《The Demon Within(German)》
Kapitel 1 - Das Erwachen
Ich blinzelte, als die ersten Sonnenstrahlen mein Gesicht trafen und mich sanft aufwachen liesen. Das erste was ich erblickte, waren die ?ste und Zweige, die von den B?umen abgingen und den Pfad der Sonne teilweise blockierten. Als mein Bewusstsein nun langsam zur¨¹ckkam, richtete ich mich auf und lehnte mich gegen einen Baum, bevor ich meinen Blick nochmal ¨¹ber die Umgebung schweifen lie?. Ich war scheinbar in einem Wald und habe auf dem Boden geschlafen, zu mindestens bin ich hier wach geworden. Was war passiert und wie bin ich hier ¨¹berhaupt hergekommen? Wo genau bin ich eigentlich? Ich strich mir eine Str?hne meiner puren wei?en Haare, die mir bis zur H¨¹fte ragen aus meinem Gesicht und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Dabei schloss ich kurz die Augen, um meine letzten Erinnerungen aufzurufen, doch anstatt das ich mich an etwas erinnere, zuckt pl?tzlich ein spitzer Schmerz durch meinen Kopf. Meine H?nde greifen reflexartig meinen Kopf und ich kippe aufgrund des Schocks zur Seite weg, bevor mich mein Bewusstsein wieder verl?sst und mir schwarz vor Augen wird.
Als ich wieder wach wurde, scheint die Sonne gerade unter zu gehen. Ich war wohl den ganzen Tag weggetreten, aber ich erinnere mich noch daran in diesem Wald wach geworden zu sein. Scheinbar habe ich irgendwie meine Erinnerungen verloren und wenn ich versuche sie aufzurufen schmerzt mir der Kopf. Dann wird es warten m¨¹ssen, dass ich mich daran erinnere, bis ich irgendwo untergekommen bin, sonst sterbe ich noch hier drau?en. Immerhin werde ich vermutlich bald etwas zu essen brauchen und genauso einen Ort zu schlafen oder was zum Anziehen. Ich bin gerade n?mlich splitterfasernackt und w¨¹rde ungern erfrieren, auch wenn mir nicht wirklich kalt ist.
Wo wir jetzt auch bei meinem ?u?eren angekommen sind, ist mir etwas Interessantes aufgefallen, bevor ich kollabiert bin. An den Seiten meines Kopfes etwas ¨¹ber meinen Ohren ragen H?rner hervor. Wie ich f¨¹hlen konnte, gehen sie leicht nach vorne und ragen wohl etwa so weit hervor wie meine Stirn und sind dort abgerundet, der Rest geht nach hinten ab und umrundet mein Ohr nach unten, bevor die Spitzen Enden nach hinten zeigen. Dennoch habe ich sie gerade nicht im Sichtfeld, weshalb ich ihre Farbe derzeit nicht bestimmen kann. Hinzu kommt, dass ich etwas ¨¹ber meinem Po einen wei?en Schweif habe,der recht zart ist und teilweise wirklich sehr empfindlich, dennoch kann ich diesen benutzten, wie ein normales K?rperteil. Das Ende des Schweifes ist mit einem herzen versehen, wobei die Spitze weg ragt. Jap ich bin scheinbar ein Sukkubus und kein Mensch¡ Da stellt sich mir die Frage, warum ich ¨¹berhaupt denke ein Mensch zu sein? Ich habe nicht das Gef¨¹hl dass es falsch ist, dass ich ein Sukkubus bin, aber zur selben Zeit habe ich das Gef¨¹hl ich sollte ein Mensch sein...
Es bringt nicht viel sich jetzt den Kopf dar¨¹ber zu zerbrechen, von daher steh ich erstmal auf und seh mich nochmal um. Sehr viel mehr sehe ich nicht und irgendwie kommt mir die Perspektive, doch sehr weit unten vor. Ich betrachte nochmal meinen K?rper und merke woran das liegt, ich habe einen j¨¹ngeren K?rper als ich haben sollte. Zwar habe ich keine wirklichen Erinnerungen mehr, aber ich bin mir sicher gr??er gewesen zu sein. Ich habe zurzeit in etwa die Gr??e einer Grundsch¨¹lerin¡. Okay was zum Teufel ist eine Grundsch¨¹lerin? Ich glaube irgendwas stimmt mit mir ganz gewaltig nicht, aber ich habe andere Probleme, denn ich bin nicht nur klein und viele w¨¹rden mich vermutlich f¨¹r ein Kind verwechseln, ich bin dazu auch noch flach wie ein Waschbrett. Meine Br¨¹ste sind kaum zu sehen und stehen nur etwas hervor. Dazu kommt meine makellos helle, fast schon wei?e Haut und man k?nnte mich f¨¹r eine gebrechliche Puppe aus Porzellan halten. Wie soll ich so als Sukkubus jemals jemanden ins Bett bekommen? Und dann weis ich nicht mal ob ich das wirklich will, denn ich habe das Gef¨¹hl mein Schambereich w¨¹rde bei egal was da rein will zerrissen werden. Meine Spalte ist einfach nur ein Schlitzt und da ist wirklich nicht viel zu sehen. Verdammt bin ich ein Fehlschlag von einem Sukkubus und hat man mich deswegen ausgesetzt?
¡°huuu¡.¡±
Ich seufze laut auf, diese ganze Situation ist zum verr¨¹ckt werden, aber dagegen kann ich nun auch nicht viel tun. Ich wandere also erstmal durch den Wald, auf der Suche nach einer Stra?e und vielleicht auch irgendwelchen Tieren, die man f¨¹r Essen jagen k?nnte...
??????????????????????????????????
Ich bin nun seit geschlagenen zwei Tagen unterwegs und habe immer noch keinerlei Zivilisation gefunden. Merkw¨¹rdigerweise allerdings auch keinerlei Tiere, die ich h?tte jagen k?nnen. Nicht Mal V?gel habe ich in diesen zwei Tagen geh?rt. Meine Hand mit dem Dolch in der Hand hat auch aufgrund meines Hungers schon das Zittern angefangen. Was woher ich den Dolch habe? Durch Magie nat¨¹rlich. Genau genommen durch meine Schatten Magie. Ich habe n?mlich herausgefunden, dass ich Magie beherrsche und auch, dass ich so einiges kann. Das habe ich alles herausgefunden, als ich mir meinen Status habe anzeigen lassen.
(Status)
Als ich meine Gedanken darauf konzentriere ploppt das Fenster wieder vor mir auf. Woher ich wei?, dass so etwas existiert? Keine Ahnung! Ich wusste es einfach, dass ich das kann!
| Name: Lorelai |
Alter: [%&¡ì$] |
| Rasse: Sukkubus |
Titel: [%&¡ì$] |
| Level: 1 |
|
| HP: 500/500 |
MP: 200.000/200.000 |
| Skills: |
| Wollust[MAX] |
Neid[MAX] |
| Augen des Sukkubus |
Beschw?rung[Lvl 3] |
| Schatten Magie[Lvl 7] |
[%&¡ì$] |
| [%&¡ì$] |
[%&¡ì$] |
| [%&¡ì$] |
[%&¡ì$] |
| [%&¡ì$] |
[%&¡ì$] |
| [%&¡ì$] |
|
Das ist mein aktueller Status und ich wei? immer noch nicht wo ich so viel Mana herhabe. Ich bin mir sicher selbst als Sukkubus sollte ich nicht so viel Mana auf Level 1 besitzen. Achja Lorelai ist wirklich mein Name, daran erinnere ich mich sogar. Aber weiter zur Erkl?rung. Ich konnte sowohl meine Rasse, als auch meine Skills aufrufen, um eine genauere Erkl?rung zu erhalten:
| Sukkubus |
| Weibliche Rasse der Kategorie der D?monen. Sie besitzen einen Schweif sowie zwei H?rner auf ihrem Kopf. Zum Leben ben?tigen sie die sexuelle Energie, die beim sexuellen Akt entsteht. Sie haben einen makellosen K?rper und ihre Sch?nheit zieht jegliche Lebewesen in ihren Bann. Ein ausgewachsener Sukkubus kann jede Person mit wenig Willenskraft sehr leicht beeinflussen, da die Energie, die sie selbst abgeben angeblich s¨¹chtig machen kann. |
Jap ich bin ein Sukkubus und muss scheinbar Sex haben um zu ¨¹berleben. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich dann ¨¹berhaupt noch auf der Suche nach etwas essbaren bin? Nun ja, dort steht nicht geschrieben, dass ich nicht auch Nahrung brauche und au?erdem habe ich Hunger und habe auf der Suche nach Zivilisation sowieso nichts Besseres zu tun. Zudem bezweifle ich irgendwie, dass junge Sukkubus mit sexueller Energie am Leben erhalten werden. Ich meine als Kind und vor allem als Baby kann man ja schlecht Geschlechtsverkehr haben! Wobei ich bei diesem Gedankengang davon ausgehe, dass sich D?monen wie Menschen fortpflanzen¡ Ich hoffe das ist so, sonst h?tte ich doch eigentlich eine Art verwandlungszauber, um meine Gestalt zu ?ndern. Oder ich bin tats?chlich f¨¹r die Lolicons da drau?en zust?ndig. Da sch¨¹ttelt es sich mir. Zum Gl¨¹ck habe ich daf¨¹r die
¡¶Wollust¡·, denn dieser Skill macht es mir um einiges leichterThis book is hosted on another platform. Read the official version and support the author''s work.
| Wollust [Maximales Level] |
| Dieser Skill erm?glicht es durch Magie die sexuelle Begierde einer Person zu steigern. Ebenso werden Hemmungen, die eine Person besitzt verringert oder komplett entfernt, je nach Willensst?rke des Ziels. Aufgrund des niedrigen Levels des Benutzers ist der Effekt zurzeit sehr schwach und sollte die Person nicht schon in einem erh?hten erregten Zustand sich befinden vollkommen wirkungslos. Die sexuelle Energie, die die Rasse des Anwenders zum ¨¹berleben ben?tigt, kann durch diesen Skill auch von einem externen sexuellen Akt aufgenommen werden. Solange die Person sich in der N?he des Aktes befindet wird die Energie transferiert, auch wenn die Menge je nach Abstand variiert und direkte Teilnahme am effektivsten ist. |
Auch wenn die Wirkung teilweise wirklich schwammig beschrieben ist, ist der Teil mit dem externen aufnehmen wirklich praktisch! So kann ich erstmal nur die Leute beobachten und mich stillen, bis ich ausgewachsen bin! Das ist immerhin etwas. Achja mein zweiter Skill der Tods¨¹nden ist auch nicht wirklich genauer beschrieben.
| Neid [Maximales Level] |
| Dieser Skill beeinflusst die Psyche einer Person durch Magie. Dabei wird der Bereich des Neides von dieser Person angegriffen, um sie auf ein bestimmtes Subjekt zu lenken, welches der Anwender m?chte. Die St?rke h?ngt der Beeinflussung h?ngt davon ab, wie die betroffene Person zum Zielobjekt steht. Dabei muss auf aktuellen Level schon ein gewisser Grad an Neid verf¨¹gbar sein oder geschaffen werden. Auf h?heren Leveln l?sst sich eine Person wesentlich einfacher beeinflussen. |
Ich kann mir die Verwendung zwar irgendwie vorstellen, aber es ist irgendwie wieder sehr vage beschrieben, daher kann ich auch nicht ausmachen, wie effektiv das ganze sein k?nnte. Kommen wir aber zu meinen Augen, deren Farbe ich auch nicht kenne, das steht leider auch nicht beim Skill dabei¡
| Augen des Sukkubus |
| iese Speziellen Augen der Sukkubus k?nnen selbst bei Absoluter Dunkelheit noch hervorragend sehen. Weiterhin ist es dem Anwender m?glich sexuelle Details zu den Personen zu sehen. Zum Beispiel die Anzahl verschiedener Partner, wann die Person das letzte mal Sex hatte und auch nat¨¹rlich ob die Person noch ein Jungfrau ist. Ebenso lassen sich mit diesen Augen in etwa die St?rke von anderen beurteilen. Je h?her das Level des Anwenders, desto mehr Details werden dabei angezeigt. |
Das ich bei Nacht perfekt sehen kann ist echt praktisch. Das mit den Partnern kann sicherlich sp?ter n¨¹tzlich sein, aber das ich die St?rke von anderen sehen kann ist doch wirklich gut! So kann ich ausmachen, ob ich lieber fliehen sollte oder eine Chance gegen meine Gegner habe! Kommen wir zu den letzten beiden Skill, die wohl eigentlich mehr Magie sind, aber was solls.
| Beschw?rung [Level 3] |
| Diese F?higkeit erlaubt es dem Anwender unterschiedliche Wesen heraufzubeschw?ren. Die Anzahl ist nur an die Maximalen MP des Tr?gers gebunden und je h?her das Level der F?higkeit ist, steigt die Anzahl der unterschiedlichen Beschw?rungen. |
| Level 1: Kleinere Ratten k?nnen beschworen werden. Ihre St?rke ist sehr gering, daf¨¹r sind die MP kosten ebenso gering und sie k?nnen in gro?er Zahl gerufen werden. Allerdings haben sie nur die Intelligenz von normalen Ratten und h?ren nicht auf den Beschw?rer. |
| Level 2: Beschw?rt Hunde herbei. Diese haben eine etwas erh?hte Intelligenz und h?ren auf ihren Beschw?rer. |
| Level 3: Beschw?rt W?lfe herbei. Diese sind in allen Aspekten besser als die Hunde, wirken aber auch wesentlich grimmiger und b?ser als diese. |
| Schattenmagie [Level 7] |
| Diese Magie befasst sich mit der Kontrolle und Beherrschung der Schatten. Sie ist dabei ?u?erst vielseitig anwendbar, dennoch ist ihre Angriffskraft daf¨¹r recht gering. |
| Level 1: Schattenschritt: Teleportiert sich durch einen in der N?he befindlichen Schatten einige Meter |
| Level 2: Schattenfessel: Fesselt Personen mit ihren Schatten |
| Level 3: Schattenbox: Erm?glicht es Gegenst?nde in seinem Schatten zu Lagern. Kapazit?t steigt mit dem Level(Level 7: Kapazit?t einer Villa) |
| Level 4: Schattenwaffe: Erm?glicht es eine Waffe aus den Schatten zu erschaffen. Die Form l?sst sich durch den Benutzer anpassen. |
| Level 5: Schattenform: Verwandelt den Anwender in eine nicht greifbare Form aus schwarzen Schatten. |
| Level 6: Schatten Pr?senz: L?sst die Pr?senz des Anwenders in den Schatten verschwinden. Die Person ist immernoch zu sehen, aber die Wahrnehmung ist deutlich geringer und die magische Pr?senz wird ebenso unterdr¨¹ckt. |
| Level 7: Schattenlauf: Der Anwender verschwindet in den Schatten und ist in der Lage in sich in diesen Fortzubewegen ohne direkt entdeckt zu werden. |
Wirklich praktische Zauber nicht war? Vor Allem meine Schattenmagie ist wirklich praktisch, daher habe ich auch den Dolch und nein ich kann beschworene Kreaturen nicht essen, falls einige den Gedanken haben sollten. Sobald eine beschworene Kreatur stirbt, l?st sie sich auf. Vertraut mir, ich habe es versucht! Falls ihr euch nun noch fragt, was das gibberish ist, was keiner lesen kann. Ich habe absolut keinen Plan. Wenn ich mir die Details geben lasse wird da auch nur unverst?ndlicher Quark angezeigt. So nun aber zur¨¹ck zu meiner aktuellen misslichen Lage.
Langsam bekomme ich wirklich Hunger und das andauernde laufen hat das ganze nicht gebessert. Naja immerhin bekomme ich aus irgendeinem Grund keinen Durst und scheine immerhin erstmal nichts trinken zu m¨¹ssen, ich wei? zwar nun nicht ob das was gutes oder schlechtes ist, aber ich nehme es erstmal als was positives, weil ich nicht verdurste! Und ich konnte wirklich recht gut schlafen, trotz des ungem¨¹tlichen Boden. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich keinerlei Verletzungen von den herumliegenden spitzen Steinen oder ?sten bekomme. Alles in allem ist meine Haut immer noch vollkommen rein und ohne Macken. N¨¹chtern betrachtete muss ich wohl wirklich eine Sch?nheit sein, auch wenn ich das Gef¨¹hl habe zu wei? zu sein. Meine Haut ist hell und hat nur einen leichten hautfarbenen Ton, noch dazu wirkt sie wie Porzellan. Dazu kommen meine langen schneewei?en Haare und mein wei?er Schweif¡ Bin ich etwa ein Albino Sukkubus? Gibt es sowas ¨¹berhaupt? Ich schweife mit meinen Gedanken wieder ab, ich sollte wirklich mehr auf meine Umgebung achten.
Genau in diesem Moment stolpere ich ¨¹ber etwas hartes und falle ungebremst nach vorne. Ich sch¨¹tze mich mit meinen H?nden, wobei sich der Dolch aufl?st und falle auf meine Knie.
¡°Ugh¡¡±
kommt es mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht von mir. Das tat nun etwas weh und ich drehe mich erstmal um und sitzt auf meinem Hintern, um mir meine H?nde und Knie anzusehen. Meine H?nde haben zum Gl¨¹ck nur leichte Sch¨¹rfwunden, allerdings blutet mein Knie leicht. Das ist nun wirklich ung¨¹nstig, zwar sp¨¹re ich keinerlei Schmerz mehr, aber eine offene Wunde k?nnte wirklich fatal enden. Nun lasse ich aber zum ersten mal meinen Blick schweifen wor¨¹ber ich eigentlich gestolpert bin und hebe dabei die Augenbraue, als mir die Umgebung auff?llt.
Ich bin gerade mitten auf einer alten Stra?e gelandet, auf der ich nun Sitze. Scheinbar bin ich ¨¹ber einen alten Stein der Stra?e gestolpert, da diese Stra?e in wirklich schlechtem Zustand ist. Am Rand wurde sie schon von der Wildnis zur¨¹ckerobert und die Steine dort ragen nur noch teilweise heraus. Als diese Stra?e noch gepflegt wurde, konnten dort mindestens zwei Kutschen nebeneinander fahren. Mittlerweile kann in der Mitte gerade mal eine Kutsche vern¨¹nftig den Weg benutzten, f¨¹r mehr, ist der Rand schon zu uneben. Wobei auch nicht gesagt werden kann, dass die Mitte in viel besserem Zustand ist. Teilweise sind dort Schlagl?cher oder es ragen Steine hervor, aber fahrbar w?re sie sicherlich dennoch.
Als ich mir die Stra?e genauer angesehen habe, habe ich leider auch zu sp?t gemerkt, dass sich mir scheinbar eine Kutsche samt einiger Pferde, auf denen Soldaten reiten n?hert. Die Kutsche hinter den Soldaten sieht unglaublich Luxuri?s aus und hat viele Verschiedene Verzierungen hinein geschnitzt. Die Soldaten scheinen mich aber erst recht sp?t bemerkt zu haben, da sie recht abrupt stoppen und die Kutsche anh?lt. Ohne das ich reagieren kann, sind die ersten Soldaten schon von ihren Pferden abgestiegen und haben mich umzingelt und richten ihr Speerspitzen nun auf mich...
Kapitel 2 - Lorelai und die Prinzessin
Trotz das ich gerade von deutlich feindlich gesinnten M?nnern mit Waffen bedroht werde, bleibe ich erstaunlich ruhig und gerate nicht in Panik. Es sieht zwar gerade wirklich nicht gut aus, aber die Soldaten z?gern gerade und scheinen mich nicht direkt zu t?ten. Daraus kann ich ein paar Dinge schliessen. Scheinbar k?nnen sich D?monen und Menschen gegenseitig nicht leiden und scheinen wohl auf Kriegsfu? zu stehen. Immerhin waren sie direkt als sie mich erblickt haben in Alarmbereitschaft. Allerdings sind sie sich gerade auch etwas unschl¨¹ssig was sie tun sollen, zwar bin ich eindeutig ein D?mon und vermutlich ihr Feind, habe aber gleichzeitig den K?rper eines unschuldigen und verletzten Kindes. Und solange sie nicht von Grund Auf einen schlechten Charakter haben w¨¹rde wohl niemand einfach so ohne nachzudenken ein Kind t?ten. Gut ich habe mich f¨¹r einen Plan entschieden und hoffe einfach dass das funktioniert, weil sowohl fliehen, als auch angreifen h?tte eine weitaus niedrigere Erfolgschance.
Langsam aber sicher bilden sich nun in meinen Augen tr?nen und mein bisher recht steifer Gesichtsausdruck wird weicher und formt sich zu einem ver?ngstigten und traurigem Gesichtsausdruck. Die sowieso schon z?gernden Soldaten schauen nun nur noch verwirrter und scheinen nicht recht zu wissen was sie tun sollen. Mein Plan scheint zu klappen. Ignoriert mich einfach und fahrt weiter! Dennoch scheinen die Soldaten immer noch auf irgendwas zu warten, also treibe ich das ganze Spiel einfach weiter. Meine untere Lippe beginnt immer mehr zu zittern und es sammeln sich immer mehr Tr?nen in meinen Augen. Langsam kommen die ersten schluchzenden Ger?usche von mir, bis ich dann letztendlich lautstark in Tr?nen ausbreche und mein Gesicht in meinen scho? vergrabe.
¡°u?hh¡¡±
¨¹bertreibe ich es gerade? Vermutlich! Aber wie k?nnen diese Soldaten es auch nur wagen ein kleines unschuldiges Kind mit Waffen zu bedrohen. Ich presse meine beiden Beine auch fest mit meinen sehr zerbrechlich wirkenden Arme an mich heran und wirke nun vollends wie ein komplett unschuldiges Kind, dass sich zusammengekauert hat. Nun scheinen die Soldaten wirklich vollkommen ¨¹berfordert zu sein und treten etwas nerv?s zur¨¹ck. Genau das habe ich erwartet und nun Hush Hush verschwindet endlich und geht weiter. Lasst mich endlich in Ruhe, nachdem ich nun schon eine Stra?e gefunden habe. Einige der Blicke der Soldaten scheinen sich nun aber zur Kutsche zu drehen, da dort gerade auch ein paar Dinge gerufen werden und scheinbar irgendwas los ist. Genaueres sehe ich gerade selbst nicht, da ich nicht zu neugierig sein m?chte und lieber keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen m?chte ignorier ich das ganze einfach.
Aber bevor ich es mich versehe, dr¨¹ckt mich ein M?dchen in einem wundersch?nen pinken Kleid an ihre Brust und streichelt meinen Hinterkopf. Ehhhhh----- Mein ganzer K?rper versteift sich auf einmal und ich bin nun vollkommen verwirrt. Was zum Teufel geschieht hier gerade?
¡°Shhh. Alles wird gut. Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Hier wird dir niemand etwas antun.¡±
spricht nun das M?dchen mit lieblicher und beruhigender Stimme auf mich ein. Okay das ganze hatte mich zu beginn etwas ¨¹berfordert, aber hatte auch seine guten Seiten. Langsam aber sicher werde ich also wieder leise und ¡®beruhige¡¯ mich etwas. Ich schluchze noch kurz leise, bevor ich wieder komplett still bin. Das M?dchen hat wohl bemerkt, das ich ruhiger bin und l?sst mich langsam aus ihren Armen. Ich schaue ihr mit meinem w?ssrigen Augen ins Gesicht und bemerke jetzt erst was f¨¹r eine Sch?nheit vor mir sa?. Lange wundersch?ne blonde Haare und smaragdgr¨¹ne Augen starrten mich an. Ich war von diesem Anblick kurz sprachlos und wurde erst durch eine andere Stimme aus dieser Trance gerissen.
¡°Prinzessin! Gehen sie sofort weg von diesem Ding! Wer wei? was es mit ihnen anstellt!¡±
br¨¹llte nun ein recht gro? gebauter Mann in unsere Richtung. Er tr?gt eine deutlich bessere und aufwendig wirkende R¨¹stung als die anderen Soldaten und scheint wohl der Kommandant der Soldaten zu sein. Sein Gesicht deutet daraufhin, dass er etwas ?lter ist und seine blauen Augen f¨¹hlten sich an, als ob sie direkt in mich hineinschauen k?nnen. Die kurzen braunen Haare und der volle Bart geben wirklich das Bild eines alten erfahrenen Soldaten wieder. Nichtsdestotrotz, muss ich meine Rolle weiter spielen. Ich zucke bei dem Geschrei weiter zusammen und meine Augen f¨¹llen sich wieder zu tr?nen. Ich klammerte mich auch mit meinem zarten H?nden leicht an einen Arm der Prinzessin. Dabei muss ich doch auch wirklich mal meine schauspielerische Leistung loben, ich bin wirklich gut! Jedenfalls scheint mich die Prinzessin weiterhin in Schutz zu nehmen.
¡°Schrei sie nicht so an, Reinand. Das ist nur ein unschuldiges Kind, das vollkommen ver?ngstigt ist! Noch dazu ist sie verletzt! Willst du sie einfach hier zum sterben lassen?¡±
Scheint die Prinzessin wirkliche eine gute Seele zu haben¡ Auch wenn sie mich damit gerade wirklich rettet kotzt mich das gleicherma?en an. In mir brodelt sowieso schon die ganze Zeit ein gewisser Hass auf die Menschen, weswegen ich vorhin auch darauf schloss, dass unsere Rassen uns nicht leiden k?nnen, aber dieses M?dchen treibt es auf die Spitze mit ihrer Gutherzigkeit.
¡°Aber Prinzessin. Sie ist eine D?monin und noch dazu ein Sukkubus, die schlimmste Sorte von allen! Wir d¨¹rfen uns nicht mit solchen Kreaturen abgeben, sie bringen nur Hass und Leid ¨¹ber uns!¡±
Auch wenn ich den alten Knacker ungern verteidige, er hat Recht und wie Recht er hat! Vertrau nicht einfach jedem s¨¹?en kleinen Ding, vorallem nicht, wenn es ein Kind deines Feindes sind. Wir sind hier nicht in irgendeinem Anime oder dergleichen, in dem jedes dahergelaufene M?dchen gut ist oder gut wird. Stell sowas doch in Frage¡ Andererseits mach so weiter Prinzessin, dann lebe ich l?nger und kann wirklich eine Menge Spa? mit dir haben.
¡°Willst du etwa alle D?monen t?ten, nur weil es auch unter ihnen B?se Wesen gibt? Vergiss nicht, es gibt auch b?se Menschen und nicht nur gute! Sie ist vielleicht noch ungeschliffen!¡±
Okay solche S?tze h?tte ich von dieser sch?nen Prinzessin nun nicht erwartet. So Etwas hatte er doch gar nicht impliziert? Wo kam das denn nun auf einmal her? Gut, ich kenne ihre Umst?nde als Prinzessin nicht und vielleicht ist sie in diesen Krieg mit verwickelt, wobei sie daf¨¹r eigentlich zu jung wirkte. Das ganze hier wird von Minute zu Minute spannender und der Alte scheint auch immer verzweifelter zu wirken. Was f¨¹r ein sch?ner Ausdruck, ich muss mich gerade wirklich anstrengen meine Freude zu verbergen.
¡°Nein, so war das nicht gemeint, Prinzessin. Mir geht es hierbei doch einfach und alleine um ihr Wohlbefinden¡¡±
Bevor der Alte weiterreden kann wurde er aber auch schon wieder von der Prinzessin unterbrochen, leider scheint sie sich beruhigt zu haben und sprach wieder mit einer sanften und ruhigen Stimme, dabei habe ich gehofft, das sie weiter so aggressiv bleibt.
¡°Reinand. Ich wei? deine Sorge wirklich zu sch?tzen, aber ich kann ein verletztes Kind nicht einfach so lassen, egal welcher Rasse es angeh?rt. Der Krieg ist bald vorbei und mein Bruder, der Held, d¨¹rfte bald den D?monenk?nig besiegt haben. Dann wird endlich Frieden auf der Welt herrschen¡¡±
Reinand seufzt bei dieser Antwort kurz, als sich die Prinzessin auf einmal mit besorgtem Blick zu mir umdrehte.
¡°Alles in Ordnung mit dir?¡±
fragte sie nun nach, nachdem sie bemerkte, dass mein gesamter K?rper das Zittern begonnen hat. Kurz nachdem sie ihren Bruder, als auch den D?monenk?nig erw?hnte, begannen langsam Bilder blitzschnell vor meinen Augen vorbei zufliegen und ich f¨¹hle einen unglaublichen Hass in mir aufbrodeln, aber mehr noch Stieg eine unglaubliche Traurigkeit in mir auf, die den Hass v?llig ¨¹berspielt. Diesmal f¨¹llten sich meine Augen ganz von alleine mit Tr?nen und liefen ¨¹ber meine Wangen herunter. Mein Griff um den Arm der Prinzessin wird auch etwas fester und mein K?rper schien teilweise von selbst zu handeln. Als ich meinen Griff um die Prinzessin auch festige, gingen die Soldaten wieder einen Schritt n?her und waren aufmerksamer und scheinen bereit zu sein mich wohl gleich von der Prinzessin zu trennen, doch mehr bekomme ich nicht mehr mit, als mein Bewusstsein wieder abdriftet und ich ohnm?chtig werde.This story has been unlawfully obtained without the author''s consent. Report any appearances on Amazon.
??????????????????????????????????
Ich wurde durch lauten L?rm aus Richtung des Throns wach und blicke auf die Decke meines Zimmer und setzte mich erstmal auf und strecke mich etwas. Links und Rechts neben mir liegen zwei bildh¨¹bsche Gestalten. Meine Linke Bettgef?hrtin ist ein junges M?dchen mit zwei Katzen ohren und einem Katzenschweif. Diese knuddelt gerade ein Kissen und schlief noch seelenruhig vor sich hin. Rechts neben mir liegt ein junger Kerl mit ausgebreiteten Armen und Beinen. Er hat einen wunderbar trainieren K?rper und dennoch ist sein Gesicht zart charmant. Dazu hat sein Glied zwischen den Beinen auch eine ordentliche Gr??e, sowie Breite und steht stramm empor.
¡°Nichtmal wach und dennoch so hart. Was tr?umst du nur wieder¡¡±
Schmunzl ich leicht und erhebe mich dann langsam vom Bett, damit ich die anderen beiden nicht aufwecke. Der Krach vom Thronsaal geht dabei die ganze Zeit weiter.
(Geez Dad was treibst du denn zu dieser Zeit schon wieder?)
Ich werfe mir meinen seidenen sehr d¨¹nnen Mantel ¨¹ber, als ich mein luxuri?ses Zimmer verlasse und in den Gang zum Thronsaal laufe. Auf dem Boden ist wie immer der wundersch?ne rote Teppich und erhellt wird der Gang durch Kronleuchten an den W?nden, auf denen Magische Kerzen angebracht sind. Ich binde mir auf den Weg zum Thronsaal meinen Mantel etwas zu, sodass ich immerhin etwas bedeckt bin, dennoch sind fast meine kompletten Beine, sowie Arme zu sehen und mein Dekoltee gibt auch recht viel Haut her. Am Ende bin ich eben ein Sukkubus und mein K?rper ist meine beste Waffe.
Die Ger?usche werden nun deutlich lauter, als ich langsam n?her komme und es wird klar, dass es sich dabei um Kampfger?usche handelt.
(Hat wieder einer der Gener?le etwas gegen die Pl?ne meines Vaters? Geez lernt es doch endlich mal¡)
Viele sprachen sich immer wieder gegen die Deffensive Strategie meines Vaters auf, auch wenn es zurzeit einfach das Beste war was wir tun konnten. Die Gegnerische Armee war einfach zahlenm??ig zu ¨¹berlegen und auch wenn unsere Armee in den meisten anderen Punkten deutlich ¨¹berlegener war, war es zurzeit einfach nicht m?glich einen klaren Sieg zu erlangen. Leider verstanden dies viele der Gener?le nicht und setzten sich meinem Vater entgegen. Die meisten dachten mehr mit ihren Muskeln als ihren K?pfe und sahen als L?sung meistens nur den Kampf, deswegen forderten sie meinen Vater oft zu einem Duell raus, leider vergebens. Auch wenn mein Vater ein wirklich intelligenter und weiser K?nig war, war er leider genauso Kampfeslustig und w¨¹rde niemals einen guten Kampf ablehnen. Dennoch hat es in all der Zeit in der mein Vater nun sch?n K?nig ist niemand geschafft ihn zu besiegen und so w¨¹rde das wohl auch wieder heute enden. Ich n?herte mich der T¨¹r und ?ffnete sie mit Schwung.
¡°Papa, kannst du es bitt sein lassen, Duelle um diese Stunde anzunehmen!¡±
Immerhin war es gerade mitten in der Nacht. Ich betrat nun auch durch eine der T¨¹ren, die sich hinter dem Thron befanden den Thronsaal und weitete meine Augen bei dem was ich vor mir sah. Anstatt eines Generals stand meinem Vater eine Gruppe von drei Personen gegen¨¹ber. Zwei davon waren Menschen und die dritte war eine Elfin. An der Front k?mpfte ein jung aussehender Erwachsener auf gleichem Level wie mein Vater¡. Nein er ¨¹bertrumpfte meinen Vater immer weiter. Die R¨¹stung des jungen Mannes war von unglaublicher hoher Qualit?t. Zwar gl?nzte sie nicht mehr wirklich und hatte einige Dellen, aber man konnte durchaus erkennen, wie sie einmal ausgesehen hat. Das schien wirklich eine der besten R¨¹stungen zu sein, die die Menschen zurzeit herstellen k?nnen. Ebenso ist das Schwert des Mannes unglaublich gut verarbeitete und scheint immer noch seine urspr¨¹ngliche Sch?rfe zu besitzen. Noch dazu strahlt es eine gewisse Energie aus, die mir pers?nlich eine G?nsehaut gibt. Hinter ihm mit etwas Abstand sind die zwei bezaubernde Damen. Die Elfe hat einen Bogen angelegt und ansonsten eher eine leichte R¨¹stung aus Leder an. Diese bedeckt aber nur ihre K?rper und ihre K?rperteile sind mit verst?rktem gr¨¹nen Stoff gesch¨¹tzt. Ihre passenden gr¨¹nen Haare sind am Hinterkopf zu einem Zopf gebunden und an den Seiten ragen nat¨¹rlich die typischen Spitzen Ohren heraus. Irgendwie erweckt sie in mir das verlangen sie zu streicheln sie ist so s¨¹?! Neben ihr stand die zweite weibliche Person mit einem Stab in der Hand. Sie hat lediglich eine pinke Robe an, die vollkommen nach Priesterin schreit. Es verh¨¹llt ihre komplette Gestalt und l?sst nur erahnen was sie f¨¹r eine Figur hat und das einzige was wirklich hervorschaut sind ihre Br¨¹ste. Und was das f¨¹r Br¨¹ste sind. Diese k?nnte man sicherlich gut als Kissen benutzen!
Aber genug davon diese Leute haben sich scheinbar gewaltsam den Weg zu meinem Vater gek?mpft, der nur sp?rlich gegen diese drei angekommen ist. Dennoch sind gerade alle Augen auf mich gerichtete, als ich den Raum betreten habe. Die Augen der Gegner ?ffnen sich und schauen gleichzeitig verwirrt, w?hrend mein Vater scheinbar wegen irgendwas entt?uscht ist. Dennoch war der Mann gerade unaufmerksam, was mein Vater direkt ausnutzte, um ihn mit Kraft etwas wegschleudern und selbst etwas nach hinten zu gehen und Abstand zu nehmen. Die Gegner waren wohl kurzzeitig von meinem Aufzug abgelnekt haben sich aber schnell wieder gefangen und gingen in Angriffshaltung.
¡°Verschwinde sofort von hier. Hier ist es nicht sicher! Flieh solange du noch kannst! Ich werde sie hier aufhalten!¡±
kam es nun aber recht laut von meinem Vater der immer noch seinen Blick zu den Gegner gerichtete hatte.
¡°Was redest du da! Ich werde dir helfen sie zu besiegen! Das w?re doch gelacht, wenn wir das nicht hinbekommen w¨¹rde!¡±[Lorelai]
¡°Vergiss es und flieh. Das ist der Held und gegen sein Heiliges Schwert hast selbst du noch keine Chance!¡±[Vater von Lorelai]
¡°Glaubst du wir werden sie jetzt noch fliehen lassen? Das ist unsere Chance deiner Familie den garaus zu machen! She ¨¹bernimm du die Tochter von ihm!
schaltete sich der Held. Im n?chsten Moment preschte er auch wieder vor und griff meinen Vater an, dem nichts anderes ¨¹brig blieb, als sich zu verteidigen. Als ich ihm gerade helfen wollte, kam ein Pfeil auf mich zu, dem ich gerade noch so ausweichen konnte.
¡°Tss¡¡±
schnalzte ich mit der Zunge und sah aus welcher Richtung der Pfeil kam. Die Elfin hatte mich ins Visier genommen und schien dabei von der Priesterin unterst¨¹tzt zu werden. Meine Instinkte schrien geradezu, dass ich besser nicht von den Pfeilen getroffen werden sollte. Das war gerade wirklich keine gute Lage in der wir steckten und Vater wurde auch immer mehr zur¨¹ckgedr?ngt. Ich kann ihn dennoch nicht einfach so zur¨¹cklassen und weiche weiter erstmal den Pfeilen aus. Langsam werde ich wirklich w¨¹tend, da mich die Elfin doch tats?chlich zur¨¹ckdr?ngt. Pl?tzlich schrecke ich leicht auf, als ich an die Wand komme. F¨¹r einen Moment verliere ich meinen Focus, doch dieser Moment war genug, um dem n?chsten Pfeil nicht ausweichen zu k?nnen. Aus reflex hebe ich meine H?nde vors Gesicht und schlie?e die Augen und bereite mich seelisch auf den Schmerz vor, doch es kam nichts. Als ich meine Augen wieder ?ffnete sah ich meinen Vater ¨¹ber mich gebeugt, der den Pfeil abgefangen hat.
¡°Dummes Kind¡ Ich sagte doch du sollst fliehen¡.¡±
sprach er leise zu mir. Jetzt wo er so nah ist, sehe ich erst wie schwer verletzte er eigentlich ist. Er selbst f?llt auf die Knie und ich gehe ebenso vor ihm auf die Knie. Ich merke wie die Tr?nen nun meine Augen verlassen und ¨¹ber mein Gesicht rollen.
¡°Papa, es tut mir leid¡ aber ich kann dich doch nicht einfach hier alleine lassen!¡±
schluchzte ich mit viel bedauern in meiner Stimme zu ihm. Mein Vater nahm mich daraufhin in den Arm und streichelte z?rtlich meinen Kopf. Die Helden im Hintergrund schienen selbst etwas zuzurufen, was allerdings nicht zu meinen Ohren gelang. Ich sp¨¹rte nur, dass die Energie hinter meinem Vater immer mehr zunahm. Dennoch sprach mein Vater mit beruhigender Stimme weiter, w?hrend er mich mit seinem kompletten K?rper von den Helden abzuschirmen scheint.
¡°Alles wird gute meine Kleine¡ Ich werde dich immer besch¨¹tzen, egal was passiert. Du bist die Hoffnung unsere Rasse und wirst sie zu gro?artigen Ruhm f¨¹hren¡. Daran glaube ich¡ Also mach deinen Vater stolz und zeige unseren Feinden zu was wir alles in der Lage sind¡ Aber jetzt bist du auf die alleine gestellt dein Vater kann leider nicht mehr an deiner seite bleiben¡.¡±
Ich habe mittlerweile mein vollkommen vertr?ntes und weinendes Gesicht in der Brust meines Vaters versenkt. Ich bin wirklich erb?rmlich¡
¡°Bitte *schluchz* verlass mich nicht¡¡±
bringe ich gerade noch so hervor und sehe meinem Vater dabei ins Gesicht. Dieser l?chelte mich einfach nur mit einem Gesichtsausdruck an der sagt ¡®Jetzt wird alles¡¯ Die Energie hinter ihm wurde auch immer massiver und brachte mittlerweile auch meinen gesamten K?rper dazu zu zittern.
¡°Ich bin froh dich als meine Tochter zu haben¡¡±
sprach er noch leise, bevor alles um mich herum hell wurde. Ich sah nur noch meinen Vater in der Entfernung und ich versuchte vergeblich meine Hand nach ihm auszustrecken.
¡°Papa, verlass nicht mich¡. Papa¡. Papa¡.¡±
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¡°Papa¡.¡±
Als ich wieder wach werde, sp¨¹rte ich das mein Kopf auf den Knien einer Person lag und ich murmelte wohl die letzten S?tze meines Traumes wieder. Tr?nen kullerten leicht aus meinen Augen herunter und ich sehe das Gesicht der bekannten Prinzessin, die mich mit mitleidigen Blick ansieht. Ich brauche dein Mitleid nicht, nicht von der Schwester der Person die meinen Vater ermordet hat. Ich erinnere mich endlich wieder wer ich bin.
Ich bin Lorelai, Tochter des m?chtigen D?monenk?nig, und beginn des dunklen Zeitalters der Menschen.