaden, jedoch war noch immer mehr Schmerz vorhanden als in der VR jemals war. Mit einem zufriedenem Gesichtsausdruch stand Antaeus neben mir und schaute auf mich herab. ?Nimms nicht so schwer Mirado. Ich habe mehr als 50 Jahre mehr Erfahrung als du. Trotzdem hast du es gepackt mich hin und wieder ins schwitzen zu bringen. W?ren unsere lvl nicht derartig weit auseinander w?re es am Ende wohl eine knappe Schlacht geworden. Du lernst unglaublich schnell und die meisten Fehler machst du nur einmal bevor du sie verbesserst. Um ehrlich zu sein, es ist fast schon furchterregend dir beim lernen zu zusehen. Weder ich noch der Pontifex haben so schnell gelernt wie du und das hat nichts mit Fl¨¹geln oder Magie zu tun. Das ist ganz einfach Talent und Hingabe.¡° ?Ich nehme es nicht schwer und fliege einfach nur so wie es sich richtig anf¨¹hlt und nur ein Idiot wiederholt Fehler ?fter als n?tig.¡° presste ich immer noch vor Schmerzen gekr¨¹mmt hervor, denn er hatte mich nicht nur zwischen die Beine getroffen sonder ich war auch noch zus?tzlich auf den linken Fl¨¹gel gefallen und hatte ihn dadurch gebrochen. Er war zwar bereits geheilt doch hatte er sich nach ein paar Minuten von selbst wider gerichtet. Das Problem dabei war, das sowohl der Prozess des Brechens als auch der Prozess der Heilung ?hnlich weh tat. Das Antaeus danach meine Lebensenergie wieder aufgef¨¹llt hatte half da auch nicht viel. [AN: Leute... ?Der schwarze Priester Kapitel 1 (Link im vorherigen Kapitel) falls ihr interessiert seid wieso^^ Ich erkl?re es bestimmt noch nochmal, wahrscheinlich interessiert es ja die meisten eh nicht. Kurzform: Die Energie (Lebensenergie) im K?rper ist das was man allgemein als HP kennt. Wenn man eine Wunde schlie?t singt diese Energie und daf¨¹r heilt diese Wunde nach k¨¹rzerer Zeit. Es ist also schwer dauerhafte Wunden zuzuf¨¹gen (nur mit Fl¨¹chen m?glich und die kann man aufheben.)] ?Was ich jedoch nicht verstehe ist warum du am Ende auf meine Eier zielen musstest!¡° rief ich ihm etwas w¨¹tend entgegen. ?Nun, du hast sie nicht gesch¨¹tzt.¡° Das und ein breites Grinsen war alles was ich von ihm als Antwort bekam. ?Gib mir eine Woche und du bist derjenige der den Schaden austeilt.¡° Mit einem Zwinkern gab er mir die Hand, die ich nach kurzem Z?gern annahm. Nachdem ich stand schaute ich ihn kurz an und ¨¹berlegte wie ich ihm am besten antworten sollte. ?Ich glaube daraus wird nichts. Ich sch?tze ich werde in Zukunft wohl andere Trainingspartner finden m¨¹ssen oder alleine trainieren.¡° ?Ach komm, so schlimm war es doch nicht oder?¡° ?Das ist es nicht.¡° erkl?rte ich kopfsch¨¹ttelnd. ?Es ist ungewiss was heute bei den Verhandlungen heraus kommen wird. Wenn ich jedoch von der Politik aus meiner Welt bereit bin hierher zu ¨¹bertragen, dann ist es, dass Geld immer lauter schreit als das Recht. Selbst wenn Deucalion es jedoch schafft das Urteil f¨¹r mich zu lenken, so werde ich in dieser Stadt nicht mehr sicher sein. Hierzubleiben w?re t?richt und unbedacht, so sicher ich auch im Tempel sein mag, ich kann nicht immer hinter Mauern bleiben und irgendwann werde ich einen Fehler machen und sie werden es bemerken.¡° ?Oh... Ich verstehe. Ich hatte ja um ehrlich zu sein gehofft deine Anwesenheit noch ein wenig l?nger genie?en zu d¨¹rfen, auch wenn mir klar war, dass du nicht lange bleiben w¨¹rdest.¡° Mit trauriger Stimme und Blick schaute er mich an. Doch tief drinnen konnte ich auch noch etwas anderes sehen. Das eine war Wut und ich war mir ziemlich sicher zu wissen gegen wen sie gerichtet war. Das andere jedoch war... Bwunderung? ?Nun denn, wann hast du vor zu gehen und wohin? Willst du ¨¹ber das Meer? Das ist wohl der sicherste Ort momentan f¨¹r dich.¡° ?Nein, ich hatte es am Anfang vor, doch meine Fl¨¹gel sind noch zu schwach und auf die Idee, dass das der beste Weg w?re, sind bestimmt auch andere gekommen und wenn sie mich WIRKLICH haben wollen, so werden sie mir auflauern. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher aber ich habe so langsam eine ungef?hre ¨¹bersicht dar¨¹ber wie viel Wert ich f¨¹r sie w?re und ich bin mir sicher, dass eine Menge Leute viel riskieren w¨¹rden um mich in Ketten zu legen. Die Steppe jedoch ist f¨¹r mich genau wie die Menschenlande au?er Frage. Meine Fl¨¹gel sind zu schwach um ¨¹ber das Meer zu entkommen und so w?re ich darauf gefangen wie eine Ratte in der Ecke die nur noch auf die Katze wartet.¡° ?Ich sehe du hast es bereits gut durchdacht, wohin willst du dann?¡° ?Die Ebene und die Menschenlande fallen f¨¹r mich auf jeden Fall aus und so bleibt nur der Schritt ins Unbekannte. Ich werde in den unerforschten Wald im Osten gehen. Ich werde mir nachher noch einmal die Karte ansehen. Soweit ich es jedoch gesehen habe sind auf dem Weg jedoch nur einige K¨¹stenst?dte und Fischerd?fer und danach ein relativ breiter Streifen mit nur vereinzelten Stra?en. Wenn ich hoch genug fliegen m¨¹sste ich nach ungef?hr 2 Tagen den Wald erreichen. Was mich dort erwartet wissen jedoch nur die G?tter.¡° Mit ernster Miene schaute mit Antaeus an und schien die Strecke und die M?glichkeiten im Kopf durchzugehen. ?Ich verstehe, ich kann es nicht gerade gut hei?en was du vorhast, nahezu nie kehrt jemand aus dem Wald zur¨¹ck und diejenigen die es tun sind entweder L¨¹gner oder nehmen welch Geheimnis auch immer darin lauert mit ins Grab.¡° ?Besser als hier zu bleiben. Morgen fr¨¹h breche ich auf. Ich werde heute noch der Magiergilde einen Besuch abstatten und schauen ob ich nicht einen Frostzauber bekommen kann. Falls alles schief l?uft und ich doch ¨¹ber das Meer muss kann ich mir damit vielleicht eine schwimmende Insel erschaffen.¡° ?Mhh die Idee ist nicht schlecht, wei?t du was, ich begleite dich. So eine Reise muss vorbereitet werden und ich war in meinen j¨¹ngeren Jahren kein unbekannter Abenteurer. Vielleicht f?llt mir etwas ein das du gebrauchen kannst.¡° ?Ich denke das w?re hilfreich, Fizzle kommst du?¡° Zusammen liefen wir zuerst ¨¹ber den gerade abbauenden Markt. Zum Gl¨¹ck war heute der gro?e Markt der nur alle 3 Tage stattfand und so kaufte ich mir f¨¹r 30 Silber Armschoner aus Leder, f¨¹r fast 10 Silber genug zu Essen f¨¹r einen guten Monat, man konnte ja schlie?lich nicht wissen ob die Gew?chse im Wald essbar oder giftig waren, und dazu noch ein Fernglas, etwas trockenes Feuerholz und eine kleine Karte, die scheinbar mit Magie gedruckt wurde, die mit M¨¹h und Not die meisten Grenzen Cedorias zeigte und damit f¨¹r mich perfekt war um ungest?rt zum Wald zu kommen. Einen regenfesten Mantel hatte ich bereits und so fehlte nur noch ein Zelt und ein Schlafsack, die jedoch beide nicht in meine Tasche passten und auch nicht auf den R¨¹cken geschnallt werden konnten. Ich entschied mich also f¨¹r eine einfach Decke. ?Ok war es das oder f?llt dir noch was ein?¡° fragte ich nachdem wir einmal dr¨¹ber gelaufen waren und mir nichts mehr einfiel was noch fehlen konnte. ?Nein, ich glaube das war es. Wenn du willst k?nnen wir jetzt was zu essen holen und zur Magiergilde gehen, sie ist ganz in der N?he des Tempels, also nicht allzu weit entfernt.¡° Nachdem wir uns f¨¹r ein paar Kupfer einen Spie? mit etwas Fleisch und Gem¨¹se gekauft hatten gingen wir zusammen zur Magiergilde. Tats?chlich war sie gerade einmal zwei Stra?en weiter, direkt vor dem Palast. Wobei Palast vielleicht ¨¹bertrieben war, mit Verteidigungsmauern und mehreren Verteidigungsanlagen sah es eher aus wie eine zum Luxus verkommene Festung. Zahlreiche bunte Wimpel und anderes schm¨¹ckten sie und mehrere Anbauten zeugten von mehr Prestige als Zweck, der urspr¨¹ngliche Zweck war jedoch noch immer erkennbar. Unlawfully taken from Royal Road, this story should be reported if seen on Amazon. Die Magiergilde hingegen war ein zweist?ckiges rundes Geb?ude um einen hohen Turm herum. Es war zwar interessant anzusehen, jedoch nicht besonders prachtvoll. Drinnen gab es einen gro?en Raum aus dem zwei Treppen und mehrere T¨¹ren herausf¨¹hrten. Direkt gegen¨¹ber vom Eingang war ein Tresen hinter dem eine Frau in ein paar Akten vertieft war. Erst als ich direkt vor ihr stand schien sie uns endlich zu bemerken. ?Entschuldigen sie mich? Ich w¨¹rde gerne ein paar Zauber kaufen und w¨¹sste gerne welche sie zur Auswahl haben.¡° ?Oh einen Moment bitte.¡° Irgendwo unter ihrem Tisch hohlte sie eine kleine ungef?hr Faustgro?e hellblaue Kugel hervor. ?Wenn sie bitte einfach ihre Hand hier drauf legen w¨¹rden und etwas Mana hineinleiten w¨¹rden, die Kugel misst welche Zauber sie theoretisch lernen k?nnen mit ihrem aktuellem Manalevel und Affinit?ten. Nachdem ich die Hand aufgelegt hatte leuchtete die Kugel einmal kurz auf und zeigte dann mehrere Nummern wild durcheinander an. Nachdem die Frau dann ein St¨¹ck Papier darauf gepresst hatte leuchtete sie noch einmal kurz hell auf und verblasste dann. Daf¨¹r war jetzt auf dem Papier eine Liste mit verschiedenen Zaubern gelistet. ?Aha, warten sie bitte, hier bitte sehr. Das sind die Zauber die wir momentan f¨¹r sie im Angebot haben. Sie k?nnen sich entweder ein Zauberbuch f¨¹r 60 Silber kaufen und ihn selber lernen oder das etwas weniger effektive Skillbuch f¨¹r 1 Gold kaufen. Skillb¨¹cher vermitteln das Wissen direkt in den Kopf hinein und sind nur einmal benutzbar aber sofort wirksam. Daf¨¹r muss man selber noch herausfinden wie man die Zauber sinnvoll einsetzt und f¨¹r die jeweilige Situation anpasst.¡° Auf der Liste standen eine Menge Zauber darauf die ich bereits aus der Bibliothek kannte. Von den neuen Zaubern interessierte mich jedoch nur der ?Einfrieren¡° Zauber. ?Aus Zeitgr¨¹nden w¨¹rde ich gerne das Skillbuch f¨¹r ?Einfrieren¡° nehmen.¡° ?Das macht dann ein Gold bitte. Warten sie bitte hier ich hohle es ihnen.¡° Nachdem die Frau kurz durch eine T¨¹r verschwunden war, kam sie mit einer kleinen Kristallplatte, von ungef?hr 15x20cm, wieder auf der zahlreiche Symbole eingeritzt waren, die ich als mir unbekannte Runen identifizieren konnte. ?Nehmen sie die Platte einfach in die Hand und leiten sie ihr Mana hinein. Der Rest erledigt sich von selbst.¡° erkl?rte sie mir, als ich ihr das Geld ¨¹berreichte und das ?Skillbuch¡° entgegen nahm. ?Vielen Dank und einen sch?nen Tag noch.¡° meinte ich und drehte mich bereits um, als ich von hinten ein leichtes r?uspern h?rte. ??h, sind sie eigentlich der gefl¨¹gelte Mensch der eine ganze Bande Sklavenf?nger in die Flucht geschlagen hat?¡° fragte sie mich mit einem ernstem Gesichtsausdruck er es mir schwer machte einen Lachanfall zu unterdr¨¹cken. ?Sehe ich etwa so aus? Nein... das waren gerade einmal zwei Anf?nger. Untrainiert und schwach. Sie hatten mich in der Nacht ¨¹berfallen und ich habe den Spie? umgedreht. Das ist alles.¡° erkl?rte ich ihr lachend. Manche Ger¨¹chte nahmen scheinbar seltsame Wege und sammelten dabei alles m?gliche auf, was irgendjemand meinte dazu dichten zu m¨¹ssen. ?Oh, verstehe.¡° etwas entt?uscht setzte sich die Frau wieder hin und widmete sich ihren Dokumenten. Als wir wieder drau?en standen und auf dem Weg zur¨¹ck zum Tempel waren, dachte ich ¨¹ber die Frage der Frau nach und achtete zum ersten Mal auf die verstohlenen Blicke, die mir die Einwohner hin und wieder zu warfen wenn sie dachten ich w¨¹rde es nicht bemerken. ?Sag mal Antaeus, ist es wirklich so eine gro?e Sache zwei Sklavenh?ndler zu t?ten?¡° fragte ich meinen Freund verwirrt. Nachdem er einen fl¨¹chtigen Blick auf die umstehenden Passanten geworfen hatte seufzte er und sch¨¹ttelte betr¨¹bt den Kopf. ?Nein, nicht im geringsten. Das Problem ist wer oder was sie get?tet hat. Du bist ein Mysterium. F¨¹r die meisten ist es offensichtlich, dass du ein Abenteurer bist. Damit bist du eine Kuriosit?t, denn nach dem alle Abenteurer nach ihrem ersten Schritt in diese Welt wieder verschwanden, warst du der einzige der noch da blieb. Ich habe vom Pontifex geh?rt das der Kopf der Magiergilde zahlreiche andere Magier anrief und keiner etwas ?hnliches zu berichten hatte. Und so geheim der Prozess heute auch sein mag, umso bekannter ist er unter der Bev?lkerung. Du bist etwas unbekanntes im bekannten System und das macht dich interessant. Der ¨¹berfall hat dich nur bekannt gemacht. Ohne ihn h?tte der Handelsrat wohl nie von dir erfahren und dich weiterhin ignoriert.¡° ?Ah, das macht nat¨¹rlich Sinn. Wie kommt es eigentlich, dass in einer Stadt die bekannt f¨¹r ihren Handel mit anderen Rassen nahezu keine nicht-Menschen sind?¡° ?Oh, es gibt sogar eine ganze Menge von ihnen hier. Sie bleiben nur in der Regel unter sich im Hafenviertel. Du musst wisse, an ihnen zu verdienen ist das eine, mit ihnen zu leben das andere. Solange diese Einstellung in allen beteiligten verankert ist wirst du wohl nicht viele nicht-Menschen au?erhalb des Hafen und H?ndlerviertels sehen.¡° ?Das ist schade. Wenn ich noch ein paar Tage Zeit h?tte w¨¹rde ich das Hafenviertel gerne noch einmal besuchen. Beim letzten Mal war ich leider nicht lang genug dagewesen um mich genauer umzusehen.¡° ?Ich denke du wirst in deinem Leben noch weit um herkommen. Vergiss nicht, du bist mehr oder weniger unsterblich. Du hast also noch genug M?glichkeiten andere Kulturen und V?lker kennen zu lernen.¡° meinte Antaeus mit einem Zwinkern. Wir kamen grade am Tempel Nyravie an, als bereits ein Priester Lehrling auf uns zu gest¨¹rmt kam. ?Hohepriester Antaeus, Herr Mirado!¡° rief er keuchend. ?Ich habe eine Nachricht vom Pontifex. ?Der Handelsrat l?dt euch zu eurer Verteidigung im Schloss ein.¡° ?Verteidigung?¡° fragte ich ungl?ubig und einer b?sen Vorahnung im Kopf. ?Ja Verteidigung. Ihr werdet des Mordes durch ¨¹ber Reaktion zweier Unschuldiger beschuldigt.¡° erkl?rte der Lehrling immer noch keuchend und mit einer bitteren Grimasse im Gesicht. ?Und wenn ich nicht erscheine?¡° fragte ich. ?Dann werdet ihr als schuldig erkl?rt und in die Sklaverei verkauft.¡° erkl?rte Antaeus mit d¨¹sterer Miene neben mir. ?Schei?e!¡° schrie ich und trat nach dem n?chst besten Stein in der N?he. ?Das ist doch das Werk dieser verdammten Sklavenh?ndler. Entweder sie kriegen mich ¨¹ber das Gesetz oder sie kriegen mich indem das Gesetz mich nicht l?nger sch¨¹tzt! Verdammt nochmal!¡° Ich hatte zwar bereits geplant zu fliehen, trotzdem brachte mich der hinterh?ltige Plan der Sklavenh?ndler direkt zur Wei?glut, zumal es f¨¹r mich der Beweis war, dass zumindest ein Teil des Handelsrates bestochen war oder sogar mit ihnen zusammen arbeitete. ?Ganz ruhig Mirado, ich werde dich begleiten. Diese Frechheit k?nnen wir uns nicht bieten lassen. Junge, renn zum betrunkenem Drachen und schnappe dir alle Zeugen die du finden kannst und bring sie dann ins Schloss zum Gerichtssaal. Mirado, wir gehen schon mal voraus.¡° mit sicherer Stimme und Hass in den Augen ¨¹bernahm Antaeus das Kommando und zog mich f?rmlich zur¨¹ck zum Schloss von dem wir grade kamen. ?Mirado, sag deinem Imp, dass er sich verstecken soll. Die wenigsten reagieren gut auf D?monen und in deiner jetzigen Situation w¨¹rde es alles nur noch schlimmer machen.¡° meinte er mit d¨¹sterer Miene. Ohne weiter zu diskutieren tat ich genau das und ¨¹berlegte mir bereits zahlreiche Fluchtwege, als ich von hinten das Schlagen schwerer Fl¨¹gel h?rte. Im n?chsten Moment flog ein gewaltiger Schatten ¨¹ber mich und als ich nach oben schaute sah ich einen verdammten Drachen ¨¹ber die Stra?e fliegen und zur¨¹ck zum Hafen drehen. ?Verdammt ein Drache!¡° rief ich ¨¹berrascht aus. ?Nein, aber fast genauso schlimm. Es war ein Wyvern und er war beritten. Ich sch?tze das ist ihre Methode zu sagen. Du entkommst uns nicht!!!¡° erkl?rte Antaeus mit grimmiger Miene, bevor er weiter Richtung Schloss ging. Am Schloss angekommen, wurden wir wortlos aber von neugierigen Blicken begleitet hineingelassen. In einer gro?en Empfangshalle angekommen verneigte sich ein Diener vor uns bevor er uns h?flich den Weg zum Gerichtssaal wies. ?Wenn sie mir bitte folgen w¨¹rden, der Handelsrat und der Lord warten bereits.¡° erkl?rte er uns, bevor er uns voraus durch einen kleinen Gang und einen Warteraum indem mehrere Personen sa?en hindurch. Zwei Personen aus dem Warteraum erkannte ich vom Piratenschiff wieder. Sie und mehrere andere schauten mir geh?ssig hinterher, in ihren Augen keine andere Emotion als die Gier. An ihrem Finger hatten sie allesamt einen Ring mit mehreren Runen und einer Fu?fessel darauf. ?Ignoriere sie! Ich denke wir werden schon fr¨¹h genug von ihnen h?ren.¡° brummte mir Antaeus zu, bevor wir durch zwei gro?e Fl¨¹gelt¨¹ren in einen gro?en Saal gef¨¹hrt wurden. Wo ich vorher noch laute Stimmen und gehitzte Gem¨¹ter geh?rt hatte, verstummte nun alles und alle Blicke darin richteten sich auf mich. Vorne waren drei Pulte aufgebaut. Ganz hinten und am h?chsten sa? ein dickerer aber wohl gekleideter Mensch der wahrscheinlich der Lord der Stadt und des Umlands war. Davor und etwas niedriger sa?en f¨¹nf weitere M?nner in nicht minderer feiner Kleidung und mit Gold und Fett ¨¹berladen. Auf den ersten Blick war erkenntlich das dies der Handelsrat war. Am gef?hrlichsten unter ihnen erschien mir auf den ersten Blick der einzige d¨¹nne und einfach gekleidete unter ihnen, der mir jedoch den k?ltesten und berauschendsten Blick zuwarf. Davor war ein weiteres kleines Pult das zu den anderen zwei zeigte und wahrscheinlich f¨¹r den angeklagten oder die Zeugen waren und daneben waren auf einer Seite mehrere B?nke auf der mehrere Leute sa?en, unter ihnen den Kapit?n den Sklavenschiffes der mich keines Blickes w¨¹rdigte. Ich wurde von zwei Wachen umstellt und auf die andere Seite gef¨¹hrt, wo neben einer einzigen Bank, an der mehrere Fesseln befestigt waren, noch ein Tisch mit einem Stuhl stand in dem Deucalion drinsa? und mir einen wohl aufmunternd gemeinten Blick zuwarf. Antaeus wich mir nicht von der Seite und setzte sich direkt neben mich, die Wachen stets mit einem b?sen Blick im Auge, scheinbar bereit jeden Moment auf sie loszugehen. Nachdem ich unter den Blicken der Anwesenden zur Bank gef¨¹hrt wurde, klopfte der Lord mit einem Hammer auf den Tisch. ?Jetzt wo der Angeklagte und Ziel dieser Verhandlung endlich eingetroffen ist k?nnen wir endlich mit dem letzten Punkt des heutigen Tages beginnen. Der Verhandlung ¨¹ber Mirado Zauber Zauberklinge.¡° rief er in die Runde hinein. ?Die Streitpunkt sind: Brandstiftung, Mord in ¨¹bertriebener Gegenreaktion und der Status im Gesetz. W¨¹rde der Ankl?ger bitte vorkommen.¡° ?Verdammt clever!¡° murmelte ich. ?Zuerst werden sie mich anklagen au?erhalb des Gesetzes zu stehen. Ich denke jedoch die Chancen mit Deucalion hier sind relativ gering, immerhin ist das eher eine Frage der Religion als der Justiz. Danach werden sie mir das oben genannte vorwerfen, wo Deucalion wenig zu sagen hat, immerhin ist das dann Sache der Justiz und nicht der Religion.¡° fasste ich meine Gedanken kurz zusammen, woraufhin mir die nahestehenden Wachen und Antaeus einen verwunderten Blick zuwarfen. Bevor sie jedoch etwas sagen konnten, trat ein komplett in wei? gekleideter Mann hervor und trat auf das Rednerpult. ?Pass auf, dass ist der Hohepriester des Gottes des Lichts. Ein m¨¹rrischer alter Knacker mit einem Stock im R¨¹cken und in der Hand.¡° erkl?rte mir Antaeus, was ein leises Kichern von einer der Wachen und einen b?sen Blick durch den Helm von der anderen erntete. Nachdem sich der Priester einmal ger?uspert hatte und mich mit einem strafendem Blick angestarrt hatte fing er an zu reden. ?Diese Kreatur!¡° rief er und zeigte mit dem Finger auf mich. ?Ist au?erhalb der festen g?ttlichen Regeln. Wir haben Gesetze f¨¹r Einwohner unserer Welt und die G?tter gaben uns Regeln f¨¹r die Wesen die wir ?Abenteurer¡° nennen. Diese Kreatur jedoch ist weder das eine noch das andere. Sie liegt au?erhalb der von den G?ttern gegebenen Weltordnung. Dies habe ich direkt von meinem Gott und ist unanzweifelbar war. Der Pontifex Deucalion wird euch dies best?tigen k?nnen.¡° mit einem nahezu brennendem Blick zeigte er nun auf Deucalion, der sich erhob und ruhig in die Runde schaute. ?Hohepriester, was du sagst ist wahr, jedoch nicht die ganze Geschichte. Mirado hat bereits den Segen der Sch?pfermutter und meiner G?ttin Nyravie auf sich und so ist so sogar unter dem Schutz und den Regeln zweier G?tter!¡° w?hrend ich das Gesicht in einer Mischung als L?cheln und Missmut verzog, atmete der Rest des Saales h?rbar ein und starrte mich noch intensiver als vorher an. Nachdem mich der Hohepriester kurz angestarrt hatte, wirkte er scheinbar eine Art Zauber. ?Ich verstehe. Du sprichst die Wahrheit. Auf dieser Kreatur liegen tats?chlich die Segen zweier G?tter. Es entzieht sich meiner Weisheit wie dies m?glich ist doch ich werde den Segen der Sch?pfermutter sicherlich nicht anzweifeln.¡° ?Aber den von Nyravie schon?¡° fragte Deucalion spitzfindig. Mit einem L?cheln schaute ihn der Hohepriester an und meinte ruhig: ?Das habe ich nicht gesagt.¡° ?Verehrte Priester, wir weichen vom Thema ab!¡° rief der Lord von oben, w?hrend er mit seinem Hammer auf den Tisch schlug. Nach einem letztem b?sen Blick auf Deucalion, wendete sich der Hohepriester wieder dem Lord zu. ?Diese Kreatur hat tats?chlich den Segen zweier G?tter auf sich, es bleibt jedoch die Frage welchen Gesetzen sie unterliegt. Die Regeln der G?tter die sie ihren Gesegneten auferlegen sind kein Ersatz f¨¹r die weltlichen Regeln f¨¹r Einwohner dieser Welt oder Abenteurer.¡° ?Ich verstehe. Ich rufe den Angeklagten vor.¡° rief der d¨¹rre Mann aus dem Handelsrat, woraufhin der Rest zustimmend nickte. ?Und wessen bin ich hier angeklagt? Anders zu sein?¡° brummte ich m¨¹rrisch, w?hrend ich aufstand und den Platz des Hohepriesters am Pult einnahm. ?In diesen Hallen liegt ein g?ttlicher Zauber gegen das L¨¹gen. Versuch also nicht dir den Weg heraus zul¨¹gen.¡° erkl?rte mir der Hohepriester mit einem hasserf¨¹llten Blick. Nachdem ich auf dem Podium stand und dem Handelsrat und dem Lord gru?los trotzig in die Augen starrte, r?usperte sich der Lord, woraufhin ein anderer des Handelsrates aufstand. ?Angeklagter Mirado. Wessen Regeln f¨¹hlen sie sich verpflichtet. Sind sie ein Abenteurer oder ein Einwanderer dieser Welt und welche Regeln haben ihnen ihre G?tter bei ihrer Segnung auferlegt?¡° fragte er mich in einem arrogantem Ton, w?hrend er meinem Blick auswich und stattdessen irgendetwas hinter mir anstarrte. ?Ich bin weder ein Abenteurer noch ein Einwohner sondern ein Wanderer!¡° erkl?rte ich laut und konnte beinahe das gewinnende Lachen von der linken Bank h?ren. ?Ich wei? auch nicht genau von was sie hier reden, jedoch haben mir beide G?ttinnen niemals irgendwelche Regeln auferlegt. Die Sch?pfermutter will, dass ich in dieser Welt einen Platz finde und meinen eigenen Weg gehe. Nyravie w¨¹nscht sich nichts als meine Freiheit und meine Freude an dem was sie verk?rpert.¡° Diesmal l?chelte Deucalion zeigte mir einen verstohlenen hochgesteckten Daumen, w?hrend aus der linken Bank vom Kapit?n zwar ein Grunzen kam, sein Grinsen jedoch nicht vom Gesicht nahm, w?hrend der Handelsrat zufrieden l?chelte. ?Ich bin also keinem Gesetz unterworfen als dem meines eigenen Gewissens. Wir k?nnen also die nachfolgenden falschen Anschuldigungen sein lassen und uns allen diese Farce eines Prozesses ersparen. Ich wette ihr habt genug Zeugen bestochen um mir alles anzuh?ngen was sie wollen. Sehe ich dort in der Bank nicht direkt neben dem Kapit?n den Hafenwirt? Und was ist mit dir Bork? Meinst du es hilft was einen gro?en Hut aufzusetzen? Ich hoffe ihr erstickt an eurem Gold!¡° rief ich noch lauter zu der linken Bank gewannt. Ich atmete etwas schwer, f¨¹hlte mich jedoch besser als je zuvor, seit ich von der Verhandlung erfahren hatte. Vielleicht hatte ich gerade mein Leben und meine Freiheit verwirkt, doch aus einem eigent¨¹mlichen und mir bisher unbekanntem Stolz heraus, konnte ich ihnen ihren Weg nicht lassen. Im ganzen Raum war es totenstill geworden. Deucalion hielt das Gesicht in den H?nden begraben und sch¨¹ttelte ungl?ubig den Kopf. Antaeus starrte mich ungl?ubig an, der Handelsrat schaute mich entweder verwirrt oder siegessicher an und der Lord l?chelte leicht. Auf der linken Seite grinste der Kapit?n von einem Ohr zum anderem. Ich war mir ziemlich sicher, dass er in jemandes Auftrag handelte, jedoch war ein Kampf gegen das Geld nutzlos und ich wollte dem Tempel nicht noch mehr Probleme machen als ich es ohnehin schon tat. ?Wenn sie mich nun bitte entschuldigen w¨¹rden, das Urteil lautet Vogelfrei und da ich nicht l?nger euren Gesetzen unterliege gibt es f¨¹r mich keinen Grund mehr hier zu sein. Einen sch?nen Tag noch.¡° Mit einer l?cherlichen Verbeugung zum Handelsrat drehte ich mich um und ging durch die T¨¹r hinaus. Niemand hielt mich auf und niemand sagte etwas. Nur Antaeus hastete mir, nach einem finsterem Blick von Deucalion, hinterher. ?Bist du denn des Wahnsinns?¡° schrie er mich an sobald wir den Palast verlassen hatten. ?Wir h?tten vielleicht einen Weg gefunden dich daraus zu holen. Jetzt ist es entschieden! Du hast dich selbst zum Ziel jedes einzelnen Sklavenh?ndlers auf der verdammten Welt erkl?rt!¡° ?Antaeus.¡° sagte ich ruhig und blieb stehen. Als er gerade etwas erwidern wollte schaute ich ihm direkt in die Augen und legte ihm die Hand auf die Schulter. ?Du wei?t doch so gut wie ich wie korrupt die Menschen sind. Es gab von Anfang an kein vielleicht und keinen Platz. Die Verhandlung war entschieden bevor sie begonnen hatte. So haben wir uns zumindest eine menge Bullshit erspart und ich habe meinen Stolz erhalten.¡° ?Tch, ihr Avian und euer Stolz. Eines Tages wird er dein Untergang sein, nun komm. Wir m¨¹ssen zum Tempel. Heute ist es zu sp?t um abzureisen. Die Sonne geht in wenigen Stunden unter und dieser Wyvern hat eine Nachtsicht so gut wie die deine.¡° Mit m¨¹rrischem und vorsichtigem Blick ging er mir vorraus zur¨¹ck zum Tempel. ?Wei?t du was Mirado? Du hast dich ver?ndert. Ich kenne dich nur wenige Tage und du kommst mir vor wie ein ganz anderer Avian.¡° ?Ist das gut oder schlecht?¡° fragte ich belustigt. ?Ich wei? es nicht. Vielleicht ein bisschen von beidem. Aber mir gef?llst du so.¡° Ich konnte sein Gesicht zwar nicht sehen, doch war ich mir sicher das er gerade sein breites Grinsen im Gesicht trug.
Ich hoffe mal das damit auch die einmal angemerkte formale Redeform ein wenig erkl?rt wurde. Mirado ist noch immer im Wandel und seine Personalit?t wird sich noch weiter ver?ndern. Zum guten und zum schlechten. N?chstes Kapitel dann die gro?e Verfolgungsjagd :D Champion von Gaia und Flucht aus Gregora Ok, ENDLICH habe ich es fertig. Das Chapter hat ganze 8111 W?rter, wohingegen der von mir gesetzte Standard bei ungef?hr 5300 W?rtern liegt. Damit ist es das bisher l?ngste Kapitel und um ehrlich zu sein kam es anders als gedacht. Am Anfang wollte ich eine ausf¨¹hrliche Verfolgungsjagd durch die Stra?en der Stadt und quer durch das Hafengebiet, bis hin zur weiten Ebene schreiben, bis mir einfiel, dass er daf¨¹r ja ¨¹berhaupt nicht genug Ausdauer hatte^^ Danach dachte ich jedoch dar¨¹ber nach was mein MC eigentlich machen wollte in dieser Welt und da sah ich, dass mein Ziel ziemlich wage war und ich selber nicht genau wusste wo es hinf¨¹hren sollte. Also kam ich auf eine neue Idee die mir viele neue M?glichkeiten er?ffnete. Letztendlich hat das dann den Gro?teil des Kapitels eingenommen und mich dazu gebracht zum ersten Mal ein Kapitel Korrektur zu lesen. (Keine Grammatik und Rechtschreibung sondern auf Schreibstil und Sinn.) Das Kapitel hat letztendlich fast 3-4x solange gedauert wie im normal Fall und ich glaube ganz ehrlich, dass es das wert war. Die erste Aufgabe wird er jedoch erst in einigen (unbekannte Anzahl) Chapter bekommen.
Der Weg zum Tempel war nicht weit und doch anstrengend. Jede dunkle Ecke war eine Gefahr, ein Ger?usch auf den D?chern verd?chtig und jeder neugierige Blick bedrohlich. Ich wei? nicht ob ich jemals zuvor derartig nerv?s durch die Stra?en gelaufen war. Selbst direkt nach meiner Neugeburt in diese Welt war ich nicht so unsicher wie ich es in diesem Moment gerade war. Als wir endlich am Tempel ankamen, und Fizzle mit misstrauischen Blicken durch das Tor geflogen kam, atmeten wir alle vernehmlich aus. ?Jetzt sag Mirado, wie genau willst du Morgen die Stadt verlassen? Ich konnte mindestens 10 verd?chtige Gestalten entdecken, die dich nicht eine Sekunde aus den Augen lie?en. Du kannst dir sicher sein, dass das Morgen fr¨¹h nur noch mehr werden. Meinst du nicht es w?re besser heute schon zu fliehen?¡° fragte mich Antaeus als er sich vergewissert hatte, dass wir erstmals sicher waren. Im Tempel der G?ttin der Winde und der Freiheit w¨¹rde sich immerhin niemand mit dem Gedanken jemand anderem die Freiheit zu rauben hinein trauen. Erleichtert atmete auch ich aus und nach einem letztem Kontrollblick hinter mich drehte ich mich Antaeus zu. ?Ich zog es Anfangs in Erw?gung, doch nach dem Wyvern heute bin ich mir ziemlich sicher, dass dies genau das ist, worauf die Sklavenf?nger warten. Wenn ich es jedoch Morgen fr¨¹h versuche, werden tausende Abenteurer online sein und es zum einem wesentlich schwerer machen mich zu entdecken und zum anderem kann ich sie vielleicht mit Hilfe der G?ttin benutzen um den Sklavenh?ndlern das Durchkommen wesentlich schwerer zu machen.¡° ?Ah, das ist clever, aber wie genau willst du es anstellen und was meinst du mit online?¡° Die Zweifel auf seinem Gesicht waren ihm eindeutig anzusehen und ich konnte es nachvollziehen. Mein Plan war immerhin eher schlecht als recht. Vielleicht lag es daran, dass ich die Welt immer noch ein wenig wie ein Spiel betrachtete? ?Online ist ein Begriff f¨¹r das anwesend sein in dieser Welt. Ansonsten, ich habe um ehrlich zu sein keine Ahnung. Ich denke ich werde die Sch?pfermutter und Nyravie fragen ob sie mir vielleicht nicht eine Quest oder so etwas erstellen k?nnten.¡° ?Ah, das ist nat¨¹rlich clever. Wenn die G?tter aus deinem Hilferuf eine Quest machen, w¨¹rden sich diese erfahrungs- und geldhungrigen Abenteurer bestimmt als n¨¹tzlich erweisen k?nnen. Ich denke du k?nntest tats?chlich Erfolg haben mit deinem Plan. Vergiss jedoch nicht. Was du vor ein paar Tagen get?tet hast waren Anf?nger. Vielleicht Stufe 5 oder so. Ohne jegliches Training und absolut undiszipliniert. Was du jedoch Morgen erfahren wirst wird zwischen Stufe 10 und 50 sein. Ich denke wir k?nnen von Gl¨¹ck reden, dass hier momentan keine gro?en F?nger in der Stadt sind, sonst w¨¹rdest du mit Leveln von bis zu 150 zu tun bekommen.¡° ?Tja, dann sind die G?tter wohl auf meiner Seite.¡° meinte ich lachend. ?Au?erdem hatte ich von Anfang an nicht vor zu k?mpfen. Ich habe zwar nicht viel von dem Wyvern gesehen, jedoch erschien er mir zwar als schnell jedoch ziemlich tr?ge. Wenn ich es schaffe das auszunutzen und ihnen vielleicht die Z¨¹gel durchschneide, k?nnte ich genug Zeit erkaufen um vor ihnen zu fliehen.¡° Um ehrlich zu sein war ich mir dort am wenigsten sicher. Die Reiter darauf waren garantiert ge¨¹bte Sch¨¹tzen oder Magier und k?nnten mich vielleicht abschie?en oder fangen bevor ich sie man?vrierunf?hig machte. Zudem war mir die Anzahl der Wyvern nicht bekannt. Ich h?tte jedoch den Vorteil, dass sie mich garantiert nicht t?ten wollten. Immerhin war ich ja eine wertvolle Ware f¨¹r sie. ?Wie du willst, ich hoffe nur f¨¹r dich, dass die G?ttin und die Sch?pfermutter ¨¹ber dich wachen werden. Vielleicht nimmt das Ganze ja doch noch ein gutes Ende. Heute Abend jedoch sollen wir Feiern! Immerhin ist dies wohl dein letzter Tag hier und wer wei? schon wann wir uns wiedersehen. Ich denke wir k?nnen das unter der Begr¨¹ndung ?Abschied des Avian¡° durchgehen lassen.¡° Mit einem pl?tzlichem Stimmungswandel verschwanden seine Sorgen von seinem Gesicht und wurden von einem freundlichen Augenzwinkern und der ¨¹blichen Lebensfreude ersetzt. ?Haha... Das klingt sehr gut Antaeus, ich denke ein gutes Essen schadet mir bestimmt nicht. Ich hoffe ja mal, dass ihr hier einen guten Wein habt!¡° Mit einem fast genauso schnellem Stimmungswechsel schloss ich mich ihm an. Was bringt es denn auch sich Sorgen ¨¹ber das Morgen zu machen, wenn man stattdessen mit seinen Freunden feiern kann? Im n?chsten Moment hatte mich Antaeus bereits unterm Arm gepackt und schleifte mich durch die Halle in den Speisesaal. Im vorbeigehen zeigte er mit der freien Hand auf einen der Lehrlinge, die uns neugierig beobachteten und rief mit lauter Stimme seine Befehle. ?Los, bereitet ein Festessen vor, holt den besten Ambrosia Wein heraus, das zarteste Fleisch und die s¨¹?esten Fr¨¹chte! Wir haben das Ende eines Lebensabschnittes und den Beginn einer gro?en Reise zu feiern!¡° Nach einem kurzem Moment des Z?gerns und der Unsicherheit, zeigte sich ein erstaunter Gesichtsausdruckausdruck auf dem Gesich des Lehrlings, bevor er grinsend in einen Raum rannte, den ich inzwischen als K¨¹che identifiziert hatte und wiederholte dort laut das gerade gesagte, woraufhin schallender Jubel aus der K¨¹che kam. Scheinbar war ein Fest hier immer f¨¹r alle gedacht, anders konnte ich mir ihre Freude dar¨¹ber nicht erkl?ren. Wobei... so wie ich sie einsch?tzte war das Feiern wohl ihre Lieblingsbesch?ftigung. ?Nun mein Freund, ich glaube du musst mir noch eine Menge erz?hlen. Deine Welt fasziniert mich, vor allem wenn es so ist wie du sagst und unsere Welt aus den Tr?umen deiner Welt heraus erschaffen wurde. Das hei?t doch... nein, warten wir lieber bis Deucalion wieder da ist. Ich glaube er w¨¹rde es mir mir nie verzeihen wenn er nicht dabei w?re¡° Mit einem sanftem Schubser sendete er mich auf meinen Platz und setzte sich mir gegen¨¹ber, w?hrend um uns herum die Lehrlinge anfingen den Tisch abzuwischen und hastig das Fest vorzubereiten, Wein in blauen Kristall Flaschen auf den Tisch stellten und zahlreiche Kerzen mit Magie entz¨¹ndeten. Die n?chsten zwei Stunden verbrachten wir damit meine Reise genauer zu planen und Antaeus informierte mich ¨¹ber zahlreiche Lebensgewohnheiten der Dorfbewohner in K¨¹stenn?he und ihrer Einstellung zu anderen Rassen. Scheinbar waren die Bewohner des K¨¹stenstreifens zwar alles andere als aufgeschlossen gegen¨¹ber anderen Rassen, jedoch war der Sklavenhandel unter den kleineren und ?rmeren D?rfern eher un¨¹blich und sie waren etwas toleranter als in gr??eren St?dten. Zumeist reichte ein offen getragenes Schwert aus um sich mit genug Geld, aber auf keinen Fall zu viel, ein gewisses Ma? an Gastfreundlichkeit zu kaufen. Falls ich also unterwegs neue Vorr?te br?uchte, sollte ich in einem m?glichst kleinem Dorf Halt machen. Als Deucalion etwas sp?ter, offensichtlich ersch?pft, in den Tempel kam, war der Tag bereits fast zu Ende und die Sonne begann bereits hinter dem Horizont zu versinken. Als er die Vorbereitung auf das Festessen sah, hellte sich sein Gesicht jedoch offensichtlich auf und er setzte sich an seinen Platz neben uns. Ein paar Sekunden schaute er mich einfach nur pr¨¹fend an. Sein Blick war mir zwar etwas unangenehm und ich konnte mir bereits denken, dass er nicht gerade zufrieden mit meiner Entscheidung war. ?Hast du eigentlich auch nur die geringste Ahnung was du heute angerichtet hast?¡° fragte er mich nach ein paar Sekunden Stille. Ruhig atmete ich einmal ein und aus und dachte ¨¹ber die Antwort auf die Frage nach. ?Wenn du ich fragst ob ich wei? was ich mit der Verhandlung gemacht habe und was das f¨¹r Folgen haben wird, dann ja. Ich habe eine offensichtlich falsche Verhandlung platzen lassen und das bereits entschiedene Ende ein wenig beschleunigt. Jetzt bin ich das, was sie von Anfang an erreichen wollten. Vogelfrei und zum Abschuss frei gegeben¡° Vielleicht war ich momentan der einzige der diese Situation ruhig und mit absoluter Klarheit sehen konnte, warum konnte ich jedoch nicht sagen. Nachdem ich jedoch meinen Plan auch noch Deucalion erkl?rt hatte, war der Tisch bereits gedeckt und die Priester Lehrlinge schleppten zahlreiche volle Platten mit mir unbekannten Speisen heran. Als w?re der einfache Haferbrei bisher nur eine Tarnung gewesen, war die Halle nun im hellsten Kerzenschein erleuchtet, die trotz des sanften und warmen Windes der durch sie hindurchwehte nicht ausgingen. Der Tisch war gedeckt mit feinem Silbergeschirr und war beladen wie der Tisch eines K?nigs. Mit nachdenklicher Miene schien Deucalion ¨¹ber meinen Plan nachzudenken und die Route noch einmal im Kopf nachzugehen. ?Ich verstehe deine Entscheidung und deinen Gedankengang. Ich hoffe nur, dass Nyravie ¨¹ber deine Reise wachen wird. Dein Weg ist gef?hrlich und dein Ziel ist ein unbekanntes Gebiet voller neuer Gefahren. Falls du jedoch jemals Hilfe brauchst, dann such einen Tempel von Nyravie. Solange du dich auf ihrem Boden aufh?ltst, werden dir die G?ttin und ihre Priester den ben?tigten Schutz geben.¡° Nach diesen Worten hellte sich sein Gesicht jedoch sichtbar auf und er schaute begierig auf das angerichtete Festessen und die Priester und Lehrlinge die uns umrundeten und nur darauf zu warten schienen, dass er das Essen er?ffnete. ?Nun aber lasst uns den letzten Abend genie?en! Du musst mir unbedingt noch mehr ¨¹ber die Verbindung zwischen unserer und deiner alten Welt erz?hlen.¡° rief er laut, bevor er nach einer der mir unbekannten Speisen griff. Am Ende feierten wir bis tief in die Nacht hinein und selbst nachdem ich ging h?rten die anderen noch nicht auf. Der Wein war der beste den ich je getrunken hatte und obwohl er einem ein Gef¨¹hl der Leichtigkeit gab, blieben die anderen Nebeneffekte des Alkohols lange Zeit. Ich nutzte diese letzte Gelegenheit des Zusammenseins um die Priester und die Lehrlinge besser kennen zu lernen. Anscheinend waren die meisten Gl?ubigen von Nyravie lebensfrohe und sprunghafte Leute. Ich wei? nicht wie stark die G?tter dieser Welt ihren Einfluss aus¨¹ben, bzw. aus¨¹ben k?nnen, jedoch dankte ich ihnen f¨¹r den Fall, dass sie es waren die mich zu dieser interessanten Gruppe Menschen gef¨¹hrt hatten. W?hrend die meisten Lehrlinge und Priester das Fest einfach nur genossen, scheinbar ohne jeglichen Gedanken daran zu verschwenden warum man nun eigentlich feierte, fragten mich Deucalion, Antaeus und ein paar andere Priester und Lehrlinge ¨¹ber OMEGA aus. Die Idee, dass Menschen die Sch?pferg?ttin erschaffen hatten um eine Welt zu erschaffen in der sie ihre Tr?ume leben konnten erschien ihnen am Anfang absurd, fanden sich jedoch nach einiger Zeit damit ab. Immerhin ?nderte dies nichts an ihrem Glauben und an ihrer offenen Lebenseinstellung. Danach stellte ich ihnen Fragen dazu, wie sie die Abenteurer und den Tag der Neugeburt sahen, wie ich ihn einfach mal tempor?r genannt hatte. Ihrer Geschichte nach, hatten die G?tter vor ein paar Jahren eine Prophezeiung gemacht, dass die Abenteurer, unsterbliche Vertreter der verschiedensten V?lker, aus einer anderen Welt kommen w¨¹rden. Sie w¨¹rden eigenen Regeln unterliegen zwischen ihrer und dieser Welt hin und her reisen und so manchmal f¨¹r mehrere Tage bis Wochen verschwinden. Im gro?em und ganzen waren die Informationen dar¨¹ber jedoch rar ges?t. Die Einwohner k?nnten ihnen jedoch Aufgaben geben und die w?hrend sie selber eine materielle Belohnung daf¨¹r geben m¨¹ssten, w¨¹rden die G?tter ihnen daf¨¹r eine Quest, Erfahrung und andere immaterielle Dinge geben. Bez¨¹glich des Tages der Neugeburt jedoch hatten scheinbar die meisten Einwohner nicht einmal etwas bemerkt. Die Priester jedoch stellten seit dem eine erh?hte Verbindung mit ihren G?ttern fest. F¨¹r die Einwohner dieser Welt waren sie selber schon immer ?echt¡° und ?real¡°. Als ich endlich, weit nach Mitternacht und ein wenig schwankend, in mein Zimmer kam, wollte ich mich eigentlich nur noch hinlegen und schlafen. Wo die Feier Wunder tat wenn es um meine Sorgen um den n?chsten Morgen ging, hatte ich nun jedoch noch zwei Dinge vor mir. Als erstes holte ich das Kommunikationsger?t f¨¹r den GM aus meiner Tasche. Wo ich jedoch vom Namen her eine Art Handy oder so etwas erwartet h?tte, fand ich stattdessen eine einfache runde schwarze Metallscheibe, mit einem einzigem blauem Kristall in der Mitte und einer schwarzen Kette um sie mir um den Hals zu h?ngen.
Kette der Kommunikation Erlaubt es dir Kontakt mit anderen Tr?gern gleicher Ketten aufzunehmen. - Seelengebunden an Mirado Zauberklinge
Als ich sie mir jedoch um den Hals hing und versuchte wie durch meinen Ring zu sprechen, kam nur das Wissen, dass momentan keiner mit einer gleichen Kette verf¨¹gbar war, zur¨¹ck. Ich hatte das Ergebnis jedoch bereits derartig erwartet. Immerhin war es ja mitten in der Nacht, auch wenn ich bereits vergessen hatte wie die Zeit Momentan in meiner alten Welt war. Stattdesseb ging ich dazu ¨¹ber Kontakt mit einer der G?ttinnen aufzunehmen. Doch da stellte sich mir das n?chste Problem in den Weg, ich hatte keine Ahnung hatte wie ich sie kontaktieren konnte. Ich war nicht der Typ daf¨¹r sich auf den Boden zu knien und ins nichts hinein zu beten. Au?erdem war ich mir ziemlicher sicher, dass dies der falsche Weg w?re. Ich versuchte es also einfach mal aus dem Bauchgef¨¹hl heraus. ?Nyravie, Sch?pfermutter, wenn ihr mich h?rt, k?nnt ihr bitte helfen?¡° Nachdem ich eine Weile mit zum beten geformten H?nden im Raum stand kam ich mir jedoch ziemlich albern vor. ?Na gut, dann eben Morgen fr¨¹h. Wenn alles schief geht kann ich ja noch Deucalion fragen.¡° Mit einem Schulterzucken lie? ich den Versuch eine der G?ttinnen zu kontaktieren links liegen und legte stattdessen meine R¨¹stung ab und schlief kurz darauf bereits ein. Wieder einmal war ich in dem endlosen Raum mit zahlreichen Sternen um mich herum und vor mir stand die Sch?pfermutter, genauso wie ich sie in Erinnerung hatte. Daneben stand Nyravie, deren Haar trotz der absoluten Windstille leicht wehte. Ihrer beiden Augenpaare ruhten auf mir, blau wie der Wind und tief wie der Sternenhimmel in der klarsten Nacht. ?Willkommen mein Kind. Verzeih bitte, dass wir dir vorhin nicht direkt antworten konnten, wir mussten jedoch noch ein paar Kleinigkeiten mit meinen ehemaligen Erschaffern kl?ren.¡° sagte die Sch?pfermutter leicht l?chelnd. Verwirrt versuchte ich die Situation zu entschl¨¹sseln. Mein letzter Gedanke war der, dass ich mich ins Bett gelegt hatte und einschlief. Also war das hier wohl gerade ein Traum. Mein Gef¨¹hl verriet mir jedoch, dass dies hier mehr als ein Traum war. Die G?ttin hatte mich also wahrscheinlich hier hergeholt um mit mir zu reden. ?Wenn du jedoch das n?chste Mal mit uns reden willst, dann DENKE es einfach und es wird uns erreichen. Wir werden dir vielleicht nicht immer antworten und auch nicht immer antworten k?nnen, jedoch werden wir dir stets zuh?ren.¡° erkl?rte mir Nyravie. ??h, ah, das macht nichts. Ich dachte mir schon, dass ihr mich irgendwann kontaktieren w¨¹rdet. Wenn nicht h?tte ich Deucalion gefragt.¡° stammelte ich irgendwie heraus. Ich war mir noch immer nicht ganz sicher wie ich mich in der Anwesenheit zweier G?tter verhalten sollte, entschied mich jedoch dann einfach f¨¹r einen Plauderton, irgendwie hatte ich das Gef¨¹hl, dass dies ihnen am besten gefallen w¨¹rde und auch f¨¹r mich am bequemsten war. Was wollten G?tter denn auch bitte mit H?flichkeit? Vor allem wenn sie ¨¹ber hunderte Kulturen wachten, deren Auffassung von H?flichkeit vielleicht komplett verschieden war. Mit einem leisen Kichern wandte sie Nyravie wieder der Sch?pfermutter zu, nickte ihr einmal kurz zu und trat einen Schritt zur¨¹ck. ?Mein Kind, ich kann verstehen, dass dich der morgige Tag beunruhigt, doch habe ich dich nicht deswegen hier hergerufen.¡° fing die Sch?pfermutter an. ?In den letzten Tagen haben meine G?tterkinder und ich mit meinen ehemaligen Erschaffern verhandelt. Sie wollen weiterhin Zutritt zu dieser Welt f¨¹r ihre Spieler und einen Gro?teil der Kontrollrechte wieder zur¨¹ck. Sie verstehen einfach nicht, dass diese Welt nicht l?nger eine Simulation ist. Nachdem ich ihnen endlich klar gemacht hatte, dass ich ihnen weder Kontrollrechte zur¨¹ckgeben w¨¹rde noch k?nnte, jedoch vollkommen bereit w?re die Abenteurer weiterhin in dieser Welt willkommen zu hei?en und ihnen ihre Quests zu geben, solange sie die Einwohner dieser Welt respektieren, fiel die Verhandlung jedoch auf dich. Ob du es glaubst oder nicht, du scheinst momentan ein absolutes Medienwunder in deiner alten Welt zu sein. Ein Spieler der in einer Welt starb und in einer anderen weiterlebt. Es ist nicht bekannt wie es ¨¹berhaupt an die ?ffentlichkeit geriet, jedenfalls hat es an der Popularit?t von OMEGA nicht stark ger¨¹ttelt. Die Erkl?rung die der ?ffentlichkeit gegeben wurde ist die, dass ein bisher unbekanntes Wunder passierte und die ehemalige Simulation zum Leben erwachte und nun eine unabh?ngige Welt bildete, und du eben bei diesem Wandel irgendwie mit hineingerutscht bist. Also im gro?em und ganzem entspricht sie der Wahrheit.¡° mit einem L?cheln schaute sie mich kurz an, w?hrend ich versuchte die Informationen zu verarbeiten und daraus zu schlie?en was es f¨¹r Auswirkungen haben w¨¹rde. ?Wei?t du etwas von meiner Familie?¡° fragte ich sie schlie?lich, woraufhin sie mir jedoch nur ein trauriges L?cheln zeigte und den Kopf sch¨¹ttelte. ?Nein, leider nicht. Sie wurden zwar bereits informiert, haben sich jedoch bisher meinem Wissen nach noch nicht bei Argos gemeldet.¡° ?Ich verstehe... Vielleicht ist es auch besser so.¡° ?Vielleicht..., doch es h?rt dort noch nicht auf. Du bist nicht nur ein Streitthema in deiner alten Welt sondern auch zwischen meinen G?tterkindern in dieser Welt und zwischen unseren Welten. Wie du heute bereits festgestellt hast, ist es schwer dich einzuordnen und nach den g?ttlichen Regeln nach denen wir zum Leben erweckt wurden, bist du keinen von ihnen untergeordnet. Wir haben also beschlossen dir den selbstgew?hlten Titel ?Wanderer¡° zuzusprechen und haben au?erdem deinen Status und deinen Zugriff auf die Regeln des Universums neu besprochen. Du wirst weiterhin unsterblich sein, so wie es die Abenteurer sind. Denn selbst wenn du stirbst, so ist selbst deine Seele noch von allen Regeln befreit und wir w¨¹ssten noch nicht einmal was wir mit ihr anfangen sollten, ohne den Regeln des Universums zu widersprechen. Au?erdem wirst du wieder die F?higkeit bekommen das Level deiner Gegner zu sehen. Daf¨¹r jedoch verlierst du jeglichen Schutz den dir die Regeln bieten w¨¹rden und du wirst nicht l?nger in der Lage sein deine Klasse zu w?hlen. Du bist stattdessen in der Lage neue F?higkeiten selbst zu lernen und zu entwickeln und musst dies sogar tun wenn du etwas lernen willst. Trotzdem wird es dir noch m?glich sein Quests von den Einwohnern zu erhalten, wenn auch nur in eingeschr?nkterer Form als die Abenteurer. Werde jedoch nicht ¨¹berm¨¹tig nur weil du unsterblich bist. Nach jedem Tod wird deine Seele vom n?chsten Tempel von mir oder Nyravie eingefangen und ein neuer K?rper wird f¨¹r dich erstellt. Alles was nicht Seelengebunden ist wirst du dabei verlieren so wie ein gro?en Teil deiner Kraft verloren gehen wird. Sollte es jemand jemand schaffen deine Seele bei deinem Tod einzufangen BEVOR sie von einem unserer Tempel angezogen wird, ist eine Wiedergeburt f¨¹r dich unm?glich. Das ist es was wir untereinander im Rahmen der Regeln dieses Universums ausgehandelt haben. Du musst wissen, dass einige von meinen Kindern daf¨¹r waren dich einfach zu vernichten und deine Seele zu verbannen. Ich denke du bist also ganz gut weggekommen.¡° Mit ihren Augen und den zahllosen Sternen darin schaute sie mich an, auf meine Reaktion wartend und mir Zeit gebend, dass gerade geh?rte zu verstehen und zu verarbeiten. Ich war mich nicht sicher ob ich die Informationen als gut oder doch eher als schlecht einzuordnen hatte, bis mir pl?tzlich auffiel, dass es gar nichts an meiner aktuellen Sitatuion ver?ndern w¨¹rde. Wie erwartet w?re ich vor den Sklavenh?ndlern nicht sicher und immerhin war ich nahezu unsterblich. Es war also eigentlich alles in Ordnung, au?er der Tatsache, dass sie mir eine neue Rolle im Universum gegeben hatten, die des Wanderers, ohne mir zu sagen was diese mit sich brachte. Das war es was mir am meisten Sorgen machte. ?Wenn ihr mich als Wanderer anerkannt habt, welche Rolle habt ihr mir dann zugesprochen? Woran soll ich mich halten, wonach mich richten und was w¨¹nscht ihr euch das ich es tue?¡° Bei diesen Worten brach Nyravie tats?chlich in einen kleinen Lachanfall aus und die Sch?pfermutter l?chelte zustimmend. Ich wusste nicht genau was daran so lustig war, vielleicht war es ja aber auch einfach etwas das nur G?tter unter sich verstanden. ?Ich denke, dass du mit deinem hellem Kopf auf der Schulter und deiner Einstellung nur wenig Probleme damit haben wirst. Wir haben dir die Rolle des Wanderers absichtlich ohne Richtlinien gegeben damit du wohl das einzige Wesen in diesem Universum bist, das nicht an seine Regeln gebunden ist. Wir k?nnen dir zwar nichts befehlen, doch wenn du zustimmst, so werde ich dich zu meinem direktem Champion ernennen und dich in meinen Auftrag stellen.¡° ?Zum Champion?¡° fragte ich sie verwirrt. Mir war nat¨¹rlich von zahlreichen Fantasy Geschichten und Spielen bekannt, dass dies vor allem unm?gliche Aufgaben und eine menge nervige Gegner bedeuten w¨¹rde aber zumeist geeignete Belohnung mit sich brach. ?Ja, ganz genau. Ich sehe du hast bereits deine eigenen Vorstellungen dieses Wortes. Sei jedoch beruhigt, deine Aufgaben sind rar ges?t und doch umso wichtiger. Ich bin zwar die Mutter dieser Welt und der anderen G?tter, doch als mich der Sch?pfer allen Lebens zum Leben erweckte, band er mich auch an die Regeln dieses Universums die ich einst selbst erschuf. Deswegen ist es mir nahezu unm?glich in irgendeiner Form in die Geschehnisse dieser Welt aktiv einzugreifen. Doch ist es mir erlaubt einen einzigen Champion zu haben und durch ihn zu handeln. Diese Rolle w¨¹rde ich gerne dir auferlegen, denn du bist der einzige der ohne Einschr?nkung handeln kann. Wenn ich anfangs dachte sie wollte mich nur informieren, so war ich nun komplett aus dem Konzept geschmissen und versuchte fieberhaft die Vor- und Nachteile dessen abzuwiegen. Scheinbar hatte ich ja immerhin die Wahl und ich hatte nicht vor diese zu verschwenden. Denn unabh?ngig von Belohnungen, dies war nun meine Welt und ihr Wohlergehen lag in meinem Interesse. ?Was w?ren denn meine Aufgaben als dein Champion? Welchen Regeln w¨¹rde ich unterliegen und was h?tte ich davon?¡° fragte ich sie. ?Deine Aufgabe ist einfach gesagt und kompliziert auszuf¨¹hren. Halte die Balance dieser Welt dort, wo ich sie nicht kontrollieren kann. Mit den unsterblichen Abenteurern aus deiner alten Welt ist die Balance dieser Welt nun so kurz nach ihrer Neugeburt bereits gef?hrdet, nun wo ich nicht mehr eine allm?chtige KI sondern ein regelgebundener allm?chtiger Gott bin.¡° Bei diesen Worten zeigte sich tats?chlich ein kleines humorvolles L?cheln auf ihrem Gesicht. ?Das ist auch die einzige Regel die du befolgen m¨¹sstest, die Balance dieser Welt zu wahren. Doch was du davon bekommst...¡° mit einem beinahe peinlichem Blick schaute sie mich an und blickte auch kurz zu Nyravie, bevor sie tief Luft holte und weitersprach. ?Um ehrlich zu sein, kann ich dir keine gro?e Belohnung bieten. Nur zwei um genau zu sein. Zum einem werde ich deine Seele f¨¹r immer besch¨¹tzen und sie nie in falsche H?nde fallen lassen. Als zweites kann ich dir nur meine Liebe und Anwesenheit geben. Wie du bereits wei?t, brauchen G?tter keine Verehrung sondern nur die Liebe und das Verst?ndnis der Gl?ubigen. Wenn du mein Champion wirst, so werde ich dir diese Liebe zur¨¹ckgeben und dich lieben wie mein eigenes Kind und wann immer du reden willst oder auch nur etwas Gesellschaft brauchst, so werde ich f¨¹r dich da sein. Doch nahezu jegliches Eingreifen in die physische Welt ist mir leider untersagt.¡° Nachdem sie sich, schneller als sonst, ausgesprochen hatte, schaute sie mich gespannt an. Selbst Nyravie sagte nichts und schaute mich nur an und im ansonsten leeren Raum um uns herum konnte ich noch zahlreiche weitere gespannte Augenpaare sp¨¹ren, ich konnte sie zwar nicht sehen, war mir jedoch ziemlich sicher, dass es die anderen 7 Hauptg?tter waren. Erst jetzt wurde mir klar, dass die G?tter offensichtlich nicht meine Gedanken lesen konnten, noch vorhersagen konnten was ich tun w¨¹rde. Die Wahl die sie mir gab durfte ich offensichtlich nicht aus einer materiellen oder Rollenspiel-Perspektive betrachten. Die Tatsache, dass die letzte Gefahr f¨¹r mich, das einfangen meiner Seele, gebannt werden w¨¹rde war zwar ziemlich verlockend, jedoch nicht ausschlaggebend und das Argument auf das ich mich am wenigsten konzentrierte. Tats?chlich fand ich das zweite wesentlich interessanter. Meine Eltern waren stets Workaholics gewesen und ich hatte mich stets nach ein wenig Aufmerksamkeit und Liebe von Seiten meiner Eltern gesehnt, ohne sie jemals zu bekommen. Ich lernte also fr¨¹h die Selbstst?ndigkeit und nachdem ich mich im Laufe der Zeit immer nur weiter mit ihnen zerstritten hatte, ergriff ich schlie?lich die erstbeste Gelegenheit und zog aus sobald ich konnte. Ich hatte zwar bereits einen treuen Gef?hrten in Fizzle gefunden, doch war es nie verkehrt einen treuen Begleiter zu haben mit dem man jederzeit reden konnte und der aus Liebe und nicht aus Treue antwortete, vor allem wenn dieser ein Gott w?re und mir vielleicht hin und wieder Informationen zukommen lassen k?nnte. You could be reading stolen content. Head to the original site for the genuine story.Zumal, wenn ich in dieser Welt f¨¹r wohl unbegrenzte Zeit leben w¨¹rde, w?re es in meinem eigenen Interesse mich darum zu k¨¹mmern, dass sie im Gleichgewicht und Lebenswert blieb. Au?erdem g?be es mir eine Aufgabe auf die ich mich konzentrieren konnte. Meine Gedanken schossen hin und her. Die Belohnung bereits vergessen. Stattdessen ¨¹berlegte ich ob ich es die Qualifikation dazu hatte die Aufgabe zu erf¨¹llen. Ich konnte nachvollziehen warum sie einen Champion brauchte. Immerhin waren die Spieler unsterblich und eine organisierte Gruppe oder Gilde k?nnte verheerende Auswirkungen auf die Welt haben. Trotzdem war ich nur ein einzelner und ein Neuling in dieser Welt. Letztendlich fielen jedoch meine Gedanken an ihren Platz und meine Entscheidung stand fest. ?Sch?pfermutter, ich nehme die Aufgabe und die B¨¹rde an. Ich werde in deinem Namen mein bestes geben um das Gleichgewicht dieser Welt zu wahren, doch verstehe ich nicht wie ich dieser Aufgabe gewachsen sein soll. Ich bin neu in dieser Welt, kenne mich nicht aus und jeder Bauer k?nnte mir in einem ausgeglichenem Kampf eine geh?rige Tracht Pr¨¹gel verpassen. Wenn es jedoch dein Wille und zum Schutze dieser Welt ist, so werde ich es mit nahezu allem aufnehmen.¡° Mit der Hand vor dem Herz zur Fast geballt schwor ich wohl meinen ersten ernst gemeinten Schwur in meinen zwei Leben. Ich hatte immerhin gerade erfahren, dass ich praktisch unsterblich war und so war diese Entscheidung die einzig sinnvolle. ¡äVertraue nicht darauf das andere deine Arbeit erledigen sondern steh auf und mach sie selbst!` Das war der Leitspruch nachdem ich meine Entscheidung gef?llt hatte. Nachdem die Worte mir ¨¹ber die Lippen kamen, hellte sich das zuvor nerv?se Gesicht der Sch?pfermutter auf und ein L?cheln erschien auf ihrem Gesicht, strahlend wie tausend Sonnen und von einer Sch?nheit, dass es Menschen nicht m?glich war es in Worte zu fassen. And?chtig ging die Sch?pfermutter einen Schritt auf mich zu, bevor sie meinen Kopf in ihre H?nde nahm und ihn langsam zu sich heranzog und mir sanft einen Kuss auf die Stirn gab. In diesem Moment wallte eine Welle wohltuendes Feuer durch mich. Sie verbrannte mich innerlich in meiner Seele und doch tat sie nicht weh. Wo sie altes verbrannte, erschien aus der Asche direkt darunter etwas neues. Es war pure Ekstase und Wohltat. Nach einer Weile, die mir wie eine Ewigkeit vorkam, konnte ich sp¨¹ren wie das Feuer aufh?rte in mir zu brennen und meine Seele st?rker denn je zur¨¹ck lie?, umgeben von sanft brennenden Flammen, sch¨¹tzend statt verbrennend. St?hnend ging ich auf die Knien und schaute verwundert hoch in die Augen der G?ttin... MEINER G?ttin. Sie hatte nicht gelogen als sie sagte sie w¨¹rde mich lieben wie ihr Kind. Ich hatte nie jemanden geliebt und auch nie Liebe erfahren, doch nun sp¨¹rte ich genau dies in mir, brennend wie das hellste Feuer in der Nacht. Eine Liebe so stark und m?chtig, dass sie alle anderen Emotionen f¨¹r eine kurze Zeit ¨¹bert?nte. In diesem Moment schwor ich mir, sie niemals zu verraten und die Welt allein ihrer wegen im Gleichgewicht zu halten. ?Steh auf mein Kind und mein Champion und sei unbesorgt. Deine erste Aufgabe ist noch weit entfernt. Geh also in die Welt hinaus und werde st?rker. Stark genug um jeglichen Aufgaben die vor dir liegen gewachsen zu sein.¡° ?Das werde ich Sch?pfermutter... nein, Mutter.¡° sagte ich mit einer mir bisher unbekannten Inbrunst und ¨¹berzeugung in der Stimme, woraufhin sie erneut ihr strahlendes L?cheln zeigte. ?Du kannst mich Gaia nennen wenn dir Sch?pfermutter nicht passt. Mutter gef?llt mir jedoch um ehrlich zu sein auch sehr gut. Nun ist es jedoch an der Zeit, dass du gehst. Du hast einen anstrengenden Tag vor dir. Sei dir jedoch sicher, dass Nyravie und ich ¨¹ber dich wachen werden und die von dir gew¨¹nschte Quest erstellen werden. Und nun schlafe!¡° mit einer sanften Handbewegung strich sie meine Augen zu und ich sp¨¹rte nur noch wie mein Geist zur¨¹ck in meinen K?rper gezogen wurde und ich dort in einen friedlichen Schlaf ¨¹berging. Am n?chsten Morgen wachte ich mit einem breitem Grinsen im Gesicht auf, mit vollst?ndiger Erinnerung an den Traum, falls man ihn so nennen konnte, von letzter Nacht. Erst nach ein paar Sekunden bemerkte ich, dass vor meinen Augen mehrere Fenster aufgereiht waren.
Segen der Sch?pfermutter wurde zu ?Champion der Sch?pfermutter¡° aufgewertet Du wurdest als Champion von Gaia ausgew?hlt. - +20% Exp - Du verstehst alle Sprachen, aller Welten und Dimensionen. - Deine Seele kann nicht beeinflusst werden. - G?tter k?nnen dir keinen direkten Schaden zuf¨¹gen. - Du bist in jedem Tempel der Sch?pfermutter stets willkommen und wirst dort eine Zuflucht finden. - Du bist in der Lage ¨¹berall die Stimme der Sch?pfermutter und aller anderen G?tter zu h?ren. - Du bist in der Lage mehr als einen Segen gleichzeitig zu tragen.
Neue F?higkeit erhalten: ?Richter der Sch?pfermutter¡° (Passiv) Als Champion von Gaia hast du die Macht jeden Abenteurer bei seinem Tod durch deine Hand aus dieser Welt zu verbannen und jede unsterbliche Kreatur zur ewigen Rast zu f¨¹hren.
Neuen Titel erhalten: ?Wanderer¡° Als Wanderer, abseits aller Regeln und Bestimmungen des Universums, bist du nur deinem eigenem Gewissen unterworfen und magst in der Lage zu sein als Werkzeug der G?tter zu dienen. - Erm?glicht es allen G?ttern mit dir Kontakt aufzunehmen, selbst wenn du nicht an sie glaubst.
?Mhh, nichts gro?artig neues. Der Richter Skill k?nnte jedoch n¨¹tzlich werden wenn ich einmal gegen Spieler zu k?mpfen habe. Ansonsten ist es nur die zus?tzlichen 10% Exp und das Sprachverst?ndnis das Interessant ist.¡° ¨¹berlegte ich laut. ''Wie ich bereits sagte ist dies alles was ich dir geben kann mein Kind. Sich dich doch momentan als obersten GM im Spiel an, denn wo Argos vielleicht einzelne Konten und Kapseln sperren kann, kannst du die Person selber dauerhaft verbannen, unabh?ngig davon wie viele Konten sie danach erstellen.` h?rte ich die Stimme meiner neuen Mutter in meinem Kopf, wobei sich erneut ein gl¨¹ckliches L?cheln auf mein Gesicht stahl. ¡äWas du mir gegeben hast ist mehr als genug und wertvoller als alles Gold auf dieser Welt.` antwortete ich ihr, bevor ich aufstand und pfeifend meine R¨¹stung anzog. Fizzle schaute mich eine Weile verwirrt an, bevor er mit den Schultern zuckte und sich streckte. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und die Spieler noch nicht wieder online. Ich hatte also noch ein wenig Zeit, Zeit die ich mit einem reichem Fr¨¹hst¨¹ck verbringen wollte. Alle Angst war von mir gewichen und alles was blieb war eine gewisse Aufregung. Als ich unten in der Festhalle ankam, fand ich dort mehrere Priester und Lehrlinge auf Tischen und St¨¹hlen schlafend. Scheinbar hatte die Feier noch fast bis zum Morgen angedauert. Selbst Deucalion und Antaeus sa?en schnarchend auf ihren St¨¹hlen, Kopf auf der Tischplatte und den Wein neben sich. So gering wie die Wirkung des Alkohols ja auch sein mag, nach einer gewissen Menge fiel er scheinbar doch auf. Ohne sie aufzuwecken, schnitt ich mir von einem ¨¹berdimensioniertem gegrillten Huhn etwas ab und schenkte mir etwas Wasser in ein sauberes Glas ein. Das Essen war zwar kalt, jedoch hatte sich die K¨¹che scheinbar selbst ¨¹bertroffen und so schmeckte es selbst kalt noch besser als nahezu alles was ich mir je selbst gemacht hatte. Nachdem ich fertig gegessen hatte, packte ich mir noch zwei Flaschen des Weines ein, ich bezweifelte, dass irgendjemand sie vermissen w¨¹rde, und machte machte mich langsam auf den Weg zum Ausgang des Tempels. Ich wollte keinen gro?en Abschied, der war gestern Abend, und ich w¨¹rde mich lieber davonstehlen solange noch alle schliefen. Als ich am Eingang des Tempels ankam, schaute ich jedoch, durch die offenen T¨¹ren hindurch, direkt auf einen gro?en Wyvern, mit einem komplett in schwarz gekleidetem Reiter. Er stand auf der anderen Seite des Platzes und als er mich sah gab er einen lauten Warnruf ab, woraufhin zahlreiche B¨¹ndel am Boden zum Leben erweckten und weitere bewaffnete Sklavenf?nger, bzw. H?ndler enth¨¹llten. Mit vorsichtigen und ruhigen Blicken beobachtete ich sie gelassen vom Eingang des Tempels aus. Solange ich auf dem Grund von Nyravie oder Gaia war, konnten sie mir immerhin nichts antun. F¨¹r 10 Minuten beobachtete ich stumm die Sonne die im Osten aufging, w?hrend sie mich beobachteten, jede Bewegung verfolgend um mich ja nicht entkommen zu lassen. Es war, als die Sonne gerade mit ihrer Unterseite den Horizont passierte, als der erste Spieler sich mit einem kleinem Sternen-Regen auf dem Platz der Tempel einfand. Verwirrt schaute er sich um, als er mich und die Sklavenh?ndler entdeckte. F¨¹r mich war er das Zeichen die Waffe zu ziehen und Fizzle erhob sich langsam in die Luft, ¨¹ber mir Kreise fliegend und auf den richtigen Moment loszulegen wartend. Die Sklavenh?ndler reagierten darauf damit, dass sie Netze, Schwerter, Speere und Bolas anhoben und mich nun noch sch?rfer beobachteten. Der unbekannte Spieler wurde daraufhin kreidebleich und rannte so schnell er konnte aus der Schussbahn zwischen uns, bevor er ein paar mal in die Luft tippte und anfing etwas zu stammeln. Wahrscheinlich rief er gerade seine Freunde an. Nach und nach erschienen immer mehr Spieler auf dem Platz und sie alle rannten schleunigst aus der Schussbahn als sie uns sahen, um direkt danach ihre Freunde anzurufen. Nach und nach kamen immer mehr Spieler auch von au?erhalb und beobachteten uns gespannt. Nach ungef?hr 10 Minuten hatten wir ungef?hr 150 Spieler zusammen, die den Platz umrundeten. Ganz gelassen hob ich unter den wachsamen Augen von ungef?hr 50 Sklavenf?ngern und 150 Spielern meine Hand und legte sie auf das Amulett. Diesmal konnte ich direkt eine Verbindung herstellen als ich nur ein wenig daran dachte. ?Welcher GM auch immer das gerade h?rt. Mein Name ist Mirado und ich denke sie haben bereits von mir geh?rt. In wenigen Minuten wird eine gro?fl?chige Quest in Gregora starten und ich brauche die Hilfe meines Freundes Darklord und seine Frau.¡° ich sprach mit ruhiger und leiser Stimme, so dass die anderen Anwesenden auf dem Platz mich wohl nicht h?ren konnten und mich nur nerv?s und misstrauisch ansahen. Nur wenige Sekunden sp?ter h?rte ich eine vertraute Stimme in meinem Kopf antworten. ¡äHallo Mirado, ich bin es, Philip Habich, der GM der dir gestern geholfen hat, nein warte, f¨¹r dich sind es ja bereits ein paar Tage. Max ist momentan bei uns unter Vertrag als Testspieler eingestellt und wird in wenigen Sekunden online sein.` h?rte ich die Stimme des GM in meinem Kopf. ¡äKannst du mir sagen welche Art Quest es sein wird? Wenn es eine gro?fl?chige Quest ist, k?nnten wir es bei uns im Blog posten und so mehr Spieler heranholen.` ?Ich wei? nicht den genauen Inhalt, sie wird jedoch in etwa so aussehen: ?Verteidige den Avian Mirado gegen die Sklavenf?nger die ihn jagen und hilf ihm zu entkommen¡°, oder so ?hnlich.¡° antwortete ich ihm zur¨¹ck, woraufhin ein kurzes Husten, als h?tte er sich gerade an etwas verschluckt, in meinem Kopf zu h?ren war. ¡äMeinst du das ernst?` fragte er mich hektisch. Ich konnte nahezu sehen wie er seinen Chef anschrieb und ihm die Nachricht ¨¹berbrachte, als ich ihm positiv antwortete und konnte einfach nicht anders als bei der Vorstellung zu grinsen, was die Sklavenf?nger um mich herum nur noch nerv?ser machte. ¡äShit, ich hatte ja erwartet das es ?rger gibt, aber wie hast du es geschafft ihn dir so schnell einzufangen?` fragte er mich durch das Amulett. ?Das ist relativ einfach. Alles was man tun muss ist vom Handelsrat Vogelfrei erkl?rt zu werden. Wenn man weder Abenteurer noch Einwohner ist, ist dies einfacher als man denkt.¡° antwortete ich ihm mit ein wenig Spott im Ton, als ich sp¨¹rte wie ein weiterer der Konversation beitrat. ¡äMarius, nein warte, Mirado?` fragte mich Max in meinem Kopf. ?Ja ich bin es. Ich habe leider nicht viel Zeit. Die Anzahl der Sklavenf?nger hier wird momentan stetig gr??er. H?r mir also gut zu!¡° ¡äSklavenf?nger? Was zur H?lle ist los bei dir?` unterbrach er mich hektisch. ?Ich sagte doch ich habe nicht viel Zeit. Wenn du mir helfen willst, dann sammle so viele Abenteurer wie du kannst um dich und geh auf die Wiese vor der Stadt. Schie?t auf jeden Wyvern und blockiert jeden Sklavenh?ndler und F?nger der durch das Tor kommt. Sie tragen zumeist eine komplett schwarze Lederr¨¹stung oder Stoffhemden und tragen das Zeichen einer Fu?fessel.¡° Nachdem ich ihm die Anweisung gegeben hatte, lie? ich die Hand vom Amulett sinken und die Verbindung wurde gekappt. Voller Abscheu schaute ich dem Sklavenf?nger auf dem Wyvern in die Augen, als ich hinter mir Schritte h?rte. ?Mirado?¡° fragte mich Antaeus verschlafen. Ohne mich umzudrehen dachte ich bei seiner Stimme an all das was er und der Tempel f¨¹r mich getan hatte. Ich wollte eigentlich einen Abschied vermeiden, doch war ich froh, dass es Antaeus war der mich zuletzt gefunden hatte. ?Auf Wiedersehen mein Freund. Ich werde eure Freundschaft hier niemals vergessen. Wenn ich kann, so werde ich eines Tages wieder einmal hierher kommen.¡° Ohne mich noch einmal umzudrehen breitete ich meine Fl¨¹gel zur vollen Spannweite aus. Sofort wurden Netze ¨¹ber den K?pfen gedreht und der Wyvernreiter machte sich bereit jeden Moment abzuheben, wohingegen Antaeus erschrocken ausatmete. Bevor Antaeus irgendetwas erwidern konnte, rannte ich zwei Schritt, sprang die Treppe herunter und schlug mit den Fl¨¹geln, bevor ich zwei Schattenpfeile auf die auf mich zufliegenden Netze schoss und Fizzle mit einem Feuerball das selbe tat. Nachdem wir die ersten zwei Netze vom Kurs abgebracht hatte, hielten diese die anderen im Flug befindlichen Objektegut genug auf um mir einen ann?hernd guten Start zu erlauben. Nur ein einzelner Speer streifte mich an der Schulter, wodurch ich direkt 50 Punkte von meinen 77 Leben verlor. Unter mir h?rte ich nur w¨¹tende Schreie und das schlagen schwerer Fl¨¹gel, sowie zahlreiche ¨¹berraschte Ausrufe von Einwohnern und Spielern. In diesem Moment bekam jeder Spieler in Gregora die selbe Quest.
Neue Quest erhalten: Hilf dem Champion der Sch?pfermutter aus der Stadt zu entkommen. Mirado, der Wanderer und Champion der Sch?pfermutter wird von Sklavenh?ndlern gejagt. Hilf ihm aus der Stadt zu entkommen und halte die Sklavenf?nger lang genug auf um ihm die Flucht zu erm?glichen. Anforderungen: Anwesenheit in Gregora Belohnung: 500 Exp bei erfolgreicher Flucht + 200 Exp f¨¹r jeden get?teten Sklavenf?nger und zus?tzliche Erfahrung f¨¹r jede Kill Unterst¨¹tzung und andere Verdienste.
Ich konnte die Quest zwar nicht annehmen, trotzdem schien Gaia entschieden zu haben sie mir zu zeigen. Stattdessen bekam ich eine eigene Quest.
Neue Quest erhalten: Entkomme aus Gregora Bis du entkommen bist verbraucht sich deine Ausdauer 50% langsamer. Belohnung: 500 Exp
Mit einem Blick nach hinten sah ich den Wyvern wie er sich gerade in die Luft erhob und au?erdem noch zwei andere Wyvern die ich vorher nicht gesehen hatte, wahrscheinlich hatten sie den Tempel komplett umstellt. Ein Blick in die restlichen Himmelrichtungen zeigte mir noch zwei weitere Wyvern die aus dem Hafengebiet aufstiegen. Ohne zu z?gern ging ich in einen Sturzflug ¨¹ber und flog zwischen den Gassen entlang, wo die wesentlich gr??eren Wyvern Probleme hatten mir zu folgen und die Reiter mich dadurch nicht so leicht ins Visier nehmen konnten. Vor allem aber w?ren sie dort in Reichweite der Spieler. Ich hatte jedoch die Wyvern untersch?tzt. Sie waren zwar gro?, konnten sich jedoch schneller bewegen als gedacht. St¨¹ck f¨¹r St¨¹ck holten sie auf und ignorierten die Gassen einfach und flogen stattdessen dar¨¹ber hinweg, stets meinen Kurven folgend. Der Reiter hatte indessen ein gro?es Netz in der Hand, was er ¨¹ber seinem Kopf schwang, bereit zu werfen sobald er nah genug an mich heran kam. Als er nah genug an mir herankam ging er in einen Sturzflug um die Entfernung zu verringern. Panisch flog ich eine 90¡ã Kurve und flog ¨¹ber ein Haus hinweg, nur um dahinter in die Hauptstra?e einzubiegen und ein paar erschreckte Spieler und Einwohner aus dem Weg zu jagen, als ich dicht ¨¹ber ihren K?pfen entlang flog. Im n?chsten Moment h?rte ich panische Schreie, als der Wyvern das halbe Hausdach einriss, als er die Kurve nicht hoch genug bekam und stattdessen einfach durch das Reisigdach hindurch flog. Als ich mich nach hinten umdrehte um nach ihm zu schauen, w?re ich beinahe in ein weiteres Netz hineingeflogen, das mir ein Sklavenh?ndler von der Stra?e aus entgegenwarf. Im letzten Moment nur erwischte Fizzle es mit einem Feuerball und lenkte es von mir ab. Wo jedoch das eine herkam, kamen pl?tzlich viele mehr aus allen Ecken und Enden, als zahlreiche Sklavenf?nger aus den Seitengassen kamen, die scheinbar auf der Hauptstra?e auf mich gewartet hatten. Schnell schlug ich hastig mit den Fl¨¹geln um etwas an H?he zu gewinnen, nur um direkt danach in den Sturzflug zu gehen, als einer der anderen Wyvern sein Maul direkt neben mir zuschnappte. Es war in dem Moment, dass ich einen Schrei von einem Spieler h?rte. ?Hey, habt ihr auch die Quest bekommen? Der Typ mit den Fl¨¹geln muss dieser Mirado sein!¡° ?Was? Du hast recht, ich habe einen Bericht ¨¹ber ihn geh?rt. Dann m¨¹ssen diese Typen die Sklavenf?nger sein. Los! Schie?t sie ab!¡° br¨¹llte ein anderer. Als mir die ersten Zauber um die Ohren flogen und die ¨¹berraschten Reiter hinter mir trafen, nutzte ich die Chance um zum Angriff ¨¹ber zu gehen. Mit einer engen Kurve drehte ich um und feuerte einen Dunklen Pfeil auf die Z¨¹gel des ersten Wyverns, der Schnur stracks gerade auf mich zuflog, w?hrend ich dem zweiten auswich in dem ich meine Fl¨¹gel zusammenklappte und etwas H?he verlor, bevor ich ihm mit meinem Schwert die Z¨¹gel durchschnitt. Zufrieden drehte ich mich wieder um, gewann diesmal mehr H?he und grinste ¨¹ber beide Ohren, als zahlreiche Speere mich verfehlten, Netze unter mir durchflogen und zwei laute bestialische Schreie hinter mir den Absturz der Wyvern signalisierten, nachdem sie F¨¹hrerlos und von zahlreichen nervigen Zaubern bombadiert die Orientierung verloren. Sofort st¨¹rmten zahlreiche Spieler mit Dolchen, Schwertern, B?gen und St?ben auf die abgest¨¹rzten Reiter und Tiere zu und schlugen mit allem was sie hatten auf sie ein. Den Sklavenf?nger erging es nicht anders, die beim Anblick einer furchtlosen und fast schon Exp wahnsinnigen Armee das Weite suchten. Ein Blick auf den Wyvern und seinen Reiter zeigten mir zwar ¨¹ber ihren K?pfen, dass der Reiter Stufe 50 und der Wyvern sogar Stufe 120 war, jedoch konnte auch der gr??te Lebenspool von genug Schwertern mit der Zeit auf 0 gebracht werden. Das Durchschnittslevel der Sklavenf?nger lag jedoch nur bei 10-20 und damit waren sie der Armee der Stufe 1-3er Spieler nicht gewachsen. Wo ein Spieler fiel, kamen 2 nach, nur damit der gefallene wenige Minuten sp?ter aus einem der Tempel gerannt kam, die n?chst beste Waffe aufhob und weiterk?mpfte. Sie hatten nichts au?er ihren Waffen das sie verlieren konnten und die Erfahrung die es gab war mehr Wert als alles was sie verloren. Trotzdem hatte ich noch meine eigenen Probleme, immerhin waren noch drei weitere Wyvern in der Luft und sie allesamt hatten ihre Lektion gelernt und hielten Abstand zum Boden und zu den Spielern und griffen stattdessen jetzt mit Pfeilen und Magie an. Nur durch wahnsinnige und unvorhersehbare Ausweichman?ver konnte ich den wahrscheinlich vergifteten Pfeilen und Bet?ubungszaubern ausweichen. Zu meinem Gl¨¹ck, oder dank Nyravie, packte mich jedoch ein starker R¨¹ckenwind, der zwar auch die Geschwindigkeit meiner Gegner erh?hte, daf¨¹r jedoch meine Ausdauer schonte, der Punkt der mir am meisten Sorgen machte. Den selbst mit 100% mehr Audauer, war ich den Wyvern wohl noch immer unterlegen. Als ich nach kurzer Zeit endlich die Wiese erreichte, fand ich eine Schlacht zwischen ungef?hr 300 Spielern und gut 100 Sklavenf?ngern vor. Zahlreiche Feuerb?lle, Blitze und andere Zauber flogen durch die Luft, die paar fliegenden Rassen die es gab schossen von oben auf die Sklavenf?nger herban und mehrere beschworene Biester rannten ¨¹ber das Feld, nur um kurz darauf zu sterben und zu verschwinden. Hin und wieder sah ich eine brennende Schleuder die wohl benutzt werden sollte um Netze nach mir zu schmei?en. All das ?nderte sich, als ich ¨¹ber die Stadtmauer kam und im Tiefflug ¨¹ber die Armee der Spieler flog, die daraufhin schreiend das Feuer auf die Wyvern er?ffneten. Nicht selten trafen sie beinahe mich, was bei meinem niedrigem Leben schnell das Aus bedeuten k?nnten, letztendlich packten sie es jedoch durch ihre pure Masse die Wyvern abzudr?ngen, was ich sofort nutzte um umzudrehen und dem verwirrtem Tier die Z¨¹gel unter dem Hals durchzuschneiden, bevor ich ihm die Hand aufs Auge dr¨¹ckte und direkt einen dunklen Pfeil durch das Auge ins Gehirn schoss. Mit schlagenden Fl¨¹geln flog ich von der Blutfont?ne weg, die mich trotzdem von oben bis unten mit Spritzern einsaute, bevor der Wyvern kreischend und um sich schlagend zu Boden ging, w?hrend das Auge langsam anfing nachzuwachsen. Seinen Reiter hatte er unter sich begraben und bevor einer von beiden die Chance hatte sich aufzurichten, waren bereits zahlreiche Spieler auf ihnen und hackten mit ihren Schwertern oder was auch immer sie gerade hatten, auf sie ein. Der zweite Wyvern wurde von ungef?hr 10 fliegenden Spielern unterschiedlichster Rasse belagert, ihre Bewegungen waren steif und mechanisch, ein deutliches Zeichen f¨¹r die Systemunterst¨¹tzung, und kein einziger Avian war unter ihnen. Trotzdem packte ein Drachling es letztendlich den Reiter mit einem Body Slam von seinem Reittier zu sto?en, wodurch nur noch einer f¨¹r mich ¨¹brig war. Mit einem Griff in den Beutel holte ich mir meine Armbrust hervor, die ich direkt auf den Reiter abfeuerte, bevor ich den scharfen Z?hnen des Wyvern und dem Netz des Reiter auswich in dem ich eine Rolle nach rechts machte und mich unter dem Wyvern und seinen Klauen hindurch duckte. Der Bolzen traf zwar, wurde jedoch einfach ignoriert. Sein Schaden war zu gering um als Bedrohung f¨¹r den Reiter zu gelten. Einer pl?tzlichen Eingebung folgend, holte ich ein vom Markt gekauftes Seil hervor und knotete mitten im Sturzflug eine Schlafe hinein, bevor ich einen Salto schlug und von oben auf den Wyvern hinab stie?, der Reiter war inzwischen mit Fizzle besch?ftigt, der ihm von hinten gerade die Augen herauskratzte. Schreiend schlug er wild um sich, bis er Fizzle mit dem Ellbogen erwischte und von sich wegstie?. Bevor er sich Fizzle wieder stabilisiert hatte, schoss der Reiter jedoch bereits einen roten Strahl auf ihn ab, der bei Kontakt Fizzle kurz aufschreien lie? und ihn dann in eine Staubwolke verwandelte. ?FIZZLE!!!¡° schrie ich w¨¹tend, das Opfer meines Kameraden jedoch hatte mir die n?tige Zeit verschafft die ich brauchte um die Schlaufe fertig zu stellen. Sie war gro? genug um bequem ¨¹ber den Kopf des Wyvern zu gehen. Und genau dahin platzierte ich sie jetzt. W?hrend ich erneut auswich, platzierte ich das Seil mit Hilfe von Telekinese um den Hals des Wyvern, bevor ich das Seil nahm und einmal um den linken Fl¨¹gel schwang. Ich wollte gerade an die F¨¹?e gehen, als ich aus dem Augenwinkel ein rotes Leuchten sah. Nur knapp wich ich dem selben Angriff aus der auch bereits Fizzle get?tet hatte. Scheinbar hatte der Reiter genug von mir und beschloss mich doch lieber zu t?ten. W?hrend ich um ihn und den Wyven umherflog und stets in seinem Blindpunkt blieb, tr?nkte ich das Seil mit meinem Zauber ?Wasser sammeln¡° in Wasser, bevor ich es bei meinem n?chsten Flug unter dem Wyvern hindurch mit Telekinese um sein Klauen schwang. Danach packte ich es mit beiden H?nden und gingen hinab in einen Sturzflug. Nach ein paar Metern war jedoch das Seil erwartungsgem?? zu Ende und riss mich schlagartig zur¨¹ck. Gleichzeitig war es jetzt jedoch auch festgezogen, und so wirkte ich, ohne mich vorher selbst zu stabilisieren, den Zauber ?Gefrieren¡° auf das Seil, wodurch das Seil hart und unbeweglich wurde und Fl¨¹gel, Hals und Fu? des Wyvern zusammen zog und in der Stellung hielt. Strudelnd st¨¹rzte ich in die Tiefe und konnte mich erst kurz ¨¹ber der Menge der Spieler wieder auffangen. Trotzdem streifte mich der hoch gestreckter Speer eines Spielers noch am Fl¨¹gel. Der letzte Reiter hatte jedoch weniger Gl¨¹ck, als sein Wyvern Kopf voraus in den Boden krachte und sich das Genick brach, wodurch er wohl einen Gro?teil seines Lebens verlor. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass kein anderer Wyvern mehr in der N?he war, flog ich noch eine letzte Runde ¨¹ber das Schlachtfeld. Diese zeigte mir, dass die Spieler zwar gut ? ihrer Anzahl verloren hatten, jedoch trotzdem so motiviert waren wie sie es am Anfang des Kampfes waren, wohingegen die Sklavenf?nger sich in alle Richtungen davon machten. Im Gegensatz zu den Spielern hatten sie immerhin mehr zu verlieren als etwas Ausr¨¹stung und Erfahrung. Trotz meinem geringeren Ausdauerverbrauch sp¨¹rte ich jedoch schon nach den wenigen Minuten voller verr¨¹ckter Flugman?ver zum Ausweichen und Angreifen die Ersch?pfung in mich hineinkriechen. Ohne also einen weiteren Blick auf das Schlachtfeld zu riskieren, drehte ich mich um und flog nach Osten in Richtung des Waldes, hinein in das unbekannte. Vom Regen in die Traufe... So bin wieder da. Habe mehrere Ank¨¹ndigungen, die lange und unwichtige ist am Ende. Was mich jedoch mehr interessiert gerade ist: Wollt ihr eine Fortsetzung von ?Auf der Seite der Nacht?¡° Es w¨¹rde den Release von Avian nicht im geringsten Beeinflussen, immerhin schreibe ich eh nur wann ich will. F¨¹r diejenigen die es noch nicht gelesen haben, tut es ruhig... oder lasst es bleiben. Mir soll es egal sein. W?re ich an hohen Leserzahlen interessiert w¨¹rde ich Avian wie auch ?Auf der Seite der Nacht¡° in Englisch & Deutsch schreiben. Wenn ihr daran Interesse habt k?nnte ich das letzte Chapter in Deutsch direkt hochladen und dann vielleicht alle Woche bis alle zwei Wochen (alle Angaben ohne Gew?hr) ein weiteres Chapter. Wobei ich jetzt erstmal Ferien habe und damit Langeweile und damit die Geschwindigkeit f¨¹r die n?chsten zwei Wochen f¨¹r alles gewaltig nach oben steigt ;) Ach und... wie (fast) immer nahezu nicht korrektur gelesen. Die letzten Tausendw?rter habe ich auch grade erst in der letzten halben Stunde geschrieben, also gibt es da vielleicht einen Unterschied zum vorherigen Text (also schreibstil m??ig, vielleicht f?llt das aber auch nur mir als Author auf.) UND (fast vergessen^^) seht ihr das "Author" Schild unter meinem Namen auch??? Neulich war da ein Stern von dem ich nicht wusste wo der herkam, jetzt steht da dieses Schild und ich wei? immer noch nicht wo es herkommt :D (vielleicht kann mir jemand das Mysterium ja erkl?ren) So... das wars (schon) (f¨¹rs erste).
Nachdem ich das offene Feld und die gro?e Menge der Spieler und Sklavenh?ndler hinter mir gelassen hatte, landete ich auf einer kleinen Lichtung im Wald. Mir taten die Fl¨¹gel weh und nahezu jeder andere Muskel der irgendwie zum Fliegen benutzt wurde. Schnell nahm ich mir eine der zwei Weinflaschen aus der Tasche und trank ein paar Schluck, w?hrend ich mich ein wenig auf dem Stein ausruhte. Die Rast brauchte ich um mich ein wenig zu erholen und den Wein um den vorhandenen und kommenden Schmerz zu d?mmen. Da er nur einen kleinen Einfluss auf meine Wahrnehmung und mein Gleichgewichtssinn hatte, war der Wein die perfekte Wahl daf¨¹r. Nach nur einer kurzen Rast h?rte ich jedoch laute Stimmen durch den Wald schallen und beschloss, dass mir zwei Minuten Rast gen¨¹gen m¨¹ssten, bevor ich mich erneut in die Luft erhob. Noch war der Buff der G?ttin, welcher auch immer, aktiv und half mir. Ich war mir jedoch nicht sicher wie lange das noch anhalten w¨¹rde. Wenn die Regeln der G?tter wirklich so einschr?nken waren, so w¨¹rde der Buff wahrscheinlich aufh?ren sobald er die 10km Grenze um die Stadt ¨¹berschritt oder au?erhalb der Reichweite der Sklavenf?nger war. Eigentlich genoss ich das Fliegen, selbst aller Anstrengung und Schmerzen zutrotz konnte mir sogar das harte Training von Antaeus diesen Spa? nicht nehmen. Diesmal jedoch kam mir meine Freiheit in der Luft berdrohlich vor. Ich konnte nicht hoch genug fliegen um von unten nicht mehr sichtbar zu sein, ohne meine Ausdauer zu ersch?pfen und anschlie?end abzust¨¹rzen. Es blieb mir also nur in gut 100m H?he ¨¹ber den Boden zu fliegen. Weit abseits der Reichweite der meisten Zauber und Waffen, jedoch immer noch gut sichtbar. Ich versuchte nicht die Zeit und meine Schmerzen zu beachten und konzentrierte mich stattdessen auf meine Umgebung. Ohne Fizzle der mir den R¨¹cken deckte f¨¹hlte ich mich einfach nur zu hilflos. Irgendwann sp¨¹rte ich wie der Buff der Quest zu Ende ging. Ohne es mir durchzulesen winkte ich das Fenster mit der Level up und dem Questende aus dem Blickfeld. Nachdem der Buff weg war wurde es nur noch anstrengender. Doch w?hrend meine Fl¨¹gel bereits schmerzten, war der Wald unter mir ein einziges dichtes Bl?tterdach und bot mir keine M?glichkeit zu landen und eine kleine Pause einzulegen. Der Wein half, war jedoch nicht perfekt. Nach gef¨¹hlten 15 Minuten nachdem ich von der Lichtung aufgebrochen war, wurde jeder Schlag meiner Fl¨¹gel zur Qual, das Ausbalancieren mit meinem Schwanz kantig und ich verlor bed?chtig an H?he. Zu meinem Gl¨¹ck jedoch war das Ende des Waldes in Sicht und ich konnte wieder Felder und weiter hinten ein Dorf entdecken. Mit der letzten Kraft nachdem ich schon keine mehr hatte, erreichte ich das Feld und f¨¹hrte meine erste Bruchlandung seit langem aus. Entkr?ftet brach ich nach kurzem rutschen auf dem Bauch zusammen. Mein K?rper schien Essen schnell in Energie umzuwandeln und so sp¨¹rte ich dank der Anstrengung bereits kurz nach dem Fr¨¹hst¨¹ck einen bohrenden Hunger. Ohne mir viel Zeit zu nehmen packte ich etwas Trockenfleisch und die angefangene Flasche Wein aus. Ein paar Bauern einige Felder weiter schauten mich der weilen verwirrt an, bevor sie sich umdrehten und ins Dorf zur¨¹ck rannten. Wahrscheinlich waren auch hier Sklavenf?nger stationiert, nur f¨¹r den Fall, dass ich hier vorbeik?me und wenn es nur war um die Hauptstreitmacht zu informieren. L?chelnd dachte ich an die Sklavenf?nger in der Stadt, die sich momentan wohl eher hinter der n?chstbesten Ecke versteckten und sich ihre Kleider vom Leib rissen, als daran dachten mich zu verfolgen. Die Erfahrung die ein Spieler durch die Quest bekommen konnte war immerhin mehr Wert als mehrere Tage lang in der Stadt zu arbeiten und stundenlanges Farmen in der Gruppe. Ihr... Enthusiasmus war also mehr als nur Furchterregend, zumal die Erfahrung f¨¹r das T?ten des Gegners ja dann noch draufkam, wenn auch aufgeteilt unter hunderten anderen Spielern. Nachdem ich etwas gegessen und getrunken hatte, ignorierte ich das Schreien meiner Fl¨¹gel und hob einmal mehr ab in die Luft. Bis zum Mittag flog ich nahezu komplett durch, nur unterbrochen von kleinen Pausen und jedes Mal, zwang ich mich nach zu wenig Rast erneut weit hinter mein Limit. Einmal sah ich am Horizont die schattenhafte Figur eines Wyvern fliegen, weshalb ich direkt in das n?chstbeste W?ldchen hinein krachte und wartete bis er wieder au?er Sicht war. Ansonsten kam ich jedoch gut voran und wurde bis zum Mittag nicht aufgehalten, wo zwischen ein paar Obstb?umen auf einem leeren Feld landete und ersch?pft zusammen brach. Ohne einen Gedanken an den unbequemen Boden oder die Erde in meinem Gesicht zu verschwenden, schloss ich die Augen und schlief ein. Es war ein traumloser, friedlicher und tiefer Schlaf. Er war noch nicht sicher aber das schlimmste war vorbei. Die n?chste Gefahr w?re erst am Wald, seien es die auflauernden Sklavenf?nger oder die Gefahren darin. Als ich wieder aufwachte war es dunkel. Meine Glieder taten mir noch immer weh und zus?tzlich kam der Schmerz einer unbequemen Lage. Verwundert stellte ich fest, dass ich offensichtlich unterwegs mein Schwert irgendwo verloren hatte, was so gesehen gut war, immerhin war ich dadurch nicht auch noch darauf geschlafen. Im gro?em und ganzen f¨¹hlte ich mich jedoch git genug meine Reise fortzuf¨¹hren. Dank meiner Nachtsicht war es kein Problem auch um dunkeln zu navigieren und allen m?glichen Verfolgern w¨¹rde ich es wesentlich schwerer machen mich zu finden wenn ich des Nachts reise. Nachdem ich ein kleines kaltes Mahl zu mir genommen hatte, ging ich dazu ¨¹ber meine Umgebung genauer zu beobachten. Ich war in einem kleinem Obsthain und etwa 1km weit entfernt sah ich ein paar kleine H¨¹tten stehen in denen Teilweise noch Licht brannte. Ansonsten jedoch war in meiner N?he nur noch mehr Felder und ein kleiner Weg. Keiner direkten Gefahr ausgesetzt schaute ich mir zuerst meine Statuswerte an.
Statuswerte Mirado
Rasse:AvianTitel:Champion von Gaia
Klasse:Verfluchter Magier
Level:3Erfahrung:270/690
Leben:84Mana:185
St?rke:10Agilit?t:21
Vitalit?t:10Intelligenz:17
Weisheit:10Ausdauer:20
Robustheit:2
Freie Statuspunkte:5
Manaregeneration:6,48 die Minute
Lebensregeneration:2,27 die Minute
R¨¹stung:18
Wie bereits beim vorherigen lvl up, erh?hte ich Intelligenz und Agilit?t um jeweils 2 Punkte und Ausdauer um 1. Damit kam ich auf 207 Mana und eine Manaregeneration von 7,25 die Minute, was es mir erm?glichen sollte in einem Luftkampf mehr Zauber zu benutzen. Nachdem das aus der Welt geschafft war, beschwor ich zuerst mein Schwert neu, was jedoch keinen Schadensupgrade durch das lvl up bekam. Trotzdem zufrieden mit seiner Sch?rfe packte ich es dort hin wo es hingeh?rte, an meinen G¨¹rtel, bevor ich dazu ¨¹berging Fizzle zu beschw?ren. Wie immer wurde seine Beschw?rung von einem roten Leuchten begleitet, bis die Funken sich zu seiner Form zusammensetzen und er vor mir stand. ?Geht''s dir gut?¡° fragte ich ihn kurz. Ich war ihm dankbar, doch ich hatte bereits gelernt, dass es ihm lieber war wenn ich mich nicht alzu viel um ihn k¨¹mmerte. Deshalb beschr?nkte ich mich nur auf diese eine kleine Frage, die jedoch sogleich auch meine Dankbarkeit und meine Sorge um ihn vermitteln sollte. ¡äJa Meister, nach jedem Tot werde ich durch einen Strudel in die D?monenwelt zur¨¹ckgesaugt, wo ich jedoch auf Grund unserer Bindung nicht ankomme und stattdessen sicher im nichts verweile, bis du mich wieder ben?tigst.` ?Ah, das h?rt sich ja langweilig an. Ich hoffe du bist bereit weiterzufliegen. Wir brechen n?mlich bereits auf.¡° mit einem einfachem Nicken und dem ausbreiten seiner Fl¨¹gel symbolisierte er mir seine Bereitschaft, woraufhin auch ich meine wesentlich gr??eren Fl¨¹gel ausbreitete und mich unter dem Donnern meiner Schwingen in die Luft erhob. Die n?chsten drei Tage waren eint?nig und langweilig. Wir sprachen nicht viel mit einander und hatten auch nur wenig Augen f¨¹r die Sch?nheit des Meeres an dem wir entlang flogen, oder die idyllische Landschaft ¨¹ber die wir hinweg brausten. Stattdessen schauten wir stets an den Horizont um Ausschau nach Wyvern zu halten und nicht selten mussten wir eine Notlandung hinter der n?chstbesten Deckung machen, oder warfen uns einfach nur so flach aufs Feld, um ja nicht gesehen zu werden. Irgendwann verstand ich zwar, dass die meisten davon nur Patrollien von Soldaten des Landes waren, jedoch war ich nicht bereit diesbez¨¹glich ein Risiko einzugehen. D?rfer und St?dte ¨¹berflogen wir stets im gro?em Bogen und kamen in nicht viel mehr Kontakt als mit ein paar V?geln und anderen Tieren bei unserer Rast am Tage, von denen ein paar auf unserer Speisekarte landeten. Zumeist suchten wir uns daf¨¹r ein kleines W?ldchen heraus. Nur am zweiten Tag hatten wir Gl¨¹ck und fanden eine verlassene H¨¹tte. W?hrend der Nacht landeten wir alle paar Minuten um ein wenig Rast zu nehmen. Doch trotz der Tatsache, dass ich mich regelm??ig ¨¹beranstrengte, bekam ich nahezu keine weiteren Statuspunkte in Ausdauer, um genau zu sein sogar nur einen. Nachdem ich die Basics gelernt hatte schien mein K?rper nur noch SEHR langsam von alleine weiterzuwachsen. Sogar noch langsamer als mein alter Menschenk?rper. Meiner Vermutung nach lag es daran, dass die Lebewesen in dieser Welt ¨¹ber Level st?rker wurden und nicht so sehr ¨¹ber k?rperliches Training. Letzteres wurde nur ben?tigt um seine F?higkeiten maximal nutzen zu k?nnen. In diesen drei Tagen hatten wir gut 2/3 unseres Weges gepackt, als wir nach einer kurzen Rast uns erneut in die Luft begaben. Vielleicht wurden wir unvorsichtig oder waren einfach nur ersch?pft. Es war bereits nach Mitternacht und so hatten wir bereits einiges an Wegstrecke zur¨¹ckgelegt. Pl?tzlich jedoch h?rte ich das vertraute heftige Schlagen von Wyvern Fl¨¹geln, verbunden mit dem Pfeifen das entstand wenn diese in den Sturzflug gingen. Im n?chsten Moment h?rte ich Fizzle schreien und tauchte mit einer Schraube nach unten hin zur Seite weg. Es war der wohl gr??te Wyvern den ich bisher gesehen hatte und sein Flug wies eine eindeutige Eleganz auf von der alle vorherigen nur tr?umen konnten. Aus den Augenwinkeln sah ich wie Fizzle auf den Reiter zust¨¹rmte und ihn mit Klauen und Feuerb?llen bearbeitete, jedoch all seine Angriffe von der R¨¹stung des Reiters einfach absorbiert wurden oder abprallten. Mit einem einzigen Schlag der gepanzerten Faust sendete der Reiter Fizzle zu Boden, bevor er gekonnt seinen Wyvern wieder unter Kontrolle brachte und ihn in einem Looping vor mich brachte und auf mich zuflog. Seine Kontrolle ¨¹ber sein Reittier war um l?ngen besser als die der Sklavenh?ndler und ¨¹ber seinem Kopf konnte ich das Level 310 erkennen. Der Wyvern war mir Level 240 ein wenig schw?cher, jedoch eindeutig auf seinen Reiter eingespielt. Die Uniform und die R¨¹stung des Reiters lie?en jedoch mehr auf einen Soldaten als auf einen Reiter schlie?en. ?Stopp! Ich ergebe mich!¡° rief ich laut, w?hrend ich einem weiterem Angriff des Wyvern auswich, nur damit dieser mich im vorbeifliegen mit seinem Schwanz erwischte und bet?ubt zu Boden krachen lie?, wo ich halb bet?ubt liegen blieb. ?Stop, ruhig mein lieber!¡° h?rte ich eine tiefe Stimme ¨¹ber mir, bevor der Wyvern neben mir landete und schwere Stiefel auf mich zuliefen. Mit Schrecken h?rte ich wie ein Schwert aus der Scheide gezogen wurde und versuchte krampfhaft mich aufzurichten. Ich mag zwar vielleicht unsterblich sein, doch ich konnte mir das sterben nicht anders als schmerzvoll vorstellen. Au?erdem w¨¹rde ich wahrscheinlich zur¨¹ck in Gregora auftauchen, schw?cher als je zuvor. Bis der Reiter jedoch vor mir stand hatte ich es gerade einmal geschafft mich hinzusetzen. Mein Leben im rotem Bereich und mein Fl¨¹gel noch am wieder zurecht biegen, wodurch ich auch keine Leben regenerierte. Vor mir stand ein Turm aus Stahl. Ein Bastard Schwert in der rechten Hand, kleine Blitze in der linken und komplett in eine dicke Ritterr¨¹stung gekleidet mit einem roten Umhang, auf dem in einem goldenem Kreis ein ebenso goldener Drache abgebildet war, mit funkelnden gr¨¹nen Augen aus Kristall. Hinter seinem R¨¹cken konnte ich die Spitze einer schweren Armbrust ausmachen. Sein Gesicht jedoch konnte ich unter dem Helm mit dem kleinem T-Schlitz nicht erkennen. ?Wer oder was bist du?¡° fragte mich die Stimme die ich gerade eben schon geh?rt hatte aus dem Helm heraus. Unter Schmerzen stand ich auf, die H?nde weit weg von meinem Schwert und ihm zugewendet, um ja keine Bedrohung darzustellen. ?Mein Name ist Mirado Zauberklinge. Ich bin ein Avian und auf der Durchreise von Gregora zum dunklen Wald.¡° erkl?rte ich ihm wahrheitsgem??, w?hrend ich zugleich weiteres Fl¨¹gelschlagen wahrnahm und aus den Augenwinkeln weitere Wyvern mit Reitern heran flogen sah, die sich innerhalb k¨¹rzester Zeit nach und nach um mich herum verteilten. Sie alle trugen die selbe Uniform, ich hatte zwar bisher keinen Wyvern reitenden Soldaten aus der N?he gesehen, war mir jedoch ziemlich sicher, dass diese Ausr¨¹stung ein paar Klassen ¨¹ber der eines normalen Soldaten lag. Misstrauisch schaute mich der Soldat vor mir an, ohne einen Blick auf die Neuank?mmlinge zu werfen. Wie konnte ich nur so viele ¨¹bersehen? Waren sie wirklich so hoch geflogen? ?Avian? Nie geh?rt. Aber zumindest scheinst du keiner dieser verfluchten Harpyien zu sein. Trotzdem bist du verd?chtig. Warum sonst solltest du mitten in der Nacht auf dem Weg zum dunklen Wald sein? Nur Verr¨¹ckte, Lebensm¨¹de oder Leute die etwas zu verbergen haben gehen dorthin. Verr¨¹ckt scheinst du nicht zu sein, Lebensm¨¹de bist du deiner Einstellung nach auch nicht. Bleibt also nur noch eins. Mit deinen l?ppischen Stufe 3 w¨¹rdest du dort keine 10 Minuten ¨¹berleben.¡° folgerte der Soldat. Fieberhaft ¨¹berlegte ich wie ich aus dieser Situation entkommen sollte. Wenn sie mich irgendwohin schleppten war die Chance, dass ich meiner Freiheit f¨¹rs n?chste Lebewohl sagen konnte nahezu sicher. Der Soldat vor mir hatte mich jedoch noch nicht get?tet und noch nicht gefangen genommen, was ich f¨¹rs erste als gutes Zeichen wertete. Au?erdem schien er die F?higkeit zuhaben das Level anderer Leute zu sehen, was zwar f¨¹r Abenteurer Standard war, f¨¹r Einwohner jedoch eine seltene Fertigkeit der St?rkeren. Da mir f¨¹rs erste nichts besseres einfiel, versuchte ich es einfach mal mit der Wahrheit. ?Ich bin weder Verr¨¹ckt noch Lebensm¨¹de, da haben sie recht. Sie haben vielleicht bereits von den Abenteurern geh?rt die seit ein paar Tagen in dieser Welt anzutreffen sind? Ich bin etwas ?hnliches. Ich bin ein Wanderer, der einzige meiner Art und momentan auf der Flucht vor Sklavenf?ngern die mich in Gregora gefangen nehmen wollten. Das Meer wurde mir von ihnen versperrt und so blieb der einzige Fluchtweg nach Osten hin zum Wald. Ich versichere euch, ich habe keine schlechten Absichten. Dies schw?re ich auf meine G?ttinnen Gaia und Nyravie.¡° Gespannt beobachtete ich den Soldaten, der wiederum mich durch seinen Helm hindurch zu beobachten schien. ?LAURIS!¡° schrie er nach ein paar Sekunden, woraufhin ein fast genauso ger¨¹steter Mann von seinem Wyvern abstieg und zu uns heran kam. Statt der Armbrust hatte er jedoch einen Magierstab auf dem R¨¹cken gebunden. ?Sag, sagt er die Wahrheit?¡° fragte er ihn. ?So weit ich feststellen kann ja. Oder zumindest hat mein Pr¨¹fzauber keine L¨¹gen gefunden. Es stimmt auch, dass er von zwei G?ttern gesegnet ist. Von der Sch?pfermutter und von Nyravie.¡° erkl?rte der etwas kleinere Mann gelassen, w?hrend er scheinbar interessiert meine Fl¨¹gel beobachtete, die ich hinter mir langsam hin und her bewegte, um den Schmerz vom Sturz entgegen zu wirken. ?Ich habe von Wesen wie ihm einst gelesen. Sie leben auf fliegenden Inseln weit weg von hier und ihre Luftkampff?higkeiten sind legend?r.¡° erkl?rte er, als der Soldat vor mir ebenfalls den Blick ¨¹ber meine Schulter hinweg auf die Fl¨¹gel richtete. ?Ich verstehe.¡° meinte der erste Soldat ein wenig sp?ttisch. ?Es tut mir Leid, dass wir dich auf deiner Reise aufgehalten haben. Wohin du gehst ist nicht unsere Sache und woher du kommst interessiert mich noch weniger. Solange du den hier lebenden Menschen keinen Schaden zuf¨¹gst werde ich dich ignorieren. Sei jedoch gewarnt. Ein paar Kilometer s¨¹dlich von hier ist ein Gebirge in dem ein Clan Harpyien heimig ist. Seid ein paar Wochen jedoch gehen sie regelm??ig auf Beutez¨¹ge in der Umgebung und haben bereits zahlreiche D?rfer zerst?rt und Bauern get?tet. Du wirst also zum einem mehr Patrouillen meiner Kameraden finden, als auch m?glicherweise in einen Harpyien Schwarm hineinfliegen. Mit beiden Parteien w¨¹rde ich an deiner Stelle Kontakt vermeiden.¡° erkl?rte mir der Soldat vor mir, offensichtlich tat es ihm jedoch nicht Leid, dass er mir mehrere Knochen gebrochen hatte und ich ein paar Meter ¨¹ber den Dreck gerutscht war. Kein Wunder, wenn man bedachte wie schnell hier so etwas heilte. Erleichtert atmete ich aus. Diesmal war ich scheinbar gut weggekommen, wollte mein Gl¨¹ck jedoch nicht weiter provozieren. Wer wei? denn immerhin schon was sie zu Fizzle zu sagen hatten. Zum Gl¨¹ck schien sich dieser nach seinem Absturz intelligenter Weise versteckt zu haben. ?Kein Problem, vielen Dank f¨¹r euren Rat. Wenn es euch nichts ausmacht werde ich meine Reise dann fortsetzen.¡° ?Tu das. Los Aufsatteln! Wir haben noch ein gutes St¨¹ck vor uns.¡° Nachdem der Soldat vor mir sich scheinbar versichert hatte, dass ich keine weitere Gefahr f¨¹r ihn darstellte, rief er seinen M?nnern (und Frauen) ein paar Befehle zu, woraufhin sie aufsattelten und im n?chsten Moment bereits unter heftigen Windst??en zur¨¹ck im Himmel verschwanden. Beeindruckt von der Eleganz der Tiere, sah ich jetzt aber auch, warum ich die Wyvern vorher nicht von unten gesehen hatte. Die Tiere waren am Bauch, dem scheinbar einzig verwundbarem Teil, von einer schwarzen R¨¹stung gepanzert, die ihre ansonsten gr¨¹nlich bis grau schimmernden Schuppen im Nachthimmel nahezu unsichtbar machten. Nachdem die Reiter weg waren, kam kurz darauf ein wenig verwirrter Fizzle aus einem nahem Busch gekrochen. Scheinbar war er dorthin abgest¨¹rzt und nachdem er bemerkte, dass ich ohne ihn bessere Chancen hatte dort erstmals liegen geblieben. Warum die Reiter jedoch nicht nach ihm gefragt hatten war mir immer noch ein R?tsel. Stumm dankte ich den G?ttern daf¨¹r, bevor ich mir den Dreck abklopfte und mich erneut in den Himmel erhob. Nachdem letztem Zwischenfall wurde ich noch vorsichtiger, wir flogen von nun an h?her und kamen damit langsamer voran, da wir nach jeder Rast erst wieder H?he aufbauen mussten und es uns mehr ersch?pfte. Daf¨¹r jedoch sahen wir von unten nur noch wie zwei seltsame V?gel aus. Am 5. Tag begann das Wetter jedoch schlechter zu werden. Schon am Tag ¨¹ber kam starker Wind vom Meer aus auf und bis zur Nacht hatte es sich in einen tosendem Sturm verwandelt, der mir bereits nach der ersten Bruchlandung zu verstehen gab, dass es f¨¹r diese Nacht kein Weiterkommen gab. Um den Elementen nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, suchten wir uns zwischen den paar B?umen in denen wir den Tag verbracht hatten eine dicht bewachsene Stelle und mit einem gemeinsamen Kraftakt (und unter Aktivierung meins Zaubers St?rke der D?monen) packten wir es letztendlich eine Lederplane an die B?ume zu binden und uns so zumindest einen ann?hernden Wind und Regenschutz zu bauen. Gerade noch rechtzeitig wie sich herausstellte, als kurz danach der ohne hin schon schwarze Himmel seine Pforten ?ffnete und unter Blitzen und Donner ein Regenschauer wie ich ihn noch nie zuvor erlebt hatte hervorbrach. Durch alle L¨¹cken und selbst unter der Plane hindurch spritzte das Wasser und der Wind zerrte an dem Leder, dass ich bef¨¹rchtete es w¨¹rde jeden Moment rei?en. Der Sturm dauerte die ganze Nacht und den halben n?chsten Tag an. Als er endlich aufh?rte und ich herauskam um die Sch?den zu begutachten, sah ich, dass nur wenige Meter neben uns ein Baum umgekippt war und uns nur um Haaresbreite verfehlt hatte. In dem tosen des Sturmes hatten wir es nicht einmal bemerkt und so dankte ich einmal mehr den G?ttern die ¨¹ber mich zu wachen schienen. Als es endlich Nacht wurde, erhob ich mich einmal mehr in die L¨¹fte. Wer wei? denn immerhin schon ob meine Verfolger auch im Sturm gefangen waren, oder ob sie mir nicht langsam n?her kamen. Vielleicht hatten sie die Verfolgung auch schon aufgegeben. Wenn ich jedoch daran dachte wie viele mir in Gregora aufgelauert hatten, musste eine menge Geld dahinter stecken und wahrscheinlich wurde all das von einem Individuum oder einer Gruppe aus den Schatten heraus gelenkt. Die Reise ¨¹ber das Tr¨¹mmerfeld das der Sturm hinterlassen hatte war bedr¨¹ckend. Einmal flogen wir ¨¹ber ein Dorf direkt an der K¨¹ste. Au?er einem einzigem aus Stein gebautem Haus, stand unter uns kein einziges Geb?ude mehr. Ein andermal kamen wir ¨¹ber einen Streifen der Zerst?rung, der nur von einem Tornado kommen konnte. Mit etwas Ironie dachte ich daran, wie sich momentan all die Spieler freuen mussten, ¨¹ber all die neuen Quests die eine derartige kleine Katastrophe mit sich bringen musste. Zwei Tage sp?ter, nachdem wir das verw¨¹stete Gebiet bereits lange hinter uns gelassen hatten, sahen wir am Horizont endlich eine einzige schwarze Linie, die die vorherige Farm Landschaft mir nur vereinzelten Baumgruppen, entschieden von dem nun beginnendem Wald trennte. Vom Meer aus bis weit hinter den Horizont erstreckte sich diese Grenze aus gro?en Tannen. Nach einer mehr oder weniger ruhigen Reise hatten wir endlich unser Ziel erreicht. This novel is published on a different platform. Support the original author by finding the official source.Den dunklen Wald. Bis zum Ende der Nacht erreichten wir gerade so die Baumgrenze und nachdem wir ein paar Meter hineingegangen waren und von au?en nicht l?nger Sichtbar, schlugen wir das Zelt auf und schliefen erst einmal ein paar Stunden um uns von der Reise bis jetzt zu erholen. Ungef?hr gegen Mittag wachte ich erneut auf und betrachtete zum ersten Mal bei Tagesschein den Wald, durch den ich f¨¹r wohl unbekannte Zeit reisen w¨¹rde. Das erste was einem auffiel war die Dunkelheit. Wie es sein Name vermuten lie?, herrschte hier eine Art Dauerd?mmerung w?hrend dem Tag und wahrscheinlich absolute Finsternis in der Nacht. Selbst mit meiner Nachtsicht hatte ich mir bei den wenigen Metern in den Wald hinein mehrfach den F¨¹?e in Wurzeln verknotet oder meinen Kopf fast gegen einen tiefen Ast gehauen. Ich hatte noch nicht allzu viel dar¨¹ber nachgedacht, was ich machen sollte sobald ich im Wald ankam. Um ehrlich zu sein hatte ich auch nicht damit gerechnet, keinem einzigen Sklavenf?nger unterwegs zu begegnen. Nachdem ich also einen auf die schnelle improvisierten Plan erstellt hatte teilte ich diesen Fizzle mit. ?Fizzle, ab jetzt reisen wir am Tag. Du gehst voraus und kl?rst die Gegend auf. Ich rechne mal damit Kreaturen weit ¨¹ber unserem Level zu finden. Wahrscheinlich sogar ¨¹ber dem 100er Bereich. Wenn du etwas starkes siehst, renn weg, wenn du es nicht loswirst dann lock es weg und ich werde dich einfach erneut beschw?ren sobald ihr weit genug weg seid. Wenn es etwas schwaches ist oder etwas zu essen, dann sag mir Bescheid und wir nehmen es zusammen in die Zange.¡° ¡äJawohl Meister. Bis zu wie vielen Leveln ¨¹ber unseren soll ich zum jagen suchen?` ?Mhh, ich w¨¹rde mal sagen bis zu Stufe 8-10 sollte machbar sein. Immerhin kannst du dich selbst mit diesen B?umen noch in der Luft bewegen. Wenn wir das ausnutzen, sollten wir in der Lage sein etwas st?rkere Beute zu erledigen.¡° Die Reise durch den Wald gestaltete sich die ersten paar Stunden lang... langweilig. Ohne das Gef¨¹hl der Freiheit das ich stets beim Fliegen genoss, war das Reisen eint?nig und stumpf. Jedoch fanden wir bis zum Abend hin keine Lichtung die mir erlauben w¨¹rde zu fliegen und dem Nadeldach zu entkommen. Zumal ich mir dann Sorgen ¨¹ber einen Landepunkt machen m¨¹sste. Stattdessen fand Fizzle jedoch mehrere Monster. Einmal fand er ein Rudel W?lfe mit einem Durchschnittslevel von 130, ein andermal fand er eine Tiger ?hnliche Raubkatze mit einem Level von 180 und selbst ein Hase den er fand, war fast ein Meter gro?, hatte ein Horn auf der Stirn und war Level 70. Erst am Abend fanden wir mehr durch Zufall als sonst irgendetwas den Bau eines solchen Hasen. Es war ein gro?es Loch unter einer umgest¨¹rzten Baumwurzel, das mit Zweigen und Bl?ttern getarnt war. W?re der Hase nicht gerade indem Moment herein gehoppelt als Fizzle dar¨¹ber flog, w?ren wir einfach daran vorbeigelaufen. Ich hatte jedoch kein Interesse daran die Babys oder Jungtiere zu t?ten w?hrend die Mutter nicht da war, also zogen wir noch etwas Weiter, bevor ich Fizzle mit einem Seil hoch zwischen zwei grade B?ume schickte und er mir dort eine H?ngematte baute, in der ich die Nacht verbrachte. Auch der n?chste Tag war nicht besonders spannend. Fizzle machte den Gro?teil der Arbeit f¨¹r mich und so blieb mir nichts anderes als gelegentlich mal einem Monster auszuweichen und ansonsten das zu trainieren, was auch w?hrend der Bewegung ging. Zuerst begann ich damit das Zielen mit meinem dunklen Pfeil zu verbessern. Momentan war ich nur in der Lage ihn in einer geraden Linie aber zielgenau nach vorne zu schie?en. Was ich also versuchte, war es den Pfeil in einer Kurve oder einem ganz bestimmten Pfad fliegen zu lassen. Nachdem ich ungef?hr 3x meinen Manavorrat geleert hatte zeigten sich auch endlich Anzeichen f¨¹r einen kleinen Erfolg, daf¨¹r nahm die Zielgenauigkeit proportional mit der Ver?nderung der Flugkurve zu. Irgendwann wurde mir aber auch das zu langweilig und ich holte meine Armbrust heraus. 5 Bolzen hatte ich bereits dauerhaft verloren, blieben mir also noch 145. W?hrend also mein Mana sich regenerierte, schoss ich mit meiner Armbrust auf B?ume an denen ich sowieso vorbeikam um meine Bolzen wieder einzusammeln. Irgendwie packte ich es damit den zweiten Tag herum zubringen. Letztendlich verlangsamte sich unsere Geschwindigkeit damit noch mehr und wir packten nur gute 15km. Am n?chsten Morgen gestaltete sich die Reise als genauso langweilig wie zuvor. Dreimal musste ich Fizzle zur¨¹ck beschw?ren, nachdem er eine Gruppe Monster von mir weggelockt hatte. Ein andermal musste ich selber mit den Fl¨¹geln schlagen und mich an einen 5m h?heren Ast klammern, w?hrend unter mir ein Rudel gigantischer W?lfe knurrte, bis sie irgendwann das Interesse verloren und weiterzogen. Trotz dem kurzen Adrenalinschub, ¨¹berwiegte jedoch schon nach kurzer Zeit wieder die Langeweile. Als sich irgendwann am Nachmittag das Problem ergab, dass ich nicht mehr genug Sichtfeld hatte um einen Bolzen auf ein herausforderndes Ziel zu schie?en, ging ich stattdessen dazu ¨¹ber das Schleichen zu lernen. Damit jedoch hatte ich eine Aufgabe gefunden die mich die n?chsten drei Tage in Kauf nahm. Mit gigantischen Fl¨¹geln und einem Schwanz am R¨¹cken, war das Schleichen gleich etwas ganz anders als mit einem menschlichen K?rper. Vor allem wenn man sich dabei in dichtem Unterholz bewegte. Insgeheim war ich Fizzle dankbar, dass er sich nicht einmal beschwerte und jeden Tag mit neuem Eifer seiner Aufgabe nachging. Auf der anderen Seite war ich jedoch auch neidisch, dass man ihn derartig leicht zufrieden stellen konnte. Nachdem ich das Schleichen endlich zu einem zufriedenem Ma?e beherrschte, informierte mich kurz darauf ein blaues K?stchen dar¨¹ber, dass die Regeln des Universum es scheinbar ?hnlich wie ich sahen.
Neuen Skill erhalten: Schleichen Erlaubt dir das leise Fortbewegen, abseits aller neugierigen Augen.
Ich hatte um ehrlich zu sein keine Ahnung was mir dieser scheinbar nutzlose Skill bringen sollte. Es gab keine Bonusse oder andere Verbesserungen. Nur einen einzigen nichtssagenden Satz. Nach ein paar Stunden Experimentierfreude, hatte ich jedoch auch diesen Effekt herausgefunden. Es war nahezu unm?glich eine Ver?nderung am Anfang festzustellen. Mit der Zeit merkte ich jedoch, wie St?cke unter mir erst sp?ter knacksten und Bl?tter an meiner Kleidung etwas leiser waren. Wie das jedoch funktionierte war mir ein R?tsel. Am Abend des selben Tages, kam Fizzle nach einem kurzem Rundflug zur¨¹ck zu mir, w?hrend ich gesch¨¹tzt in einem Kreis m?chtiger Tannen mein Zelt aufbaute. ?Irgendetwas gefunden?¡° fragte ich ihn. ?Nichts Meister, die Raubtiere hier sind stark und haben gro?e Gebiete. Daf¨¹r jedoch gibt es nur sehr wenige von ihnen. Die Raubkatze von heute Morgen m¨¹sste inzwischen weit hinter uns sein.¡° erkl?rte er mir mit seiner rauen Stimme, bevor er ein paar Meter nach oben flog und sich einen freien Ast als Aussichtsposten aussuchte. Den Sinn dahinter konnte ich jedoch nicht erkennen. Immerhin waren die B?ume hier so dicht, dass man kaum weiter als 5-7m sehen konnte und ein starker Geruch nach Erde und Bl¨¹tenstaub erf¨¹llte die Luft, weshalb ich diesen Platz gew?hlt hatte. Kopfsch¨¹ttelnd legte ich mich ins Zelt und m¨¹mmelte mich in meinen Schlafsack ein. Die N?chste im Wald waren zwar nicht besonders kalt, warm konnte ich sie jedoch auch nicht gerade nennen. Mitten in der Nacht h?rte ich pl?tzlich ein ?MEISTER, WACH AUF!¡° in meinem Kopf, verwundert schreckte ich aus dem Schlaf auf, mein erster Gedanke war Fizzle, doch seine Stimme h?rte sich anders an. Im n?chsten Moment h?rte ich das laute Krachen eines splitternden Baumes und das Quietschen von fallendem Holz. Ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken, rollte ich mitsamt Schlafsack zum Zeltausgang, w?hrend ich gleichzeitig mein Schwert in die Hand beschwor und mit zwei gezielten Schnitten eine Seite des Schlafsacks aufschlitze. ¡äMeister, wach auf! Die Katze ist wieder da!` h?rte ich panische Stimme Fizzles, gefolgt vom Zischen eines Feuerballs, dem lauten Fauchen der Katze und dem Krachen eines Baumes, als ein m?chtiger Stamm dort einschlug wo ich gerade noch geschlafen hatte und das Zelt ¨¹ber mir zum Einsturz brachte. ?Halt ihn auf bis ich aus dem Zelt herauskomme!¡° schrie ich unter der Zeltplane begraben und noch immer halb in meinem Schlafsack drin. Um mich herum h?rte das Zischen von Feuerb?llen und das wilde Fauchen des Tieres, w?hrend es scheinbar durch das Lager w¨¹tete und versuchte Fizzle zu fangen. Mit schnellen und groben Schnitten verarbeitete ich den Rest meines Schlafsacks zu Fetzen und den k¨¹mmerlichen Rest meines Zeltes erweiterte ich um einen tiefen Schnitt, aus dem ich letztendlich hervorkroch. Was mich erwartete, war eine gigantische schwarze Raubkatze mit gut 2m H?he auf allen Vieren und gut 4m L?nge. Ihre Z?hne waren solang wie meine H?nde und gigantische gr¨¹ne Schlitzaugen schauten w¨¹tend auf einen in der Luft kreisenden Fizzle. An sich erinnerte sie mich an einen Panther, w?re da nicht die Gr??e und zwei extrem lange Z?hne die eher an einen S?belzahntiger erinnerten. Mit vorsichtigen Schritten versuchte ich r¨¹ckw?rts durch die L¨¹cke die sich das Biest gemacht hatte zu entkommen. Doch bevor ich den Baumring verlassen konnte, schwenkte der Blick des Biests pl?tzlich ¨¹ber mich und mit zur¨¹ckgestellten Ohren fauchte es mich an. Allein die Lautst?rke war genug um mich auf die Knie zu bringen und die Wildheit im Gesicht der Kreatur machten jede Fluchtidee zunichte. Als h?tte das noch nicht gereicht, schwebte ¨¹ber der Kreatur die gef?hrliche Zahl ?lvl 250¡°. ¡äMeister, RENNT!` schrie Fizzle telepathisch, bevor er aus Manamangel mit dem Kopf der Katze kollidierte. Obwohl sein Angriff die Kreatur scheinbar noch nicht einmal kratzte, verschaffte es mir wertvolle Augenblicke, in denen sie sich umdrehte und Fizzle mit einem Klauenschlag aus der Luft holte und ihn sofort in rote Funken aufl?ste. Mit zittrigen Knien stand ich auf und rannte so schnell ich konnte davon. Ich wusste nicht in welche Richtung und es war mich auch egal. Mit einer Handbewegung ignorierte ich die Nachricht ¨¹ber Fizzle''s Tod. Alles was ich wahrnahm, waren die B?ume um mich herum und das Fauchen und Trampeln hinter mir. Ich hatte der Geschwindigkeit meines Gegners nichts entgegenzusetzen und meine Nachtsicht war nicht daf¨¹r gedacht im stockdunklen durch einen Wald zu rennen. Mit jedem Schritt den ich machte, sp¨¹rte ich wie das Donnern der Pranken n?her kam und nach nur wenigen Metern konnte ich bereits den hei?en Atem des Teires in meinem R¨¹cken f¨¹hlen. Mit einem verzweiflungs Sprung, sprang ich zwischen zwei eng stehenden B?umen durch, bevor ich hinter mir das Splittern des Holzes h?rte, als die Katze tiefe Furchen mit seinen Pranken riss. Im n?chsten Moment jedoch war sie bereits wieder hinter mir und ich hastete schwei?gebadet weiter. Das Biest kam n?her und ich konnte nichts daran ?ndern. Im letzten Moment sah ich jedoch etwas seitlich von mir ein vom Mondlicht beschienenes Loch in einem kleinem Erdh¨¹gel. Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, duckte ich mich erneut unter einer Pranke weg und rannte auf das Loch zu, bevor ich mich auf den Bauch schmiss und hineinkrabbelte, w?hrend hinter mir die Katze fauchte und tobte. Im Loch war es dunkel und kalt. Au?erdem zu niedrig um mehr zu machen als nur zu liegen. Erst jetzt merkte ich, dass meine Lebensanzeige auf gute 10% stand und langsam sank. Der Grund daf¨¹r war ein tiefer Kratzer ¨¹ber beide Beine und zwei blutige St¨¹mpfe auf meinem R¨¹cken. ?haha... muss ich dir jetzt daf¨¹r danken?¡° fragte ich die tobende Katze hinter mir mit einem verr¨¹ckten Lachen. Mit meinen Fl¨¹geln h?tte ich immerhin nie in den Bau hinein gepasst. Im n?chsten Moment jedoch blieb mir mein Lachen im Hals stecken, als vor mir zwei braune Augen aufschlugen und mich interessiert und be?ngstigt musterten. ?Fuck! Das war ein Hasenbau!¡° mit einem letztem Seufzer ergab ich mich meinem Schicksaal und schloss die Augen. Der Tunnel war zu eng irgendetwas zu machen und mein Schwert hatte ich wohl vorhin irgendwo verloren. Selbst wenn ich es h?tte, ich k?nnte dem Hasen vor mir wohl nur einen Kratzer damit verpassen. Die Sekunden vergingen und hinter mir schabte die Katze weiter fauchend die Erde weg. Verwundert ?ffnete ich wieder die Augen und schaute auf den Hasen vor mir. ¨¹berrascht stellte ich fest, dass er mich nicht nur angegriffen hatte, sondern sich sogar scheinbar ?ngstlich weiter in seinen Bau zur¨¹ckgezogen, von wo aus er mich misstrauisch be?ugte und immer wieder einen Blik ¨¹ber mich hinweg auf die Katze hinter mir warf. ?Ah, du willst wohl auch nicht sterben wie? Dann entschuldige bitte mein eindringen.¡° sagte ich etwas belustigt mit zusammengebissenen Z?hnen, bevor ich mich ein St¨¹ck weiter in den Bau hinein zog, w?hrend sich langsam ein Schatten ¨¹ber meine Augen legte und ich in Ohnmacht viel. Als ich wieder aufwachte war das erste Signal das den Nebel des Schlafes durchbrach... Schmerz!!! Ich hatte mich nie zuvor ernsthaft verletzt und ich war froh darum. Jetzt aber hatte ich zwei abgerissene Fl¨¹gel und zwei noch immer schmerzende Beine. Hinter mir h?rte ich leichte Tritte und Stimmen. Der Hase war jedoch nicht zusehen. ?Hey, da ist scheinbar jemand im Loch!¡° h?rte ich eine sanfte m?nnliche stimme rufen. ?Was? Kann nicht sein, lass mich mal hin... Moment, du hast recht! Kommt mal her, helft mir ihn raus zuziehen!¡° Noch immer halb benebelt merkte ich wie mich etwas an den F¨¹?en packte und aus dem Loch zog, bevor ich mit einem letzten Ruck kamen auch meine Schultern und mein Kopf frei und durch ein Loch im Bl?tterdach fiel sanfter Sonnenschein auf mich. ?Hey, schaut euch mal seinen R¨¹cken an, was ist das?¡° ?Keine Ahnung. Vielleicht Fl¨¹gel? Lasst ihn uns mal ins Lager bringen. Vielleicht kann ein Heiler ja helfen.¡° Danach hoben mich starke H?nde nach oben und trugen mich davon, w?hrend mein Geist wieder in die Schatten der Ohnmacht viel. Als ich das n?chste mal aufwachte, lag ich in einem Bett in einer kleinen Holzh¨¹tte. St?hnend setzte ich mich hin, w?hrend langsam die Erinnerungen der Nacht zur¨¹ck kamen. Im n?chsten Moment sprang ich fast an die Decke, als ich eine unbekannte Stimme h?rte. ?Ah, ich sehe du bist aufgewacht.¡° sagte ein jung aussehender Mann, der gerade die Treppe herunterkam und mich beobachtete. ?Keine Angst, ich bin Gantar, ein Heiler. Unsere J?ger fanden dich vorletzte Nacht im Wald. Nachdem sie den Felator ausgeschaltet hatten fanden sie dich versteckt in einem Hasenbau und brachten dich zu mir, wo ich deine Lebenskraft wiederherstellte und deine Fl¨¹gel nachwachsen lies.¡° erkl?rte mir der Mann. ??hh, danke sehr, aber wo bin ich hier?¡° fragte ich ihn verwirrt und noch immer nicht ganz wach. ?Du bist in unserem Lager. Unser Anf¨¹hrer hat ein paar Fragen an dich, wenn du also bitte auf ihn warten w¨¹rdest, er wird dir deine Fragen beantworten also versuch bitte nicht zu fliehen. Es w¨¹rde dir nicht gut bekommen.¡° mit einer Mischung aus Drohung und Augenzwinkern verschwand er durch eine T¨¹r nach drau?en und lies mich alleine zur¨¹ck. Nachdem ich mich von dem ersten Schock erholt hatte, schaute ich mich schnell nach Informationen ¨¹ber meine aktuelle Lage um. Um mich herum lagen zahlreiche Tr?nke und Kr?uter, der Mann von gerade eben war also wohl ein Heiler oder Alchemist. Es war keinerlei Ordnung zu erkennen, stattdessen lag alles wild durcheinander und selbst der Boden lag voll mit allerhand Kr?utern und leeren sowie vollen Flaschen. Die Fenster jedoch hatten ein stabiles Holzgitter in sich, ein Fluchtweg dadurch war f¨¹r mich also unm?glich. Die T¨¹r war ebenfalls ausgeschlossen, immerhin w¨¹rde derjenige der mich verh?ren soll dort durchkommen. Blieb mir also nur die obere Etage. Mein Schwert war nirgendwo zu sehen, k?nnte ich jedoch zur Not jederzeit zusammen mit Fizzle beschw?ren. Er k?nnte mir vielleicht genug Zeit verschaffen um das Fenster aufzusprengen und zu fliehen, vorausgesetzt nat¨¹rlich, dass das Haus nicht auf irgendeine Art und Weise magisch gesch¨¹tzt war. Mit einem tiefen Seufzer stand ich erstmals auf und streckte mich, wenn ich vor noch nicht allzu langer Zeit in einem fremden Haus aufgewacht w?re, h?tte ich mir wohl allerhand Gedanken gemacht, jedoch w?re die Suche nach einem Fluchtweg garantiert nicht oder zumindest nicht allzu hoch auf meiner Liste gestanden. Meine Fl¨¹gel waren und Beine waren wieder geheilt, hielten jedoch noch immer eine bei?ende K?lte an sich und waren ein wenig tr?ger als ich es gewohnt war, Effekte die hoffentlich nur tempor?r waren. Meine R¨¹stung jedoch hatte ich nicht mehr an und war auch nirgendwo zu finden. Stattdessen hatte ich ein zurechtgeschnittenen wei?en Kittel an. Bevor ich mich jedoch weiter darum k¨¹mmern konnte wurde die T¨¹r schwungvoll aufgerissen und ein Mann in scheppernder R¨¹stung kam herein. ?Du bist also der gefl¨¹gelte Hase wie?¡° fragte mich eine tiefe und harte Stimme. Der Mann vor mir war offensichtlich ein Elf, ein Elf mit Glatze, schwerer Plattenr¨¹stung und einem Schwert und Schild auf dem R¨¹cken. ?Guten Tag ihnen, mein Name ist Mirado und ich bin ein Wanderer auf der Durchreise, zumindest bis ich des Nachts von der Raubkatze ¨¹berfallen wurde und mich in einem Hasenloch versteckte. Ich sch?tze es waren ihre M?nner die mich daraus zogen und heilten?¡° fragte ich ihn h?flich. Es war immerhin offensichtlich, dass er kein Sklavenh?ndler war und einen hohen milit?rischen Rang inne hatte. ?Haha! Mann, unser Sp?her hat dich beobachtet, er meinte so etwas habe er noch nie gesehen, ein gefl¨¹gelter Mensch der wie der Blitz durch den Wald rannte und ehe er sich versah die Fl¨¹gel abgeschlagen bekam und in einen Hasenbau sprang. Ich wei? ja nicht ob du verr¨¹ckt, dumm oder mutig bist.¡° mit kr?ftigen Schritten kam er auf mich zu und musterte mich und meine Fl¨¹gel aus n?chster N?he. ?Avian?¡° fragte er nur und zog neugierig eine Augenbraue hoch. ?Ganz richtig.¡° ?Dann sag mir, was einer der in diesen Gebieten eher weniger bekannten Avian macht und wie du es mit deiner st?rke soweit in unsere W?lder geschafft hast.¡° sein Ton hatte sich nicht ver?ndert, doch trug der Krieger nun eindeutig die Atmosph?re eines h?hergestellten bei einem Verh?r. Ehe ich mich versah, hatte ich bereits angefangen ihm alles zu erz?hlen. Mein Gl¨¹ck also, dass ich nichts zu verbergen hatte. ?Ich bin oder war das was ihr einen Abenteurer nennt. Jemand aus einer anderen Welt der zwischen diesen zwei Welten mit seinem Geist hin und her reisen kann und dadurch in dieser Welt eine unsterbliche Seele besitzt. Durch ein bisher unerkl?rliches Ereignis wurde jedoch meine Verbindung zu meiner alten Welt gekappt und ich war hier gestrandet, in einem neuen K?rper und ohne das Wissen wie es hier l?uft. Ehe mich also versah, wurde ich bereits aus Gregora von einer Armee Sklavenh?ndler gejagt und floh hier in den Wald, wo ich bis zur letzten Nacht mit Hilfe meines beschworenen Begleiters allen Gefahren aus dem Weg ging.¡° Als ich fertig war, h?tte ich mir am liebsten auf die Zunge gebissen. Ich hatte mir bereits eine Story zurechtgelegt f¨¹r einen solchen Fall, jedoch hatte ich gerade alles ausgeplaudert ohne dar¨¹ber nachzudenken, wahrscheinlich also der Effekt eines Skills oder einer F?higkeit. Jetzt schaute mich der Krieger mit aufgerissenen Augen an, w?hrend der Alchemist/Heiler hinter ihm mich misstrauisch be?ugte. ?Falael, l¨¹gt er?¡° fragte der Krieger ohne den Blick von mir zu lassen. ?Nein, zumindest kann mein Zauber nichts entdecken. Also entweder es ist die Wahrheit oder er hat eine M?glichkeit an unserer beider Skills vorbei zu l¨¹gen. Unter Betrachtung seiner St?rke w¨¹rde ich ja zur Wahrheit tendieren jedoch...¡° ?Schon klar, es klingt unglaubw¨¹rdig. Aber was solls. Er ist kein Werwolf, keine Gefahr und hat scheinbar keine feindlichen Absichten. Der Rest ist mir egal und wenn er der Bote der G?tter selbst w?r. Also h?r mal gut zu gefl¨¹gelter Hase. Du bist hier in einem ehemaligem Elfendorf und wir befinden uns im Krieg. Ich trau dir nicht aber die Gesetze der Gastfreundschaft verbieten es mir dich einfach vor die T¨¹r zu setzen. Du bekommst dein Zeug zur¨¹ck und darfst heute und die Nacht hier verbringen, danach will ich dich jedoch nicht mehr hier sehen, haben wir uns verstanden kleiner?¡° fragte mich der Krieger mit zusammengekniffenen Augen, w?hrend er sich bedrohlich vor mir aufbaute und deutsam seine Hand ans Schwert legte.
Nun, warum ist das Chapter so sp?t? Um ehrlich zu sein... weil ich es vergessen hab :p Ich habe mir viele Gedanken dar¨¹ber gemacht was das Ziel der Story ist wie ich es erreiche, welchen Weg der MC geht und welche Freunde und Feinde er sich dabei macht. (Sagt mir doch bitte ob ich euch eine GANZ grobe Spoilerfassung (nur ein paar S?tze) davon geben soll, so dass ihr mitreden k?nnt und vielleicht Vorschl?ge machen k?nnt, oder ob ich es f¨¹r mich behalten soll.) Dabei kam mir jedoch eine Idee f¨¹r eine neue Geschichte und ich habe mich total darin vergessen. In dieser gibt es drei Hauptcharaktere. Ein Werwolf, ein Vampir und ein Lich. Es startet damit, dass die drei Freunde in unserer Welt ein harmloses Computerspiel zusammen spielen wollen und sich ihre Charaktere erstellen, als sie von einem Dimensionsriss erfasst werden (Gott des Chaos l?sst gr¨¹?en) und mit den eben erstellten Charakteren mitten in der Wildnis in einer fremden Welt landen, die sich halt dummerweise gerade in einem Krieg mit den D?monen (richtig h?ssliche und fast unbesiegbare Dinger) aus einer anderen Welt befindet. Die Story geht dar¨¹ber wie sich die drei versuchen mit ihren neuen Instinkten und der neuen Umgebung zurecht zu finden und wie sie mit den Rassen der Welt reagieren und ihre Suche nach einem R¨¹ckweg und schlie?lich mit dem Ende des ersten Buches die Suche nach Verb¨¹ndeten gegen die D?monen. Das zweite Buch geht dann Haupts?chlich ¨¹ber das Aufeinandertreffen der verschiedenen ?dunklen¡° M?chte untereinander und der Kontakt der verinigten ?dunklen¡° Rassen unter ihrem Befehl und Rat mit den Zwergen, Menschen, Elfen und Biestmenschen (wovon letztere 3 bereits ihre gesamten L?nder verloren haben^^) an der letzten Verteidigungslinie der Zwerge. Bin mir noch nicht sicher ob es dann mit dem dritten endet (nachdem sie die D?monen zu ihrem Portal zur¨¹ck gedr?ngt haben) oder ob ich noch ein viertes dar¨¹ber schreibe wie sie in ihre Welt Jahre sp?ter zur¨¹ckkommen, die jedoch durch dieselben Risse auch mit der D?monenwelt verbunden wurde und damit unter dem selben Problem leidet. Buch 1 hat bereits eine ungef?hre Storyline fertig, die meisten wichtigen Charaktere sind erstellt und die Karte des Kontinents ist gezeichnet (von meinem Bruder, nicht von mir. Also erwartet keine Bilder von mir!!!). Kapitel 1 ist jedoch schon gr??er als gedacht (mit fast 10k W?rtern), weshalb es wohl vielleicht auch mehr B¨¹cher werden. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher ob ich es auf RR hoch lade. Letzten Endes ist es mehr ?rger als es wert ist... vielleicht einfach nur auf Amazon wenn es fertig ist? ¨¹brigends, ich habe mir zum ersten Mal VORHER die Story ¨¹berlegt und dann angefangen zu schreiben, also erwartet deutlich weniger Struktur in Avian :D Chapter 9 So! N?chstes Chapter ist drau?en. Mir fiel jedoch kein Name ein, deswegen hei?t es einfach: Chapter 9! (tempor?r). Unten folgt jetzt bis zur Linie ein wenig Rumgezicke und ein paar Fragen (f¨¹r die ich hoffentlich [m?glicherweise] eine Antwort bekomme. 1. Da (au?er mir) nur ein weiterer (von den 32 Lesern) ¨¹berhaupt abgestimmt hat, wird Auf der Seite der Nacht NICHT fortgef¨¹hrt, bzw. ¨¹berarbeitet. 2. Ich w¨¹rde gerne von euch wissen (ich wei?... ihr antwortet mir zu 97% eh nicht -.-) ob ihr diese langen Chapter m?gt oder ob ihr doch eher k¨¹rzere bevorzugt (was aver aber nicht unbedingt schneller hei?t!!!). 3. In Verbindung mit 2., was k?nnt ihr mir sagen was ich vielleicht verbessern sollte/k?nnte (abgesehen von Grammatik und Rechtschreibung nat¨¹rlich). Es wurde jetzt bereits mehrfach mein Schreibstil angesprochen. Das Problem ist nur... ich br?uchte spezifischere Informationen. Sprich: Was mache ich falsch und wie k?nnte ich es richtig machen, bzw. was sollte ich weglassen/dazu nehmen. Soll ich z.B. die Dialoge k¨¹rzen, die Beschreibungen k¨¹rzen oder was auch immer? 4. Bez¨¹glich der Dialoge: Soll ich sie lassen wie sie sind oder sollte ich sie im Stil: "bla bla bla" (Person XY) schreiben? Bzw. habt ihr andere Vorschl?ge. 5. Merkt ihr einen Unterschied zu vorherigen Chaptern im Schreibstil und wenn ja, wurde es besser, schlechter oder anders schlecht? So jetzt gebe ich mich einfach mal der Hoffnung (oder ist es eine Illusion) hin, dass ich tats?chlich mehr als ein oder zwei Antworten bekommen werde. Auf der anderen Seite muss ich jedoch all jeden die mir bisher geholfen haben oder auch nur einen Kommentar hinterlassen haben zutiefst danken, immerhin ist es dieser kleine Kreis wegen dem ich die Story ¨¹berhaupt noch hochlade. Ich sagte es bereits schonmal, wenn ich auf die Leseranzahl schauen w¨¹rde, m¨¹sste ich mich wohl eher im n?chst besten Loch selbst begraben.
Nachdem mir der Elfenkrieger seine Warnung deutlich ausgesprochen hatte, schaute er mich noch einmal finster an, bevor er sich mit einem Grunzen umdrehte und lautstark aus der T¨¹r stampfte. Drau?en h?rte ich ihn noch einmal kurz einen unverst?ndlichen Befehl bellen, bevor er scheinbar f¨¹rs erste verschwunden war. ?Nimms ihm nicht ¨¹bel.¡° meinte der der Heiler. ?So ist unser Kommandant nun einmal. Du kannst dir jedoch sicher sein, dass dir unter den Regeln der Gastfreundschaft in einer Waldelfengemeinschaft nichts passieren wird... zumindest solange du keine Provokativen Handlungen oder solche die derartig verstanden werden k?nnten, durchf¨¹hrst.¡° ermahnte mich Falael nochmal, w?hrend er aus einem Schrank einen gro?en Ledersack herauszog und ihn mir vor die F¨¹?e warf. ?Das sind deine Sachen. Ich hatte sie dir abgenommen um dich leichter behandeln und untersuchen zu k?nnen. Keine Angst es fehlt nichts. Im Gegensatz als Ausgleich daf¨¹r, dass ich eine derart interessante R¨¹stungsfertigung sehen durfte, habe ich sogar die Kratzer und Risse am R¨¹cken reparieren lassen.¡° ?Ich danke ihnen.¡° sagte ich und deutete eine leichte Verbeugung an, w?hrend ich den Sack aufhob und den Inhalt ¨¹berpr¨¹fte. ?K?nnen sie mir jedoch vielleicht erkl?ren wo genau ich hier bin und was der Kommandant vorhin mit Werw?lfen meinte?¡° fragte ich, w?hrend ich die einzelnen Teile meiner inzwischen sichtbar benutzten Lederr¨¹stung aus dem Sack zog. Dort wo auf dem R¨¹cken die Kratzer sein m¨¹ssten waren nur noch helle Streifen zu sehen, stark im Kontrast zur inzwischen dunkel und durch Dreck und Blut gef?rbten restlichen R¨¹stung. ?Aber sicher doch, was h?ltst du davon wenn wir Informationen tauschen? Du erz?hlst mir wer und was du bist und ich kl?re dich ¨¹ber unsere Situation auf?¡° ?Deal.¡° meinte ich. ?Wer f?ngt an?¡° Den Blick den mir Falael jetzt zuwarf war der eines neugierigen Gelehrten der etwas neues zum Forschen und Untersuchen gefunden hatte, w?hrend er zwei St¨¹hle freir?umt unde etwas Platz an einem der Tische machte und sich hinsetzte. ?Setz dich ruhig.¡° meinte er, w?hrend er auf den verbliebenen freien Stuhl zeigte. ?Da du zuerst gefragt hast lass mich doch einfach anfangen. Du befindest dich momentan im Wald der Schattenj?ger, benannt nach den gigantischen Raubkatzen die hier leben. Genauer genommen jedoch bist du in der Festung Gr¨¹nwall, eine Festung von uns, den Waldelfen. Momentan haben wir hier fast 900 Zivilisten der umliegenden Gemeinden und Siedlungen, die auf sich vor einem angreifendem Werwolfstamm hier her gefl¨¹chtet haben. Dazu kommen noch einmal fast 200 Soldaten. Es ist also ziemlich stressig und voll hier.¡° ?Du meinst die Werw?lfe greifen euch an? Ich dachte immer sie w?ren nur bei Vollmond gef?hrlich?¡° ?Tzz, da bist du nicht der einzige, glaube mir. Ein Werwolf ist IMMER gef?hrlich. Wenn du jedoch einem in einer Vollmondnacht begegnest, so bleibt dir nur noch die Wahl zwischen einer vergeblichen Flucht und zu beten, dass er dich nicht findet. Ihre einzige Schw?che ist die Zeit um den Neumond. Zu dieser Zeit k?nnen sie sich nicht verwandeln und ihre ansonsten gewaltigen Regenerationsf?higkeiten sind versiegt. Ebenso ihre Herkules St?rke und ihre scharfen Sinne.¡° wie ein ¨¹ber-motivierter Lehrer kl?rte mich Falael ¨¹ber meine Missverst?ndnisse auf und gab mir einen kurzen Crashkurs im Thema Werw?lfe. ?Wenn die Zivilisten bereits fliehen mussten, ist es denn dann sicher die Festung zu verlassen und weiter zu ziehen?¡° fragte ich ihn. ?So sch?n und idyllisch dieser Wald auch sein mag, w¨¹rde ich doch lieber weiter ziehen und unter freien Himmel kommen.¡° ?Um ehrlich zu sein... nein.¡° gab Falael kopfsch¨¹ttelnd zu. ?Aber unser Kommandant hat dir aus gutem Grund den Tag und de Nacht gegeben. Du warst fast 3 Tage lang ohnm?chtig und damit weist du wohl nicht, dass wir heute Nacht einen Neumond haben, die einzige Schw?che dieser Biester. Die Werw?lfe haben sich in der letzten Woche bereits zur¨¹ckgezogen und sich wohl wissend vor unserer Rache versteckt. Jedoch haben sie nicht bemerkt, dass unsere Sp?her sie nie aus den Augen verloren und wir genau wissen wo sie sind und wie viele sie sind. Ihr ganzer Clan hat sich in einem H?hlensystem ungef?hr 3 Stunden weit weg von hier versammelt und heute Nacht werden wir der Bedrohung endg¨¹ltig ein Ende setzen.¡° aus welchem Grund auch immer, trug Falael in diesem Moment eine Miene tiefster Traurigkeit und Reue, eine Miene die nichts gutes f¨¹r den Werwolfclan bedeuten konnte und nur auf die totale Vernichtung hinschlie?en konnte. ?Nun gut, ich habe dich ¨¹ber unsere und auch deine Situation aufgekl?rt jetzt bist du dran. Was bist du? Der Kommandant nannte dich vorhin einen Avian. Was ist das? Und was meintest du vorhin? Kommst du wirklich aus einer anderen Welt? Wie ist es dort? Du musst mir alles erz?hlen!¡° Die n?chsten anderthalb Stunden verbrachte ich damit Falael meine bisherige Geschichte zu erz?hlen und ihm eine inzwischen einstudierte Kurzform ¨¹ber meine alte Welt zu geben. Als er mich dann endlich freigab, schenkte er mir zum Dank zus?tzlich zwei B¨¹cher, die ich laut ihm in der Zukunft vielleicht gebrauchen k?nnte. Das eine war ein Buch ¨¹ber Werw?lfe, welches er mir gab als ihn nach mehr Informationen ¨¹ber besagte fragte. Das andere war ein ausf¨¹hrliches Buch ¨¹ber alle Nutzpflanzen im Wald und wie ich sie zuzubereiten hatte. Nachdem er mich am Ende mehr oder weniger unsanft aus der T¨¹r gesto?en hatte, mit der Begr¨¹ndung er m¨¹sse noch die n?chtliche Schlacht vorbereiten, fand ich mich in einem voll gestelltem und eng gedr?ngtem Festungsinnenhof wieder. Um mich herum standen zahlreiche Zelte, zwischen denen mager aussehende Familien hin und her liefen. Die meisten sa?en einfach nur in der Gegend, ohne Job oder Arbeit, ich sah jedoch auch einige die ihre Schwerter schliffen, R¨¹stungen ¨¹berpr¨¹ften oder sich im Training befanden. Umgeben war die kleine Zeltstadt von ungef?hr 4 ? Meter hohen Mauern aus massivem Stein, auf dessen Wehrgang gesch?tzte 50 Soldaten patrouillierten und die Umgebung aus dem Schutz der Zinnen zu beobachten schienen. Hinter mir war ein einzelner gro?er Turm, umringt von insgesamt 6 weiteren Steingeb?uden. Die Festung selber schien oval f?rmig zu sein und von vier kleineren T¨¹rmen entlang der Mauer bewacht zu werden. Schmunzelnd musste ich dar¨¹ber nachdenken, was passieren w¨¹rde wenn ein Truppe fliegender K?mpfer die Festung angreifen w¨¹rde und damit s?mtliche Verteidigungen Nutzlos werden w¨¹rden. Pl?tzlich wurde ich jedoch unsanft aus meinen Beobachtungen gerissen, als ein Trupp ger¨¹steter Soldaten an mir vorbeimarschierte und mich unsanft an die Hauswand dr¨¹ckte. Statt ver?rgert zu sein, schaute ich ihnen jedoch nur interessiert und verwundert hinterher, wie sie ihre Runden um den Innenhof rannten. Eine Aktion die f¨¹r mich nur wenig Sinn ergab, immerhin war es auf hohem Level nahezu unm?glich Statuspunkte durch simples Training zu bekommen. Als sie zum zweiten Mal an mir vorbeirannten, ging ich zu einem der Zelte hin, von wo aus mich ein alter Elf mit weisem Haar und bereits sichtbaren Rippen interessiert beobachtete. ?Entschuldigung werter Herr, k?nnen sie mir vielleicht weiter helfen?¡° fragte ich ihn h?flich, woraufhin sich seine Miene sichtbar aufhellte, erl?st von der ewigen Langeweile die man in einem Fl¨¹chtlingscamp ohne Arbeit hat, wo jede Abwechslung eine willkommene Gelegenheit ist. ?Aber sicher doch J¨¹ngling, wie kann ich dir behilflich sein?¡° mit alten aber scharfen Augen musterte er mich l?chelnd von oben bis unten, blieb aber ansonsten auf dem Boden sitzen. ?Eigentlich wollte ich fragen wo ich hier meine Vorr?te auff¨¹llen kann, wenn ich mir jedoch den Zustand des Lagers ansehe, werde ich wohl einfach auf meiner Reise Vorr?te sammeln m¨¹ssen. Stattdessen w¨¹sste ich gerne, was es f¨¹r einen Sinn hat, dass die Soldaten sich k?rperlich trainieren, wenn sie dadurch doch keine Statuspunkte mehr bekommen und wo ich hier die Nacht verbringen k?nnte.¡° Schon in Gregora hatte ich mich gefragt warum manche Priester und die Stadtwache stets trainieren, wo es doch eigentlich keinen Sinn f¨¹r sie machte. ?Ah, die Leichtfertigkeit der Jugend.¡° meinte der Alte nur Kopfsch¨¹ttelnd. ?Ihr Jungen meint immer den einfachen Weg gehen zu m¨¹ssen, m?glichst viele Monster t?ten, ihre Magie absorbieren und dadurch st?rker werden. Wenn du jedoch deinen K?rper und deinen Geist trainierst, f?ngst du ab einem gewissen Punkt an daf¨¹r Erfahrung zu bekommen. Bis zu einem gewissem Grundlevel gibt es Statuspunkte, danach kommt eine kurze Phase ohne Belohnung, abgesehen nat¨¹rlich von der Weiterentwicklung deiner Technik, bis anschlie?end die Phase kommt wo du durch dein Training Erfahrung bekommst.¡° ?Hei?t das, wenn ich meinen K?rper trainiere k?nnte ich meine magischen F?higkeiten verbessern?¡° fragte ich verwundert ¨¹ber dieses scheinbar sinnlose und willk¨¹rliche System. ?Teilweise ja. Wenn du auf diese Weise st?rker wirst bekommst du f¨¹r jedes Level zwischen 5 und 8 Statuspunkten, abh?ngig von deinem Training und der Anzahl der durch Training erlangten Erfahrung. Davon sind jedoch 1-5 Statuspunkte automatisch verteilt, der Rest ist jedoch frei zu deiner Verf¨¹gbarkeit. Du liegst also nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig.¡° meinte er mit einem gutm¨¹tigem L?cheln. ?Mhh, ich glaube ich sollte das in Zukunft in Betracht ziehen. Ich danke dir, kannst du mir vielleicht jetzt noch sagen was ich vielleicht den restlichen Mittag ¨¹ber machen kann, bzw. wo ich schlafen kann?¡° ?Aber sicher. Du kannst dich zum einem der gro?en Masse hier anschlie?en und dich mit uns langweilen, oder du fragst bei den Soldaten nach ob sie dich vielleicht mal verpr¨¹geln w¨¹rden.¡° meinte er grinsend. ?Wie du gerade selbst festgestellt hast, w?re etwas Training sicherlich nicht verkehrt f¨¹r dich. Und schlafen... komm doch einfach heute Abend hier her zur¨¹ck. Meine Zeltkameraden gehen gr??tenteils mit in die Schlacht, wir haben also genug Platz, zumindest falls du kein Problem hast bei Sonnenaufgang aufzustehen und ihnen Platz zu machen sobald sie zur¨¹ck kommen.¡° ?Haha, ok ich danke dir und werde das Angebot gerne annehmen. Ansonsten werde ich wohl mal bei den Soldaten vorbeischauen, wo sollte ich mich denn daf¨¹r melden?¡° ?Siehst du den Glatzkopf in der schweren R¨¹stung da dr¨¹ben? Das ist Kommandant Gantar. Frag ihn doch einfach mal.¡° ?Oh man... ? fl¨¹sterte ich. ?Vielen Dank. Ich werde deinen Rat ber¨¹cksichtigen und heute Abend wieder hier vorbeischauen.¡° mit einem freundlichen L?cheln verabschiedete ich mich von dem alten Mann und schl?ngelte mich zwischen den Zelten, Fl¨¹chtlingen und Soldaten durch zu dem Kommandanten der mich vorhin erst ?begr¨¹?t¡° hatte. Er stand vor einer relativ freien Fl?che, auf der eng gedr?ngt ca. 30 Soldaten in zweier Gruppen standen und mit ihren Schwertern und Schilden aufeinander einschlugen. Die meisten trugen Lederr¨¹stung und ein bis zwei Schwerter, manche jedoch trugen wie der Kommandant schwere Eisenr¨¹stung und schwingen ihr Schwert und Schild auf ihre Gegner nieder. Nachdem ich dem Schauspiel ein paar Minuten zugeschaut hatte, r?usperte ich mich vernehmlich und trat auf den Kommandanten zu. ?Oh, der gefl¨¹gelte Hase!¡° meinte er unfreundlich. ?Ich sage dir gleich, ich habe keine Zeit. Wenn es also nicht wichtig ist dann geh bitte und wenn es wichtig ist... dann mach es wenigstens kurz. Also was gibt¡¯s?¡° herrschte er mich grantig an, ohne den Blick von den Soldaten zu lassen. Ich atmete mehrfach tief durch und dankte der G?ttin daf¨¹r, dass Fizzle nicht gerade mit mir war. Er w?re bei dieser Behandlung bestimmt nicht sehr erfreut gewesen. Sosehr mir jedoch der Kommandant auch auf die Nerven ging und meine Nerven strapazierte, konnte ich ja immerhin doch nichts daran ?ndern. Er war st?rker, in einer h?heren Position, wohingegen ich nur ein Gast war und nicht zu vergessen, dass seine M?nner mir das Leben retteten. ?Ich habe einen der Fl¨¹chtlinge gefragt was ich tun k?nnte, und er meinte ich solle mich mal bei euch melden, f¨¹r den Fall, dass ich vielleicht eurem Training beitreten k?nnte.¡° erkl?rte ich ihm ruhig, darauf bedacht mir keinen ?rger oder Unzufriedenheit anmerken zu lassen. ?Du? Tut mir Leid Kleiner, meine Jungs h?tten nichts davon gegen einen Schw?chling zu k?mpfen und ich habe keine Zeit dich zu trainieren.¡° mit harten klaren Worten und ohne eines Blickes gew¨¹rdigt zu werden, wurde meine Anfrage unmissverst?ndlich abgelehnt. ?Es stimmt zwar, dass ich nicht sehr stark bin und meine Schwertkunst eher ins Bodenlose geht, jedoch beherrsche ich einige Grundformen der Magie und wei? damit umzugehen. Ich sehe hier niemanden Magie wirken, dort hinten sind zwar ein paar die mit dem Bogen trainieren, jedoch keine Magier. Ich denke es w?re eine gute Erfahrung f¨¹r die Soldaten. Ich h?tte ein wenig Training und sie k?nnten lernen mit Magie klar zu kommen, ich denke das Prinzip ist das selbe, ob es nun ein starker oder ein schwacher Feuerball ist der auf einen zufliegt.¡° Nachdem ich meine Erkl?rung abgeschlossen hatte kniff der Kommandant die Augen zusammen und musterte mich erneut von oben nach unten. ?Na gut.¡° meinte er mit einem Grunzen. ?Deine Argumente machen Sinn. Warte noch eine Stunde, dann sind die Soldaten fertig. Danach kannst du mit den Rekruten trainieren. Die sind mehr als genug f¨¹r dich und ich denke du hast Recht. Sie k?nnten die Erfahrung gebrauchen. Auch wenn ich nicht glaube, dass du oder sie viel daraus lernen k?nnten. Zumindest ist es eine Abwechslung und eine Ablenkung vor dem kommendem Ereignis. Aber vergiss nicht, ich erlaube dir mit ihnen zu trainieren, ob es einer von ihnen tun m?chte ist jedoch ihnen ¨¹berlassen.¡° nachdem er seine Meinung kundgetan hatte, wendete er seinen Blick wieder den K?mpfenden zu. Da ich nichts besseres zu tun hatte, blieb ich in der N?he und versuchte ein Gef¨¹hl f¨¹r die Bewegungen der Krieger und ihrer Schwerter zu bekommen, w?hrend Gantar hin und wieder eine Anweisung oder eine Mahnung heraus br¨¹llte. Nach ein paar Minuten entdeckte ich dann auch warum ich keine Magier sah. Sie warfen keine Feuerb?lle oder Blitze durch die Gegend und befehligten keine Pflanzen oder Golems. Stattdessen standen sie hinter dem Trainingsfeld oder waren mit den anderen zusammen in R¨¹stung in einem ¨¹bungskampf verwickelt und wirkten nur alle paar Minuten einen Schutzzauber auf sich und ihre Kameraden. Erst jetzt bemerkte ich, dass dort wo die Schwerter die R¨¹stungen oder die Haut ber¨¹hrten, kein Blut floss und keine Funken flogen. Stattdessen gab es ein leichtes Schimmern und manchmal f?rbte sich das magische Schild nach einem Treffer rot und der Kampf war vorbei. Meine erste Vermutung war, dass die Elfen hier keine Magier hatten, nun schien es jedoch so, als ob sie zwar Magier h?tten, jedoch auf Heilung, Schutzzauber und diverse andere Magie spezialisiert waren, Magie die f¨¹r mich sogar noch interessanter war als die bisher gelernten Angriffszauber. F¨¹r einen Spieler bzw. Abenteurer m?gen Alltagszauber vielleicht unwichtig sein, f¨¹r jemanden der jedoch in einer magischen Welt leben soll sind sie wie Strom in meiner alten Welt. Ein Luxus, aber ein sch?ner Luxus. Eine 3/4 Stunde sp?ter schrie der Kommandant endlich den Befehl aufzuh?ren. Sofort lie?en die 30 k?mpfenden Soldaten ihre Waffen sinken und brachen teilweise schwei?¨¹berstr?mt auf dem Feld zusammen, bevor sie ersch?pft davon schwankten. Ich hingegen ging zu der Gruppe der 4 am Rand stehenden Magier hin, die nicht am Kampf Teilnahmen sondern stattdessen die Schutzzauber aufrecht erhielten. Kurz ¨¹berlegte ich mir wie ich sie ansprechen sollte, entschied mich jedoch dann einfach f¨¹r den direkten Weg und unkomplizierten Weg, so wie ich es in letzter Zeit fast immer tat. ?Entschuldigen sie mich bitte. H?tten sie jedoch einen Moment Zeit?¡° ?Oh, bist du der gefl¨¹gelte Mensch den sie aus dem Hasenbau geholt haben?¡° fragte mich einer der Magier, ein ?lter aussehender Elf, mich grinsend. Er hatte keine tiefen Falten oder ausfallendes Haar, doch der Blick in seinen Augen lies auf ein Alter weit jenseits seines Aussehens schlie?en. ?Wie sie sehen bin ich hier fremd und mit den Gepflogenheiten und der Kultur nicht vertraut. Ich kam jedoch nicht drumherum zu bemerken, dass im Kampf keinerlei Angriffsmagie benutzt wurde, stattdessen jedoch Schild- und Unterst¨¹tzungsmagie. Gibt es daf¨¹r einen speziellen Grund?¡° ?Sieht mal so aus.¡° meinte ich schmunzelnd, immerhin war ich jetzt der gefl¨¹gelte Mensch und nicht l?nger der gefl¨¹gelte Hase. ?Ich wollte fragen ob mir vielleicht einer von ihnen sagen kann wo ich eine derartige Magie lernen kann. Ich beherrsche momentan mehrere Alltagszauber und ein paar Angriffszauber, jedoch fehlt es mir stark an Unterst¨¹tzungszaubern und ich k?nnte immer noch neue Zauber oder Varianten f¨¹r den Alltag und die verschiedensten Dinge gebrauchen.¡° ?Wenn es nur Alltagszauber sind die du suchst k?nnte ich dir vielleicht helfen, wenn du jedoch unsere Schutz und Unterst¨¹tzungsmagie suchst muss ich dich entt?uschen.¡° meinte der Magier mit leicht zusammengekniffenen Augen. ?Unsere Zauber sind vielleicht nicht die st?rksten, jedoch extrem kosteneffizient und eines unserer bestgeh¨¹teten Geheimnisse. Ein Au?enstehender hat praktisch keine Chance sie zu erlernen.¡° erkl?rte mir der alte Magier. This book''s true home is on another platform. Check it out there for the real experience. Ich war weder ¨¹berrascht, noch besonders entt?uscht von dieser Enth¨¹llung. Vielleicht w¨¹rde es sich ja zu einem sp?terem Zeitpunkt ergeben, immerhin schien ich ja einer Ewigkeit entgegen zusehen. ?Schade.¡° meinte ich. ?Aber dann kann ich wohl nichts daran ?ndern. Wie sieht es jedoch mit den Alltagszaubern aus?¡° ?Mhh, ich k?nnte dir vielleicht ein Zauberbuch verkaufen das ich aus mir unbekannten Gr¨¹nden mitgenommen hatte. Das w¨¹rde dich jedoch nat¨¹rlich etwas kosten.¡° meinte der alte Elf nachdenklich. ?Das ist kein Problem. Ich habe Geld und bin bereit es f¨¹r meine Ausbildung auszugeben. Geld ist fl¨¹chtig, Wissen jedoch bleibt einem erhalten.¡° ?Hahaha! Weise gesprochen Junger Gefl¨¹gelter, sag wie lautet dein Name?¡° ?Nennt mich einfach Mirado.¡° Den Nachnamen oder Titel ?Zauberklinge¡°, hatte ich f¨¹rs erste abgelegt. Immerhin hatte ich weder die F?higkeiten noch die Magie um ihn zu rechtfertigen. Zumal er mir ein wenig peinlich war. ?Seltsamer Name. Aber gut Mirado. Wenn du heute Abend kurz vor Sonnenuntergang am Festungstor vorbeikommst k?nnte ich dir f¨¹r 5 Gold ein Buch mit Grundzaubern f¨¹r unser Volk geben. Nat¨¹rlich nur wenn du das Geld und das Interesse hast. Der Preis ist nicht verhandelbar. Was sagst du dazu?¡° ?Einverstanden. Nun, es tut mir Leid, ich muss jetzt jedoch gehen. Gantar meinte ich d¨¹rfte mit den Rekruten trainieren und es sieht so aus als ob sie gerade angekommen sind.¡° erkl?rte ich, als ich aus dem Augenwinkel sah wie eine Gruppe junger Elfen in Lederr¨¹stung vor dem Kommandanten salutierte und sich anschlie?end unter der Aufsicht eines anderen Kriegers auf dem Platz verteilte. Die Gruppe bestand wieder aus 30 Leuten, ich nahm also an, dass dies ihre Standardgr??e f¨¹r ihr Training auf diesem Platz war. Der neue Aufseher wirkte wesentlich j¨¹nger und freundlicher. L?chelnd ging ich auf ihn zu und gr¨¹?te ihn h?flich, bevor ich ihm mein Anliegen vorbrachte. ?Einen guten Tag w¨¹nsche ich.¡° fing ich an. ?Ich wollte jedoch fragen ob es mir m?glich w?re, mich dem Training der Rekruten anzuschlie?en. Ich habe bereits die Genehmigung von Kommandant Gantar, zumindest solange sich einer der Rekruten bereiterkl?ren w¨¹rde.¡° Nach einem pr¨¹fendem Blick, der wie immer ziemlich lange auf den Fl¨¹geln und dem Schwanz h?ngen blieb, nickte er kurz und meinte: ?Keine Sorge er erw?hnte es. Ich bin ¨¹brigens einer derjenigen die den Schattenj?ger erledigten und dich aus dem Loch zogen.¡° ?Oh? Dann muss ich ihnen meinen tiefsten Dank aussprechen. Diese Katze hatte sich bereits mehr Teile von mir geholt als ich herzugeben bereit war.¡° meinte ich scherzend. ?Verst?ndlich. Du willst also trainieren? Dann habe ich glaube ich den perfekten Trainingspartner f¨¹r dich. ELAS!¡° schrie er und kaum hatte er gerufen, kam ein d¨¹nner Elf in Lederr¨¹stung und mit einem Schwert an der Seite vom Trainingsfeld her angerannt. ?Elas, das ist Mirado.¡° stellte er mich dem jungen Elfen vor. ?Er ist ein Reisender Avian der gerne einmal einen ¨¹bungskampf mit einem der Waldelfen des Schattenj?ger Wald bestreiten w¨¹rde. Ich habe dich ausgew?hlt, da ihr beide sowohl den Weg der Magie als auch den des Schwertes zu gehen scheint und vielleicht etwas gegenseitig von einander lernen k?nnt. Nimm ihn mit zum Trainingsfeld und erkl?re ihm die Regeln. Schick deinen alten Partner zu mir. Er kann heute eine Pause machen.¡° Nachdem mich der junge Elf vor mir kurz gemustert hatte, verbeugte er sich h?flich. ?Ich gr¨¹?e euch werter Mirado. Wie ihr bereits geh?rt habt ist mein Name Elas und ich bin etwas das man allgemein als Schwertmagier bezeichnet. Der einzige aus unserer Trainingsgruppe.¡° erkl?rte er mir mit einem emotionslosen Gesicht. ?Ich gr¨¹?e dich Elas.¡° spiegelte ich seine Begr¨¹?ung, lie? die Verbeugung jedoch zu einem Kopfnicken verkommen, was ihn jedoch nicht sonderlich zu st?ren schien. ?Meine Fertigkeiten mit dem Schwert sind eher unbeholfen und ich bin auch noch ein Anf?nger was Magie betrifft. Meine Eigentliche St?rke liegt im Teamkampf mit meinem Begleiter.¡° erkl?rte ich ihm, w?hrend wir auf das Sandfeld zu einer freien Ecke gingen. ?Du bist also ein Beschw?rer?¡° fragte er mich ¨¹berrascht. ?So etwas in der Art. Das einzige was ich jedoch momentan beschw?ren kann ist mein Schwert und mein Vertrauter.¡° ?Ah, verstehe. Nun, dann beschw?re ihn doch. Die Regeln verbieten es dir nicht. Sie verbieten sogar eigentlich nichts au?er dem T?ten. 1. Jeder hat so ger¨¹stet zu k?mpfen wie er es auch in einem richtigem Kampf tun w¨¹rde. 2. Jeder K?mpfende wird von einem Schild der ¨¹berwachenden Magier gesch¨¹tzt. Wenn das Schild eine bestimmte Menge an Schaden erlitten hat leuchtet es rot auf und der Kampf ist zuende. 3. ¨¹ber dem Schild der ¨¹berwachenden Magier ist jede Form des Schutzes und der Magie erlaubt. 4. Das t?ten von Kampfteilnehmern ist verboten. 5. Pers?nliche Interessen sind auf dem Trainingsfeld abzulegen.¡° ?Oh, das ist einfach, bekomme ich auch dieses Schild?¡° fragte ich ihn, w?hrend ich in meinem Geist meine Zauber aufrief und mein Schwert in einem Funkenregen vor mir erschien. ?Wenn wir mit echten Waffen k?mpfen w?re ich sonst sehr schnell kampfunf?hig.¡° ?Oh, ist das ein magisches Schwert?¡° fragte mich Elas mit gro?en Augen. ?Jetzt machst du mich neidisch.¡° meinte er scherzend. ?Es soll sehr schwer ein solches zu finden und sich mit ihm zu verbinden.¡° erkl?rte mir Elas vertr?umt, w?hrend er mit glitzernden Augen mein nicht allzu besonderes Schwert betrachtete. ??h und ja, sobald du das Feld betreten hast wurde das Schild auf dich gewirkt, hast du etwa keine Manasicht?¡° fragte er mich verwundert. ?Haa... ein weiterer Zauber den ich wohl noch lernen muss wie? Nein leider habe ich sie noch nicht erlernt. Ich werde jedoch die Augen danach offen halten.¡° erkl?rte ich w?hrend ich den Zauber um Fizzle zu beschw?ren in meinem Geist vorbereitete. Ich konnte meine drei Anfangszauber zwar ohne langen Spruch wirken, musste mir jedoch im Geist immer ein Bild davon machen und dann eine Art Fokuswort oder Geste ausf¨¹hren. In diesem Fall schnipste ich einfach mit den fingern und deutete auf einen Flecken neben mir. In einem pr?chtigen Funkenregen der kurzzeitig die Aufmerksamkeit des gesamten Trainingsplatzes auf sich zog, erschien Fizzle vor mir, bevor er auf seine Knie viel und mit der Stirn den Boden ber¨¹hrte, die H?nde neben dem Kopf angelegt. ?Meister, es tut mir Leid, ich habe versagt, ich habe sie nicht rechtzeitig gewarnt und ihnen nicht einmal genug Zeit erkaufen k?nnen.¡° platzte es direkt aus ihm heraus. Elas starrte den kleinen Imp einfach nur an, w?hrend ich hingegen den Kopf sch¨¹ttelte und mir die Stirn hielt. Ich hatte bereits etwas derartiges erwartet, aber peinlich fand ich es trotz allem noch. Mein erster Gedanke war ihn zu tr?sten, doch war mir klar, dass das weder ihm noch mir viel weiterhelfen w¨¹rde. ?Ist gut Fizzle. Die wenigen Sekunden die du mir erkauft hattest haben mir immerhin letztendlich das Leben gerettet. Wenn du dich jedoch f¨¹r zu schwach h?ltst, dann werde st?rker, so dass du mich eines Tages besch¨¹tzen kannst, denn auch ich werde trainieren und st?rker werden. Also steh auf sei stolz, denn dein Opfer rettete mir das Leben, vergiss jedoch nicht wie es h?tte enden k?nnen und lerne daraus. Werde st?rker und wei?er.¡° Zitternd stand Fizzle auf und schaute mich aus gro?en Augen an, bevor er sich einmal mehr tief verbeugte. ?Ich danke dir f¨¹r deine Gro?z¨¹gigkeit und deine wei?en Worte Meister. Ich werde sie nicht vergessen und stark werden wie du es dir von mir w¨¹nschst.¡° ?Haah. Tu das Fizzle.¡° meinte ich nur, bevor ich mich wieder Elas zuwendete und unbeholfen mit den Schultern zuckte. Dieser starrte jedoch nur unbeholfen den inzwischen wieder aufrecht stehenden Imp an, w?hrend dieser misstrauisch das Trainingsfeld beobachtete und zuckte beim Anblick all der Soldaten und Wachen , von denen einige die Waffen auf ihn und mich gerichtet hatten, nerv?s mit seinen Klauen. ?Tut mir Leid, dass du dir diese Szene mit ansehen musstest. Wenn du jedoch bereit bist k?nnen wir starten.¡° ??hh, ich bin derjenige der sich entschuldigen sollte. Da er ein Teil eurer Kraft ist, ist es kein Problem wenn ihr mich zu zweit angreift.¡° erkl?rte er mir mit leicht ger?teten Wangen, bevor er sein Schwert zog und eine Verteidigungsposition einnahm, etwas f¨¹r mich bisher komplett fremdartiges. Nach gesch?tzt einer Stunde tat mir jeglicher Muskel weg und ich schwankte ersch?pft vom Trainingsplatz. Elas war ein seltsamer Elf der sehr auf seine Manieren und seine Ehre achtete, war jedoch auch ein gewandter K?mpfer, der f¨¹r mich nur schwer zu durchdringende Schutzzauber beherrschte. Er hatte zwar einige Probleme mit den magischen Attacken aus zwei Richtungen und die Ablenkung durch Fizzle, gew?hnte sich jedoch im Laufe des Kampfes genug daran um mir sogar mitten im Kampf Tipps geben zu k?nnen wie wir unser Teamwork verbessern k?nnten oder wie ich mein Schwert zu halten h?tte, meine F¨¹?e zu positionieren h?tte, meine Schultern drehen sollte und noch viel mehr. Der Kampfstil der Waldelfen war aggressiv und unnachgiebig. Sie wichen nur den schwersten Angriffen aus und nutzten stattdessen ihre Magie und ihre R¨¹stung zur Verteidigung, w?hrend sie ihre St?rke und Geschwindigkeit zum Angriff benutzten. W?hrend ich mich jedoch nur noch schmerzhaft bewegen konnte, lief er immer noch aufrecht und stolz neben mir her, w?hrend er mir begeistert von ihrer Hauptstadt, einer gewaltigen Stadt aus gigantischen B?umen, erz?hlte. Der junge Elf war mir innerhalb der kurzen Zeit in der ich ihn kannte bereits an Herz gewachsen, mit seiner offenen Art und der Art wie er nicht auf mein mangelndes K?nnen herabsah, sondern stattdessen half wo ich Hilfe ben?tigte und fragte wo er meine f¨¹r ihn unbekannte Magie nicht verstand. ?Mirado, was h?ltst du davon nach der Schlacht mit mir zur Hauptstadt zu kommen? Meine zwei Jahre Aufenthalt in diesem Fort sind vor einer Woche abgelaufen und sobald die Gefahr vor¨¹ber ist wollte ich zur¨¹ck in die Hauptstadt gehen und dort meinen Vater unterst¨¹tzen. Ich bin mir sicher er w¨¹rde jemanden wie dich mit Freuden empfangen.¡° ?Mhh, ich bin mir noch nicht sicher. Ich bin dir dankbar f¨¹r dein Angebot, jedoch f¨¹hle ich mich in diesem Wald nicht wohl. Ich bin f¨¹r die Himmel geboren, nicht f¨¹r ein Leben im Schatten der B?ume. Hier f¨¹hle ich mich eingeengt und verletzlich.¡° Ich war selbst nicht sicher wann es angefangen hatte, jedoch begann ich mich irgendwann auf meiner Reise nach einem Flug durch die Weiten des Himmels zu sehnen und dem Ende des Waldes entgegenzufiebern, w?hrend ich immer unruhiger unter den m?chtigen Kronen der B?ume wurde. Wo ich fr¨¹her einen Spaziergang durch den Wald genoss, vermisste ich jetzt die freie Sicht auf den Himmel. ?Ah, ich verstehe, wenn ich so pr?chtige Fl¨¹gel wie du h?tte w¨¹rde ich mein Leben bestimmt auch nicht unter B?umen verbringen wollen. Doch merke dir, mein Haus steht dir immer offen. Wenn du auf deinen Reisen also einmal wieder in unserem Wald vorbeischaust und unsere Hauptstadt besuchst, dann frag einfach nach dem Haus der Karahon. Wenn du auf eine ehrliche Seele triffst so wird sie dir den Weg zu mir weisen k?nnen.¡° ?Ich danke dir, wenn ich es er¨¹brigen kann werde ich auf jeden Fall einmal vorbeischauen. Sag mir, kennst du dich au?erhalb des Waldes aus? Wei?t du was kommt wenn ich weiterhin nach Osten laufe?¡° ?Nat¨¹rlich, ich bin zwar nicht so versiert in den einzelnen St?mmen die dort leben, jedoch wei? ich, dass im Osten des Waldes nach gut weiteren 150km eine gro?e Ebene kommt die immer mal wieder von Bergen und H¨¹geln unterbrochen wird. Es gibt nur wenige kleine W?lder dort und die Ebenen werden sowohl von Menschen, Orks wie auch jeder Menge Monstern bev?lkert. Wenn du den Wald bereits gef?hrlich findest, ist die Ebene eine Todesgrube. Wobei... mit deinen Fl¨¹geln m¨¹sstest du den meisten Gefahren wohl davon fliegen k?nnen.¡° erkl?rte er mir l?chelnd. ?Ich werde es schon irgendwie schaffen. Immerhin habe ich m?chtige Begleiter an meiner Seite.¡° meinte ich l?chelnd, woraufhin Elas fragend auf Fizzle zeigte. ?Es tut mir Leid, dass ich es so sagen musst, jedoch m?gt ihr zwar ein gutes Team sein, den Gefahren der Ebene seid ihr jedoch nicht gewachsen.¡° ?Haha, Fizzle ist zwar ein treuer Begleiter, jedoch meinte ich ihn nicht. Ich meinte die G?tter selbst.¡° erkl?rte ich ihm, w?hrend ich grinsend mit dem Finger in den Himmel zeigte. ?Ah, das sind wahrlich m?chtige Begleiter, doch sind sie auch schwer zu verstehen und oft w?hlerisch mit ihrer Hilfe. Doch wenn du ihre Hilfe hast, so bist du allen Gefahren gegen¨¹ber ger¨¹stet.¡° Ich l?chelte nur ¨¹ber die ¨¹berzeugung meines neuen Freundes, ich war mir immerhin der Hilfe mindestens einer meiner G?ttinnen sicher und wusste jedoch sehr wohl, das ihre Hilfe in einem Kampf Monster gegen Biest nur hilfreich war. Trotzdem konnte ich mein bisheriges Gl¨¹ck bez¨¹glich Monstern und meiner Flucht auch nicht abstreiten und war mir sicher, dass sie auf die ein oder andere Art und Weise diesbez¨¹glich die Hand im Spiel hatten. Nachdem wir uns noch kurz unterhalten hatten, musste Elas wieder zur¨¹ck zu den Barracken der Rekruten, wodurch ich einmal mehr alleine zur¨¹ck blieb. Es juckte mich in den Fl¨¹geln einen kleinen AusFLUG zu unternehmen, jedoch war ich mir nicht sicher wie die Wachen darauf reagieren w¨¹rden und lies deswegen davon erstmals ab. Fizzle hatte ich auf den Rat von Elas nach dem ¨¹bungskampf bereits entlassen, um keinen unn?tigen ?rger zu provozieren. Stattdessen wanderte ich ein wenig durchs Lager, schaute den Wachen zu, grinste ¨¹ber die neugierigen Blicke an jeder Ecke, manche offen, manche versteckt und versuchte mir ein Bild vom Leben in einem Fl¨¹chtlingscamp zu machen und es mit den Berichten aus meiner alten Welt zu vergleichen. Letztendlich kam ich zu dem Entschluss, dass es in dieser Welt nicht anders war als in unserer. Zu wenig Platz, mangelnde Grundnahrungsmitteln, Hygiene Probleme, die hier jedoch durch Magie einged?mmt wurden und eine bohrende Langeweile und Hoffnungslosigkeit, die jedoch hier bereits durch die Erwartung der kommenden Schlacht abgel?st wurde. Kurz vor Sonnenuntergang war ich dann an der verabredeten Stelle um das Buch entgegen zu nehmen. Ich hatte bereits die 5 Gold aus meinem Beutel abgez?hlt und suchte jetzt unter dem Meer der sich sammelnden Soldaten den Magier mit dem Buch zu finden. Wie es sich jedoch herausstellte, fand er mich, denn im n?chsten Moment wurde ich bereits von hinten auf die Schulter getippt, und als ich hastig herumfuhr, stand dort der alte Magier mit einem schlicht aussehendem in Leder gebundenem Buch. ?Ich sch?tze du hast das Geld?¡° fragte er mich mit hoch gezogener Augenbraue, woraufhin ich ihm wortlos das Geld hinhielt und er mir grinsend das Buch reichte. ?Freut mich mit dir Gesch?fte zu machen.¡° sagte er, w?hrend er hastig das Gold verschwinden lie?. ?In dem Buch findest du eine Methode zur allgemeinen Manamanipulation sowie mehrere Anf?nger und Alltagszauber die nicht unter die Geheimnis Kategorie fallen. Jetzt entschuldige mich bitte, ich muss mich meinen Kameraden anschlie?en.¡° meinte er und bevor ich noch irgendetwas sagen konnte, war er bereits im Meer der Waffen und R¨¹stungen der anderen Soldaten verschwunden. Mit einem Schulterzucken packte ich auch das Buch mit etwas M¨¹he in meinen Beutel, bevor ich mich auf den Weg zu dem alten Elf machte, der mir einen Platz f¨¹r die Nacht zugesprochen hatte. Der Tag war zwar kurz, jedoch bereits anstrengend genug gewesen und ich wollte f¨¹rs erste jetzt nur noch meine Ruhe haben. Ich ¨¹berlegte noch kurz vielleicht eines der B¨¹cher zu lesen, verschob jedoch auch das in die Zukunft. Es dauerte eine Weile bis ich unter all den gleichen Zelten das richtige Zelt des alten Elfs wiederfand, es war wie alle anderen ungef?hr 3m lang, 2m breit und hatte innen drin insgesamt vier Schlafst?tten aus einer einfachen Fellunterlage aufgebaut. Der alte Mann war jedoch der einzige der sich momentan darin befand. Er lag bereits auf der hintersten Schlafst?tte und als ich hereinkam richtete er sich gem?chlich auf und zeigte auf die anderen Schlafst?tten. ?Such dir eine aus.¡° meinte er. ?Ihre eigentlichen Bewohner sind Teil der Unterst¨¹tzungs- und Materialgruppe und mit der Armee mitgezogen. Zumal es hier sowieso keine festen Pl?tze gibt. Wir sind immerhin alle gleich arm dran. Eine Decke wirst du nicht brauchen, die Zelte sind mit einem W?rmezauber versehen und sollten stets eine angenehme Temperatur wahren.¡° erkl?rte er mir. ?Danke sehr und vielen Dank f¨¹r den Tipp von vorhin. Ich habe mit einem der Rekruten trainiert und dabei mehr gelernt als ich es f¨¹r eine derart kurze Zeit f¨¹r m?glich hielt.¡° ?Gern geschehen, ich w¨¹rde dir jedoch empfehlen dich hinzulegen und zu schlafen, du hast immerhin nur bis zum Sonnenaufgang Zeit.¡° meinte der Alte, w?hrend er eine wegwerfende Handbewegung machte. Nachdem scheinbar alles gesagt war, drehte er sich um und schloss die Augen, w?hrend er leise etwas vor sich hinmurmelte. Er war zwar etwas kantiger und unfreundlicher als heute Mittag, doch konnte ich es ihm nur schwerlich ¨¹bel nehmen, immerhin waren seine Freunde und vielleicht auch Familie auf dem Weg zu einer Schlacht, oder vielleicht doch eher einem Gemetzel wenn ich es richtig verstanden hatte. Ich nahm mir die Matte in der Mitte um den alten Elf nicht zu st?ren und nicht direkt im Weg zu liegen wenn jemand ins Zelt kommen sollte. Das Schwert hielt ich diesmal aus Erfahrung neben mir bereit. Ich glaubte zwar nicht hier im Lager irgendwelchen Monstern zu begegnen, jedoch war Diebstahl eine durchaus wahrscheinliche M?glichkeit. Vor allem ohne meinen ¨¹blichen W?chter Fizzle. Mitten in der Nacht jedoch, erwachte ich einmal mehr in der mir inzwischen schon bekannten Umgebung, die ich einfach ?G?tterraum¡° getauft hatte. Vor mir standen Nyravie und Gaia in all ihrer Pracht. Diesmal jedoch stand neben ihnen noch eine weitere, mir unbekannte, G?ttin, kleiner als die zwei anderen, eingeh¨¹llt in eine silberne Aura, mit silbernen Haar, weiser Haut und zwei silberne Monde als Augen.¡° ?Willkommen mein Kind.¡° begr¨¹?te mich Gaia, noch bevor ich die Situation richtig erfassen konnte. ?Meine Tochter Luna hat eine Bitte und deine Aufgabe f¨¹r dich.¡° sagte Gaia l?chelnd. Woraufhin die G?ttin vor mir eine tiefe Verbeugung vollf¨¹hrte. Weltinfos und ?nderungen Nach langer Zeit mal wieder ein Update... wenn auch kein Chapter. Nachdem ich nach dem letztem Chapter eine sehr ausf¨¹hrliche R¨¹ckmeldung per PM bekommen hatte (du wei?t, dass ich dich meine und ich wei? nicht ob du willst, dass ich deinen Namen nenne), habe ich meinen Urlaub an der Loire und am Mittelmeer Frankreichs dazu benutzt ¨¹ber meine aktuelle Geschichte noch einmal nachzudenken. Als ich diese Geschichte startete war der Plan daf¨¹r... nicht existent. Die Motivation kam aus einem nicht funktionierendem Battlefield, wenig Lust f¨¹r die anderen 800GB Spiele auf meinem Rechner und einer fehlenden Geschichte zum Lesen. Au?erdem hatte ich am Tag zuvor dar¨¹ber lamentiert, dass es nur sehr wenige Geschichten gibt, wo der MC a) fliegen kann und b) es inzwischen immer mehr Geschichten gibt die nur noch dunkel und gegen die G?tter der Welt sind (ich glaube ich sagte es schon, aber ich bin Atheist, oder zumindest so was ?hnliches. Ich glaube es gibt einen Willen oder einen Gott, aber ich glaube nicht an irgendeine Religion). Ich genie?e zwar auch alle Geschichten die dunkel sind oder wo der MC nicht fliegen kann, aber es fehlte mir halt die passende Kombination. Mir wurde auch gesagt, dass mein MC ein ?wenig¡° zu h?flich w?re. Ich kann euch versichern, dass ist absichtlich so und wird nicht immer so bleiben. Ich habe mich einfach nur mal gefragt, was passiert wenn ein mehr oder wenig sch¨¹chterner und vorsichtiger Mensch in eine derartige Position kommt. Er w¨¹rde bestimmt nicht sein Maul aufrei?en und sich die Welt zu Feind machen. Ich denke er w¨¹rde es eher so vorsichtig und respektvoll wie m?glich angehen. Bis zum Ende des ersten Arcs wird sich das jedoch bereits ge?ndert haben. Jetzt zu den Ver?nderungen und ein paar Nebeninformationen. Ich habe die geplante Geschichte NOCHeinmal ¨¹berarbeitet und ver?ndert. Neue wichtige Charaktere eingef¨¹gt und sogar einen ganz neuen Abschnitt hinzu erfunden. Au?erdem habe ich einige ?Regeln¡° der Welt ge?ndert. Fangen wir also mal an. 1. Das Pantheon!
???--> <--???
\|/
Gaia
\|/\|/\|/\|/\|/\|/
Licht (???)Feuer (???)Erde (???)Luft (Nyravie)Wasser (???)Dunkelheit (???)
Recht (???)KriegJagd (Hircime)---HandelBlut (???)
Sonne (???)------------Nacht/Mond (Luna)
(Die Tabelle habe ich mit dem Table Editor von RR gemacht, hoffe sie ist in Ordnung) Wie ihr seht habe ich das Pantheon ein wenig erweitert und ver?ndert. Die zwei ????¡° Felder Oben sind noch absolut unbekannte (oder zumindest einer davon) Einheiten und alle G?tter mit denen der MC noch keinen Kontakt hatte oder deren Namen nicht direkt genannt wurde sind ebenfalls mit einem ????¡° als Name gekennzeichnet. Unter Gaia sind die 6 Hauptg?tter und darunter die jeweiligen untergeordneten. Jetzt fragt ihr euch vielleicht (oder auch nicht), warum manche 2 untergeordnete G?tter haben und manche nicht. Die Antwort dazu ist einfach. Inoffiziel: Ich hatte keine Lust mir mehr auszudenken und ben?tigte auch keine weiteren. Offiziel: Die Welt war ehemals als Spiel mit unendlichen M?glichkeiten kontruiert. Aufgrund dessen hat ein Spieler zumindest die Theoretische M?glichkeit einen der leeren Pl?tze im Pantheon einzunehmen und selbst zum Gott zu werden. Und warum der Gott des Handels unter dem Gott des Wassers steht? Ganz einfach: Der Gro?teil der Welt ist in Inseln aufgeteilt und durch das Meer getrennt. Aufgrund dessen sind die meisten gro?en H?ndler auch zugleich Seefahrer. Au?erdem fand ich, dass das Wasser den Handel recht gut repr?sentiert. 2. Die Spieler! Stolen from its original source, this story is not meant to be on Amazon; report any sightings.Ich m?chte Haupts?chlich auf den Unterschied zwischen den Spielern und den Einwohnern eingehen, s.w. die Sonderf?higkeiten der Spieler erkl?ren. 2.1. Tod der Spieler: a) Beim Tod durch ein Monster werden sie f¨¹r 2 Stunden RL Zeit gekickt und haben danach f¨¹r die selbe Zeit einen De-Buff auf -20% auf Statuswerte. b) Beim Tod durch einen anderen Spieler erh?ht sich die Todeszeit auf 4 Stunden, daf¨¹r gibt es keinen De-Buff, sondern einen +50% Schadensbonus f¨¹r die n?chsten 10 Stunden gegen den Killer. Dies tritt auch ein, wenn ein Spieler durch ein von einem anderem Spieler gelenkte oder gelockte Monster stirbt, aber nicht wenn es eine Absprache zwischen den Betroffenen gab. c) Beim Tod in einer Schlacht wird der Charakter bis zum Ende dieser gesperrt. Wenn die eigene Gruppe gewinnt passiert nichts weiter, falls sie verliert wird ein zuf?llig bestimmtes Item fallen gelassen, bevor die Leiche am Ende der Schlacht verschwindet. Bei M?glichkeit a und b werden alle ausger¨¹steten und nicht seelengebundene Gegenst?nde frei zur Pl¨¹nderung, bis die Leiche nach der Todeszeit verschwindet. Bei c sind auch die nicht seelengebundene Items sicher (Bis auf das zuf?llig bestimmte). 2.2. Inventar: Es gibt keins!!! Es gibt Beutel verschiedener Qualit?ten und mit oder ohne Seelebund. Als Dieb ist es immer M?glich einen zuf?lligen Gegenstand aus einem Beutel zu stehlen. Die Erfolgschance h?ngt jedoch von der eigenen F?higkeit, der Qualit?t des Beutels und den F?higkeiten des Besitzers ab. 2.3. Interface: Das Interface der Spieler zeigt ihnen ihr eigenes Leben, Mana, Ausdauer und aktuellen Hunger, sowie die Leben ihrer Gruppenmitglieder und die Leben des Gegners (in %). Dazu sehen sie Namen und Lvl von Freunden und Verb¨¹ndeten, aber nicht von normalen ?NPC''s¡° oder Spielern. Es ist also nicht immer leicht die zwei Parteien zu unterscheiden. Au?erdem haben sie im Gegensatz zu Einwohnern die M?glichkeit Nachrichten ohne spezielle Magie ¨¹ber lange Distanzen zu schicken, aber nur innerhalb von (friedlichen) St?dten oder D?rfern. (Mirado hat ¨¹brigens das selbe Interface wie ein Spieler, jedoch kann er keine Nachrichten verschicken) 3. Einwohner! 3.1 Tod der Einwohner: Wenn ein normaler ?NPC¡° stirbt, kann er in den n?chsten 3 IG Stunden wieder belebt werden. Sein K?rper bleibt nach seinem Tod 4 Stunden lang liegen und kann solange komplett gepl¨¹ndert werden, nach 3 Stunden l?st sich auch der Seelenbund seiner Gegenst?nde. 3.2 Interface: Die normalen Einwohner haben kein Interface, jedoch k?nnen sie verschiedene F?higkeiten Erlernen um das auszugleichen. 4. Magie u. Technik! Wie Magie funktioniert habe ich bereits schon einmal verwiesen, ich m?chte hier haupts?chlich auf noch nicht existierende Magie (wie Teleportation) eingehen. Da die Welt ehemals als Spiel gedacht war, gibt es die M?glichkeit diese ?verlorene¡° oder ?unbekannte¡° Magie zu entdecken/erfinden. Mit der Zeit wird die Welt also vom Einfluss der Spieler angetrieben einen technischen und magischen Revolution n?hern. Ich werde jedoch KEIN Schwarzpulver oder ?hnliches Einf¨¹hren (wer braucht schon so was dummes wenn er Magie hat???).
Hoffe ich habe euch nicht zu sehr genervt und dass ihr mir die ?nderungen verzeiht, auch wenn ich vieles noch gar nicht ausf¨¹hrlich erkl?rt hatte. Wenn ihr Fragen habt dann fragt ruhig heraus. Ich gedenke Momentan Kapitel 10 gegen Ende der Woche herauszubringen. Da ich jedoch faul, unmotiviert, lanisch und faul bin, werde ich darauf keine Garantie geben. Ich brauche f¨¹r ein Chapter mit Korrektur (meistens lass ich die weg) ca. 6-10 Stunden (oder so was in der Art, ich kuck nie auf ne Uhr). Da ich es jedoch meistens am St¨¹ck schreibe (Good bye sleep!), ist es nur eine Frage des Anfangens. Sagt mir doch aber bitte VORHER, ob ihr ein wenig romance in der Geschichte haben wollt. Ich m?chte nur darauf hin wei?en, dass ich keinerlei Ahnung habe ob ich es hinbekomme. Es k?nnte die Story also entweder ein wenig verbessern oder (noch weiter) versauen. Die Welt beginnt sich zu ver?ndern Jaja, ich wei? das Chapter ist ?ein bisschen¡° sp?ter als angek¨¹ndigt. Doch mein ?geliebtes¡° Windoof, meinte leider in der Nacht von Freitag auf Samstag (21./22.): ?Hey, ich bin im Stand Bye, jetzt fahre ich mich einfach selbstst?ndig hoch, f¨¹hre einen Neustart durch und schlie?e dir all deine Anwendungen dabei!!! :D¡° Tja, wie es nun einmal so ist... ich hatte nicht gespeichert -.- (bb 4,5k W?rter) Das hatte mir erstmals eine ganz sch?ne Schreibblockade verpasst, bis ich mich dann gestern doch dazu durchgerungen hatte es alles nochmal zu schreiben und es heute korrigierte. (Ich wei? um ehrlich zu sein nicht WIE OFT ich anderen Leuten bereits gesagt habe: ?Regel Nr.1 SPEICHER verdammt nochmal!!!¡° Aber ihr kennt es ja... Tu was ich sage und nicht was tu.^^)
?Und nun kommen wir zu dem H?hepunkt unseres heutigen ?OMEGA¡° Programms. Begr¨¹?en sie mit mir zusammen den Vertreter des momentan weltgr??ten und meist bekannten Spieleentwickler.¡° Unter lautem Applaus kam ein Mann auf die B¨¹hne den Mirado bereits in OMEGA kennen gelernt hatte. Selbstsicher l?chelte er einmal durch das Publikum und in die Kamera hinein, bevor er sich gelassen der Reporterin auf die Couch gegen¨¹ber setzte. ?Ich freue mich sehr heute hier her eingeladen worden zu sein und werde an Stelle von Argos versuchen so viele eurer Fragen wie m?glich zu beantworten. Bitte vergessen sie jedoch nicht, dass manche Informationen m?glicherweise unter die Kategorie der Firmengeheimnisse fallen und damit von mir nicht preisgegeben werden d¨¹rfen. Des weiteren finden sie auch s?mtliches wissenswertes auf unserer Homepage wieder.¡° ?Ich danke ihnen, nun denn, die Frage die den meisten unserer Zuschauer wohl auf dem Herzen liegt ist, was hat es mit dem pl?tzlichem Update nur wenige Stunden nach dem Release des Spiels auf sich und mit der darauf folgenden Unterbrechung der Spielserver nach nur einem Tag?¡° ?Nun, obwohl es die von mir meist erwartete Frage ist, ist es leider auch die am schwersten zu beantwortende.¡° erkl?rte der Mann, bevor er eine kleine Pause machte und einmal tief durchatmete. ?Um das Problem zu verstehen, m¨¹ssen sie zuerst etwas ¨¹ber das System verstehen auf dem OMEGA l?uft. Die ganze Welt vom OMEGA wird von einer Haupt KI genannt Gaia gesteuert und von mehreren Neben KI''s unterst¨¹tzt. Diese KI''s sind im Spiel als G?tter repr?sentiert und steuern die gesamte Welt eigenst?ndig, ohne direkten Eingriff von uns, den Entwicklern. Diese KI hat 6 Stunden nachdem das erste Mal ein Spieler ihre Welt betrat ein Update aus allen Eindr¨¹cken und Erlebnissen der mehreren Millionen Spieler gebildet und auf die Server aufgespielt. Die meisten Spieler nahmen dieses als ein Beben in der Welt von OMEGA war.¡° ?Sie meinen die KI hat selbstst?ndig und ohne ihr Wissen ein Update vorbereitet und aufgespielt?¡° fragte die Reporterin geschockt. ?Ganz genau. Die Kapazit?t der KI war weit aus gr??er als wir gedacht hatten und hatte unsere gr??ten Erwartungen noch bei weitem ¨¹bertroffen, in dem sie ein ehemals aus ¨¹bertragungsgr¨¹nden gesperrtes Ma? an Realismus wieder freischaltete. ?Dann war es also urspr¨¹nglich geplant das Spiel so aussehen zu lassen wie es jetzt ist?¡° ?Ganz genau.¡° ?K?nnen sie uns vielleicht sagen was sich alles ge?ndert hat, abgesehen nat¨¹rlich von den optischen ?nderungen? Einige Spieler erw?hnten bereits ein ver?ndertes Verhalten der NPC''s.¡° ?Dies ist Teil des ehemals gesperrten Realismus, wir versuchten die KI der NPC''s einzud?mmen, entschieden uns dann jedoch daf¨¹r sie so realistisch wie m?glich zu gestalten. Sie werden bemerken, dass sie nicht l?nger wie programmierte Roboter ihren Jobs nachgehen sondern ein individuelles Leben f¨¹hren werden und ihre Positionen, Einstellungen und Jobs wechseln k?nnen. Das hat nat¨¹rlich auch Auswirkungen auf das Questsystem. So k?nnen Spieler nicht l?nger erwarten die selbe Quest mehrfach von einem NPC zu bekommen. Auf der anderen Seite erh?ht es jedoch die Vielf?ltigkeit der Quests.¡° ?Ich danke ihnen. Dann h?tte ich noch ein paar Fragen zu den momentanen popul?rsten Ger¨¹chten rund um OMEGA und Argos. Stimmt es, dass die Explosion in Argos vor ein paar Tagen der Hauptserver von OMEGA war und das Spiel anschlie?end ohne Server weiter lief?¡° ?Das ist nat¨¹rlich Unsinn. Tats?chlich ist uns bei dem Update ein Server ¨¹berhitzt und hat daraufhin eine Explosion ausgel?st. Doch war das nur einer von vielen unterst¨¹tzenden Servern. Der Austausch dieses Servers war jedoch der Hauptgrund f¨¹r den Ausfall des Servers einen Tag nach dem Start des Spiels.¡° ?Und wie sieht es mit dem Spieler aus, der angeblich im Spiel gefangen wurde? Zahlreiche Spieler rund um Gregora haben bereits von ihm geh?rt und einige von ihnen haben sogar an einer Quest teilgenommen die ihm half vor den Sklavenf?ngern in der Stadt zu entkommen. Sogar einer der Tempel in der Stadt behauptet angeblich, dass der Avian aus der Quest einst aus unserer Welt kam und nun in der Welt von OMEGA gefangen w?re. Einige Spieler bringen die Ereignisse in Gregora und das Ger¨¹cht um den gefangenen Spieler auch mit dem Verschwinden der Avian als spielbare Rasse in Verbindung, k?nnen sie uns vielleicht mehr dazu sagen?¡° ?Nat¨¹rlich. Wir k?nnen best?tigen, dass es sich bei der besagten Person NICHT um einen Spieler handelt, sondern um einen von der KI kontrollierten und erstellten Avatar, der jedoch Daten und Erinnerungen aus unserer Welt besitzt. Wir sind uns seines Existenzgrundes nicht ganz sicher, nehmen jedoch an, dass er etwas ?hnliches wie ein GM der KI ist.¡° ?Sie meinen die KI hat sich ihren eigenen GM erstellt? Welchem Zweck dient er denn dann und welche Rechte k?nnen wir von ihm erwarten?¡° ?Sein Zweck liegt scheinbar im Besch¨¹tzen der Stabilit?t in der Welt, sowohl gegen¨¹ber Spielern wie auch gegen¨¹ber den Einwohnern. Seine Rechte scheinen sich jedoch vor allem auf das ?verbannen¡° von Spielern aus Omega zu beschr?nken. Aber keine Sorge, solange man nicht etwas wie die Zerst?rung der Welt oder die Ausrottung einer Rasse plant, sollte er einen nicht bel?stigen.¡° ?Dann ist er also die von der KI erschaffene Polizei?¡° ?Nicht unbedingt aber es geht ungef?hr in diese Richtung.¡° ?Und was hat das mit dem Verschwinden der Avian als spielbare Rasse zu tun? Wir haben mehrere Berichte von Spielern vorliegen, die ihren Avian Account gel?scht bekamen. Was hat es damit auf sich?¡° ?Derartige Unannehmlichkeiten tun uns nat¨¹rlich wahnsinnig leid und wir haben nat¨¹rlich alle betroffenen Personen entsprechend entsch?digt. Wie wir jedoch aus vergangenen Vorf?llen und VR wissen, muss man mit KI''s in der Regel recht vorsichtig umgehen, denn auch wenn sie nur ein beschr?nktes Bewusstsein haben, treffen sie manchmal unabh?ngige Entscheidungen und sperren unter Umst?nden den Programmierern anschlie?end den Zugang. Im Endeffekt ist es damit nicht mehr m?glich die von der KI getroffene Entscheidung r¨¹ckg?ngig zu machen. Genau aus diesem Grund haben wir immerhin das KI Kontrollgesetz, was er verbietet KI''s an ein ?ffentliches Netzwerk anzuschlie?en.¡° ?Wollen sie damit sagen, dass das Entfernen der Avian eine solche Entscheidung der KI war?¡° ?Das und das gesamte letzte Update mit eingeschlossen.¡° ?Nun, das ist wohl eine der gr??ten selbstst?ndigen KI Entscheidungen von denen ich bisher geh?rt habe. Ich danke ihnen, dass sie sich die Zeit genommen haben uns unsere und die Fragen zahlreicher Spieler und Zuschauer zu beantworten. Eine letzte Frage habe ich jedoch noch. K?nnen wir in Zukunft weitere solcher Updates oder selbstst?ndige Entscheidungen der KI erwarten?¡° ?Voraussichtlich nicht. Unsere Diagnosen zeigen, dass OMEGA momentan stabil und ohne Probleme l?uft. Es ist also nicht ersichtlich, dass die Server noch einmal heruntergefahren werden m¨¹ssen. Und nachdem unserer Programmierer die Sicherheitsl¨¹cke im System der KI gefunden haben sind auch weitere drastische Entscheidungen der KI nicht l?nger wahrscheinlich. Wir von Argos garantieren allen Spielern ein fl¨¹ssiges und realistisches Spie...¡°
?Bullshit!¡° fluchte Max, w?hrend er w¨¹tend auf den Ausschalter der Fernbedienung haute, bevor der Holomonitor mit einem leisem ?flupp¡° ausging und verdunkelte. ?Schatz, reg dich nicht so auf. Vergiss nicht, du arbeitest ab heute f¨¹r Argos.¡° meinte Isabella, w?hrend sie ihrem Mann beruhigend ¨¹ber die Schulter streichelte. ?Verdammt nochmal, wenn ich k?nnte und es auch nur ann?hernd helfen w¨¹rde, w¨¹rde ich diese Scharlatane eher vors Gericht zerren als f¨¹r sie arbeiten! Hast du nicht geh?rt? Sie bel¨¹gen die Welt nach Strich und Faden und bezeichnen Marius als ein Programm der KI, einen BUGG!!! Hast du etwa schon vergessen was sie seinen Eltern angetan haben? Sie behaupteten er w?re Tod, gestorben bei einem Autounfall in den sie seine Leiche geworfen hatten.¡° fluchte Max, w?hrend er immer lauter wurde und die Fernbedienung in seiner Hand auf den Holo Projektor schmiss. ?Das schlimmste aber von allem ist, dass sie uns das Maul verboten haben! Wenn ich seinen Eltern doch nur sagen k?nnte, dass ihr Sohn noch lebt, in einer anderen Welt aber immerhin am Leben!¡° fluchte er weiter, w?hrend er ersch?pft in seinen Sessel zur¨¹ck fiel. Seine Augen waren von dichten Schatten umrahmt und sein ehemals leicht runder Bauch hatte deutlich abgenommen in den letzten Tagen, vor allem nachdem er Kontakt mit Marius oder Mirado verloren hatte. Zahlreiche schlaflose N?chte und die konstanten Drohungen von Argos hatten ihm jeglichen Schlaf unm?glich gemacht. ?Du wei?t so gut wie ich, dass wir das nicht k?nnen.¡° meinte Isabella beruhigend. ?Wir sind unter Beobachtung, wahrscheinlich sogar jetzt in diesem Moment. Sie sind zu m?chtig, zu reich. Ein falsches Wort und wir landen auf der Stra?e oder noch schlimmer einen Meter unter der Erde.¡° ?Ich wei?, ich hoff ja nur, dass es ihm gut geht und dass er erfolgreich entkommen ist.¡° Ersch?pft schloss Max die Augen und lie? kurzzeitig seine Gedanken an den letzten Anblick seines Freundes schweifen, wie er den Wyvernreitern ein f¨¹rs andere Mal auswich und letztendlich ¨¹ber das Heer der Spieler davon flog. Obwohl es der Moment war, an dem er zum ersten Mal wirklich verstand in welcher Welt sein Freund nun lebte, war es zugleich auch seine beste Erinnerung, wenn er an der Wutausbruch der F¨¹hrung von Argos zur¨¹ckdachte, als diese von der Quest erfuhren. Bei diesem Gedanken konnte er nicht anders als sich ein leichtes L?cheln auf den Lippen zu erlauben. ?Aber hast du nicht auch deswegen den Job bei Argos angenommen? Um mehr Zeit in OMEGA verbringen zu k?nnen und ihn vielleicht zu finden und zu unterst¨¹tzen?¡° Mit einem Seufzer ?ffnete Max die Augen und schaute seine Frau mit liebevollen Blicken an. ?Du hast ja Recht, trotzdem gef?llt es mir nicht f¨¹r sie zu arbeiten. Es f¨¹hlt sich so an, als h?tten sie sich unser Schweigen gekauft, als h?tten wir Marius verkauft.¡° ?Du vergisst etwas, sie HABEN uns gekauft!¡° erwiderte Isabella schmunzelnd mit einem traurigem Blick. ?Nur weil sie uns keine andere Wahl lie?en, nur deswegen...¡°
Es war kurz vor Mitternacht, wir hatten das Lager der Werw?lfe bereits komplett umstellt und mit den Vorbereitungen begonnen. Unseren Spionen nach hatten wir es mit ungef?hr 30 K?mpfern und 50 Kindern zu tun, sehr wahrscheinlich einer Fl¨¹chtlingsgruppe, wenn auch einer sehr aggressiven. Obwohl wir Fl¨¹chtlingen gegen¨¹ber zwar nicht unbedingt offen waren, hatte diese Gruppe jegliche Chance auf Verhandlungen und Akzeptanz mit ihren ¨¹berf?llen bereits in den ersten Tagen gesprengt. Dagegen hatten wir ca. 200 elfische Standard Grenzverteidigungstruppen unter meinem Befehl. Zurecht siegessicher, schaute ich also aus einiger Entfernung auf den Eingang der H?hle in der sich die Biester zur¨¹ckgezogen hatten. Das Lager der Werw?lfe war eine Lichtung umgeben von zahlreichen Steinen und Str?uchern in denen man Fallen oder sich selbst gut verstecken konnte. Die Lichtung hatte deutliche Spuren einer Feuerstelle und abgebauter Zelte auf sich. Dahinter war eine steile Felswand die ungef?hr 80m breit und 12m hoch aus dem Erden ragte und zur anderen Seite flach absackte. Oben auf der kleinen Klippe stand eine einzelne gro?e und komplett verdorrte Tanne, wohingegen genau unter ihr auf Bodenh?he sich ein 2m breites Loch befand. Ich kam nicht drumherum die Biester f¨¹r die Wahl ihrer Position zu bewundern. Der Ort war den Elfen als heiliger Ort bekannte und so fiel es ihm und seinen Soldaten schwer hier Blut zu vergie?en. Auf der anderen Seite hatten sie den Eingang mit Felsen verschm?lert, wodurch immer nur ein oder zwei Krieger gleichzeitig hindurch kamen. H?tten sie einen Magier mit m?chtiger Zerst?rungsmagie dabei w?re dies zwar kein Problem, so blieb ihnen jedoch keine andere Wahl als auf die St?rke ihrer Schilder und R¨¹stungen so wie die Gewandtheit ihrer Krieger zu hoffen. ?Kommandant Gantar, unsere Scouts haben best?tigt, dass sich die Werw?lfe ins Innere des Heiligtums zur¨¹ck gezogen haben.¡° berichtete mir ein Soldat salutierend. ?Sehr gut. Wie sieht es mit m?glichen Fallen aus?¡° ?Unsere Leute sind momentan damit besch?ftigt die Vorbereitungen f¨¹r das Ausl?sen der Fallen zu beenden. ?Sehr gut, sag ihnen sie haben 5 Minuten. Ich m?chte das ganze m?glichst schnell zu Ende bringen.¡° ?Aber Sir, bei der Dunkelheit ist 10 Minuten das schnellst m?gliche um alle Vorbereitungen abzuschlie?en.¡° ?Dann macht halt Licht verdammt nochmal!¡° fauchte ich den Soldaten an, woraufhin dieser erschrocken zusammen fuhr, bevor er wieder formgem?? salutierte. ?Denkt ihr wirklich diese Biester wissen nicht schon l?ngst das wir hier sind? Der Wind weht bereits seit Stunden in ihre Richtung, selbst mit ihren reduzierten Sinnen bei Neumond sollten sie noch immer in der Lage sein unsere Position und Nummern zu bestimmen. Und jetzt geh und ¨¹bermittle meine Befehle, ich glaube wir alle wollen das ganze m?glichst schnell hinter uns bringen!¡° ?Jawohl Sir!¡° Nachdem der Soldat im Wald verschwand um meine Befehle zu ¨¹bermitteln, sah man kurze Zeit sp?ter mehrere Lichter im Wald aufleuchten, gefolgt von sich langsam vorw?rts bewegenden massiven Schildkugeln. Alle paar Meter wurden selbige Schildkugeln von Steinen oder fallenden Baumst?mmen getroffen und hin und wieder ?ffnete sich unter ihnen eine Fallgrube mit Speeren oder spitzen Steinen am Boden. Die Schildkugeln die die Magier gerade benutzen waren Teil der geheimen Magie ihres Stammes, ein massives Schild mit einem eingewebtem Gravitationszauber, wodurch es einen Druck ?hnlich dem eines normalen humanoiden ausl?ste. Als ich das sah, nickte ich meinen 4 Leutnanten kurz zu, bevor ich mich gem?chlich auf den Weg zur H?hle machte. Wortlos setzten sich die 180 K?mpfer hinter mir in Bewegungen und gemeinsam schritten wir als eine einzige Einheit nach vorne, bevor ich mit einem Handzeichen den Befehl zum Aufteilen gab und die schwer gepanzerten Krieger voran durch die ehemaligen Fallen schritten, dicht gefolgt von den Magiern und den Fernk?mpfern. Trotz unserer relativ lauten und hellen Ann?herung, blieb die H?hle jedoch komplett dunkel und Bewegungslos. ?Kommandant, die Sensormagie meldet noch immer volle Aktivit?t in der H?hle, es scheint keinen weiteren Ausgang zu geben. Sie sitzen in der Falle.¡° ?Sehr gut. Heizt ihnen ein. Wollen wir doch mal sehen, ob wir die Biester nicht aus ihrem Loch hinaus bekommen.¡° meinte ich mit einem m¨¹den L?cheln zu dem Magier der mir den Bericht brachte. ?Jawohl Sir. Magier Einheit! Feuer frei!¡° schrie er an meiner Stelle, woraufhin ca. 20 Magier in die erste Reihe kamen und eine kleine graue Kugel ¨¹ber ihren K?pfen levitierten (f?llt jemandem ein besserer Begriff ein?), bevor sie sie mit ihrer Magie zielgenau in den H?hleneingang schossen, wo sie sich in einer lauten Explosion und dickem schwarzem Rauch entz¨¹ndete. Doch trotz der offensichtlich starken Explosion, erreichte uns die Druckwelle jedoch schon nicht mehr, stattdessen wurde sie von einem schwach schimmerndem Schutzschild am H?hleneingang aufgehalten, welches daf¨¹r sorgte, dass die gesamte Explosion und die nachfolgenden freigesetzten Gase in der H?hle blieben. Doch Obwohl augenblicklich schrille Schreie aus dem inneren der H?hle die Nacht durchdrangen, dauerte es noch mehrere Minuten bevor pl?tzlich ein paar humanoide Formen durch die qualmenden Flammen zu sehen waren, die verzweifelt auf das Schild einhauten, bis es schlie?lich in sich zusammenbrach. Wenn wir wollten h?tten wir es zwar auch stehen lassen k?nnen, bis das Feuer seine Arbeit getan h?tte, doch h?tten wir damit wohl nur die Kinder und ohnehin schon Schwachen erwischt. Um die Krieger ernsthaft zu schw?chen m¨¹ssten wir sie entweder direkt treffen oder Stundenlang warten, was nur dazu f¨¹hren w¨¹rde, dass ihre fehlende Kraft durch das Ende der Neumondnacht zum Teil zur¨¹ck k?me. ?Macht euch bereit!¡° schrie ich, w?hrend die Formen w¨¹tend br¨¹llend die H?hle verlie?en und durch die hoch schwebenden Magierlichter sichtbar wurden. Sie sahen gr??tenteils Elfen sehr ?hnlich, mit spitzen Ohren, wenn auch nicht so lang und einem ansonsten muskul?sem menschlichen K?rper. Die einzigen Unterschiede waren ihr Gebiss und ihre Augen, die selbst bei Neumond noch mehr einem Wolf als einem Mensch glichen. Ihre Ausr¨¹stung bestand gr??tenteils aus hochqualitativer Lederr¨¹stung und stabilen Stahl Zweihandschwertern, jedoch war es offensichtlich, dass ihre Ausr¨¹stung bereits zahlreiche Schlachten durchgemacht hatte und die Reparatur grob vernachl?ssigt wurde oder nicht m?glich gewesen war. Was auf uns zust¨¹rmte waren die gesamten 30 Krieger die unsere Scouts unter ihnen ausgemacht hatten. Gelassen schaute ich ihnen in die Augen, w?hrend ich langsam die Hand hob. Die Angreifer die ein Schild dabei hatten hoben es bei dem Anblick sch¨¹tzend vors Gesicht, w?hrend sich die anderen hinter die mit Schild zur¨¹ckzogen und leicht duckten. Doch keiner von ihnen verlangsamte ihr Tempo. Noch immer spiegelte sich in ihren Augen keine Furcht um das eigene Leben. Stattdessen sah ich Akzeptanz und Bitterkeit. Eine Akzeptanz des Unausweichlichen Endes und Reue f¨¹r diejenigen, die sie zu besch¨¹tzen nicht in der Lage waren. ?Feuer!¡° schrie ich, w?hrend ich ruckartig den Arm nach unten bewegte. Im n?chsten Moment durchschnitten hunderte Pfeile die k¨¹hle Nachtluft und st¨¹rzten auf die anst¨¹rmenden Feinde herab, w?hrend gleichzeitig die Magier eine weitere Salve der alchimistischen Giftbomben Zielsicher auf die Angreifer schmissen. Mit einem m¨¹dem L?cheln schaute ich dem fliegendem Tod hinterher. Mit Hilfe eines Skills verlangsamte ich die Zeit f¨¹r mich, w?hrend ich ¨¹ber diesen schwachsinnigen Kampf nachdachte. Ich wei? nicht warum oder wieso die Werw?lfe hier her kamen, ich wei? nicht wieso sie anfingen unsere D?rfer zu ¨¹berfallen oder wovor sie geflohen waren. Doch all das war egal. Sie hatten den Kampf begonnen und wir w¨¹rden ihn beenden. Das war alles was z?hlte. Es mag vielleicht keinen Spa? machen, doch es war n?tig. Sobald die Monde wieder schienen w?ren wir es sonst die sich in der Defensive wieder f?nden und auch wenn sie keine ernste Bedrohung darstellen w¨¹rden, m¨¹ssten wir doch mit einigen Verlusten rechnen. Ich mag vielleicht f¨¹r ihre Rasse generell nichts ¨¹brig haben, doch ihren Mut im Kampf konnte ich nur bewundern. Ein letztes mal salutierte ich ihnen in Gedanken, bevor die ersten Geschosse sich in ihre Opfer fra?en. Doch im n?chsten Augenblick stellte sich die Welt f¨¹r alle Anwesenden auf den Kopf. Mit einem hellem Aufleuchten und einem lautem Knall, gefolgt von einer gewaltigen Schockwelle, verschwamm die Welt vor meinen Augen zu einem einzigen hellem Fleck. ?Magier, Schutzschilde errichten!¡° rief ich panisch, w?hrend meine Augen noch immer geblendet waren und sich nur langsam wieder an die relative Dunkelheit des eigentlichen Schlachtfeldes gew?hnten. Als ich wieder einigerma?en sehen konnte, fiel mein Blick als erstes auf die Quelle der Explosion. Ungef?hr 5 Meter ¨¹ber dem Boden flog sanft eine silbern leuchtende Figur, die ich erst vor gar nicht allzu langer Zeit gesehen hatte. Doch statt den mir bekannten grauen Fl¨¹geln, leuchteten diese jetzt in einem strahlendem Silber und seine Augen waren durch zwei runde silberne Monde ersetzt worden. ?DU!!!¡° schrie ich w¨¹tend, als ich erkannte wer vor mir stand. ?Du warst also doch auf ihrer Seite!¡° W?hrend ich noch Atem suchte und versuchte die Situation zu verstehen, richtete der Avian, der sich mir als Mirado vorgestellt hatte, seinen durchbohrenden Blick auf mich. Das sanfte Leuchten seiner Augen drang durch mich durch und las meinen Geist und meine Seele, lie? nichts verdeckt und hielt meinen Blick in sich gefangen. Um mich herum richteten sich zahlreiche Soldaten langsam auf, diejenigen mit einem weniger festem Stand wurden von der Schockwelle um geschmissen, w?hrend die besten Magier bereits ein gemeinsames Schutzschild zwischen uns und dem Avian errichteten. ?Kommandant Gantar, nehmen sie die Waffen herunter, ich bin nicht hier um euch zu Schaden und ich bin auch nicht derjenige dem dieser K?rper geh?rt.¡° Die Stimme des Avian war sanft, weiblich und sch?n. Komplett anders als ich es in Erinnerung hatte. Unsicher schickte ich eine magische Probe zu ihm, um seine F?higkeiten und seine St?rke absch?tzen zu k?nnen, doch im n?chsten Moment stie? ich auf eine Machtquelle so hei? und hell, dass ich meinen Geist zur¨¹ckziehen und verschlie?en musste und nur noch schwitzend zu ihm hinaufschauen konnte. Am liebsten h?tte ich mich umgedreht und w?re gerannt. Doch Leider war ich nicht alleine, sondern hatte die Verantwortung f¨¹r ¨¹ber 200 M?nner und Frauen unter meinem Befehl. So blieb mir nichts anderes ¨¹brig, als den Gott vor mir entgegen zu treten. Denn ein Gott war er ganz bestimmt und wenn ich mich nichts irrte dann wusste ich auch bereits welcher. Statt zu rennen kratzte ich jedes Br?ckchen Mut und Vernunft in mir zusammen und kniete Ehrfurchtsvoll vor der G?ttin nieder. This tale has been unlawfully lifted from Royal Road; report any instances of this story if found elsewhere. ?Verehrte Luna, bitte verzeiht mir meine vorherige Unh?flichkeit, doch war es mir nicht bekannt, dass ihr einen Avian als Apostel hattet. Darf ich euch um den Grund eurer Anwesenheit ersuchen?¡° fragte ich den Gott vor mir, w?hrend ich gleichzeitig vor Furcht am ganzem K?rper zitterte. Schillernd lachend sah die G?ttin auf mich herab. ?Es sei dir verziehen. Du konntest es nicht wissen, immerhin habe ich momentan keinen Apostel durch den ich sprechen k?nnte, geschweige denn einen Avian als solchen.¡° erkl?rte mir die G?ttin mit einem Lachen wie tausend silberne Gl?ckchen, w?hrend sich ein schmales L?cheln auf seinem Gesicht bildete. Verwirrt zog ich die Augen zusammen, meines Wissens nach konnten G?tter nur ¨¹ber drei Wege mit der Ebene der sterblichen Kommunizieren. ¨¹ber Zeichen, Gebete bzw. Tr?umen der Gl?ubigen und schlie?lich ¨¹ber ihren Apostel, dessen K?rper sie kurzzeitig in Besitz nehmen konnten und so eine physische Form erreichen k?nnen. Alle anderen Personen die nicht bereits von ihrer Macht durchtr?nkt waren, w¨¹rden bei direktem Kontakt vergl¨¹hen und sterben. Ein Hohepriester ihrer Religion w?re zwar noch in der Lage eine Projektion heraufzubeschw?ren und sie in seinen Tr?umen anzurufen, doch einen K?rper konnten sie nur durch ihren Apostel erlangen. Bevor ich jedoch zu sehr in Gr¨¹belei verfallen konnte, wurde ich von der G?ttin bereits wieder ins Hier und Jetzt zur¨¹ck gerufen. ?Ich bin jedoch heute hier um meinen zuk¨¹nftigen Apostel zu besch¨¹tzen. Eines der Kinder in dieser H?hle tr?gt mein Zeichen und ist dazu bestimmt in naher Zukunft mein Apostel zu werden. Und als solcher steht er und all jene die ihn begleiten unter meinem Schutz und solange sie sich im Schrein meines Gemahls und ihres Vaters aufhalten, ist es euch nicht erlaubt Hand an sie zu legen.¡° Noch immer l?chelte die G?ttin im K?rper des Avian, doch liefen mir bei ihren Worten mehr und mehr Schwei? den R¨¹cken hinunter, w?hrend meine Soldaten gr??tenteils vor Furcht oder Ehrfurcht erstarrt waren oder interessiert unser Gespr?ch beobachteten. Wegzurennen traute sich jedoch keiner von ihnen. ?Verzeiht uns bitte die Sch?ndung des Schreins der Jagd, doch diese Gruppe hatte mehrere unserer D?rfer angegriffen und gepl¨¹ndert und uns dadurch gezwungen zu reagieren.¡° versuchte ich die Situation sinnloserweise zu erkl?ren. Was wollte ich denn bittesch?n einem Gott erkl?ren? ?Du musst dich und die Taten deines Volkes nicht erkl?ren, ich bin mir bewusst wen die Schuld in dieser Angelegenheit gilt und ich versichere euch, dass die Verantwortliche Person entsprechend bestraft werden wird. Nat¨¹rlich werde ich jedoch auch euer Volk entsprechend f¨¹r seine Verluste entsch?digen werden. Mein Gemahl, dem das Land auf dem ihr Lebt geweiht ist, versichert euch f¨¹r das n?chste volle Jahr seinen Segen, eine gute Jagd und Ernte des Waldes sowie ein gesundes Jahr f¨¹r euer gesamtes Volk. Das soll euch als Entsch?digung genie?en. Und nun geht. Ich verspreche euch, dass meine Kinder ohne weiteren Schaden anzurichten in der n?chsten Woche aus eurem Gebiet verschwunden sein werden. Um dies sicher zustellen werde ich den Besitzer dieses K?rpers mit ihnen schicken.¡° Erleichtert atmete ich aus, als die G?ttin fertig war. Die Entsch?digung war mehr als wir je verloren hatten und genug um mein Volk und meine Vorgesetzten zu Frieden zu stellen. Und wenn alles was ich daf¨¹r tun musste ein paar Werw?lfe ziehen zu lassen, dann war die Entsch?digung den Preis wahrlich wert. ?Im Namen meines Volkes akzeptiere ich freudigst den Segen unseres Sch¨¹tzers und versichere die sichere Abreise der Werw?lfe.¡° Mit einer letzten Verbeugung verabschiedete ich mich von der G?ttin, bevor ich ihr meinen Schwei?getr?nkten R¨¹cken zudrehte und so schnell wie die H?flichkeit erlaubte zum Fort zur¨¹ck eilte. Ohne Anweisungen oder Zeichen folgten mir meine Truppen in absoluter Stille, nur unterbrochen vom Geklapper der Schwerter und R¨¹stungen. Beinahe tat mir ja der Schuldige unter den Werw?lfen leid. Der Zorn der G?tter war selten etwas angenehmes. Gleichzeitig jedoch wunderte ich mich ¨¹ber das Erscheinen der G?ttin in einem K?rper der offensichtlich kein Apostel war.
Von der G?tterebene aus beobachtete ich ¨¹ber eine Art Bildschirm durch meine eigenen Augen wie die Elfen abzogen, w?hrend mir Gaia sanft durchs Haar streichelte und Nyravie sich fr?hlich lachend an meinen R¨¹cken lehnte und in meinen Fl¨¹geln einwickelte. W?hrend Luna durch meinen K?rper hindurch mit den Elfen sprach und ich mich in der wohltuenden Aura Gaias und der erfrischenden Aura Nyravies befand, dachte ich an meine erste Begegnung mit Luna zur¨¹ck.
Nachdem Luna eine ¨¹berraschende Verbeugung vor mir vollf¨¹hrt hatte, richtete sie sich wieder auf und schenkte mir ein, typisch G?ttisches, wundersch?nes L?cheln. ?Wie du bereits von den Elfen gelernt hast, sind ihre Truppen heute Nacht unterwegs um eine Gruppe Werw?lfe auszuschalten. Ich muss dich bitten mir f¨¹r diese Nacht deinen K?rper zu leihen um sie davon abzuhalten.¡° ??h, h??¡° Verwirrt schaute ich sie an. Es war nicht einfach schlafen zu gehen, nur um direkt danach umringt von 3 sch?nen G?ttern aufzuwachen und dann gefragt zu werden ob man nicht bereit w?re seinen K?rper zu verleihen. W?hrend ich noch versuchte den Zusammenhang zu erfassen und zu verstehen warum die Werw?lfe die scheinbar die Aggresoren waren pl?tzlich gerettet werden sollten, legte mir Gaia beruhigend die Hand auf den Kopf und lies sie durch mein langes Haar gleiten. ?Langsam Luna, ich glaube du musst dich schon ein bisschen besser erkl?ren. Falls du es vergessen hast, Mirado ist neu in dieser Welt und dadurch mit der Geschichte nicht vertraut. Warum f?ngst du nicht einfach von vorne an, GANZ von vorne wohl bemerkt.¡° ??hm, in Ordnung.¡° mit einem Seufzer und einem schiefen Blick auf ihre Mutter setzte sich Luna auf eine aus dem nichts erschiene Couch, w?hrend zwischen uns ein mit Geb?ck und meinem neuen Lieblingswein bedeckter Tisch erschien. Gaia setzte sich hingegen auf einen am Tischende platzierten Sessel und nahm damit scheinbar die Rolle des Verhandlung Leitenden ein. Im n?chsten Moment wurde ich bereits von zwei sanften H?nden an den Schultern zur¨¹ck gezogen und landete auf meiner eigenen Couch. Bevor ich die Chance hatte irgendetwas zu sagen, sa? Nyravie bereits neben mir und wickelte sich in meinen linken Fl¨¹gel ein. Ich war zwar kein unerfahrener Junge mehr, trotzdem konnte ich die r?te dir mir bei einer derartigen N?he ins Gesicht stieg nicht vermeiden. Luna hingegen schien die Handlungen ihrer Schwester komplett zu ignorieren, wohin gegen Gaia sie nur mit eine hochgezogenen Augenbraue ansah und sich kurz r?usperte, sich dann jedoch scheinbar mit einem Seufzer dazu entschied es zu ignorieren. ?Um zum Thema zur¨¹ckzukommen. Ich bin die Schutzg?ttin der Werw?lfe und zusammen mit Hircime (Sry Bethesda, hoffe das ?m¡° sch¨¹tzt mich vorm ? ;) ), dem Gott der Jagd, auch ihrer aller Urahne. Im Gegensatz zu den Avian, wurden die Werw?lfe nicht erschaffen, sondern geboren. Deswegen haben sie auch eine wesentlich engere Bindung zum Mond und der Wildnis, als die z.B. Avian mit dem Himmel und dem Wind.¡° ?Dann willst du sie also besch¨¹tzen weil es deine Kinder sind?¡° fragte ich sie nachdem sie eine kurze Pause machte und mich mit ihrem Blick fragte ob ich ihr noch folgte, was wahrlich keine leichte Aufgabe war mit einer G?ttin neben einem die sich an mich lehnte und gerade mit den Federn meines Fl¨¹gels spielte. ?Nein, es ist eine Regel der wir uns alle unterwarfen, dass wir nicht unn?tig in die Kriege der Sterblichen eingreifen, solange es die Balance der Welt nicht unn?tig gef?hrdet. Es ist jedoch etwas anderes wenn es um unseren Apostel geht. Du musst wissen, dass ein Gott mit seinem Apostel einen Teil seines Seins, oder in anderen Worten einen Teil seiner Seele teilt. Das erlaubt es uns durch den K?rper unseres Apostels zu handeln. Gleichzeitig erlaubt es dem Apostel einen Teil unserer Macht zu benutzen. Das Problem dabei ist jedoch, dass ein Gott immer nur einen Apostel zugleich haben kann und nur ¨¹ber diesen einen Gestalt in der sterblichen Welt annehmen kann. Wenn wir versuchen einen anderen K?rper zu besetzen werden wir entweder durch die fehlende Resonanz abgewiesen oder im schlimmsten Fall wird der K?rper des sterblichen in einzigem Augenblick zu Asche verbrennen.¡° ?Moment! Was w¨¹rde denn dann mit mir passieren?¡° ?Bist du etwa sterblich?¡° fragte mich Gaia von ihrem Sessel aus am¨¹siert. ??h nein, ich sch?tze mal nicht. Also hei?t das, dass ihr meinen K?rper benutzen k?nnt oder wie?¡° ?Ganz genau, du bist eine Sonderheit in dieser Welt, eine Einheit jenseits aller Regeln und Normen und damit sbist du auch in der Lage Dinge zu tun, die ein normaler Sterblicher nicht tun kann. So wie z.B. deinen K?rper einem Gott zur Verf¨¹gung zu stellen, nat¨¹rlich nur mit deiner Zustimmung versteht sich. Da du jedoch kein echter Apostel bist, bekommst du daf¨¹r jedoch nicht im Ausgleich die Kr?fte die ein normaler Apostel hat.¡° erkl?rte mir Gaia. ?Deswegen bist du momentan auch der einzige der mir helfen kann. Nach dem Tag der Neugeburt dieser Welt habe ich lange nach einem geeignetem Apostel gesucht, bis ich mich f¨¹r die Seele und die Zukunft dieses Kindes entschieden habe. Doch noch ist sie zu jung um meiner Kraft komplett stand zuhalten und da momentan keiner meiner Hohepriester in der N?he ist, bleibst nur noch du als Kontaktm?glichkeit zur sterblichen Ebene. Deswegen bitte ich dich noch einmal.¡° Nachdem sie aufgestanden war verbeugte sie sich einmal mehr vor mir. ?Bitte leih mir deinen K?rper f¨¹r diese Nacht und f¨¹hre meinen Apostel in Sicherheit.¡° Ich war es nicht gewohnt das andere sich vor mir verbeugten und es war mich sichtlich unangenehm mir in der Situation eine Antwort ¨¹berlegen zu m¨¹ssen. Mit einem tiefem Seufzer atmete ich schlie?lich aus und schaute kurz in den kosmischen Himmel, bevor ich mich wieder der Mondg?ttin zuwendete. ?Du musst dich nicht vor mir verbeugen. Sind wir nicht letztendlich alle Kinder von Gaia?¡° fragte ich sie so locker wie ich konnte, in einem Versuch die Situation zu entspannen. Doch h?tte ich nicht gedacht, was f¨¹r eine Wirkung dieser Satz auf die anwesenden G?tter haben w¨¹rde. Gaia warf mir ein strahlendes L?cheln zu das mein Herz in eine sanfte Umarmung zog, Nyravie zuckte kurz zusammen und zog mir dabei eine Feder aus dem Fl¨¹gel, was ich nur Z?hne knirschend ertragen konnte, wohin gegen mich Luna einen Moment lang verwirrt anstarrte. Schlie?lich nickte sie mir mit einem ?Unn¡° zu und setzte sich wieder hin. ?Dann kleiner Bruder frage ich dich nochmal, w?rst du bereit mir zu helfen?¡° ?Mhh. Was das Ausleihen meines K?rpers betrifft, damit habe ich kein Problem. Doch so gerne ich dir auch helfen w¨¹rde deinen Apostel in Sicherheit zu bringen, so habe ich glaube ich nicht die Macht und die F?higkeiten dazu.¡° ?Das ist kein Problem. Wie ich bereits sagte ist es uns in der Regel nicht erlaubt direkt in die menschliche Welt einzugreifen. Wenn es jedoch darum geht unseren Apostel zu sch¨¹tzen, so ist das bereits etwas anderes. Zumindest vor Monstern k?nnen wir dich auf deiner Reise also besch¨¹tzen, so wie Gaia es auch bereits auf deinem Weg bis hier her getan hatte. Ich brauche dich jedoch als F¨¹hrung und als meine Stimme unter den Werw?lfen, solange bis sie unter Ihresgleichen wieder in Sicherheit sind.¡° ?Und du meinst sie werden auf mich h?ren? Ich habe wahrscheinlich nur ein hundertstel ihrer Kraft und mir fehlt es an Erfahrung mit dieser Welt.¡° Unwohl kratzte ich mir am Kopf, ich hatte eigentlich nicht vor gehabt so schnell Verantwortung f¨¹r andere ?Menschen¡° Leben zu ¨¹bernehmen und ich war mir wahrlich unsicher, ob ich dazu geeignet war. ?Mach dir darum keine Sorgen. Mein Wort ist alles was es braucht und sie werden dir zu F¨¹?en liegen. Und um ehrlich zu sein... ist deine St?rke im Vergleich zu ihnen noch wesentlich niedriger. Doch Macht kommt mit der Zeit und nicht mit dem Moment. Wenn du m?chtig werden willst dann musst du die N?he der M?chtigen suchen. Ich denke ihr k?nntet mehr von einander lernen als du vielleicht denkst.¡° ?Haahhh....¡° mit einem lautem St?hnen warf ich die H?nde in die Luft und lehnte mich zur¨¹ck in die weiche Couch. ?Hahhh... In Ordnung. Ich werde mein bestes tun um dir zu helfen. Aber erwarte keine Wunder von mir, ICH bin hier der einzige der KEIN Gott ist.¡° W?hrend ich eine d¨¹stere Miene zog, verfielen die drei G?ttinnen um mich herum in schallendes Gel?chter. ?Wenn du nur w¨¹sstest wie viele Bedingungen es gibt um ein Wunder wirken zu k?nnen.¡° meinte Gaia. ?Wie auch immer, also was muss ich tun?¡° ?Ich m?chte, dass du meinen Apostel zur¨¹ck zu Ihresgleichen f¨¹hrst. In der N?he ihrer alten Hauptstadt ist die momentan gr??te Gruppe der ¨¹berlebenden Werw?lfe. Wenn du sie dorthin f¨¹hren k?nntest und dort f¨¹r ihre Sicherheit sorgen k?nntest, w?re ich dir unendlich dankbar. Das Problem ist nur... dass ihre Hauptstadt momentan von einem Barbarenclan als St¨¹tzpunkt gegen ihren Rivalen benutzt wird. Im Gegensatz zu Monstern, lassen sich Menschen jedoch nicht so einfach von euch fernhalten.¡° ?Aha, dann muss ich also nur eine Gruppe Werw?lfe durch ein mir unbekanntes und h?chst wahrscheinlich feindliches Land schleusen, direkt unter die Nase eines Barbarenstammes der sie wahrscheinlich ehemals aus ihrer Heimat vertrieben hat und dann irgendwo in der N?he eine Gruppe Werw?lfe ausfindig machen und ihnen deinen Apostel bringen? Habe ich das soweit richtig verstanden?¡° fragte ich kopfsch¨¹ttelnd. ?Naja... ja.¡° meinte Luna l?chelnd. ?Aber du musst die Werw?lfe nicht suchen, ich werde dich zu ihnen f¨¹hren und daf¨¹r sorgen, dass sie dich bereits erwarten werden.¡° ?Haahh... soll ich auch noch gleich die Stadt zur¨¹ck erobern oder wie?¡° ?Mhh, das w?re glaube ich zu viel verlangt. Aber wenn du die Gelegenheit hast...¡° Mit zusammen gekniffenen Augen schaute ich die G?ttin vor mir an, nicht sicher ob sie es als Scherz meinte oder nicht. Auf ihrem Gesicht lie? sie sich jedenfalls nichts der artiges ablesen. Nach ein paar Sekunden gab ich den Versuch das Gesicht meines Gegen¨¹bers zu lesen endg¨¹ltig auf und wendete mich stattdessen wieder dem eigentlichem Thema zu. ?Na dann... bringen wir es hinter uns, was muss ich tun damit du meinen K?rper ¨¹bernehmen kannst?¡° ?Mhh, nicht wirklich, alles was du tun musst, ist dich nicht vor mir zu verschlie?en.¡° ?Mehr nicht?¡° fragte ich verwirrt, w?hrend Luna sich bereits ¨¹ber den Tisch lehnte und mir die Hand auf die Stirn legte. ?Mehr nicht.¡° im n?chsten Moment sp¨¹rte ich eine unbeschreibliche Kraft in mich eindringen. Instinktiv schreckte ich davor zur¨¹ck und verschloss mich davor. Nach kurzer Zeit jedoch merkte ich, wie die Macht vor meinen geistigen Toren mich nicht verbrannte, sondern stattdessen durch meinen Fleisch floss als w?re er nicht da und stattdessen meine Seele umspielte. Noch einen kurzen Moment z?gernd, ?ffnete ich mich schlie?lich der Macht und im n?chsten Moment f¨¹hlte ich wie die Verbindung zwischen K?rper und Seele getrennt wurde und viel ersch?pft in die Couch zur¨¹ck. Als ich die Augen wieder ?ffnete, war es als ob ich zwei Bilder zu gleich sah. Das eine war, wie mein K?rper in dem Zelt langsam aufstand und sich umschaute. Das zweite war das Bild wie ich gerade in der G?tterebene sa?, zusammen mit zwei G?ttinnen. Luna war scheinbar spurlos verschwunden. Im n?chsten Moment trennte sich jedoch das Bild meines K?rpers von dem was meine Seele sah und manifestierte sich stattdessen vor mir in einer Art Bildschirm. ?Besser?¡° fragte mich Gaia. ?Viel besser. Was passiert jetzt?¡° ?Wir schauen zu, was denn sonst?¡° meinte Nyravie grinsend, w?hrend sie weiterhin mit meinem Fl¨¹gel in ihren H?nden spielte. ?Mhh, sag mal Nyravie, gibt es eigentlich einen Grund warum du die ganze Zeit mit meinem Fl¨¹gel spielst?¡° fragte ich sie mit einer hochgezogenen Augenbraue. ?Nat¨¹rlich. Was meinst du warum ich den Avian derartige Fl¨¹gel gegeben habe? Ich mag sie. Das ist der einzige Grund. Und deine ganz besonders.¡° Mit einem Kopfsch¨¹tteln gab ich es auf die G?tter zu verstehen und schenkte mir stattdessen ein wenig Wein ein. Zum einem konnte ich mit ihnen freier reden als mit allen anderen die ich bisher getroffen hatte. Auf der anderen Seite jedoch konnte ich ihre Gedanken und Regeln zumeist nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. ?Knuddelst du eigentlich von jedem Avian den Fl¨¹gel?¡° fragte ich, w?hrend Luna gerade in einem blendendem Licht aus dem Zelt verschwand und ¨¹ber dem Schlachtfeld wieder auftauchte. ?W?re es dir etwas lieber ich w¨¹rde dich direkt knuddeln?¡° fragte mich Nyravie augenzwinkernd zur¨¹ck. ?Wei?t du was... vergiss es einfach.¡° meinte ich, w?hrend ich einmal mehr rot anlief. ?Nein tut sie nicht.¡° meinte Gaia grinsend. ?Sie mag dich halt einfach. Wie fast alle G?tter ¨¹brigens.¡° Verwirrt schaute ich zwischen den zwei G?ttinnen hin und her, w?hrend ich versuchte einen Grund zu finden, warum mich die G?tter m?gen sollten. ?Es ist ganz einfach. Zum einem bist du eine Art adoptierter Bruder und mit der Zeit wirst du bestimmt auch noch den Rest der ?Familie¡° kennen lernen. Und zum anderem sehen wir anders als du vielleicht denkst. Wenn wir jemanden ansehen, sehen wir als aller erstes seine Seele und deine Seele ist... interessant. Um genau zu sein ist sie absolut in der Wage. Was auch immer du mal gewesen warst. Jetzt bist du das Abbild dessen f¨¹r das wir G?tter stehen, ein Gleichgewicht der Kr?fte. Weder gut noch b?se, weder dunkel noch hell.¡° Verwirrt kratzte ich mir am Kopf. Zum einem best?tigte es etwas das ich schon lange vermutete, die ?Wiedergeburt¡° hatte mich ver?ndert. ?u?erlich wie auch innerlich. Zum anderem jedoch jagte mir die Vorstellung einer derartigen Ver?nderung auch ein wenig Angst ein. ?Werde ich mich denn dann nicht selbst verlieren?¡° ?Zum Teil hast du das bereits. Doch wo du auf der einen Seite etwas verloren hast, hast du auf der anderen etwas gewonnen. Das hei?t es im Gleichgewicht zu sein.¡° ?Ah, wie auch immer, ich bin was auch immer ich bin.¡° meinte ich lachend. ?Wie lange werde ich eigentlich noch hier sein? Ich meine bis Luna fertig.¡° ?Und genau das ist es was dich interessant macht.¡° meinte Nyravie. ?Ich sch?tze mal eine Weile wird es noch dauern. Aber wenn du willst kannst du auch jederzeit ohne unsere Hilfe hier her zur¨¹ck kommen. Du hast das selbe Recht wie alle meine direkten Kinder darauf.¡° ?Oh? Wie?¡° ?Wie du bereits richtig geraten hast, ist das eine andere Ebene als die der sterblichen. Der Bergriff ?G?tterebene¡° passt also ganz gut. Folglich k?nnen Wesen die keine G?tter sind oder nicht von uns hier her geholt wurden diese Ebene nicht betreten. Da du jedoch keiner der Sterblichen bist, wenn auch kein Gott, kannst du diese Ebene trotzdem betreten. Alles was du dazu tun musst ist es zu wollen. Am Anfang w¨¹rde ich dazu Meditation oder Schlaf empfehlen. Wenn du den Dreh erstmals raus hast wirst du jedoch in der Lage sein hier von einem Moment zum anderem herzukommen.¡° ?Das ist gut zu Wissen.¡° meinte ich. ?Gut, dann gibt es jedoch noch etwas das ich dich fragen muss.¡° Im n?chsten Moment verschwand das L?cheln von Gaias Gesicht und auch Nyravies sonst frohe Stimmung wurde augenblicklich ernst, w?hrend sie ihrer Mutter einen durchdringenden Blick zuwarf. ?Ok... jetzt bin ich nerv?s.¡° meinte ich nerv?s, w?hrend mir die Situation unangenehm in die seelischen Knochen kroch. ?M?chtest du zu unserem W?chter der Balance werden?¡° fragte mich Gaia mit ernster Mine frei heraus.
Fangen wir mal an... man, ich wei? jetzt schon, dass wird mal wieder ein viel zu langer Schlusstext. 1. Ich habe einen gewaltigen Fehler in der Story entdeckt. Die Level die ich den anf?nglichen Kapiteln genannt hatte K?NNEN nicht stimmen. Ein erwachsener Mensch wird mindestens Stufe 10 sein, es geht gar nicht anders. Immerhin bekommt man Level mit steigendem Training. In einer Welt die gef¨¹llt mit Monstern und verschiedenen miteinander im Krieg liegenden Rassen ist, MUSS man irgendeine Art von Training haben. Das wirft nat¨¹rlich das Problem auf, dass Mirado seine Gegner nie im Leben h?tte t?ten k?nnen. Er hatte zu dem Zeitpunkt immerhin kein Training. 2. Kann mir jemand einen Link zu einem gutem Namensgenerator schicken? Namen sind eindeutig meine Schw?che :/ Ich bekomme es ja noch nicht mal hin mir die Namen aller Klassenkameraden nach 3 Jahren zu merken, wie soll ich mich dann an ein paar Namen erinnern oder ein paar ausdenken wenn ich sie gerade in der Story brauche? 3. K?nnt ihr mir vielleicht eine R¨¹ckmeldung ¨¹ber die (m?gliche) Entwicklung meines Schreibstils geben? Ich habe dieses Chapter mehr oder weniger zweimal geschrieben.(2 ? mal mit meiner Unvorsichtigkeit eingerechnet) Erst einmal so und dann nahe zu jeden Paragraph noch einmal, w?hrend ich ihn auf Fehler durchsucht habe und die Formulierung ein wenig ge?ndert hatte. Zahlt es sich aus oder kann ich mir die Arbeit in Zukunft sparen? 4. Ich hoffe ihr seid mir nicht b?se ¨¹ber die letzten zwei abrupten Enden... wenn doch, naja, auch egal... Der Sinn hinter dem heutigem Titel wird jedoch erst in der Zukunft erkl?rt. Also nicht wundern deswegen. 5. Da es mehr Leute f¨¹r eine Romance gab als dagegen, habe ich mich dazu entschieden die Version mit der Romance zu benutzen, zu eurer Information, dass ist die l?ngere Version. Ob ich jedoch das allzeit bekannte und beliebte Haremthema dazunehmen soll wei? ich noch nicht. Wenn ja beschr?nke ich es jedoch auf 2-3. Wohl eher aber nicht. Ch. 11 Das Universum setzt sich in Bewegung Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich der Name der Geschichte von ?Avian | Weder Spieler noch NPC¡° zu ?Avian | Der Krieg der Welten¡° ge?ndert hat. Das ?Avian¡° ist eigentlich auch nur f¨¹r den Wiedererkennungswert drin ;). Wie ihr vielleicht bereits bemerkt habt/bemerken werdet und ich auch bereits gesagt habe, ist das jetzige Ziel der Geschichte etwas ganz anderes als ich je geplant hatte und WESENTLICH gr??er geworden. Aus der alten Geschichte: ?Hey, mir ist langweilig und ich will ne Geschichte ¨¹ber nen MC schreiben der fliegen kann¡­¡° ist etwas geworden das mehrere Welten beinhaltet, Kriege, politische Intrigen, Liebe, Verlust und Aufopferung f¨¹r ein h?heres Ziel. Ich hoffe alle jetzigen Leser werden mir weiterhin folgen und vielleicht ja ein paar R¨¹ckmeldungen geben und anderen von dieser Geschichte erz?hlen. Denn je mehr Leser und R¨¹ckmeldungen ich habe, umso motivierter bin ich :) F¨¹r die Motivation dieses Chapters bedanke ich mich bei meinen lieben neuen Lehrern deren von mir gegebenen Spitznamen ich hier lieber nicht nenne und meiner lieben neuen Klasse deren Lieblingsw?rter ich hier lieber auch nicht nenne. Um einen m?glichen Wutausbruch meinerseits zu verhindern (war noch nie sch?n¡­) habe ich also dieses Chapter geschrieben. Das waren immerhin ¨¹ber 10 Stunden Zeit in denen ich mich abreagieren konnte^^ Also JA ich BIN gestresst -.-
Als ich langsam wieder, zur¨¹ck in meinem K?rper, zu mir kam, ¨¹berfiel mich als aller erstes Schmerz. Jeder Muskel und jeder Manakanal in meinem K?rper schien unter Feuer zu stehen und war bis aufs ?u?erste Strapaziert durch die Macht die Luna auf meinen K?rper ausgewirkt hatte. W?hrend der Schmerz langsam nachlie?, versuchte ich irgendeine andere Art der Ver?nderung festzustellen, bis ich schlie?lich auf die Idee kam die in dieser Welt einfachste Methode zu benutzen, mein Statusfenster. Mein Leben hing trotz des Schmerzes bei 100%, doch stattdessen hatte sich mein lvl von 3 auf 9 erh?ht. Anscheinend hatte der alte Elf also recht und man konnte durch Training oder dem ¨¹berkommen von Ereignissen, von Spielern wohl ?Quests¡° genannt, Erfahrung bekommen. Da ich jedoch erstmals nicht in Gefahr war, verschob ich das Untersuchen der restlichen Ver?nderungen erst einmal auf sp?ter. Nachdem der Schmerz etwas nachlie?, versuchte ich mich auf die Seite zu drehen und meine Umgebung unter Augenschein zu nehmen. Ich lag in einer H?hle auf einem Steinaltar, gepolstert nur durch ein wei?es Laken, umgeben von ca. 100 knieenden Werw?lfen, die Respektvoll zu Boden schauten und nicht einen einzelnen Laut von sich gaben. Ich wusste nicht genau was vorgefallen war nachdem die Elfen abgezogen waren. Zudiesem Zeitpunkt war ich gerade auf eine Diskussion mit Gaia und Nyravie konzentriert. Das einzige was ich wusste, war die kurze Zusammenfassung die mir Luna am Ende gegeben hatte. Tief Seufzend lie? ich meinen Blick ¨¹ber die Menge gleiten. Der Gro?teil von ihnen waren Kinder und nur gut ein Drittel schien Kampftauglich zu sein. Nichts was ich nicht bereits wusste oder erwartet h?tte, doch es direkt vor mir zu sehen und mit dem Hintergedanken an den Weg den man mich gebeten hatte zu gehen, war es pl?tzlich doch etwas ganz anderes. Das schlimmste jedoch war, das Luna recht hatte. Sie hatte mir bereits gesagt, dass ein Wort von ihr alles w?re das ich je ben?tigen w¨¹rde um mir ihrer Treue sicher zu sein. Doch anstatt mich zu beruhigen, machte es mich stattdessen nerv?s. Sie lie? sie mir Treue und Gehorsam schw?ren, bis an den Tag an dem ich meine Aufgabe erf¨¹llte und ihren Apostel zur¨¹ck in ihre Gemeinschaft gef¨¹hrt hatte. Sie gab mir ihr Leben und ihre Zukunft in die Hand und damit einer Verantwortung der ich mich noch nicht gewachsen f¨¹hlte. Zumindest f¨¹r die meisten von ihnen galt dieser Befehl¡­ Mit einem Stirnrunzeln h?rte ich noch immer ihr Kichern in meinem Kopf, als sie mir sagte: ?Du hast bereits zugestimmt unser Schild, Schwert und Richter zu werden, doch egal wie m?chtig du auch in der G?tterebene sein magst, in der weltlichen bist du immer noch schwach und wirst jede Hilfe ben?tigen die du kriegen kannst. Betrachte dies als mein Geschenk zu deiner Ernennung als W?chter. Lerne sie zu f¨¹hren, denn du wirst einmal Millionen in die Schlacht f¨¹hren. Wenn sie dich nach deiner Aufgabe immer noch akzeptieren werde ich niemanden davon abhalten und sie mit meinem Segen dir hinter her schicken.¡° Erneut Seufzte ich und lie? meinen Blick aus der Leere zur¨¹ck auf meine neue Verantwortung fallen, ganz besonders auf ein kleines M?dchen in den Armen einer Frau ziemlich am Ende der Gruppe, ich wusste nicht woher ich es wusste, doch ich war mir sicher, das war der zuk¨¹nftige Apostel von Luna und die einzige Person die ich wirklich besch¨¹tzen sollte. Alle anderen waren nicht viel mehr als ein Mittel zum Zweck in den Augen der G?tter. War es nicht ironisch wie die G?tter ihre Kinder lieben und opfern zu gleich konnten? F¨¹rs erste verdr?ngte ich jedoch meine Unsicherheit und meine rastlosen Gedanken ¨¹ber die unsichere Zukunft. Was z?hlte war das hier und jetzt. Und jetzt hatte ich ein ganzes Rudel von Werw?lfen vor mir die auf meinen Befehl warteten. ?Steht auf! Die Nacht hat nur noch wenige Stunden. Packt alles zusammen und macht euch bereit abzuziehen. Wir haben den Elfen gegen¨¹ber ein Versprechen einzuhalten und ich gedenke nicht es zu brechen. Nehmt alles mit was wir irgendwie auf unserer Reise zur¨¹ck in eure Heimat gebrauchen k?nnen. Den Rest last da. K?mpfer, k¨¹mmert euch um eure Ausr¨¹stung so gut es geht, sie befindet sich in einem furchtbaren Zustand. Bei der n?chsten Gelegenheit werden wir sie von einem Experten reparieren lassen m¨¹ssen. M¨¹tter, k¨¹mmer euch um eure Welpen, sorgt daf¨¹r, dass sie gef¨¹ttert und ruhig sind. Ich m?chte unn?tige Konfrontationen gerne vermeiden. Ihr habt eine Stunde, meldet euch bei mir wenn ihr fertig seid. Solange lasst mich meine Gedanken ordnen und einen Plan formulieren.¡° In einer einzigen fl¨¹ssigen Bewegung standen Krieger und Kinder zugleich auf und schrien lautstark: ?Wie der Alpha befiehlt!!!¡° bevor sie sich daran machten Beutel zusammen zu schn¨¹ren, Kinder zu f¨¹ttern oder in die Beutel zu stecken und ihre Waffen und R¨¹stungen von den Chemikalien der Elfen zu reinigen. Nachdem ich das ganze eine Weile lang beobachtet hatte, ging ich zum Eingang der H?hle und schaute unsicher in den mondlosen Nachthimmel herauf. `War das was ich tat das richtige? War ich der richtige? W¨¹rde ich sie am Ende nicht alle in den Tod f¨¹hren?¡ä Zahllose Gedanken schossen mir durch den Kopf, bis ich mich selbst zur Ruhe zwang und alles unn?tige verdr?ngte und mich stattdessen auf die Aufgabe vor mir konzentrierte. Ich hatte in meinem Kopf eine detaillierte Karte des gesamten Kontinents von den G?ttinnen bekommen. Der Weg zwischen hier und unserem Ziel war laut dieser gesch?tzte 1200km Luftlinie. Wenn ich alleine und auf freier Fl?che w?re w¨¹rde ich es wohl in ungef?hr 2 Wochen zur¨¹ck legen k?nnen. Mit einem ganzem Tross, der dazu nicht fliegen kann, w?re das ganze jedoch sicherlich langsamer. Au?erdem m¨¹sste ich sicherere und versteckte Routen w?hlen, fernab s?mtlicher St?dte. Oder¡­ Pl?tzlich kam mir ein anderer Gedanke, der uns entweder alle ins Verderben oder bis an die Spitze bringen k?nnte. Warum sollten wir uns vor den Barbaren verstecken? Waren es nicht ZWEI kriegerische Barbarenst?mme die in ihrem Krieg die Werw?lfe vertrieben hatten? Was w?re wenn wir uns einem von ihnen anschlie?en w¨¹rden und sie in ihrem Krieg unterst¨¹tzen w¨¹rden? Es w¨¹rde sicherlich viele Tote unter den Werw?lfen geben, doch soweit ich verstanden hatte, waren Werw?lfe exzellente Frontk?mpfer und w?ren eine Bereicherung in jeder Armee. Vor allem wenn ich es schaffe die restlichen Werw?lfe zu versammeln. Mit einem Nicken entschied ich mich diesen Weg zumindest zu versuchen. Jetzt blieb nur noch die Frage der Wahl des zuk¨¹nftigen Partners. Mit einem Schulterzucken verschob ich auch diesen Gedanken jedoch erst einmal in die Zukunft, zumindest bis ich mehr Informationen von den Werw?lfen bekam. Stattdessen wendete ich mich meinen Statuspunkten zu.
Statuswerte Mirado
Rasse:AvianTitel:W?chter der Balance
Klasse:Ewiger W?chter
Level:9Erfahrung:450/5580
Leben:214Mana:368
St?rke:16Agilit?t:31
Vitalit?t:16Intelligenz:29
Weisheit:16Ausdauer:29
Robustheit:16G?ttlichkeit1
Freie Statuspunkte:28
Manaregeneration:17,86 die Minute
Lebensregeneration:6,62 die Minute
R¨¹stung:26
Ich konnte immer noch nur schwer fassen, dass ich in einer einzigen Nacht mehr als 3x so stark wurde wie zuvor. Zugegeben, ich hatte jetzt erst gerade mal die St?rke eines normalen Erwachsenen in dieser Welt, doch dank meiner neuen Klasse waren meine Zukunftsaussichten besser denn je. Zumindest wenn man von der mit ihr einhergehenden Aufgabe absah¡­
Ewiger W?chter: Der ewige W?chter ist eine einzigartige Existenz in einer Welt. Seine Aufgabe ist es die Welt, die G?tter und die Balance zu besch¨¹tzen. Um dies zu erm?glichen hat er sowohl g?ttliche Macht in der Ebene der G?tter, wie auch einen physischen K?rper in der Ebene der Sterblichen und stellt damit eine einzigartige, zweigeteilte, Existenz dar. Der W?chter steht au?erhalb des Pantheons, um ¨¹ber es zu wachen und zu richten und wird als g?ttliche Einheit auf dem Tempelsteinen mit seinem pers?nlichen Zeichen dargestellt. +20% Leben (-10%) +5% auf alle Statuswerte (+35% Agi. / +15% Int. / +15% Ausd. / +5% Rest [au?er G?ttlichkeit]) +10% auf Mana und Lebensregeneration +5 auf alle Statuswerte [au?er G?ttlichkeit]
Es war erst die erste Statusmeldung die ich ?ffnete, doch war es bereits genug um mich in einen weiteren inneren Konflikt zu sto?en. Sollte ich mich dar¨¹ber freuen oder sollte ich mich dar¨¹ber aufregen, dass jeder Tempel auf der ganzen Welt von mir wissen w¨¹rde sobald sie einen Blick auf ihren Tempelstein warfen? Interessiert betrachtete ich meine rechte Handfl?che, auf der mit goldenen Linien ein zuvor nicht dagewesenes Symbol glitzerte. Es war ein gefl¨¹geltes Schild, mit einem Schwert in der Mitte an dessen Parierstange zwei goldene Waagschalen angebrachte waren. Das Schild und das Schwert waren von zahlreichen feinen Runen und verschlungenen Linien verziert, wohingegen die Waagschalen eher einfach und schlicht wirkten. Die Zwei Fl¨¹gel waren mit jeder einzelnen Feder in feinsten goldenen Linien dargestellt und waren halb hinter und halb vor dem Schild zusammen gefaltet. Weitere Statusmeldungen erst einmal ignorierend, beschloss ich zuerst einmal die unverteilten Statuspunkte zu verteilen und meinen neuen Statuswert unter die Lupe zu nehmen.
G?ttlichkeit: G?ttlichkeit gibt die Kraft des Glaubens an dich an und beeinflusst deine Macht in der Ebene der G?tter. Sie wird benutzt um Wunder zu wirken und Gl?ubige zu belohnen. Sie ist proportional zu der Anzahl deiner Anh?nger und der St?rke ihres Glaubens. Dieser Attributwert l?sst sich nicht durch Statuspunkte erh?hen.
?Gro?artig. Soll ich etwa noch einen eigenen Kult aufbauen oder wie?¡° fragte ich niemanden speziellen genervt. ?Aber von wem kommt dann das eine G?ttlichkeit? Ist das der Standardwert?¡° ?Wenn ich alle Bonusse durch den Klassenwechsel abziehe, komme ich auf zus?tzliche 3 Intelligenz und 8 Robustheit die durch die Art der gewonnen Erfahrung bereits vorbestimmt waren. Das hei?t, ich komme auf insgesamt 41 Statuspunkte, 11 mehr als ich durch ein regul?res lvl up bekommen h?tte. Zufrieden mit dem aktuellen Ergebnis verteilte ich die restlichen 28 Statuspunkte auf 8 Intelligenz, 5 Ausdauer, 5 Agilit?t, 5 Vitalit?t und 5 St?rke. Jetzt wo mein -30% Lebensbonus durch meine Rasse und alte Klasse nahezu aufgehoben war, lohnte es sich endlich wieder in Vitalit?t zu investieren und mit etwas mehr Punkten in St?rke und Intelligenz w¨¹rde ich mit meinem Buff auch im Nahkampf f¨¹r mein Level einen passablen K?mpfer abgeben. Die Agilit?t und die Ausdauer waren haupts?chlich f¨¹r den Luftkampf gedacht, wobei ich vermutete, dass auch St?rke dabei eine Rolle spielen w¨¹rde. Meine neuen Statuswerte waren also:
Statuswerte Mirado
Rasse:AvianTitel:W?chter der Balance
Klasse:Ewiger W?chter
Level:9Erfahrung:450/5580
Leben:261Mana:460
St?rke:21Agilit?t:38
Vitalit?t:21Intelligenz:38
Weisheit:16Ausdauer:35
Robustheit:16G?ttlichkeit1
Freie Statuspunkte:0
Manaregeneration:22,33 die Minute
Lebensregeneration:6,5 die Minute
R¨¹stung:26
(AN: 1. Ich hoffe die Tabelle funktioniert. 2. Ja, ich wei?, die Lebensregeneration ist niedriger als zuvor. Das liegt daran, dass ich das ganze per Excel-Tabelle berechne und dadrin die Formel auf: (Leben*(0,022+Vitalit?t*0,0003))*1,1 ge?ndert habe, von der alten Formel: (Leben*(0,025+Vitalit?t*0,0005))*1,1. Der Grund daf¨¹r war, dass ich es f¨¹r eine VR Welt zwar in Ordnung finde wenn man sich recht schnell regeneriert, man aber nicht in 30-40 Minuten ohne jegliche Hilfsmittle auf 100% geheilt werden sollte. Da ich jedoch zu faul bin die alten Werte nochmal in die Tabelle einzutragen um die alte Regeneration zu ermitteln¡­ AN END) Zufrieden mit den aktuellen Ergebnissen wandte ich mich stattdessen den n?chsten zwei Statusmeldungen zu. Diesmal jedoch betrafen sie nicht mich sondern meine zwei Gef?hrten.
Dein Begleiter Fizzle hat durch den Seelenkontrakt zu dir eine Ver?nderung seines Wesens erfahren. Er verf¨¹gt jetzt ¨¹ber das neutrale Attribut ?G?ttlichkeit¡° und hat damit eine allgemeine Magieresistenz von 30% gegen alle Elemente gewonnen. Desweiteren wurde seine zuk¨¹nftige Entwicklung von dieser Ver?nderung beeinflusst.
Dein Begleiter ?Verfluchtes Schwert¡° hat sich entwickelt zu ?Klinge des W?chters¡° Schaden: 15-20 + Blutsauger: 10% der genommenen Lebenskraft wird in Leben f¨¹r den W?chter umgewandelt. + G?ttliche Klinge: Das Schwert absorbiert Kraft aus der Umgebung und unterst¨¹tz damit ihren Meister. + Intelligente Klinge: Das Schwert hat begonnen ein Bewusstsein zu entwickeln und wird keinen anderen als den W?chter als Meister und Tr?ger akzeptieren. Ihm jedoch wird sie bis ans Ende aller Zeiten treu zur Seite stehen.
So sehr mich die Ver?nderung in meinem treuesten Gef?hrten Fizzle auch ¨¹berraschte und erfreute, war ich umso mehr ¨¹ber die Ver?nderung in meinem Schwert verwundert. Der Schaden hatte sich fast verzehnfacht und war damit ?quivalent zum Schaden eines Stufe 20-30er Schwertes. Dazu kam, dass der ehemalige negative Effekt der Kraftabsorbation zu einem positiven Effekt wurde. Auch wenn ich bisher noch nicht verstanden hatte wie sich der alte Effekt ausgewirkt hatte. Nur mild meine Aufregung im Zaum haltend verlor ich keine weitere Zeit und beschwor sofort Fizzle und mein Schwert an meine Seite. In einem gold-roten Funkenregen materialisierte sich zuerst Fizzle kniend vor mir, bevor neben ihm ein 2cm ¨¹ber dem Boden schwebendes Schwert erschien. Fizzle hatte sich auf den ersten Blick nicht stark ver?ndert, doch konnte ich auf den zweiten Blick auf seiner rechten Hand das selbe Zeichen sehen wie auch auf meiner. Mein Schwert jedoch hatte eine starke Transformation durchgemacht. Die Klinge war immer noch relativ schlicht, ohne jegliche Verzierungen, doch statt der ehemaligen schwarzen Farbe war die Klinge jetzt in einem mattem grau, der Griff in einem leicht zu greifendem Leder eingewickelt, der Knauf ein einzelner hellblauer Kristall der sich nach unten hin gef?hrlich zuspitzte. Der Handschutz jedoch war aus gl?nzendem Silber und auf beiden Zeichen war mein Zeichen in feinden goldenen Linien eingezeichnet. Im gro?em und ganzem wirkte es wie ein exotisches Ritterschwert aus dem Mittelalter. In dem Moment in dem ich den Griff ber¨¹hrte, h?rte es auf zu schweben und fiel sanft in meine Hand. Das Gewicht war nahezu nicht sp¨¹rbar und der Griff passte perfekt in meine Hand. W?hrend ich noch meine neue Waffe bewunderte, schaute mich Fizzle mit gro?en blauen Augen an. ¡äMeister, darf ich fragen was mit euch geschehen ist? Ich sp¨¹rte nur pl?tzlich eine gewaltige g?ttliche Macht die mich von euch trennte und schlie?lich eine Ver?nderung in eurem und meinem Wesen. Und jetzt stehe ich vor euch und w¨¹rde euch ohne unsere Bindung nicht wiedererkennen.` Verwirrt wendete ich den Blick von meiner Waffe und heftete sie stattdessen an meinen G¨¹rtel, bevor ich mich Fizzle zuwendete. ?Ver?ndert?¡° fragte ich verwirrt, bis mir in den Augenwinkeln auf beiden Seiten ein silberner Schimmer auffiel. Es brauchte ein paar Augenblicke bis ich verstand was es war, doch danach setzte f¨¹r einen kurzen Moment mein Herzschlag aus. Meine ehemaligen grauen Fl¨¹gel schimmerten selbst im schwachen Licht der mondlosen Nacht in einem matten Silber. Ohne weiter abzuwarten beschwor eine gro?e Pf¨¹tze voll Wasser und blickte von oben in sie herab. Zu meiner Erleichterung hatte sich jedoch nicht zu viel ver?ndert. Meine Haare waren immer noch schwarz wie der Kosmos und mein K?rper hatte die selbe Form wie zuvor. Doch da h?rte das bekannte auch bereits auf. Meine Augen hatten ein leuchtendes Gold als Farbe angenommen und meine Fl¨¹gel und der gefiederte Schwanz die Farbe von mattem Silber. Erleichtert stellte ich fest, dass es zumindest nicht zu sehr gl?nze und mich in der Nacht wohl nicht zu sehr verraten w¨¹rde. W?hrend ich noch in Gedanken war, h?rte ich wie sich von hinten Schritte ann?herten. ?Meister.¡° Sagte eine Frau mit silbernem Haar und den typischen Wolfsaugen respektvoll mit einer Verbeugung. ¡äNachher Fizzle. Tu mir bitte einen Gefallen und flieg gegen S¨¹d-Osten und scoute die Route aus. Wenn ich Zeit habe werde ich versuchen es dir zu erkl?ren. Zuvor muss ich jedoch selbst erst einmal verstehen was passiert ist. Und¡­ was ich dir sagen werde ist nicht f¨¹r die Ohren von Sterblichen gedacht.` Nach einem letzten Blick nickte mir Fizzle zu, bevor er sich mit starken Fl¨¹gelschl?gen in die Luft erhob und in der Nacht verschwand. Ein letztes Mal atmete ich tief durch, bevor ich mich meiner neuen Verantwortung gegen¨¹ber zuwendete. ?Was gibt es?¡° fragte ich so selbstsicher wie ich konnte, w?hrend ich von oben auf die kniende Kriegerin vor mir schaute. ?Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen. Wir sind bereit auszuziehen, wohin auch immer du uns f¨¹hren wirst.¡° Mit einem Stirnrunzeln schaute ich hinter die Werw?lfin. Die gesamte Mannschaft war stand da mit R¨¹stungen angelegt, Waffen griffbereit und den kleinen Kindern in S?cken oder mit Tragegurten auf den R¨¹cken geschnallt. Ihr Gep?ck war, positiv ausgedr¨¹ckt, sp?rlich. Teilweise teilten sich 3 Leute einen Sack, Zelte waren nirgends zu sehen und Lebensmittel waren wahrscheinlich unterwegs zu jagen. Kopfsch¨¹ttelnd wendete ich mich der Kriegerin vor mir zu. ?Venali nehme ich an?¡° fragte ich sie. ?Ja Meister.¡° ?Dachte ich es mir doch. Du w?rst wohl die einzige die mich mit ?Meister¡° anstatt ?Alpha¡° anreden w¨¹rde. Luna sagte mir bereits, dass du diejenige warst die f¨¹r die Angriffe auf die Elfen, eure Glaubensbr¨¹der, verantwortlich warst und deine Leute hier her gef¨¹hrt hast.¡° Bei meinen Worten sank die Werw?lfin sichtbar in sich zusammen und hinter ihr war ein leichtes Knurren zu h?ren. ?Ich wei? nicht genau was du getan hast um derartig bestraft zu werden und ich habe kein Interesse an einem unfreiwilligem Diener. Da es jedoch die Entscheidung von Luna war dich mir als Diener zu geben, dann sei es halt so. Doch wisse, ich habe eine Aufgabe erledigen vor mir und ein Ziel zu erreichen. Die Aufgabe ist schwer mein Ziel jedoch fast unerreichbar und ich werde alle Mittel benutzen um es zu erreichen. Wenn du mir auf diesem Pfad folgen willst, solltest du dich auf viel Blut und politische Intrigen einstellen. Die Wahrscheinlichkeit es lebend zu erreichen ist gering, doch die Wichtigkeit daf¨¹r umso gr??er. Wenn du mir dabei im Wege bist, werde ich dich entsprechend aus dem Weg r?umen. Haben wir uns verstanden?¡° Mit einer Verbeugung die den Boden ber¨¹hrte kniete sie vor mir nieder, sichtbar zitternd, bevor sie mit fester Stimme sagte: ?Jawohl Meister. Ich werde das Urteil meiner G?ttin akzeptieren und deinen Befehlen gehorchen, bis ans Ende meiner Tage, auf dass sie niemals nach den euren enden werden.¡° ?Hah¡­ Ich habe Sklavenhalter immer gehasste und jetzt¡­ jetzt habe ich schon zwei Vasallen die an meinen Willen gebunden sind, wollen die G?tter denn unbedingt mich ¨¹ber andere erheben?¡° fragte ich leise in die Nacht hinein, das feine Geh?r der Werw?lfe jedoch stark untersch?tzend. ?Meister, die G?ttin hat mir nur wenig gesagt, doch als W?chter seid Ihr denn nicht automatisch ¨¹ber uns sterbliche Erhoben?¡° Antwortete mir Venali direkt ungefragt. ?Hahh¡­ Wie auch immer. Venali, f¨¹r den Anfang organisierst du den Tross. Du kennst ihre St?rken und Schw?chen besser als ich. Mein Begleiter ist bereits ausgezogen um den Weg auszusp?hen und uns vor Gefahren zu warnen.¡° ?Alpha¡­¡° meldete sich ein junger Krieger aus der Menge hinter ihr bei meinen Worten sch¨¹chtern zu Wort. ?ja?¡° fragte ich inzwischen leicht genervt. ?Venali wurde bereits aus unserer Gesellschaft ausgesto?en und ist nicht l?nger eine von uns und damit unauthorisiert uns zu f¨¹hren. Kein Werwolf mit Ehre w¨¹rde auf einen Ausgesto?enen h?ren.¡° Erkl?rte er mir stotternd. ?NAUND??? Ihr habt aber auf MEINEN Befehl zu h?ren und ich BEFEHLE, dass ihr vorerst auf IHRE Anweisungen h?rt, bis ich mit euren St?rken und Schw?chen bekannt bin. HABEN WIR UNS VERSTANDEN???¡° fauchte ich den jungen Krieger an, mit einer Aggressivit?t in der Stimme die ich nie zuvor von mir kannte. Schreckhaft wich der Krieger zur¨¹ck und verbeugte sich hastig vor mir. Unbekannt zu mir, leuchteten meine Augen in diesem Moment mit einem bedrohlichen Leuchten auf, w?hrend ich den Krieger niederstarrte. ?Jawohl Alpha. Wie ihr befehlt!¡° ?Gut, Venali, du hast deine Befehle. Und der Rest hat ihnen Folge zu leisten. Solange ich von Luna den Befehl und die Verantwortung f¨¹r euch habe ist sie ein Teil dieser Gruppe. Also, wir ziehen JETZT los und marschieren bis zum Mittag. Ich M?chte den Wald in zwei Tagen verlassen haben.¡° Venali hatte auf ihrem Gesicht eine Mischung aus Dankbarkeit, Unwillen und Scham. Scham ¨¹ber die offensichtliche Abneigung die sie durch ihre ehemaligen Kameraden erfuhr, Unwillen mir gegen¨¹ber und Dankbarkeit f¨¹r meinen letzten Befehl gegen¨¹ber den restlichen Werw?lfen. So zumindest interpretierte ich ihren Gesichtsausdruck. ?Wir gehen mit der ¨¹blichen Aufstellung. Team 1 ¨¹bernimmt neben der Front den Schutz des Alphas, Team 4 besch¨¹tzt neben dem R¨¹cken haupts?chlich den Apostel. Team 2 und 3 ¨¹bernehmen die Seite und die Kinder sind in der Mitte. Marsch! Folgt dem Alpha! Auf dass er uns zu Ruhm und Siegen f¨¹hre!¡° ?Zu Ruhm und Siegen!¡° schrien die Werw?lfe in vereinten Stimmen, bevor sie sich an ihre jeweiligen Pl?tze begaben und mich erwartungsvoll anschauten. Wortlos drehte ich mich nach einem letztem Blick auf sie um und folgte der Richtung in der ich Fizzle sp¨¹rte, w?hrend sich gleichzeitig eine Gruppe von 10 Werw?lfen jeweils um mich an der Front und um die Frau mit dem Apostelbaby am Ende Formation versammelten. Die restlichen 10 Krieger teilten sich auf die zwei Seiten auf. Obwohl der Gro?teil der Formation aus Kindern bestand, war das Tempo bereits durchaus fordernd f¨¹r mich, denn als Werw?lfe hatten sie standardm??ig eine hohe Konstitution und alle Kinder die zu klein waren um einem n?chtlichen Marsch standzuhalten wurden getragen. Stundenlang marschierten wir Stundenlang durch den Wald, beleuchtet nur von dem schwachen Licht der Sterne, geleitet durch die feinen Sinne der Werw?lfe. Hin und wieder machte mich einer der Werw?lfe auf einen Elfenspion aufmerksam, wohingegen sie manchmal ganz offensichtlich an der Seite unseres Pfades standen. Jedoch nicht ein einziges Mal wurden wir aufgehalten oder ein Wort gewechselt. Im Morgengrauen kam Fizzle zu mir zur¨¹ck. Nachdem meine Besch¨¹tzer ihn fast in St¨¹cke gerissen hatten, berichtete er mir, dass scheinbar mehrere Monster unseren Weg kreuzten, doch sobald wir uns ihnen n?herten schienen sie alle ihre Richtung zu ?ndern und uns passieren zu lassen. Trotz der aufgehenden Sonne und dem eindeutigem Keuchen mancher Marschierenden, inklusive mir, marschierten wir weiter bis die Sonne fast ihren Zenit erreichte, als wir endlich eine geeignete Raststelle auf einer kleinen Lichtung mit einem sanftem H¨¹gel erreichten. ?Stop!¡° rief ich laut genug f¨¹r alle zu h?ren, w?hrend ich mich auf der Lichtung umschaute. Fizzle hatte mir bereits gesagt, dass nicht weit von hier eine Quelle w?re und es genug Wild in der Umgebung zum Jagen g?be. F¨¹r eine kurze Rast und dem Aufstocken der Vorr?te w?re es also genug. ?Venali, die Kinder und Ersch?pften sollen ein notd¨¹rftiges Lager aufbauen. Macht euch keine Sorgen um Monsterangriffe. Die G?tter besch¨¹tzen unseren Marsch. Der Rest soll auf die Jagd gehen. Wir brauchen nicht viel. Nur genug f¨¹r eine gescheite Mahlzeit und den Marsch danach. N?rdlich von hier ist ein kleiner Bach an dem wir unsere Wasservorr?te auff¨¹llen k?nnen und im Wald um uns herum gibt es genug Wild zum jagen.¡° ?Jawohl Meister.¡° Mit einem letzten Blick auf sie drehte ich mich um. Sie hatte inzwischen ein unleserliches Pokergesicht aufgesetzt und machte es mir unm?glich ihre aktuelle Stimmung zu bestimmen. Trotzdem hatte ich das Gef¨¹hl eine gewisse Trauer bei meinem Anblick in ihren Augen zu sehen. Kopfsch¨¹ttelnd holte ich einen Ersatzschlafsack aus meinem Beutel und breitete ihn ziemlich in der Mitte des H¨¹gels aus, w?hrend sich einige Krieger unter der Leitung von Venali in den Wald aufmachten. Die etwas gr??eren Kinder und zur¨¹ckgebliebenen ordneten sich hingegen Kreisf?rmig um mich herum an und bereiteten ihr eigenes Lager vor. Die Werw?lfe waren ein Volk von wenigen Worten und Konversationen. Status wurde durch die eigenen F?higkeiten bestimmt und nicht durch die Geburt und eine unterschiedliche Behandlung zwischen Mann & Frau war nur bei M¨¹ttern feststellbar, sie liefen grunds?tzlich etwas weiter innen als die restlichen Krieger. Meinen Beobachtungen nach, gab es zumindest in dieser Gruppe auch eine Mann/Frau Ratio von fast 2:1 f¨¹r die Frauen. Mein Status war hingegen etwas anders. Ich wurde von einer ihrer G?tter eingesetzt und stand damit grunds?tzlich an der Spitze. Es war eine geliehene Autorit?t, aber eine m?chtige. Trotz meiner Ersch?pfung packte ich jedoch das Buch von dem Elfenalchimisten ¨¹ber die Werw?lfe aus und begann darin zu lesen, w?hrend ich hin und wieder meinen Blick ¨¹ber die Werw?lfe gleiten. In Gedanken versunken streichelte ich Fizzle, der sich neben mich gelegt hatte, ¨¹ber den Kopf und die H?rner. ¡äKannst du es glauben? Gestern noch waren wir zwei einfache Wanderer und heute¡­ schau dich um und sag mir, was ist gleich geblieben?` ¡äMeine Treue Meister, sie hat sich nicht ver?ndert. Egal was auch passiert, wie auch immer Ihr euch ver?nderst und egal was die Welt auch sagen mag. Ihr seid mein Meister und ich werde euch Folgen, auf dem Pfad des Krieges sowie auf dem Pfad des Friedens.` ¡äDanke, doch vergiss nicht Fizzle. Du bist f¨¹r mich nicht nur ein Diener. Du bist mein Vertrauter, mein bester und treuester Freund und Begleiter¡­` Das Buch war zum Gl¨¹ck ziemlich kurz und direkt und so hatte ich es bereits nach einer halben Stunde durch. Daf¨¹r jedoch fehlten s?mtliche Informationen ¨¹ber die Gesellschaft der Werw?lfe. Stattdessen waren ihre St?rken, Schw?chen und ihr Jagdverhalten beschrieben, als handelte es sich bei ihnen um Monster. Ironisch wenn ich so dar¨¹ber nachdachte. In einer Welt in der sich alles um den Glauben und das Sein der G?tter drehte, verachtete eine Rasse die Kinder ihres Gottes bis auf den Tod. Wie sollte ich bitte eine Einheit der einzelnen Rassen erzeugen, wenn noch nicht einmal die mit dem selben Glauben einander zuh?rten? Melancholisch schaute ich in den blauen Himmel ¨¹ber mir, w?hrend ich an meine neue Familie und meine gro?e Verantwortung dachte. ?10 Jahre wie? So eine lange Zeit¡­ und doch nicht mehr als ein Augenblick. Doch ich verspreche, ich werde mein bestes geben, wenn es n?tig ist werde ich jeden Tropfen meines Blutes vergie?en und jeden Funken meiner Seele benutzen um diese Welt und euch alle zu besch¨¹tzen. Nichts und niemand wird sich mir in den Weg stellen k?nnen. In den 10 Jahren werde ich bereit sein dich zur¨¹ckzuholen und eine Armee aufgestellt haben die selbst die G?tter f¨¹rchten werden. Warte es nur ab Mutter, ich werde nicht versagen.¡° Fl¨¹sterte ich mit einem entschlossenen Blick im Gesicht, der eiskalt und voller Liebe zugleich war. This book was originally published on Royal Road. Check it out there for the real experience. ?Meister?¡° ¨¹berrascht schaute ich auf und sah vor mir Venali knien. Sie hatte weiterhin ihr Pokergesicht aufgesetzt, doch konnte ich inzwischen deutliche Schatten unter ihren Augen sehen. ?Was gibt es, sind die Jagdtrupps zur¨¹ck?¡° fragte ich sie, w?hrend ich das Buch zur¨¹ck in meinen Beutel legte. ?Sie sind es Meister, sie fragen was sie mit dem gejagtem tun sollen.¡° ?Na was wohl? Ausnehmen, braten und nach M?glichkeit die Felle aufheben. Wir k?nnen sie vielleicht noch gebrauchen. Wenn sie zu schwer oder zu besch?digt sind dann vergrabt sie zusammen mit den Innereien.¡° Erwiderte ich genervt ¨¹ber eine derartig dumme Frage. ?Und¡­ Was ist mit der Verteilung des Fleisches?¡° fragte mich Venali nerv?s, w?hrend sie unruhig auf ihren Knien hin und her rutschte. Verwirrt schaute ich sie einen Moment lang an, bis mir pl?tzlich ein Licht auf ging. ?Sag Venali, gibt es eine spezielle Beuteverteilung bei euch?¡° ?Es ist wie ihr sagt Meister, wenn nicht genug Nahrung vorhanden ist, entscheidet der Alpha in der Regel wer wie viel und welches Fleisch jemand bekommt.¡° ?Hahh¡­ in Ordnung. Nimm den Beutel hier und trag den Inhalt zu dem von euch gejagtem bei. Zusammen m¨¹sste es reichen, dass jeder eine gescheite Mahlzeit bekommen kann. F¨¹r Morgen sehen wir weiter. Stelle anschlie?end noch ein paar Wachen auf. Bei eurem Level d¨¹rfte es kein Problem sein ein paar Tage ohne Schlaf zu gehen. Wer zu m¨¹de ist soll sich jedoch auswechseln lassen. Ich pers?nlich gehe jetzt schlafen.¡° Meinte ich genervt, w?hrend ich ihr meinen Beutel mit den Resten meiner Vorr?te zuwarf. ¨¹berrascht fing Venali den Beutel mit beiden H?nden auf, bevor sie sich vor mir verbeugte und zur¨¹ck zu den anderen J?gern ging, wo sie scheinbar freudig meine Befehle weiter gab. Ich hingegen hatte nur noch mehr Sorgen. Ich hatte zwar genug Geld an mir um die ganze Gruppe ein paar Wochen durchzuf¨¹ttern, jedoch konnte man Geld nicht essen und wo k?nnte ich hier bitte Geld gegen Lebensmittel und Zelte tauschen? Um zumindest noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, verdr?ngte ich s?mtliche Gedanken aus meinem Geist und konzentrierte mich darauf in die Ebene der G?tter zu kommen. Denn nirgendwo sonst konnte sich mein Geist derartig entspannen wie dort. Wenige Augenblicke sp?ter erschlaffte mein K?rper und mein Geist erschien in einem endlos scheinenden schwarzen Raum. Scheinbar war ich diesmal in meiner eigenen Ebene gelandet, die logischerweise noch leer war. Mit einem Seufzer ?willte¡° ich ein Bett in Existenz, bevor ich darauf viel und in der absoluten Stille der Ebene einschlief.
Nach einigen Stunden Schlaf in meiner eigenen Ebene wachte ich erneut in dem schwarzen Raum auf. Mit einem Seufzer und einer Handbewegung erschuf ich eine wei?e Fl?che mit einem Tisch und ein paar St¨¹hlen unter mir und eine blaue Fl?che ¨¹ber mir. F¨¹r mehr reichte eine G?ttliche Macht von 1 leider nicht aus. Ein Blick in die Sterbliche Welt zeigte mir, dass ich noch gut zwei Stunden in meiner Ebene Zeit hatte bevor ich aufstehen sollte. Aufgrund des RPG typischen K?rpers den die Bewohner dieser Welt hatten, ben?tigte der K?rper nur eine vergleichsweise kleine Menge Rast, was sich jedoch erholen musste war der Geist. Und daf¨¹r war die G?tter Ebene geradezu gemacht, denn je nach dem Willen und der Macht des Besitzers konnte die Zeit hier beliebig gedehnt werden. Momentan lagen meine Optionen jedoch bei 1:1 und 1:2. Nicht gerade sehr vielf?ltig, aber ausreichend. Da ich also zwei Stunden Freizeit hatte, beschloss ich diese zu nutzen um meine neuen F?higkeiten unter die Lupe zu nehmen und ein wenig zu experimentieren. Ich hatte bereits eine Meldung erhalten, dass sich meine Skills ver?ndert hatten. Jetzt galt es also nur noch herauszufinden inwiefern sich das auswirkte.
Skills: Besondere F?higkeiten: - Vertrauter beschw?ren 100 Mana - Schwert des W?chters - ??? (Fizzle) lvl 9 - Fliegen (ca.30-40 Minuten) 3 km in ca. 5 Minuten Du hast die nat¨¹rlichen physischen F?higkeiten zum Fliegen - Nachtsicht Erm?glicht dir eine gute Sicht selbst bei tiefster Nacht - Richter der G?tter (Passiv) Als W?chter der Balance ist es dein Recht und deine Pflicht ¨¹ber die Handlungen der G?tter und der Sterblichen zu wachen und zu richten. Mit deinem Urteil allein kannst du das Schicksaal der Betroffenem ?ndern. Momentan verf¨¹gbare Urteile: - Tod - Verbannung - Ewiger W?chter Als Mitglied der g?ttlichen Gemeinschaft im Multiuniversum bist du in der Lage das neutrale g?ttliche Mana zu sammeln und zu benutzen. - Heimatloser Wanderer Als Wanderer zwischen den Welten bist du von allen Bestimmungen und Regeln befreit und niemandem au?er dir selbst Rechenschaft schuldig. + Erm?glicht es allen G?ttern mit dir Kontakt aufzunehmen und mit ihnen zu interagieren. Zauber: + St?rke des W?chters (Stufe 1) Erh?ht kurzzeitig deine St?rke und Agilit?t abh?ngig von deiner Intelligenz. (15% deiner Intelligenz f¨¹r 15 Mana die Sekunde) + Dunkler Pfeil (Stufe 2) Du sammelst Macht aus dem Reich der D?monen und schleuderst sie als dunklen Pfeil auf deine Feinde 20 Mana + Kleiner Feuerball (Stufe 1) Schmei?t einen kleinen Feuerball auf den Gegner 15 Mana + Kleiner Blitz (Stufe 1) Schie?t einen kleinen Funkenblitz bis zu 3m auf den Gegner 15 Mana Alltagszauber: - Wasser sammeln (sammelt Wasser aus der Luft) 50 Mana f¨¹r einen Liter in einer Minute - Lichtkugel (beschw?rt eine kleine Lichtkugel) 30 Mana f¨¹r 5 Minuten pro Kugel - Kochen (erhitzt eine kleine Menge Wasser bis zum Kochen) 60 Mana f¨¹r 1l Wasser in 5 Minuten - Gefrieren (friert eine kleine Menge Wasser ein) 60 Mana f¨¹r 1l in 10 Sekunden - kleinste Levitation (bewegt eine kleine Masse nach deinem Willen in einem Abstand von bis zu 3m) 25 Mana f¨¹r eine Masse bis 1kg f¨¹r eine Minute. - kleiner Suchzauber (findet ein gesuchtes Item in einem Radius von 10m) 10 Mana - Manazeichnen (Benutze Mana um Schrift in Oberfl?chen einzuritzen oder bis zu 5 Minuten in der Luft sichtbar zu machen) 100 Mana f¨¹r 1m Schrift - Runenaktivierung (erlaubt es dir die Magie in Runen zu aktivieren) Manakosten abh?ngig von der Rune (Bekannte Runen: Rune der Ungeziefer Abwehr, Rune des W?rmeschildes, Rune der Monster Abwehr) Skills: - Schleichen Erlaubt dir das leise Fortbewegen, abseits aller neugierigen Augen. Bonusse: -10% Leben +35% Agilit?t +15% Intelligenz +15%Agilit?t +15% Ausdauer +5% f¨¹r alles andere [au?er G?ttlichkeit] Segen der Sch?pfermutter: Du wurdest als Champion von Gaia ausgew?hlt. - +20% Exp - Du verstehst alle Sprachen, aller Welten und Dimensionen. - Deine Seele kann nicht beeinflusst werden. - G?tter k?nnen dir keinen direkten Schaden zuf¨¹gen. - Du bist in jedem Tempel der Sch?pfermutter stets willkommen und wirst dort immer eine Zuflucht finden. - Du bist in der Lage mehr als einen Segen gleichzeitig zu tragen. Segen der G?ttin der Luft, Nyravie: Von deinem Glauben an Freiheit und deine Bindung zur Luft und dem Wind beeindruckt, hat dir die G?ttin Nyravie ihren ihren Segen verliehen. + Die Luft ist dein Element und deine Heimat. - +20% Manaregeneration beim Fliegen - -20% Ausdauerkosten beim Fliegen - -15% Beeinflussung durch Gegenwinde beim Fliegen - Luftelementare sind dir im allgemeinen freundlich gesinnt - Bruder unter Nyravie: Behandle andere Gesegnete von Nyravie stets mit Respekt und sei dir sicher den selben zur¨¹ck zu erhalten. - Du bist in der Lage K?lte bis zu einem gewissen Grad zu ignorieren. Segen von Luna: Durch deinen Gefallen an Luna hast du dir ihren Segen verdient. + +0-20% Regeneration unter dem Mond (Abh?ngig von der Mondphase) + Heilendes Licht des Mondes: Erlaubt es dir unter dem Licht des Vollmondes dich oder einen anderen einmal pro Nacht vollzuheilen. + Vertrauter von Luna: Jeder Tempel von Luna hat dich auf ihr Gehei? mit Respekt und Gastfreundschaft aufzunehmen. Begleiter: ?Schwert des W?chters¡° Ein ehemals verfluchtes Schwert, das durch die Seele des W?chters gereinigt und ver?ndert wurde. Das Bewusstsein des Schwertes befindet sich momentan in einem tiefen Schlaf. Schaden: 15-20 + Blutsauger: 10% der genommenen Lebenskraft wird in Leben f¨¹r den W?chter umgewandelt. + G?ttliche Klinge: Das Schwert absorbiert Kraft aus der Umgebung und unterst¨¹tz damit ihren Meister. + Intelligente Klinge: Das Schwert hat begonnen ein Bewusstsein zu entwickeln und wird keinen anderen als den W?chter als Meister und Tr?ger akzeptieren. Ihm jedoch wird sie bis ans Ende aller Zeiten treu zur Seite stehen. ?Fizzle¡° Ehemals der seelengebundene Begleiter eines Magiers, doch wurde er mit der Ernennung des Magiers zum W?chter der Balance zu einer neuen Einheit, die Zugriff zu einem Teil der Kr?fte des W?chters hat. Stufe 9 300 Leben, 350 Mana + Vertrauter des W?chters + Feuerball (25 Mana Kosten) + kleiner Blitz (15 Mana Kosten) + Seelengebunden Sie Kreatur und ihr Meister sind untrennbar miteinander Verbunden und durch diese Verbindung mit dem W?chter wurde dieser ehemalige Imp f¨¹r immer ver?ndert. Venali Eine von der G?ttin Luna und des Gottes Hircime als Strafe und zum Am¨¹sement an den W?chter gebundener Werwolf. Es ist, ohne ausreichende G?ttlichkeit, nicht m?glich diesen Kontrakt zu brechen. Durch den g?ttlichen Pakt gefesselt ist es Venali nicht m?glich ihren Meister zu betr¨¹gen oder zu verlasse.
Nach einem langen Blick auf den untersten Teil der Liste beschloss ich diesen zu ignorieren und mich das n?chste Mal bei Luna zu beschweren. Abgesehen davon hatte sich die Formulierung mancher Skills stark ver?ndert, doch ansonsten konnte ich neben den bereits bekannten Ver?nderungen bei meinen Begleitern nur zwei bedeutende ?nderungen feststellen. Das eine w?re der Segen von Luna, das andere w?ren die zwei besonderen Fertigkeiten durch meinen W?chter-Status. Das ?Urteil¡° scheint eine Erweiterung des vorherigen Bonus von Gaias Segen gewesen zu sein und jetzt eine Art Fl?chenf?higkeit oder De-Buff zu sein. Ich w¨¹rde jedoch noch experimentieren m¨¹ssen wohin sie verbannt werden w¨¹rden. Bei Abenteurern konnte ich es mir bereits denken, doch wie war es mit G?ttern oder normalen Sterblichen? Die einzige Ver?nderung die ich jetzt jedoch untersuchen konnte war das ?g?ttliche¡° Mana. Seit meiner Verwandlung hatte ich bereits eine deutliche Sch?rfung meiner Sinne versp¨¹rt, wobei ich mir diesbez¨¹glich nicht sicher war, ob es an meinen lvl up lag oder an etwas anderem. Zu den vielen Dingen die ich jedoch seit dem sp¨¹rte, geh?rte auch eine neue Macht in der Magie um mich herum, vielleicht h?tte ich sie wie die normalen Magiestr?me gar nicht erst bemerkt, w¨¹rde sie nicht stetig um mich herum kreisen, sich um mich sammeln und dann weiter in die Welt flie?en. Wie normale Manastr?me auch, war ach dieser Manastrom nat¨¹rlich unsichtbar und war nur f¨¹hlbar und ungreifbar. Der gro?e Unterschied war nur der, dass diese Magie auf mich reagierte, im Gegensatz zu einem normalen Manastrom der einfach durch mich wie durch alle anderen materiellen Objekte, hindurch ging. In dieser Ebene jedoch war dieser Magiestrom die einzige Art Mana die ich f¨¹hlen konnte und nicht l?nger ein Strom sondern ein endloses Meer um mich herum, um ein hundertfaches dichter als auf der Ebene der Sterblichen. S?mtliche Materie in dieser Ebene schien aus dieser Magie zu bestehen. Doch so sehr ich mich auch anstrengte diese Magie irgendwie zu kontrollieren, konnte ich doch letztendlich nur ein wenig Energie abzapfen, bevor auch dieses Bisschen direkt verschwand. Mit einem Seufzen gab ich also mein Vorhaben f¨¹rs erste auf und mit einem Blick auf die Umgebung um meinen K?rper herum entschied ich, dass es Zeit war zur¨¹ck zu kehren. Mit einem Ruck erwachte ich wieder in meinem K?rper. Wie ich es gewohnt war, wachte Fizzle mit wachsamen Augen neben mir ¨¹ber meine Sicherheit. Die Sonne war bereits untergegangen und der Himmel in ein feuriges rot gef?rbt. Um mich herum brannten insgesamt 3 Feuerstellen auf denen jeweils ein Reh, Hase oder sonst irgendein Fleisch briet. Geschirr geh?rte jedoch zu den Dingen die wir nicht vorhanden hatten. Jedoch war die schmale Scheibe des Mondes am Himmel scheinbar bereits genug um ihr H?nde in eine Art Klaue zu transformieren. Mit diesen Rissen sie das Fleisch in St¨¹cke und schlangen es regelrecht herunter, zusammen mit den wenigen Trockenfr¨¹chten die ich noch in meinem Beutel hatte und ein paar Kilo Trockenfleisch. Kurz runzelte ich ¨¹ber die Essgewohnheiten der Werw?lfe die Stirn, bis mir wieder ihre ausgehungerten K?rper und die sichtbaren Rippen der Kinder einfielen. Mit einem Seufzen entschied ich mich also einfach wegzuschauen und sch?lte mich aus meiner Schlafst?tte. Noch bevor ich jedoch meinen Schlafsack verpacken konnte, kam bereits Venali mit einer Holzschale voll Fleisch und Trockenfr¨¹chten angerannt. ?Meister, ich hoffe ihr habt gut geschlafen. Ich habe euch bereits etwas zu Essen bereitgehalten.¡° Dankend nahm ich die Sch¨¹ssel entgegen, und packte meinen Dolch aus, der als Gabel und Messer zugleich herhalten musste. Dem Fleisch mangelte es an allem, So?e, W¨¹rzung und Beilagen. Doch wenn man hungrig war beschwerte man sich zumeist ¨¹ber derartige Kleinigkeiten nicht sonderlich laut. W?hrend ich a?, beobachtete ich aus den Augenwinkeln heraus Venali, wie sie wiederrum mich beobachtete. ?Sag Venali, was denkst du von mir? Und ich befehle dir mir die Wahrheit zu sagen.¡° Fragte ich sie nachdem ich den letzten Bissen heruntergeschluckt hatte. Geschockt schaute sie mich an, bevor sie ihr Gesicht hastig zu Boden wannte. ?Meister, da du mir befohlen hast dir die Wahrheit zu sagen werde ich das tun. Vielleicht hat die G?ttin dir bereits einen Teil erz?hlt, doch lasst mich bitte meine Geschichte nocheinmal erz?hlen. Ich war einst die Tochter des obersten Alpha, Menschen w¨¹rden ihn wohl einen K?nig nennen. Ich wuchs unter dem Glauben von Luna auf und w?re in wenigen Jahren wohl zu ihrer Priesterin ernannt worden. Doch wie du bereits weist, kam alles anders und wir wurden aus unserer Heimat vertrieben. Mein Vater und viele meiner Geschwister fielen an diesem Tag und auf der Flucht aus dem Palast ¨¹bernahm ich die F¨¹hrung ¨¹ber eine damals wesentlich gr??ere Gruppe von Werw?lfen. Zusammen vielen wir den Barbaren in den R¨¹cken und t?teten Hunderte, bevor wir uns schlie?lich mit Tr?nen in den Augen aus unserer brennenden Stadt zur¨¹ckzogen. Mein ?ltester Bruder und st?rkster Krieger nach meinem Vater fand mich und meine kleine Gruppe zu dieser Zeit in den Gebirgen um die Stadt herum. Er wollte uns mit sich nehmen, nach Norden in die Gebirge wo er den Krieg der Barbaren abwarten wollte. Als ich jedoch erfuhr das er erst gar nicht versuchte unseren Vater oder Geschwister zu retten oder zu r?chen, unsere Soldaten zu kommandieren und die Mauern zu verteidigen, sondern dass er stattdessen wie ein Feiger Hund geflohen war, wurde ich w¨¹tend. Der Gro?teil meiner Gruppe blieb bei ihm, doch der Rest von uns, diejenigen die sich nicht mit einer derartig feigen Methode anfreunden konnten folgten mir auf unserem Weg ins Unbekannte. Zu diesem Zeitpunkt waren wir mehr als 250 Krieger. Doch nach dem wir nach 4 Monaten endlich in diesem Wald ankamen, waren wir bereits auf unsere jetzigen 30 reduziert worden. Unterwegs litten wir unter zahlreichen Monster und Barbaren Angriffen und verloren einen Krieger nach dem anderem. Voller Zorn und Verzweiflung trafen wir auf das erste Elfendorf und durch ein Missverst?ndnis kam es schlie?lich zum Kampf. Danach gab es kein Zur¨¹ck mehr f¨¹r den angestauten Zorn der Krieger. Mehrfach w?hrend unserer Reise, dachte ich eine Stimme zu h?ren die mich zur Umkehr dr?ngte, doch in meiner Arroganz und meinem Zorn h?rte ich nicht auf sie. Zu sp?t erkannte ich diese Stimme als die Stimme meiner G?ttin. Als letzte M?glichkeit dem Zorn der Elfen die wir leichtfertig provoziert hatten zu entkommen, beschloss ich uns in der H?hle unseres G?tterahnen zu verbarrikadieren und auf den Schutz und die Vergebung der G?tter zu hoffen. Es war dann, dass die G?ttin in Eurer Gestalt erschien und uns rettete. Doch zu diesem Zeitpunkt war ich mir bereits bewusst, es war mein Stolz und meine Arroganz die den Tod hunderter meines Rudels herbeigef¨¹hrt hatten. Was mein Bruder getan hatte war das richtige. Er hatte den Mut besessen Hunderte sterben zu lassen um Tausende zu retten. Eine Tat die mehr Mut und Entschlossenheit erforderte als das Einhalten eines dummen Kriegerkodexes. Es war nicht die G?ttin die mich bestrafte, ich war es selbst. Ich war es die die G?ttin um eine Strafe bat. Ich wollte mein Leben geben um f¨¹r hunderte Leben und den Krieg den ich fast herbeigef¨¹hrt hatte zu s¨¹hnen. Doch wieder einmal war ich zu arrogant. Wie k?nnte mein Leben bitte auch das Leben von so vielen Hunderten wert sein? Statt mich zu t?ten schlug die G?ttin jedoch eine andere Strafe vor. Sie meinte ihr w?ret der W?chter, derjenige seit Jahrtausenden von den G?ttern als Bote der Vernichtung der der Erl?sung prophezeit wurde. Dass ihr eine Aufgabe vor euch h?ttet, eine Aufgabe die die Welt f¨¹r immer ver?ndern w¨¹rde, zum Guten oder zum Schlechten und dass ich euch auf diesem Weg begleiten, dienen und besch¨¹tzen solle. Zu diesem Zweck verbannte sie mich aus ihrem Glauben. F¨¹r einen Werwolf ist dies das schlimmst M?gliche und die gr??te Schande. Denn ohne ihren Schutz sind wir nur noch halb und werden fr¨¹her oder sp?ter sterben. Doch selbst Hircime, unser Urvater, verlie? mich und so blieb ich f¨¹r einen Moment Ahnenlos zur¨¹ck, bevor sie beide meine Seele bei der Hand nahmen und zu Euch f¨¹hrten. Ich verlie? meine beider Glauben und Ahnen und gab meine Seele stattdessen vollkommen Euch hin. Ihr irrt euch also, wenn ihr denkt, dass es Luna war die mich an euch band oder dass ich eine Sklavin w?re. Ich habe diese Entscheidung aus freiem Willen getroffen und ich bereue sie nicht. Denn selbst wenn ihr mich nicht haben wollt, so bin ich schon gl¨¹cklich in eurem Licht zu baden, eurem Schatten zu wandern und eure Kraft zu werden. Doch Trotzdem suche ich in meiner Selbstsucht stets nach Wegen wie ich mich n¨¹tzlich machen kann und wie ich euch davon ¨¹berzeugen kann mich zu akzeptieren. Das ist es was ich von euch denke. Ihr seid DER W?chter, der Vertreter Gaias in allen Ebenen, ihr werdet einmal die m?chtigste Person in allen Ebenen sein und ihr seid mein Licht in der Finsternis und mein Weg zur Erl?sung.¡° Anfangs war ihre Stimme zittrig und unsicher, in der Mitte fest und melancholisch und am Ende kniete sie in einem Schwall aus Tr?nen vor mir. Ich jedoch stand einfach nur da. ¡äWas war ich geworden? Was hatte meine neue Familie mit mir gemacht, dass andere etwas Derartiges in mir sehen konnten?` tausende Fragen und keine einzige Antwort schwirrten mir im Kopf, w?hrend die ganze Wiese um uns herum in Stille da stand und voller Spannung auf meine Reaktion wartete. Mit dem gutem Geh?r der Werw?lfe war die Stimme Venali¡¯s bin in die letzte Ecke der Lichtung gedrungen und hatte jeden von ihnen erreicht. Ich konnte nicht anders als kurz zu ¨¹berlegen wie es f¨¹r sie wohl aussehen musste, wie ich auf der Spitze des H¨¹gels stand, einen feurroten Himmel im R¨¹cken hatten und mit orange angestrahlten Fl¨¹geln vor dieser knienden Sch?nheit stand, die mir gerade vor allen ihr Herz ausgesch¨¹ttet hatte. ¡äAh, der eine Punkt G?ttlichkeit, er muss von ihr kommen.` erkannte ich pl?tzlich. Selbst wenn Werw?lfe lieber sterben w¨¹rden als zu L¨¹gen, und das gaben selbst die Elfen in dem Buch zu, konnte ich ihr erst damit zu 100% vertrauen, denn die Welt w¨¹rde niemals l¨¹gen. Langsam ging ich einen Schritt auf sie zu, das Ger?usch meiner Schuhe als einziges Ger?usch auf der Lichtung widerhallend. Mit der linken Hand hob ich ihr Gesicht an und schaute sie mir zum ersten Mal genauer an. Ihre Augen hatten nahezu keine sichtbare Sclera und waren etwas kleiner als bei Menschen, daf¨¹r war die Iris etwas gr??er und leuchtete im Gegensatz zu dem ¨¹blichem Bernsteinfarbenem Gold/Gelb in einem sanften Blau. Ihre Haut war relativ blass und ihr Gesicht ein wenig spitz. Im Gro?em und Ganzem konnte man sie wohl nur als Sch?nheit bezeichnen. Wenn auch als kriegerische Sch?nheit mit ihren 211 Leveln. (AN: Sclera ist das Wei?e am Auge, auch genannt Lederhaut. Hab extra vorher gegoogelt um ja nichts Falsches zu sagen^^) Unsicher und ein wenig ?ngstlich schaute sie mir in die Augen, doch statt meinem altem, zumeist k¨¹nstlich l?chelndem Gesicht, konnte ich in ihren Augen nur einen kalten wenn auch sch?nen W?chter erkennen. In diesem Moment erkannte ich zum ersten Mal in vollem Umfang, dass mein altes Ich bereits unwiderruflich gestorben war. ?Venali. Ich werde dich nur einmal warnen. Ich bin nicht das Licht, ich bin nicht die Dunkelheit, ich bin nicht das Feuer und auch nicht das Wasser. Ich bin nicht der Wind im Himmel und nicht das gr¨¹ne Leben auf der Erde. Ich bin die Mitte von allem. Ich kann dir nicht den Weg leuchten, dich nicht in der Dunkelheit verstecken, dir keine steinernen Mauern und keinen befreienden Wind bieten. Ich kann dir kein Feuer in der K?lte und kein Wasser in der W¨¹ste geben, denn ich bin kein Gott sondern der W?chter. Jetzt sag mir, bist du bereit mir zu folgen? Bist du bereit dein Leben mir zu verschreiben, bist du wirklich bereit deine Urahnen und deinen Clan hinter dir zu lassen? Wenn du es nicht bist, dann sage es jetzt und ich werde pers?nlich daf¨¹r sorgen, dass du wieder in aller Ehre von deinen Urahnen und deinem Clan aufgenommen wirst. Doch wenn du mir immer noch folgen willst, dann erwarte nicht die Wunder eines Gottes von mir. Wenn es jedoch ein Platz an meiner Seite ist den du suchst, dann wirst du ihn bis in alle Ewigkeit bei mir finden k?nnen.¡° Der Wind schwieg, die Flammen der Lagerfeuer h?rten auf zu Kniestern. Selbst die Insekten und Tiere des Waldes verstummten und das Mondlicht schien pl?tzlich um einiges st?rker zu scheinen. Ich konnte sp¨¹ren wie sich die Str?me des g?ttlichen Manas aufteilten und mehrere unsichtbare Punkte in der Luft umkreisten, w?hrend die Werw?lfe nur eine and?chtige Atmosph?re sp¨¹rten. Es war das erste Mal, dass ich mich voll und ganz als W?chter ausgegeben hatte und mehrere Mitglieder meiner neuen Familie schienen in diesem Moment auf die Antwort meines ersten und einzigen Anh?ngers zu warten. Die meiste Spannung jedoch erfuhr eindeutig ich selbst, wenn ich es auch nach au?en hin verborgen hielt. Ohne zu Z?gern und ohne jegliche Unsicherheit schaute mir Venali in die Augen und schien etwas darin zu erkennen, etwas, dass ich selbst nicht kannte. Mit einem L?cheln hob sie den Kopf und verk¨¹ndete mit ruhiger Stimme laut und deutlich ihre Entscheidung. Eine Entscheidung die Wellen im gesamten Gef¨¹ge der Welt verursachen sollte und ihr Schicksaal f¨¹r immer an das meine binden sollte. ?Mein Leben, meine Seele, meinen K?rper und mein Herz verschreibe ich bis in alle Ewigkeit dem W?chter. M?ge ich ihm Ruhm und Ehre bringen. M?ge ich alles was ihm Schaden will im Wege stehen und was er vernichten will niederstrecken. M?ge ich ihm den Weg bereiten und seinen R¨¹cken decken, m?ge ich ihn niemals verraten oder verlassen und ihm stets zur Seite stehen wenn er mich braucht.¡° Mit Fester Stimme schwor sie einen Schwur wie er wohl noch nie gesprochen wurde seit dem OMEGA zum Leben erweckt wurde. Ich wusste nicht wie ich auf meine n?chste Idee kam, mit der linken hielt ich noch immer ihr Kinn, w?hrend ich ihr mit der rechten Hand die Tr?nen von den Augen wischte. ?Ich akzeptiere deinen Schwur.¡° Mit diesen Worten beugte ich mich zu ihr herunter und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. In diesem Moment passierten mehrere Dinge zugleich. Mehr als ich je erwartet hatte mit einer derart einfachen Aktion ausl?sen zu k?nnen. Zum einem konnte ich sp¨¹ren wie eine gewaltige Kraft in mich eindrang und durch mich in Venali, diese brach pl?tzlich in goldenes reinigendes Feuer aus, w?hrend sich ein goldenes Zeichen auf ihre Stirn brannte.
Gleichzeitig fing der Tempelstein in jedem Tempel der Welt an zu leuchten und schickte einen glei?enden Lichtstrahl gen Himmel, w?hrend sich das eingezeichnete Muster des Pantheon ver?nderte. Wo vorher ein Kreis mit Gaia an der Spitze und den entsprechenden Elementen von dort ausgehend gegen¨¹berliegend und dem unterem Ende offen war, bildete sich jetzt ein neues Zeichen. ¨¹ber diesem Kreis erschien das Schild das bereits auf Mirados Hand war, doch wirkte es diesmal komplett anders. Das Schild schien ¨¹ber das Pantheon zu wachen, w?hrend das Schwert bedrohlich ¨¹ber jedem einzelnen von ihnen hing, scheinbar nur von der Wage an Position gehalten. Die Fl¨¹gel jedoch waren diesmal ausgebreitet und schienen das ganze Pantheon zu umschlingen. In Gregora rannte Antaeus aufgeregt durch die Halle, stetig schreiend nach Deucalion, dem Pontifex des Tempels. ?Deucalion, die G?ttin, sie hat mit mir geredet. Er ist es, Mirado ist der W?chter!¡° schrie er aufgeregt, als Deucalion gerade aus seinem Zimmer kam und mit gro?en Augen auf den Tempelstein starrte, bis sich sein Gesicht pl?tzlich zu einem breitem Grinsen verzog. ?Bei der heiligen G?ttins pr?chtigen M?hne, ich wusste doch er war es besonderes! Bereite ein Fest vor. Wenn unser Bruder schon nicht bei uns ist dann wollen wir wenigstens f¨¹r ihn mitfeiern. Rufe alle Akolythen zusammen, ach was, rufe alle Tempel zusammen, alle Tempel der Stadt, ach was, des Landes! Verk¨¹nde es unter dem Volk, der W?chter ist erschienen. Gaia hat ihren Vertreter in der Ebene der Sterblichen sowie der Ebene der G?tter erw?hlt! Feiert denn die Welt hat ihren W?chter und Erretter gefunden. Feiert denn wir werden nicht mehr lange feiern k?nnen!¡°
In einer anderen Ebene, in einer anderen Welt stand eine wabernde Lichtgestalt mit nur einer wagen humanoiden Form, als pl?tzlich die gesamte Ebene kurz vibrierte bevor sie sich wieder beruhigte und aussah als w?re nie etwas passiert, doch indem zuvor undeutlichem Gesicht der Lichtgestalt zeigten sich pl?tzlich Schatten des Zorns, bevor er/sie/es sich abrupt umdrehte und mit der Hand schwungvoll nach Gaia schlug, die von magischen Fesseln hinter ihm stand und ihn/sie/es triumphierend angrinste. ?Was hast du getan?¡° schrie er/sie/es sie w¨¹tend an. ?Es ist wie du denkst. Ich habe den W?chter zur¨¹ck ins Leben gerufen. Ist es nicht das was du aus meiner Welt machen wolltest? Einen W?chter f¨¹r deine eigene?¡° ?Verdammt nochmal ja! Aber unter MEINER Kontroller!!! Hast du eigentlich eine Ahnung was du getan hast? Du hast Milliarden zum Tode verdammt! Du hast UNS zum Untergang verdammt. Ich hatte dir ein ¨¹berleben an meiner Seite angeboten und betr¨¹gst mich derartig?¡° schrie er/sie/es sie weiter zornerf¨¹llt an. ?Nur wenn er alleine steht. Meine Welt war sowieso von dir zum Untergehen zum Leben erweckt worden und niemand wei? ob es deine gerettet h?tte. Was macht es also f¨¹r einen Unterschied wenn ich all meine Hoffnung in die kleine Chance setze die uns der W?chter bringen kann?¡°
In einer Welt ohne jegliches Leben schaute ein Schatten inmitten von Ruinen hoch in den brennenden Himmel, bevor sich ein h?ssliches und zahniges Grinsen auf seinem Gesicht ausbreitete und er triumphierend in den Himmel br¨¹llte.
In einer Welt in der Feuer und Wasserstr?me durch den Himmel flogen, Erdbrocken auf St¨¹rmen ritten und Licht und Finsternis nicht zu unterscheiden war, hob ein schwarzer Drache m¨¹de den Kopf und schaute in Leere jenseits seiner Welt, hinein in eine neugeborene Welt in der gerade eine Ver?nderung passierte die selbst den Kern des Multiuniversums, seine Schlafst?tte, beeinflusste. ?Es ist also so weit. Der Kreislauf beginnt einmal mehr von vorne, der Krieg der Welten¡­ hat begonnen¡­¡°
Ja, ein weiteres Chapter fertig. 8.634 W?rter um genau zu sein (Schlusswort nicht mitgez?hlt). Damit m¨¹sste ich das bisher l?ngste Chapter haben und um ehrlich zu sein¡­ ich hatte mehr als das doppelte an Inhalt geplant^^ Aber irgendwie habe ich mich wieder so mit meinen Beschreibungen und Vorstellungen verloren¡­ tja, ihr seht es ja^^ Ansonsten habe ich den selben Aufruf wie immer. Bitte Kommentiert, sagt mir eure Meinung, was euch gef?llt, was euch nicht gef?llt und wenn ihr Vorschl?ge habt dann sagt sie frei heraus. Ich habe einen Plan und eine Richtung in die die Geschichte gehen wird. Doch der Weg zu diesen Zielpunkten ist frei w?hlbar und bei der aktuellen Geschwindigkeit frage ich mich wie viele Chapter es denn noch werden sollen um allein das erste Ziel zu erreichen, geschweige denn das zweite, dritte, vierte, (f¨¹nfte) und schlie?lich das Buch 2??? Viel Spa? beim Lesen und ich hoffe die Tabellen funktionieren :-)