《Der Liebestrank-Zwischenfall [German/Deutsch]》
Die Hexe, der Engel, der Bruder & der liebeskranke Idiot
Sam und Cass durchsuchen Samanthas Zimmer, w?hrend Dean sie im Auge behalten soll. Doch sobald sie alleine sind, l?chelt die Hexe den J?ger an und schl?gt vor: ?Nun, Dean, w?hrend wir darauf warten, dass dein Bruder und dein Freund mit leeren H?nden zur¨¹ck kommen und sich entschuldigen, kann ich dir etwas zu trinken anbieten?¡° In der Zwischenzeit finden der junge J?ger und der Engel ihr Zauberbuch, versteckt hinter einem Schrank in der K¨¹che. Sie sehen auch ihre Sammlung an Kr?utern und toten Tieren und so alarmiert beginnt Sam die Seite mit dem Lesezeichen zu lesen. Als er Samanthas Absichten erkennt, wendet er sich an Castiel: ?Dean ist in Gefahr. Sie will ihm einen Liebestrank einfl??en!¡° Cass macht auf dem Absatz kehrt und sprintet durch den Flur, zur¨¹ck zum Schlafzimmer, wo Dean Samantha bewacht.
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. Er hat immer noch ein verliebtes Grinsen im Gesicht und starrt den Engel sehns¨¹chtig an. Sp?testens jetzt merkt jeder, dass dieser Liebeszauber eine verdammt ernste Sache und Dean ¨¹berhaupt nicht mehr er selbst ist. Sam begutachtet die Szene, zuckt dann jedoch die Achseln und setzt sich hinters Lenkrad um sie zu ihrer aktuellen Basis zur¨¹ck zu bringen. Es ist eine ruhige Fahrt, Dean vermisst nicht mal seine Musik, aber er streckt die Hand nach der von Castiel aus und dr¨¹ckt sie fest. Sam beobachtet sie, halb am¨¹siert und halb in Sorge um seinen Bruder, w?hrend der Engel in seinem Sitz herum rutscht und seine Hand zur¨¹ck zieht um sich nerv?s die Krawatte zu richten.
?agt?¡°, fragt Sam, der die weit aufgerissenen Augen des Engels im R¨¹ckspiegel bemerkt. ?Nichts. Nichts Wichtiges.¡°, antwortet Cass ausweichend. Dean beginnt sein Bein zu streicheln, w?hrend er ihn verf¨¹hrerisch ansieht. Dann neigt er sich wieder r¨¹ber, doch statt ihm erneut verbotene Phantasien zu zu tuscheln, streckt er einfach die Zunge raus und leckt sein Ohr. Cass kreischt und rammt Dean aus Reflex mit dem Ellbogen, sodass er ihn zur Seite schleudert. Dean f?ngt sofort an, sich zu entschuldigen: ?Es tut mir leid Liebling, ich wusste nicht... Ich werde es nicht noch einmal machen, entschuldige, bitte sei nicht sauer!¡° ?Was hat er gemacht?¡°, fragt Sam besorgt. ?Er hat mir ¨¹bers Ohr geleckt!¡°, ruft Cass geschockt aus. ?Es tut mir leid, es passiert auch nie wieder...¡°, versucht Dean zu bes?nftigen, aber der Engel schneidet ihm das Wort ab: ?H?r einfach auf, mich an zu fassen! Okay? Pack mich nicht mehr ohne meine Erlaubnis an! Verstanden?¡° ?Ja. Tut mir leid.¡°, antwortet der J?ger traurig. ''Oh Mann, das wird schwerer werden, als ich dachte!'', sinniert Sam.
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Schmutzige Offenbarungen
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Wie Dean Cass erfreut
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unter Druck f¨¹r eine L?sung, aber der junge Winchester antwortet mit einem Bericht ¨¹ber irgendein Monster, das in einem nahen Ort die Rinder rei?t. In der Hoffnung, dass dies etwas Abwechslung bringen und Dean vielleicht wieder zur Besinnung kommen l?sst, geht das Trio los das Viech zu jagen. Sie haben auch Erfolg darin, das Biest zu finden und aus zu schalten, und Sam findet sogar Hinweise, die sie wieder zu Samantha f¨¹hren k?nnten, doch alle Bem¨¹hungen Dean zu klarem Verstand zu bringen schlagen fehl. Er kann und will nicht verstehen, unter welch dunklem Bann er steht und wie lebensbedrohlich und hinderlich sein derzeitiger Zustand ist. Dean bleibt weiter Hals ¨¹ber Kopf verliebt in Castiel wie ein junger Teenager. Dem Engel graust es vor der folgenden Nacht.
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ganzen Tag R
Castiel kann immer noch nicht begreifen, wie inbr¨¹nstig Dean gek?mpft hat, um seinen ''Mann'' zu retten, als er das Biest mit einem herumliegenden Stahlrohr attackierte. Das Viech hatte versucht, seinen Hals auf zu schlitzen, und der Arm des Engels schmerzt noch dort, wo es ihn zur Seite geworfen hat, bevor der J?ger es aufspie?te. ''Wie ein Ritter in schimmernder R¨¹stung.'', sinniert er vor sich hin. ?Cass?¡°, h?rt er da und zuckt zusammen. Er hat nicht bemerkt, dass Dean sich zu ihm r¨¹ber lehnt. ?Was ist denn?¡°, fragt er aufgeschreckt. ?Baby, ich kann nicht schlafen, mir ist immer noch zu hei?!¡°, erwidert der andere mit Hundeaugen. ?Und was soll ich bittesch?n dagegen machen?¡°, wirft Cass ein, was er sofort bereut. Die Augen des ?lteren Winchesters leuchten auf und sein Mund verzieht sich zu einem verschlagenen L?cheln. ?Naja...¡°, setzt er an, ?Vielleicht noch ein kleiner Kompromiss?¡°
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s scheint die Idee zu gefallen und er grinst: ?Oh ja, das wird es! Okay, ich werde ein braver Junge sein und meine Hosen an behalten. Aber sobald wir die Ringe getauscht haben, werde ich dich Tag und Nacht begl¨¹cken, bis du so befriedigt bist, dass du nicht mehr laufen kannst! Ich werde dir alles geben und mehr!¡°
Er legt dem Engel eine Hand an die Wange. Sie scheint k¨¹hler zu sein als zuvor, so als h?tte das Fieber seinen K?rper verlassen. Dann h?lt Dean sein Gesicht mit beiden H?nden und zieht ihn zu sich ran. Cass findet nicht die Kraft sich zu wehren, als Dean sich endlich, endlich vor beugt, um ihm einen sanften, fast sch¨¹chternen Kuss auf die Lippen zu geben. Dann bricht er ab und umarmt seinen Freund stattdessen. Nicht einen Moment zu fr¨¹h, da Cass realisiert, dass all seine Selbstkontrolle zum Fenster raus geflogen w?re, h?tte er eine Sekunde l?nger gewartet. So jedoch kann er die moralische ¨¹berlegenheit behalten, derweil er sich mit Dean in den Armen hinlegt und ihn fest h?lt. Der J?ger ist ¨¹bergl¨¹cklich und s?uselt: ?Oh Baby, ich werde dich gl¨¹cklich machen, versprochen. Ich kann''s kaum erwarten dir all meine Liebe zu zeigen!¡° Cass h?lt ihn fester, sich versichernd, dass er nicht die Tr?nen sehen kann, die sich in seinen Augen sammeln, als er fl¨¹stert: ?Ja. Ich auch nicht.¡°
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Deans romantische Reaktion
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billige Blumen und Schmuck kauft! Und um dem Ganzen eins drauf zu setzen spiegelt er nun auch noch Castiels Reaktion, beginnt zu weinen, w?hrend er weiter sein Pr?sent anbietet. Dean f?ngt an sich zu sorgen, w?hrend Cass endlich beschlie?t ''Schei? drauf!'', und die Hand ergreift die den Ring hoch h?lt. Zun?chst unf?hig zu sprechen, beginnt er wild zu nicken, bis er ein langes, tr?nenersticktes Heulen raus l?sst: ?Hhhjjaaaaa. Ja, ja nat¨¹rliiiich...¡°, er schnieft, ?Nat¨¹rlich heirate ich dich!¡°
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Die Sprache der Blumen - eine kleine Deutungshilfe:
Engelsfl¨¹gel ¨C Bewunderung, Verzehren;
Engelsschwert ¨C Lust, Inbrunst;
Silberherz ¨C Reine Seele.
Erg?nzende Zeile: Kunde w¨¹nscht rote, wei?e und blaue Blumen, als Symbol f¨¹r seine tiefe Leidenschaft zum makellosen Charakter seines Liebsten und dessen stechend blaue Augen.¡°
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Brunch bestellen. Es ist blo? peinlich, dass praktisch JEDER von der Verlobung zu wissen scheint, weil v?llig Fremde sie fragend ansehen und zu einem wissenden L?cheln wechseln, sobald sie Castiels Hand mit dem Ring sehen. Ein paar gratulieren ihm sogar! ?Tja, wenigstens sind sie tolerant... scheint als w?ren wir nicht mehr bei den Hinterw?ldlern.¡°, kommentiert Sam. Cass ist einfach verlegen, aber Dean scheint die Aufmerksamkeit zu gefallen, da er stets nah bei ihm steht oder sitzt und den Arm um den Engel legt, als wolle er sagen: ''Hey, seht mal her, das ist mein Kerl!''. Das einzige bisschen Aufregung kommt dann nachdem sie gegessen haben und beim Kaffee sitzen.
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Schmerzhafte Wahrheiten
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Freche Hexe und furioser Engel
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Letzte Hand anlegen
?Wie sehe ich aus?¡°, fragt Cass Sam. Er steht vor einem gro?en Ankleidespiegel, gekleidet in einem schwarzen Anzug, wei?em Hemd, und dunkelblauer Fliege. Sam sieht an ihm hoch und runter und entgegnet: ?Wie James Bond!¡° ?Wer ist James Bond?¡°, fragt der Engel verwirrt. ?Nicht so wichtig. Was soll die blaue Fliege? Ich dachte, du und Dean habt euch auf diese ausgefallene Orchidee geeinigt f¨¹r die Ansteckblume! Diese ''Gl¨¹cklicher Engel'', ist die nicht rot? Das wird nicht zusammen passen.¡°, stichelt Sam. Cass wird etwas rot und erkl?rt: Tja, schon, aber ich mag Blau und Dean sagt, es passt gut zu meinen Augen! Au?erdem soll man etwas Blaues tragen!¡° Sam schnaubt lachend und vertieft das Thema: ??hm, hast du bedacht, dass das normalerweise der Job der Braut ist, die ein blaues Strumpfband tr?gt? Es soll Jungfr?ulichkeit und Treue symbolisieren! War es das, was du damit erreichen wolltest?¡° Cass wird knallrot und wendet sich sch¨¹chtern wieder dem Spiegel zu, wobei er versucht die Aufmerksamkeit von sich ab zu lenken, indem er fragt: ?Wie kommt es, dass du sowas wei?t? Ich h?tte nicht gedacht, dass du dich f¨¹r Hochzeitstraditionen interessierst!¡° Aber der junge Winchester kl?rt ihn auf: ?Hey, mein gro?er Bruder versucht diese romantische Hochzeit f¨¹r seinen gefl¨¹gelten Galan zu organisieren, und ich soll ihm als Trauzeuge helfen! Nat¨¹rlich recherchier ich da solche Sachen.¡°
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?r er Castiel Winchester
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Dieses Mal f¨¹hlt es sich an wie ein Tritt in den Magen. Als Dean ihn gefragt hatte, welchen Nachnamen sie nehmen sollen, hatte Sam mitgespielt und vorgeschlagen, den Namen der J?ger zu benutzen. Cass fand die Vorstellung erst befremdlich, ihren Nachnamen und dessen Bedeutung an zu nehmen. Doch f¨¹r einen kurzen Moment trugen er und Dean beide ein gl¨¹ckliches L?cheln, als sie daran dachte, wie sie das auch offiziell zu einer Familie machen w¨¹rde. Aber nun tat es einfach weh die L¨¹ge zu lesen, die niemals wahr werden w¨¹rde. ?Sie d¨¹rfen sich jetzt k¨¹ssen!¡°, bellt der Prediger und zieht so den Engel zur¨¹ck in die aktuelle Realit?t. Er wappnet sich f¨¹r einen leidenschaftlichen Angriff, aber Dean bewegt sich nicht. Er wartet eindeutig darauf, dass Cass dieses Mal den ersten Schritt macht. Alle Augen sind auf ihn gerichtet und er wird nerv?s. Er wei? er darf nicht zu lange z?gern, wenn er Dean nicht wieder in Aufruhr versetzen will, also geht er einen Schritt auf seinen ''Ehemann'' zu, legt ihm die H?nde auf die Schultern, und lehnt sich mit einem nerv?sen L?cheln in seine Richtung. Doch seine eigenen Gef¨¹hle und Deans erwartungsvolle, gr¨¹ne Augen, die auf ihm ruhen, machen ihn schwindelig.
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Der letzte Strohhalm
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Leb wohl, Geliebter! Leb wohl, mein Freund?
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Wieder sowas wie normal
Ein Auto f?hrt die Wohnung an. Die Uhr in der K¨¹che tickt laut. Der Raum riecht ein bisschen nach neuem Plastik, Lavendelwaschpulver und Deans Aftershave. Castiels geplagte Fl¨¹gel schmerzen, rei?en an seinem R¨¹cken. Eine der Kerzen flackert und l?sst die Schatten tanzen. Die Heizung im Bad summt. Cass'' Mund ist immer noch zu trocken, um zu schlucken. Eins der Kissen auf Deans Bett ist ein wenig zur Seite geneigt, sodass es die ansonsten perfekte Symmetrie bricht. Cass bemerkt all diese Dinge und der kurzen Sekunde die Dean braucht, um den Wein runter zu kippen, wobei er ihm einen ehrlichen Blick voll Freude und Zuneigung als Reaktion auf seine Aussage gew?hrt, bevor er seine Augen schlie?t. Dann beginnt er zu husten und die Zeit eilt weiter wie bisher.
Dean hustet immer noch und Cass ist schon drauf und dran, zu ihm zu gehen, um ihn auf den R¨¹cken zu klopfen, als er h?rt, wie ein Schl¨¹ssel in Schloss der Haust¨¹r gedreht wird. Dean schl?gt sich nun mit der Faust auf die Brust und motzt: ?Verdammt, was zur H?lle? Das muss der schlechteste Wein sein, den ich je trinken musste. Wo ist mein Bier?¡° In dem Moment tritt Sam vorsichtig ein und forscht: ?Nun? Hat... hat es funktioniert?¡° Sein Bruder dreht sich ihm zu und verlangt verwirrt: ?Hat was funktioniert? Sag mal, was zur H?lle geht hier vor? Wo warst du? Wo ist Samantha? Und warum stehen wir hier um f¨¹nf Uhr nachmittags in meinem Zimmer, mit den Vorh?ngen zu und Kerzen auf dem Tisch, als w?re ich auf einem verdammten Date?¡°
Sam ergreift ¨¹bergl¨¹cklich Deans Schultern und ruft: ?Gott sei Dank, du bist wieder normal! Oh Dean, du... du kannst dich nicht erinnern, was passiert ist?¡° ?Nein, warum? Weshalb sind wir wieder zu Hause? Was...¡°, er dreht sich um und bemerkt Castiel, der aussieht, als ob er am Rand eines Nervenzusammenbruchs steht. Jetzt sieht auch Sam ihn und fragt ihn best¨¹rzt: ?Warte, ist etwas passiert? Was ist los Cass?¡° ?Ja Kumpel, was hast du?¡°, schlie?t Dean sich besorgt an. Der Engel schafft es nur so eben, den Kopf f¨¹r Sam zu sch¨¹tteln, um sich langsam zu Dean zu drehen, und mit versagender Stimme und schimmernden Augen zu flehen: ?Bitte... ruf... nicht... nach mir. Ich... ich ertrage es nicht... okay?¡°
Und damit verschwindet er. ?Cass warte!¡°, schreit der ?ltere Winchester noch, aber sein Freund ist fort. Dean dreht sich v?llig verwirrt seinem Bruder zu, und verlangt: ?W¨¹rdest du mich bitte aufkl?ren, was zur H?lle hier vor sich geht? Was f¨¹r ne Schei?e geht hier ab? Warum ist Cass so mitgenommen?¡° Sam mustert seinen Bruder von Kopf bis Fu? und schielt auch kurz zum Bett, bevor er sich entspannt und antwortet: ?Naja, Dean, ?h, diese Samantha war echt ne fiese Hexe! Als wir sie konfrontiert haben, hat sie einen sehr starken Zauber auf dich gewirkt und... Cass und ich mussten uns sehr anstrengen, dich wieder zur Vernunft zu bringen. Cass noch mehr als ich, um ehrlich zu sein...¡°
?H?, wieso? Er ist unsere Geheimwaffe, aber du bist der Forscher und Zauberer, sozusagen. Was hat er getan, was du nicht konntest?¡°, unterbricht Dean. ?Wa-Naja, er, ?hm... h?r mal, das w¨¹rde zu lange dauern zu erkl?ren.¡°, l¨¹gt Sam ungeschickt, ?Glaub mir einfach, er hat sich sehr um dich gek¨¹mmert, mehr als du dir vorstellen kannst, und er stand unter ziemlichem Stress. Ich bin sicher, er braucht blo? etwas Zeit, um wieder zu Kr?ften zu kommen, bevor er zur¨¹ck kehrt. ?h, du solltest anfangen zu packen, ich denke, wir haben uns schon lang genug in diesem Kaff auf gehalten... Die ungedeckten Checks und abgelehnten Kreditkarten k?nnten uns jederzeit einholen!¡°
Sam wei? tats?chlich nicht wie schlimm es diesmal ist, da Dean darauf bestanden hatte alles zu zahlen, was mit der Hochzeit zu tun hatte. Aber es ist eine gute Entschuldigung daf¨¹r, endlich die Stadt ohne weitere Erkl?rung zu verlassen, und so beeilt er sich Deans Zimmer, und so die Situation, z¨¹gig zu verlassen, wobei er den Wein mit nimmt und den ?lteren J?ger gr¨¹belnd zur¨¹ck l?sst, der sich fragt, was er eben erlebt hat. Statt direkt zu packen, setzt er sich an den Tisch und starrt in die tanzende Flamme der Kerze, als k?nne sie ihm sagen, was er verpasst hat und f¨¹r wie lange. Verdammt, nicht mal das wusste er! War es ein Tag, eine Woche? Oder l?nger? Er will schon aufstehen und seine Sporttaschen raus holen, um seine Klamotten und pers?nlichen Sachen rein zu werfen, als er etwas auf dem Teppich glitzern sieht. Er steht auf, umrundet den Tisch und hockt sich hin, um verwirrt das Objekt zu betrachten, das an der Stelle liegt, wo Cass verschwunden ist. Es ist ein eleganter Silberring! Er hebt ihn auf und fragt sich: ''Wie kommt das denn hier her? Hatte ich ein Date w?hrend dieser... Zeit, die ihren Schmuck verloren hat, bevor oder nachdem wir... naja..''
Da h?rt er Sam in der K¨¹che w¨¹hlen und nach ihm rufen: ?Hey Dean, willst du was bestellen zum Abendessen?¡° Unf?hig sich auf beide Probleme gleichzeitig zu konzentrieren, steht Dean auf, holt seine Brieftasche raus und steckt den Ring in ein leeres Fach, ohne ihn weiter zu untersuchen, und antwortet nebenbei: ?Nee, warte, ich hab kein Geld, ich koch uns einfach was aus dem was da ist...¡° Als er die K¨¹che betritt, f?llt ihm nicht auf, dass sein Bruder ihn mit offenem Mund anstarrt. Sam ist v?llig ¨¹berw?ltigt, und denkt, dass Dean doch bemerkt haben muss, dass er etwas f¨¹r sich unglaublich Seltsames gesagt hat, doch er ist noch erstaunter, als sein fauler Bruder seine Drohung wahr macht und etwas zaubert, so wie er es die ganzen Wochen ¨¹ber f¨¹r Cass getan hat. Aber da er blo? Reste in einer Pfanne zusammen wirft und sie mit Ketchup und K?se ¨¹bersch¨¹ttet, entscheidet Sam, dass es nur ein Zufall ist, der durch seine eben get?tigte Aussage ¨¹ber ihre ¨¹blichen Schandtaten ausgel?st wurde.
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In dieser Nacht allerdings kann Dean keinen Schlaf finden. Er liegt im Bett, sch¨¹ttelt die Kissen auf, wickelt sich in die Decke ein, nur um alles wieder von sich zu werfen, unf?hig sich zu entspannen. Auf einmal f?llt ihm auf, was fehlt: Jemand anderes. Er f¨¹hlt sich einsam, sehnt sich nach einem K?rper an seiner Seite. Er ist nicht geil, oder denkt ¨¹berhaupt an Sex, es ist nur... es sollte jemand da sein, der ihn im Schlaf festh?lt. Es ist seltsam. Soweit er wei?, hat er seit Jahren keine richtige Beziehung mehr gehabt, und so versteht er nicht, wo die Idee her kommt. Aber er ist sich sicher, dass es das ist, was fehlt. Er f¨¹hlt, wie er traurig wird, und es gef?llt ihm nicht.
Und dann denkt er an Castiel, denkt, dass er doch einspringen k?nnte, da er wach liegen w¨¹rde, ¨¹ber ihn wachen k?nnte, wie der Schutzengel, der er war... ?Was zur H?lle Dean? Wo kam das denn her?¡°, murmelt er ins leere Zimmer. Er beschlie?t aktiv zu werden, steht auf und wendet sich dem Flur zu. Zuerst ist er unsicher, wo er als n?chstes hin soll, aber langsam nimmt sein Gedankengang fahrt auf und er denkt: ''Mann, es ist blo? eine andere Person hier, Dummie, kannst es genauso gut da versuchen!'' Also geht er zu Sams Zimmer und lauscht an der angelehnten T¨¹r. Er h?rt das Rascheln von Stoff und so fl¨¹stert er: ?Sam? Bist du wach?¡° Das Ger?usch stoppt abrupt und er sieht wie sich die Form auf dem Bett im Dunkeln ver?ndert, als h?tte sein Bruder sich auf gesetzt. Dann h?rt er ihn ebenso leise antworten: ?Ja Dean, ich bin noch auf, was ist?¡° Der ?ltere J?ger f¨¹hlt wie er rot wird, als er realisiert, was er sagen will, aber dies war sein Bruder, er hat ihn schon gest?rt und hat dies schon aus weit schlimmeren Gr¨¹nden getan, also versucht er es schl?frig: ?Kann ich mit dir schlafen?¡°
?WAS???¡°, schreit Sam und schaltet seine Nachttischlampe ein, sodass er Dean blendet. ?Was zur H?lle, Sam?¡°, blinzelt er. ?Das sollte ich dich fragen!¡°, schreit Sam und nun sieht Dean die Panik in seinem Gesicht. Verunsichert entgegnet der ?ltere Winchester: ?Ach komm schon, das ist unfair! Ich hab keine Ahnung was mit mir passiert ist, weil du mir nichts sagen willst, und jetzt behandelst du mich wie irgend nen Vamp, der deine Seele will! Ich bin blo? einsam, Mann!¡° Als er das h?rt, ¨¹berlegt es sich der J¨¹ngere, dreht die Lampe zur Seite und f?hrt in normalem Ton fort: ?Oh. Warte. Du bist was? Das ist...¡° ?Ich wei?, es ist kindisch und ich bin eigentlich zu alt f¨¹r sowas, aber ich vermiss einfach jemanden an meiner Seite. Ich sch?tze mal, diese Hexe hat sich zu meiner Freundin gemacht, und jetzt vermisse ich sie, und du hast nichts gesagt, weil du mich nicht blo? stellen wolltest, aber... ich bin echt einsam.¡°, erkl?rt Dean Sam. Sein Bruder scheint ergriffen zu sein, aber immer noch etwas unbehaglich, also f¨¹gt er hinzu: ?H?r mal, ich will blo? wissen, das jemand da ist... wenn du mich meine Matratze holen l?sst, kann ich auf dem Boden schlafen und st?r dich nicht, okay? Hey, du kennst mich doch, ich bleib nicht lange wach, wenn ich mich erst mal entspannt habe. Und du kannst mich treten, wenn ich schnarchen sollte. Also, was sagst du?¡°
Sam, wieder ruhig, beschlie?t, dass das alles viel zu viel Denkarbeit zu so sp?ter Stunde ist, also r¨¹ckt er r¨¹ber, zieht die Decke zur¨¹ck und g?hnt blo?: ?N?, kletter einfach rein, leg dich hin und sei still, ich bin m¨¹de. Ich war blo? verunsichert durch die Art, wie du dein Anliegen vor gebracht hast...¡° Dean ist erst ¨¹berrascht, aber dann nimmt er das Angebot an, schl¨¹pft unter die Decke neben seinen Bruder, w?hrend der das Licht l?scht, und ist gerade dabei sich hin zu legen, als ihm etwas klar wird: ?Moment mal!¡° Sam stellt die Lampe wieder an und fragt: ?Wos..?¡° ?Du hast gekreischt, weil ich sagte, darf ich mit dir schlafen und du dachtest... echt mit dir schlafen? Alter, das ist krank!¡°, folgert er, halb verletzt und halb belustigt. Sam wirft einfach die Arme hoch und wehrt ab: ?Hey, sorry, ich war schon im Halbschlaf, und es war ein echt langer Tag und eine noch l?ngere Woche!¡° Sobald Dean das h?rt wird er still, und so w¨¹nschen sie sich schlie?lich eine gute Nacht. Als er Stunden sp?ter von einem Ger?usch erwacht, findet er seinen kleinen Bruder an seine Brust gekuschelt. ''Ja, ja, aber ich bin komisch drauf!'', kichert er, um ihn dann zu umarmen und wieder ein zu d?sen.
Sam erwacht am n?chsten Morgen, um Dean in der K¨¹che beim Fr¨¹hst¨¹ck machen vor zu finden, sodass er es nicht ignorieren kann, und fragt also verbl¨¹fft: ?Sag mal Dean, was ist los? Warum machst du immer noch Fr¨¹hst¨¹ck?¡° Aber sein Bruder schenkt ihm einen unsicheren Blick und will wissen: ?Was meinst du damit, warum mach ich noch Fr¨¹hst¨¹ck? Tu ich das nicht immer?¡° ?Nun, du, ?h, du... ja, ich bin blo? ¨¹berrascht, dass du es sogar an unserem letzten Tag hier machst!¡°, behauptet Sam, weil er eine Diskussion vermeiden will, und freut sich einfach dar¨¹ber, weiterhin ein ordentliches Fr¨¹hst¨¹ck zu kriegen. Er verbei?t sich auch den Kommentar, als Dean danach die Teller ordentlich absp¨¹lt. Und als Dean dann aus dem Fenster schaut und murmelt: ?Ich frag mich, ob es Cass gut geht...¡°, bemerkt er, wie sein gro?er Bruder denselben Teller dreimal auf nimmt und abtrocknet, bevor er ihn in den Schrank einr?umt, doch er sagt nichts. Sp?ter findet er Deans Taschen, ordentlich gepackt und im Impala verstaut, und als sie die Stadt verlassen, ohne Musik, und stetig unter der H?chstgeschwindigkeit fahrend, sieht er einfach aus dem Fenster und schickt ein Gebet zum Himmel, wobei er denkt: ''Bitte sei in Ordnung, Cass! Dean vermisst dich jetzt schon!''
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Entschwinden ins nichts
In der Zwischenzeit ist Castiel an einen Ort gegangen, den nur die Engel erreichen k?nnen, ein leerer Raum der sich anf¨¹hlt, wie das Ende des Universums. ¨¹blicherweise kommen sie hier her, um zu denken. Aber manchmal kommen sie auch, um sich Luft zu machen. Und Castiel nimmt all seine Qualen und wirft sie ins Vergessen. Es interessiert ihn nicht mehr, ob irgendeiner der anderen Engel seine Schmerzen h?rt, oder seine Gedanken sp¨¹rt. Lasst sie lachen, lasst sie urteilen, lasst sie entsetzt sein, es ist ihm egal, er springt einfach ins Vakuum eines endlosen schwarzen Lochs und schreit sein gebrochenes Herz ins Nichts. Die Leere empf?ngt ihn in all seinen Formen, l?sst ihn seine gebrochenen Engelsfl¨¹gel ausstrecken, l?sst ihn den Kopf seiner H¨¹lle zur¨¹ck neigen, um seinen vertrockneten Mund mit den aufgestauten Tr?nen seiner brennenden Augen zu f¨¹llen. Er h?rt seinen Schmerz, seine Trauer, seine Angst, schmeckt seine Niederlage, sieht sein gebrochenes Selbst, w?hrend er heult wie ein Kind in tiefster Not, sich v?llig der Leere ?ffnend.
W?hrend er in die Ewigkeit f?llt, erlaubt er all den verbotenen Gedanken und Gef¨¹hlen, an die Oberfl?che zu treiben. Zur H?lle mit allem, wenn Gott ihn raus werfen will, wird er genug Gr¨¹nde zur Auswahl haben: Sich menschlichen Gel¨¹sten hin zu geben; Gef¨¹hle f¨¹r einen Menschen zu haben; sich in einen sterblichen Mann zu verlieben; die Hexe erschlagen, obwohl sie keine Gefahr darstellte, nur weil sie ihn w¨¹tend machte, eifers¨¹chtig, besitzergreifend f¨¹r die zerbrechliche Seele, die Dean Winchester ist; dass er log, betrog, stahl, bettelte, nur um bei diesen Menschen zu bleiben, sogar vor dem Zauber; seine Bereitschaft sein Selbst, seine Gnade einem Sterblichen zu geben, um sein Leben zu erhalten; einen Menschen im Arm halten und sich w¨¹nschen, dass der Moment nie vorbei ginge; dass er ¨¹ber Sex nachdachte... wirklich daran dachte wie es sein w¨¹rde, als Mann, als Engel, als beides; dass er nicht wusste, wie er es ertragen sollte, wenn der Winchester st¨¹rbe.
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Und dass er sich vor stellte, ohne Scham, doch mit Angst und Trauer, das Geschenk des Lebens, mit dem Gott selbst ihn geehrt hatte, weg zu werfen, nur weil eine einzige sterbliche Seele vielleicht keinen weiteren Tag auf Erden wandeln k?nnte. Weil sein eigenes Selbst, sein eigenes Herz f¨¹r Dean Winchester schlug und schmerzte, und er es nicht ertragen k?nnte, zu wissen, er sei tot! Oh lieber Gott... er ist wahrlich ein gefallener Engel, er sp¨¹rt es. W?hrend er durch das schwarze Nichts ins farblose Niemals st¨¹rzt, f?ngt er an sich so unwirklich zu f¨¹hlen, wie die Atmosph?re um ihn herum. Schlichtweg unbedeutend...
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Nebenhandlung
er einen Handel mit einem D?mon eingegangen ist, um unsterblich zu werden, daf¨¹r aber immer neue, magische Wesen oder Zauberer finden musste, um sie ihm zu opfern. Als Dean ihn retten kommt, erschie?t er den Farmer und seinen tollw¨¹tigen Hund mit geweihten Silberkugeln, worauf beide zu Staub zerfallen. Wie sich raus stellt, war der Typ bereits ¨¹ber zweihundert Jahre alt und hatte so ein Gesp¨¹r daf¨¹r bekommen, wenn Menschen mit mehr Magie gesegnet waren als andere.
warum h?ttest du nicht...¡° ?Weil wenn er in Gefahr ist, muss ich sofort da sein! Ich muss ihn sofort retten! Ich... ich kann ihn doch nicht seinem Schicksal ¨¹berlassen und hoffen, dass es ihm schon gut gehen wird, er k?nnte denken, dass ich ihn im Stich lasse.¡°, wettert Dean pl?tzlich. Sam wird davon zur¨¹ck geworfen und murmelt: ?Warum sollte er? Ich hab das auch nicht gedacht! Ich wusste, du w¨¹rdest mich letztendlich retten. Hmm. Warte... ist das, was du ¨¹ber ihn denkst? Glaubst du, er hat dich verlassen?¡°
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WIEDER den Ring benutzt, muss Sam sich zu ihm setzen und fragt: ?Hey, was ist mit dir? Sie war auch nicht dein Typ?¡° Er l?chelt ihn an, doch sein Bruder erwidert verdrie?lich: ?Wir sind hier nicht zum Vergn¨¹gen!¡°
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Wieder heim, wieder heil
?Ich hab dich gewarnt, dass das ein Kerl sein k?nnte, mit dem du anbandelst!¡°, stichelt Dean nachdem sie schon eine Weile unterwegs sind. ?Nun, er sah aus wie Marilyn Manson!¡°, kontert Sam. ?Der ein Mann ist!¡°, beharrt Dean. ?Der wie ne Frau aussieht! Komm schon Dean, das war ein Inkubus, die haben Mittel, um Menschen zu verf¨¹hren!¡°, gibt Sam genervt zur¨¹ck. ?Sie verf¨¹hren Frauen! Es sind Sukkubi, die M?nner jagen!¡°, korrigiert Dean. ?Vielleicht hat er sich ja als Sukkubus gef¨¹hlt!¡°, schmollt Sam. Irgendwie bringt dies Dean dazu, still zu sein, und Sam sieht besorgt zu ihm r¨¹ber. Sie fahren an einem gr¨¹nen Schild vorbei, das Fremde in einer neuen Stadt willkommen hei?t.
Dean scheint in Gedanken verloren, doch dann fragt er: ?Was hat er damit gemeint, als er sagte, Samantha h?tte ihm von mir und Cass erz?hlt? Was war mit uns?¡° Sam muss schlucken, aber versucht die Frage abzulenken, indem er behauptet: ?Komm schon Dean, ist doch nicht das erste Mal, dass ein D?mon sich ¨¹ber euren besonderen Bund lustig macht. Erinnerst du dich, sogar die anderen Engel haben euch zwei deswegen aufgezogen!¡° Doch sein Bruder schie?t zur¨¹ck: ?Er hat aber nicht versucht, mich auf zu ziehen, Sam! Er hat es eher wie eine Tatsache gesagt. Du hast mir nie erz?hlt, was mit der Hexe gelaufen ist, und wie ihr sie und den Zauber los geworden seid, was immer das war! Also sag mir nicht...¡° ?Pass auf Dean!¡°, ruft Sam aus, als zwei Lichtkegel genau auf sie zu halten. ?Whoa, schei?e!¡°, flucht Dean und rei?t das Steuer rum, um eine Kollision zu vermeiden, w?hrend sie ein LKW laut hupend passiert. Dean bringt sie zur¨¹ck auf Spur und die Winchester verbringen einige Momente im Stillen, bis Sam anmerkt: ?Willkommen zur¨¹ck bei den Hinterw?ldlern.¡°, womit Dean in gellendes Lachen ausbricht.
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Sie erreichen die Ausl?ufer der Stadt, gerade als ein leichter Regen einsetzt. Als Dean an einem kleinen H?uschen mit einem Schild im Fenster anh?lt, auf dem ''Zimmer zu vermieten'' steht, bemerkt Sam, dass ihm Stra?en und Geb?ude unheimlich bekannt vorkommen. Dean parkt das Auto und will bereits aussteigen, als Sam ihn zur¨¹ck h?lt: ?Warte. Wir sollten abhauen. Ich denke, wir waren hier schon mal!¡° ?Und?¡°, fragt Dean zur¨¹ck, doch kombiniert dann, dass sie hier vielleicht auch nicht im Guten auseinander gegangen sind. Just in dem Moment bewegt sich etwas hinter einem der Vorh?nge und das Licht der Vordert¨¹r geht an. ?Oh Schei?e! H?r mal Dean, ich wei? nicht, wie viel wir hier geklaut haben, aber...¡°, hebt Sam an, doch sein Bruder hakt ein: ?Was soll das hei?en, du wei?t es nicht?¡° ?Naja, du hast darauf bestanden, alles zu bezahlen, und ich hab keine Ahnung, welche Methode du verwendet hast!¡°, ruft Sam panisch aus, als eine kleine, bullige Figur unter einem schwarzen Regenschirm aus der T¨¹r tritt und auf den Impala zu huscht.
?Wie kommt es dann, dass ich mich nicht erinnere?¡°, schimpft Dean, doch da klopft es an der Scheibe. Dean versucht ruhig zu bleiben, w?hrend er das Fenster runter rollt und sein bestes ''Was-kann-ich-f¨¹r-Sie-tun-Wachtmeister?''-Gesicht aufsetzt, nur um ein breites L?cheln von einer kleinen, alten Dame in lila Strickjacke zu erhalten, die piepst: ?Ich wusste, ich kenn dieses Auto! Braucht ihr Jungs wieder eine Bleibe zum ¨¹bernachten? Die Wohnung steht leer m¨¹sst ihr wissen, ziemlich unber¨¹hrt. Wir kriegen ja einfach nicht mehr so vielen Besucher, und ihr Gentlemen wart so freundlich alles sauber zu hinterlassen. Das war so nett! Oh, sag Liebes, wo ist deine bessere H?lfte?¡° Sie l?sst die Augen durchs Auto wandern. Dean, das aufgesetzte L?cheln fest ins Gesicht getackert, wendet sich zu Sam und zischt: ?Wovon redet die?¡°, und Sam lehnt sich vor, um zu l¨¹gen: ??h, kommt sp?ter. Musste sich um, ?h... Familie k¨¹mmern!¡°
Die alte Dame sieht sie besorgt an und keucht: ?Oh weih. Ich hoffe, sie haben endlich eure Verbindung akzeptiert Liebes! Wirklich, jede Familie sollte stolz sein, dich als Schwiegersohn zu haben!¡° Dann wechselt sie zur¨¹ck in eine fr?hliche Stimmung und ohne Deans entsetzten Blick zu bemerken, f¨¹gt sie hinzu: ?¨¹brigens Liebes, du hast einige Dinge hier vergessen, letztes Mal wo ihr da wart, du frecher Schlingel! Ich hab die Kiste unter dem Bett gelassen, weil ich nicht wusste, ob ihr nochmal zur¨¹ck kommen w¨¹rdet. Mein lieber Ehemann wollte sie nicht unter seinem Dach haben. Er sagte: ''Nein Martha, lass sie dort, das ist nichts f¨¹r uns in unserem Alter!'' Und naja, ich kenne niemanden im Ort, der sonst Gebrauch f¨¹r die Sachen haben k?nnte. Aber ich denke mal, dass ist der Sinn der Sache, hihi! Ich hol euch jetzt die Schl¨¹ssel.¡°
Und so l?sst sie die beiden J?ger im Wagen sitzen, auf dessen Dach der Regen trommelt. Dean fixiert Sam mit weit aufgerissenen Augen, in denen in gro?en Leuchtbuchstaben ''WTF?'' geschrieben steht, aber Sam wendet sich besch?mt ab. Sie erhalten ihre Schl¨¹ssel und Sam dirigiert Dean zum Apartment. Sie sind beinahe da, als Dean sich entscheidet, seine Frage zu stellen: ?Also... ich bin verheiratet?¡° Sam zieht scharf die Luft ein, nickt dann jedoch nur. Dean schaut auf seinen Ring, reibt wieder mit dem Daumen dr¨¹ber und gibt zu: ?Wei?t du, ich hab mir schon gedacht, dass sowas passiert ist. Deshalb wollte ich zu Anfang nicht alleine schlafen, stimmt''s? Und warum es sich so gut anf¨¹hlt, dieses verdammte Ding zu tragen... Zu denken, da drau?en ist jemand, den es k¨¹mmert.¡° Sam beschlie?t das nicht zu kommentieren, und so kommen sie schweigend bei der Wohnung an.
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Die Br¨¹der gehen sich aus dem Weg und bleiben bei sich, bis... ?HEILIGE SCHEI?E!!! WAS IST DAS ALLES? WAS ZUM...¡°, h?rt Sam seinen Bruder aus seinem Zimmer schreien. Er beeilt sich ihm zu Hilfe zu kommen, und stoppt in der T¨¹r um sich einen ¨¹berblick zu machen. Dann bricht er in schallendes Gel?chter aus, als er auf die Objekte starrt, die ¨¹ber den ganzen Tisch verteilt sind. ?DAS IST NICHT WITZIG, SAM! DIE MEISTEN DAVON SIND F¨¹R... du wei?t schon... Analkram.¡°, jault Dean, aber Sam muss nur noch mehr lachen, als er den v?llig entgeisterten Gesichtsausdruck seines Bruders sieht, der den Berg Sexspielzeuge vor sich betrachtet. Ein leerer Karton liegt ihm zu F¨¹?en, und das ganze Zimmer riecht nach neuem Plastik von den verschiedenen Dildos, Buttplugs, Vibratoren und S-M-Artikeln, aber auch ein wenig nach Rosen und Vanille, wie die Massagekerzen die zwischen Gleitmittel, ?l und einer XXL-Kondombox raus gucken.
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Dean starrt immer noch auf den Stapel, die Augen angstvoll geweitet, beide H?nde an den Kopf gelegt, und fl¨¹stert: ?Verdammte Schei?e, was hatte Samantha vor mir an zu tun?¡° Sam schmunzelt und kann sich gerade noch stoppen zu sagen: ''Ich frag mich eher, was du vor hattest Cass an zu tun.'', und entgegnet schlicht: ?Jau, da h?ttest du alle H?nde voll zu tun gehabt... in jeder Hinsicht.¡° ?Sam?¡°, fragt Dean leise. ?Ja?¡°, fragt der. Dean, Augen weiter auf den Tisch gerichtet, geht langsam r¨¹ckw?rts zu seinem Bruder hin, umarmt ihn und sagt: ?Danke. F¨¹rs retten vor dieser Hexe. Kann... kann ich heut Nacht wieder bei dir schlafen?¡° Sam runzelt etwas die Stirn, aber entscheidet dann: ?Ja, geht klar.¡° ?Danke.¡°, haucht sein Bruder und er entgegnet: ?Keine Ursache.¡°
Da Sam nicht will, dass Dean die Wahrheit erf?hrt, schirmt er ihn vor den anderen Einwohnern ab, indem er am n?chsten Morgen Fr¨¹hst¨¹ck organisiert. Er ist ¨¹berrascht heraus zu finden, dass keine ihrer Zahlungen zur¨¹ck gezogen wurden, da alle immer noch freundlich und mitf¨¹hlend zu ihm sind. Er bekommt sogar gratis Donuts beim B?cker, als die B?ckerin ihm erz?hlt: ?Dein s¨¹?er Bruder und sein Mann haben wirklich der Lokalwirtschaft unseres St?dchens geholfen! Wir konnten ein paar unserer Schulden abbezahlen, dank dem Cateringauftrag! Ella, die Floristin, hat sich neue M?bel geholt! Und Jakob, der Goldschmied, er und Francis haben ihren ersten Urlaub seit zwanzig Jahren gemacht! Ach ja, und Cindy, das M?dchen aus der B¨¹cherei, sie und Nadia haben sich endlich bei ihren Familien geoutet! Du wei?t doch noch, Nadia, das M?del, das deine Haare in Ordnung gebracht hat vor der Zeremonie! Ach die Zwei sind so ein s¨¹?es Paar...¡°
Sie h?tte wohl ewig weiter geplappert, w?re da nicht ein weiterer Kunde rein gekommen, der Sam so die Chance zur Flucht gab. ''Mein Gott'', denkt er, ''wie hat Dean das alles bezahlt? Ich hoffe, er hat nicht unsere legalen R¨¹cklagen daf¨¹r verwendet... Verdammt! Naja, wenigstens mal ein Ort wo wir als Heilige in Erinnerung bleiben, und nicht als gesuchte Verbrecher...''. Zum Gl¨¹ck muss er keine gro?e ¨¹berzeugungsarbeit leisten, um Dean dazu zu bringen, direkt nach dem Fr¨¹hst¨¹ck wieder auf zu brechen. Er schreibt einen Zettel f¨¹r die Vermieterin, um zu erkl?ren, warum sie nicht bleiben konnten, und legt ihn auf die K¨¹chenzeile, zusammen mit dem Geld, was sie schuldig sind.
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Es f?ngt wieder an zu regnen, sodass Dean das Tempo drosselt, als sie auf der Stra?e aus der Stadt raus sind. Er gr¨¹belt wieder: ?Wei?t du Sam, es f¨¹hlt sich echt schr?g an, nicht zu wissen, was mit mir passiert ist! Ich meine, warum hab ich sie geheiratet? Und warum kann ihre Familie mich nicht leiden? Hat sie ¨¹berhaupt Familie?¡° Er sieht seinen Bruder verwirrt an, doch Sam rutscht nur unbehaglich in seine Sitz herum, wobei er Augenkontakt vermeidet. Und dann fragt Dean: ?¨¹brigens, was war Cass'' Rolle in a dem? Wie passt er da rein? Warum sollte Samantha angepisst wegen unseres Bundes sein, wenn sie mich doch heiraten konnte und... wahrscheinlich Dinge mit mir tun, die ich gar nicht wissen will! Ich meine, sie war in meinem Schlafzimmer und hat all diese... Sachen da gelassen. Und sie hat ihren Ring verloren, also muss irgendwas gewesen sein! Wie habt ihr Zwei mich da raus bekommen?¡° Sam ist es nun sehr unangenehm, er starrt aus dem Fenster und beobachtet die Landschaft, Felder, B?ume, eine einsame Bank...
Pl?tzlich tritt Dean in die Eisen und sie schlittern zu einem abrupten Halt, der Sam nach vorne wirft! ?Was zur H?lle, Dean?¡°, keift er, endlich seinen Bruder ansehend, doch er schreckt zur¨¹ck, als er den Blick sieht, den er hat. Dean wandert mit den Augen zwischen Sam und der Bank drau?en hin und her. Er atmet schwer, Schwei? bildet sich auf seiner Stirn, und seine Lippe beginnt zu zucken. ?Dean? Geht''s dir gut?¡°, forscht Sam nach. ?Nein. Samantha war nie das Problem, oder?¡°, gibt Dean zur¨¹ck. Er zieht seine Brieftasche raus, seine H?nde zittern. Er ?ffnet sie und l?sst den Ring in seine ge?ffnete Hand fallen. ?Ich hab ihn mir nie n?her angesehen! Aber es macht keinen Sinn, warum w¨¹rde Samantha ihren Ring zur¨¹ck lassen? Und warum lag er genau dort, wo Cass weinend verschwand? Wenn er mich grade gerettet hat? Das macht keinen Sinn! Verdammt, ich f¨¹hl mich wir der verfluchte Frodo!¡°, faselt er daher, wobei er den Ring mit zwei Fingern aufhebt, der kleine Diamant mit den Fl¨¹geln ihm zu gewandt. Und dann liest er laut vor: ?F¨¹r meinen Engel Castiel, auf Ewig Dein, Dean... Ich hab Cass geheiratet?¡°
Sams Herz schmerzt, als er die Qual sieht, in der sein Bruder wieder steckt, zitternd und so als k?nne er jeden Moment zu weinen anfangen. Er will ihn gerade tr?sten, als der heraus platzt: ?Warum hast du mir nichts gesagt!?! Was hab ich ihm sonst noch angetan?¡° Sam ist stutzig und stottert: ?Whoa-warte was? Ich... nun... du...¡° ?Wie ist das passiert? Was hab ich mit ihm gemacht? Kommt er deshalb nicht zur¨¹ck?¡°, wettert Dean weiter. ?Naja, ich... ich kann es dir ehrlich nicht sagen, Dean, ich war nicht die ganze Zeit bei euch!¡°, erkl?rt Sam, ?Es ist so, diese Samantha hat einen sehr starken Liebestrank gebraut, du hast ihn getrunken, und als du die Augen wieder auf gemacht hast, war Cass der Erste, den du gesehen hast, also hast du dich in ihn verliebt! Und seitdem musst er die ganze Zeit an deiner Seite bleiben, weil es dich umgebracht h?tte, dich zu verlassen! Als er das beim Anfang mal versucht hat, hast du angefangen dir die Pulsadern auf zu schneiden, weil du es nicht ertragen hast! Darum ist er bei dir geblieben und hat dich nicht aus den Augen verlassen, und als du versucht hast, ihn zu verf¨¹hren, hat er dir gesagt, dass ihr erst heiraten m¨¹sst...¡°
?ICH HAB WAS???¡°, br¨¹llt Dean panisch, aber Sam schreit: ?Siehst du, deshalb hab ich dir nichts gesagt, weil ich wusste, du w¨¹rdest ausflippen!¡° Er wappnet sich f¨¹r weitere Anschuldigungen, aber Dean beginnt blo? leise zu weinen. Er schaut weiterhin immer wieder nach drau?en auf die Bank, w?hrend der Regen weiter aufs Auto trommelt. Sam dreht sich um zu der Szene und fragt pl?tzlich: ?Warte, hast du dich an was erinnert? Ist das die Bank, wo ihr beide drei Stunden rum geknutscht habt... oh.¡° Er realisiert zu sp?t, dass er da was ausplaudert, was wahrscheinlich sehr peinlich f¨¹r seinen Bruder ist, und wirklich, Deans Augen werden noch gr??er, er muss durch den Mund atmen,und seine Stimme ist d¨¹nn als er fragt: ?Was? Ich hab ihn gezwungen mich zu k¨¹ssen? F-f¨¹r drei Stunden?¡°
?Naja, nicht ganz drei Stunden, erst wart ihr bei den Feldern spazieren, und dann habt ihr bei der Bank geredet, und dann ging es dir wieder schlechter, also waren es keine vollen drei Stunden.¡°, wiederholt Sam Castiels Worte, aber Dean ist immer noch ver?ngstigt: ?Was soll das hei?en, mir ging es schlechter? Was ist mit Cass, ich hab ihm doch sicher eine Heidenangst eingejagt! Ich... ich hab ihm weh getan, oder?¡° Sam runzelt die Stirn, um endlich zu zu geben: ?Ich wei? es nicht! Er wollte mir nicht alles erz?hlen, er sagte nur, als du wieder Fieber bekamst, hat er dir erlaubt ihn zu k¨¹ssen. Du warst so darauf versessen, ihm deine ''Liebe'' zu zeigen, dass es dich richtig aufgew¨¹hlt hat, wenn du nichts f¨¹r ihn tun konntest, wie kochen, oder putzen, oder ihm Blumen schenken, oder ihn knuddeln, oder fic... ich meine... du wei?t schon, tun was Liebende so tun! Deshalb hat er dir gesagt, ihr m¨¹sst erst heiraten, weil es dich davon abgehalten hat zu versuchen mit ihm... Sex zu haben.¡°
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Schuldgef眉hle
Dean war pl?tzlich sehr still geworden. Nach ein paar Minuten ?ffnet er die T¨¹r, steigt hinaus in den Regen und geht r¨¹ber zu der Bank. Dort steht er, sieht hinab auf das Holz, w?hrend seine Kleidung durchn?sst wird, und schiebt den Ring zur¨¹ck in seine Hosentasche. Er schlie?t seine Augen, ?ffnet sie wieder, geht einen weiteren Schritt auf die Bank zu. Und nun kann er Cass vor sich sehen, ganz deutlich, wie er unter ihm sitzt, zu ihm hoch sieht und weint. Er weinte vor ihm, und er hatte nichts dagegen getan! Nein, er war wahrscheinlich der Grund daf¨¹r. ''Ist das, wo ihr drei Stunden rum geknutscht habt?'' Oh Gott, was hatte er getan! Das muss sehr unangenehm f¨¹r seinen Freund gewesen sein. Und was, wenn das nicht die ganze Geschichte war? Drei Stunden, verdammt, das war genug Zeit um... Dinge zu tun, die er wirklich nicht mit einem Freund tun sollte! Besonders nicht mit Cass! Er war ein Engel, er war rein, er sollte nicht benutzt werden wie...
''Oh Cass, es tut mir leid!'', heult Dean und f¨¹hlt wie sein Herz bricht. Er kniet sich hin, genau in eine Pf¨¹tze, legt die Arme auf die Bank und vergr?bt seinen Kopf in ihnen und weint. Betet. Gestehet. Entschuldigt sich. Alles zusammen: ''Castiel, ich wei?, du hast mich gebeten dich nicht zu rufen, und jetzt wei? ich auch warum! Es tut mir so leid, Cass, es tut mir leid, dass du all diese Dinge durch machen musstest, es tut mir leid, was ich dir angetan habe, es tut mir leid, dass du so leiden musstest, und es tut mir leid, dass ich dich zum Weinen gebracht habe! Ich kann mich immer noch nicht erinnern, was ich wirklich getan habe, und Sam wei? es nicht, aber ich wette es war schrecklich, weil du fort gegangen bist und jetzt vermisse ich dich so sehr... Sorry, sorry, ich sollte nicht selbsts¨¹chtig sein, du hast wahrscheinlich so viel Schmerz in dir, von dem was ich dir angetan hab. Ich wei? es wirklich nicht, ich kann mich nicht erinnern, aber ich will mich so sehr entschuldigen! Cass, wenn du mir je verzeihen kannst, bitte komm zur¨¹ck! Ich schw?re, ich werde dich nie mehr anfassen, du musst nicht mal in meine N?he kommen, aber ich will einfach wissen, das du okay bist! Es tut mir leid, bitte komm zur¨¹ck!''
W?hrend er dies denkt, f¨¹hlt Dean wie sein Herz von einer dunklen Leere ergriffen wird, die ihn bis ins Mark frieren l?sst. Er sp¨¹rt so viel Pein, so viel Verlust, und einen brennenden Schmerz in seiner Wirbels?ule. Dann auf einmal ist das Gef¨¹hl verschwunden, und W?rme breitet sich in seinem K?rper aus, dr?ngt die K?lte des Regens und den Schmerz in seiner Brust zur¨¹ck. Die Bank ist nicht mehr hart und feucht, sondern weich wie ein Kissen und trocken. Und warm. Und uneben? Dean will schon die Augen ?ffnen, als er eine Hand sp¨¹rt, die ¨¹ber sein feuchtes Haar streichelt, und er zuckt verschreckt zur¨¹ck. Er schaut auf und da ist Castiel, der echte Castiel, nicht nur eine Erinnerung. Sitzt auf der Bank, wird vom Regen durchtr?nkt und schenkt ihm ein leichtes L?cheln, wobei seine Hand noch ¨¹ber seinem Scho? schwebt.
?Cass!¡°, ruft er aus, ¨¹berrascht, doch gl¨¹cklich, ein kurzes Lachen entf?hrt seiner Kehle. Aber dann kommen die Schuldgef¨¹hle wieder, und er sieht zu Boden, wobei er versucht Abstand zum Engel zu halten. Er kniet noch immer in der Pf¨¹tze, und ohne ihn an zu sehen sagt er: ?Cass, es tut mir leid, was passiert ist, ich werd''s nie wieder tun, ich schw?re!¡° Die Hand des Engels sinkt und er antwortet leise: ?Ja. Ich wei?. Ich wei?, du w¨¹rdest das nie wieder tun...¡° Dean ist so voller Reue, dass er nicht den traurigen Unterton in Castiels Stimme bemerkt. Immer noch runter schauend erkl?rt er: ?Ich w¨¹nschte, ich k?nnte es wieder gut machen.¡° Aber dann rei?t er den Kopf hoch, und w?hrend er mit seinen eigenen, verheulten Augen Cass ins Gesicht starrt, bohrt er nach: ?Hat es weh getan?¡° Als Castiel darauf verwirrt eine Augenbraue anhebt, f¨¹gt er schnell hinzu: ?Hat es weh getan, als... wir hier waren... diese drei Stunden? Hat es weh getan?¡° Hier muss Castiel sich abwenden und im Aufstehen antwortet er d¨¹ster: ?Es war nicht deine Schuld. Und es ist okay. Andere Dinge haben mir viel mehr weh getan.¡° ?Es tut mir so leid, Cass! Es tut mir leid, dass ich dir das angetan habe!¡°, wiederholt Dean, ebenfalls aufstehend, wobei er sehr darauf bedacht ist, die Distanz zu wahren, obwohl er nichts lieber tun w¨¹rde, als seinen Freund in den Arm zu nehmen und zu tr?sten.
?H?rst du endlich auf, dich zu entschuldigen!? Ich hab gesagt es ist gut. Diese drei Stunden waren nicht das Problem!¡°, braust der Engel pl?tzlich auf. Dean stolpert zur¨¹ck und fragt ?ngstlich: ?Oh Gott... sag nicht, ich hab noch Schlimmeres angestellt! Hab ich...¡° ?NEIN!¡°, schreit Cass nun durch den str?menden Regen, vollkommen durchn?sst. Dean sieht ihn an mit unsicherem Blick, die Tr?nen fort gewaschen, doch seine Schuldgef¨¹hle lasten noch schwer auf ihm. Da stellt sich Cass nah vor ihn und erkl?rt mit gequ?lter Miene: ?Es waren die dreieinhalb Wochen, die mir weh getan haben. Dein St?ndiges: ''Cass ich liebe dich, Cass ich liebe dich, ich kann nicht ohne dich sein, mein S¨¹?er, mein Liebling, mein Baby, mein Liebster, mein... mein Engel!'' Dass du mich angesehen hast, als w?re ich die Sonne und die Sterne, angefangen hast zu weinen, wann immer du dachtest ich bin sauer auf dich, dass du eifers¨¹chtig auf Sam wurdest, verdammt noch eins, wenn er es nur gewagt hat mal ne Minute mit mir zu reden! Das tat weh! Das war furchtbar, all diese unechte Zuneigung, diese unechten Gef¨¹hle, diese unechte Liebe, das tat weh, weil es mir gezeigt hat, dass das... dass das was ist, was nie passieren w¨¹rde! Das es nie real sein w¨¹rde. Das tat weh!¡°
Castiel war lauter und lauter geworden, gestikulierte wild mit den H?nden, sodass Dean erschrocken zur¨¹ck weichen musste. Verbl¨¹fft plappert er drauf los: ?Aber... du hast geweint! Ich erinnere mich. Und Sam sagte, ich hab dich gezwungen, mich zu k¨¹ssen...¡° ?Ja.¡°, gibt Cass zur¨¹ck, doch als die Fragezeichen ¨¹ber Deans Kopf weiter zunehmen, gibt er matt zu: ?Wie gesagt, das war nicht das Problem. Ehrlich gesagt, diese drei Stunden waren das einzige Mal, dass ich ¨¹berhaupt ann?hernd gl¨¹cklich war.¡° Er tritt noch n?her an Dean heran, und dieses Mal sind es seine Augen, die sehns¨¹chtig auf dem J?ger ruhen, als er zu gibt: ?Du kapierst es immer noch nicht, oder Dean? Als... Als es dir wieder schlechter ging, wollte ich dir eigentlich nur helfen, aber als du mich dann so gek¨¹sst hast... Ich hab aufgeh?rt nach zu denken. Ich hab mich nicht mehr gesorgt. Ich hab pl?tzlich nur noch... gef¨¹hlt. Ich f¨¹hlte mich... geliebt. Es war mir egal, dass es nicht echt war, ich war so gl¨¹cklich, ich... ich konnte endlich verstehen, warum ihr Sterblichen bereit seid, f¨¹r sowas zu t?ten und zu sterben. Als es vorbei und ich wieder bei Sinnen war, und kurz davor stand vor Scham zu sterben, da hast du echt gute Worte gefunden, um zu beschreiben, wie es sich angef¨¹hlt hatte. Du sagtest: ''Du bist wirklich mein Engel! Du hast mich in den Himmel getragen und sicher wieder zur Erde gebracht! Dankesch?n!'' Und ich hab mich schuldig gef¨¹hlt, weil ich so sehr wollte, dass du es ernst meinst! Weil ich dich wirklich... liebe.¡°
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Dean starrt Cass an, und Cass starrt Dean an. Es donnert in der Ferne von dem Gewitter, was zu ihnen zieht, und es wird dunkler, aber die beiden mustern einander, ¨¹berw?ltigt, unsicher was sie tun sollen. Dann beschlie?t Castiel, dass er besser nichts gesagt h?tte, und will verschwinden, aber in der Sekunde ergreift Dean seinen Arm und schreit: ?Nein!¡° Castiels Augen werden gro? und Dean l?sst wieder los, aber er dr?ngt ihn: ?Bitte, verlass mich nicht wieder Engel!¡° Und als Cass sich dann nicht bewegt, greift Dean nach seiner Schulter, dr¨¹ckt sie, sodass etwas Wasser durch seine Finger rinnt, um dann zu flehen: ?Geh nicht. Bitte. Cass ich brauche dich. Bitte komm mit mir mit.¡° Es herrscht zun?chst Stille. Dann jedoch haucht der Engel leise: ?Okay.¡°
Und er zuckt nicht mal zusammen, als Dean seine Hand nimmt, und ihn sanft mit sich zum Auto zieht. Er bleibt still, als er die T¨¹r ?ffnet und Cass hinten einsteigen l?sst, und sagt immer noch nichts, als er statt los zu lassen sich mit ihm nach hinten setzt. Sam, der sie die ganze Zeit nicht gest?rt hat, als sie im Regen standen um zu reden, ist nun perplex bei dem Anblick und muss fragen: ?Ist alles wieder okay zwischen euch?¡° ?Hmm. K?nntest du bitte fahren, Sam?¡°, antwortet Dean, ohne Cass los zu lassen, weder mit seinen Augen, noch mit seiner Hand. Cass scheint selbst unf?hig, den Blick vom J?ger ab zu wenden, als zuckt Sam mit den Achseln, rutscht r¨¹ber auf den Fahrersitz und startet den Wagen wieder. Dann ist es einige Minuten still, man h?rt nur den Regen und das nahende Gewitter, ¨¹ber das Summen des Impala.
Schlie?lich merkt Castiel an: ?Dean? Ich werd nicht pl?tzlich verschwinden, wenn du los l?sst!¡° Der andere blinzelt, bevor er zur¨¹ck gibt: ?M?chtest du, dass ich aufh?re?¡° ?Nun, nicht wirklich. Aber ich denke, du solltest versuchen dich abzutrocknen, ehe du dich erk?ltest.¡°, antwortet Cass. ?Du bist auch vollkommen nass!¡°, merkt Dean an, sodass sich nun Sam einschaltet: ?Ja, ihr zwei solltet die nassen Klamotten los werden, ihr seid nicht grad nett zu den Sitzen, wisst ihr!¡° Cass schaut zu ihm r¨¹ber, kommt dann wieder zu Dean und bemerkt err?tend: ?Aber dann m¨¹ssen wir sie ausziehen.¡° Er wird etwas nerv?s, aber Dean dr¨¹ckt ihm aufmunternd die Hand und brummt: ?Ich kann weg gucken, wenn du willst.¡°
Castiel sch¨¹ttelt jedoch den Kopf, und so beginnen sie, die Oberbekleidung aus zu ziehen, wie die Jacke, Mantel, Shirts und Krawatte Gleich danach nimmt Dean sofort wieder Castiel Hand. Dann f?ngt er an sich mit der freien Hand die Schuhe aus zu ziehen, tritt sie ab, rollt die Socken runter und wandert hoch um seinen G¨¹rtel zu ?ffnen, doch er stoppt um Cass besorgt an zu sehen und stellt klar: ?Ich kann sie an lassen, wenn du willst.¡° Cass beschlie?t einen Witz zu versuchen und erwidert: ?Um mir den Genuss deiner sch?nen Beine vor zu enthalten? Auf keinen Fall!¡° Dies l?sst alle inne halten, und Castiel f?ngt an sich unwohl zu f¨¹hlen, aber dann beginnt Dean zu lachen und kichert: ?Wow, Cass, du, du bist... du bist gnadenlos, Baby!¡° Cass hatte ebenfalls begonnen zu schmunzeln, ist dann jedoch sofort wieder ernst, und diese Mal ist es Sam, der auf die Bremse tritt, um sich zu den beiden um zu drehen und zu br¨¹llen: ?Okay, was zum Teufel geht zwischen euch vor? Von dir wusste ich ja, aber du? Was zur H?lle, Dean?¡°
Er schaut von Cass zu Dean, aber beide M?nner geben ihm einen hilflosen Blick, um dann gleichzeitig zu reden an zu fangen. Cass fragt: ?Was meinst du damit, du wusstest es?¡° Dean meint: ?Ich hab blo? ne witzige Bemerkung gemacht!¡° Cass bekr?ftigt: ?Ich hab dir nie irgendwas erz?hlt!¡°, w?hrend Dean behauptet: ?Und ¨¹berhaupt, was soll''s, er ist mein Ehemann, oder?¡° Jetzt starren Castiel und Sam beide mit Sorge Dean an, und Cass versucht sich aus seinem Griff zu l?sen, doch Dean sieht runter auf ihre verbundenen H?nde, realisiert etwas und holt den Ring aus seiner Tasche. Er sieht den Engel an, atmet tief ein und fragt: ?Cass, du hast etwas in meinem Zimmer verloren, als du verschwunden bist. M?chtest du es wieder haben? Denn, wenn ja, w¨¹rde mich das sehr gl¨¹cklich machen!¡°
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Die anderen beiden starren ihn noch besorgter an, und Cass, der sich langsam verraten f¨¹hlt, gr¨¹belt: ?Vielleicht ist der Zauber nicht komplett gebrochen worden... Ich h?tte nicht wieder kommen sollen.¡° Als er das h?rt, bekommt Dean Angst, dann Wut. Doch er schlie?t blo? die Augen, dr¨¹ckt Castiels Hand erneut und fragt ganz ruhig: ?Sam, hab ich mich wieder selbst verletzt, nachdem Cass verschwunden ist?¡° ?Nein.¡°, antwortet der, und Dean f?hrt fort: ?Hab ich dar¨¹ber gesprochen, dass ich ihn vermisse?¡° Sein Bruder versucht zu erkl?ren: ?Nicht viel, nein. Obwohl du ihn vermisst...¡°, doch wird unterbrochen: ?Hab ich irgendwie seltsam auf dich gewirkt, oder war ich noch in der Lage, dass zu tun, was wir tun: D?monen den Arsch aufrei?en?!¡° Sam gibt zu: ?Naja... Es war beides irgendwie... ich meine, du hast immer noch Fr¨¹hst¨¹ck gemacht, und aufger?umt, und du konntest zu Anfang nicht allein schlafen, und du hast den Ring behalten, um damit M?dels ab zu wimmeln, was echt schr?g war, aber sonst... Es war so wie die anderen Male, wenn Cass weg war: Du tust dein Bestes, aber du... vermisst ihn... eigentlich sofort! Whoa, warte!¡°
Dean ?ffnet wieder die Augen, sieht Cass lange an und sagt: ?Vielleicht ist es kein Zauber. Vielleicht hab ich einfach endlich was kapiert. Ich will nicht, dass du wieder weg bist! Ich will dich hier haben, an meiner Seite. Ich will wissen, dass du okay bist. Ich will mit dir reden k?nnen. Und dich zum Lachen bringen. Und dich fest halten, wenn du traurig bist. Ich will einfach f¨¹r dich da sein. Und wenn das schr?g ist, dann will ich nicht normal sein!¡° Castiel sieht aus, als sei er wieder den Tr?nen nahe, Sams Augen werden immer gr??er und seine Kinnlade f?llt runter, als mehr und mehr Puzzlest¨¹cke an ihren Platz fallen, und Dean h?lt erneut den Ring hoch, um vor zu schlagen: ?Was meinst''e Cass? Lust mit mir zusammen schr?g zu sein?¡° Und als der Engel das Gesicht zu einem Grinsen verzieht, um endlich zu nicken, steckt Dean ihm wieder den Ring an den Finger, um seine Hand dann mit beiden H?nden zu halten, w?hrend sich auch bei ihm Tr?nen sammeln.
?Tja, ich sch?tze mal, du darfst die Braut jetzt k¨¹ssen!¡°, bemerkt Sam trocken, dreht sich um und startet das Auto erneut. Als der Motor aufheult f¨¹gt er an: ?Aber macht es euch da nicht zu gem¨¹tlich, ja? Ich will nicht, dass uns die Autobahnpolizei anh?lt, weil ihr beiden es auf dem R¨¹cksitz treibt!¡° Doch die zwei ignorieren ihn. Cass ist zu besch?ftigt damit, zu f¨¹hlen wie sein Herz vor Freude explodiert, und Dean betrachtet seinen Freund eindringlich, ¨¹bers ganze Gesicht strahlend. Sp?ter ziehen die beiden doch noch endlich die Hosen aus, kuscheln sich unter einer Decke zusammen, und Castiel, gegen Deans warme Brust gedr¨¹ckt, h?rt sein Herz f¨¹r ihn schlagen und fragt sich zum ersten Mal, ob Engel vor Gl¨¹ck sterben k?nnen.
? Ende ?
Epilog: Engelsex
?Verdammt. Manchmal ist Sam echt ein richtiges Mistst¨¹ck!¡°, flucht Dean. Sobald sie in einer neuen Stadt ein Motel gefunden hatten, hatte Dean die Gelegenheit ergriffen, um zu duschen, und steht nun am Tisch, ein Handtuch um die H¨¹ften, und sucht in seiner Sporttasche herum. Cass sieht ihn mit erhobener Augenbraue an und sein Angetrauter erkl?rt: ?Da war ein Karton mit... Sachen, in der Wohnung in der wir in Green Garden ¨¹bernachtet haben. Ich wollte sie nicht, aber anscheinend denkt Sam, ich soll sie behalten, weil er sie in eine meiner Taschen getan hat. Jetzt muss ich... mich durch sie durch w¨¹hlen, um an meine Klamotten zu kommen.¡°
Dean wird vor Scham schon wieder rot, als Castiel auf einmal neben ihm steht und fragt: ?Was f¨¹r Sachen?¡° ?HAH!! Schleich dich nicht so an mich an! Und GUCK DA NICHT REIN!¡°, schreit Dean panisch, als der Engel in die Tasche greift. ?Wof¨¹r ist das denn?¡°, murmelt er ratlos, wobei er etwas hoch h?lt, was wie ein starrer Wasserballon mit T¨¹lle aussieht. Der ist noch in einer Plastikt¨¹te mit Aufdruck eingepackt, also liest er, wird langsam rot, und gibt ihn still weiter an Dean. Der J?ger nimmt die T¨¹te und liest: ''Anal prep balloon. F¨¹r Wasser oder Gleitgel, zur Vorbereitung f¨¹r den sauberen Analspa?.'' Er f¨¹hlt wie seine Ohren hei? werden, und wei? nicht wo er hin sehen soll, als er h?rt wie Castiel erneut in der Tasche w¨¹hlt. Zu seinem Schrecken zieht er zwei weitere, eher eindeutige, Dinge heraus: Handschellen, und einen Gummiknebel, der auf einer Seite einem kleinen Phallus gleicht. Zun?chst sieht Cass v?llig verst?rt aus, doch dann beginnt er zu lachen, wobei er mehr und mehr hysterisch wird.
Dean stimmt peinlich ber¨¹hrt ein, und es l?st etwas die Spannung, bis Castiel kichert: ?Du wei... Du wei?t schon, dass du das f¨¹r dich selbst gekauft hast?¡° ?Was? Nein! Ich, warum, ich... Nein, wieso w¨¹rde ich sowas kaufen? Und dann auch noch f¨¹r mich?¡°, schnappt Dean schockiert nach Luft. ?Naja, weder Sam, noch ich haben die gekauft, also musst du es gewesen sein, als du ¨¹ber Wege nachgedacht hast, mich zu... naja eben... befriedigen.¡°, erkl?rt Cass, ohne ihn an zu sehen. ?Und wieso sind die dann f¨¹r mich?¡°, fragt der J?ger. Cass w¨¹hlt wieder in der Tasche und murmelt: ?Weil ich da jederzeit raus k?nnte, wenn ich wollte, also wozu die M¨¹he?¡°, und er gr?bt eine Analkette aus, besieht sie sich verwirrt und meint: ?Tja, das ist mal ein h?ssliches Armband.¡° Dean schiebt ihn beiseite und schlie?t die Tasche, bevor er noch verst?rendere Sachen ausgr?bt, und ruft aus: ?Sch?n, dann eben keine Klamotten f¨¹r mich. Wei?t du, du kannst auch echt gemein sein Cass! Wenigstens kannst du deine Lieblingssachen anziehen, weil du sie einfach trocken ''w¨¹nschen'' kannst!¡°
?Hey, ich hab nicht gesagt, dass du nackt bleiben musst, ich war nur neugierig, was du dir ausgedacht hattest, als du mich noch...¡°, Castiel l?sst seine Stimme abbrechen und die Augen umher wandern. Es ist eine pl?tzliche Traurigkeit in seinen Worten und so reagiert Dean direkt: ?Was meinst du, ''als ich dich noch''? Als ich dich noch, was?¡° ?Als du mich noch gewollt hast!¡°, bricht Cass mit einem Mal hervor, wobei seine Stimme vor Bitterkeit widerhallt. Dean zieht die Stirn kraus und fragt: ?Warum sagst du sowas? Cass, nat¨¹rlich will ich dich noch! Ich hab dir den Ring gegeben, weil... ich dich liebe!¡°
Castiel entspannt sich, weigert sich jedoch weiter, Dean an zu sehen, als er erkl?rt: ?Ja. Du liebst mich. Und das ist so wundervoll. Es ist mehr, als ich je verlangen kann. Tut mir leid, ich wei? nicht, was mit mir los ist, warum es mich ¨¹berhaupt interessieren sollte... Solange du mich einfach liebst, sollte mir das gen¨¹gen.¡° Er versucht ein L?cheln auf zu setzen, aber sein Herz flattert, als er die breiten Schultern und straffen Bauchmuskeln seines ''jetzt-wieder'' Ehemanns ansieht und er f¨¹gt hinzu: ?Sieh dich blo? an. So wundersch?n. Und du liebst mich! Dich halten zu k?nnen, sollte mehr als genug sein!¡° Er beginnt auf den J?ger zu zu gehen, doch als er ihn erreicht, r?uspert sich Dean, um zu sagen: ?Errm, wei?t du... Eigentlich wollte ich diese Beziehung nicht l?nger platonisch halten!¡°
Cass blinzelt verwirrt und gibt zu bedenken: ?Aber meine H¨¹lle ist m?nnlich! Und so weit ich wei?, bist du hetero. Also, warum sollte dir mein K?rper gefallen?¡° Dean mustert ihn von Kopf bis Fu?, um den Blick wieder auf seine Augen zu richten und klar zu stellen: ?Weil er deiner ist! Weil ich dich brauche, und vermisse, und dich will! DICH! Ich mein, klar, das wird mal was anderes sein und ne Umstellung f¨¹r mich. Aber ich liebe dich und ich will es dir auch zeigen.¡° Und so lehnt er sich vor, um den Engel sanft auf die Lippen zu k¨¹ssen. Sobald sich Castiel dem Kuss hin gibt, umarmt er ihn, h?lt ihn fest, l?sst seine H?nde ¨¹ber seinen K?rper wandern und durch seine Haare streicheln. Cass erwidert vorsichtig die Ber¨¹hrungen, w?hrend sie den Kuss vertiefen, dann greift er mit einer Hand nach etwas, was das Klirren von Metall ausl?st.
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Unvermittelt fesselt Castiel Dean die H?nde mit den Handschellen auf den R¨¹cken, wirft den J?ger aufs Bett und klettert hinterher. Dean ruft ¨¹berrascht aus: ?Whoa, was, h?? Seit wann bist du denn so, so, rattig?¡° Cass, der all seine Klamotten bis auf die Unterhose fort w¨¹nscht, krabbelt ihm auf den Scho?, und schnauft: ?Seit gerade eben. Als mir aufging, dass mich nichts davon abh?lt. Als ich gesehen hab, was f¨¹r Zeug du besorgt hast, weil du mich begl¨¹cken wolltest, und jetzt sagst du, du willst mich immer noch und ich... ich hab vorher zwar nicht viel daran gedacht, aber es ist mir schon in den Sinn gekommen, und jetzt will ich es einfach so sehr! Dich nackt zu sehen, deinen K?rper zu riechen, all diese Anspannung in dir, weil ich die Sachen gesehen hab... Ich will dich grad so sehr Dean!¡°
Und damit beginnt er sich an seinem Schritt zu reiben, die Hand in den Haaren, um den J?ger f¨¹r einen langen Kuss an sich zu ziehen. Schon nach ein paar Minuten sind ihre Schw?nze beide steinhart, und Dean muss nach Luft schnappen, w?hrend er weiter versucht, sich mit der H¨¹fte an Cass zu reiben. In dem Moment eliminiert der Engel auch seine Unterw?sche und zieht an dem Handtuch, dass immer noch Deans Lenden bedeckt, wobei er den Kuss unterbricht. Dean fleht: ?Ich will dich anfassen! Bitte, mach mich los, ich will dich auch ber¨¹hren!¡°, und er scheppert mit den Handschellen, w?hrend sich Cass auf seinem Scho? zur¨¹ck lehnt und auf ihre aneinander geschmiegten Erektionen runter blickt, Deans Eichel schon ganz nass vor Lust. Doch Cass gibt ihm nur ein frivoles L?cheln und sinniert: ?Sp?ter. Ich will erst noch ein bisschen mit dir spielen. Als wir... geheiratet haben, hast du mir versprochen ganz leicht mit mir an zu fangen, weil ich keine Erfahrung habe, aber wie ich sehe bist du schon auf hart!¡°
Dies l?sst Dean inne halten und seine Worte ¨¹berdenken, w?hrend Cass immer noch fasziniert das pulsierende Fleisch betrachtet. ?Du hattest noch nie Sex?¡°, fragt Dean ungl?ubig. Da nimmt Castiel je ein Glied in die Hand und beginnt zu wichsen, worauf beide aufst?hnen m¨¹ssen. Er lernt schnell, dass dies nicht die effektivste Methode ist, also fasst er beide H?nde zusammen und reibt sie gemeinsam in einer Bewegung hoch und runter, geschmeidig aber fest. Dean schlie?t die Augen und beginnt laut zu zischen und zu st?hnen: ?Oh Cass, Cass, Baby, ohhh. Oh ja. Yeah, ber¨¹hr mich, Baby, oohhh.¡°, um dann mit Dirty Talk weiter zu machen, ?Oh, ich will in dir drin sein, Cass, ich will dich um mich sp¨¹ren! Ah, ich will dich penetrieren, ich will...¡°
Auf einmal steht Castiel auf und geht, worauf Dean entschuldigend stottert: ?Eh-hey, warte, sorry Cass, hab ich was Falsches gesagt? Bitte geh nicht weg!¡° Aber der Engel ist schon zur¨¹ck, mit einer Tube Gleitgel, die er ?ffnet um sich etwas in die Hand zu spritzen und zu grinsen: ?Du willst in mir drin sein? Das kann ich arrangieren!¡° ?Oh. Wow, du bist ja echt ei-heifrig!¡°, quietscht der J?ger, als das kalte Gel auf seinen hei?en Penis trifft. Dann nimmt Castiel noch einen Spritzer und l?sst seine Hand runter, hinter seine Hoden wandern, wodurch ein paar Glitschger?usche entstehen, als er so viel Gel wie m?glich in sein enges Loch reibt. Er japst und st?hnt, womit er Dean verr¨¹ckt macht, der sich vorstellt, dass er sich gerade da ber¨¹hrt, wohin ihm sein harter Schwanz gleich folgen wird.
Dann setzt sich der Engel gerade auf, verweilt etwas ¨¹ber dem harten Stab des J?gers, richtet sich aus, sodass er auf sein Schlagloch zielt, und f?ngt dann an, sich langsam auf ihn herab zu lassen. W?hrend er versucht seinem Freund weiter ins Gesicht zu sehen, das zugleich Zeichen von Freude, Schmerz, Angst und Lust zeigt, beginnt Dean beinahe sofort zu fluchen und zu ?chzen: ?Fuck, ohh fuck, oh Gott! Oh. Nein, neiiin!¡° Castiel sieht ihn besorgt an und stoppt auf halben Weg runter, passt seine Position neu an, um ihn an beiden Schultern zu greifen, die rechte Hand noch klebrig vom Gel. ?Was ist denn, D?¡°, fragt er. ?Oh fuck Cass, echt jetzt? Das f¨¹hlt sich so verdammt gut an!¡°, entgegnet der J?ger, und streckt Kopf und Zunge vor, um ¨¹ber seine Brust zu lecken, weil er ihn nicht mit seinen H?nden streicheln kann. ?Hach, du bist so eng, so hei? und eng... tu ich dir nicht weh? Ich meine, ich w-will dir nicht weh tun, aber Gott, das f¨¹hlt sich so gut an, so oouh, oouhh, ha, he.¡°, jault Dean, ?Oh Cass, du bist so fest verkrampft, ist es okay? Bist du okay? Oh fuck, wenn du noch tiefer gehst, dann komme ich jetzt sofort!¡° Er muss sich wirklich zur¨¹ck halten, um nicht seine H¨¹ften nach oben zu stemmen und tiefer in Castiels Anus zu sto?en.
Aber der Engel zeigt ihm ein dreckiges Grinsen und fl¨¹stert in sein Ohr: ?Oh, aber ich will ja, dass du kommst! Schie? los!¡° Und damit l?sst er sich komplett auf sein hei?es Rohr herab, zieht wieder hoch, um noch tiefer nach unten zu sto?en, sodass sein Freund ihn warnt: ?Oh, Cass, Cass, oh Baby, nein, Cass, ich kann nicht, ich kann''s nicht mehr aufhalten!¡° Doch Castiel macht es nochmal, und noch ein Mal, worauf Dean schreit: ?Ooh, ooh, Cass, Cass, nicht, du bist so eng, ich komme gleich, ich komme gleich in deinen hei?en, engen Aaahh, CAAAASSSSS!!!¡° Unf?hig sich noch zur¨¹ck zu halten zerrt Dean an seinen Handschellen und zuckt mit den Beinen, als er sp¨¹rt, wie er seinen Samen in Castiel schie?t. Seine Augen sind geschlossen und sein Kopf zur¨¹ck gelehnt, der Mund weit ge?ffnet, um tief nach Luft zu schnappen.
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Als der J?ger endlich die Augen ?ffnet, um seinen Freund entschuldigend an zu sehen, ist er ¨¹berrascht, dass der ihn stolz und zufrieden anl?chelt. Dean schaut schnell hinab auf seinen Scho?, aber es gibt keine Anzeichen daf¨¹r, dass Cass einen H?hepunkt hatte. Dennoch sieht er sehr zufrieden mit sich aus, als er prahlt: ?Wow. Das muss ja ein Rekord in Geschwindigkeit sein! Und ich hab''s sogar gesp¨¹rt! Ich konnte richtig f¨¹hlen, wie du in mir gezuckt hast, als du gekommen bist. Wow.¡° Dann lehnt er sich f¨¹r einen weiteren Kuss nach vorne. Dean f¨¹hlt, wie ihm der Schwei? ¨¹ber die Brust und von der Stirn rinnt, w?hrend er seinen Liebsten sachte zur¨¹ck k¨¹sst. Dann sieht er ihm tief in seine wundersch?nen Augen und gesteht: ?Tut mir leid, dass du keine Chance hattest zu kommen. Ich wollte es ja zur¨¹ck halten, aber es f¨¹hlt sich einfach so verdammt gut in dir an!¡°
Castiel sieht ihn schr?g an und fragt: ?Und? Warum soll ich meine Chance nicht noch kriegen? Immerhin, willst du nicht, dass ich das Gleiche ¨¹ber dich sage?¡° Deans Augen werden gro?, als ihn die Erkenntnis trifft und er stottert: ?Oh. O-okay, ?hm, naja... ich hab sowas noch nie gemacht...¡° ?Macht nichts, ich auch nicht.¡°, versichert ihm der Seraph, doch er schie?t ihm blo? einen gespielt w¨¹tenden Blick zu und zankt: ?Du bist ziemlich von dir eingenommen, wenn du rollig bist, was?¡° ?Nun, genau genommen wurde ich eben von DIR eingenommen!¡°, gibt der Engel direkt zur¨¹ck, steht endlich mit einem Grinsen von ihm auf, wobei er ein schmatzendes Ger?usch macht, als der Penis den After verl?sst, und Gel und Sperma ¨¹ber seinen Scho? kleckert. Dean ist das sehr peinlich, aber er ist immer noch etwas spitz, darum streckt er einfach beleidigt die Zunge raus und zuckt nicht mal, als sie von ihm gek¨¹sst wird.
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Castiel ?ffnet endlich die Handschellen und massiert die roten Striemen, die das Metall an seinen Handgelenken hinterlassen hat. ?Du musst die nicht heilen, es geht schon.¡°, meint Dean, ?Besser du sparst deine Kr?fte. Du wirst sie wahrscheinlich brauchen. Ich vielleicht auch. Hrrhrrmm, willst du mich auf allen Vieren?¡° Als Cass die Sorge in seinem Gesicht sieht, erkl?rt er: ?H?r mal Dean, wenn du nicht m?chtest, ich muss nicht...¡° ?Nein, schon in Ordnung. Ich kann auch Bottom sein, solange es mit dir ist!¡°, antwortet er sch¨¹chtern. Cass denkt einen Moment nach, dann hebt er eine Hand an den Mund, um ein Schluchzen zu unterdr¨¹cken. Dean spannt sich direkt an, denkt etwas stimmt nicht, aber Cass l?chelt ihn an und stellt klar: ?Mir geht¡¯s gut, es ist nur... Ich war mir nicht sicher, was es bedeutet. Wei?t du, ich hab was Blaues zu unserer Hochzeit getragen, also hat Sam gewitzelt, ich w?r die Braut und sp?ter, als wir allein waren und du mit mir... Sex haben wolltest, hab ich dir davon erz?hlt, und du hast gefragt, ob ich dann auch Bottom sein will. Und ich sagte: Ist mir egal. Solange es mit dir ist, ist es gut. Und du meintest dann, du f¨¹hlst dich geehrt, dass ich dir vertraue. Also... Danke, dass du mir auch vertraust!¡°
Dean err?tet leicht, doch dann hat er einen pl?tzlichen Gedanken und er fragt: ?Cass? Ist es wirklich in Ordnung? Ich meine, hab ich dich damit nicht ruiniert?¡° Der Engel sieht ihn fragend an und brummt: ?Nein, wie solltest du?¡° Dean windet sich: ?Naja, nur... Wird Gott nicht angepisst sein, wenn er es raus findet? Ich meine, du bist rein! Du bist ein Engel, du solltest nicht...¡° ?Was sollte ich nicht? Gl¨¹cklich sein?¡°, grummelt Cass, was Dean ¨¹berrumpelt: ?Nein, nein, nicht...¡° ?Und ¨¹berhaupt, das hat dich nie interessiert, als du mit Engeln geflirtet hast, die weibliche H¨¹llen hatten! Warum glaubst du, du w¨¹rdest mich beschmutzen? Denn, falls es dir entgangen ist: Gott ist es egal, ob du schwul bist! Er hat dich gemacht und er liebt dich so, wie du bist!¡°, erkl?rt der Engel. Dean rudert zur¨¹ck: ?Sorry Cass, es ist nur... Du bist ein Seraph, und du bist ihm wichtig, und Engel machen sowas normalerweise nicht. Ich meine, keine der anderen hat mein Angebot je angenommen, erinnerst du dich? Ich dachte es ist, weil ihr irgendeinen Kodex habt, wei?t du, da D?monen Sex benutzen, um Leute zu manipulieren, ich dachte es ist verboten. Ich wollte dich nicht beleidigen, ich mach mir nur Sorgen, weil wenn Gott sauer auf uns ist, dann... nimmt er dich vielleicht weg von mir. Und das k?nnte ich nicht ertragen!¡°
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Der Engel muss l?cheln, als sich erinnert, wie sehr Deans Gedanken seinen eigenen von vor nicht langer Zeit ?hneln. Als er in der Dunkelheit war, seine Qualen heraus geschrien hatte, ohne sich zu k¨¹mmern, was nun aus ihm werden w¨¹rde, weil er sich sicher war, dass dies das Ende von ihm und Dean war, dass Gott seiner Sch?pfung nicht erlauben w¨¹rde, sich so zu geb?rden. Aber nachdem er sich endlich Luft gemacht hatte, hatte sich das ''Engelsradio'' eingeschaltet. Und die Stimmen die ihn erreichten, waren so zahlreich, nah und fern, bekannt und unbekannt, die durch das Nirgends in seinen Kopf str?mten: ''Aber Castiel, warum soll Gott dich nicht mehr lieben?'' ''Er hat uns geschaffen...'' ''Gott ist Liebe.'' ''...so wie wir sind!'' ''Mit Liebe kann man nichts falsch machen.'' ''Ich bin vielleicht eifers¨¹chtig...'' ''Hol ihn dir!!!'' ''...aber Gott wird okay sein.'' ''Du verdienst es, gl¨¹cklich zu sein!'' ''Liebe ist nie eine S¨¹nde!'' ''Ich bin sicher, Er versteht.'' ''Das ist eine Chance.'' ''Er liebt dich...'' ''Sorge dich nicht.'' ''...ich wei? es einfach.'' ''Viel Spa?!'' ''Das ist alles in Gottes Plan.'' ''Ihr respektiert einander doch, oder?'' ''Jemanden so sehr lieben, dass es weh tut...'' ''Er vergibt alles, erinnerst du dich?'' ''...das war doch Seine Idee.'' ''Ich wette, dies ist Sein Wunsch.'' ''Dean liebt dich...'' ''Wir stehen alle hinter dir!'' ''...und Gott liebt euch beide.'' Diese und andere Gedanken hatten seinen Geist erf¨¹llt und ihn wieder aufgerichtet. Er war ¨¹berrascht gewesen, als er einige der Stimmen erkannte. Da war nicht eine Missbilligung, nicht ein b?ses Wort dabei gewesen. Sie waren alle solidarisch gewesen. Wenn das kein Zeichen war, was dann? Und gerade da hatte Dean ihn zu sich zur¨¹ck gerufen...
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Castiel geht zu ihm und gibt seinem Mann eine Umarmung, wobei er fl¨¹stert: ?Mach dir keine Sorgen, wenn er sauer w?re, h?tte er uns schon lange vorher aufgehalten. Ich bin nicht beleidigt, ich f¨¹hle mich von deinen Bedenken geehrt. Und es gibt eine Regel, die du immer anwenden kannst, egal was ist: Wenn es mit Liebe und Respekt geschieht, hat es Gottes Segen! Okay? Also hab niemals Angst Liebe zu zeigen, egal in welcher Form! Aber ich verstehe deine Angst!¡°, er lehnt sich zur¨¹ck, um in Deans leuchtende, smaragdgr¨¹ne Augen zu sehen: Ich w¨¹sste auch nicht, was ich ohne dich tun sollte!¡°
Sie k¨¹ssen sich erneut und halten einander ganz fest, bis Dean keine Luft mehr hat und erkl?rt: ?Okay Engel. Danke. ?hm, ich, ?h, geh mal besser. Ich muss was erledigen.¡° Er wird wieder knallrot, windet sich aus der Umarmung, nimmt den Ballon und das Gleitgel und verschwindet im Bad, um sich vor zu bereiten, wobei er Cass sagt er k?nne ja: ?Keine Ahnung... bisschen in der Tasche st?bern. Vielleicht willst du ja was ausprobieren.¡°, obwohl er es sagt, als w?re ihm lieber, er t?te es nicht. Doch als er zur¨¹ck kommt, erkl?rt Cass ihm: ?Ich hab eine Idee. Leg dich aufs Bett.¡° Erst hat Dean kein gutes Gef¨¹hl und murmelt: ?Okay. Hoffentlich hab ich genug Gel genommen.¡° Als Cass sieht, dass die Tube nun nur noch zwei Drittel voll ist, muss er sich ein L?cheln verkneifen.
Dean legt sich also hin und Cass nimmt etwas Massage?l, um ihm den R¨¹cken ein zu reiben. Nach einer Weile entspannt sich der J?ger und erkl?rt: ?Wow, das f¨¹hlt sich gut an. Aber sollen wir nicht tauschen? Ich meine, ist das nicht unfair, wenn nur ich was davon habe?¡° Also informiert ihn Cass: ?Naja, du hast darauf bestanden, mich fast jeden Abend zu massieren, als du in mich verschossen warst. Auch wenn ich dir das nur komplett bekleidet erlaubt habe.¡° Da seufzt Dean: ?Oh. Okay, aber ich werd mich trotzdem revanchieren, irgendwann.¡° Als der Engel mit dem R¨¹cken fertig ist, massiert er ihm die Beine, reibt runter, rauf und ¨¹ber den Hintern. Er n?hert sich langsam Deans L?chlein, wobei der sich wieder anspannt, sodass er einen Witz macht: ?Tja... wo hab ich jetzt den Buttplug hin getan?¡° ?Bitte was???¡°, kreischt Dean und Cass lacht, als er ihn dann ein Arschloch nennt, nachdem er sein Grinsen bemerkt. Castiel macht es wieder gut, indem er seine beiden ''s¨¹?en'' B?ckchen k¨¹sst und wieder massiert.
Dann schl¨¹pft der Engel mit einem Finger in Deans Anus, der ihn vor lauter Gel fast verschluckt, und beginnt zu reiben. Sein Freund windet sich und seufzt ein wenig, ?ffnet sich jedoch langsam, als ihn das seltsame Kitzeln entspannt. Cass f¨¹gt einen zweiten Finger hinzu, womit er Dean zum St?hnen bringt, und f?ngt an ihn mehr zu dehnen. Bevor es zu viel wird, zieht er wieder raus und sagt seinem Schatz, er soll sich umdrehen. Er nimmt wieder das ?l, um ¨¹ber die Haut zu streicheln, reibt seine Nippel, streift danach die Arme, massiert seine Muskeln, zur¨¹ck den Bauch runter, bis er sein steifer werdendes Glied erreicht und streichelt. Dean wird wieder geil und fl¨¹stert erregt: ?Oh Cass, oh ja, Baby! Ich will dich sp¨¹ren! Ich will dich auf mir!¡° Da geht Cass in Position und Dean wird f¨¹r einen Moment wieder unsicher, aber als er ihn dann fragt: ?Bist du bereit? Kann ich?¡°, nickt er und atmet aus, als Castiels Schwanz endlich in ihn eindringt.
Es klappt alles ziemlich reibungslos durch das Gleitmittel und die Vorbereitung, und weil Dean so hei? auf Cass ist. Der J?ger ist dankbar jetzt die H?nde frei zu haben, damit er seinen Engel liebkosen kann, w?hrend er mit ihm Liebe macht. Cass hat es tats?chlich schwer zu kommen, denn obwohl er da so unber¨¹hrt wie er selbst ist, ist Deans After so gut geweitet worden beim Vorspiel, dass dies und das viele Gleitgel das Ganze etwas zu reibungslos machen. Aber Dean streichelt und k¨¹sst ihn sehr liebevoll, und f?ngt dann wieder an Frivolit?ten zu fl¨¹stern: ?Oh Engel, ooh, ich sp¨¹re dich, oh wow, bist du gro?, ich f¨¹hle, wie du mich ausf¨¹llst, in mich dringst, oouh! Oouh! Oh ja, ich will dich, ich will dich ganz in mir, ah, bitte...¡°
Also legt Cass einen Gang zu, bohrt tief in seinen Arsch, zieht sich ganz zur¨¹ck, nur um wieder hart in ihn rein zu sto?en, sodass das Gleitgel nach allen Seiten spritzt. Dean st?hnt entz¨¹ckt: ?Ja, oh, ja, mehr! Oh Cass, Cass du bist so sch?n, so gro?, so hart in mir! Ich will, dass du kommst, komm, komm in mir! Komm in mir! Oh, oooh, gib''s mir, spritz mich voll, los tiefer, tiefer, ja!¡° ?Oh Dean! Dean! Ich liebe dich. Ich bin fast da. Oh Dean, oh, ooh Deeean!¡°, keucht Castiel, w?hrend er ihn immer schneller bumst. ?Ja, komm in mir, lass mich dich sp¨¹ren! Ich bin dein, markier mich als dein! Bitte...¡°, hechelt Dean erregt, und aus einer Laune heraus, und w?hrend er dem Engel weiter s¨¹?e Worte ins Ohr fl¨¹stert, greift er nach unten, um seinem Liebsten die Hoden zu massieren, womit er ihm endlich Erleichterung verschafft.
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Allerdings, als der Engel abspritzt, bekommt Dean einen komischen Gesichtsausdruck, wobei er murmelt: ?Oh Cass... du leuchtest... so wundersch?n...¡° ?Dankesch?n.¡°, entgegnet Castiel geschmeichelt, bis Dean erkl?rt: ?Deine Fl¨¹gel... die sind so rein...¡° Panisch dr?ngt der Engel: ?Meine was? Dean, wenn du meine Fl¨¹gel siehst, guck weg! Du darfst sie nicht anstarren, meine wahre Gestalt w¨¹rde dich verbrennen!¡° Irgendwie kommt Dean wieder zu sich, blinzelt und sch¨¹ttelt den Kopf. Aber er scheint nicht verletzt, als er sagt: ?Oh, ha, das war seltsam. Aber, ich glaube nicht, dass es gef?hrlich war.... du hast blo? unbeschreiblich sch?n aus gesehen.¡° Cass fragt sich laut: ?Hm. Naja, vielleicht ist das sowas wie beim Sex ''Engel singen h?ren''.¡°, und beschlie?t das Thema nicht weiter zu verfolgen. Er will raus ziehen, doch Dean h?lt ihn in seinen Armen gefangen und bittet: ?Nein, bleib! Es f¨¹hlt sich sch?n an! Ich... es ist so komisch, es f¨¹hlt sich noch etwas seltsam an, aber auch... geborgen! Ich will dich. Auf mir, in mir. Bei mir. Bleib.¡° Also bleiben sie ineinander, kuscheln und knutschen z?rtlich miteinander.
Irgendwann wird der Engel wieder hart und sie machen es nochmal, dieses Mal streichelt Cass aber auch Deans Schwanz. Der J?ger kommt dann zuerst und als er dabei den Hintern zusammen kneift, schickt dies seinen Liebsten ebenfalls ¨¹ber die Grenze. Dabei hat Cass das seltsame Gef¨¹hl, er k?nne unter dem J?ger winzige Fl¨¹gelchen flattern sehen, und Dean, auch wenn er diesmal keine Fl¨¹gel sieht, hat das sichere Gef¨¹hl, als ob Castiel sie beide mit den seinen umspanne. Als sie dar¨¹ber reden, entscheidet Castiel sich dem J?ger von dem Trank zu erz?hlen, f¨¹r den er einen winzigen Teil seiner Fl¨¹gel opfern musste, um ihn von dem Zauber zu heilen. Dean wei?, wie wichtig Castiel seine Fl¨¹gel sind, und reagiert ger¨¹hrt: ?Oh Cass! Das hast du f¨¹r mich getan? Ich danke dir!¡°
?Gern geschehen!¡°, versichert ihm der Engel mit einem g¨¹tigen L?cheln, und spekuliert dann: ?Vielleicht hat es sich nicht in de Trank aufgel?st. Vielleicht hat sich mein Fl¨¹gelteil irgendwie mit dir verbunden. Und durch unsere Intimit?t offenbart sich uns der Anteil des anderen.¡° Dean wiegt etwas den Kopf und meint: ?Hm, da k?nntest du recht haben. Und hey, da du schon ein wenig menschlicher wirst, werde ich vielleicht mit der Zeit etwas engelhafter!¡° Cass h?lt dagegen: ?Oh, ich hoffe doch nicht! Wenn du pl?tzlich mehr engelsgleich wirst, wirst du ja noch mehr von dir eingenommen.¡° Worauf Dean kontert: ?Tja, aber gerade eben wurde ich doch sehr von DIR eingenommen, oder?¡° Beide grinsen, sehr gl¨¹cklich und ersch?pft, und bleiben in den Laken liegen, zu m¨¹de zum Duschen. Dean gibt seinem Engel nochmal einen z?rtlichen Kuss, und fl¨¹stert: ?Ich liebe dich.¡°, und als Cass sich noch mehr an seine Brust kuschelt, wiederholt er: ?Und ich liebe dich!¡°, ehe er einschl?ft.
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Am n?chsten Morgen sitzen die Winchester zusammen beim Fr¨¹hst¨¹ck, als Sam zwei M?nner am Nebentisch sich unterhalten h?rt, wobei einer meint: ?Die m¨¹ssen doch jemanden beschworen haben, vielleicht Satanisten.¡° Er wird direkt hellh?rig und l?dt sie ein: ?Hey Moment, was sagten Sie da? M?gen Sie sich zu uns setzen und erz?hlen?¡° Die beiden kommen also an ihren Tisch und der eine sagt direkt: ?Ach letzte Nacht haben so paar Verr¨¹ckte wohl versucht, eine alte Gottheit zu beschw?ren, und uns so vom Schlafen ab gehalten.¡° ?Die Typen haben die ganze Nacht Odins Namen angerufen und so Zeug.¡°, meint der andere. Castiel schwant, wohin dass Gespr?ch f¨¹hren k?nnte, und raunt daher: ?Sam, wir sollten lieber gehen!¡°, doch der zischt zur¨¹ck: ?Das k?nnte was Ernstes sein!¡°, und bittet: ?Reden Sie weiter! Was haben Sie geh?rt?¡° Da berichtet der eine: ?Ja, also einer, der hat den Namen immer wieder gerufen, aber so richtig komisch, n?mlich: ''Oh-diiiiin, Oh-diiiiin''!¡°
Dean wird rot und versucht sein besch?mtes Grinsen zu verstecken, doch Sam peilt immer noch nichts. Dann sagt der andere Mann: ?Die Typen wollten wohl irgendwen besessen machen, oder besessen werden, denn die haben immer wieder gebr¨¹llt: ''komm in mich, komm in mich'' oder ''komm jetzt, komm jetzt'' und so.¡° ?W?hrend der andere st?ndig: ''Oh-diiiin'' wiederholt hat.¡°, erg?nzt der erste Mann wieder. Endlich macht es bei Sam Klick und er will die Flucht ergreifen: ?Oh, naja, klingt ja schr?g...¡°, wobei er auf steht, aber die M?nner fragen ihn ¨¹berrascht: ?Haben Sie nichts davon mit bekommen?¡°, und: ?In welcher Etage waren Sie denn?¡° Sam fragt ausweichend zur¨¹ck: ??hm, naja, welche Etage war es denn?¡° ?Na, wir waren auf der zweiten!¡°, entgegnet der erste Mann, worauf Sam schnell l¨¹gt: ?Oh, ach so, nee wir waren in der vierten!¡° Der zweite Mann hakt skeptisch nach: ?Wie, die Vierte? Die wird doch grad renoviert?¡°, also korrigiert er sich: ??h, ja, ich meinte ja die F¨¹nfte!¡° ?Wir m¨¹ssen dann jetzt auch los! Widersehn!¡°, bekr?ftigt Castiel, und die drei machen, dass sie den pr¨¹fenden Blicken der M?nner entgehen.
Im Auto will Dean etwas sagen: ?Du Sam...¡°, doch der unterbricht ihn direkt: ?Ich will''s nicht wissen, es geht mich nichts an, seid einfach n?chstes Mal leiser!¡° Bis Cass ihm enth¨¹llt: ?Sam, das Motel hat nur vier Stockwerke! Also wissen sie jetzt mit Sicherheit, dass wir es waren.¡° Der junge J?ger sieht den Engel verdattert an, dann seinen Bruder, der besch?mt zur¨¹ck blickt, und schlie?lich m¨¹ssen alle drei anfangen zu lachen. Castiel und Dean k¨¹ssen sich, Sam l?chelt die beiden an, und das ist nun wirklich das Ende!
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