《Willst du das Spiel deines Lebens spielen?》 Ein neuer Avatar erwacht ?Willst du das Spiel deines Lebens spielen?¡° Die Stimme kam aus dem Licht. Einem Licht so hell und strahlend, dass Sie sein ganzes Wesen durchdrang. Nichts konnte vor diesem Licht verborgen werden, nichts zur¨¹ckgehalten. Vor wenigen Augenblicken erst war er in einem Blitz einer thermischen Explosion verdampft, als ein irrer Terrorist sich direkt neben ihm in die Luft gesprengt hatte. Und nun stand er hier und wurde so gefragt, als w?re es ganz normal. War das hier ist das Nachleben, der Himmel oder das Nirwana? ?Du bist tot, das solltest du nicht vergessen, doch du tr?gst einen Funken g?ttlicher Macht in dir, wie so manche deines Volkes, doch l?ngst nicht alle. Dieser Funken verleiht dir die Macht, ein Avatar zu werden. Ein Wesen, das sich selbst wiederzubeleben in der Lage ist. Als solcher kannst du am Spiel teilnehmen. Es ist deine M?glichkeit, mehr zu werden, als du vorher warst, sogar vielleicht ein Sch?pfer zu werden. Sch?pfer deines eigenen kleinen oder auch gr??eren Universums.¡° Die Stimme war seltsamerweise weder m?nnlich noch weiblich, irgendwo dazwischen, nicht unangenehm und trotzdem m?chtig. ?Dieses Spiel ist wie die Spiele, die du auf der Erde gespielt hast. Ich denke, du w¨¹rdest es wohl ein MMORPG nennen. Du gewinnst an Macht, indem du Aufgaben l?st, die Seelenmacht deiner Gegner in dich aufnimmst oder einfach nur lang genug existierst. Stirbst du, verlierst du einen Teil deiner Macht. Verlierst du zuviel, erlischst du schlicht und ergreifend. Das bedeutet, dass dein G?tterfunke erlischt und damit deine unsterbliche Seele mit dir, solange du dich keiner gr??eren Macht angeschlossen hast. Dies verwehrt dir jedoch auch die Chance, selbst zu einem Gott zu werden.¡° Also wurde man entweder selbst m?chtig oder ein Sponsor sorgte daf¨¹r, dass man immer neue Chancen hatte. Nun die Wahl war ja wohl klar, ob er spielen w¨¹rde, schlie?lich hatte er keine Lust, dauerhaft ins Gras zu beissen. ?Ich werde spielen! Wird sicherlich ein gro?er Spass werden. Und wo genau werde ich anfangen?¡° ?Mal langsam mit den jungen Pferden, Hei?sporn! Zuerst eine kleine Regel, die du dir hinter die Ohren schreiben solltest! Dein altes Leben ist vorbei, also darfst du auf gar keinen Fall dorthin zur¨¹ckkehren. Kein Kontakt zu deinen Eltern, Freunden oder sonstigen Bekannten. Sollten Sie selbst zu Avataren werden, steht es dir frei, wieder mit Ihnen zu sprechen, aber du darfst Sie keinesfalls darauf aufmerksam machen, dass du weiterexistierst. Das heisst nicht, dass du nicht mit ihnen sprechen darfst, aber Sie d¨¹rfen nicht ahnen, dass es nach deinem Tod eine neue Form der Existenz f¨¹r dich gab. Und ja, dies bedeutet, dass du auf der Erde weiterleben wirst. Du wirst, denke ich, schon sehr schnell feststellen, dass es M?glichkeiten gibt, ins Weltall zu reisen. Avatare sind m?chtige Wesen, selbst am Anfang ihrer Karriere. Was du mit deinem Leben anstellst, bleibt dir ¨¹berlassen, sei jedoch gewarnt, dass andere Avatare und h?here Wesen ihre eigenen Pl?ne haben und wenn du diese st?rst, k?nntest du nat¨¹rlich in ihr Fadenkreuz geraten. Die Kriege deiner Welt sind in nicht unbetr?chtlichem Ausma?en von Avataren angezettelt. Solltest du also das Bed¨¹rfnis versp¨¹ren, in diese K?mpfe einzugreifen, so sei vorsichtig, dass du nicht den falschen Leuten ¨¹ber den Weg l?ufst. Wenn dich ein Avatar t?tet, verlierst du n?mlich einen deutlich gr??eren Anteil deiner Macht, als wenn dich ein gew?hnlicher Mob killt. Entschuldige, ich meinte nat¨¹rlich ein sterbliches Wesen!¡° H?rte er da gerade etwa einen Funken Humor? ?Ach ja, es sei noch zu erw?hnen, dass die sterbliche Welt ein ziemlich schlechtes Ged?chtnis in Bezug auf Avatare hat! Ansonsten w¨¹rde in einem digitalen Zeitalter jeder Unsterbliche schlie?lich sofort auffallen. Deine Macht kann daf¨¹r aber auch gezielt eingesetzt werden, doch das hat seinen Preis. Gerade zu Anfang solltest du davon also nur selten und in Notf?llen Gebrauch machen! Das w?re dann wohl f¨¹rs erste mal alles. Viel Spass im Spiel!¡° Er wollte noch etwas sagen, doch im n?chsten Moment war das Licht weg und er sah eine humanoide Gestalt ohne Gesicht und Geschlecht vor sich. Bei der Rasse konnte er sehen, dass nur Mensch zur Auswahl stand. Vielleicht liess sich dies ja irgendwann mal ?ndern, bei Gelegenheit. Er begann mit der Gestaltung seines Avatars. Zuallererst sollte er nat¨¹rlich m?nnlich sein, und kr?ftig, jedoch auch nicht ein Bodybuilder. Gut ausgebildete Muskeln aber nicht ¨¹bertrieben. Mit einer Gr??e von 1,85 m auch nicht ¨¹bertrieben gro?, aber auch nicht zu klein. Das Gesicht war etwas schwierig. Er wollte gut aussehen, aber kein Sch?nling sein, wie Brad Pitt oder David Beckham. Ein kantiges Gesicht, das Eindruck machte, und gleichzeitig vertrauenserweckend sein konnte. Bei den Beispielen aus der aktuellen Popkultur kam ihm schlie?lich Russel Crowe in den Sinn. Er ver?nderte die Augenfarbe zu einem so dunklen Blau, dass es fast schon Schwarz war und den Bartwuchs entfernte er vollst?ndig, dazu das Kinn etwas schmaler. Als Haarfarbe w?hlte er nachtschwarz, er hatte schon immer eine Schw?che f¨¹r diese Farbe gehabt. Nachdem er mit den ?u?erlichkeiten fertig war, sah er sich die zur Auswahl stehenden inneren Werte an und stellte fest, dass es unz?hlige Talente und Fertigkeiten gab, aber anscheinend keine Klassen wie K?mpfer, Dieb oder Magier. Stattdessen bestimmten die Attribute, welche F?higkeiten man erlernen konnte. An Attributen konnte man tats?chlich die Klassiker erkennen: St?rke, Ausdauer, Intelligenz, Geschicklichkeit, Weisheit und Gl¨¹ck. Es gab auch sekund?re Eigenschaften wie Geschwindigkeit, Energie, Stamina, Lebenspunkte und Aufmerksamkeit. Diese schienen mit den Attributen zusammenzuh?ngen. Als er so ¨¹berlegte, welche er steigern sollte, fiel ihm auf, dass bei den 20 Steigerungspunkten ein kleines W¨¹rfelsymbol war. Er h?rte pl?tzlich wieder die Stimme in seinem Kopf. ?Ach ja, du hast die M?glichkeit, dreimal diesen Wert neu ausw¨¹rfeln zu lassen! Als du gestorben bist, warst du ja nicht allein, daher hast du die Seelenenergie deiner Mitverstorbenen gleich aufgesaugt. Betrachte es als kleines Karmageschenk des Universums an dich!¡° Und schon war die Pr?senz wieder weg. Tja, jetzt w?r es nur noch praktisch, zu wissen, wie der Wert ermittelt wurde, und ob 20 viel war oder nicht. Er ¨¹berlegte nicht lange und dr¨¹ckte auf den W¨¹rfel. Und pl?tzlich waren da vier Kugeln in seiner Hand! Kaum da, flogen diese auch schon durch den ?ther. Sie wirbelten ein bisschen umher und blieben schlie?lich liegen. Fuck, eine j?mmerliche 9? Soll das ein Witz sein? Also war 20 offenbar doch ganz gut gewesen! Naja sehr viel schlechter war ja kaum m?glich. Wer will noch mal, wer hat noch nicht, lautete glaub das Sprichwort! Das kann ja wohl nicht wahr sein! Ich hab ja wohl beschissenes Gl¨¹ck! Die 4 leuchtete da vor ihm. Ok, offenbar gings doch schlechter. Etwas Angstschweiss bildete sich auf seiner Stirn. Ein letzter Versuch blieb ihm noch und wenn der danebenging, war er bestenfalls ein j?mmerliches Durchschnittwei?brot mit ein paar Extras. Die W¨¹rfel flogen erneut durch die Luft und drehten sich schnell um die eigene Achse, bis sie schlie?lich liegen blieben. Naja, Fortuna mag mich offenbar doch noch! Vor ihm erschien die Zahl 37! Na das war doch ein betr?chtlicher Unterschied zu den vorhergehenden Zahlen. Damit lie? sich richtig was anfangen! Nun war die Frage, wie die Punkte verteilt werden sollten. Anfangs wollte er sein ¨¹berleben als absolute Priorit?t sichern, daf¨¹r war eine hohe Anzahl an HP erforderlich. Daf¨¹r musste er seine Ausdauer erh?hen. Momentan hatte er in allen Werten einen Wert von 10 und 100 HP, was wohl damit einem Faktor von 10 entsprach. Also pumpte der junge Avatar 10 Punkte in Ausdauer. Seine HP stiegen um satte 100 an. Gleichzeitig stieg seine Stamina auch um 100 Punkte an. Wo er so dar¨¹ber nachdachte, wie er seine Zukunft plante, dachte er daran, dass er immer schon ein Magier sein wollte, es musste wohl so was wie Magie oder etwas in der Art geben, denn wozu sollte sonst Energie da sein. Au?erdem war eine hohe Intelligenz auch n¨¹tzlich, wenn es um Erlernen von F?higkeiten, also auch Zauberspr¨¹chen ging. Das war in allen Spielen, die er gespielt hatte, so. Also flossen weitere 10 Punkte in Intelligenz, was in einem Energiepool von 200 endete. Wenn er so dar¨¹ber nachdachte, war eine hohe Weisheit immer n¨¹tzlich bei der Regeneration von Energie beziehungsweise Mana. Aber er wollte auch noch Punkte f¨¹r seine restlichen Attribute haben, also lies er nur 5 Punkte in seine Weisheit fliessen, womit seine Energieregeneration von 1 Punkt/Sek. auf 1,5 anstieg. Nicht gerade ¨¹berw?ltigend, aber ihm fiel auf, dass seine Aufmerksamkeit um 2 Punkte anstieg. Jetzt waren noch St?rke, Geschicklichkeit und Gl¨¹ck ¨¹brig. Er legte mehr Wert auf Geschick als auf rohe Kraft, und Gl¨¹ck war immer praktisch, da es den Loot in allen Spielen beinflusst. Also stieg seine Geschicklichkeit um 8 Punkte und sein Gl¨¹ck um 4 Punkte an. Dabei bemerkte er, dass seine Geschwindigkeit um 4m/s anstieg auf 14m/s. Jetzt konnte Usain Bolt einpacken. Wenn er daran dachte, dass er noch dazu z?h wie Leder war, konnte er wohl auch einen ganz passablen Langstreckenl?ufer abgeben. Bei dem Blick auf seine Tragelast stellte er fest, dass momentan bei 25 Kilo die Belastungsgrenze f¨¹r leichte Last erreicht war, und bei 50 Kilo die schwere. Also war es ein Faktor von 2,5 und 5. Da musste er ¨¹ber kurz oder lang wohl doch ein bisschen investieren. Schlie?lich sah er aus wie ein griechischer Athlet, aber tragen konnte er nur wie ein etwas kr?ftigeres M?dchen. Schande ¨¹ber sein Haupt, wenn so das so blieb. Kaum war er mit der Aufteilung seiner Attribute fertig, tauchte auch schon seine Fertigkeitenfenster auf. Er hatte aus seinem vorherigen Leben ein paar Fertigkeiten her¨¹bergerettet, aber beeindruckend war das nicht gerade. Er hatte durchschnittliche Kenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie, beherrschte zwei Sprachen, Deutsch und Englisch, flie?end und Latein miserabel. Er hatte auch durchschnittliches Wissen in Kochen, Computerhardware und Computernutzung, Schriftstellerei, Datensuche und Computerspielen. Au?erdem war etwas klempnern und handwerken auch zu verzeichnen. Er hatte nicht gedacht, dass seine Kenntnisse in Bogenschiessen und Schwertkampf f¨¹r durchschnittlich reichen w¨¹rden, aber offenbar war er gar nicht so schlecht darin gewesen. Seine Kenntnisse in Mythenkunde, fremdl?ndischen Kulturen und Ritualen waren leider nur miserabel, aber zumindest vorhanden. Seine besten F?higkeiten waren ihm wohl aus seiner Schulzeit zur¨¹ckgeblieben, n?mlich Biologie und Geschichte. Diese waren immerhin als ¨¹berdurchschnittlich verzeichnet, aber welchem Zweck das dienen mochte, konnte er leider nicht sagen. Zumindest war er in der Lage, jemand notd¨¹rftig zu verarzten und ihm zu sagen, dass Adolf Hitler ein Riesenarschloch war! Ihm fiel auf, dass er 50 Punkte f¨¹r F?higkeiten hatte, und das Erwerben einer solchen auf Grundniveau 1 Punkt kostete und sich dies f¨¹r jede Stufe dar¨¹ber verdoppelte. Die Aufteilung war wie folgt: Grund, unterdurchschnittlich, durchschnittlich, ¨¹berdurchschnittlich, gut, ausgezeichnet, meisterhaft, legend?r und g?ttlich. Im Klartext konnte er sich eine einzige F?higkeit auf gutem Niveau leisten oder eine gro?e Anzahl auf Grund, oder nat¨¹rlich eine beliebige Kombination. Wenn er daran dachte, dass er ein Magier werden wollte, musste er also nach F?higkeiten suchen, die in diese Richtung ausgerichtet waren. Bei seiner Suche entdeckte er Meditation, die seine Energie- und Staminaregeneration passiv ebenso wie aktiv erh?hte. Au?erdem waren da Ritualkunde, Zauberkunde, Elementarkunde f¨¹r die g?ngigen Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer, Geist und ?ther. Zus?tzlich konnte er auch Beschw?rung von Geistern, D?monen und Archons entdecken. Da er aber lieber mit diesen nicht soviel zu tun haben wollte, schloss er diese Talente f¨¹rs erste aus. Bei der Suche fiel ihm ein weiteres Talent auf, das sich Geistergegenwart nannte. Bei der Beschreibung stand dran, dass dieses Talent daf¨¹r diente, die Umgebung auf aktive Geister zu durchsuchen, also alles, was in irgendeiner Weise denken konnte. Hm, damit konnte er wohl kl?ren, ob Politiker tats?chlich einen Verstand besa?en, der mehr als 100 Meter Feldweg entsprach. N¨¹tzlich alle Mal w?re es zum Aufsp¨¹ren von potentiellen Gegnern. Er w?hlte also Meditation auf unterdurchnittlich, ebenso so wie Elemantarkunde von allen Elementen. Zauberkunde hatte mit dem direkten Wirken der Zauber zu tun, da wollte er schon etwas mehr reinpumpen, um keinen Mist du bauen, also nahm er hier ¨¹berdurschnittlich. Das w¨¹rde ihn zwar insgesamt nicht zu einem sehr m?chtigen Magier machen, aber zu einem, der verl?sslich sein Handwerk aus¨¹bte. Nun waren Magier zwar sicherlich augezeichnete Fernk?mpfer, aber im Nahkampf waren sie nur Zielscheiben. Somit war es erforderlich dort ein paar Punkte einzusetzen. Er konnte schon recht gut mit nem Schwert umgehen, aber die waren nicht gerade unauff?llig, wohingegen ein Messer wohl wesentlich leichter zu verbergen war. Au?erdem konnte es echt eine h?ssliche ¨¹berraschung sein, wenn das Gegen¨¹ber nicht darauf vorbereitet war. Also wurde Messerkampf auch in die Liste aufgenommen mit einem durchnittlichem Wert. Schleichen, Strassenkunde, Feilschen, Arabisch, Chinesisch, Russisch und Spanisch nahm er zus?tzlich noch als Grundkenntnisse auf, womit alle seine Punkte verbraucht waren. Wenn er bedachte, dass er sich als Unsterblicher wohl f¨¹r ne Weile auf der Erde herumtreiben w¨¹rde, waren Sprachkenntnisse in den meistgesprochenen Sprachen der Welt wohl ganz praktisch. Kaum hatte er diesen Teil abgeschlossen tauchte ein weiteres Fenster auf, das ihm mitteilte, dass er aufgrund seiner Todesart und der damit zusammenh?ngenden Aufnahme der Seelenenergie ein Zusatztalent namens Seelenf?nger erhielt, allerdings stand keine Beschreibung dabei, was es damit auf sich hat. Er hoffte, dass es nicht bedeutete, er w¨¹rde zu einer Art Teufel werden, der arme sterbliche Seelen in Massen aufsaugte. So stellte er sich n?mlich nicht vor, seine Zukunft zuzubringen. Nun war nur noch ein Fenster offen, und das war der Name seines Avatars. Eigentlich war dies f¨¹r ihn keine wirkliche Frage, da er schon immer den Namen gewusst hatte, den sein Magier haben w¨¹rde, sowohl in den gespielten Computergames als auch seiner eigenen Fantasie. Und so gab er sich den Namen: Iranueel! Er tauchte in einer ihm unbekannten Stadt auf. Von dem kleinen Park auf einem H¨¹gel aus konnte Iranueel problemlos mehrere Kilometer weit in die Landschaft sehen, und dabei feststellen, dass die Ortschaft sich durchaus eine Gro?stadt nennen konnte. An mehreren Stellen konnte er pagodenartige Geb?ude entdecken, was dann wohl auf eine asiatische Stadt schliessen lies. Als er ¨¹berpr¨¹fte, was er an Ausr¨¹stung hatte, wurde ihm klar, dass die einzigen Dinge, die ihm zur Verf¨¹gung standen, nur ein paar alte Klamotten, ein Taschenmesser und 100 Dollar waren. Als er sich etwas weiter im Park umsah, stellte er fest, dass an einem kleinen Teich ein durchscheinendes Wesen schwebte. Bei genauerem Betrachten konnte Iranueel erkennen, dass es sich wohl um eine Art Geist handelte. Ein Gef¨¹hl machte sich in ihm breit, dass diese Kreatur kein gr??eres Problem darstellen w¨¹rde. Geister waren aber per se nicht sonderlich gut physisch zu treffen, also w¨¹rde er wohl zum ersten Mal auf Magie zur¨¹ckgreifen m¨¹ssen. Iranueel konzentrierte sich auf seinen Gegner und stellte sich vor, wie er einen Blitz durch dessen Gestalt fegen liess. Er sp¨¹rte, wie sich in ihm eine magische Ladung aufbaute, die sich in kleinen statischen Entladungen auf seinem Arm entfaltete. Diese wanderte dann schnell zu seiner Hand, von der sie dann mit einem kleinen Knall zu seinem Opfer ¨¹bersprang. Der Geist zuckte zusammen und wurde merklich schw?cher. Ausserdem schien es, als w?re er benommen, zumindest schwankte das Wesen ein paar Augenblicke ungezielt von links nach rechts. Dann hatte es sich offenbar gefangen und steuerte schnell auf Iranueel zu. Dieser hatte jedoch die Zeit genutzt, um eine weitere Entladung aufzubauen, diesmal jedoch sollte die Entladung nicht auf einen Schlag vorbei sein, sondern erhalten bleiben. Ensure your favorite authors get the support they deserve. Read this novel on the original website.¨¹ber beide H?nde liefen kleine Blitze, die im n?chsten Moment in den Geist einschlugen und diesen l?hmten und kleine Fetzen von Nebel aus seiner Gestalt rissen. Das Knistern des Blitzes war das einzige Ger?usch in dem kleinen Park und erleuchtete das Zwielicht zwischen den B?umen mit seinem elmsfeuerhaften blauen Schimmern. Nach knapp 5 Sekunden ging dem Geist offenbar der letzte Lebensfunke aus und er schwand mit einem Seufzen dahin. Iranueel stellte fest, dass er einen Level erhalten hatte. Somit hatte er wohl ein kleines Sicherheitspolster f¨¹r den Fall, dass jemand oder etwas ihn umnietete. Und erstaunlicherweise hatte er auch nicht sonderlich viel magische Kraft aufgebraucht. Der einzelne Blitz hatte ihn 5 Mana gekostet und der aufrechterhaltene Blitzstrahl kostete 3 Mana pro Sekunde. Somit war er innerhalb von wenigen Sekunden wieder im Vollbesitz seiner Kr?fte. Nun begann er neugierig seine Umgebung zu erkunden auf der Suche nach weiteren Gegnern. Da fiel Iranueel pl?tzlich ein, dass er ja ¨¹ber Geistesgegenwart verf¨¹gte und setzte diese auch prompt ein. Nach einem kurzen Moment stellte sich das Gef¨¹hl ein, dass etwas weiter n?rdlich eine weitere Pr?senz war. So leise er konnte, n?herte er sich nun seinem Ziel. Er ¨¹berlegte kurz, ob er wohl die Erdmagie nutzen konnte, um seine Schritte leiser zu machen und lenkte etwas Mana in den Boden, um die Laute seiner Fortbewegung zu schlucken. Mit Erschrecken musste Iranueel jedoch feststellen, dass der Manaverbrauch enorm war. Also lies er den Zauber wieder fallen und versuchte es auf die althergebrachte Variante. Dank der nicht ganz schlechten Geschicklichkeit f¨¹r einen Anf?nger gelang es ihm ganz gut, leise aufzutreten. Als Iranueel nun hinter einem kleinen Busch in Stellung ging, konnte er das Wesen genauer betrachten. Es war nur 1 Meter gro? und schien nur aus Borke zu bestehen. Kleine listige Augen starrten auf eine Puppe , die es in seinen H?nden hielt und offenbar mit Genuss zerriss. Dabei summte es ziemlich dissonant vor sich hin. Auch diesmal hatte Iranueel das Gef¨¹hl, dass das Ding nicht wirklich eine t?dliche Gefahr darstellte. Er sammelte diesmal Feuer in seiner Hand in Form von einer kleinen Plasmakugel. Das hatte jedoch zur Folge, dass das Borkenwesen das Licht der Kugel bemerkte und in seine Richtung blickte. Ihre Blicke trafen sich und Iranueel wusste augenblicklich, dass das Ding nicht ruhen w¨¹rde, bis es ihn tot sah. Mit einem Zischen lies es die Puppe fallen und lief mit ausgestreckten Krallen auf ihn zu. Iranueel streckte die Hand aus und die Plasmakugel schoss aus seiner Hand hervor und auf die Kreatur zu. Mit einem Satz sprang es zur Seite und verhedderte sich dabei in einer Wurzel am Boden. Da der Zauber danebengegangen war, schien es nun an der der Zeit f¨¹r eine Runde Flambieren zu sein. Iranueel hob wieder beide H?nde und lies einen Flammenwerfer aus diesen hervorschiessen, der die am Boden liegende Gestalt einh¨¹llte. Mit einem Kreischen rollte sich diese von ihm weg, doch Iranueel folgte ihr einfach und lies sie nicht entkommen. Die Borke brannte offenbar exzellent. Der Geruch von einem Lagerfeuer machte sich breit, als er den Boden und die wandelnde Borke in ein H?ufchen Asche verwandelte. Kaum war der Kampf vorbei, verschwand der Aschehaufen und stattdessen erschien ein Haufen von Eicheln an dessen Stelle. Neugierig betrachtete er seinen Fund. Iranueel konnte eine kleine Spur magischer Kraft in den Eicheln sp¨¹ren. Er war sich ziemlich sicher, dass er die Energie anzapfen konnte, jedoch auch, dass die Eicheln nicht mal ansatzweise vollst?ndig mit magischer Energie gef¨¹llt waren. Ungl¨¹cklicherweise wusste er aber nicht, wie man sie laden konnte. Und er wollte nicht riskieren, es falsch zu machen, da er eine potenzielle magische Batterie nicht zerst?ren wollte. ?Nun, das ist interessant! Ich h?tte nicht gedacht, dass du so schnell nach ?rger suchen w¨¹rdest!¡° Die Stimme kam von hinter ihm und sie war sehr vertraut. Als Iranueel sich umdrehte, sah er eine junge Frau mit nachtschwarzem Haar, das ihr bis zu den Waden reichte und in der Brise um sie wehte. Gekleidet in ein weisses Kleid aus schimmernder Seide betrachtete sie ihn neugierig. ?Bist du das Wesen, mit dem ich gesprochen habe, als ich vorhin ins Gras gebissen hab?¡° Sie nickte freundlich und trat n?her an ihn heran. ?Ich weiss, ich klang vorhin nicht ganz wie jetzt, aber an diesem Ort ist es schwierig, wie eine Frau zu klingen oder respektive wie ein Mann. Mein Name ist Arya, und ich bin eine G?ttin! Aber du hast keine Verpflichtungen mir gegen¨¹ber, ich hatte nur grad die Aufgabe, neue Avatare einzuweisen. Naja, so viele gibt es nicht, um die ich mich h?tte k¨¹mmern m¨¹ssen, und ich bin hier, um dir noch einen kleinen Tipp bez¨¹glich deiner letzten F?higkeit zu geben. Deine Seelenf?nger-F?higkeit k?nnte dich sehr schnell in Konflikt mit diversen G?ttern und anderen Wesenheiten bringen, deren Anh?nger du aufschnappst, also wollte ich dir beibringen, wie du erkennen kannst, ob eine Seele eine Bindung hat, oder nicht. Viele, die behaupten, einer Religion anzugeh?ren, tun es nicht wirklich, und andere, die denken, sie w?ren Atheisten, sind es nicht, weil sie im Herzen doch einem Gott folgen. Wenn du einem Gott oder anderen, die Seelen von Verstorbenen aufnehmen, ihre Leute klaust, wirst du dich sehr schnell zu einem Feind dieser Leute machen, also musst du vorsichtig sein, es sei denn, du willst Stress mit diesen Leuten haben!¡° Dabei l?chelte sie ihn spitzb¨¹bisch an und wartete offenbar auf eine Antwort. ?Ich w¨¹rde f¨¹r den Anfang lieber nicht jemandem ?rger machen wollen!¡° Iranueel war absolut sicher, dass er keine Stunde ¨¹berleben w¨¹rde, wenn er einen Gott anpisste. ?Schlauer Junge! Nun da das gekl?rt w?re, k?nnen wir zur Lektion voranschreiten. Oh, noch etwas! Sei vorsichtig, wem du deine F?higkeit zeigst. Sie ist extrem selten und normalerweise im Besitz von G?ttern! Gut, wenn du nun jemand genauer betrachtest, kannst du nach wenigen Sekunden erkennen, ob eine Person jemandem Treue geschworen oder seine Seele verkauft hat. Du erkennst es daran, dass um die Person eine bl?uliche Aura erscheint. Sp?ter, wenn du deine F?higkeit besser zu beherrschen gelernt hast, wirst du genauere Informationen erlangen, wie die Macht, an die die Seele geht bei Ableben des K?rpers.¡° Sie wandte sich wieder von ihm ab und ging mit ihm zum Teich zur¨¹ck. Dort zeigte sie auf die Stelle, an der er den Geist zerst?rt hatte. ?Ich m?chte, dass du dich auf den Ort konzentrierst, an dem du den Geist erledigt hast!¡° Iranueel tat wie ihm geheisen und fokusierte sich auf die Stelle. Zuerst war da nichts, doch nach wenigen Augenblicken konnte er eine leuchtende Kugel erkennen, die in einem goldenen Ton leuchtete. ?Dies ist eine ungebundene Seele! Der Geist war und ist immer noch an diese Welt gebunden. ¨¹ber kurz oder lang wird er zur¨¹ckkehren und wieder Gestalt annehmen. Du kannst die Energie absorbieren, was dazu f¨¹hren wird, das der Geist sich aufl?st und nicht zur¨¹ckkehrt. Das ist in keiner Weise etwas schlimmes, denn der Geist wird ansonsten auf alle Zeiten an diesen Ort gebunden sein und niemals Ruhe finden. Im ¨¹brigen gilt das f¨¹r fast alle Untoten. Ihre Seelen sind selten in irgendeiner Weise gebunden und k?nnen problemlos von dir absorbiert werden. Ich empfehle, dies nun zu tun.¡° Damit blickte sie wieder zu ihm und nickte ihm aufmunternd zu. Iranueel war sich nicht ganz sicher, wie es funktionieren sollte, also ging er einfach auf die Kugel zu und stellte sich vor, wie ein Vakuum sie in seine Hand zog. Doch nichts geschah zu deinem Leidwesen. ?Du musst deine Hand direkt in die Energie tauchen und sie in dich aufnehmen. Du hast nicht den Vorteil eines Gottes, die Energie durch einen Pakt direkt zu dir zu leiten!¡° ?Kann ich einen solchen Pakt mit jemandem schlie?en?¡° Bei seiner Frage blickte sie ihn einen Moment scharf an. ?Ja, es ist m?glich, jedoch solltest du dir im Klaren sein, dass du damit in mein Gesch?ft einsteigst und daf¨¹r hast du definitiv noch viel zu wenig Mojo! Vielleicht in ein oder zwei Jahrtausenden, aber nicht zuvor!¡° Iranueel wandte sich wieder der Kugel zu und streckte seine Hand hinein. Er sp¨¹rte einen kleinen Widerstand und dann str?mte pl?tzlich Kraft seinen Arm hinauf in sein Herz. Als er einen Blick auf seine Erfahrung warf, stellte er fest, dass er ein kleines bisschen hinzugewonnen hatte. ?Gut! Nun zur n?chsten Lektion. Du kannst auch andere Avatare absorbieren. Ihre Energie ist st?rker als die Sterblicher, aber das ist nur m?glich, wenn sie deutlich schw?cher sind als du selbst und sich nicht bereits wiederbelebt haben. Au?erdem kannst du auch mittels deiner Macht einen Avatar aufnehmen, aber nicht absorbieren, um ihn sp?ter wiederzubeleben. Das ist der Fall, wenn dieser Avatar selbst nicht mehr ¨¹ber die Energie verf¨¹gt, sich einen neuen K?rper zu erschaffen. Sei jedoch gewarnt. Dies kostet dich mindestens zehn Level!¡° Sie liess das erst mal sacken. Iranueel stand f¨¹r einen Moment still da und dachte ¨¹ber alles nach, w?hrend er die Informationen verarbeitete. ?Und was ist dann mit der Seele eines Sterblichen? Kann ich sie aufnehmen und wiederbeleben?¡° Dabei musterte er die G?ttin genau. Diese machte ein neutrales Gesicht und zeigte ihm weder, ob sie dar¨¹ber ver?rgert oder belustigt war. ?Es ist m?glich, das zu tun, doch auch das kostet dich Kraft. Nicht ganz soviel wie bei einem Avatar, aber immer noch f¨¹nf Level. Theoretisch kannst du eine solche Seele sogar zu einem Avatar machen, doch das wird dich ernsthaft schw?chen! Du wirst abh?ngig davon, wie viel Macht du der Seele mitgeben willst mindestens 50 Level verlieren! Es kann sich jedoch f¨¹r dich lohnen, da ein solch geschaffener Avatar dir stehst etwas schulden wird. Im ¨¹brigen ist etwas derartiges uns G?ttern verboten. M?glicherweise k?nntest du das als Gesch?ft einem Gott anbieten, der einen bestimmten Sterblichen gern als Avatar h?tte, aber vergiss nicht, dass du deine Gabe besser als Geheimnis beh?ltst!¡° Iranueel blickte sie nun interessiert an. Arya schien pl?tzlich einzufallen, dass sie ja damit die einzige Gottheit war, die von seiner F?higkeit wusste. ?Nun, Arya, was w¨¹rdest du mir denn anbieten, wenn ich einen Sterblichen deiner Wahl zu einem Avatar machen w¨¹rde?¡° Ihre Augen blitzten auf. ?Es g?be in der Tat jemanden, den ich gern als Avatar sehen w¨¹rde, allerdings ist diese Person erstens auf einem anderen Planeten, dann noch recht jung, f¨¹r ihr Volk zumindest und du hast keine 50 Level ¨¹brig, die du mindestens ben?tigen w¨¹rdest. Ganz davon abgesehen, dass es eventuell Aufmerksamkeit auf dich lenken k?nnte. Das h?ngt nat¨¹rlich von dir ab, ob du das Risiko auf dich nehmen wollen w¨¹rdest. Ich k?nnte dir im Gegenzug Ausr¨¹stung, ein B¨¹ndnis oder schlicht und ergreifend ein eigenes Territorium anbieten, das ich f¨¹r dich sch¨¹tzen w¨¹rde, bis du m?chtig genug w?rest, um es selbst zu verteidigen. Allerdings nur, wenn du dir nicht absichtlich oder fahrl?ssig Feinde machst!¡° Iranueel setzte sich auf eine kleine Parkbank und dachte ¨¹ber dieses Angebot nach. Arya schien eine freundliche und faire Handelspartnerin zu sein. Aber was er mit einem eigenen Territorium anfangen sollte, wusste er wirklich nicht. ?Also, ein B¨¹ndnis f?nde ich zwar ganz nett, aber w?re es nicht merkw¨¹rdig, wenn eine G?ttin wie du sich mit einem Anf?nger wie mir verb¨¹ndet? Ich meine, ich bin nun wirklich ein blutiger Noob. Da w¨¹rden doch sicherlich deine Gegner nachfragen, weshalb du mir hilfst.¡° Die G?ttin wirkte belustigt. Sie kam n?her zu ihm her und blickte ihm ins Gesicht. ?Ich gestehe, dass du damit definitiv recht hast, aber ich hab sch?n ?fters vielversprechende Anf?nger unter meine Fittiche genommen, also w¨¹rde es zwar Neugier wecken, aber nichts, womit ich nicht klarkommen k?nnte. Allerdings w¨¹rde nat¨¹rlich der eine oder andere Gott sicher gern erfahren, was ich an dir so besonders finde.¡° Sie ging ein paar Schritte von ihm weg und drehte sich dann wieder zu ihm um. ?Es g?be allerdings auch die M?glichkeit, dir ein eigenes Territorium zu geben, auf das niemand anders Zugang h?tte, weil es direkt mit dir verbunden ist! Ich k?nnte dir einen Seed f¨¹r deine eigene Existenzebene geben. Das w?re allerdings schon ein sehr teurer Deal f¨¹r mich, denn diese Dinger sind extrem wertvoll!¡° Iranueel blickte sie verwirrt an. Darunter konnte er sich beim besten Willen nichts vorstellen. ?Was genau soll das denn sein? Und was sollte mir das auch bringen?¡° Nun warf ihm die G?ttin einen Blick zu, den man wohl einem beschr?nkten Kleinkind zuwarf. ?Hallo? Eine eigene Ebene f¨¹r dich allein, wo du tun und lassen kannst, was du willst. Im Prinzip bist du da so was wie dein eigener Gott! Du kannst die von dir gefangenen Seelen dort freilassen und dort leben lassen, dein Heim errichten und dich dorthin zur¨¹ckziehen, wenn dir Gefahr droht! Nat¨¹rlich kehrst du stets an den Ort zur¨¹ck, von dem aus du geflohen bist, und jeder mit Aurensicht kann den Zugang zu deiner Ebene sehen, aber hat deswegen noch l?ngst keinen Zugang deswegen dazu. Hat alles vor und Nachteile. Jeder Gott hat seine eigene Ebene oder auch mehrere. Ich glaube einer eurer G?tter hier auf diesem Planeten hat den sogenannten Himmel und die H?lle f¨¹r seine Anh?nger. Auf diese Art und Weise zieht er selbst nach dem Tod seiner Diener immer noch Kraft aus ihnen und kann belohnen oder bestrafen, je nachdem wie sich die betreffende Seele so verhalten hat.¡° Er sah die G?ttin nun fasziniert an. ?Ich hab so was mal in einem Roman gelesen! Man musste alle m?glichen magischen Affinit?ten aufbauen, um daraus ein eigenes Universum zu machen. Aber ich hab so was auch in meiner Liste gesehen, als ich meinen Avatar erstellte. War allerdings h?llisch teuer!¡° Nun war es an der G?ttin, ihn interessiert anzusehen. ?Du hast tats?chlich die M?glichkeit eines Seeds in deiner Talentliste? Das ist ja der Hammer. Die Liste ist zwar f¨¹r jede Person einzigartig und man kann sie auch resetten, aber in deinem Fall w¨¹rde ich das definitiv nicht machen. Sowas ist selten und wird wohl kein zweites Mal auftauchen.¡° Nachdenklich runzelte sie nun die Stirn. ?Ich denke, ich werde noch warten mit einem direkten B¨¹ndnis mit dir. Allerdings werde ich dich im Auge behalten und solltest du nichts tun, das mir zu sehr gegen den Strich geht, werde ich dich wiederbeleben, solltest du zu oft get?tet werden. Du bist ein zu wertvoller Verb¨¹ndeter, als dass ich zulassen k?nnte, dass du von irgendeinem M?chtegern dauerhaft aus dem Spiel entfernt wirst.!¡° Iranueel stellte fest, dass diese Worte in ihm eine tiefe Unruhe befriedeten. Ein Freikarte f¨¹r den Fall des eigenen Ablebens zu haben, ist immer von Vorteil. Die G?ttin musterte ihn nochmals eingehend von oben bis unten und stellte dann fest: ?Hm, wie ich feststellte, hast du deine beiden ersten Level errungen. Du hast stets die Wahl, ob du deinen Level und damit deinen Zugriff auf deine Talentliste vergr??ern oder lieber die Energie in die Verst?rkung deiner Attribute investierst. Bedenke, dass nur bei der Erschaffung deines Avatars die M?glichkeit besteht, eine F?higkeit ¨¹ber die Grundstufe zu erh?hen, alles danach musst du langsam erh?hen und wenn du get?tet wirst, verlierst du einen kleinen Teil deines Wissens. Es ist zwar wesentlich leichter, es wieder zur¨¹ckzuerlangen, dennoch bedeutet es einen Zeitverlust und M¨¹he, die du aufwenden musst. Sei also stets vorsichtig, was du machst! Und nun werde ich mich wieder auf den Weg machen. Wenn du doch noch etwas Wichtiges brauchen solltest, kannst du mich mit einem ernstgemeintem Gebet zu dir rufen, doch sei gewarnt! Sollte es nicht wirklich wichtig sein, werde ich dich bestrafen! Was du aus deinem neuen Leben machst, bleibt dir selbst ¨¹berlassen, also viel Spass und Gl¨¹ck in der Zukunft!!¡° Damit erstrahlte die G?ttin in einem hellen Licht und verschwand aus seinem Blickfeld. Kampf in den Schatten Da er nun allein war und nichts besseres mit sich anzufangen wusste, machte sich Iranueel auf den Weg in die Stadt, die nun dunkel und verheisungsvoll vor ihm stand. Von dem Park gingen mehrere kleine Gassen weg in zunehmend gr??er werdende Wohnbl?cke. Es roch nach asiatischem Essen, Autoabgasen und menschlichen Abf?llen. Nicht unbedingt etwas, das eine tolle Zukunft versprach, aber wenn man ganz unten anf?ngt, wei? man zumindest, dass es nur aufw?rts gehen kann. Iranueel w?hlte aufs Geratewohl eine Richtung aus und marschierte los. Er hatte vielleicht nicht viel Geld, aber das, was er hatte, wollte er m?glichst schnell vergr??ern. Magie stellte zwa eine Macht an sich dar, aber wer schon mal eine Menge Geld hatte, wei? wohl, dass es seine eigene Macht hat. Iranueel gr¨¹belte dar¨¹ber nach, ob er f¨¹r den Anfang lieber in der Gro?stadt bleiben wollte, oder doch lieber raus aufs Land reisen sollte, um sich dort nach und nach an dieses neue Leben zu gew?hnen. Die Stadt hatte den Vorteil, dass seine F?higkeit, Seelenenergie zu erlangen deutlich h?her war, da es mehr Menschen gab, die als Energiequelle zur Verf¨¹gung standen. Andererseits konnte er auf dem Land erstmal lernen, mit seinen F?higkeiten umzugehen, ohne gro?artig den existierenden M?chten ins Auge zu fallen. W?hrend er nun die Vor- und Nachteile abw?gend durch die Gasse marschierte, konnte er leise Ger?usche von seiner linken Seite aus einer Nebengasse h?ren. Wie ein Winseln oder sehr leise Schmerzger?usche kam es etwa 50 Meter aus dem Dunkeln. Es roch nach Pisse und Erbrochenem und einem leicht metallischen Geruch, den er nicht genau einordnen konnte. Vorsichtig und mit gezogenem Messer in der einen Hand und einem Metallsplitter, der knapp ¨¹ber seiner Hand schwebte, in der anderen n?herte er sich dem Ger?usch. Eine Lampe, die mehr schlecht als recht die Gasse beleuchtete, flackerte ¨¹ber einer in sich zusammengesunkenen Gestalt, unter der sich eine Blutlache ausbreitete. Alarmiert blickte Iranueel sich genauer um, denn wo eine Blutlache war, war in der Regel der Verursacher nicht allzu weit entfernt. Aus dem Augenwinkel konnte er pl?tzlich eine dunkle menschliche Gestalt aus einer offenen T¨¹r auf ihn zuspringen sehen. Der Mann war knapp 2 Meter gro? und gebaut wie ein Schrank. In der erhobenen Hand hielt er eine Brechstange und als er ins Licht der Lampe kam, konnte Iranueel eine h?ssliche Narbe sehen, die seine asiatisch gepr?gtes Gesicht von der linken Wange ¨¹ber die Nase bis zur rechten Schl?fe entstellte. Mit einem Br¨¹llen kam er schneller als erwartet auf den jungen Avatar zu und versuchte diesen mit seiner Waffe Bekanntschaft machen zu lassen. Nun war ein Messer nicht wirklich eine geeignete Waffe, um eine Brechstange abzuwehren, also lies sich Iranueel einfach nach hinten fallen und feuerte den erdzauber in seiner Hand aus n?chster N?he in den menschlichen Berg vor sich. Dieser bekam kaum mit, was auf zu kam, aber offenbar sp¨¹rte er es, als sich das Projektil knapp ¨¹ber seiner rechten Lunge in seine Schulter bohrte. Iranueel konnte direkt sehen, dass die Kraft aus dem Angriffsarm entwich und rollte sich schnell r¨¹ckw?rts wieder hoch, um mit dem Messer eine weitere Attacke auszuf¨¹hren. Der Angreifer hatte die Brechstange fallen gelassen und hielt sich mit der linken Hand die Wunde, als sein Gegner flink auf die Beine kam und mit einem ausgestreckten Arm auf seine Brust zielte. Das Messer glitzerte mit t?dlicher Sch?nheit im Lampenlicht, als es mit einem Schmatzen in die linke Brust des Ziels eindrang. Augenblicklich versuchte Iranueel die Klinge wieder herauszuziehen, doch die Klinge hatte eine S?geklinge auf der R¨¹ckseite und diese hatte sich in den Rippen seines Ziels verhackt. Mit einem Aufbr¨¹llen h?mmerte der Asiate seinen linken Arm in sein deutlich schw?cheres Ziel. Er mochte geschw?cht und eventuell t?dlich verletzt sein, doch er war immer noch sehr stark und Iranueel war es nicht wirklich. Dieser konnte nicht wirklich ausweichen und bekam den Hieb ungebremst an den Sch?del. Der Hieb eines geschw?chten Schwergewichtlers war immer noch ziemlich heftig wenn es einen Normalo betraf und Iranueel ging getroffen vor seinem Ziel in die Knie. Der Asiate trat ihm nun ohne Anlauf in die Rippen, doch die Wunden forderten bereits ihren Tribut. Zuvor w?ren wohl diverse Rippen gebrochen worden, nun schaffte er es nur noch, seinen Angreifer zwei Meter von sich wegzubef?rdern. Iranueel landete in einer stinkenden Wasserlache und wurde von dem kalten Nass wieder voll in die Gegenwart zur¨¹ckgeholt. Er rollte sich nochmals schnell weiter und richtete sich wieder auf. Nun war er zwar auf den Beinen, doch der asiatische Ochse kam bereits auf ihn zugewalzt, um ihn unter sich zu begraben. Stolen from its original source, this story is not meant to be on Amazon; report any sightings.Wohl wissend, dass er nicht die Kraft hatte, um einen direkten Schlagabtausch zu ¨¹berstehen, warf er links nach vorn zur Seite. Iranueel wurde noch am rechten Unterschenkel gestreift, ansonsten kam er aber ungeschoren an der menschlichen Abrissbirne vorbei, die nun schon begann, blutig zu husten. Schnell richtete er sich auf und richtete seine H?nde ausgestreckt auf den Mann, der versuchte, sich m¨¹hsam umzudrehen und ihn erneut zu attackieren. Bltzschnell z¨¹ngelten elektrische Entladungen an Iranueels Armen entlang und sprangen in einem gleisenden Lichtbogen zu seinem Feind ¨¹ber, der sich nun in Zuckungen am Boden zu winden begann. Kleine Rauchfahnen stiegen aus den Kleidern des Asiaten hervor, der zum Tode verurteilt seine letzten Sekunden in Kr?mpfen am Boden zuckte. Iranueel lies erst von seinem Ziel ab, als er feststellte, dass sein Mana zur Neige ging. Er stellte fest, dass der Kampf ihn auf Stufe 5 gebracht hatte. Au?erdem konnte er eine goldene Aura um seinen toten Gegner sehen. Ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken, streckte er seine linke Hand in die Aura und absorbierte sie. Sofort sp¨¹rte er, wie sein Level auf Stufe 6 anstieg. Von der am Boden liegenden Gestalt ging ein kurzes Aufleuchten aus und im n?chsten Moment zerfiel der Asiate zu Staub, der in der leichten Brise verweht wurde. Sich an die Person erinnernd, derentwegen er wohl angegriffen worden war, drehte sich Iranueel schnell um, und eilte zu dem an der Wand lehnenden H?ufchen menschlichen Elends. Aus der Menge des Blutes am Boden schlie?end, wurde dem Avatar klar, dass der Patient wohl nicht mehr lange zu leben haben w¨¹rde. Er hatte keine Heilmagie zur Verf¨¹gung und bei n?herem Hinblicken konnte er eine tiefe Platzwunde am der linken Sch?delseite erkennen, aus der weiterhin Blut austrat. Ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken legte er seine Hand an die Wunde und lies Hitze wie in einem Ofen raus austreten. Der Geruch vebrannten menschlichen Fleisches erf¨¹llte die Gasse und die verwundete Person heulte schwach auf und versuchte, von der Hitze wegzukommen. Doch der Blutverlust und die mit Sicherheit schwere Gehirnersch¨¹tterung machte daraus nur eine kleine Bewegung, die sie zur Seite fallen lies. Doch das Verschmoren hatte seinen Zweck erf¨¹llt. Kein weiteres Blut trat mehr aus der Wunde aus, was Iranueel die Zeit gab, sein weiteres Vorgehen zu ¨¹berdenken. Er konnte nun erkennen, dass es sich bei seiner Zielperson um eine junge Frau handelte von zweifelsohne asiatischer Abstammung. Schwarzes verfilztes Haar rechte ihr bis halb hinunter zum wohlgeformten Hintern. Sie war schlank und hatte trotzdem wohlgeformte Rundungen an den richtigen Stellen. Offensichtlich war sie nicht am Verhungern gewesen als sie angegriffen worden war. Ihre mandelf?rmigen schmerzerf¨¹llten Augen blickten zu ihm hoch und beobachteten jede seiner Bewegungen. ?Kannst du mich verstehen?¡° fragte Iranueel in gebrochenem Chinesisch. Sie musterte ihn wachsam wie ein verwundertes Reh. ?Ich kenne dich nicht, und doch hast du mich gerettet!¡° antwortete sie in akzentfreiem Englisch. Offenbar nahm sie an, dass er damit weniger Probleme haben w¨¹rde. ?Ich h?rte Ger?usche aus dieser Gasse und wollte nachsehen, ob jemand meine Hilfe braucht. Allerdings hatte ich nicht gedacht, dass ich es dabei mit einem solchen Gegner zu tun bekommen w¨¹rde. Keine Ahnung, was du getan hast, um dir den Zorn dieses Typen zuzuziehen, aber ich denke nicht, dass er ein Musterknabe war, nachdem er mich ohne Warnung angegriffen hat!¡° Sie m¨¹hte sich ab, sich wieder aufzurichten, wobei ihr Iranueel half. Schwer atmend lehnte sie wieder sitzend mit dem R¨¹cken an der Wand. ?Wenn du mich nicht sterben lassen willst und nicht vorhast, dies selbst bald zu tun, sollten wir hier schnellstm?glich verschwinden, bevor seine Spiesgesellen auftauchen und seine Arbeit beenden!¡° Dabei streckte sie ihm beide Arme entgegen, dass er ihr aufhelfen sollte. Iranueel tat dies und musste sie auch gleich st¨¹tzen, nur um festzustellen, dass er dringend in seine St?rke investieren musste, da die zierliche Gestalt mit ihren vielleicht 1,65m ihn bereits ins Straucheln zu bringen drohte. Mit einem kurzen Gedanken lies er einen Teil seiner angesammelten Energie in seine Muskeln str?men als h?tte er dies schon ?fters gemacht und konnte sp¨¹ren wie seine Kraft zunahm. Er verlor drei Level, doch seine St?rke nahm um 6 Punkte zu. Damit war seine leichte Last bei 40 Kilo und seine schwere bei 80, doch das war ausreichend, um die Frau zu st¨¹tzen. Als er die Energie in seinen K?rper str?men lies, wurde sie augenblicklich stocksteif und blickte ihn mit weit aufgerissenen Augen an. ?Du bist ein Avatar!¡° Asphalt kennt keine Gnade Iranueel blickte die Frau von der Seite an und stellte fest, dass die ¨¹berraschung auf ihrem Gesicht geringer war als die Angst, die sich in ihren Augen widerspiegelte. ?Woher wei?t du, was ein Avatar ist?¡° Die hochgezogenen Augenbrauen und der zur¨¹ckhaltende Blick in seinen Augen versprach nichts Gutes f¨¹r die junge Frau, sollte ihre Antwort die falsche Saite in ihm anschlagen. Niedergeschlagen blickte sie zu Boden. ?Wenn du mich t?ten willst, so kann ich kaum etwas in meinem derzeitigen Zustand dagegen unternehmen. Weswegen ich wei?, was du bist. Nun, das liegt daran, dass ich selbst ein Avatar bin, wenn ich auch meine besten Tage definitiv hinter mir habe! In den vergangenen Tagen und Wochen hab ich einen Gro?teil meiner Macht verloren und mir wohl zu viele Feinde gemacht. Wenn dir etwas an deinem Leben liegt, solltest du wohl von mir weg bleiben oder mich selbst t?ten, um wenigsten ein kleines bisschen Macht aus meinem Kadaver herauszupressen! Ihre Stimmung als depressiv zu bezeichnen, w?re wohl untertrieben gewesen. Iranueel konnte einige Tr?nen in ihren Augenwinkeln sehen, die sie mit gro?em Aufwand zu unterdr¨¹cken versuchte. ?Wenn ich dich h?tte t?ten wollen, w?rst du auch schon ein H?ufchen Asche, das der Wind wegfegt. Ich hab¡¯s nicht getan, weil ich neugierig bin und wissen will, was hier los ist!¡° Die junge Frau blickte ihn und aus ihren Augen sprach Hoffnung. ?Mein Name ist Misako Yanata. Ich bin nun schon seit ¨¹ber 120 Jahren ein Avatar, und um ehrlich zu sein, dachte ich, ich h?tte es geschafft! Doch meine kleine Organisation, die ich in den letzten Jahrzehnten aufgebaut habe, wurde zerschlagen, als ich mich in einen Gesch?ftsbereich der Triaden einmischte. Alles, was ich wollte, war ein paar Waffen ¨¹ber die Grenze nach Korea zu schaffen, doch dabei hab ich offenbar das organisierte Verbrechen alarmiert und sie wurden auf mich aufmerksam. Lange Geschichte kurzes Ende, ich bin gejagt worden wie ein Tier. Meine Leute wurden get?tet und ich auch mehrfach. Was wohl bedeutet, dass die Triaden entweder von Avataren gef¨¹hrt werden oder zumindest Wissen ¨¹ber sie besitzen.¡° Iranueel wurde jetzt sehr nerv?s. Alles, was er ¨¹ber die chinesische Mafia wu?te, war nichts Gutes. Und dass die Person, die er gerettet hatte mit Waffen dealte, machte ihm doch auch etwas zu schaffen. Sein moralischer Kompass war zwar angeschlagen, aber definitiv nicht zerst?rt. ?Ich gestehe, ich h?tte dich zum Sterben liegen gelassen, wenn ich gewusst h?tte, dass du eine Waffenh?ndlerin bist!¡° Entr¨¹stet sah ihn Misako an. ?Ich bin eine Schmugglerin! Ich wurde von Agenten angeheuert, unlizensierte Waffen nach Korea zu schmuggeln. Ich wei? nicht wof¨¹r, aber ich habe diese Dinger nicht verkauft. Was damit geschehen sollte, war niemals wichtig f¨¹r mich, was wohl auch der Grund war, weshalb diese Agenten auch mich zu kamen.¡° ?Moment, wenn ich das richtig verstehe, hat dich die Regierung selbst engagiert?¡° Er konnte den Unglauben nur schwer aus seiner Stimme heraushalten. ?Ja, ich wei?, das klingt unglaubw¨¹rdig, aber ich habe die Typen ¨¹berpr¨¹ft! Sie arbeiten tats?chlich f¨¹r die Regierung. Ich kann nur vermuten, dass China Korea destabilisieren m?chte, und das, ohne dass dabei ein Funken Verdacht auf sie f?llt.¡° Sie blickte wieder zu Boden. ?Ich hatte nur nicht bedacht, dass die Triaden ihr Stuck vom Kuchen abhaben wollten. Ich habe so lange daran gearbeitet, genug Ressourcen aufzubauen, um mir ein Ticket weg von der Erde leisten zu k?nnen und ich habe nicht selten gegen die Regeln versto?en, aber jetzt ist die ganze Arbeit futsch.¡° Ihre Augen suchten die seinen. ?Du scheinst noch recht jung zu sein und offenbar auch nicht sehr erfahren im Kampf, ansonsten h?ttest du einen gew?hnlichen Menschen wohl leichter besiegen k?nnen!¡° ?Das kann ich nicht abstreiten! Lass uns sagen, ich bin ein frisch ins Gesch?ft eingestiegen und w¨¹rde gern auch noch ne Weile dabei bleiben.¡° Ein Grinsen tauchte auf ihrem Gesicht auf. ?Nun, wer will das nicht! Zugegeben, f¨¹r nen Anf?nger war das keine schlechte Leistung, die du da abgeliefert hast.¡° Ihre Miene wurde absch?tzend und etwas berechnend. ?Da du neu bist, kannst du noch niemandem Wichtigem aufgefallen sein. Das w¨¹rde dir die M?glichkeit geben, mir von hier weg zu helfen und im Gegenzug k?nnte ich dir ein paar Dinge beibringen. Wen du meiden solltest, wer hilfreich sein k?nnte und die ¨¹blichen Umgehensformen unter uns Unsterblichen. Was meinst du, bist du dabei?¡° Iranueel schwieg f¨¹r ein paar Augenblicke, w?hrend sie sich weiter von der Gasse entfernten und in eine gr??ere Strasse einbogen. ?Ich denke, ich helfe dir nur bis du wieder allein dein Hintern bewegen kannst. Danach bist du auf dich gestellt. Nichts f¨¹r ungut, Misako, aber du riechst nach mehr ?rger, als ich im Moment gebrauchen kann. Du und ich werden bei n?chster Gelegenheit wieder getrennte Wege gehen, und daher...¡° Im n?chsten Moment sp¨¹rte Iranueel nur noch, wie Misakos K?rper ihm fast aus dem Arm gerissen wurde. Ein schweres Projektil hatte sie direkt zwischen die Schulterbl?tter getroffen und ein unsch?nes und definitiv t?dliches Loch in ihre Brust gerissen, als es dort wieder austrat. Er warf sich so schnell er konnte hinter einen M¨¹llcontainer aus massivem Stahl, der nicht weit entfernt stand. Als er zu Misakos Leiche blickte, konnte er einen Schatten dar¨¹ber stehen sehen, der sich langsam aufzul?sen begann. Ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken, streckte er die Hand aus und pl?tzlich wurde der Schatten zu ihm gesogen wie von einem Staubsauger. If you find this story on Amazon, be aware that it has been stolen. Please report the infringement.Er sp¨¹rte, wie sich ein Druck in seinem Hinterkopf aufbaute. Es f¨¹hlte sich wie ein leichter Migr?neanfall an ohne dass es zu ernsthaften Schmerzen kam. Kurz darauf konnte er Schritte h?ren, die sich ihm schnell n?herten. Verzweifelt blickte er sich nach einer Fluchtm?glichkeit um, doch nirgends konnte er hin, ohne aus dem Schutz der M¨¹lltonne herauszukommen. Er blickte hinter sich die Wand an und richtete seine H?nde dagegen. An seinen Fingern tauchte eine Plasmafackel auf, die er schnell in einer kreisf?rmigen Bewegung ¨¹ber die Wand gleiten lies. Die Schritte waren jetzt vielleicht noch 50 Meter weg, und Iranueel trat mit voller Wucht gegen die markierte Wand. Mit einem Knirschen flog das St¨¹ck nach innen und Iranueel folgte ihm, so schnell er konnte. Hinter ihm h?rte er, wie jemand um die Ecke kam und einen Fluch aussto?. Er befand sich in einem schlecht ausgeleuchteten Lagerhaus. ¨¹berall waren Regale, gef¨¹llt mit Kisten unterschiedlicher Gr??e und stark verstaubt. Das Lager wurde offenbar nicht so h?ufig frequentiert. Ohne noch l?nger zu verweilen, sprintete Iranueel von dem Loch weg zwischen hohen Regalw?nden durch, w?hrend er h?ren konnte, wie sein Verfolger sich durch den neuen Eingang zw?ngte. Iranueel bog um eine Ecke und richtete die linke Hand auf den Boden. Ein d¨¹nner Strahl eisiger Luft str?mte aus seiner Handfl?che auf den Boden und verwandelte eine d¨¹nne Schicht Wasser auf dem Boden in eine Eisfl?che. Er lief weiter und hielt nach knapp 10 Metern wieder an und zog erneut sein Messer, um sich dann wieder auf den R¨¹ckweg zu machen. Sein Gegner bog just in diesem Moment um die Ecke und bemerkte offenbar die Eisschicht im schlechten Licht. nicht, denn er verlor seinen festen Stand und rutschte mit Wucht in die gegen¨¹berliegende Regalwand. Sein Aufschlag lies zwei Kisten aus dem Regal auf ihn herabfallen. Was immer drin war, musste recht schwer sein, denn es gab einen sehr lauten Knall, als eine der Kisten ihm auf den Sch?del aufschlug und die andere Augenblicke sp?ter seine rechte Schulter zu Boden riss. Iranueel kam schnell auf ihn zu, solange sein Gegner noch bet?ubt war und rammte ihm die Klinge mit voller Kraft und seinem ganzen Gewicht dahinter in die Brust, direkt ¨¹ber der Stelle, wo das Herz war. Der Mann st?hnte nur kurz auf bevor er schlaff wurde und in sich zusammensackte. Der junge Avatar sah eine Handfeuerwaffe in der rechten Hand seines gefallenen Feindes und nahm sie schnell an sich. Er hatte die eine oder andere Dokumentation schon gesehen, also legte er die Sicherung der Waffe um und steckte diese dann in seinen Hosenbund. Dann wandte er sich um, und lief auf die hellste Stelle des Lagerhauses zu, in der Hoffnung, dort den Ausgang zu finden. Sein Mana war schon wieder gef?hrlich niedrig, ansonsten h?tte er sich bereits ein weiteres Fluchtloch gemacht und die Lagerhausfenster waren leider zu hoch oben, als dass er sie h?tte erreichen k?nnen. Keine 25 Meter weiter bog er um eine Ecke und konnte eine T¨¹r sehen, die direkt neben einem gro?en Blechtor in der Wand war. Schnell n?herte er sich der T¨¹r und hielt dann dort an, um kurz Atem zu sch?pfen und um an ihr zu horchen. Sein Atem ging schwer und es fiel ihm nicht leicht, durch die T¨¹r etwas wahrzunehmen. Er griff nach dem T¨¹rgriff und stellte fest, dass sie nat¨¹rlich verschlossen war. Ein Fluch entkam ihm. Iranueel beugte sich herunter und betrachtete das Schloss. Ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken und wissend, dass sein Mana danach wohl ersch?pft sein w¨¹rde, wandte er seine Plasmafackel erneut an und brannte das Schloss kurzerhand einfach durch. Danach riss er schnell die T¨¹r auf und sah sich in einem kleinen Hof, der von einem etwa 2 Meter hohen Stacheldrahtzaun eingegrenzt war. Ein schneller Blick zeigte ihm momentan keine Aktivit?t in n?chster N?he an und er befand sich auch nicht im Blickwinkel des Scharfsch¨¹tzen, soweit er es beurteilen konnte. Der Zaun hatte ein Tor, das mit einem schweren Vorh?ngeschloss gesichert war. Iranueel war klar, dass er sich beim Erklettern des Zauns ziemlich verletzen w¨¹rde, also fiel diese Fluchtm?glichkeit schon mal flach. Kurzerhand lief er nochmals zur¨¹ck ins Lagerhaus und sah sich nach einer Leiter oder etwas um, das er als Ersatz daf¨¹r benutzen konnte. Sein Blick fiel auf ein langes Brett, das wohl als Ersatz f¨¹r ein anderes morsches Brett in einem Regal dienen sollte. Doch es war perfekt f¨¹r seine Zwecke. Er klemmte es sich unter den Arm und lief damit zur¨¹ck zum Zaun und lehnte es darauf. Dann ging er zur¨¹ck und nahm Anlauf. Er beschleunigte und lenkte seine Schritte schnell auf das Brett, das sich unter seinem Gewicht etwas durchbog und den Zaun dabei mitnahm. Iranueel verlor fast das Gleichgewicht, als er hochlief. Der Zaun war etwas heruntergedr¨¹ckt worden, doch ansonsten blieb er stabil. Oben angekommen sprang Iranueel ab und versuchte, so sanft als m?glich aufzukommen. Doch es blieb beim Versuch. Hart schlug er mit den F¨¹?en auf und dann schmerzhaft mit dem Oberk?rper. Der Asphalt half nicht unbedingt und rang ihm einige Quadratzentimeter Haut an Armen und Gesicht ab. Benommen blieb Iranueel einige Momente am Boden liegen. ?Steh auf und lauf verdammt noch mal!¡° Diese Stimme schien direkt aus seinem Hinterkopf zu kommen und klang verd?chtig nach Misako. Der betrunkene Drache Irritiert richtete er sich wieder auf. Sein Gesicht f¨¹hlte sich an, als h?tte er ein stumpfes Babiermesser zum Rasieren benutzt. Ein schneller Blick nach rechts und links zeigte ihm niemanden. Doch pl?tzlich tauchte in seinem Sichtfeld rechts oben eine Art Hologramm von Misako auf. ?Ich hab keine Ahnung, wie du das angestellt hast, dass ich nun ein deinem Kopf herumspuke. Aber ich muss gestehen, dass es die Alternative um Welten schl?gt! Trotzdem solltest du dich m?glichst schnell von hier wegbegeben. Ich schlage vor, du suchst eine Hauptstrasse mit ner Menge Menschen und tauchst darin unter. Au?erdem solltest du deine Kleidung wechseln. Es gibt nicht allzu viele Europ?er hier und deshalb d¨¹rftest du leicht wiederzuerkennen sein, wenn du nicht dein ?u?eres ver?nderst!¡° V?llig ungl?ubig glotzte Iranueel das Hologramm an und versuchte, mit seinen H?nden an die Stelle zu greifen, wo sich Misako zu befinden schien. ?Lass den Bl?dsinn! Ich bin nur in deinem Kopf, nirgends sonst. Das d¨¹rfte meine Verfolgung mittels Magie auch v?llig unm?glich machen. Danke noch daf¨¹r!¡° Ihr Grinsen wirkte ansteckend und Iranueel musste unwillk¨¹rlich auch l?cheln. Dann jedoch legte er die Stirn in Falten. ?Ich hab keinen blassen Schimmer, wo zum Teufel ich hier eigentlich bin. Wenn du von hier stammst, wirst du wohl mein Navi sein m¨¹ssen!¡° ?Kein Problem, auch wenn ich mit dieser Stadt nicht so vertraut bin wie ich es gern w?re. Schon vergessen? Auf der Flucht und so?¡° Iranueel zuckte nur kurz mit der Schulter und lief die Strasse entlang. Ihm fiel auf, dass die Schmerzen im Gesicht recht fix nachlie?en. Ein kurzer Griff zu einer der zuvor verletzten Stellen zeigte, dass sich bereits ein Teil der Wunde geschlossen hatte. ?Deine Verletzungen als Avatar schlie?en sich recht schnell wieder solange es sich nicht um eine schwere Verwundung handelt. Das muss behandelt werden. Vorzugsweise von einem Magier. Die Art und Weise wie du mich vorhin behandelt hast, war nicht gerade nett aber effizient. Ich habe zumindest kein Blut mehr verloren. Wenn ich etwas mehr Zeit zur Verf¨¹gung gehabt h?tte, w?re die Wunde im Laufe des Tages verschwunden!¡° Sie schien einen Augenblick nachzudenken und sich etwas in Erinnerung zu rufen. ?Hier musst du jetzt nach links, dann der Strasse nach bis zum Ende und dann rechts. Du m¨¹sstest dann auf eine dichter befahrene Strasse kommen. Wenn du Geld hast, solltest du dir ein Taxi rufen und dich zum Flughafen begeben!¡° ?Ich hab 100 Dollar! Keine Ahnung, ob mir das hier etwas nutzt. Und selbst wenn werden die wohl kaum f¨¹r einen Flug reichen!¡° Besorgt legte Misako ihre Stirn in Falten. ?Nun, das ist in der Tat ein Problem. Dann sollte es wohl eher zum Hafen gehen. Du magst nur ein ungelernter Arbeiter sein, aber es gibt gen¨¹gend Frachter, die f¨¹r einen kleinen Obolus und Arbeit die Kost und Logis f¨¹r eine ¨¹berfahrt ¨¹bernehmen. Du scheust dich doch nicht vor ein bisschen Arbeit, oder?¡° Iranueel verzog das Gesicht etwas. Ihm stand eigentlich nicht so ganz der Sinn nach harter k?rperlicher Arbeit, aber die Vorstellung, eine ¨¹berfahrt ¨¹bers Meer zu machen klang an und f¨¹r sich gar nicht so schlecht. ?Ich hab immer schon arbeiten m¨¹ssen in meinem Leben! Hatte zwar gehofft, als Avatar k?nnte man es etwas ruhiger angehen, aber offenbar ist mir dies nicht verg?nnt.¡° Misako r¨¹mpfte die Nase und lachte etwas. ?Hahaha, daf¨¹r dass du es ruhig angehen lassen wolltest, hast du dir aber einen sehr interessanten Einstieg in das Leben eines Avatars ausgesucht! Oh, da f?llt mir ein, du solltest nicht zuviel Energie in die Verst?rkung deines K?rpers investieren!¡° Verwirrt sah Iranueel sie an. ?Ich verstehe nicht. Sollte ich nicht meinen Avatar st?rker machen?¡° ?Oh doch, deinen Avatar solltest du st?rken, aber es gibt einen Unterschied zwischen Avatar und K?rper. Du musst kapieren, dass dein K?rper nur die Manifestation deines Avatars ist. Es ist wesentlich g¨¹nstiger, den K?rper zu st?rken als deine Seele, aber stirbt dein K?rper sind all die Verbesserungen futsch!¡° Entsetzt und ver?rgert dachte Iranueel an die G?ttin, die ihm seine Einf¨¹hrung gegeben hatte. ?Warum wurde mir das nicht am Anfang gesagt? Ich meine, so was klingt doch nach wichtigen Infos, die man einfach haben muss!¡° Misako nickte nur. ?Ich stimme dir da voll und ganz zu! Hat mich 3 Jahre Arbeit gekostet, als ich zum ersten Mal gestorben bin. Scheint eine echte L¨¹cke, gew¨¹nscht oder nicht, im Einf¨¹hrungsgespr?ch zu sein. Aber soweit ich wei?, hat bisher jeder diese Lektion auf die harte Tour lernen m¨¹ssen. Was mich zum n?chsten Punkt auf der Liste kommen l?sst. WIE ZUR H?LLE HAST DU MICH IN DICH AUFGENOMMEN?¡° Den letzten Satz br¨¹llte sie ihm fast entgegen. ??hm, das ist eine besondere F?higkeit von mir. Ich w?re dir sehr dankbar, wenn du dar¨¹ber die Klappe halten w¨¹rdest, wenn ich dich wiederbelebe!¡° ¨¹berrascht zuckte Misako zur¨¹ck. Support the creativity of authors by visiting Royal Road for this novel and more. ?Moment mal, du kannst mich auch wiederbeleben? Mein Lieber, ich werde dir die F¨¹?e k¨¹ssen und einen Blutschwur ablegen, wenn du das machst!¡° ?Ich denke, das mit den F¨¹ssen lassen wir lieber. Das w¨¹rde seltsam aussehen. Aber freu dich nicht zu fr¨¹h. Ich werde einiges an Macht erwerben m¨¹ssen, um dich wiederzubeleben. Mindestens 10 Level werden daf¨¹r erforderlich sein und ich brauch selbst ein noch ein kleines Sicherheitspolster, f¨¹r den Fall meines unzeitlichen Ablebens.¡° Verst?ndnisvoll nickte Misako, trotz allem jedoch ¨¹beraus gl¨¹cklich wirkend. Iranueel bog jetzt gerade in die Hauptstrasse ein. Die Geb?ude hier machten nicht allzu viel her. Sie wirkten allesamt heruntergekommen und die Fassaden br?ckelten an allen Ecken. Stromkabel und Satellitensch¨¹sseln waren ¨¹berall zu sehen. Auf der Strasse waren haupts?chlich Fahrzeuge chinesischer Firmen zu sehen. Nur ab und zu tauchte ein alter Mercedes oder ein anderes europ?isches Fabrikat auf. Iranueel ging an den Rand des Gehwegs und hielt die Hand hoch, in der Hoffnung ein Taxi auch sich aufmerksam zu machen. Es dauerte auch nicht lange, da kam auch schon ein alter Mercedes im klassischen Gelb der Taxis angefahren und hielt direkt bei ihm an. ?Wohin sie wollen?¡°fragte der junge Chinese in gebrochenem Englisch. ?Zum Hafen!¡° Iranueel stieg nach dem Nicken des Fahrers auf die Hinterbank, die auch schon bessere tage gesehen hatte. Kaum sa? er und hatte die T¨¹r geschlossen, trat der Fahrer ohne wirklich nach hinten geblickt zu haben, aufs Pedal. W¨¹tendes Gehupe und Geblinke folgte ihm auf dem Fu?. Endlich ruhte sich Iranueel aus. Die letzten Minuten waren der reine Adrenalinrausch gewesen und er sp¨¹rte eine geistige Ersch?pfung wie schon seit langem nicht mehr. M¨¹de legte er den Kopf an die Fensterscheibe und blickte auf die Stadt hinaus. Sie kamen auf einen Highway, von wo aus er die Skyline einer aufstrebenden Hafenstadt sehen konnte. ¨¹ber allem konnte er jedoch einen dichten Dunst sehen. Der wohl allseits bekannte Smog der chinesischen Gro?st?dte. Er kam aus Deutschland und war es nicht gewohnt, derma?en schlechte Luft zu atmen. In seinem alten Leben h?tte er sich wohl schon l?ngst die Lunge aus der Brust gehustet, aber seinem neuen K?rper schien das nicht viele Probleme zu bereiten. Zwar konnte Iranueel die schlechte Luft riechen, aber sie war einfach nur unangenehm. Der Fahrer blickte immer wieder in den R¨¹ckspiegel und schien zu ¨¹berlegen, ob er ein Gespr?ch mit dem Europ?er beginnen sollte, oder nicht, doch Iranueel machte ein verschlossenes und auch etwas dunkles Gesicht. Etwa 20 Minuten sp?ter kamen sie am Hafen an. Von weitem schon konnte Iranueel die salzige Luft und den Gestank von Diesel und ?l wahrnehmen. Gro?e Frachtschiffe lagen an den Piers an und wurden be- und entladen. Das Taxi hielt am Eingang zur Hafenbeh?rde an, und der Fahrer wandte sich zu ihm um. ?Das machen 20 Dollar!¡° Misako war entsetzt! ?Soll das ein Witz sein! Davon kann er seine Familie 1 Monat durchf¨¹ttern. Wenn ich noch einen K?rper h?tte w¨¹rde ich ihm die R¨¹be runterrei?en und in den Stumpf scheissen!¡° Iranueel legte ein ver?rgertes Gesicht auf. ?Ich gebe dir 5 Dollar! Nimm es oder lass es!¡° Eiskalt blickte er den jungen Mann an und versuchte, ihm etwas Furcht einzufl?ssen. Was immer es war, der Chinese schien begriffen zu haben, dass es unter Umst?nden ungesund f¨¹r ihn werden k?nnte, wenn es auf sein Geld bestand. Deshalb nickte er nur und streckte die Hand aus. Iranueel gab ihm das Geld und stieg ohne weiteres Wort aus. Er befand sich vor einem 3-st?ckigen Geb?ude, dessen Verputz offenbar noch ganz neu war. Sein Chinesisch war zwar nicht wirklich gut, aber er konnte doch entziffern, dass es die Hafenmeisterei war. ?Wir sollten besser in die Kneipe zwei Strassen weiter gehen. Dort befinden sich Kapit?ne, die gern mal ein Auge zudr¨¹cken und es mit den Papieren nicht so eng sehen. Bei Gelegenheit solltest du dir auch noch welche besorgen, auch wenn die Menschen dazu neigen, uns schnell zu vergessen und wir dazu neigen, aus dem Raster der Gesellschaft zu fallen!¡° Iranueel nickte nur und ging den Weg entlang, den Misako ihm wies. Etwa 50 Meter weiter hielt er vor einer schmuddeligen Spelunke mit sackweise stinkendem M¨¹ll davor. Der Geruch war nahezu ¨¹berw?ltigend und der L?rm aus ihr klang, als w?re der Gro?teil der Leute darin nicht mehr n¨¹chtern. Nun, nichts anderes hatte er erwartet. Beim Blick auf das Schild ¨¹ber dem Eingang starrte ihm ein goldener Drache entgegen, dem etwas Sabber aus dem Maul lief. Zum betrunkenen Drachen stand darunter. ?Sch?tze, es wird Zeit, sich den Gegebenheiten anzupassen!¡° ---------------------------------------------------------------------------------------- ich habe mir den Kommentar zu Herzen genommen, mehr Abs?tze einzuarbeiten. Ich hoffe, es ist nun leichter zu lesen. Ein Seeb?r und Kleptomane In seinen gew?hnlichen Klamotten machte er nicht allzu viel her, aber das war ja auch nicht Sinn und Zweck des Ganzen. Bei seinem Eintreten schauten nur ein paar der sichtlich angetrunkenen Seeleute auf. Es waren Menschen aller Nationen und Rassen vertreten. Iranueel konnte Europ?er, Asiaten, Latinos, Afrikaner und sogar einen alten Seeb?r sehen, der wohl ein Inuit sein musste. ?Der da! Der Eskimo, er ist ein alter Bekannter von mir. Sag ihm, dass Belle dich f¨¹r eine Besorgung schickt. Dann hast du zumindest schon mal einen Fu? in der T¨¹r bei ihm.¡° Iranueel tat wie ihm gehei?en, und ging durch den johlenden und saufenden Haufen von M?nnern durch und bemitleidete dabei die armen Bedienungen, allesamt Frauen, die nicht selten von den Rauen Burschen begrapscht zu wurden. Der Eskimo hatte wahrscheinlich die 50 schon hinter sich gebracht. Tiefe Furchen durchzogen sein Gesicht und seine speckige Jacke hatte auch bessere Tage gesehen. Die Haut hatte den tiefen Braunton von jemandem, der sein Leben in der freien Natur verbracht hat und obwohl er wohl angeheitert war, hatten seine Augen den jungen Mann nahezu augenblicklich beobachtet, als er den Raum betreten hatte. Augen, in denen es von Intelligenz und Witz nur so funkelte. ?Entschuldigen Sie die St?rung, aber Belle schickt mich, um bei ihnen etwas zu besorgen!¡° ¨¹berraschung und Argwohn zeigten sich nur einen kurzen Augenblick auf dem Gesicht des Seemanns. ?Ich dachte mir schon, dass Belle irgendwann mal ein seltenes Tier transportieren wollen w¨¹rde. Das fehlte definitiv noch auf ihrer Liste!¡° Misako schnaubte ver?rgert. ?Ich w¨¹rde niemals Tiere schmuggeln. Zumindest keine lebenden. Er testet dich. Lass dich nicht einsch¨¹chtern. Und achte auf seine linke Hand! Er hat immer ein Messer in seinem ?rmel versteckt.¡° Iranueel setzte sich gem¨¹tlich an den Tisch und winkte mit einem L?cheln auf den Lippen einer jungen Chinesin um etwas zu bestellen. Sie w¨¹rde wohl noch etwas brauchen, um zu ihm durchzudringen, also wandte er sich wieder dem alten Mann zu und seine Mine wurde ernst und gesch?ftsm??ig. ?Wir wissen beide, dass sie niemals lebende Tiere transportiert hat! Ich suche keinen ?rger, sondern Hilfe und unsere Bekannte meinte, dass ich sie hier bekommen kann. Aber wenn sie auf Stress aus sind, k?nnen sie ihn gern haben. Seien sie mein Gast!¡° Damit lehnte sich Iranueel zur¨¹ck und breitete die H?nde aus. Er bereitete jedoch sicherheitshalber schon mal einen starken Luftzauber vor, um seinen potentiellen Gegner von sich weg zu schleudern. ?Ich denke, das wird nicht n?tig sein. Wenn meine alte Freundin dich zu mir schickt, hatte sie wohl einen guten Grund und muss dir vertrauen. Und sie muss in ernsthaften Schwierigkeiten stecken!¡° Iranueel dachte nun seine Worte nur ohne sie laut auszusprechen. ?Wie viel wei? er ¨¹ber dich?¡° ?Er wei?, was ich bin und wozu ich f?hig bin! Einer der wenigen Sterblichen, deren Ged?chtnis keine L¨¹cke aufweist, wenn es um uns geht!¡° Mit einem L?cheln nickte der junge Avatar. ?Ja, sie steckt wirklich in der Patsche und hat mich gesandt, um ihr einen Weg frei zu machen, da ich bisher niemandem aufgefallen bin. Ich brauche eine ¨¹berfahrt in irgendein anderes Land. Mir egal wohin, aber raus aus China!¡° ?Oha, nun wenn das so ist, scheint der Kacke ja wirklich am dampfen zu sein. Und du wirst f¨¹r Belle den Weg dort frei machen, nehme ich an? Wo ist sie im ¨¹brigen?¡° Iranueel dachte kurz nach wie viel er ihm sagen sollte. ?Ich habe eine M?glichkeit Leute mit mir zu transportieren, ohne dass sie zu sehen sind. Wenn sie pr¨¹fen wollen, ob ich sie wirklich dabei habe, fragen sie mich einfach etwas, das nur sie beide wissen!¡° Der alte Seemann musterte ihn kurz und zeigte dann ein h?misches und etwas anz¨¹gliches Grinsen. ?Frag sie, wann und wo ich sie das letzte Mal flachgelegt hab!¡° Verbl¨¹fft blickte Iranueel ihn an und wartete auf Misakos Antwort. Diese war knallrot geworden. Zum einen wohl vor Scham, zum anderen aber wohl aus Wut. ?Das wird er mir b¨¹ssen! In Peking, rote Flamme, 1990! Und sag ihm, dass es damals noch zumindest etwas besser aussah als dieses versoffene, abgestandene Stinktier vor dir!¡° Unsicher, ob er das wirklich weiter geben sollte, aber dann doch nur ein Schulterzucken sp?ter, sagte er. The story has been stolen; if detected on Amazon, report the violation. ?Peking, rote Flamme anno 1990. Ich soll ausrichten, dass sie damals mehr hermachten als jetzt!¡° ?Sag es ihm!¡° ?Huh, au?erdem ist sie von dem versoffenen, abgestandenen Stinktier vor mir nicht sonderlich beeindruckt!¡° Ein Lachen rutschte seinem Gegen¨¹ber heraus und dann schlug er mit der Hand auf den Tisch. ?Haha, du hast sie wirklich dabei! Sch?n, dass sie zumindest mal genug Vertrauen in jemand entwickelt hat, der ihr aus der Patsche hilft! Gut, halten wir uns nicht zulange auf. Wir laufen aus, sobald die Flut da ist, also¡­¡° Er blickte kurz auf seine Uhr! Dabei fiel Iranueel auf, dass diese deutlich wertvoller war als es ein Fischer sich leisten k?nnte. ?¡­ in 2 Stunden! Genug Zeit, um ein paar zus?tzliche Vorr?te einzulagern, es sei denn, du willst dir dein Essen an Bord selbst fangen, Junge!¡° Dann lachte er laut und kippte sich den Rest seines Biers in einem tiefen Zug runter. Er winkte die Bedienung weg, die gerade erst ihren Weg zu ihnen gefunden hatte und stand dann leicht wankend auf. ?Komm entweder gleich mit oder sei in sp?testens 2 Stunden an Pier 209. Der gr??te und h?sslichste Kahn dort geh?rt mir!¡° Ohne sich noch weiter umzusehen, marschierte er los, wobei er den einen und anderen Besoffenen anrempelte. Iranueel fiel dabei auf, dass er sich zwar immer sofort entschuldigte, seine Finger dabei erstaunlich viel Kontakt mit den M?nnern hatten. ?Hm, er ist immer noch der alte Kleptomane wie fr¨¹her. Und anscheinend sind seine Finger nicht langsamer geworden. Er finanziert seine Saufgelage also wie fr¨¹her durch andere!¡° Kopfsch¨¹ttelnd folgte Iranueel dem alten Dieb aus der Spelunke an die nicht ganz so frische Luft. ?Bei den G?ttern, bin ich froh, wenn ich wieder aus diesem stinkenden M¨¹llhaufen von einem Land raus bin!¡° Er wandte sich zu seinem jungen Begleiter um, und winkte ihn neben sich. Iranueel kam an seine Seite, achtete jedoch darauf, dass seine Geldb?rse unter seinem rechten Arm eingeklemmt war. ?Es geht nach Japan! Hab vor ein paar Stunden noch etwas Fracht bekommen, aber wollt noch kurz einen heben. Jetzt kann¡¯s losgehen. Wir legen in Utoyama an, ein kleines Dreckskaff von einem Fischerdorf. Von dort aus kannst du leicht weiter kommen. Keine Sorge, ich berechne dir nichts daf¨¹r! Belle ist mir daf¨¹r was schuldig!¡° Ein schmutziges Grinsen und ein leicht vertr?umter Blick zeigten sich kurz, worauf von Misakos ein Aufst?hnen zu h?ren war. Ohne sich weiter darum zu k¨¹mmern ging Iranueel weiter und folgte dem Seemann zu seinem Schiff, vorbei an gro?en Containerschiffen zu immer kleiner werdenden K?hnen. Die Docks wurden auch immer ungepflegter, die Lageh?user zunehmend ?lter und wirkten, als w¨¹rden sie bald in sich zusammenfallen. Als sie am Pier 209 ankamen, hatte Iranueel zumindest noch den Namen seines Kapit?ns erfahren: Kim Peters. Er stammte aus Alaska und trieb sich nun schon seit knapp 40 Jahren auf den Meeren rum. Dabei hatte er so jeden Ozean befahren in allen m?glichen Schiffen. Doch schlie?lich hatte er sich seinen eigenen Kahn zugelegt, aber es war nicht immer einfach und deswegen hatte er begonnen, auch nicht ganz legale Waren zu transportieren. Iranueel begann sich zu fragen, ob das wohl seine Zukunft sein w¨¹rde. Immer am Rand der Gesellschaft, stets auf dem Sprung und niemals an einem Platz. ?Es ist nicht so schlimm, wie du denken magst! Viele von uns bauen sich ein kleines Unternehmen auf und f¨¹hren es eine Weile, bevor sie es von jemand anders an ihrer Statt weiterf¨¹hren lassen. War nur niemals mein Ding mit Gesetzestreue. Auf Dauer doch recht langweilig!¡° ?Nix f¨¹r Ungut, aber das hat dir nicht unbedingt zum Guten gereicht!¡° ?Herzlichen Dank, dass du mich daran erinnert hast!¡° Nur, um seine F?higkeit mal wieder zu testen, setzte Iranueel Geistesgegenwart ein und bekam im n?chsten Moment 5 Auren direkt vor ihnen auf Kims Schiff mit. ?Kim, wie viele Leute sind normalerweise bei dir an Bord?¡° Mit Vorsicht in den Augen sah sich Kim zu ihm um. ?Niemand, wieso? Haben wir Ratten an Bord?¡° Iranueel nickte. ?Ja, ganz gro?e und 5 St¨¹ck davon!¡° Flammen sind des Menschen bester Freund Kim sah ihn entsetzt an und begann unzusammenh?ngend in mehreren Sprachen zu fluchen. Noch nie hatte Iranueel so viele Schimpfworte in so wenigen S?tzen kombiniert geh?rt und machte sich schnell Notizen. ?In Ordnung! Kannst du mir zeigen, wo sie sind? Bewegen sie sich, als w?ren sie auf der Suche nach etwas oder lauern sie uns auf?¡° Iranueel konzentrierte sich erneut und suchte nach den Auren seiner Ziele. Wie er feststellen musste, waren sich zwei auf einem dem vorderen Unterdeck und die anderen drei weiter hinten im Schiff. Und sie schienen sich zu bewegen. Au?erdem sagte ihm sein Gef¨¹hl, dass sie alle eine ernsthafte Bedrohung darstellten. ?Zwei vorn im Unterdeck und drei hinten, ebenfalls unten. Bewegen sich herum, allerdings wei? ich nicht, was sie da machen.¡° ?N¨¹tzliche F?higkeit, die du da hast. Belle hatte so was nie, h?tte ihr ne Menge ersparen k?nnen, wenn sie darauf Zugriff gehabt h?tte!¡° Er griff sich nachdenklich an das Kinn und blickte mit leeren Augen sein Schiff an. ?Ich denke, sie sind dann wohl eher hinter meinen Sachen her als hinter dir! Nichtsdestotrotz sind sie immer noch auf meinem Schiff und damit unser Problem. Ich hab keine Waffe dabei, aber habe zwei Schrotflinten auf dem Schiff. Eine neben dem Steuerpult und eine in meiner Kaj¨¹te!¡° Iranueel zog die Pistole aus seinem Hosenbund hervor, die bisher von der Jacke verdeckt worden war. ?W¨¹rde das hier helfen?¡° Erfreut sah sich Kim das gute St¨¹ck an. ?Hm, eine Beretta Px4, nicht schlecht f¨¹r den Anfang. Etwas kleines Kaliber, aber macht trotzdem nette L?cher in deinen Gegner.¡° Er warf Iranueel einen interessierten Blick zu, der selbst nicht ebenso weniger neugierig wirkte. ?Ich frag mal nicht wo du sie herhast. Das ist f¨¹r nen anderen Moment, aber ich hab mehr Erfahrung im Umgang mit solchen Dingern als es du offenbar hast, wenn ich sehe, wie du sie in der Hand gehalten hast. Ich bringe dir noch bei, wie das geht, aber jetzt muss ich erst mal wissen, was du sonst noch so drauf hast, um eine gute Strategie f¨¹r den Kampf zu haben.¡° Kurz dachte Iranueel dar¨¹ber nach, was er ihm alles sagen sollte, aber in Anbetracht der Tatsache, dass eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit f¨¹r ihrer beider Tod bestand, wenn er nicht alles sagte, wollte er doch lieber die Karten auf den Tisch legen. ?Ich bin ein leidlich guter Elementarmagier, kann ganz gut mit dem Messer umgehen, ebenso mit einem Schwert und Bogen. Ansonsten kann ich noch, wie du schon gesehen hast, Gegner aufsp¨¹ren, aber mehr ist momentan nicht drin. Ach ja, ein bisschen schleichen kann ich auch noch!¡° Kim sah ihn verbl¨¹fft an. ?Hast du zuf?llig f¨¹r den Einsatz in Kriegsgebieten trainiert? Soweit ich wei?, hat Belle nicht mal ansatzweise soviel drauf gehabt, als sie zum Avatar wurde.¡° Misako setzte ein Schmollmiene auf. ?Ist schon klar, hier werden alle meine kleinen Fehler und Unzul?nglichkeiten meines Lebens aufgedeckt. Allerdings hat er nicht ganz unrecht als er sagte, dass du f¨¹r einen jungen Avatar ein ziemlich durchschlagskr?ftiges Arsenal an F?higkeiten aufweist.¡° ?Ich wurde zum Avatar als mich ein Irrer in die Luft gesprengt hat! Da hat man das Bed¨¹rfnis, f¨¹r die Zukunft ger¨¹stet zu sein!¡° Kim nickte und wies dann auf den vorderen Teil des Schiffs. ?Gut, ich w¨¹rde vorschlagen, wir schleichen uns vorsichtig an Bord und gehen ¨¹ber die vordere Luke in den Nahkampf mit den beiden im Bug! Wir nehmen sie uns im Nahkampf mit Messern vor. Mein Schiff hat mehrere Abteilungen, also kriegen die hinten eventuell nicht mit, was abgeht, wenn wir schnell und leise sind!¡° ?Ich kann versuchen, ein Vakuum zwischen uns und den hinteren Teil des Schiffs zu legen, sodass nur h?chstens Schwingungen bei ihnen ankommen und die d¨¹rften nicht so stark auffallen.¡° Ein schmutziges Grinsen zierte Kims Gesicht. ?Nett, das w?r doch wirklich n¨¹tzlich. Wie lange kannst du es aufrecht erhalten?¡° ?Nicht sehr lange! Vielleicht 30 Sekunden, dann hab ich keinen Saft mehr.¡° Kim sch¨¹ttelte den Kopf. ?Dann lass das mal lieber! Deine Magie setzen wir lieber offensiv ein. Blitz und Wasser ist da eine nette Kombination. Did you know this story is from Royal Road? Read the official version for free and support the author.Ich hab im Vorderdeck schon seit ner Weile ein kleines Leck. Nichts, was die Pumpe nicht problemlos beseitigen k?nnte, aber es ist immer nass da vorn. Wenn ich sie von den Beinen hole, kannst du sie mit Blitzen sch?n frittieren. Wir m¨¹ssen blo? aufpassen, nicht selbst zu Chicken Nuggets zu werden.¡° ?Klingt gut, aber wie willst du sie von den Beinen holen? Noch dazu, ohne dass sie uns bemerken?¡° ?Lass das mal meine Sorge sein, Junge!¡° Zweifel im Gesicht nickte Iranueel nur vorsichtig, bevor die beiden begannen sich an das Schiff anzuschleichen. Kim war vorn und bewegte sich an der Planke angelangt nur noch im Schneckentempo voran. Iranueel folgte ihm zwei Meter weiter hinten, das Messer gez¨¹ckt. Er konnte sehen, wie Kim ein Nahkampfmesser Marke Rambo aus seinem ?rmer hervorzauberte. ?Ich sagte dir doch, dass er da eins hat!¡° bemerkte Misako mit einem s¨¹ffisanten Grinsen. Iranueel l?chelte nur kurz und wandte sich dann wieder hoch konzentriert seiner Aufgabe zu, so leise wie m?glich zu sein. Das Schiff war aus Stahl gefertigt, also musste er sich zumindest keine Sorgen ¨¹ber knirschendes Holt machen. Sie passierten die Br¨¹cke, an der Kim kurz halt machte, und dann auf leisen Sohlen wieder mit einer h?sslich aussehenden abges?gten Schrotflinte heraus kam. Sein Grinsen versprach nichts Gutes f¨¹r jeden, der ihm in die Quere kam. Sie passierten einen Aufbau, in den ein offenes Schott eingebaut war. Kim zeigte rein und dann nach unten. Dann begann er vorsichtig nach unten zu steigen. Iranueel fiel dabei auf, das der st?hlerne Boden zunehmend nasser wurde und sich ein Geruch wie von verrottendem Fisch breitmachte. Kim blieb pl?tzlich stehen und blickte ziemlich verwirrt. Er hob die linke Hand und bezeichnete Iranueel, nochmals nach oben zu gehen. Dort angekommen, folgte ihm Kim und die beiden verlie?en das Schiff nochmals. ?Was ist los?¡° fragte Iranueel leise. ?Das sind definitiv keine Menschen da unten und mit f?llt nur ein Grund ein, warum Sharkies sich auf meinem Kahn und vor allem in einer Menschenstadt rumtreiben sollten!¡° Iranueel war verwirrt. ?Was sind Sharkies und warum sollten sie hier sein?¡° ?Es sind Humanoide, die Haiblut intus haben und nur begrenzte Zeit an Land verbringen k?nnen. Sie k?nnen f¨¹r diese Zeit menschliche Gestalt annehmen, aber sie verbreiten einen mordsm??gen Gestank nach Fisch, wie du vielleicht bemerkt haben wirst!¡° ?Was den Grund anbelangt! Ich sch?tze, sie wollen ein Teil aus meiner Schmuggelware haben, das ich vor zwei Tagen bekommen hab. Woher sie allerdings wissen, dass es hier ist, ist ne ganz andere Frage.¡° ?K?nnen wir es ihnen nicht einfach geben und die Sache auf sich beruhen lassen?¡° Kim blickte Iranueel mit Entsetzen in den Augen an. ?Ich hab es von einer Meerjungfrau bekommen unter Androhung, dass sie und ihre Leute mir die Haut abziehen w¨¹rden, wenn es auf dem Weg verloren gehen sollte! Vergiss es! Lieber fackel ich den Kahn ab, als zuzulassen, dass es in die falschen H?nde gelangt. Ich k?nnte nie wieder auf den sieben Meeren segeln, wenn ich es den Sharkies ¨¹bergeb!¡° ?W¨¹rde es dabei nicht kaputt gehen?¡° Kim sch¨¹ttelte den Kopf. ?Ich hab es in der doppelten Schiffswand eingeschweisst. Da ist es vor Feuer sicher. Nicht, dass ich glauben w¨¹rde, das Teil w¨¹rde jemals brennen!¡° ?Also m¨¹ssen wir trotzdem rein und den Haufen entsorgen!¡° Ein energisches Nicken folgte der Aussage. ?Unbedingt! Aber es ?ndert die gesamte Lage. Sharkies sind stark und schnell. Keine Chance, dass wir die mit Blitzen kleinkriegen. Aber sie haben panische Angst vor Feuer! Es brennt ihnen bei Kontakt die Haut und Muskeln von den Knochen. Einer der Gr¨¹nde, weshalb sie sich normalerweise menschlichen St?dten fernhalten.¡° Iranueel hatte so den Verdacht, dass er da wohl gefragt sein d¨¹rfte. ?Wann hast du das letzte Mal Flammenwerfer gespielt, Junge?¡° ______________________________________ Vielen Dank f¨¹r die Leute, die meine Geschichte lesen. Es sorgt daf¨¹r, dass ich schnell mehr schreiben will. Kampf am Pier Er dachte an das letzte knusprige St¨¹ck Mensch zur¨¹ck und meinte dann. ?Etwa 1 Stunde her, dass ich jemanden gut durch gebraten habe, aber hey! Wenn die st?rker als gew?hnliche Menschen sind, geben sie mit Sicherheit auch mehr Energie her.¡° Darauf warf Kim ihm einen besorgten Blick zu. ?F¨¹r nen Jungspund scheinst du nicht viele Probleme damit zu haben, Leute wegzupusten?¡° ?Nun, ich gebe zu, dass ich offenbar etwas abgestumpft bin. Bevor ich zum Avatara wurde, h?tte der blo?e Gedanke, jemand zu r?sten wie ein Brath?hnchen meinen Magen zur Spontanentleerung gebracht. Jetzt jedoch ist es gar nicht so schlimm!¡° Kim wandte sich wieder dem Schiff zu. Dann nickte er. ?Wenn das so ist, werden wir es auf die einfache und brutale Methode machen. Sharkies sind nicht gerade f¨¹r ihren Grips bekannt. Ich mach einfach nen Haufen L?rm, als w?re ich besoffen und dann werden die ganz schnell angerannt kommen. Du versteckst dich dort hinter dem Kran und wartest, bis sie an dir vorbei sind. Dann l?sst du die H?lle auf sie los und ich brat ihnen mit der Schrotflinte eins ¨¹ber. Sollte was schief gehen, m¨¹ssen wir eben improvisieren. Das hat schon immer am meisten Spa? gemacht!¡° Misako runzelte die Stirn. ?Er hatte schon immer einen seltsamen Sinn f¨¹r Witze!¡° Iranueel nickte nur in Beipflichtung und zum Plan. Dann begab er sich hinter den Kran und stellte sich in den Schatten. Kim entfernte sich ein gutes St¨¹ck wieder und dann begann er einen torkelnden Gang und fing an, ein schmutziges Lied mit lallender Stimme zu singen. Wer das ¨¹berh?rte, musste vollst?ndig taub sein, und Iranueel konnte schnell Aktivit?t aus dem Schiff wahrnehmen. Seine Geistesgegenwart zeigte ihm, dass die Gegner sich unter Deck zu sammeln begannen, um Kim wohl aufzulauern. Darauf machte Iranueel ein paar Handzeichen, um Kim zu signalisieren, dass die Sharkies wohl nicht herauskommen wollten. Kim lehnte sich daraufhin an einen Poller und schien damit besch?ftigt, sein bestes St¨¹ck auszupacken und ins Meer zu pissen. Danach setzte er sich von seinem Schiff abgewandt hin und sank in sich zusammen. Iranueel konnte kurz darauf ein lautes Schnarchen von Kim h?ren, au?erdem fiel ihm auf, dass die Schrotflinte gut verborgen zwischen den Beinen des Seemanns lag. Offenbar hatten die Sharkies das Schnarchen auch geh?rt und begannen, vorsichtig die K?pfe ¨¹ber das Deck zu heben. Ihre Gesichter wirkten seltsam w?chsern und gef¨¹hllos. Die Haut sah grau aus und sehr ungesund. Sah man genauer hin, konnte man erkennen, dass die Augen blutunterlaufen waren und die Vorderz?hne waren dreieckig geformt wie Haiz?hne. Ihre K?rper waren muskul?s und massiv. Alle hatten graue Haare, bewegten sich ruckartig und im Trupp. Sie schw?rmten links und rechts aus, kaum dass vom Schiff runter waren. Iranueel hatte sich nah am Pier direkt hinter dem Kran verborgen, sodass niemand zwischen Wasser und Kran durchkonnte. Trotzdem w¨¹rde einer der Haimenschen sehr nah an ihm vorbeikommen. Und dadurch, dass sie sich verteilten, konnte er sie nicht alle ins Ziel bekommen. Er musste mindestens zwei Feuerstrahlen aufrechterhalten, um sie wirksam bek?mpfen zu k?nnen. Iranueel sah sich noch mal schnell um, und bemerkte ein Fass mit dem Zeichen f¨¹r leicht entflammbaren Inhalt nicht weit entfernt stehen. Darauf stahl sich ein b?sartiges Grinsen auf seine Lippen. Er zog sich tiefer in den Schatten zur¨¹ck und wartete auf seine Chance. Die Sharkies hatten ihr Ziel entdeckt und n?herten sich ihm nun wie als h?tten sie Blut im Wasser gerochen. Ohne nach links und rechts zu blicken, steuerten sie auf Kim zu. Dabei kam einer von Ihnen bis auf drei Meter an Iranueel heran. Er schien f¨¹r einen Moment innezuhalten, doch der Wind blies von ihm weg und was immer ihn gest?rt hatte, war wieder so schnell verschwunden wie es aufgetaucht war. Um nicht zur¨¹ckzubleiben, beschleunigte das Monster in Menschenhaut seine Schritte und eilte auf Kim zu. Als die Meute auf 20 Meter an Kim ran, bewegte dieser sich pl?tzlich und aus seinen H?nden flogen kleine metallene Nadeln mit erschreckender Geschwindigkeit. Stolen content warning: this content belongs on Royal Road. Report any occurrences. Der Gro?teil der Sharkies wurde davon vollkommen unvorbereitet getroffen. Zwei hatten sich schnell zur Seite geworfen und entkamen auf diese Weise zum Fleischwolf. Die drei anderen jedoch mussten feststellen, dass ihre Beine sich in Hackfleisch verwandelt hatten und br¨¹llten schmerzerf¨¹llt auf. Kim b¨¹ckte sich und wollte seine Schrotflinte aufgreifen, doch nun bewegten sich die beiden verbliebenen Haimenschen mit verbl¨¹ffender Geschwindigkeit auf ihn zu. Das war der Moment, als Iranueel eingriff. Er hatte die Zeit genutzt, um einen kleinen und sehr hei?en Feuerball zwischen seinen Handfl?chen aufzubauen und schleuderte diesen nun auf das Fass. Gleich darauf warf er sich zu Boden und rief gleichzeitig: ?DECKUNG!¡° Im Nachhinein w?re etwas mehr Vorwarnzeit f¨¹r seinen Verb¨¹ndeten wohl besser gewesen, denn als die gl¨¹hende Kugel ihr Ziel traf, verwandelte sich das Pier f¨¹r einen kurzen Moment in einen Vorhof der H?lle. Die drei Sharkies, die auf den St¨¹mpfen ihrer Beine knieten und vor Schmerz br¨¹llten, wurden von dem Feuerball in St¨¹cke gerissen. Einer der beiden anderen musste feststellen, dass das Feuer und die wie Granatsplitter durch die Luft fliegenden Metallfetzen des Fasses aus seiner rechten H?lfte Fleischbrei gemacht hatten. Der letzte Sharkie hatte das Gl¨¹ck, von seinem Kollegen vor dem Gro?teil der Detonation gesch¨¹tzt worden zu sein und wurde von der Druckwelle mehrere Meter nach vorn geschleudert, wo er sich ¨¹berschlagend gegen einen gro?en Container knallte. Kim hatte sich gerade erst wieder aufgerichtet, als die H?lle losbrach. Die Waffe in der Hand wurde er von der Druckwelle nach hinten gefegt und flog in bester Hollywoodmanier ¨¹ber den Pier ins unter ihn wartende Meer. Iranueel richtete sich wieder auf und versuchte, sich trotz des Klingelns in den Ohren neu zu orientieren. Nach ein paar Sekunden bemerkte er den sich wieder r¨¹hrenden verbliebenen Gegner und lief auf ihn zu, w?hrend er einen Flammenstrahl in Gedanken formte. Mit gefletschten Z?hnen stand der Haimensch auf und rannte auf Iranueel zu. Im letzten Moment, bevor Iranueel den Zauber loslie?, warf er sich etwas zur Seite, sodass der Zauber ins Leere ging. Mit ¨¹bermenschlicher Geschwindigkeit drehte er sich um und griff den jungen Avatar von hinten an. In beiden H?nden hielt er Waffen, die sehr an ¨¹bergro?e Fleischerhaken erinnerten. Iranueel konnte sich nicht schnell genug umdrehen und im n?chsten Moment sp¨¹rte er brennende Schmerzen als die beiden Haken in seinen R¨¹cken knapp unter den Schulterbl?ttern einschlugen. Seine enorme Kraft und sein massiver K?rperbau erm?glichten es dem Sharkie, Iranueel wie Spielzeug durch die Luft zu werfen. Hart prallte dieser gegen selbigen Kran, hinter dem er sich zuvor versteckt hatte. Dabei kam ein weiterer heftiger Schmerz hinzu, als er sp¨¹rte, wie mehrere Rippen mit einem h?sslichen Knirschen brachen. Benommen lag er am Boden und versuchte Luft zu bekommen, was sich jedoch anf¨¹hlte, als w¨¹rde ihm ein Wrestler auf der Brust sitzen. Seine verschwommene Sicht lies ihn den Haimenschen auf sich zu kommen sehen und die Haken wegwerfen. Dabei leckte dieser sich ¨¹ber die Lippen und griff mit den H?nden nach Iranueels Hals. Ohne weiter dar¨¹ber nachzudenken, lies der Avatar all seine verbliebene Kraft in eine Druckwelle aus Pressluft flie?en. H?tte er besser dar¨¹ber nachgedacht, w?re ihm wohl aufgefallen, dass er direkt neben einem massiven Kran war, der die Luft wieder zur¨¹ckwerfen w¨¹rde. Doch so war das Letzte, was er bewusst wahrnahm, sein eigener K?rper, der wie Spielzeug durch die Luft seinem Gegner hinterher flog und mit Wucht auf dessen Kopf aufschlug. Das Brechen von dessen Genick bekam er nicht mehr mit. _________________________________________________ Wenn es nicht allzu viel M¨¹he macht, w¨¹?te ich gern, wie ihr den Kampf fandet! Zu kurz, zu lang? Overpowered? Der Haken einer Dame ist nicht zu verachten Als Iranueel wieder die Augen ?ffnete, war der Geruch von Asche, ?l und verdorbenem Fisch verschwunden. Au?erdem konnte er das sanfte Tuckern eines Dieselmotors h?ren. Er befand sich in einer Koje mit weichen Kissen und Decken und war von oben bis unten mit Binden und Pflastern ¨¹bers?t. Seine Schmerzen hatten ein ertr?gliches Niveau erreicht, wobei der Gro?teil von seinen Schulterbl?ttern auszugehen schien. ?Oh, sch?n, dass du wieder wach bist! Ich hatte schon bef¨¹rchtet, die schweren Wunden w¨¹rden dich doch noch ¨¹ber den Jordan schicken.¡° Misakos melodische Stimme hatte einen sehr besorgten Unterton. ?Was ist passiert? Anscheinend haben wir gewonnen, aber wie komme ich hierher?¡° ?Nachdem du weggetreten warst, als du dem Sharkie das Genick mit deinem Bodyslamm gebrochen hast, kam Kim wieder aus dem Wasser raus und hat dich so schnell er konnte an Bord geschafft und ist raus aufs Meer.¡° Sie legte den Kopf zur Seite. ?Du glaubst doch nicht wirklich, dass dein Stunt mit dem Benzinfass niemandem auffallen w¨¹rde? Du musst in Zukunft mehr Vorsicht wallten lassen, auch wenn ich zugeben muss, dass du da echt ne coole Aktion rausgeklopft hast. Kim hat die ganze Zeit gemurmelt, dass du v?llig verr¨¹ckt sein musst, und er dich fr¨¹her gern in seinem Team gehabt h?tte.¡° Dabei kicherte sie kurz und wirkte f¨¹r einen Moment wie ein junges M?dchen. ?Ich hab noch niemanden gesehen, der ihn in so kurzer Zeit so derma?en beeindruckt hat! Naja, kaum dass das Schiff auf Kurs war, wurde er sofort zum Sanit?ter und hat deinen blutenden und wie ich hinzuf¨¹gen m?chte, sterbenden K?rper zweckm??ig zusammengeflickt, in der Hoffnung, die nat¨¹rlichen Regenerationskr?fte von uns Avataren w¨¹rden den Rest erledigen.¡° Sie legte die H?nde in die H¨¹ften und beugte sich etwas vor. ?Im Ernst, wie viel Punkte hast du in Ausdauer gepumpt, um das zu ¨¹berleben? Jeder normale Avatar frisch aus der Schmiede w?re Sushi zu diesem Zeitpunkt gewesen. Und dann heilst du auch noch schnell genug, um den Debuff zu ¨¹berstehen und aus der roten Zone ohne einen Heiler zu kommen. Du steckst voller ¨¹berraschungen!¡° Das Kompliment traf Iranueel v?llig unvorbereitet und er wurde etwas rot und blickte zu Boden. Nicht dass es etwas an seinem Sichtfeld und damit Misako ge?ndert h?tte, schlie?lich war sie in seinem Kopf. ?Naja, ich habe 10 Punkte in Ausdauer gesteckt, um meine ¨¹berlebenschancen zu maximieren. Und weitere 8 in Geschicklichkeit, dazu etwas in Gl¨¹ck, um meine Chancen auf besseren Loot zu erh?hen!¡° Misako sch¨¹ttelte den Kopf ungl?ubig. ?Dir ist schon klar, dass du ein echter Cheat bist? Aber das mit dem Gl¨¹ck f¨¹r Loot kannst du vergessen. Es wirkt mehr in Hinsicht auf ¨¹berleben von kniffligen Situationen. Hast du vielleicht noch etwas vergessen? Ich mein, ich hab die Gelegenheit gehabt, dich in Aktion zu erleben und dein Manapool ist zu gro?, als dass du nur Standard w?rest, es sei denn, du bist ein Weisheitsmonster, was ich nicht annehme, ansonsten h?ttest du ne andere M?glichkeit als die Druckwelle gew?hlt!¡° ?Nein, ich habe noch 10 Punkte in Intelligenz und halb soviel in Weisheit investiert! Ich wollte ein richtig guter Magier werden!¡° Misakos Augen waren tellergro? geworden. ?Was zur H?lle ist mit den neuen Avataren los, wenn ihr solche Attributspunkte zur Verf¨¹gung habt. Das ist nicht fair, Ich hatte nur 20 zur Verf¨¹gung und hielt das schon f¨¹r viel. Ich will eine R¨¹ckerstattung, verdammt noch mal. Diese Ungerechtigkeit schreit zum Himmel!¡° Sie hatte ganz offensichtlich einen ausgewachsenen Wutanfall und begann zu fluchen, allerdings in einer Sprache, die Iranueel f¨¹r japanisch hielt. Er hatte in seinem fr¨¹heren Leben gern Mangas und Anime angeschaut und erkannte einzelne Worte wieder. Dabei fiel ihm auf, dass diese Sprache wirklich erstaunlich gut zum Fluchen taugte. Nicht ganz so gut wie Russisch oder Deutsch, aber sie rangierte in den Top 5. Nichtsdestotrotz w?hlte er einen neutralen Gesichtsausdruck. Er wollte um keinen Preis eine w¨¹tende Misako unentwegt in seinem Gesichtsfeld haben. Nun, da er dar¨¹ber nachdachte, konnte er versuchen, seine F?higkeit besser zu verstehen und vor allem zu beherrschen. Anfangen wollte er damit, Misako aus seinen Gedanken zu verbannen. Iranueel konnte sie in seinem Hinterkopf sp¨¹ren wie eine M¨¹cke, die ihn in den Nacken gestochen hatte. Nicht ganz so unangenehm, aber die Stelle konnte er pr?zise bestimmen. Er setzte sich nun auf den Boden, nicht ohne dabei seine schmerzenden Schulterbl?tter deutlich zu sp¨¹ren und kurz aufzust?hnen, und begab sich in den Lotussitz. Dann begann er zu meditieren. Misako bemerkte das und schwieg daraufhin. Als er nun sich auf seinen Status konzentrierte, stellte er fest, dass fast alle seiner Magief?higkeiten 2 oder 3 Prozent besser geworden waren, zus?tzlich zu fast 14 Legeln, die er wohl f¨¹r das T?ten seiner Gegner bekommen hatte. Nur Schade, dass er ihre K?rper nicht hatte, denn dann h?tte er noch mehr aus ihnen rausholen k?nnen. The tale has been taken without authorization; if you see it on Amazon, report the incident. In diesem Moment konnte er Schritte h?ren, die zur Kaj¨¹te kamen. ?Ahoi, Matrose!¡° Kim hatte das Schott ge?ffnet und sah sehr zufrieden aus. ?Sch?n, dich wieder auf den Beinen zu sehen. Hast ziemlich gute Arbeit geleistet, auch wenn wir noch etwas an der Koordination arbeiten m¨¹ssen, wenn wir ein Team bleiben sollten. Hast mich fast mitfrittiert, als du aus den Biestern Haifischflossensuppe gemacht hast. Hat mich ne Schrotflinte gekostet und einige Haare, aber zum Teufel damit. Die hast du richtig aufgemischt. Nicht ganz ohne meine Hilfe, aber f¨¹r einen Anf?nger bist du echt ein m?rderischer Bastard!¡° Als Iranueel ihn sich genauer ansah, konnte er die versengten Augenbrauen und diverse Stellen im Kopfhaar sehen, die verschmort aussahen. ?Gut, dass du da bist, ich wollte Misako grade rauslassen, wenn wir nicht in unmittelbarer Gefahr sein sollten?¡° Dabei blickte er Kim mit hochgezogener Augenbraue an. Der sch¨¹ttelte nur den Kopf und lehnte sich gegen die Kaj¨¹tenwand, wobei er in seine Jacke griff und sich eine Zigarre aus der Innentasche holte. Er fischte kurz nach einem Zippo in seiner Hose und steckte sich das gute St¨¹ck an. ?Alles klar da drau?en. Weit und breit keine Verfolger zu sehen, und das Wetter ist perfekt! Auf dem Nebel k?nnte man glatt laufen.¡° Verwirrt runzelte Iranueel die Stirn. ?Inwiefern ist das denn perfektes Wetter? Da sieht man ja nichts, wenn ?rger auf einen zukommt.¡° Der alte Seemann nickte nur. ?Aye, aber potentielle menschliche Verfolger haben auch Problem, uns zu bemerken. Wir sind nicht gerade unauff?llig aus dem Hafen verschwunden. Ich hatte eigentlich vermutet, dass uns in Windeseile ein chinesisches Polizeischiff auf den Fersen sein w¨¹rde. Aber offenbar wirkt diese Avatar-Vodoo auch bei so nem Feuerwerk, wie du es abgezogen hast.¡° ?Ich hoffe es, denn ich glaub nicht, dass wir eine Chance haben, den Beh?rden zu entkommen, wo ich keinerlei Papiere hab. Es gab da einige sehr unangenehme Ger¨¹chte, was China mit uneingeladenen G?sten macht!¡° Kim nickte beipflichtend und paffte gen¨¹sslich an seiner Zigarre. ?So ist es auch. War einmal in einem ihrer Lager und hab nicht vor, diese Erfahrung zu wiederholen. Frag nicht weiter nach, ich sag dar¨¹ber nicht mehr. Vielleicht, wenn wir uns ein bisschen besser kennen, aber um ehrlich zu sein, w?r ich ganz froh, wenn sich unsere Wege in Japan wieder trennen. Versteh mich nicht falsch, ich mag es, wenn Dinge in die Luft fliegen, aber du scheinst ein Talent f¨¹r ?rger zu haben, und ich bin mir nicht sicher, ob ich noch genug Dampf in diesen alten Knochen hab, um damit mitzuhalten.¡° Dabei wirkte er fast traurig. Es war f¨¹r einen Haudegen wie ihn wohl nicht einfach, ?lter zu werden und die Aktion anderen ¨¹berlassen zu m¨¹ssen. Er blickte kurz ins Leere und schien sich dann zu sammeln. ?In Ordnung! Ich kenn in Japan den einen oder anderen Typen, der euch helfen kann, dort zurechtzukommen. Allerdings w¨¹rde es nicht schaden, wenn ihr beide f¨¹r ne Weile die R¨¹be unten behalten k?nntet, sollte es euch irgendwie m?glich sein. Sobald wir dort dr¨¹ben sind, was so in 2 Tagen der Fall sein d¨¹rfte, wenn der Motor uns nicht im Stich l?sst, hab ich meinen Job auch erledigt und ihr k?nnt weiterziehen.¡° Iranueel nickte und besann sich darauf, was er eigentlich machen wollte, bevor das Gespr?ch aufkam. Er konzentrierte sich auf Misako und dann auf einen Punkt vor ihm, wobei er sich ihre Pr?senz in Erinnerung rief. Dann lie? er auf dieselbe Weise, wie er zuvor seinen K?rper gest?rkt hatte, Energie aus sich an diesen Punkt flie?en, zusammen mit Misakos Pr?senz. Ein helles Licht tauchte dort auf und es begann sich der K?rper einer ausgesprochen gutaussehenden und vor allem nackten jungen Japanerin vor ihm aus dem Strahlen zu formen. Einen Augenblick sp?ter erlosch das Licht und Misako blickte sich verwirrt um. Dann fiel ihr Blick nach unten und dann zu Kim, der sie mit einem schmutzigen Grinsen und Wohlwollen in den Augen anl?chelte. Mit einem Satz war sie bei ihm und schickte ihn mit unfassbarer Geschwindigkeit mit einem rechten Uppercut ins Land der Tr?ume. Sie wandte sich um und mit schon fast einem Schnurren in der Brust, das Iranueels Nackenhaare aufstellte, fragte sie: ?Was genau hast du dir dabei gedacht, mich direkt vor diesem alten L¨¹stling wiederzubeleben?¡° Das Seeleben, das ist lustig Mit einem rachs¨¹chtigen engelhaft aussehendem D?mon in Frauengestalt konfrontiert, richtete sich Iranueel schnell auf und wich schnell zur Koje zur¨¹ck, wo er eine der Wolldecken schnappte und diese Misako anbot. Diese schnappte sich das gute St¨¹ck und bedeckte sich damit, wobei sie ihm Blicke wie Messer zuwarf. ?Ich hatte keine Ahnung, dass du nackt auftauchen w¨¹rdest! Ich hatte bei meinem ersten Erscheinen schlie?lich auch Klamotten an!¡° Misako war offensichtlich nur wenig bes?nftigt. ?Nat¨¹rlich hast du beim ersten Mal Klamotten und die Ausr¨¹stung f¨¹rs grundlegende ¨¹berleben! Das gilt aber nicht f¨¹r die anderen Male. Ansonsten k?nnten die G?tter uns genauso gut gleich selbst t?ten. Hast du eine Ahnung, wie lange ich mir die Kommentare dieses alten Schweins jetzt anh?ren muss? Geschweige denn, dass ich jetzt jedes Mal, wenn ich ihn sehe, an das hier grade denken muss?¡° Den letzten Satz fauchte sie beinahe. Geschlagen senkte Iranueel den Kopf und wusste nicht so ganz, was er dazu sagen sollte ohne eventuell in die n?chste Mine zu treten. Umso ¨¹berraschter war er nun, als Misako pl?tzlich ganz dicht an ihn herankam, sein Kinn packte und nach oben ruckte. Dann k¨¹sste sie ihn mit einer nahezu animalischen Wildheit auf die Lippen und krallte die andere Hand in seine Haare. Ihre Lippen teilten sich und ihr hei?er Atem brachte seine Gesichtshaut zum Gl¨¹hen. ?Trotzdem vielen, vielen Dank f¨¹r diese Chance! Misako Yanata zahlt stets ihre Schulden und ich f¨¹rchte, diese wird sehr schwer zur¨¹ck zu zahlen sein. Also werde ich dein F¨¹hrer in diese neue Welt sein und dir helfen, solange du meine Dienste willst, und vielleicht auch danach!¡° V?llig ¨¹berrumpelt stand Iranueel erstarrt wie eine Salzs?ule da und wusste nicht mehr ein noch aus. Misako grinste wie ein Honigkuchenpferd und ging ein paar Schritte weg, um sich nach irgendwelchen Dingen zum Anziehen umzusehen. Als sie in der Kabine nichts fand, marschierte sie nach drau?en, wobei sie ohne ersichtlich Bedauern direkt auf Kims Kronjuwelen trat. Dieser war zwar bewusstlos, aber offenbar reichte das aus, um ihn selbst in seiner Umnachtung noch zusammenzucken zu lassen. Iranueel konnte sich nur langsam aus seiner geistigen L?hmung l?sen. Die Asiatin warf ihn total aus dem Konzept. In einem Moment war sie die Furie in Person, um im n?chsten v?llig unger¨¹hrt und gelassen davon zu marschieren. Wenn dies so weiter ging, w¨¹rde er ¨¹ber kurz oder lang verr¨¹ckt werden oder eine mentale Resistenz entwickeln. Er konnte sie durch das Schiff suchen h?ren, Kisten durchw¨¹hlend und den Inhalt sonst wo verteilen. Schlie?lich n?herte er sich dem Verlierer des kurzen Gefechts und bem¨¹hte sich, ihn wieder wach zu machen. Kim brauchte fast zwei Minuten, um wieder seine Sinne beisammen zu haben, aber dann sah er Iranueel an und grinste. ?Himmel, das war¡¯s wert!¡° Iranueel sch¨¹ttelte nur den Kopf in Unglauben und wandte sich dem Gang zu, der aussah wie ein Schlachtfeld. Kims Augen folgten ihm und im n?chsten Moment, war er es der durchs Schiffe br¨¹llte. ?Verdammt Weib, das ist mein Schiff! Wenn du nen Saustall aus deiner Bude machen willst, dann ist das deine Sache, aber hier herrscht Ordnung!¡° Misako streckte mit einem zu gro?en Hemd bekleidet den Kopf aus einem Schott, musterte ihn mit einem sp?ttischen Blick und streckte ihm die Zunge raus. Danach verschwand sie wieder in dem Raum, den sie gerade verw¨¹stete. Stolen content alert: this content belongs on Royal Road. Report any occurrences. Kim wandte sich wieder Iranueel zu. ?Ich wei? jetzt wieder, warum es mit uns beiden nie geklappt hat! Sie ist ein D?mon!¡° Damit stand er auf und eilte in den Raum, der eine komplette Umgestaltung erfuhr. ?Herrgott noch mal Misako! Wenn du was zum Anziehen brauchst, dann kannst du den alten Fummel von der letzten Nutte haben, die ich hier hatte!¡° ¡äFalscher Kommentar¡ä dachte Iranueel noch, und sah Kim nur noch durch das Schott fliegen und wie einen nassen Sack gegen die Wand knallen. Offenbar konnte Misako zumindest etwas Magie anwenden. Misako tauchte wie ein Rachenegel ¨¹ber ihm auf und Iranueel h?tte sein Messer darauf verwettet, dass sie Kim umbringen w¨¹rde, h?tte sie gerade ein Messer in der Hand gehabt. Sie schaute zu ihm und bemerkte nur k¨¹hl. ?Wecke ihn noch mal und ihr beide geht ¨¹ber Bord mit der Ankerkette an den F¨¹?en!¡° Iranueel hob nur die H?nde und kehrte in seine Kaj¨¹te zur¨¹ck, schloss das Schott und beschloss, f¨¹r die n?chste Stunde in aller Ruhe zu meditieren. Um nichts in der Welt w¨¹rde er rausgehen und das verkappte Liebespaar noch mal st?ren. Er hatte es gem¨¹tlich gemacht und schon eine Weile meditiert, als es am Schott klopfte und er Kims Stimme h?ren konnte. ?Ich denke, du solltest hoch kommen! Das wirst du sehen wollen!¡° Aufregung und Vorfreude konnten aus dem Tonfall entnommen werden. Also stand Iranueel auf und ?ffnete das Schott, um einen Seemann mit einem blauen Auge und etwas l?dierter Kleidung zu sehen. ?Spa? gehabt mit der Wildkatze?¡° meinte Iranueel nur. Kim warf ihm nur einen m¨¹rrischen Blick zu und drehte sich ohne eine Antwort um. Danach f¨¹hrte er Iranueel durchs Schiff nach oben aufs Deck. Das Schiff schwankte nicht sonderlich, was auf ruhige See schlie?en lies, was sich bei einem Blick ¨¹ber die Reling auch best?tigte. Was jedoch der absolute Augenfang war, befand sich etwa 2 Meilen vor dem Bug und ragte knappe 100 Meter aus dem Meer. ?Hast wirklich erstaunliches Gl¨¹ck f¨¹r dein erstes Mal als Avatar auf dem Meer gleich einer schwimmenden Stadt der Meermenschen zu begegnen!¡° Vor ihnen ragte eine gewaltige Seeschildkr?te aus dem Wasser, die gerade mit geschlossenen Augen die Sonne genoss. Auf ihrem Schild befand sich eine aus Kristall in vielen Farben gebaute Stadt mit knapp 200 Metern Durchmesser, in der Iranueel viele blauh?utige Humanoide erkennen konnte. Als er die Augen etwas zusammenkniff, konnte er wie eine Art Kuppel um das gesamte Seemonster erkennen, die nur durch ein leichtes Flimmern der Luft zu bemerken war. Misako hatte ihn von der Seite angesehen und nickte nur kurz. ?Das ist der Grund, weshalb die Menschheit nichts von den magischen Wesen wei?. Die gro?e Spiel verschleiert auf unerwachten Welten wie der Erde magische Wesen und sorgt daf¨¹r, dass gew?hnliche Sterbliche nicht auf uns aufmerksam werden.¡° Iranueel blickte nun Kim an. ?Was denn? Nach allem, was du bisher gesehen hast, denkst du doch nicht wirklich, ich w?re ein normaler Mensch?¡° Und vor seinen Augen ver?nderte sich Kims menschliche Gestalt zu etwas eindeutig Anderem. Die Vergangenheit eines Seemanns Kims Gr??e blieb gleich, und auch sein K?rperbau ver?nderte sich nicht sonderlich. Allerdings wurde seine Haut leicht blau, seine Augenfarbe ?nderte sich zu einem dunklen Rot und die Ohren wurden spitz. Als ihn der Seemann anl?chelte, zeigte sich, dass die Z?hne nun weitere rudiment?re Rei?z?hne aufwiesen. Au?erdem konnte er sehen, dass Kims N?gel sich verdickt und sehr spitz geworden waren. F¨¹r einen Moment empfand Iranueel etwas Furcht, doch dann entsann er sich daran, dass Kim ein Freund und Verb¨¹ndeter war. Er legte den Kopf etwas schief und grinste seinen Freund an. ?Bist du unter die Blaubl¨¹tigen gegangen und muss ich mich jetzt verbeugen?¡° Ein kurzer Schatten lief ¨¹ber Kims Gesicht, der jedoch genauso schnell verschwand, wie er gekommen war. ?Das ist nicht n?tig. Schnee von gestern und so. Jetzt bin ich nur ein ganz gew?hnlicher Andarer, der auf einem Planeten voller Primitiver gestrandet ist und hier zu ¨¹berleben versucht!¡° Misako kam gerade auch von unten hoch und sah, dass Kim seine Gestalt ver?ndert hatte. Ohne eine Miene zu verziehen, trat sie auf das deck und sah der Stadt hin¨¹ber. ?Kim, vergiss nicht, dass diese Burschen erstaunlich gute Augen haben, und du in deiner wahren Gestalt wahrscheinlich immer noch zweifelhafte Bewunderer unter ihnen haben k?nntest!¡° Das L?cheln auf den Lippen des Andarers erlosch augenblicklich und er ver?nderte wieder seine Gestalt. Nur 10 Sekunden sp?ter stand wieder der alte Seemann vor ihm, als den Iranueel ihn kennengelernt hatte. ?Danke, dass du mich daran erinnert hast. Ist schon ne Weile her, dass ich mit ihnen Gesch?fte gemacht habe. Hab das v?llig vergessen!¡° Ein schneller Blick zu Iranueel. ?Ich wei?, du bist neugierig, aber diese Geschichte wirst du nicht von mir h?ren, noch nicht!¡° Daraufhin warf er Misako einen warnenden Blick zu und diese nickte h?flich. Iranueel war klar, dass er erst noch einige Pluspunkte w¨¹rde sammeln m¨¹ssen, bevor Kim ihm weiteres erz?hlen w¨¹rde. ?Ich bin, wie du meinen Worten vorhin entnehmen konntest, nicht von der Erde! Vor knapp 50 Jahren bin ich mit meinem Schiff durch die Gegend gekommen und hatte einen Notfall an Bord, den ich nicht beheben konnte. Das f¨¹hrte dazu, dass ich in eine Fluchtkapsel steigen musste und tja, hier bin ich dann gelandet.¡° Er sah zu Misako hin¨¹ber und l?chelte dies an, was sie zur¨¹ckhaltend beantwortete. ?Diese junge Lady hat mich damals gefunden und mich wieder zusammengeflickt. Nicht ganz ohne die Hoffnung, ich k?nnte ihr von diesem Felsbrocken runterhelfen, doch leider bin ich kein sonderlich guter Ingenieur und ein noch schlechterer Wissenschaftler. Um wenigstens etwas Freiheit genie?en zu k?nnen, wurde ich Seemann und seitdem bin ich von kleinen Unterbrechungen abgesehen, auf allen Weltmeeren unterwegs.¡° Iranueel konnte sp¨¹ren, dass er zwar die Wahrheit sagte, aber gro?e Teile der Geschichte ausgelassen hatte. ?Ist die Tatsache, dass du ein Alien bist, der Grund daf¨¹r, dass du Magie beherrscht?¡° Kim r¨¹mpfte nur die Nase. ?Das war keine Magie, Junge, das war Psionik. Und auch darin bin ich nicht sonderlich gut. H?tte ich das noch mal machen m¨¹ssen, w?re ich zusammengebrochen. Au?erdem bin ich auch leider kein Avatar. In meinem Volk gibt es keine. Oder zumindest w¨¹sste ich von keinem.¡° Er drehte sich wieder zu der Stadt um, die nun schon auf 1 Meile heran war. Seine H?nde umfassten die Reling und der Druck, den er auf sie aus¨¹bte, lie? seine Kn?chel erbleichen. A case of content theft: this narrative is not rightfully on Amazon; if you spot it, report the violation. ?Du hast keine Ahnung, wie oft ich mir schon gew¨¹nscht habe, eine Avatar zu sein! Eure M?glichkeiten sind nahezu unbegrenzt und nichts kann euch dauerhaft irgendwo halten!¡° Niedergeschlagen sah er ins Meer, und es schien, als w¨¹rde er dort eine v?llig andere Welt sehen. ?F¨¹r mich ist es unm?glich, die Erde wieder zu verlassen, ohne dass nicht zuvor dein Volk die interstellare Raumfahrt entwickelt hat. Und das wird, denke ich, noch mindestens 2 Jahrhunderte dauern. Wenn ihr ¨¹berhaupt lange genug ¨¹berlebt, und den Planeten nicht v?llig zugrunde richtet!¡° Iranueel trat zu ihm an die Reling, wobei ihm auffiel, dass die Meermenschen nun auch von ihnen Notiz genommen hatten und einige zu ihnen schwammen. Dabei war der Schmetterlingsstil offenbar die beliebteste Methode. ?Kann ein Avatar dich nicht einfach mitnehmen, wenn er die Erde verl?sst?¡° ?Misako hat dir noch nicht ganz erkl?rt, wie das Ganze funktioniert, oder? Andererseits scheinst du in der Lage zu sein, Leute mit dir herumzuschleppen¡­?¡° Nachdenklich sah er Iranueel an, und Hoffnung lag in seinen Augen. Abwehrend hob Iranueel die H?nde und ging zwei Schritte zur¨¹ck. ?Glaub mir, du w¨¹rdest es nicht m?chten, dass ich es mit dir mache!¡° Ungl?ubig starrte er Iranueel an. Gleich darauf kam etwas Zorn in ihm hoch und schwang in seiner Stimme mit. ?Denkst du, es w?re leicht, hier zu ¨¹berleben. Immer ¨¹ber die Schulter blicken zu m¨¹ssen und zu wissen, dass es Leute gibt, die zu den Sternen reisen k?nnen, man selbst aber diese nie wiedersehen wird? Ich w¨¹rde sogar sterben, um nur einmal wieder meine Heimatwelt sehen zu k?nnen!¡° Iranueels Gesicht wurde starr. ?Genau das ist es auch!¡° Verwirrt sah Kim ihn an. ?Wie meinst du das?¡° Seufzend winkte Iranueel mit einer Hand zu Misako. ?Du m¨¹sstest wie sie sterben, damit ich dich transportieren kann und ich bin mir auch nicht hundertprozentig sicher, ob ich dich wiederbeleben kann. Wie du wei?t, bin ich noch ziemlich neu im Gesch?ft!¡° Ungl?ubig sah er Kim den jungen Avatar an und seine Gef¨¹hle wechselten so schnell auf seinem Gesicht, dass es nur schwer nachzuvollziehen war, was genau gerade ¨¹berwog. ?Du meinst, du kannst mich mit dir nehmen, wenn ich tot bin?¡° ?Ja, aber du musst direkt neben mir sterben und ich muss sehr schnell sein, um deine Seele zu absorbieren, sonst war¡äs das. Ich denke, vorzugsweise sollte sogar ich dich t?ten, um die Chancen zu maximieren!¡° Kim wandte sich zu Misako um und zeigte mit einer Hand auf Iranueel. ?Bist du auf diese Art zu ihm gekommen? Hat er dich etwa get?tet? Freiwillig?¡° Die Avatarin ¨¹berlegte ihre kurz, bevor sie ihre Antwort gab. ?Nicht ganz! Ich wurde direkt neben ihm erschossen, und ich denke, er hat mich mehr instinktiv absorbiert, als wirklich in voller Kontrolle seiner F?higkeit!¡° Mit einem ernsten Blick zu Iranueel und dann wieder zur¨¹ck zu Kim sagte sie dann. ?Du solltest jedoch nun auch gleich wissen, dass du einen Blutschwur auf dein Leben leisten wirst, und zwar jetzt, dass du Iranueels F?higkeit niemandem weitererz?hlst. Solltest du das nicht tun, Kim, werde ich dich nun leider t?ten m¨¹ssen!¡° Ein Schwur hat nicht nur Nachteile Die beiden blickten sich ernst an und Spannung lag in der Luft. Kim war nicht ungef?hrlich, doch Iranueel war sich nicht sicher, wozu Misako f?hig war. Als er genauer hinsah, konnte er die Luft um sie leicht flimmern sehen, also vermutete er, dass Misako einen Luftzauber vorbereitet hatte. Kim drehte sich zu Iranueel um, und sank auf ein Knie. ?Bei meinem Leben schw?re ich, deine Geheimnisse nicht weiterzugeben, ohne deine ausdr¨¹ckliche Einwilligung!¡° Dann hob er eine Hand und streckte Iranueel seine Handfl?che entgegen. Danach kniete er erwartungsvoll vor dem Avatar und sah ihn an. Ohne eine Ahnung, was zu tun war, blickte Iranueel nun zu Misako. ?Oh, du wei?t nicht, wie es geht! Ganz einfach! Nimm ein Messer und ritze seine Hand etwas und danach deine, um eine Wunde zu schaffen. Danach legt ihr sie aufeinander und der Schwur ist besiegelt!¡° Iranueel zog sein Messer und machte es so wie Misako es erkl?rt hatte. Die Klinge machte einen kleinen Schnitt in seiner Hand und dann einen auf Kims. Dann legte er seine Hand auf die des Andarers und im n?chsten Moment umgab Kim eine r?tliche Aura, die kurz aufleuchtete und dann wieder verschwand. Gleichzeitig sp¨¹rte Iranueel, dass er nun eine Verbindung zu Kim hatte, und er wusste, dass seine Seelenf?nger-F?higkeit bei dessen Tod sich aktivieren w¨¹rde. Ein L?cheln erschien auf Iranueels Gesicht. ?Interessant!¡° Kim blickte ihn unsicher an, und stand nun langsam wieder auf. Er blickte kurz zu Misako, die ihm zunickte und dann auch zu Iranueel sah. ?Was ist denn so interessant?¡° ?Anscheinend wird seine Seele bei seinem Tod automatisch bei mir landen. Somit kann ich entscheiden, ob ich ihn wiederbeleben will, oder nicht, wenn es soweit ist!¡° Unglauben spiegelte sich nun in den Augen seiner Begleiter. ?Soll das hei?en, wenn ich den L?ffel abgebe, lande ich auch wieder bei dir, sollte ich den Blutschwur leisten?¡° Kim starrte Misako an und ?rger spiegelte sich auf seinem Gesicht. ?Hey, ich musste den Eid leisten und du nicht?¡° ?Ich wollte den Schwur so oder so leisten. Jetzt aber umso mehr. Heilige Schei?e, Iranueel, hast du eine Ahnung, was du mit dieser F?higkeit verdienen k?nntest, als eine Art Lebensversicherer unter Avataren, die sich nicht an einen Gott binden wollen? Du k?nntest in einem Monat ein Million?r, nein sogar ein Milliard?r sein!¡° Iranueel nickte nur ernst. ?Ja, und auf der Abschussliste eines jeden Gottes, egal wo ich hinkomme. Ich wurde bereits gewarnt, diese F?higkeit geheim zu halten!¡° Misako dachte nur kurz nach und sah ihn dann erschrocken an. ?Ich sch?tze, da gibt es ein paar Leute, die deinen Kopf haben wollen w¨¹rden, wenn du in ihr Gesch?ft einsteigst. Aber bevor irgendetwas passieren kann, lass mich schnell den Eid schw?ren!¡° Ohne lange zu z?gern, schnitt sie sich selbst schnell und wiederholte Kims Worte, der v?llig ¨¹berrumpelt da stand, und nicht wusste, wie ihm geschah. Iranueel stellte fest, dass als er mit Misako den Bund schloss, er fast augenblicklich sp¨¹ren konnte, wie seine Macht zunahm. Irritiert betrachtete er seinen Status und bemerkte, dass er langsam an Macht hinzugewann. Misako schien auch etwas zu erkennen. ?Aha, also hat es einen kleinen Nebeneffekt, in der Form, dass du einen Teil meiner Kultivierung absch?pfst. Nun ja, damit kann ich leben, wenn es meine ¨¹berlebenschancen verbessert.¡° Kim kam nun anscheinend wieder zu Besinnung, denn ein fettes Grinsen zierte nun sein Gesicht. ?Also kann ich nun auch nicht mehr dauerhaft get?tet werden? Zumindest, solange du am Leben bist?¡° Iranueel nickte nur kurz. ?Scheint so, aber ich gebe keine Wetten ab, da ich nicht wei?, wie meine F?higkeit pr?zise funktioniert.¡° Unlawfully taken from Royal Road, this story should be reported if seen on Amazon. Er blickte zu der Stadt und stellte fest, dass einige der Meermenschen inzwischen auf knapp 200 Meter herangekommen waren. Daraufhin warf er seinen beiden Kumpanen einen warnenden Blick zu, woraufhin Kim zur Br¨¹cke marschierte und gleich darauf der Motor zu Erliegen kam. Das Schiff d¨¹mpelte daraufhin nur noch sanft im Wiegen des Meeres, w?hrend Kim wieder an die Reling kam und alle drei das Eintreffen der Meermenschen erwarteten. Als diese nah genug heran waren, konnte Iranueel sie endlich gut mustern. Ihre Haut hatte einen Grauton und am Hals konnte er Kiemen erkennen. Ihre H?nde wiesen Schwimmh?ute auf und wahrscheinlich auch ihre F¨¹?e, auch wenn er die grade nicht sehen konnte. Auch schienen sie eine Nickhaut ¨¹ber den Augen zu haben, um diese besser sch¨¹tzen zu k?nnen. Er konnte M?nner wie Frauen erkennen, leicht unterscheidbar am K?rperbau und der Kleidung. Diese bestand aus einem Material, das aus Fischschuppen zu bestehen schien, und alle waren mit Messern bewaffnet und was einer Harpune aussah. Nicht das primitive Teil, das vor Jahrhunderten in Gebrauch war, sondern eines aus dem Taucherladen deines Vertrauens. State of the Art sozusagen. Offenbar hielten die Geschenke der modernen menschlichen Zivilisation auch bei den magischen Bewohnern der Erde Einzug. Iranueel wollte gerade ihnen zurufen, als er eine kalte Klinge an seinem Hals sp¨¹ren konnte, und eine tiefe kehlige Stimme direkt neben seinem Ohr erklang. ?Willkommen in unserem Territorium, Avatar! Entschuldige bitte, dass wir uneingeladen an Bord gekommen sind, aber deine Art ist nicht gerade f¨¹r ihre Freundlichkeit bekannt! Bewege dich bitte nur ganz langsam und drehe dich vorsichtig um. Und ich will deine H?nde sehen, wo wir schon dabei sind.¡° Die Klinge am Hals wandte sich der junge Mann nun um, und sah, dass es den anderen nicht besser ergangen war. F¨¹nf der aquatischen Humanoiden standen auf dem Deck, und hielten die Waffen bereit. Die zwei, die nicht mit ihnen besch?ftigt waren, konnte man als Mann und Frau erkennen, und die anderen waren allesamt kr?ftig gebaute M?nner. Kim r?usperte sich kurz, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was die Augen von den beiden unbesch?ftigten K?mpfern auf ihn zog. ?Wir kommen in Frieden und suchen keinen Streit! Tats?chlich w?re ich sogar ganz froh, sollten sich irgendwelche Meerjungfrauen unter euren Stadtbewohnern befinden, denn ich soll einer von ihnen etwas ¨¹bergeben, das ich liebend gern los w?re!¡° Der Mann und die Frau vor ihnen sahen sich kurz ¨¹berrascht an. Dann sprach die Frau mit heller melodischer Stimme. Ihre linke Hand zeigte auf Kim. ?Ich kenne dich! Als du das letzte Mal in einer unserer St?dte warst, hast du einen Mann get?tet, weil er dich einen Trunkenbold genannt hatte!¡° Kim nickte nur und meinte v?llig unverdrossen. ?Aye, das ist korrekt! Nur wurde wohl dabei vergessen, dass er mich davor ¨¹berfallen hatte, weil ich ziemlich besoffen war. Kann mir denken, dass das nicht weitergegeben wurde!¡° Sie wirkte ver?rgert und trat dicht an Kim heran, sodass ihr Gesicht nur Zentimeter von Kims trennte. Dann zischte sie geradezu. ?Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand aus meiner Familie einen stinkenden Landbewohner ¨¹berfallen und am Leben lassen w¨¹rde. Geschweige denn, dass du in der Lage sein k?nntest, den Spie? umzudrehen.¡° Pl?tzlich hob sie die rechte Hand, in der sie nun ein Messer hielt und wollte zustechen. Eine unsichtbare Kraft stie? sie jedoch im n?chsten Moment zur¨¹ck. Sie fiel Hals ¨¹ber Kopf zu Boden und schlitterte bis zum anderen Ende des Decks. ?Das ist genug, Altea!¡° Ein durchscheinender Mann stand auf dem Deck, und seine Aura lie? alle an Bord erstarren. Augen wie Stahl Hatte nen anstrenden Tag beim Schw?rmontag, daher kommt dieses Kapitel etwas sp?t. Ich hoffe, es gef?llt euch! _________________________________________ ?Kim Peters! Lang nicht gesehen alter Mann! Nicht dass ich dar¨¹ber sonderlich traurig w?re, schlie?lich war dein letzter Aufenthalt bei uns nicht gerade eine Freude. Ich h?tte gute Lust, dich Altea und ihren Freunden zum Fra? vorzuwerfen, jedoch wurde ich gebeten, dich unbehelligt zu lassen, zumindest bis du dein Packet abgegeben hast. Tamarin l?sst ausrichten, dass du zwei Tage hinter dem Zeitplan liegst und er deswegen etwas verstimmt ist!¡° Man musste keine Experte f¨¹r K?rpersprache sein, um erkennen zu k?nnen, dass Kim echte Angst vor dem Mann vor ihm hatte. Seine geb¨¹ckte Haltung und die H?nde, die nicht zu wissen schienen, ob sie eine Faust bilden oder in Ohnmacht die v?llige Niederlage eingestehen sollten, hingen nahezu schlaff von seinen herabgesunkenen Schultern. ?Tobias, ich habe wirklich den Tod ihres Verwandten nicht gewollt. Er griff mich an, um an ein Artefakt zu kommen, das seiner Meinung nach seinem Volk geh?rte, und ich habe mich mit mehr Macht zur Wehr gesetzt, als erforderlich gewesen w?re. Aber du wei?t selbst, dass Notwehr nicht selten t?dlich endet f¨¹r eine Seite!¡° Kims Stimme war fast flehentlich, als er den Mann vor ihm vorsichtig ansah. Dabei achtete er darauf, keinen Augenkontakt herzustellen. Tobias nickte nur kurz und n?herte sich den dreien, wobei deren Bewacher sofort zur¨¹ckwichen, wie W?lfe, die dem Alphatier Platz machten. Iranueel konnte ihn genauer betrachten und sehen, dass der Mann wie ein normaler Mensch aussah und keine Merkmale eines Meermenschen aufwies. Der Blick von Tobias fiel nun auf Kims Begleiter und Interesse spiegelte sich in den blauen Augen. Er kniff sie kurz zusammen und ein leichtes Erstaunen lies seine Augebrauen nach oben schie?en. ?Was sehe ich denn da? Kim, du hast dich gleich mit 2 Avataren eingelassen? Wer h?tte gedacht, dass du solche Kontakte haben w¨¹rdest. Auch wenn sie noch Frischlinge zu sein scheinen, wenn man ihre Aura betrachtet.¡° Iranueel hoffte wirklich, dass Misako an sich hielt. Tobias stellte sich vor diese und sah ihr direkt in die Augen. Misako versuchte dem Blick standzuhalten, doch nur Augenblicke sp?ter senkte sie den Kopf und stand in fast dem¨¹tiger Haltung da. ?Hm, doch nicht ganz so jung wie ich erwartet h?tte! Hattest wohl in letzter Zeit nicht viel Gl¨¹ck und wolltest dein Gebiet wechseln. Ich habe keine Ahnung, was dir widerfahren ist, und um ehrlich zu sein, ist es mir auch v?llig egal. Das Einzige, was f¨¹r mich von Interesse ist, ist dass du dich an die Regeln in meinem Territorium, also der Stadt dort hinten h?ltst. Tu es nicht, und ich t?te dich so oft, dass deine Existenz endet. Habe ich mich klar genug ausgedr¨¹ckt?¡° Misako nickte heftig und verbeugte sich, wie es Iranueel in japanischen Animes schon ?fters gesehen hatte. Tobias schien zufrieden zu sein und wandte sich nun Iranueel zu, der eigentlich ganz froh dar¨¹ber gewesen war, dass dieser Mann seine Aufmerksamkeit auf jemand anderes gerichtet hatte. Mit unnat¨¹rlicher Geschwindigkeit erschien Tobias direkt vor ihm als h?tte er sich teleportiert und die stahlblauen Augen starrten in Iranueel hinein. Obwohl er sich bem¨¹hte standzuhalten, musste er nur Sekunden sp?ter ebenfalls zu Boden blicken. Eine tiefe Ersch?pfung machte sich in ihm breit und K?lte str?mte in seinen K?rper. ?Ein echter Anf?nger, wie es scheint, aber ich sehe Kraft und erstaunliches Potential in dir. Wenn du deine Karten nicht falsch spielst und dich mit den richtigen Leuten gut stellst, hast du gute Chancen, es weit auf der Erde zu bringen.¡° Er trat an Iranueels Seite und fl¨¹sterte ihm ins Ohr. ?Ich wei?, wer du bist, Junge! Ich werde dich genau beobachten und beurteilen, ob ich dir helfe oder dich t?te, wie schon anderen deiner Linie. Du bist nicht der erste und wirst wohl auch nicht der letzte deiner Familie sein, der hier durchkommt. Ihr tut es letztlich alle!¡° Damit wandte er sich pl?tzlich ab und schritt auf Altea zu, die augenblicklich vor ihm auf die Knie fiel und das Haupt senkte. ?Du l?sst Kim und seine Begleiter in Frieden! Ich werde selbst untersuchen, ob dein Bruder von Habsucht getrieben gehandelt hat und sein verdientes Ende fand, oder ob ich Kims Eingeweide den Haien zum Fra? vorwerfe. Doch ich will das hier und jetzt klarstellen! ICH werde das tun, und du wirst dich nicht einmischen, oder mehr als dein Kopf wird der Preis f¨¹r deine taten sein.¡° Enjoying the story? Show your support by reading it on the official site. Der Druck seiner Aura lie? jeden an Bord auf die Knie fallen und f¨¹r Altea musste es nahezu unm?glich sein, auch nur zu atmen. Iranueel konnte nur sehen, dass sie nickte. Fast im n?chsten Moment war der Druck weg und ebenso Tobias mit ihm. Das Deck war und wieder frei und Iranueel konnte die Stimmen weiterer Meermenschen h?ren, die darum baten, an Bord kommen zu k?nnen. Interessanterweise sprachen sie Englisch. Schien so, als w?re es tats?chliche eine Weltsprache. ?Ich werde dem Befehl des Herrn der Stadt Folge leisten, aber glaube nicht, dass ich dich nicht beobachten werde und auch jeden deiner Freunde! Bei der geringsten Verfehlung werdet ihr leiden!¡° Damit stand Altea auf und sprang ¨¹ber die Reling. Ihre Begleiter folgten ihr ohne weitere Worte. Iranueel und die beiden anderen sahen sich kurz an und dann wandte sich Kim an die Meermenschen, die unten im Meer warteten und hie? sie auf seinem Schiff willkommen. Drei M?nner und zwei Frauen, von denen eine wohl eher ein M?dchen war, kamen tropfend an Bord und sahen sich neugierig um. Dann kam der gr??te der F¨¹nf auf Kim zu und umarmte diesen freudig. ?Wie immer hast du einen gro?en Auftritt, alter Mann! Ich hab geh?rt, was man dir vorwirft, aber ich kenne dich lange genug, um zu wissen, dass mehr an der Story dran ist, als Altea allen erz?hlt!¡° ?Janes, es tut gut, ein freundliches Gesicht zu sehen! Als der Stadtherr hier aufgetaucht ist, hab ich es echt mit der Angst zu tun bekommen. Altea wird es denke ich, aber trotzdem nicht darauf beruhen lassen, dass Tobias die Sache kl?rt!¡° Traurig sch¨¹ttelte der gro?e Mann den Kopf. ?Wohl nicht! Ihr Hass auf dich ist zu gro? und g?be es nicht das Gebot, Schiffe der Landbewohner in Frieden zu lassen und sie selbst nicht st?ndig unter Beobachtung, so h?ttest du schon l?ngst ein Messer zwischen den Rippen stecken! Sie erz?hlt jedem ihre Geschichte und dein Ruf hat sehr gelitten unter der Ger¨¹chten, die den Umlauf machen¡° Dann wandte er sich Iranueel und Misako zu. ?Zwei Avatare, hm! Sorry, konnte nicht anders, als ein bisschen zu lauschen. Ich hei?e Freunde von Kim stets willkommen, selbst unter diesen Umst?nden. Ich wollte schneller als Altea herkommen, doch sie hat G¨¹nstlinge an jeder Ecke und bevor ich auch nur im Wasser war, hatte sie schon die H?lfte des Wegs zur¨¹ckgelegt!¡° Er sah kurz besorgt zu Kim. ?Ich hatte schon gef¨¹rchtet, dass ich zu sp?t kommen w¨¹rde und nur noch deine Leiche vorfinden w¨¹rde. Tobias hat dich gerettet, aus welchen Gr¨¹nden auch immer.¡° ?Ich habe ein Gesch?ft mit Tamarin abzuschlie?en, danach erlischt Tobias Schutz f¨¹r mein Leben! Daher hoffe ich, dass Tobias sich beeilt, meine Unschuld zu beweisen. Ich habe kein Bed¨¹rfnis, mir einen Weg aus der Stadt heraus zu bahnen.¡° ?Mit nur zwei Avataren als Unterst¨¹tzung? Du bist gut, alter Mann, aber nicht sooo gut!¡° Dann drehte er sich zu den anderen Meermenschen und zeigte nacheinander auf diese. ?Das sind Kasin, Takar, Midea und meine Tochter Arma! Ihr werdet unter unserem Schutz stehen, solange ihr in der Stadt seid. Und ihr solltet niemals ohne einen von uns dort unterwegs sein!¡° Iranueel nickte den anderen zu und trat einen Schritt vor. ?Vielen Dank f¨¹r eure Hilfe! Ich bin noch neu im Gesch?ft und hoffe, freunde finden zu k?nnen, wo immer ich kann. Mein Name ist Iranueel und dies ist Misako Yanata. Wir sind beide Avatare und werden uns in eure H?nde begeben, solange wir hier sind!¡° Arma legte den Kopf etwas schief und blickte Iranueel intensiv an. ?Jeder hier hat einen Familiennamen, nur du nicht! Gib es daf¨¹r einen Grund?¡° ?Ich habe keinen Namen gew?hlt, weil ich den Bezug zu meiner alten Familie verlor, als ich zum ersten Mal starb.¡° Sie sch¨¹ttelte nur kurz den Kopf. ?Jeder hat einen Familiennamen, selbst Avatare! Wenn du ihn nicht kennst, hei?t das, dass du ihn noch kennenlernen musst. Ich werde dich zum Tempel bringen, wo Gaia ihn dir nennen wird!¡° Verbl¨¹fft sah Iranueel zu Misako. ?Gaia, wie die Erdmutter?!¡° Die Japanerin sah ihn belustigt an. ?Nat¨¹rlich! Dachtest du, die G?tter aus den alten Geschichten w?ren nur M?rchen?¡° Ein plan macht alles leichter Misako blickte Kim an und zeigte dann zur Br¨¹cke. ?W?rst du so nett und bringst uns zur Stadt oder m¨¹ssen wir dorthin schwimmen?¡° Kim zuckte nur kurz mit den Schultern und ging dann ans Steuer und brachte uns auf Kurs zu einer Anlegestelle. Iranueel stand weiter an der Reling und blickte ins Wasser. Dabei stellte er fest, dass der Gro?teil der Riesenschildkr?te unter Wasser lag und damit auch die Stadt. ¨¹berall unter ihnen schwammen Meermenschen und Delphine umher. Es herrschte in ziemlich gesch?ftiges Treiben, wobei ab und an auch einige nach oben sahen, um das Schiff ¨¹ber ihnen mit misstrauischem Blick zu begutachten. ?Es kommt nicht so h?ufig vor, dass wir Besuch bekommen, und nicht selten ist dieser unfreundlicher Natur! Au?erdem hegen wir nicht unbedingt freundliche Gef¨¹hle f¨¹r euch Landmenschen! Ihr verschmutzt die Meere, fischt sie leer und hinterlasst eine riesige Menge an Schaden, wo ihr die Bodensch?tze abbaut!¡° Arma war an seine Seite gekommen und war seinem Blick gefolgt. ?Ich kann dagegen wirklich nichts sagen. Mein Volk ist diesbez¨¹glich wirklich sehr kurzsichtig. Manchmal denke ich, dass es h?chste Zeit wird, dass unsere Zahl durch ein gro?es Ereignis stark reduziert wird. Nur bef¨¹rchte ich, dass es eine Art Krieg sein wird. Und bei den Waffen, die uns heutzutage zur Verf¨¹gung stehen, w¨¹rde es wohl zu einer globalen Katastrophe f¨¹hren, die nicht nur uns Menschen betrifft!¡° Arma nickte und blickte Iranueel nachdenklich an. ?Ich gebe dir da recht, aber Gaia w¨¹rde eine derartige weitverbreitete Zerst?rung nicht zulassen. H?chstwahrscheinlich w¨¹rde der Gro?teil deines Volkes ausgerottet werden und danach ein sehr schneller Regenerationsproze? passieren. Sie hat die Macht dazu, schlie?lich ist sie die absolute Macht hier auf dem Planeten. M?glicherweise unternimmt sie auch schon fr¨¹her etwas. Ihr Landbewohner habt da ja eine lebhafte Fantasie. Zombieapokalypse, oder Meteoriteneinschl?ge sind da ja recht beliebte Themen in euren Filmen. So hei?en die Dinger glaub ich.¡° Iranueel wandte sich um und lehnte sich an die Reling, um dann Arma und die anderen Meermenschen anzusehen, die sich ¨¹ber das Schiff verteilt hatten und es begutachteten. ?Es scheint, als w¨¹rdet ihr sie verehren, obwohl ich mir eigentlich denken w¨¹rde, ihr w¨¹rdet einen Meeresgott anbeten!¡° Arma setzte sich auf das Deck im Schneidersitz, wobei Iranueel gut die Schwimmh?ute zwischen ihren Zehen sehen konnte. ?Niemand ist so dumm, die Erdmutter nicht zu verehren! Naja von euch Landbewohnern mal abgesehen. Warum sie euch noch nicht vernichtet hat, ist mir ein R?tsel. Aber wir haben auch unsere Meeresgottheiten. Da gibt es mehrere. Poseidon ist einer davon. Tobias geh?rt auch dazu, auch wenn er nur ein Halbgott ist. Hier in seiner Stadt ist er nat¨¹rlich umso m?chtiger und er wei? verdammt viel. Du solltest ihn nicht ver?rgern und lernen, wie du dich zu verhalten hast. Dabei kann ich dir helfen. Was du daraus machst, bleibt dir selbst ¨¹berlassen.¡° Dann blickte sie ihn von unten herauf schief an. ?Du bist doch ein Avatar, oder?¡° ?Das letzte Mal als ich nachsah, war das so, warum?¡° ?Wie ist das so? F¨¹hlt es sich anders an, und wie ist es, wenn man stirbt?¡° ?Kann nicht behaupten, dass es irgendwie anders w?re und das mit dem Sterben hab ich noch nicht getestet, also kann ich da keine Aussage machen. Frag da besser Misako, die ist da erfahrener als ich. Wie ich schon erw?hnt hab, bin ich erst seit kurzem ein Avatar!¡° ?Wie bist du eigentlich gestorben?¡° ?Ich hab Urlaub in ?gypten gemacht und wollte mir die Pyramiden anschauen. Meine Gruppe war grad aus dem Reisebus gestiegen, als einer dieser religi?sen Fanatiker seinen gro?en Moment hatte, und sich mit uns in die Luft sprengte. Wenn ich jemals die Gelegenheit bekomme, seine Seele in die Finger zu bekommen, werde ich ihm sehr lange und ausgiebig meine Meinung zu dieser Aktion mitteilen!¡° Ein kalter und sehr b?sartiger Ausdruck huschte ¨¹ber Iranueels Gesicht und seine Miene verfinsterte sich. Arma konnte seinen Blutdurst problemlos sp¨¹ren, genauso wie Misako, die sich schnell umgedreht hatte und in seine Richtung blickte. Unbehaglich sah Arma den jungen Avatar an und wollte offenbar dringend das Thema wechseln. Iranueel blickte sie kurz an und sein Gesichtsausdruck ver?nderte sich wieder zu einem L?cheln. ?Entschuldige, ich hab eben noch diese Rechnung offen, und du hast damit nichts zu tun. Ich wollte dich nicht ver?ngstigen!¡° Arma sch¨¹ttelte nur den Kopf. ?Schon gut, ich verstehe dich durchaus. Solche Dinge wollen geregelt sein. Aber wenn dieser Irre tats?chlich ein religi?ser Mann war, d¨¹rfte seine Seele bereits bei seinem Gott sein und der wird ihn wohl wieder hergeben.¡° Ein berechnendes L?cheln erschien auf Iranueels Gesicht. ?Eine Sache sollte man nie vergessen! Alles und Jeder hat seinen Preis! Wei? ich erst mal, bei wem er gelandet ist, kann ich sicherlich einen Deal aushandeln. Aber das liegt noch in der weiten Zukunft! Jetzt ist es erstmal wichtig, die n?chsten paar Wochen zu ¨¹berstehen. Sag mir, was kannst du mir ¨¹ber dein zuhause sagen? Mit wem sollte ich mich gut stellen au?er den offensichtlichen Leuten, wem aus dem Weg gehen?¡° Stolen from its original source, this story is not meant to be on Amazon; report any sightings. Das junge M?dchen sah ihn nachdenklich an, seufzte kurz und sagte dann. ?Naja, alle sagen, dass man mit der alten Kara einen guten Draht haben sollte! Sie besitzt eine Kneipe in den Docks, wo sich beide Seiten des Gesetzes treffen und friedlich gemeinsam besaufen. Niemand legt sich mit ihr an. Ich wei? aber nicht warum. Selbst Dad ist immer sehr freundlich zu ihr!¡° Von hinten konnte Iranueel pl?tzlich Kims Stimme h?ren. ?Das liegt daran, dass die Alte genau wei?, wo alle ihre Leichen begraben haben. Sie k?nnte recht hilfreich sein, wenn wir mein Problem aus dem Weg r?umen wollen!¡° Arma nickte und blickte dann wieder zu Iranueel. ?Da hast du es! Ansonsten kenn ich nicht sonderlich viele Leute. Ich bin schlie?lich noch nicht erwachsen. Oh ja, bleib aus den unteren Teilen der Stadt raus. Erstens nat¨¹rlich, weil die unter Wasser liegen und du wohl dort nicht atmen kannst, und zweitens weil es das Gebiet der Sharkies ist. Schau nicht so entsetzt! Man kann ganz gut mit ihnen auskommen, wenn man wei?, wie man sich ihnen gegen¨¹ber zu verhalten hat. Allerdings kann ich an dir den Geruch von ihnen wahrnehmen und deinem Gesichtsausdruck zu entnehmen, war deine letzte Begegnung mit ihnen nicht freundlich, also bleib ihnen besser fern. Die riechen so was von weitem!¡° Iranueel setzte sich zu ihr aufs Deck und blickte etwas niedergeschlagen ins Leere. ?Nicht zu fassen, dass ich soviel Probleme in so kurzer Zeit am Hals habe!¡° ?Jupp, du hast ein erstaunliches Talent, um dir Stress zu suchen!¡° kam von Misako. Iranueel schaute zu Kim und legte den Kopf etwas schief. ?Kurze Frage und versteh mich nicht falsch, aber hast du den Typen einfach kalt gemacht, weil er im Weg war, oder in Notwehr?¡° Kim wirkte verletzt und sah Iranueel vorwurfsvoll an. ?Nein, verdammt noch mal! Ich habe mich nur zur Wehr gesetzt. Aber er ist dabei von nem Dach gefallen und ungl¨¹cklich aufgeschlagen. Hat sich dabei den Hals gebrochen. Nichts mehr zu machen. Und das war nat¨¹rlich der Moment, als grade ein Kumpel von ihm um ne Ecke bog und ihn dort liegen sah. Als Typ von au?erhalb hatte ich da keine gro?en Chancen, mich zu erkl?ren. Er hat sofort ein Wurfmesser ausgepackt und nach mir geworfen, da hielt ich es f¨¹r schlauer, so schnell wie m?glich ne Biege zu machen. Kann dir sagen, es gibt nichts, das dich so schnell wieder n¨¹chtern macht, wie jemand, der dir ans Leder will!¡° Iranueel dachte ¨¹ber das Gesagte nach und meinte dann. ?Du sagst, er wollte dich ¨¹berfallen. Also muss er der Meinung gewesen sein, du w?rst die M¨¹he wert! Hast du irgendwelche Wertsachen oder andere Dinge bei dir gehabt, die er h?tte haben wollen?¡° Verneinend sch¨¹ttelte Kim den Kopf. ?Das ist ja das Verwirrende. Ich besa? nichts, das der M¨¹he wert gewesen w?re! Ich kam gerade von nem Auftrag f¨¹r einen Bekannten in der Stadt zur¨¹ck, und hab mir einen angetrunken gehabt, weil die Sache gut ¨¹ber die B¨¹hne gegangen war! Hab keinen gewaltigen Gewinn gemacht, nur nen Bekannten in einen Freund verwandelt. Allerdings hab ich keine Ahnung, ob er ¨¹berhaupt noch am Leben ist, wenn man die durchgeknallte Schwester des Verblichenen bedenkt!¡° Iranueel legte die Stirn in Runzeln und sah Arma an. ?Kann man bei euch herausfinden, ob sein Freund noch lebt?¡° ?Kann man, aber das wird euch was kosten. Ihr habt hier nicht viele Freunde! Am besten versucht ihr es bei besagter Kara. Die wei? es bestimmt, oder kann es schnell rausfinden, f¨¹r den richtigen Preis nat¨¹rlich!¡° Iranueel schaute zur¨¹ck zu dem alten Seemann. ?Dann liegt wohl auf der Hand, was wir machen sollten, nachdem du dein Gesch?ft mit den Meerjungfrauen abgeschlossen hast. Ich hoffe, du wirst da gut bezahlt, weil ich dir da nicht helfen kann und Misako ist grad auch nicht fl¨¹ssig, soweit ich wei?!¡° Misako sch¨¹ttelte ebenfalls den Kopf. ?Misako hat kein Geld? Heilige Schei?e, ich bin auf diese Geschichte gespannt! Es muss ne Ewigkeit her sein, dass meine alte Freundin keinen Zaster auf der hohen Kante hatte!¡° Misako sah kurz warnend zu den Meermenschen. ?Das ist eine Geschichte f¨¹r einen anderen Zeitpunkt!¡° Verstehend nickte Kim und schaute dann zu Iranueel zur¨¹ck. ?Gut, wir werden es machen, wie du gesagt hast! Mein Kontakt wird hocherfreut sein, seinen wertvolles St¨¹ck zu bekommen und ich sehr gl¨¹cklich, es los zu sein. War den ?rger echt nicht wert, auch wenn ich sagen muss, dass du dich da gut geschlagen hast. Aber wie die Kleine schon sagte, sind da ne Menge Sharkies unter uns, und je schneller das Teil das Problem von Tamarin ist, desto besser!¡° Damit wandte er sich wieder dem Steuer zu und lenkte das Schiff an einen Anleger aus Walknochen. Als sich Iranueel wieder der Stadt zuwandte, konnte er nun das gesch?ftige Treiben aus n?chster N?he betrachten. Irrsinn macht sich bezahlt An zwei weiteren Anlegestellen waren Schiffe festgemacht und Iranueel konnte Leute darauf herumlaufen sehen. Alle hatten Seemannskleidung in ziemlich schreienden Farben an und warfen nur ab und zu einen Blick in ihre Richtung. ?Die meisten Leute, die hier anlegen, sind zumindest zum Teil von magischem Blut. Gew?hnliche Menschen wirst du hier nicht finden. Einige wenige haben auch Magierblut, aber die sind wegen den Hexenverfolgungen der letzten Jahrhunderte selten geworden. Wenn du da dr¨¹ben Menschen siehst, sind es Avatare, also sei vorsichtig und halte die R¨¹be unten!¡° Kim stand neben ihm und gab seinen Senf ab. Dann warf er ein Seil zur Anlegestelle, wo es von einem Meermenschen aufgefangen wurde und dann verzurrt. Kurz darauf lie? Kim eine Planke hin¨¹ber und sie konnten gehen. Die Stadt war zum gr??ten Teil aus Walknochen gebaut. Wenn Iranueel all die wei?en ¨¹berbleibsel der gro?en S?uger sah, waren daf¨¹r wohl ne Menge den Bach runter gegangen. Arma bemerkte seinen Blick und sagte dann. ?Wir nehmen nur die Knochen der nat¨¹rlich gestorbenen oder von euch get?teten Wale. Gab ja wei? Gott genug davon in den letzten Jahren. Au?erdem verwenden wir auch ¨¹bersch¨¹ssigen Schildpanzer von unserem mobilen Heim. Sie ist recht dankbar daf¨¹r, wenn wir es an manchen Stellen beseitigen!¡° Iranueel nickte nur etwas d¨¹mmlich und hatte Probleme, seinen Unterkiefer oben zu behalten. Diese Schildkr?te war wirklich gigantisch. Kim gab ihm einen kurzen Klaps auf die Schulter und marschierte los, das Dock entlang zu den Geb?uden hin. Misako folgte ihm nach einem kurzen L?cheln zu Iranueel und machte eine folgende Geste mit der Hand. Iranueel fielen nun die Blicke der meisten Meermenschen auf, die nicht unbedingt freundlich zu Kim und danach auch zu ihnen wanderten. Nahezu alle waren mit Harpunen und Messern bewaffnet und er war sich sicher, dass viele auch ¨¹ber Wassermagie verf¨¹gten. Drei massiv gebaute Kerle stellten sich Kim in den Weg als er gerade in die erste Gasse einbiegen wollte. ?Wir wollen niemanden wie dich hier haben! Pack dich wieder auf deinen Kutter und verzieh dich, alter Mann oder wir sortieren deine Knochen neu!¡° Dann spuckte der mittlere von ihnen Kim direkt vor die F¨¹?e. Seine blonden Haare leuchteten geradezu in der Sonne und die stahlblauen Augen brannten sich in die des Seemanns. So standen sie einige Sekunden nur da und auf dem gesamten Dock wurde es still. Iranueel konnte sehen, wie Misako ihre Hand an ihren G¨¹rtel gleiten lie?, wo ihr Messer steckte. Daraufhin machte er sich auch schon mal f¨¹r einen Kampf bereit. Daf¨¹r sammelte er schon mal Luftmagie, um diese gegen die Beine von Kims Gegnern zu schleudern. Wenn sie erstmal auf dem Boden lagen, w¨¹rde Kim sie problemlos ausschalten k?nnen. Pl?tzlich br¨¹llte jemand von einem der anderen Schiffe her¨¹ber. ?Lakos, lass den alten Mann in Frieden! Er ist auf Einladung von Tobias hier und wenn du nicht mehr Stress haben willst als dein j?mmerliches Leben wert ist, machst du jetzt sofort den Weg frei!¡° Ein Berg von einem Mann, der wohl direkt aus einem Wikingerfilm entsprungen war, stand an der Reling eines der Schiffe und warf dabei eine Handaxt Marke B?rent?ter in die Luft, die sich dabei einmal drehte und wieder in seiner Hand landete. Ein kurzer Blick zur¨¹ck zu besagtem Schl?ger zeigte, dass dieser gerade offenbar ¨¹berlegte, was sein Leben wert war. Seine beiden Kumpane hatten jedenfalls schon mehrere Schritte zur¨¹ck gemacht und gaben Fersengeld. Um noch etwas von seiner W¨¹rde zu waren, ging er erst ein paar Schritte zur¨¹ck und bevor er dann auch abdampfte, quetschte er zwischen zusammengekniffenen Z?hnen ein paar Worte hervor. ?Ich krieg dich schon noch, alter Mann! Dein Kopf ist zuviel wert, als dass ich mir es entgehen lassen w¨¹rde, deinen Kadaver nicht gegen die n?chste Wand zu nageln!¡° Kim nahm das Ganze recht gelassen hin. ?Sicher doch! Wenn du das n?chste Mal meinen Weg kreuzt und wir eine diskussionsfreie Gewaltrunde haben, wirst du feststellen, dass ich alter Mann immer noch genug bin, um deine halbe Portion ¨¹ber die ganze Stadt zu treten!¡° Dann lachte er laut wie Iranueel es in einigen schlechten Piratenfilmen gesehen hatte und wandte sich zu dem Wikinger um. ?Hast was gut bei mir, Olaf! W?re nicht sch?n gewesen, mit dem Kleinen das Dock wischen zu m¨¹ssen.¡° Besagter Riese zuckte nur mit den Schultern. ?Wollte nur nicht, dass meine Jungs ins Kreuzfeuer kommen!¡° Die Stimmung am Dock wechselte schnell wieder, nachdem die Krise ¨¹berwunden war. Alle wandten sich wieder ihren eigenen Gesch?ften zu, wobei einige Wenige ihre Augen sicherheitshalber noch auf Kims Gruppe behielten. ?Wenn du noch ein bisschen vor Ort sein solltest, k?nnen wir ja einen heben gehen, Olaf. Gibt ein paar Dinge, die dich interessieren k?nnten. Und ein paar, die mich interessieren!¡° Der Axtmann hatte sich schon umgewandt und rief nur noch ¨¹ber die Schulter. ?Sicher! Bin noch drei Tage hier. Am alten Platz wie immer. Lass mich nicht zu lange warten!¡° Damit verschwand er wieder unter Deck und Iranueel merkte sich schnell, wer alles jetzt geschwind vom Dock abhaute. Vielleicht tauchten ja bald ein paar davon wieder in der N?he auf. Misako sah ihn absch?tzend an und nickte dann freundlich. ?Gut, du lernst schnell! Ich hab mir auch die Gesellen gemerkt. Es lohnt sich immer, auf solche Details zu achten.¡° Sie trat etwas n?her an ihn heran und fl¨¹sterte dann. ?Was genau hattest du gerade vor? Ich konnte schwache Magie von dir sp¨¹ren.¡° Ebenfalls fl¨¹sternd antwortete Iranueel. ?Nur ein bisschen Luftmagie, um die Burschen von den F¨¹?en zu holen. Kim h?tte den Rest erledigen k?nnen!¡° ¨¹berrascht sah Misako ihm ins Gesicht. ?Ich sehe, du setzt gern andere Leute als Waffen ein. Nicht dass ich es dir verdenken k?nnte. Es ist f¨¹r einen Magier am Anfang definitiv die sicherste Methode, am Leben zu bleiben. Und wenn ich wei?, dass du prim?r auf Support gehst, werde ich meine Aktionen entsprechend anpassen.¡° Sie nickte kurz zu Kim hin¨¹ber. ?Du solltest es nur noch Kim mitteilen, dass du ihn gern als Mann f¨¹rs Grobe benutzen willst. Die Rollen m¨¹ssen klar sein, wenn du Kacke am Dampfen ist!¡° Etwas unbehaglich ging Iranueel daraufhin zu Kim hin¨¹ber. Der sah ihn n?herkommen und sah ihn neugierig an. Als Iranueel fast zu ihm aufgeschlossen hatte, setzte er sich wieder in Bewegung. Platz genug f¨¹r mehrere Leute nebeneinander war zumindest in der Gasse. Die Geb?ude hier lieferten genug Schatten, um nicht in der prallen Sonne laufen zu m¨¹ssen. ?Du siehst mich an als w¨¹rdest du mich was Schlechtes fragen wollen. Na los, lass es raus, bevor du platzt!¡° Mit neugefasstem Mut drehte Iranueel den Kopf zu Kim und sagte. ?Es geht um unsere Kampfformation. Ich will dich gern als Frontmann, w?hrend ich lieber im Hintergrund bleibe und Unterst¨¹tzung leiste. Mir ist klar, das ist nicht unbedingt der dankbarste Job, den du kriegst, aber ich versichere dir, ich geb daf¨¹r mein Bestes!¡° Kim blieb stehen und hob beide H?nde abwehrend. ?Nun mal ganz ruhig Junge. Ich w¨¹rde es nicht anders haben wollen. Ich bin immer schon ein Frontliner gewesen und hab nicht vor, das zu ?ndern, aber f¨¹r die Zukunft sollten wir daran arbeiten, deine F?higkeiten zu verbessern, speziell deine nicht magischen. Magie ist nicht immer das Mittel der Wahl und eine 45er erledigt schnell so manches Problem, mit dem Magie nicht so leicht fertig wird. Misako und ich werden dich au?erdem in waffenlosem Kampf unterrichten. Darin haben wir beide eine Menge Erfahrung, auch wenn Misako ne Menge verlernt haben d¨¹rfte durch ihre Pechstr?hne.¡° Reading on this site? This novel is published elsewhere. Support the author by seeking out the original. Dann z?gerte er kurz. ?Au?erdem solltest du anfangen, dir technische F?higkeiten anzueignen, also wie man Motoren repariert oder auch baut. Als Avatar hast du ne verdammt schnelle Lerngeschwindigkeit. Trotzdem wird es ne Weile dauern, vor allem, wenn man bedenkt, was du alles zu lernen hast. Ich hab leider nicht nen Neurohelm zur Verf¨¹gung, wie bei mir auf dem Raumschiff, um die Sache zu beschleunigen, aber wer wei?, vielleicht kann deine besondere F?higkeit dir da helfen.¡° Damit wandte er sich wieder dem Weg zu und ging weiter. ?Wie ich sehe, sind Arma und ihre Familie wieder losgezogen, also werden wir den Rest des Weges zu Tamarin wohl allein bew?ltigen m¨¹ssen. Hoffentlich lassen uns die ?rtlichen Schl?ger auf dem Weg in Frieden. Avatare sind in der Regel lohnende Ziele, um was abzugreifen. Ihr habt immer nette Dinge bei euch!¡° Iranueel sah sich kurz um und konnte nur Misako sehen, die ihm ein L?cheln zuwarf. ?Lassen wir mal beiseite, dass du offenbar wei?t, dass man bei uns was abgreifen kann, wie du es genannt hast! Ich hoffe, dein Auftraggeber kann uns vor den Sharkies sch¨¹tzen. Ich f¨¹hl mich nicht so wohl in ner ganzen Stadt voll mit ihnen!¡° ?Hah, Tamarin ist niemand, mit dem man Streit haben will. Er ist einer der aufstrebenden Adligen der Meerjungfrauen! Hm, da f?llt mir ein, ich sollte dir gleich sagen, dass sein Volk sich anders bezeichnet. Sie nennen sich selbst einfach Meri¡äin. Nenn sie Meerjungfrauen und sie zerren deinen Arsch auf den Grund des Meeres und machen sich aus deinen Knochen nen Amulett. Und bevor du fragst, sie sind nicht sehr gut auf Menschen vom Land zu sprechen. Als Alien hab ich es da etwas leichter, als halt dich zur¨¹ck und vor allem die Klappe geschlossen!¡° Pl?tzlich blieb Kim stehen und Iranueel konnte h?ren, wie hinter ihm Misako einen unterdr¨¹ckten Schrei ausstie?. Als er sich umwandte, konnte er die Japanerin unter einem Typen begraben sehen, dessen obere H?lfte menschlich war und die untere ein Oktopus. Die Fangarme hatten sich um Misakos Hals gelegt und dr¨¹ckten diesen gnadenlos zu. ?H?tte mir denken k?nnen, dass das hier nicht ruhig verlaufen w¨¹rde! R?ste ihn mir sch?n an. Ich hab meine eigenen Probleme hier.¡° Ein schneller Blick zeigte Iranueel, dass Kim von zwei weiteren humanoiden Tintenfischen attackiert wurde. Er hielt sich nicht damit auf, und lie? Flammen seinen Arm entlanglaufen und setzte sein b?sartigstes Grinsen auf. Er fand Heith Ledgers Grinsen als Joker in Batman immer sehr ansprechend und bem¨¹hte sich, das nachzuahmen. ?Lass sie sofort los, oder ich mach frittierten Calamari aus dir, du laufendes Sushi!¡° Sein Gegner musterte ihn absch?tzig, bis sein Blick auf Iranueels rechte Hand fiel, in der sich Flammen sammelten. Furcht stahl sich in seine Z¨¹ge und er brachte schnell Misako zwischen sich und den Avatar. ?Wenn du mich angreifst, wirst du sie auch verbrennen!¡° Lachend antwortete Iranueel. ?Kein Problem! Sie ist ein Avatar wie ich. Das hei?t, dass sie wieder zur¨¹ckkommt, wenn ich euch beide ein?schere. Bei dir sieht die Sache aber mit Sicherheit anders aus. Ich frage mich, wie du wohl schmecken wirst!¡° Irrsinn zeigte sich in Iranueels Augen und er leckte sich in Vorfreude ¨¹ber die Lippen. Ein gewisses Entsetzen konnte man nun bei dem Typen erkennen. ?Hey, ich wollte nur ein bisschen Spa? hier haben. Kein Grund gleich so durchzudrehen! Ich lass deine Kleine hier los und wir lassen das Ganze hier gut sein, als w?re nix passiert, ok?¡° Entt?uschung machte sich in Iranueel breit. ?Na gut, lass sie los, und du kannst dich mit deinen Freunden verdr¨¹cken. Sollte ich eure Visagen noch mal sehen, werden ihr meine n?chste Mahlzeit. Husch, Husch, Kleiner!¡° Damit machte Iranueel eine Geste mit seiner Hand, als w¨¹rde er Staub wegwischen. Damit flogen kleine Flammenzungen in Richtung des Schl?gers, die die Fangarme um Misakos Hals verbrannten. Zusammenzuckend wich dieser zur¨¹ck und lie? Misako dabei los. Kaum hatten sich die Arme um sie zur¨¹ckgezogen, schoss sie herum und rammte dem Typen ihr Messer in den ungesch¨¹tzten Brustkorb. Dann sprang sie schnell zur¨¹ck. ?Flambier ihn!¡° ?Mit Vergn¨¹gen!¡° Noch im Schock ob seiner Verwundung starrte ihn sein Gegner nur stumpf an als die Flammen in Iranueels Hand hervorschossen und ihn mit voller Wucht trafen. Das l?ste ihn aus der Starre. Nicht dass es ihm viel gebracht h?tte, denn die Flammen fra?en sich genauso leicht durch ihn hindurch wie es auch bei den Sharkies der Fall gewesen war. Vor Schmerz aufheulend versuchte er noch im Todeskampf vor Iranueel zur¨¹ckzuweichen, der ihm mit jedem Schritt unbarmherzig folgte. Kim hatte w?hrenddessen mit Hilfe seiner Psi-Kr?fte einen Gegner hart an eine Wand geknallt, sodass der f¨¹r ne Weile raus war. Der andere hatte versucht, Kim mit seinen Fangarmen zu packen, doch mit erstaunlicher Beh?ndigkeit war der Andarer ihm ausgewichen und hatte sich mit einer Rolle an ihm vorbeigeschafft. Dabei zog er aus seiner Jacke eine Desert Eagle hervor und feuerte dem Oktopoiden von unten in die Brust. Aus dem Austrittsloch spritzten Eingeweide und Blut hervor und der Knall der Waffe hallte in der Gasse so laut wider, dass Iranueels Ohren noch ein helles Klingeln wahrnahmen. Nachdem sein Kontrahent in sich zusammensank, wandte sich Kim seinem bewusstlosen Feind zu und sah zu Iranueel r¨¹ber. Seine Lippen bewegten sich. ?¡­.ihn fertig machen?¡° Verst?ndnislos sah Iranueel ihn an und zeigte dann auf seine Ohren. ?Sorry, hab grad nicht verstanden, was du gesagt hast. Meine Lauscher haben wohl was abbekommen, als dein kleines Bordgesch¨¹tz den Typen entsorgt hat!¡° Grinsend meinte Kim dann. ?Ja, ich geb zu, die Kleine hat nen guten Bumms. Aber nun zur Sache. Ich wollte wissen, ob wir den hier entsorgen sollen. Niemand wird nen potentiellen Killer vermissen. Und seine Sorte von Halbmenschen ist sowieso nicht sehr beliebt.¡° ?Lass mich kurz was nachsehen, dann reden wir weiter.¡° Ein kurzer Blick in die Gasse zeigte Iranueel, dass diese v?llig leergefegt war. Offenbar hatte alles was nen Verstand hatte, so schnell als m?glich das Weite gesucht. Dann musterte er die zwei Leichen und den verbliebenen M?chtegern-Killer. Er stellte fest, dass nur der von ihm flambierten eine nicht goldene Aura hatte. Ein b?sartiges Grinsen stahl sich auf Iranueels Gesicht. ?Dein Gesichtsausdruck gef?llt mir nicht, Iranueel! Du bist grad echt creepy!¡° Misako wich zwei Schritte von ihm zur¨¹ck. Dieser wandte sich Kims Gesch¨¹tzopfer zu und streckte die Hand zu der goldenen Kugel aus. F¨¹r die anderen war nur kurz eine leichte statische Entladung zu sehen, als sich Iranueel auch schon dem letzten Verbliebenen der Gang zuwandte und dabei ein Messer zog. Kim sah ihn nur kurz an und trat dann zur¨¹ck. Iranueels Klinge fand zielsicher ihr Ziel ins Herz des Gegners und wieder floss dessen Energie in den jungen Avatar. Mit einem Nicken meinte Kim dann nur. ?Gut, wie ich sehe, muss ich dir nicht beibringen, wie man mit diesem Abschaum verf?hrt!¡° Iranueel sah ihm in die Augen. ?Ich lasse keine lebenden Feinde zur¨¹ck, wenn es sich vermeiden l?sst!¡°
Ich dachte mir, dass Iranueel auch mal ein bi?chen b?se sein darf :) Ein Bier bitte! Kim nickte nur best?tigend und ging dann weiter die Gasse lang. Als sich Iranueel zu Misako umdrehte, blickte sie ihm nur fragend in die Augen. Sie schien den Irrsinn zu suchen, den er Augenblicke zuvor pr?sentiert hatte. ?Psychologie ist eine m?chtige Waffe, und nat¨¹rlich Schauspielerei!¡° meinte er nur und grinste frech. ?Ich hatte fast das Gef¨¹hl, als w¨¹rde es dir zu leicht fallen, die Leute glauben zu lassen, du w?rst nicht ganz richtig in der Birne!¡° Iranueel zuckte nur kurz mit den Schultern w?hrend er sich umwandte und weiterging. ?Ich werde jede Waffe und jedes Werkzeug in meinem Repertoire einsetzen, um meine Gegner zu erledigen.¡° Dann schaute er ernst zu Misako. ?Und, um meine Freunde zu besch¨¹tzen. Wenn jemand mich oder einen von euch bedroht, hab ich nicht die Absicht, ihn nur mit nem Klaps auf den Hinterkopf davonkommen zu lassen. Um sicherzustellen, dass so was nicht mehr vorkommt, oder es sich die Leute zweimal ¨¹berlegen, bin ich durchaus bereit, an meinen Feinden ein Exempel zu statuieren.¡° Misako schwieg und ging daraufhin nachdenklich neben Iranueel her, um zu dem alten Seemann aufzuschlie?en, der gerade um eine Ecke bog. Sie kamen jetzt in einen Bereich der Stadt, der offenbar etwas mehr Geld zur Verf¨¹gung hatte, denn Iranueel konnte vereinzelt kleine Verzierungen mit Muscheln und Statuen an den Geb?uden sehen. Auch waren in die Knochen Figuren eingeschnitzt worden. Der Boden schien hier aus dem Hornpanzer der Schildkr?te zu bestehen. Von der Festigkeit h?tte es aber auch Beton sein k?nnen, denn er federte nicht im Geringsten. ?Ich denke, wir sollten f¨¹r ein paar Stunden unsere Ruhe vor dem Geschmei? der Stadt haben. Nachdem die drei da hinten sich nicht zur¨¹ckmelden werden, wird es schnell die Runde machen, dass wir ?rger bedeuten. Das wird allerdings auch zu Altea vordringen, also m¨¹ssen wir da mit ner gr??eren Einheit rechnen!¡° Iranueel wirkte ¨¹berrascht. ?Sie hat doch eindeutig von Tobias gesagt bekommen, was ihr droht, wenn sie ?rger macht!¡° Belustigt wandte sich Kim ihm zu und ging r¨¹ckw?rts, um ihm ins Gesicht sehen zu k?nnen. ?Und du denkst wirklich, dass so was jemand aufh?lt, der mich unbedingt tot sehen will? Glaub mir, es gibt immer Wege, solche H¨¹rden zu umgehen. Sie mu? nicht einmal selbst etwas tun. Es reicht, wenn sie andeutet, dass es ihr und ihrem Clan gefallen w¨¹rde, wenn mein Kopf nicht mehr auf meinen Schultern sitzt, und schon haben wir ne Menge Kampflustiger am Hals.¡° Besorgt runzelte Misako die Stirn. ?Aber Tobias w¨¹rde doch dar¨¹ber nicht gl¨¹cklich sein und die betreffenden Leute bestrafen!¡° ?Er ist nur hier in der Stadt ein gro?er Fisch. In einer der anderen hat seine Stimme kaum Gewicht. Verlass dich also nicht zu sehr auf seinen Schutz! Dann lebst du l?nger. Diesbez¨¹glich m¨¹ssen wir auch noch eines klarstellen, meine Liebe! Iranueels ¨¹berleben muss an oberster Stelle stehen. Wir k?nnen beide draufgehen, aber er muss ¨¹berleben.¡° Ernst nickte Misako nur. ?Das ist mir auch klar. Meine letzte Nahtoderfahrung hat das absolut best?tigt.¡° Damit legte sie den Kopf etwas schief und sah Iranueel von unten an. ?Wenn die Situation schlecht aussieht, hei?t das f¨¹r dich, dass du die Beine in die H?nde nimmst und rennst als w?re der Teufel selbst hinter dir her. Wir werden dir soviel Zeit wie m?glich verschaffen. Im Gegenzug wirst du uns dann wiederbeleben! Haben wir da einen Deal?¡° Unbehaglich versuchte Iranueel etwas von Misako zur¨¹ckzuweichen, doch wie ein Bluthund, der F?hrte aufgenommen hat, folgte sie ihm. ?Ich will nicht, dass ihr f¨¹r mich sterbt! Ich werde euch auf jeden Fall zur¨¹ckholen, aber ihr sollt hier keine M?rtyrer f¨¹r mich spielen. Wegen so nem Schwachkopf bin ich abgekratzt. Das ist nicht unbedingt einfach f¨¹r mich!¡° Misako legte ihm beide H?nde auf die Schultern und blickte ihm tief in die Augen. Ihr Blick wurde sanfter und ihre Stimme weich. ?Iranueel, wir wollen nicht sterben, aber du bist unsere Versicherung! Wenn es erforderlich ist, werden Kim und ich dir den Weg freimachen entgegen jedem vern¨¹nftigen Menschenverstand. Ich habe noch nie jemanden wie dich getroffen. Und wenn wir Leuten begegnen sollten, die verl?sslich sind, sollten wir sie in unsere Truppe aufnehmen. Wir sind wei? Gott nicht genug, um es mit den Haien dort drau?en aufzunehmen. Und das mein ich w?rtlich wie bildlich!¡° Sie wandte sich wieder um und marschierte zu Kim, der sie aufmerksam musterte. ?Und das bedeutet auch, dass du mit uns kommen wirst, egal, wo es hingeht, Kim!¡° Der r¨¹mpfte nur kurz die Nase und grinste sie an. ?Keine Sorge, ich hatte nichts anderes mehr vor. Er scheint den ?rger zwar anzuziehen wie ein Schei?haufen die Fliegen, aber zumindest kann er sich wehren und wei?, was es braucht zum ¨¹berleben! Ich hab das Gef¨¹hl, dass er einer der ganz Gro?en werde kann. Und ich f¨¹r meinen Teil hab vor, dabei zu sein, was auch immer aus ihm wird. Nicht dass mein Schicksal nicht sowieso schon an ihn gebunden w?re.¡° ?Und jetzt kommt endlich! Von dem ganzen ernsten Gefasel hab ich nen trockenen Hals bekommen und brauch dringend nen Schluck!¡° Kopfsch¨¹ttelnd folgte Misako ihm mit einem Augenzwinkern zu Iranueel. ?Zumindest werden wir niemals verdursten, solange du bei uns bist. Ich schw?re, du kannst ne Bar aus mehreren Kilometern riechen!¡° ?Darauf kannst du deinen s¨¹?en Hintern verwetten! Die letzten Jahrzehnte haben jedenfalls bewiesen, dass es kein Volk gibt, das besseren Fusel brennen kann, als die Menschen. Die Leute hier haben das auch begriffen und wenn ich mir nicht irre, kann ich da vorn besten schottischen Scotch riechen. Mindestens 30 Jahre gereift. Tamarin hat immer gewusst, wo es den besten Stoff gibt!¡° ?Wenn er auch nur ansatzweise ist wie du, bleib ich besser ganz nah bei Iranueel und lass dich das Reden erledigen!¡° Lachend warf Kim den Kim den Kopf zur¨¹ck. ?Hahaha, das w?r ja das erste Mal, dass du den Schnabel h?ltst! Muss mir das rot anstreichen im Kalender.¡° Daraufhin bekam er einen kleinen Kiesel an den Kopf geknallt. Er grinste Misako geh?ssig an als er zu ihr sah und sich die Stelle rieb, wo gerade das Geschoss eingeschlagen war. Das musste Kim echt weh getan haben. Als er die Hand von der schmerzenden Stelle nahm, konnte man etwas Blut an seiner Hand sehen ?Es ist dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber ich bin kein Avatar. Ich kann keinen Schaden in wenigen Minuten heilen wie einer von euch das k?nnte. Wenn du mir noch einmal einen Stein an den Kopf wirfst, dann wundere dich nicht, wenn der postwendend zur¨¹ckfliegt.¡° Misako grinste nur geh?ssig und hakte sich bei ihm unter. ?Du musst dich nicht wundern, wenn du eine Lady beleidigst! Aber ich will nicht so sein, du Baby, und dich gleich mal verarzten.¡° Damit legte sie ihre linke Hand auf seinen Kopf, und im n?chsten Moment ging ein blaues Leuchten von ihren Fingern aus. Es breitete sich langsam von dort aus, bis es wirkte, als w?re Kims gesamter Kopf von einem blauen Feuer umgeben. Offenbar war es recht angenehm, denn der alte Seemann wirkte ausgesprochen entspannt. ?Oh mein Gott, Misako! Wenn ich gewusst h?tte, dass du so etwas kannst, h?tte ich mir von dir ?fters etwas an den Kopf werfen lassen!¡° Unauthorized duplication: this narrative has been taken without consent. Report sightings. ?Und wenn ich gewusst h?tte, dass Du ein Gott verdammter Masochist bist, h?tte ich dir in der Vergangenheit schon ?fters eine ¨¹bergezogen. Jetzt wei? ich auch endlich, weshalb du in jedem Hafen die ganz speziellen L?den aufgesucht hast.¡° Schuld bewusst versuchte Kim in jede andere Richtung zu sehen als zu der jungen Japanerin, die Iranueel mit einem wissenden Grinsen anblickte. Offenbar hatte sie diese Runde gewonnen. ?Ich werde mich verdammt noch mal nicht in dieses Grespr?ch einmischen. Egal, was ich sage, ich wei? ganz genau, dass ich da nur verlieren kann, also erwartet nicht, dass ich hier Ringrichter spiele.¡° Abwehrend hob Iranueel seine H?nde, als beide in seine Richtung sahen. Dabei fiel ihm ein Schild auf, das einen Dreizack zeigte. Das Schild war in gelber Farbe und hatte selbst die Form eines Fasses. ?Also, Kim, wenn das da vorne nicht die Spelunke ist, in der wir deinen Kontakt treffen sollen, dann hoffe ich, dass sie bald kommt, denn ich bin durstig. Um genau zu sein, ich verdurste. Und ein bisschen was zu essen, w?re auch nicht schlecht. Ein guter Kampf macht ordentlich Hunger.¡° Damit marschierte Iranueel schnurstracks drauflos und war auf dem besten Wege die T¨¹r zu ?ffnen, als Kim ihm gerade noch eine Hand auf die Schulter legte, um ihn zu stoppen. ?Wenn du nichts dagegen hast, werde ich zuerst reingehen. In dieser Stadt scheinen sie zuerst zu schie?en bevor sie fragen und ich m?chte nicht, dass deine erste Erfahrung hier ein Bolzen in die Brust ist. Zumindest w?re f¨¹r mich das nicht das erste Mal!¡° Kim stellte sich daraufhin in die T¨¹r und machte sie entschlossen auf. Zu seiner Verbl¨¹ffung musste Iranueel feststellen, dass die L?rmisolierung der T¨¹r offenbar au?ergew?hnlich gut gewesen sein musste, denn der Krach, der ihm nun entgegenkam war fast ohrenbet?ubend. Es war eine Mischung aus Musik, Gebr¨¹ll, einigerma?en gutem Gesang und dem Versuch des Wirts, die Bestellungen seiner Kellnerin zu wiederholen. Wenn man betrachtete, dass der Ort eigentlich nicht sonderlich sauber aussah, von den zwielichtigen Gestalten in der Kneipe ganz abgesehen, war der Geruch der ihnen entgegen schlug, gar nicht so ¨¹bel. Es h?tte auch m?glich sein k?nnen, dass irgendjemand hier eine Riesenpackung Geruchsneutralisator verteilt hatte. Als Iranueel genauer dar¨¹ber nachdachte, wurde ihm klar, dass wohl jede Person hier mehrmals t?glich ein Bad im Meer nahm. Und im Gegensatz zu dem ¨¹blichen H?fen, die von Menschen gef¨¹hrt wurden, wurde hier offenbar nicht der gesamte M¨¹ll ins Meer entleert. Mit Entsetzen dachte er nur an die Olympischen Spiele von Rio zur¨¹ck, bei denen ihm die Athleten ausgesprochen leid taten, die in der Br¨¹he vor der Stadt schwimmen mussten. Den einzigen unangenehmen Geruch den er hier wahrnehmen konnte, war der von leicht verfallenden Algen. Nichts allzu schlimmes also. Der Innenraum der Kneipe waren etwas dunkel, sodass sich Kims Gestalt in der T¨¹r sehr gut abzeichnete. Es wurde etwas leiser als die Insassen den Neuank?mmling musterten, doch schon nach wenigen Sekunden schwoll der L?rmpegel wieder zu voller St?rke an. Jeder wandte sich seinen eigenen Angelegenheiten zu, bzw. seinem Bier. Ein verf¨¹hrerischer Geruch von frischen gebratenem Fisch wurde von der K¨¹che her¨¹ber getragen. Iranueel lief das Wasser im Mund zusammen. ?Nun an wollen wir doch mal! Ich hoffe mein Kollege ist hier irgendwo. Wenn nicht, dann wird er wohl demn?chst hier auftauchen. Am besten gehen wir nach oben, denn dort haben wir den besten Ausblick ¨¹ber die gesamte Kneipe. So k?nnen wir zumindest jeden sehen, der hier herein kommt.¡° Zielsicher f¨¹hrte Kim sie zu einer Treppe, die auf das Obergeschoss f¨¹hrte. Dort angekommen konnte Iranueel sehen, dass das gesamte obere Stockwerk noch weitere 4 m in die Tiefe reichte. Dort wo die G?ste im Obergeschoss sa?en, waren anscheinend die K¨¹che und die Theke im Erdgeschoss. Man hatte einen exzellenten Ausblick auf die Leute unter ihnen und als Kim einen Tisch suchte, legte der anscheinend gro?en Wert darauf, auch die T¨¹r im Auge behalten zu k?nnen. ?Ich denke, wir sollten erst einmal etwas essen und trinken, bevor unser Kontakt auftaucht. Wer wei?, wie lange das dauern wird. Und wenn ich mich recht entsinne, ist das Bier hier ausgezeichnet. Auch den Thunfisch w¨¹rde ich hier nicht verachten.¡° Mit einem Blick zu Misako meinte er dann. ?Ich w¨¹rde dir hier auch das Sushi empfehlen. Der Koch hier stammt aus Japan, wenn ich mich recht entsinne, und seine Spezialit?t ist der Kugelfisch! F¨¹r meinen Geschmack etwas zu gef?hrlich, schlie?lich m?chte ich nicht drauf gehen, wenn der Koch einen Fehler gemacht hat.¡° ?Oh ich wei? nicht Kim! Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das Gift deinem au?erirdischen K?rper ¨¹berhaupt etwas anhaben kann. Das letzte Mal, als wir beide zusammen gegessen haben, und das Essen offenbar verdorben war, hat dein Magen nicht einmal gemurrt!¡° Kim zeigte mit dem Daumen zum Erdgeschoss hin. ?Ich hoffe jedoch, dass du dieses Mal wenigstens in diese Richtung kotzt und nicht in meine! Es hat ewig gedauert, den Geruch aus meinen Klamotten heraus zu kriegen. Und h?tte ich nicht so an ihnen gehangen, h?tte ich sie wahrscheinlich sofort verbrannt.¡° Misako nahm auf ihrem Stuhlplatz, nachdem Iranueel ihr gentlemansm??ig diesen hinger¨¹ckt hatte. Sie dankte ihm mit einem L?cheln und einem spitzb¨¹bischen Grinsen zu Kim. Daraufhin nahm nun auch Kim und Iranueel Platz und warteten auf die Bedienung, die nicht lange auf sich warten lie?. Trotz genaueren Hinsehen konnte Iranueel nicht erkennen, ob die junge Frau nun menschlich war oder nicht. In jedem Fall war sie ein echter Hingucker. Ihre blonden Haare, die blauen Augen und die vollen Br¨¹ste machten es ihm schwer, sich auf seine Bestellung zu konzentrieren. Die wissenden Blicke seiner beiden Begleiter ?rgerten ihn etwas. ?Wir nehmen dreimal das Tagesgericht und f¨¹r jeden von uns ein Bier! Und lass uns nicht allzu lange warten, sonst bei?t mir unser junger Freund hier noch in die Tischplatte.¡° Ver?rgert sah Iranueel zu Kim, als ihm aus dem Augenwinkel auffiel, wie ein Schrank von einem Mann sich in ihre Richtung in Bewegung setzte. Kim fiel Iranueels Blick auf und wandte sich auf seinem Stuhl um. Sein Blick kreutzte sich mit dem des Mannes und seine Hand wies auf den Stuhl neben ihnen. ?M?dchen, bring uns vier Bier!¡° Als der Fleischberg nun bei ihnen war, konnten sie sehen, dass kein Gramm Fett an diesem Mann war. Selbst Arnold Schwarzenegger h?tte bei der Weltmeisterschaft ernsthafte Probleme mit diesem Burschen gehabt. Aber Iranueel was sich hundertprozentig sicher, dass diese Muskeln nicht nur zur Show taugten. Als der Neuank?mmling sich bewegte, legte er die Eleganz eines Tigers an den Tag. Und die Arroganz, dass jeder in der Kneipe seine Beute war. ?Es wurde aber auch Zeit, dass du hier auftauchst! Ich dachte schon, ich m¨¹sste einige meiner M?nner zu dir schicken. Deine Freundin Altea, dieses kleine Mistst¨¹ck, hat nichts als ?rger in den letzten Tagen verursacht. Irgendwo her hat sie erfahren, dass du hierher kommen w¨¹rdest und mit mir ein Deal hast!¡°
Habe ein neues Diktierprogramm, und experementiere gerade damit herum. Dabei musste ich feststellen, dass es garnicht so leicht ist, seine Gedanken laut zu formulieren.